(19)
(11) EP 1 160 170 A2

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
05.12.2001  Patentblatt  2001/49

(21) Anmeldenummer: 01113231.3

(22) Anmeldetag:  30.05.2001
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7B65D 21/02, B65D 5/00
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL LT LV MK RO SI

(30) Priorität: 02.06.2000 DE 20009770 U

(71) Anmelder:
  • Pöhler, Ulrich
    49086 Osnabrück (DE)
  • W. WILLPÜTZ KUNSTSTOFFVERARBEITUNGS GMBH
    D-50996 Köln (DE)

(72) Erfinder:
  • Pöhler, Ulrich
    49086 Osnabrück (DE)
  • Willpütz, Michael
    50999 Köln (DE)

(74) Vertreter: Freischem, Stephan, Dipl.-Ing. 
Patentanwälte Freischem An Gross St. Martin 2
50667 Köln
50667 Köln (DE)

   


(54) Transportbehälter


(57) Die Erfindung betrifft einen Transportbehälter aus einem dünnwandigen, vorzugsweise aus Karton bestehenden Zuschnitt, der einen Bodenabschnitt (1) und mehrere Wandabschnitte (8,9) umfaßt, welche jeweils über Faltlinien an den Bodenabschnitt (1) angrenzen und nach dem Aufrichten durch Umfalten entlang der Faltlinien eine geschlossene Behälterwand bilden, wobei die Wandabschnitte (8,9) Aussparungen aufweisen, welche zum Verbinden der Wandabschnitte (8,9) in ihrer aufgerichteten Stellung von einem separaten Verbindungselement vorzugsweise aus Kunststoff durchragt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen einfach zu handhabenden und kostengünstigen Transportbehälter zu schaffen, der gut stapelbar ist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Aussparungen nahe dem oberen Rand der jeweiligen Wand (8,9) des Behälters angeordnet sind und jedes Verbindungselement eine Tragfläche z.B. an der Oberseite eines Tragkörpers (31) aufweist, um einen auf den Behälter gestapelten zweiten Behälter zu tragen.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft einen Transportbehälter aus einem dünnwandigen, vorzugsweise aus Karton bestehenden Zuschnitt, der einen Bodenabschnitt und mehrere Wandabschnitte umfaßt, welche jeweils über Faltlinien an den Bodenabschnitt angrenzen und nach dem Aufrichten durch Umfalten entlang der Faltlinien eine geschlossene Behälterwand bilden, wobei die Wandabschnitte Aussparungen aufweisen, welche zum Verbinden der Wandabschnitte in ihrer aufgerichteten Stellung von einem separaten Verbindungselement, insbesondere aus spritzgegossenem Kunststoff, durchragt werden.

[0002] Derartige Transportbehälter sind in der Regel rechteckig ausgebildet, d.h. ihr Bodenabschnitt weist eine rechteckige Grundfläche sowie zwei Seitenwandabschnitte und zwei Stirnwandabschnitte auf, welche über jeweils entlang einem Rand des Bodenabschnitts verlaufende Faltlinien mit dem Bodenabschnitt verbunden sind. Ein Behälter, bei dem die Verbindungselemente nicht als separate Kunststoffteile, sondern als durch die Aussparungen zu steckende Kartonabschnitte ausgebildet sind, ist beispielsweise aus der britischen Patentanmeldung GB 2 324 293 A bekannt. Aus dem flachen Kartonzuschnitt entsteht durch Aufrichten der beiden Stirnwände und der beiden Seitenwände ein Behälter mit Boden und vier geschlossen umlaufenden Wänden. Dabei grenzen an die beiden Seitenwände jeweils zwei zusätzliche Wandabschnitte an, welche in der Größe im wesentlichen jeweils einer Stirnwand entsprechen und die Stirnwand in aufgerichteter Stellung der Wände überdecken. Die Aussparung zum Verbinden der Wände wird durch Grifföffnungen im mittleren Bereich der Stirnwände gebildet. Dabei weisen alle die an den Bodenabschnitt angeformten Stirnwände überdeckenden Wandabschnitte fluchtende Grifföffnungen auf. Bei der innersten oder äußersten Kartonlage im Bereich einer Stirnwand ist das Kartonmaterial nicht vollständig aus der Grifföffnung ausgeschnitten, sondern im Bereich der oberen Kante der Grifföffnung fest mit der entsprechenden Kartonlage verbunden. Zum Verbinden der Wandabschnitte miteinander wird dieses Kartonmaterial durch alle miteinander fluchtenden Grifföffnungen hindurchgesteckt und umgefaltet.

[0003] Aus dem Stand der Technik ist eine Vielzahl weiterer Transportbehälter bekannt, bei denen die Aussparungen durch Schlitze in der Behälterwand gebildet werden, in welche Vorsprünge am Rand einer anderen Behälterwand aus Karton hineinragen. Beispiele hierfür sind die britische Patentanmeldung GB 2 142 000 A und das deutsche Gebrauchsmuster DE 295 09 021 U1.

[0004] Die genannten Transportbehälter weisen allesamt den Nachteil auf, daß die durch einen Kartonabschnitt gebildeten Verbindungselemente nur einen geringen Widerstand gegen mechanische Beanspruchung bieten.

[0005] Demgegenüber eine höhere Belastbarkeit weisen Behälter mit Verbindungselementen aus Kunststoff auf, wie sie beispielsweise aus den Druckschriften DE 23 37 794 B2, GB 2 343 883 A, EP 0 842 858 A1 oder GB 2 277 731 A bekannt sind. In der DE 23 37 794 B2 werden Verbindungselemente aus Kunststoff vorgeschlagen, welche miteinander fluchtende Aussparungen in der Wand und dem Boden eines Kartons nach Art einer Blindniet durchragen und Wand und Boden miteinander verbinden. Die Wand des Behälters selbst wird durch diese Verbindungselemente nicht stabilisiert. In der GB 2 343 883 A werden Kunststoff-Verstärkungselemente für die Grifföffnung und die Eckbereiche der Behälterwand vorgeschlagen. Hier schaffen die Kunststoffelemente selbst keine Verbindung, sondern weisen in einander gegenüberliegenden Abschnitten miteinander fluchtende Löcher zur Aufnahme einer Niet auf, welche die feste Verbindung des Kunststoffelements an der Wand gewährleistet. Dabei sind die Kunststoffelemente lediglich zur Verstärkung der Kartonwand vorgesehen, nicht jedoch zur Verbindung zweier oder mehrerer Wandelemente. Aufgrund der erforderlichen separaten Nieten (jeweils vier bei den beiden beschriebenen Ausführungsformen der Kunststoffelemente), sind die Kunststoffelemente aus der GB 2 343 883 A recht kostenintensiv und kompliziert zu handhaben. In der EP 0 842 858 A1 sind Kunststoffverbindungselemente vorgeschlagen, welche keine Aussparungen durchragen, sondern Teile der Wandabschnitte einfassen. Hierdurch wird zwar die Eckstabilität beachtlich erhöht, jedoch sind die Verbindungselemente recht umständlich anzubringen.

[0006] Die genannte GB 2 277 731 A bildet nach jetzigem Wissensstand den nächstliegenden Stand der Technik. Hier sind beidseitig auf Verbindungsplatten aus spritzgegossenem Kunststoff federnde Rasthaken angeformt, welche entsprechende Aussparungen in den Kartonwänden hintergreifen. Zusätzlich zu den Verbindungselementen sind Randschienen aus Kunststoff vorgesehen, welche die oberen Längsränder und Querränder des Behälters umfassen und eine gestufte obere Fläche mit einem äußeren Anlagebund aufweisen. Auf die Randschienen aus Kunststoff kann der Boden eines weiteren Behälters aufgesetzt werden, wobei die äußeren Anlagebunde der vier Randschienen ein Verrutschen der gestapelten Behälter verhindern. Diese Entwicklung ist aufgrund der Vielfalt der unterschiedlich ausgestalteten Kunststoffteile in der Herstellung recht teuer und in der Handhabung beim Zusammensetzen des Behälters recht umständlich. Außerdem besteht die Gefahr, daß die Randschienen, die nicht formschlüssig mit dem Behälter verbunden sind, während des Gebrauchs verloren gehen.

[0007] Obwohl die bekannten Verbindungselemente meist aus Kunststoff im Spritzgießverfahren hergestellt sind, sind durchaus auch Elemente aus anderen Materialien, insbesondere aus Metallguß oder Metallblech denkbar.

[0008] Aufgabe der Erfindung ist es, einen einfach zu handhabenden und kostengünstigen Transportbehälter zu schaffen, der gut stapelbar ist.

[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Aussparungen nahe dem oberen Rand der jeweiligen Wand des Behälters angeordnet sind und jedes Verbindungselement eine Tragfläche aufweist, um einen auf den Behälter gestapelten zweiten Behälter zu tragen.

[0010] Die Verbindungselemente können aus zwei formschlüssig und lösbar miteinander verbundenen Teilen gebildet sein. Diese Verbindungselemente können aufgrund der Widerstandsfähigkeit des Kunststoffmaterials beliebig oft gelöst werden. Hierdurch ist es möglich, den Transportbehälter, nachdem er eine bestimmte Ware vom Hersteller zum Händler transportiert hat, zu zerlegen und in seinen flachen Kartonzuschnitt aufzufalten, ohne daß dabei die Verbindungselemente beschädigt werden. Bei einer Verbindung der Behälterwände über Kartonabschnitte gemäß dem Stand der Technik war dies nur in äußerst begrenztem Umfang möglich. Bei einem Transportbehälter nach der vorliegenden Erfindung können die Verbindungselemente beliebig oft geöffnet und wieder geschlossen werden. Zum Rücktransport vom Händler zum Hersteller kann der Transportbehälter aufgefaltet und mehrere Kartonzuschnitte übereinanderliegend platzsparend transportiert werden.

[0011] Insbesondere ermöglicht es das erfindungsgemäße Kunststoff-Verbindungselement, die Stapelbarkeit des Transportbehälters beachtlich zu erhöhen. Die Verbindungselemente sind derart ausgebildet, daß sie vorzugsweise um einen gewissen Betrag von der Wand, an der sie befestigt sind, in das Innere des Behälters hineinragen und so eine Tragfläche bilden, auf die ein anderer Transportbehälter aufgestellt werden kann. Alternativ können die Verbindungselemente einen auf dem oberen Rand des Behälters aufliegenden Abschnitt aufweisen, der die Tragfläche für einen weiteren gestapelten Behälter bildet.Um nahe oder auf dem oberen Rand des Behälters die Tragfläche zu bilden, müssen die von den Verbindungselementen durchragten Aussparungen nahe dem oberen Rand der jeweiligen Behälterwand angeordnet werden.

[0012] Bei einer bevorzugten Ausführungsform befinden sich beispielsweise in den seitlichen Bereichen der beiden Stirnwände Aussparungen zur Aufnahme je eines Verbindungselementes nahe dem oberen Rand der jeweiligen Stirnwand. Die Tragflächen aller Verbindungselemente liegen bei aufgestellten Behälterwänden im wesentlichen in einer waagerechten, parallel zur Bodenfläche verlaufenden Ebene, so daß ein auf die Tragflächen gestellter Behälterboden auf den Tragflächen aller vier Verbindungselemente aufliegt.

[0013] Durch diese Tragflächen ist es möglich, die Behälter mit erheblich gesteigerter Sicherheit aufeinander zu stapeln. Die Tragflächen der Verbindungselemente aus Kunststoff weisen eine erheblich gesteigerte Festigkeit im Vergleich zu dem oberen Rand der Behälterwandung selbst auf.

[0014] Im Gegensatz zum Gegenstand der oben erwähnten GB 2 277 731 A ist allein durch das Verbindungselement sowohl die stabile Verbindung der Wandabschnitte des Behälters als auch die gute Stapelbarkeit gewährleistet. Das Verbindungselement selbst bildet die Tragfläche für einen auf den Behälter gestapelten zweiten Behälter. Wenn die Tragflächen in den Behälter hineinragen, umschließt der Rand der Behälterwand oberhalb des Verbindungselements den Boden des gestapelten Behälters und verhindert ein Verrutschen. Alternativ weist für den Fall, daß die Tragfläche von einem auf dem Behälterrand aufliegenden Abschnitt des Verbindungselements gebildet wird, das Verbindungselement Anschläge oder Arretierungskörper auf. Es sind somit keine zusätzlichen Elemente wie Randleisten erforderlich, um eine Tragfläche zu bilden und den gestapelten Behälter zu fixieren. Durch die Integration der Verbindungsfunktion und der Tragfunktion für die gestapelten Behälter in ein Kunststoffelement wird eine äußerst leicht zu handhabende und funktionelle Vorrichtung geschaffen.

[0015] Das Verbindungselement kann auf beliebige Weise an der Wand des Behälters fixiert werden. Beispielsweise kann es aus zwei zueinander beweglichen Teilen bestehen, von denen eines zunächst durch die Ausnehmung in der Behälterwand gesteckt wird und nach dem Verlagern bezüglich des ersten Teils den Rand der Öffnung hintergreift. Alternativ kann das Verbindungselement auch elastische Rastvorrichtungen, insbesondere Rasthaken, aufweisen, die während des Einsteckens des Verbindungselements in die Ausnehmung sich federnd verformen und am Ende des Einsteckwegs in ihre Ausgangslage zurückfedern und dort Bereiche der Behälterwand hintergreifen. Schließlich kann ein Verbindungselement auch aus zwei Teilen bestehen, die entweder lösbar oder unlösbar durch Einstecken ineinander verbunden werden. Zur lösbaren Verbindung können die zwei Teile als komplementäre Gewindeelemente ausgebildet sein oder eine Art Bayonettverschluß bilden. Zur unlösbaren Verbindung für den einmaligen Gebrauch der Verbindungselemente kann eine formschlüssige Verrastung zwischen den beiden Teilen der Verbindungselemente vorgesehen sein. Die Teile können auch miteinander verklebt oder verschweißt werden.

[0016] Wie eingangs erwähnt, ist der erfindungsgemäße Transportbehälter vorzugsweise rechteckig mit zwei Seitenwänden und zwei Stirnwänden. Um einem auf den Tragflächen aufliegenden Behälterboden ausreichend Halt zu geben, ist es empfehlenswert, daß die Tragflächen in der Richtung rechtwinklig zur Wand, an der das jeweilige Verbindungselement befestigt ist, eine Erstreckung von mindestens 10 mm aufweisen.

[0017] Ähnlich dem aus der GB 2 324 293 A bekannten Transportbehälter weist auch der erfindungsgemäße Transportbehälter vorzugsweise im Stirnwandbereich mehrere einander überdeckende Wandabschnitte auf, welche jeweils miteinander fluchtende Aussparungen zur Aufnahme eines Verbindungselements aufweisen. Um die gesamte Wandstärke der zwei vorzugsweise mit Grifföffnungen versehenen Stirnwänden zu erhöhen, schließen sich an jede Seitenwand über Faltlinien zwei Wandabschnitte an, die in aufgerichteter Stellung jeweils eine Stirnwand überdecken. Zusätzlich kann am freien Ende der Stirnwand ein innerer Wandabschnitt angeordnet sein, der zur Stirnwand um 180° umfaltbar ist. Die Stirnwand besteht somit aus vier Kartonlagen, nämlich zum einen aus der an den Bodenabschnitt angeformten Stirnwand selbst, dem an die erste Seitenwand angeformten Wandabschnitt, dem an die zweite Seitenwand angeformten Wandabschnitt und dem an das freie Ende der Stirnwand angeformten inneren Wandabschnitt. Auf diese Weise ist das Kartonmaterial im Bereich der Grifföffnung, welche durch miteinander fluchtende Durchbrüche in allen genannten Wandabschnitten gebildet wird, sehr dick. Hierdurch wird die Verletzungsgefahr einer den Behälter tragenden Person erheblich reduziert.

[0018] Vorzugsweise ist zwischen der Stirnwand und dem inneren Wandabschnitt ein schmaler Stegabschnitt angeordnet, wobei zu beiden Seiten des Stegabschnittes zwei Faltlinien zueinander parallel verlaufen, von denen die eine den Stegabschnitt mit der Stirnwand und die andere den Stegabschnitt mit dem inneren Wandabschnitt verbindet. Der innere Wandabschnitt wird - ausgehend von der Stirnwand - nach innen um 180° umgefaltet, wobei jede der beiden den Stegabschnitt begrenzenden Faltlinien um jeweils 90° geknickt wird. Der Stegabschnitt liegt somit auf den Rändern der beiden an die Seitenwände angeformten Wandabschnitte auf. Auf diese Weise werden die verschiedenen Kartonlagen der Stirnwand durch den Stegabschnitt verdeckt. Der Stegabschnitt eignet sich auch hervorragend zur Aufnahme von Aufklebeetiketten mit Beschriftungen oder Barcodes zur Identifizierung der in dem Transportbehälter enthaltenen Ware. Da beim Stapeln der erfindungsgemäßen Transportbehälter ein oberer Transportbehälter auf den in das Behälterinnere des unteren Transportbehälters hineinragenden Tragflächen aufliegt und somit von dem oberen Randbereich der umlaufenden Behälterwandung des unteren Transportbehälters umgeben wird, ist der Stegabschnitt auf der Stirnwand jedes Transportbehälters immer sichtbar. Es besteht nicht die Gefahr, daß ein hierauf aufgenommenes Etikett durch einen aufgestapelten Behälter verdeckt wird.

[0019] Eine alternative Möglichkeit zur vollautomatischen Identifizierung eines Transportbehälters bietet das Verbindungselement aus Kunststoff. In dieses Verbindungselement kann eine elektronische Schaltung mit Datenspeicher eingefügt sein, dessen Speicherinhalt entweder durch Anschluß eines Verbindungskabels an elektrisch leitende Kontakte oder vorzugsweise berührungslos ausgelesen und überschrieben werden kann. Derartige Speicherchips sind bei berührungslosem Datenaustausch auch unter der Bezeichnung Transponder bekannt. Sie verfügen neben einem nichtflüchtigen Datenspeicher über eine Dipol-Antenne. Über diese Dipol-Antenne werden auf den Transonder sowohl die notwendige Betriebsenergie als auch digitale Signale und Daten übertragen. Bei Empfang eines bestimmten digitalen Steuerbefehls sendet der Transponder seinen Speicherinhalt an ein externes Empfangsgerät. Bei einem anderen Steuerbefehl wird der Speicher-inhalt mit neuen Daten überschrieben. Da die Verbindungselemente über einen sehr langen Zeitraum wiederverwendbar sind, kann ohne weiteres zumindest in ein Verbindungselement jedes Transportbehälters ein Transponder eingefügt sein, der die Markierung des Behälters durch Abspeicherung bestimmter Daten sowie die Identifizierung durch Auslesen dieser Daten ermöglicht.

[0020] Wie bereits erwähnt, ist eine Grifföffnung vorzugsweise in der Mitte jeder Stirnwand vorgesehen. In Verbindung mit den beiden Auflageflächen kann die Grifföffnung zum Verschließen des Transportbehälters verwendet werden, wenn ihr oberer Rand bei aufgerichteten Behälterwänden um wenige Millimeter höher liegt als die Tragfläche der zu beiden Seiten der Grifföffnung angeordneten Verbindungselemente. Auf diese Weise kann der Transportbehälter mit einem flachen Pappdeckel verschlossen werden, dessen Kontur im wesentlichen dem inneren Umfang des Transportbehälters in Höhe des oberen Randes der zwei einander gegenüberliegenden Grifföffnungen entspricht. An den beiden Stirnrändern des Deckels sind Vorsprünge vorgesehen, die in die Grifföffnungen hineinragen. Der Deckelrand selbst liegt in den seitlichen Bereichen der Stirnränder auf den Auflageflächen der Verbindungselemente auf. Bei einem Stapeln der Transportbehälter wird das auf der Tragfläche des Verbindungselementes aufliegende Kartonmaterial des Deckels lediglich zusammengedrückt, ohne dabei einreißen oder beschädigt werden zu können. Selbstverständlich sind die erfindungsgemäßen Transportbehälter auch ohne Deckel stapelbar, da die Tragflächen für einen aufgestapelten Transportbehälter von den Verbindungselementen des unteren Transportbehälters gebildet werden.

[0021] Damit die Transportbehälter ohne übermäßigen Kraftaufwand ineinandergestapelt werden können, ist es vorteilhaft, wenn ihre Wände einen leicht trapezförmigen Verlauf haben, d.h. von dem Boden bis zum oberen Rand hin schräg verlaufen. Die durch die Innenseite der Behälterwände umfaßte Kontur im Bereich des oberen Randes des Behälters sollte im wesentlichen der Außenkontur des Behälters im Bereich des Bodens entsprechen, so daß der Behälterboden ohne weiteres bis zu den Tragflächen in den oberen Abschnitt eines anderen Behälters eingeschoben werden kann.

[0022] Die Verbindungselemente können auf verschiedene Weise realisiert werden. Vorzugsweise weist ein Teil des Verbindungselements einen das Kartonmaterial auf einer Seite der Aussparung hintergreifenden Kopfabschnitt auf. Das zweite Teil kann, wie bereits erwähnt, lösbar mit dem ersten Teil verbunden werden. Hierzu eignen sich beispielsweise elastisch verformbare Haken oder Rastelemente. Ebenfalls ist eine Verbindung nach Art eines Bajonettverschlusses denkbar.

[0023] Alternativ kann das zweite Verbindungselement unlösbar aber drehbar an dem Verbindungselement mit Kopfabschnitt befestigt sein. Zur Verbindung der Behälterwände wird der drehbare Teil ohne Kopfabschnitt durch die Aussparung hindurchgesteckt und anschließend so verdreht, daß er auf der dem Kopfabschnitt gegenüberliegenden Seite der Aussparung das Kartonmaterial hintergreift.

[0024] Bei miteinander lösbar verrastbaren Teilen des Verbindungselements kann zwischen diesen Teilen eine Verbindungsplatte angeordnet sein. Diese besteht vorzugsweise aus Kunststoff und ist entlang zweier zueinander paralleler Filmscharniere umklappbar, so daß die beiden jeweils an die Teile des Verbindungselementes angrenzenden Bereiche der Verbindungsplatte von der Aussparung aus nach oben zum oberen Rand der Behälterwand verlaufen und der Steg zwischen den beiden Filmscharnieren den oberen Rand der Behälterwand abdeckt. Die genannte Verbindungsplatte bildet eine weitere Aufnahmefläche für Aufklebeetiketten oder Werbeaufdrucke.

[0025] Ebenfalls ist es möglich, das Teil des Verbindungselements ohne Kopfabschnitt zu dem Teil mit Kopfabschnitt in einer Richtung parallel zur Ebene der Behälterwand, vorzugsweise vertikal verschiebbar auszubilden. Zur Verbindung der Wandabschnitte des Behälters werden die beiden Teile so zueinander verschoben, daß ihre Konturen im wesentlichen miteinander fluchten. Anschließend werden beide Teile durch die Aussparung in der Behälterwand gesteckt, deren Querschnitt im wesentlichen der Kontur der beiden Teile in Vorderansicht entspricht. Durch Verschieben des zweiten Teils zum ersten Teil hintergreift das zweite Teil einen Abschnitt der Behälterwand und arretiert die verschiedenen, einander überlappenden Wandabschnitte der Behälterwand gegeneinander.

[0026] Schließlich kann das zweite Teil des Verbindungselements als schwenkbares Teil ausgebildet sein, wobei dieses Teil in einer ersten Schwenkstellung durch die Aussparung in den einander überdeckenden Wandabschnitten hindurchgesteckt wird und anschließend in eine zweite Schwenkstellung verschwenkt wird, in der es die Randbereiche der Aussparung hintergreift und in der das Schwenkteil mit dem anderen Teil des Verbindungselementes verrastet.

[0027] Die Tragflächen der Verbindungselemente und der Boden des Transportbehälters können zusätzliche Fixierungselemente aufweisen, welche die Position eines auf die Tragflächen aufgestellten Transportbehälters fixieren. Dies ist insbesondere dann erforderlich, wenn der Randabschnitt der umlaufenden Behälterwandung oberhalb der Tragflächen nicht hoch genug oder unterbrochen ist und aus diesem Grund keinen ausreichenden Halt für den gestapelten Behälter gewährt. Die Fixierungselemente am Boden des Transportbehälters können im einfachsten Fall durch Löcher in jeder Ecke des Bodens gebildet werden. Die hiermit zusammenwirkenden Fixierungselemente an den Tragflächen der Verbindungselemente können aus dornartigen Vorsprüngen etwa in der Mitte jeder Tragfläche bestehen. Beim Stapeln greifen die dornartigen Vorsprünge in die Löcher in den Ecken des Behälterbodens ein.

[0028] Die genannten Fixierungselemente sind insbesondere von Vorteil, wenn die Höhe wenigstens einer Seitenwand des Transportbehälters geringer ist als die Höhe der Stirnwände. Dies ist beispielsweise vorteilhaft, wenn die in diesem Behälter befindlichen Waren gemeinsam mit dem Behälter in ein Verkaufsregal gestellt werden, d.h. wenn die Waren direkt aus dem Transportbehälter heraus verkauft werden sollen. Durch den Spalt zwischen dem Boden eines auf die Tragflächen aufgestapelten Behälters und dem niedrigeren Rand der Seitenwand kann ein Kunde in dem Regal sehen, mit welcher Ware der Transportbehälter gefüllt ist. Zumindest ein Seitenwandabschnitt kann hierzu eine zusätzliche Faltlinie aufweisen. Nach dem Umknicken entlang dieser Faltlinie um 180° bildet diese Faltlinie den oberen Rand der Seitenwand. Liegt diese zusätzliche Faltlinie in der Mitte der Seitenwand, so kann an dem freien Rand der Seitenwand mindestens eine vorragende Lasche angeformt sein, die in einen Schlitz im Behälterboden einsteckbar ist, um nach dem Umfalten entlang der zusätzlichen Faltlinie den umgefalteten Abschnitt der Seitenwand parallel zu dem am Boden angrenzenden Abschnitt der Seitenwand zu fixieren.

[0029] Zusätzlich zu der Verbindung der Wandabschnitte des Behälters mittels der Verbindungselemente können zumindest einige der Wandabschnitte miteinander verklebt sein. Zum Beispiel kann ein Haftkleber beim Aufstellen des Kartonzuschnitts dafür sorgen, daß die Wandabschnitte in ihrer vorbestimmten Position zueinander verbleiben und die Verbindungselemente leicht durch die miteinander fluchtenden Aussparungen gesteckt werden können. Auch kann ein Kleber die strukturelle Festigkeit des Behälters verstärken.

[0030] Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Transportbehälters unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Die Zeichnungen zeigen in:
Fig. 1
eine Draufsicht auf den Kartonzuschnitt eines erfindungsgemäßen Transportbehälters,
Fig. 2
die schaubildliche Darstellung des Vorgangs des Aufrichtens der Wände des Transportbehälters,
Fig. 3
eine schaubildliche Darstellung des Transportbehälters mit aufgerichteten Wänden,
Fig. 4
eine entlang der Schnittlinie IV-IV in Fig. 3 geschnittene Darstellung einer Stirnwand des Transportbehälters,
Fig. 5
eine entlang der Schnittlinie V-V in Fig. 3 geschnittene Darstellung einer Stirnwand des Transportbehälters mit eingefügtem Verbindungselement,
Fig. 6
eine geschnittene Seitenansicht zweier übereinandergestapelter Transportbehälter,
Fig. 7
eine Draufsicht auf einen Transportbehälter mit Deckel,
Fig. 8
eine schaubildliche Darstellung einer ersten Ausführungsform des Verbindungsgliedes mit einem Abschnitt der Stirnwand des Transportbehälters,
Fig. 9
eine schaubildliche Darstellung der Stirnwand des Transportbehälters mit eingefügtem Verbindungselement,
Fig. 10
eine geschnittene Draufsicht auf die Stirnwand des Transportbehälters mit eingefügtem Verbindungselement,
Fig. 11
eine geschnittene Darstellung der Stirnwand mit einer anderen Ausführungsform des Verbindungselements,
Fig. 12
eine der Fig. 11 entsprechende Darstellung mit in die Aussparung der Stirnwand eingefügtem Verbindungselement,
Fig. 13
eine schaubildliche Darstellung der Stirnwand des Transportbehälters mit daran befestigtem Verbindungselement gemäß den Fig. 11 und 12,
Fig. 14
eine geschnittene Seitenansicht der Stirnwand des Transportbehälters mit einer weiteren Ausführungsform des Verbindungselementes,
Fig. 15
eine geschnittene Seitenansicht der Stirnwand des Transportbehälters mit eingefügtem Verbindungselement aus Fig. 14
Fig. 16
eine entlang der Schnittlinie XVI-XVI geschnittene Darstellung des Verbindungselements und der Stirnwand des Transportbehälters,
Fig. 17
eine geschnittene Seitenansicht der Stirnwand des Transportbehälters mit einer weiteren Ausführungsform eines Verbindungselements,
Fig. 18
eine Vorderansicht der Stirnwand des Transportbehälters mit Ausnehmung zur Aufnahme eines Verbindungselements,
Fig. 19
eine der Fig. 17 entsprechende Darstellung mit in die Ausnehmung eingefügtem Verbindungselement,
Fig. 20
eine Vorderansicht der Stirnwand mit in die Ausnehmung eingefügtem Verbindungselement aus Fig. 19,
Fig. 21
eine im Bereich der Grifföffnung geschnittene Seitenansicht der Stirnwand des Transportbehälters mit einer weiteren Ausführungsform eines Verbindungselements.


[0031] Der in Fig. 1 dargestellte Zuschnitt für einen Transportbehälter besteht aus einem Bodenabschnitt 1, an den über Faltlinien 2 - 5 mehrere Wandabschnitte, nämlich zwei Seitenwandabschnitte 6,7 und zwei Stirnwandabschnitte 8,9 angrenzen. An die seitlichen Ränder des Seitenwandabschnitts 6 grenzen über weitere Faltlinien 10,11 zwei Wandabschnitte 12,13 an, deren Fläche im wesentlichen der Fläche eines Stirnwandabschnittes 8,9 entspricht. Ebenso geht der Seitenwandabschnitt 7 über seitliche Faltlinien 14,15 in Wandabschnitte 16,17 über. An den freien Rand jedes Stirnwandabschnittes 8,9 schließen sich über jeweils zwei Faltlinien 18, 19 bzw. 21,22 zwei innere Wandabschnitte 20 bzw. 23 an.

[0032] Sowohl die Stirnwände 8,9 als auch die an den Seitenwänden 6,7 angeformten Wandabschnitte 12,13,16,17 und die inneren Wandabschnitte 20,23 weisen identische Durchbrüche auf, nämlich jeweils zwei Aussparungen 24 und eine Grifföffnung 25. Zum Aufrichten der Behälterwände 6 - 9 werden zunächst die Wandabschnitte 12,13,16,17 um die entsprechenden Knicklinien 10,11,14,15 jeweils um 90° nach oben gefaltet und anschließend die Seitenwände 6,7 auch um etwa 90° nach oben gefaltet. Dabei verlaufen die Schnittlinien der Ränder der Wandabschnitte 12,13,16,17 sowie die Knicklinien derart, daß die Seitenwände 6,7 um etwas weniger als 90° hochgefaltet werden, so daß sie etwas schräg nach außen verlaufen. Gleiches gilt für die Wandabschnitte 12,13,16,17. Im aufgerichteten Zustand überdecken die Wandabschnitte 12 und 16 sowie die Wandabschnitte 13 und 17 einander. Anschließend werden die beiden Stirnwände 8 und 9 hochgeknickt. Als letztes werden die inneren Wandabschnitte 20 und 23 um die beiden Knicklinien 18,19 bzw. 21,22 umgeknickt, so daß sie parallel zu den Stirnwänden 8,9 und den an die Seitenwände 6,7 angrenzenden Wandabschnitten 12,13,16,17 gegen die Innenseiten der Stirnwände 8,9 des Behälters liegen.

[0033] Jede Stirnwand wird nun im Bereich des oberen Randes von vier Kartonlagen, bestehend aus einem Stirnwandabschnitt 8 bzw. 9, zwei an Seitenwänden angrenzenden Wandabschnitten 12,16 bzw. 13,17 und einem inneren Wandabschnitt 20 bzw. 23 gebildet. Die Durchbrüche in diesen Wandabschnitten fluchten im aufgerichteten Zustand der Behälterwände miteinander (vgl. Fig. 3).

[0034] In den Fig. 3 bis 5 ist zu erkennen, daß die beiden Stegabschnitte 26,27 die oberen Behälterränder im Bereich der Stirnseiten abdecken, so daß von oben die einzelnen einander überdeckenden Kartonlagen der Stirnwand nicht sichtbar sind. Die Stegabschnitte 26,27 eignen sich zur Aufnahme von Etiketten mit Beschriftungen oder Barcodes. Alternativ können die Stegabschnitte 26,27 und die daran angrenzenden inneren Wandabschnitte 20,23 weggelassen werden, ohne die strukturelle Stabilität des Behälters zu schwächen. In diesem Fall sind die einzelnen Lagen der Stirnwand des Behälters sichtbar. Ein Etikett kann dann beispielsweise auf eine geeignete Fläche eines Verbindungselements, z.B. der weiter unten in Verbindung mit den Figuren 11-13 beschriebenen Verbindungsplatte 40, aufgeklebt werden.

[0035] Wie erwähnt und wie insbesondere in Fig. 4 erkennbar, schaffen die vier übereinanderliegenden Kartonlagen im Bereich der Stirnwand 8 eine Grifföffnung 25 mit großer Materialdicke, so daß die Gefahr reduziert wird, daß eine den Transportbehälter tragende Person sich an einer scharfen Kante im Bereich der Grifföffnung 25 verletzt.

[0036] Ebenfalls gewährleisten die vier im Bereich der Stirnwand 8 übereinanderliegenden Kartonlagen, die jede der beiden Stirnwände 8,9 mit jeder der beiden Seitenwände 6,7 verbinden, eine einfache, zuverlässige und bei Bedarf wieder lösbare Verbindung der vier Wände 6,7,8,9 des Behälters.

[0037] Das in Fig. 5 dargestellte Verbindungselement 28 ist im Detail in den Fig. 8 bis 10 dargestellt. Es besteht aus einem Halteteil 29 mit rechteckigem Querschnitt und einem runden Kopfabschnitt 30. An der dem Kopfabschnitt 30 gegenüberliegenden Seite des Halteteils 29 ist ein Tragteil 31 drehbar befestigt. Das Tragteil 31 weist im wesentlichen den gleichen rechteckigen Querschnitt wie das Grundteil 29 auf. In einer ersten in Fig. 8 dargestellten Drehstellung des Tragteils 31, in der seine Kontur sich mit der Kontur des Grundteils 29 deckt, können Tragteil 31 und Grundteil 29 durch die Aussparung 24 in der Stirnwand 8 und alle diese Stirnwand 8 überdekkenden Wandabschnitte 12, 16 und 20 geschoben werden. Die Kontur der Aussparung 24 entspricht im wesentlichen der Kontur des Grundteils 29 und des Halteteils 31, so daß ein leichtes Einschieben in die Aussparung 24 und ein fester Sitz des Halteteils 29 in der Aussparung 24 gewährleistet ist. Nach dem Einschieben wird das Tragteil 31 um 90° verdreht (siehe Fig. 9). Die obere Fläche des Drehteils 31 bildet in dieser Drehstellung eine Tragfläche 32, welche um etwa 10 mm in das Innere des Transportbehälters hineinragt.

[0038] In den Fig. 6 und 7 ist der doppelte Nutzen der Tragflächen 32 zu erkennen, die in allen vier Ecken des Transportbehälters durch die in die vier Aussparungen 24 eingesteckten Verbindungselemente 28 gebildet werden.

[0039] Zum einen ermöglichen die vier Tragflächen 32 ein Stapeln der erfindungsgemäßen Transportbehälter. Wie insbesondere in Fig. 6 zu erkennen, verlaufen die Wände des Transportbehälters schräg nach außen, so daß ihr Querschnitt am oberen Rand größer ist als im Bereich des Bodens 1 des Transportbehälters. Der obere Transportbehälter wird durch die vier Tragflächen 32 in den Eckbereichen des unteren Transportbehälters sicher abgestützt. Durch die vier übereinanderliegenden Kartonlagen im Bereich der beiden Stirnwände 8,9 des unteren Transportbehälters wird die Tragkraft über die Verbindungselemente sicher in die Behälterwandung eingeleitet.

[0040] Des weiteren bietet die Auflagefläche 32 in Verbindung mit den Grifföffnungen 25 die Möglichkeit, einen Deckel 33 an dem Transportbehälter anzubringen. Der Deckel 33 ist ein flaches Kartonelement, dessen Fläche im wesentlichen dem lichten Querschnitt entspricht, der durch die Wände des Transportbehälters in Höhe der Grifföffnung 25 umgrenzt wird. In der Mitte der beiden Stirnkanten des Deckels 33 sind zwei vorspringende Laschen 34 angeordnet, welche in die Grifföffnungen 25 hineinragen. In den Seitenbereichen seiner Stirnkanten liegt der Deckel 33 auf den vier Tragflächen 32 auf. Der obere Rand der Grifföffnung 25 sollte etwa um die Materialstärke des Deckels 33 höher liegen als die Tragflächen 32, damit der Deckel 33 ohne Verspannen oder Verbiegen auf den Tragflächen 32 aufliegt, wobei die Deckellaschen 34 durch die Grifföffnungen 25 hindurchragen. Wie in Fig. 7 erkennbar, weist der Deckel in seiner linken Hälfte nahe der linken Lasche 34 eine etwa 10 cm lange und 2 bis 3 cm breite Aussparung auf, die zum Ergreifen des Deckels durchgriffen werden kann, wenn der Deckel von dem Transportbehälter entfernt werden soll.

[0041] Die Fig. 11 bis 13 zeigen eine alternative Form eines Verbindungselements 35. Das Verbindungselement 35 besteht aus zwei Teilen, nämlich einem Halteteil 36 und einem Tragteil 37. Das Halteteil 36 ist in die Ausnehmung 24 im Bereich der Stirnwand des Transportbehälters einsteckbar und weist eine Rastausnehmung 38 auf, in welche Rastvorsprünge 39 des Tragteils 37 einsteckbar sind, um eine formschlüssige und lösbare Verbindung zwischen dem Halteteil 36 und dem Tragteil 37 zu bilden. Das Halteteil 36 und das Tragteil 37 sind über eine Verbindungsplatte 40 miteinander verbunden, welche aus einem Außenabschnitt 41, einem Innenabschnitt 42 und einem dazwischen liegenden Steg 43 besteht. Der Steg 43 ist jeweils über ein Filmscharnier 44 mit dem Außenabschnitt 41 bzw. dem Innenabschnitt 42 der Verbindungsplatte 40 verbunden. Wenn das Halteteil 36 mit dem Tragteil 37 über die Rastvorrichtungen 38,39 verbunden ist, bildet die oben liegende Fläche des Tragteils 37 die Tragfläche 58. Halteteil 36, Tragteil 37 mit den Rastvorsprüngen 39 sowie die Verbindungsplatte 40 mit den beiden Filmscharnieren 44 können als einstückiges Kunststoffteil im Spritzgießverfahren hergestellt werden.

[0042] Eine weitere Variante eines Verbindungselements 45 ist in den Fig. 14 bis 16 zu erkennen. Hier weist das Halteteil 46 wiederum einen Kopfabschnitt 47 auf. Das Tragteil 48 ist in vertikaler Richtung verschiebbar und in zwei verschiedenen Positionen verrastbar am Halteteil 46 befestigt. In der ersten Position (Fig. 14) überdecken sich die Konturen des Tragteils 48 und des Halteteils 46, so daß beide Teile 46,48 durch die Ausnehmung 24 hindurchgesteckt werden können. Anschließend wird das Tragteil 48 nach unten geschoben, so daß es den unterhalb der Aussparung 24 liegenden Bereich der Innenseite der Stirnwandung des Transportbehälters hintergreift. Die in das Behälterinnere ragende obere Fläche des Tragteils 48 bildet die Tragfläche 49.

[0043] Eine weitere Ausführungsform eines Verbindungselements 50 ist in den Fig. 17 bis 20 dargestellt. Die Aussparung für dieses Verbindungselement 50 setzt sich zusammen aus einem oberen rechteckigen Abschnitt und einem unteren, im wesentlichen trapezförmigen Abschnitt. Das Verbindungselement 50 weist wiederum ein Halteteil 51 mit einem Kopfabschnitt 52 auf. Der Querschnitt des unteren Abschnitts des Halteteils 51 entspricht im wesentlichen dem Querschnitt des trapezförmigen Abschnittes der Aussparung 24' und reicht bis zu deren oberen Rand.

[0044] An das Halteteil 51 ist ein Tragteil 53 um eine Schwenkachse 55 schwenkbar angelenkt. Das Tragteil 53 wird in der hochgeschwenkten Stellung (Fig. 17) durch den oberen rechteckigen Abschnitt der Aussparung 24' geschoben. Anschließend wird das Tragteil 53 um die Schwenkachse 55 nach unten geschwenkt, wobei ein Rasthaken 56 mit einer Rastausnehmung 57 in dem Tragteil 53 verrastet. Das Tragteil 53 hintergreift in der nach unten geschwenkten Stellung die Wandbereiche seitlich des trapezförmigen Abschnitts der Aussparung 24'. Die obere Fläche des Tragteils 53, welche in das Innere des Behälters hineinragt, bildet wiederum die Tragfläche 54.

[0045] Die Fig. 21 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Verbindungselements 59, bei dem die Tragfläche 60 nicht von dem in den Behälter hineinragenden Abschnitt, sondern von einem auf dem oberen Behälterrand aufliegenden Abschnitt gebildet wird. In diesem Fall muß selbstverständlich die Außenkontur des Behälterbodens im wesentlichen der Kontur des oberen Behälterrandes entsprechen, damit beim Stapeln der Randbereich des Bodens des oberen Behälters auf dem oberen Rand des unteren Behälters liegt.

[0046] Bei dieser Ausführungsform des Verbindungselements 59 bildet die Grifföffnung 25 in der Mitte der Stirnwand 8 des Behälters die Aussparung, welche das Verbindungselement 59 aufnimmt. Das Verbindungselement 59 weist einen länglichen Abschnitt mit U-förmigem Querschnitt auf, der in die Grifföffnung 25 der Behälterwand einsteckbar ist. Die zwei langen, zueinander parallelen Schenkel des U-förmigen Abschnitts bestehen aus elastisch nachgiebigen Material und können daher einfedern. Jeder dieser Schenkel weist einen Rastvorsprung 61 auf, der beim Einschieben der Schenkel in die Grifföffnung 25 einfedert und in der vollständig eingeschobenen Stellung, die in Fig. 21 dargestellt ist, wieder ausfedert und den Rand der Grifföffnung 25 hintergreift.

[0047] Der längliche U-förmige Abschnitt des Verbindungselements 59 bildet eine Tasche, in welche die Finger beim Tragen des Transportbehälters eingesteckt werden können.

[0048] An die Tragfläche 60 dieses Verbindungselements 59 grenzt ein Arretierungssteg 62, der ein Verrutschen eines auf den Behälter gestapelten zweiten Behälters verhindert. Zusätzlich weist die Tragfläche 60 einen Arretierungsvorsprung 63 auf. In dem Boden des Transportbehälters mit diesem Verbindungselement 59 ist eine Ausnehmung (nicht dargestellt) anzuordnen, in welche der Arretierungsvorsprung 63 der Transportbehälter hineinragt, um ein Verrutschen quer zur Bildebene der Fig. 21 zu vermeiden.

[0049] Selbstverständlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf den beschriebenen Kartonzuschnitt beschränkt. Je nach den Belastungen des Behälters können Wandabschnitte hinzugefügt werden oder weniger Wandabschnitte vorgesehen werden, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.

Bezugszeichenliste:



[0050] 
1
Bodenabschnitt
2-5
Faltlinie
6
Seitenwandabschnitt
7
Seitenwandabschnitt
8
Stirnwandabschnitt
9
Stirnwandabschnitt
10,11
Faltlinie
12,13
Wandabschnitt
14,15
Faltlinie
16,17
Wandabschnitt
18,19
Faltlinie
20
innerer Wandabschnitt
21,22
Faltlinie
23
innerer Wandabschnitt
24,24'
Aussparung
25
Grifföffnung, Aussparung
26
Stegabschnitt
27
Stegabschnitt
28
Verbindungselement
29
Halteteil
30
Kopfabschnitt
31
Tragteil
32
Tragfläche
33
Deckel
34
Deckellasche
35
Verbindungselement
36
Halteteil
37
Tragteil
38
Rastausnehmung
39
Rastvorsprung
40
Verbindungsplatte
41
Außenabschnitt
42
Innenabschnitt
43
Steg
44
Filmscharnier
45
Verbindungselement
46
Halteteil
47
Kopfabschnitt
48
Tragteil
49
Tragfläche
50
Verbindungselement
51
Halteteil
52
Kopfabschnitt
53
Tragteil
54
Tragfläche
55
Schwenkachse
56
Rasthaken
57
Rastöffnung
58
Tragfläche
59
Verbindungselement
60
Tragfläche
61
Rastvorsprung
62
Arretierungssteg
63
Arretierungsvorsprung



Ansprüche

1. Transportbehälter aus einem dünnwandigen, vorzugsweise aus Karton bestehenden Zuschnitt, der einen Bodenabschnitt (1) und mehrere Wandabschnitte (6-9) umfaßt, welche jeweils über Faltlinien (2-5) an den Bodenabschnitt (1) angrenzen und nach dem Aufrichten durch Umfalten entlang der Faltlinien (2-5) eine geschlossene Behälterwand bilden, wobei die Wandabschnitte (6-9) Aussparungen (24,24',25) aufweisen, welche zum Verbinden der Wandabschnitte (6-9) in ihrer aufgerichteten Stellung von einem separaten Verbindungselement (28,35,45,50,59), insbesondere aus spritzgegossenem Kunststoff, durchragt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (24,24',25) nahe dem oberen Rand der jeweiligen Wand (8,9) des Behälters angeordnet sind und jedes Verbindungselement (28,35,45,50,59) eine Tragfläche (32,58,49,54,60) aufweist, um einen auf den Behälter gestapelten zweiten Behälter zu tragen.
 
2. Transportbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement auf beiden Seiten der Behälterwand den die Aussparung (24,24',25) umgebenden Wandbereich hintergreift.
 
3. Transportbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (35) aus zwei Teilen (36,37) besteht, die formschlüssig und vorzugsweise lösbar miteinander verbunden sind.
 
4. Transportbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragfläche (32,58,49,54) in das Innere des Transportbehälters hineinragt.
 
5. Transportbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenabschnitt (1) eine rechteckige Grundfläche aufweist und zwei Seitenwandabschnitte (6,7) und zwei Stirnwandabschnitte (8,9) an den Bodenabschnitt (1) des Kartonzuschnitts angrenzen.
 
6. Transportbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Tragflächen (32,58,49,54,60) der Verbindungselemente (28,35,45,50,59) nahe dem oberen Rand der Wände des Transportbehälters im wesentlichen parallel zum Bodenabschnitt (1) erstrecken.
 
7. Transportbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragfläche (32,58,49,54,60) in der Richtung rechtwinklig zur Wand, an der das Verbindungselement (28,35,45,50,59) befestigt ist, eine Erstreckung von mindestens 10 mm aufweist.
 
8. Transportbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere miteinander durch Faltlinien (2-5,10,11,14, 15,18,19,21,22) verbundene Wandabschnitte (8,12,16,20; 9,13,17,23) in aufgerichteter Stellung einander überdecken und miteinander fluchtende Aussparungen (24,24',25) aufweisen, die von dem Verbindungselement (28,35,45,50,59) durchragt werden.
 
9. Transportbehälter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich an jede Seitenwand (6;7) zwei Wandabschnitte (12,13; 16,17) anschließen, die in aufgerichteter Stellung jeweils eine Stirnwand (8;9) im wesentlichen überdecken.
 
10. Transportbehälter nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß sich an das freie Ende jeder Stirnwand (8,9) ein innerer Wandabschnitt (20,23) anschließt, der zur Stirnwand (8,9) um 180° umfaltbar ist.
 
11. Transportbehälter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Stirnwand (8; 9) und dem inneren Wandabschnitt (20; 23) ein schmaler Stegabschnitt (26; 27) vorgesehen ist, der über zwei zueinander parallele Faltlinien (18,19; 21,22) einerseits mit der Stirnwand (8; 9) und andererseits mit dem inneren Wandabschnitt (20; 23) verbunden ist.
 
12. Transportbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei Aussparungen (24,24'), die in der gleichen Stirnwand (8,9) oder Seitenwand des Transportbehälters angeordnet sind, eine Grifföffnung (25) angeordnet ist, deren oberer Rand in der aufgerichteten Stellung der Behälterwand um wenige Millimeter höher liegt als die Tragfläche (32,58,49,54).
 
13. Transportbehälter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß er einen flachen Deckel (33) mit im wesentlichen rechteckigem Querschnitt umfaßt, an dessen kurzen Stirnrändern in der Mitte jeweils eine Deckellasche (34) angeordnet ist, die in eine Grifföffnung (25) einfügbar ist.
 
14. Transportbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er im Bereich seines oberen Randes eine von der Innenseite der Behälterwände (6-9) umfaßte Kontur aufweist, die mindestens so breit und so lang ist wie die äußere Kontur im Bereich des Bodenabschnitts (1) des Behälters.
 
15. Transportbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil (29,46,51) des Verbindungselements (28,45,50) einen das Kartonmaterial auf einer Seite der Aussparung (24) hintergreifenden Kopfabschnitt (30,47,52) aufweist.
 
16. Transportbehälter nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (28) aus zwei gegeneinander verdrehbaren Teilen (29,31) besteht, wobei das Teil (31) ohne Kopfabschnitt (30) nach dem Hindurchstecken durch die Aussparung (24) und dem Verdrehen das Kartonmaterial auf der dem Kopfabschnitt (30) gegenüberliegenden Seite der Aussparung (24) hintergreift.
 
17. Transportbehälter nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Teile (36,37) des Verbindungselements (35) durch zwei zueinander komplementäre Rastelemente (38,39) miteinander verbindbar sind, wobei zwischen den beiden Teilen (36,37) eine Verbindungsplatte (40) angeordnet ist.
 
18. Transportbehälter nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsplatte (40) aus Kunststoff besteht und entlang zweier zueinander paralleler Filmscharniere (44) umklappbar ist, so daß ihre an die beiden Teile (36,37) angrenzenden Bereiche jeweils von der Aussparung (24) aus nach oben zum oberen Rand der Behälterwand (8) verläuft, der von dem Steg (44) zwischen den beiden Filmscharnieren (44) abgedeckt wird.
 
19. Transportbehälter nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Teil (48) des Verbindungselements (45) ohne Kopfabschnitt (47) an dem Teil (46) mit Kopfabschnitt (47) parallel zur Ebene der Behälterwand verschiebbar befestigt ist.
 
20. Transportbehälter nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Teil (51) des Verbindungselements (50) mit Kopfabschnitt (52) ein Tragteil (53) schwenkbar befestigt ist, wobei diese beiden Teile (51,53) durch zwei zueinander komplementäre Rastelemente (56,57) miteinander verbindbar sind.
 
21. Transportbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragfläche und der Boden (1) des Transportbehälters ineinander eingreifende Fixierungselemente aufweisen.
 
22. Transportbehälter nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Fixierungselemente am Boden (1) des Transportbehälters durch Löcher in jeder Ecke des Bodens und das Fixierungselement an der Tragfläche jedes Verbindungselements durch einen Vorsprung gebildet wird, der in eines der genannten Löcher einfügbar ist.
 
23. Transportbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe zumindest einer Seitenwand (6,7) geringer ist als die Höhe der Stirnwände (8,9) des Transportbehälters.
 
24. Transportbehälter nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Seitenwandabschnitt (6,7) des Kartonzuschnitts eine zusätzliche Faltlinie aufweist, die parallel zu der zwischen diesem Seitenwandabschnitt (6,7) und dem Bodenabschnitt (1) verlaufenden Faltlinie verläuft, wobei der Seitenwandabschnitt (6,7) des Transportbehälters in aufgerichteter Stellung unterhalb des Randes der Stirnwände (8,9) entlang dieser zusätzlichen Faltlinie um 180° umgeknickt ist.
 
25. Transportbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eins seiner Verbindungselemente eine elektronische Schaltung mit Datenspeicher umfaßt, dessen Speicherinhalt vorzugsweise berührungslos ausgelesen und überschrieben werden kann.
 
26. Transportbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (59) mindestens einen elastisch federnden Rastvorsprung (61) aufweist, der den Rand der Aussparung (24) hintergreift.
 
27. Transportbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragfläche (60) von einem auf dem oberen Rand des Transportbehälters aufliegenden Abschnitt des Verbindungselements (59) gebildet wird.
 
28. Transportbehälter nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (59) einen an die Tragfläche (60) angrenzenden Arretierungssteg (62) aufweist.
 
29. Transportbehälter nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Tragfläche (60) ein Arretierungsvorsprung (63) angeordnet ist, der in eine Ausnehmung im Boden des Transportbehälters einfügbar ist.
 
30. Transportbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Teil der Wandabschnitte (6-9,12, 13,16,17,20,23) miteinander verklebt ist.
 




Zeichnung