[0001] Die Erfindung betrifft einen elektrischen Steckkontakt zur elektrischen Verbindung
eines dem Steckkontakt als Gegenstück zugeordneten Steckanschlusses mit einem elektrischen
Bauteil gemäß dem Patentanspruch 1.
[0002] Derartige elektrische Steckkontakte werden häufig in Anwendungsbereichen eingesetzt,
in denen sie einer relativ hohen Vibrationsbelastung ausgesetzt sind, z. B. in Kraftfahrzeugen.
Da das Verbindungsprinzip bei derartigen Steckkontakten auf einer Klemmwirkung zwischen
dem Steckkontakt und dem Steckanschluß beruht, kann es je nach Stärke der Klemmkraft
bzw. der dadurch hervorgerufenen Reibkraft zwischen dem Steckanschluß und dem Steckkontakt
und der Stärke der Vibrationen zu einer Relativbewegung zwischen dem Steckanschluß
und dem Steckkontakt kommen. Diese Relativbewegung führt zu einem unerwünschten Verschleiß
und je nach Materialauswahl auch zu einer Korrosion von Steckkontakt und Steckanschluß
infolge der Reibung.
[0003] Ein in Kraftfahrzeugen einsetzbarer elektrischer Steckkontakt sollte daher das zuvor
beschriebene Problem des Reibverschleisses bzw. der Reibkorrosion vermeiden und sollte
möglichst noch weitere Erfordernisse erfüllen. So sollte der Steckkontakt klein und
kompakt bauen, einfach und preisgünstig und vorzugsweise einstückig herstellbar sein.
Des weiteren sollte er für das in der Kraftfahrzeugtechnik immer beliebter werdende
Dickdrahtbonden einsetzbar sein. Verfahren und Vorrichtungen für diese Art der Verbindungstechnik
sind beispielsweise aus der EP 0 794 847 B1 und der EP 0 649 701 A1 bekannt.
[0004] Aus der EP 0 678 936 B1 ist eine reibkorrosionsfreie Miniatur-Steckbuchse bekannt.
Die dort angegebene Steckbuchse ist jedoch aufgrund ihrer relativ komplizierten Formgebung
aufwendig herzustellen und demzufolge relativ teuer. Des weiteren ist die dortige
Steckbuchse nicht für das Dickdrahtbonden einsetzbar.
[0005] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen elektrischen Steckkontakt
anzugeben, der einfach und preiswert herzustellen ist, Probleme infolge von Reibung
mit einem dem Steckkontakt zugeordneten Steckanschluß vermeidet und für das Dickdrahtbonden
einsetzbar ist.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die in dem Patentanspruch 1 angegebene Erfindung gelöst.
Weiterbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
[0007] Mit der Bezeichnung Formänderungswiderstand sei im folgenden eine Materialeigenschaft
gemeint, die sich im wesentlichen umgekehrt proportional zu der Elastizität des Materials
verhält.
[0008] Durch die im wesentlichen L-förmige Ausgestaltung des Steckkontakts sowie die Unterbringung
der gesamten Steckzone in diesem L-förmigen Bereich wird ein besonders kompakter Aufbau
des Steckkontakts erreicht. Mit der Bezeichnung L-förmig sollen in diesem Zusammenhang
neben einem exakten rechten Winkel zwischen den Schenkeln des L-förmigen Bereichs
auch geringe Abweichungen von dem rechten Winkel erfaßt sein.
[0009] Der erfindungsgemäße Steckkontakt kann besonders vorteilhaft zum Anschluß elektromechanischer
Komponenten, z. B. Drucksensoren oder Magnetventile, an eine Steuerelektronik eingesetzt
werden. In einer bevorzugten Anwendung sind dann die elektromechanischen Komponenten
zusammen mit der Steuerelektronik in einem elektronischen Steuergerät angeordnet.
Durch die Verformbarkeit des Steckkontakts können auch bei der Fertigung und Montage
des elektronischen Steuergeräts auftretende Toleranzen ausgeglichen werden.
[0010] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die gesamte Steckzone in dem
einen Schenkel des L-förmigen Bereichs angeordnet, während der andere Schenkel als
ein aus der Mechanik her bekannter Biegebalken fungiert.
[0011] Das Problem des Reibverschleisses bzw. der Reibkorrosion wird bei dem erfindungsgemäßen
Steckkontakt durch die Verformbarkeit der Zwischenzone erreicht, die eine Bewegung
der Steckzone gegenüber der Verbindungszone in Steckrichtung in gewissem Umfang erlaubt,
wodurch kleinere Bewegungen des Steckanschlusses z. B. infolge von Vibrationen kompensiert
werden. In vorteilhafter Weise ist dabei in der Zwischenzone wenigstens ein erster
Formänderungsbereich mit einem im Vergleich zu den übrigen Bereichen der Zwischenzone
geringeren Formänderungswiderstand vorgesehen. Hierdurch erfolgt die Formänderung
an einer definierten Stelle nach Art eines Gelenks.
[0012] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist in der Zwischenzone ein
zweiter Formänderungsbereich mit verringertem Formänderungswiderstand vorgesehen,
derart, daß die bevorzugte Verformungsrichtung des ersten und des zweiten Formänderungsbereichs
entlang von parallel liegenden räumlichen Achsen angeordnet sind. Dies hat gegenüber
einem einzelnen Formänderungsbereich den Vorteil, daß eine Verschwenkung der Steckzone
bei einer Bewegung derselben infolge von Vibrationen besser vermieden werden kann.
Hierdurch können auch Relativbewegungen zwischen der Steckzone und dem Steckanschluß
quer zur Steckrichtung besser vermieden werden. Außerdem können Reibkräfte zwischen
der Steckzone und den Wandungen einer den Steckkontakt haltenden Aufnahmevorrichtung
vermieden oder zumindest reduziert werden.
[0013] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung ist der Steckkontakt im Bereich
der Verbindungszone und/oder der Zwischenzone mehrfach abgewinkelt, vorzugsweise in
einer S-Form bzw. einer Mäanderform. Hierdurch ist der Steckkontakt besonders kompakt
und kleinbauend, was den Vorteil hat, daß der Steckkontakt auch in elektronischen
Geräten mit geringem Platzangebot einsetzbar ist.
[0014] In einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung dient die Verbindungszone
gleichzeitig auch zur mechanischen Befestigung des Steckkontakts, so daß für die mechanische
Befestigung kein besonderer Bereich oder Teil des Steckkontakt vorgesehen werden muß.
Hierdurch wird insbesondere auch die preisgünstige Herstellbarkeit und der kompakte
Aufbau des Steckkontakts gefördert.
[0015] Der erste und/oder der zweite Formänderungsbereich weisen, wie bereits erläutert,
einen geringeren Formänderungswiderstand auf als die übrigen Bereiche der Zwischenzone.
Dies kann beispielsweise dadurch erreicht werden, daß der bzw. die Formänderungsbereiche
bei im wesentlichen gleichbleibendem Materialquerschnitt einer Erwärmung unterworfen
werden und hierdurch eine höhere Elastizität erreichen. Gemäß einer weiteren vorteilhaften
Ausgestaltung der Erfindung wird der geringere Formänderungswiderstand durch eine
Verringerung des Materialquerschnitts der Zwischenzone erreicht. Besonders vorteilhaft
ist es hierbei, die Materialdicke zu verringern, da dies zu einer relativ starken
Verringerung des Flächenträgheitsmoments bei einer im Vergleich hierzu geringen Verringerung
des Materialquerschnitts führt, was den Vorteil hat, daß der elektrische Widerstand
im Bereich der Formänderungsbereiche nicht unnötig erhöht wird.
[0016] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist die Steckzone
wenigstens zwei Aufnahmezungen zur Aufnahme des Steckanschlusses auf, deren außenliegende
Kontur sich bei nicht gestecktem Steckanschluß in Richtung zu der der Zwischenzone
abgewandten Seite der Steckzone verjüngt. Hierdurch wird gegenüber bekannten Steckkontakten,
deren außenliegende Konturen der Steckzone im wesentlichen parallel zueinander verlaufen,
der Vorteil erzielt, daß bei gleichem Platzbedarf die Steckkraft bzw. die Klemmkraft,
mit der die Aufnahmezungen den Steckanschluß aufnehmen, erhöht wird. Infolge dessen
wird auch die Reibkraft erhöht, und es kann Reibverschleiß und Reibkorrosion noch
besser vermieden werden.
[0017] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung verändert sich die Querschnittsfläche
einer Aufnahmezunge wenigstens in einem Teilbereich linear, vorzugsweise in dem mittleren
Bereich der Aufnahmezunge. Dies hat den Vorteil, daß die mechanischen Spannungen,
die infolge der Aufweitung des Steckkontakts beim Einstecken des Steckanschlusses
auftreten, sich gleichmäßig verteilen und somit keine unerwünschten Spannungsüberhöhungen
entstehen. Außerdem wird der Materialbedarf und somit das Gewicht des Steckkontakts
minimiert. Hierdurch weist der Steckkontakt eine hohe Lebensdauer und ein geringes
Gewicht auf.
[0018] Es ist vorteilhaft, die infolge der Federwirkung der Aufnahmezungen auf den Steckanschluß
ausgeübte Reibkraft deutlich höher zu dimensionieren als die sich aufgrund des Formänderungswiderstands
der Formänderungsbereiche ergebende Kraft zur Verformung der Zwischenzone, insbesondere
etwa doppelt so hoch.
[0019] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung weist die Verbindungszone des Steckkontakts
einen Bondbereich auf, an dem mittels Bonden ein elektrisches Bauteil anschließbar
ist. Hierdurch ist der erfindungsgemäße Steckkontakt ohne weiteres auch für eine Anwendung
in der Dickdrahtbond-Verbindungstechnik einsetzbar. Der Steckkontakt ist vorzugsweise
aus dem Material Kupfer-Beryllium oder Kupfer-Zinn gefertigt. Hierbei tritt in der
Praxis das Problem auf, daß dieses Material einer Oxidation unterliegt, was nachteilig
für die Anwendung der Dickdrahtbond-Technik ist. Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung
der Erfindung weist der Bondbereich zumindest teilweise eine Beschichtung aus Aluminium
auf. Hierdurch kann der Steckkontakt besser in Verbindung mit der Dickdrahtbond-Technik
eingesetzt werden, da eine Aluminium-Oxidschicht für das Bonden nicht nachteilig ist.
Es ist auch vorteilhaft, den Bondbereich unmittelbar vor dem Bonden einer Laserreinigung
zu unterziehen. In diesem Fall kann gegebenenfalls auch auf die Aluminium-Beschichtung
verzichtet werden.
[0020] In einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung weist die Verbindungszone (4) in dem
Bondbereich (12) eine galvanisch aufgebrachte bondbare Beschichtung auf. Hierfür wird
vorzugsweise Nickel-Phosphor als Beschichtungsmaterial verwendet.
[0021] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist eine Aufnahmevorrichtung
für den elektrischen Steckkontakt vorgesehen, die Haltemittel aufweist, welche zur
Aufnahme der Verbindungszone des Steckkontakts geeignet sind, derart, daß die Verbindungszone
unbeweglich gegenüber der Aufnahmevorrichtung gehalten wird. Hierdurch kann der Steckkontakt
relativ einfach montiert werden und mittels Umspritzen der Aufnahmevorrichtung in
dem mit dem Steckkontakt zu versehenen elektrischen Gerät befestigt werden. Hierbei
behält die Steckzone ihre Beweglichkeit gegenüber der Verbindungszone, welche infolge
der unbeweglichen Aufnahme in der Aufnahmevorrichtung unbeweglich gegenüber dem elektrischen
Gerät angeordnet ist.
[0022] Der Fertigungsschritt des Umspritzens unterscheidet sich beispielsweise von dem Fertigungsschritt
des Vergießens dadurch, daß eine Umspritzung immer zu einer starren Befestigung führt,
während beim Vergießen auch elastische Befestigungen möglich sind, z.B. durch Verwendung
einer permanent elastischen Vergußmasse.
[0023] Die Montage der Aufnahmevorrichtung durch Umspritzen wird einerseits durch Verwendung
eines relativ harten bzw. unflexiblen Materials, vorzugsweise harter Kunststoff, für
die Aufnahmevorrichtung unterstützt, andererseits durch die Verwendung einer das Innere
der Aufnahmevorrichtung vor der Umspritzmasse schützende Labyrinthdichtung, welche
einen direkten Zugang der Umspritzmasse zu dem Inneren der Aufnahmevorrichtung versperrt.
[0024] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung weist die Aufnahmevorrichtung Bewegungsbegrenzungsmittel
auf, welche diese Bewegbarkeit der Steckzone und/oder der Zwischenzone gegenüber der
Aufnahmevorrichtung begrenzen. Durch geeignete Dimensionierung der Bewegungsbegrenzungsmittel
kann der zu erwartenden Vibrationsbelastung in geeigneter Weise Rechnung getragen
werden, ohne daß beliebig große Bewegungen oder gar plastische Verformungen des Steckkontakts
auftreten.
[0025] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung besteht die Aufnahmevorrichtung
aus zwei Teilen, wobei die Teilungsebene in einer Ausführungsform im wesentlichen
senkrecht und in einer weiteren Ausführungsform im wesentlichen parallel zu der räumlichen
Achse der bevorzugten Verformungsrichtung des ersten Formänderungsbereichs ist. Dies
hat den Vorteil, daß der Steckkontakt einfach in eine Hälfte der Aufnahmevorrichtung
eingelegt werden kann, sodann die zweite Hälfte formschlüssig darauf gesteckt wird,
womit bereits die Montage des Steckkontakts in der Aufnahmevorrichtung beendet ist.
Hierdurch wird somit eine besonders einfache Montage des Steckkontakts und der Aufnahmevorrichtung
unterstützt, wobei dieser Arbeitsschritt auch vollautomatisch maschinell ausführbar
ist.
[0026] Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Verwendung
von Zeichnungen näher erläutert.
[0027] Es zeigen
- Fig. 1 bis 3
- eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Steckkontakts in einer Dreiseiten-Ansicht
und
- Fig. 4
- die Ansicht des Steckkontakts gemäß Fig. 3 mit gestecktem Steckanschluß und
- Fig. 5
- eine Seitenansicht des Steckkontakts und der Aufnahmevorrichtung und
- Fig. 6
- eine Frontansicht des Steckkontakts und der Aufnahmevorrichtung in Schnittdarstellung
und
- Fig. 7
- eine Draufsicht auf den Steckkontakt und die Aufnahmevorrichtung und
- Fig. 8
- die Aufnahmevorrichtung in der Darstellung gemäß Fig. 6 und
- Fig. 9
- eine perspektivische Darstellung des Steckkontakts und einer Seite der Aufnahmevorrichtung
und
- Fig. 10
- zwei Beispiele für die Aneinanderreihung der Aufnahmevorrichtungen und
- Fig. 11 bis 14
- verschiedene Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Steckkontakts in schematischer
Darstellung und
- Fig. 15 bis 17
- eine weitere bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Steckkontakts sowie
der Aufnahmevorrichtung in einer Dreiseiten-Ansicht und
- Fig. 18
- eine perspektivische Darstellung des Steckkontakts sowie der Aufnahmevorrichtung gemäß
Fig. 15 bis 17.
[0028] In den Figuren werden gleiche Bezugszeichen für einander entsprechende Teile verwendet.
[0029] Der in den Fig. 1 bis 3 dargestellte elektrische Steckkontakt (1) besteht geometrisch
aus einem L-förmigen Bereich (2, 5, 6, 7), an den sich ein S-förmiger bzw. mäanderförmiger
Bereich (4, 5, 6) anschließt. Der Steckkontakt (1) weist an seinem einen Ende eine
vollständig in dem einen Schenkel des L-förmigen Bereichs angeordnete Steckzone (2)
auf, die geeignet ist, einen ihr als Gegenstück zugeordneten Steckanschluß (3) aufzunehmen.
An seinem anderen Ende weist der Steckkontakt (1) eine vollständig in dem S-förmigen
Bereich angeordnete Verbindungszone (4) auf, die zur elektrischen Verbindung des Steckkontakts
mit einem elektrischen Bauteil, z. B. einer elektrischen Leiterplatte, dient. In einer
bevorzugten Ausgestaltung weist die Verbindungszone (4) ein Bondpad (12) auf, welches
vorzugsweise mittels Dickdrahtbonden mit dem elektrischen Bauteil elektrisch verbunden
wird. Das Bondpad (12) ist in einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung einstückig
mit dem Steckkontakt (1) ausgeführt.
[0030] Als Werkstoff für den Steckkontakt (1) kommt bevorzugt Kupfer-Beryllium oder auch
Kupfer-Zinn in Betracht. Das Bondpad (12) ist vorzugsweise mit einer Beschichtung
aus Aluminium versehen. Alternativ zu der Aluminium-Beschichtung oder auch zusätzlich
dazu kann das Bondpad (12) einer Laserreinigung unterzogen werden.
[0031] Zwischen der Steckzone (2) und der Verbindungszone (4) weist der Steckkontakt (1)
eine den L-förmigen und den S-förmigen Bereich überlappende Zwischenzone (5) auf,
die verformbar ist, um der Steckzone (2) eine gewisse Bewegbarkeit in Steckrichtung
(21) zur Kompensation von Vibrationen zu erlauben. Die Zwischenzone (5) ist als längliches
Teil ausgebildet und dient als Biegebalken. Um eine definierte Verformbarkeit zu erzielen,
sind im Bereich der Zwischenzone (5) ein erster (6) und ein zweiter (7) Formänderungsbereich
vorgesehen. Der erste Formänderungsbereich (6) ist gemäß Fig. 1 in dem waagerechten
Schenkel des L-förmigen Bereichs und der zweite Formänderungsbereich (7) in dem senkrechten
Schenkel des L-förmigen Bereichs angeordnet, d.h. die Zwischenzone (5) ist zwischen
den Formänderungsbereichen (6, 7) im wesentlichen rechtwinklig abgewinkelt.
[0032] Hierbei sind die bevorzugten Verformungsrichtungen des ersten und des zweiten Formänderungsbereichs
(6, 7) entlang von parallel liegenden räumlichen Achsen angeordnet, wie in der Fig.
2 durch die gestrichelten Linien (18, 19) angedeutet ist. Bezüglich der Fig. 1 liegen
diese Achsen somit senkrecht zur Papierebene. Durch die Verwendung zweier Formänderungsbereiche
(6, 7) in der zuvor beschriebenen Anordnung kann eine Verschwenkung der Steckzone
(2) bei einer Bewegung derselben infolge von Vibrationen besser vermieden werden und
ein Reibverschleiß somit wirkungsvoller unterdrückt werden.
[0033] Die Formänderungsbereiche (6, 7) haben einen geringeren Formänderungswiderstand als
die übrigen Bereiche der Zwischenzone (5), was in einer bevorzugten Ausgestaltung
der Erfindung durch einen verringerten Materialquerschnitt im Vergleich zu den übrigen
Bereichen der Zwischenzone (5) erzielt wird. In einer vorteilhaften Weiterbildung
ist in den Formänderungsbereichen (6, 7) insbesondere eine geringere Materialdicke
vorgesehen als in den übrigen Bereichen der Zwischenzone (5). Hierdurch kann bei relativ
großem Materialquerschnitt in den Formänderungsbereichen (6, 7) ein im Verhältnis
hierzu kleines Flächenträgheitsmoment erzielt werden, wodurch ein günstiger Kompromiß
zwischen leichter Verformbarkeit der Formänderungsbereiche (6, 7) und dem elektrischen
Widerstand, welcher zur Vermeidung unnötiger Verluste möglichst gering sein sollte,
erzielt wird.
[0034] Die Formänderungsbereiche (6, 7) sind bevorzugt als Verjüngung des Materials der
Zwischenzone (5) ausgebildet, z. B. durch Prägen. Hierbei wird in etwa eine Halbierung
der Dicke und der Breite des Materials der Zwischenzone (5) vorgesehen.
[0035] Alternativ können die Formänderungsbereiche (6, 7) auch durch eine lokale Schwächung
des Materials der Zwischenzone (5) bei gleichbleibendem Materialquerschnitt realisiert
werden, z. B. durch Erwärmung. Auch eine Kombination dieser Methoden ist vorteilhaft.
[0036] Die Verbindungszone (4) dient des weiteren zur mechanischen Befestigung des Steckkontakts
in einer dafür vorgesehenen Aufnahmevorrichtung, wie anhand der Fig. 5 bis 8 im folgenden
noch näher erläutert wird.
[0037] Die Steckzone (2) weist zwei Aufnahmezungen (8, 9) auf, die zur Aufnahme des Steckanschlusses
(3) dienen. Beim Einstecken des Steckanschlusses (3) wird die Steckzone (2) unter
Verformung der Aufnahmezungen (8, 9) aufgeweitet, so daß der Steckanschluß (3) durch
die Federwirkung des Materials der Aufnahmezungen (8, 9) festgehalten wird. Infolge
von Reibung ist die Steckzone (2) gegenüber dem Steckanschluß (3) auch bei in Steckrichtung
(21) wirkenden Kräften unbeweglich, solange die durch die Haftreibung verursachte
Haltekraft nicht überwunden wird.
[0038] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Formänderungswiderstand
wenigstens des ersten Formänderungsbereichs (6) derart dimensioniert, daß bei Vorhandensein
einer in Steckrichtung (21) wirkenden Kraft sich die Steckzone (2) unter Verformung
der Zwischenzone (5) bewegt, ohne daß hierbei die Reibkraft zwischen dem Steckanschluß
(3) und der Steckzone (2) überwunden wird, so daß sich die Steckzone (2) nicht gegenüber
dem Steckanschluß (3) bewegt. Hierfür ist die Reibkraft höher zu wählen als die sich
aufgrund des Formänderungswiderstands der Formänderungsbereiche (6, 7) ergebende Kraft
zur Verformung der Zwischenzone (5). Vorzugsweise ist die Reibkraft deutlich höher
zu wählen, besonders vorteilhaft etwa doppelt so hoch wie die für die Verformung notwendige
Kraft. Hierdurch kann in vorteilhafter Weise eine permanente Reibung zwischen dem
Steckanschluß (3) und der Steckzone (2) vermieden werden, z. B. bei Auftreten von
Vibrationsbelastungen. Durch das Vermeiden von Reibbewegungen wird die Lebensdauer
der Steckverbindung erhöht, da kein Reibverschleiß und keine Reibkorrosion auftreten.
[0039] Wie insbesondere aus der Fig. 3 erkennbar ist, verjüngt sich die außenliegende Kontur
(22, 31) der Aufnahmezungen bei nicht gestecktem Steckanschluß (3) in Richtung zu
der der Zwischenzone (5) abgewandten Seite, d. h. in der vorliegenden Darstellung
entgegen der Steckrichtung (21). Bei gestecktem Steckanschluß (3), wie in der Fig.
4 dargestellt, verlaufen die außenliegenden Konturen (22, 31) im wesentlichen parallel
zueinander, so daß bei kompakter Bauweise eine hohe Klemmkraft und infolgedessen auch
eine hohe Reibkraft zum Festhalten des Steckanschlusses (3) erzeugt wird. Die Querschnittsfläche
einer Aufnahmezunge (8, 9) verändert sich dabei wenigstens in einem Teilbereich (10,
11) der jeweiligen Aufnahmezunge (8, 9) im wesentlichen linear. Hierdurch kann eine
gleichmäßige Verteilung der mechanischen Spannungen bei gestecktem Steckanschluß (3)
erzielt werden.
[0040] In den Fig. 5 bis 8 ist die Aufnahmevorrichtung (13) zur Aufnahme des Steckkontakts
(1) mit darin angeordnetem Steckkontakt dargestellt. Die Aufnahmevorrichtung besteht
aus zwei Halbschalen (16, 17), welche eine Teilungsebene aufweisen, die im wesentlichen
senkrecht zu der räumlichen Achse (19) der bevorzugten Verformungsrichtung des ersten
Formänderungsbereichs (6) ist. Die Halbschalen weisen formschlüssig ineinandergreifende
Justiermittel (25) auf, die eine exakte Montage und Justierung der beiden Halbschalen
(16, 17) zueinander vereinfachen.
[0041] Aus der Fig. 5 ist ersichtlich, wie der Steckanschluß (1) in der einen Halbschale
(16) der Aufnahmevorrichtung (13) angebracht ist. Die Verbindungszone (4) wird dabei
formschlüssig von Haltemitteln (23, 24) aufgenommen und von diesen unbeweglich gegenüber
der Aufnahmevorrichtung (13) gehalten. Die Steckzone (2) sowie die Zwischenzone (5)
bzw. zumindest der größte Teil davon ist in begrenztem Umfang bewegbar gegenüber der
Aufnahmevorrichtung (13), wobei die Bewegbarkeit der Zwischenzone (5) durch Bewegungsbegrenzungsmittel
(14, 15) auf ein erwünschtes Maß begrenzt wird. Durch die Begrenzung der Bewegbarkeit
soll beispielsweise eine plastische Verformung der Zwischenzone (5) vermieden werden.
[0042] Zur vollständigen Montage des Steckkontakts (1) in der Aufnahmevorrichtung (13) ist
zunächst der Steckkontakt (1) in die eine Halbschale (16) einzulegen, wie in der Fig.
5 dargestellt, und sodann die zweite Halbschale (17) daraufzustecken. Sodann kann
die auf diese Weise entstandene Einheit in einem elektronischen Gerät montiert werden,
beispielsweise durch Umspritzen der Aufnahmevorrichtung (13) in dem elektronischen
Gerät. Die vorzugsweise aus Kunststoff hergestellten Halbschalen (16, 17) dienen hierbei
zur allseitigen Kraftabstützung des Steckkontakts (1). Der zuvor beschriebene Montagevorgang
läuft vorzugsweise vollautomatisch mittels einer hierfür vorgesehenen Bestückungsmaschine
ab.
[0043] Um ein Eindringen von Umspritzmasse in die Aufnahmevorrichtung (13) zu vermeiden,
ist diese mit einer Labyrinthdichtung (28) versehen, die einen direkten Zugang der
Umspritzmasse zum Inneren Aufnahmevorrichtung (13) versperrt. Die Labyrinthdichtung
(28) ist vorzugsweise als ein an der Halbschale (16) angeordneter umlaufender Vorsprung
ausgebildet, der im montierten Zustand der Aufnahmevorrichtung (13) den Rand der Halbschale
(17) überlappt.
[0044] In der Fig. 9 ist der in eine der Halbschalen (17) eingelegte Steckkontakt (1) zur
anschaulicheren Darstellung noch einmal perspektivisch dargestellt.
[0045] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind mehrere Aufnahmevorrichtungen
(13) nach Art eines Mehrfachsteckverbinders aneinanderreihbar. In der Fig. 10 sind
zwei Beispiele für die Möglichkeit der Aneinanderreihung mehrerer Aufnahmevorrichtungen
(13) nach Art eines Mehrfachsteckverbinders dargestellt, im einen Fall mit versetzt
angeordneten Aufnahmevorrichtungen (13), in dem anderen Fall in einer fluchtenden
Anordnung. In einer bevorzugten Ausgestaltung sind die Aufnahmevorrichtungen (13)
in einem vereinheitlichten Rastermaß aneinanderreihbar.
[0046] In den Fig. 11 bis 14 sind verschiedene Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Steckkontakts
(1) sowie dessen Verbindung mittels eines Bonddrahts (26) zu einer als elektrisches
Bauteil verwendeten elektrischen Leiterplatte (20) dargestellt. In den Fig. 11 bis
14 wird zur besseren Veranschaulichung des Prinzips eine schematische und nicht maßstabsgerechte
Darstellung verwendet. Die Formänderungsbereiche (6, 7) sind dort mit Kreuzen dargestellt.
[0047] Die Ausführungsform gemäß Fig. 11 entspricht der Ausführungsform der Fig. 1. In den
Fig. 11 bis 14 ist zusätzlich für jede der dort dargestellten Ausführungsformen ein
Bereich (27) angegeben, in welchem der als Gelenk dienende erste Formänderungsbereich
(6) vorteilhaft anzuordnen ist.
[0048] In den Figuren 15 bis 17 ist die in der Fig. 12 dargestellte Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Steckkontakts (1) in Verbindung mit einer weiteren Ausführungsform
der Aufnahmevorrichtung (13) als Dreiseitenansicht dargestellt, wobei in der Fig.
16 die Aufnahmevorrichtung (13) ausschnittsweise dargestellt ist. Die dortige Aufnahmevorrichtung
(13) weist eine parallel zu der räumlichen Achse (19) der bevorzugten Verformungsrichtung
des ersten Formänderungsbereichs (6) angeordnete Teilungsebene auf. Die Aufnahmevorrichtung
(13) besteht auch dort aus den Teilen (16, 17), die mittels formschlüssig ineinandergreifender
Justiermittel (25) auf einfache Weise exakt miteinander montierbar sind. Die Justiermittel
(25) entsprechen in ihrer Ausführung und Wirkungsweise den bereits erläuterten Justiermitteln.
[0049] Wie insbesondere aus den Figuren 17 und 18 erkennbar ist, ist die hier beschriebene
Ausführungsform der Aufnahmevorrichtung (13) speziell für die Aufnahme mehrerer Steckkontakte
(1) vorgesehen. Die Steckkontakte werden dabei als ein zunächst gemeinsames Teil aus
einem Blechstück gestanzt und gebogen. Das hierbei entstehende Stanzgitter wird sodann
in das mit kanalartigen Materialaushebungen, die als Haltemittel (24, 29, 30) dienen,
versehene Unterteil (17) der Aufnahmevorrichtung (13) eingelegt. Das Oberteil (16)
verfügt vorzugsweise an den im montierten Zustand den kanalartigen Materialaushebungen
gegenüberliegenden Bereichen über erhabene Materialbahnen (nicht dargestellt).
[0050] Sodann wird das Oberteil (16) auf dem Unterteil (17) der Aufnahmevorrichtung montiert,
wodurch die Steckkontakte (1) in dem in den Fig. 15 und 18 dargestellten Bereich der
Verbindungszone (4) durch die Haltemittel (23, 24, 29, 30) allseitig mechanisch fixiert
werden. Die erhabenen Materialbahnen des Oberteils (16) fügen sich hierbei formschlüssig
in die kanalartigen Materialaushebungen des Unterteils (17). Hierbei bleibt die Verformbarkeit
des Zwischenbereichs (5) erhalten. Sodann kann eine Umspritzung der Aufnahmevorrichtung
(13) erfolgen. Das Auftrennen der Kontakte kann wahlweise vor oder nach dem Vorgang
des Umspritzens erfolgen.
[0051] Der besseren Übersicht halber ist in der Fig. 18 nur einer der Steckkontakte (1)
mit den bereits erläuterten Bezugszeichen versehen.
[0052] Die zuvor beschriebene Anordnungen aus Steckkontakten und Aufnahmevorrichtungen dienen
vorzugsweise zur Kontaktierung von in einem elektronischen Steuergerät angeordneten
elektromechanischen Komponenten, z. B. Drucksensoren oder Magnetventile, mit einer
Steuerelektronik. Durch Anwendung der zuvor beschriebenen Anordnungen ergibt sich
ein kleinbauendes, kompaktes Gesamtsystem, welches über eine leicht zu montierende
und wieder lösbare Verbindung zwischen den elektromechanischen Komponenten und der
Steuerelektronik verfügt. Insbesondere können mittels eines einzigen Steckvorgangs
eine Vielzahl von Komponenten quasi gleichzeitig angeschlossen werden. Im Gegensatz
zu bekannten Kontaktierungsverfahren, z. B. kabelgebundene Steckverbindungen oder
flexible Leiterbahnfolien, ist die erfindungsgemäße Steckverbindung preisgünstig,
robust und thermisch belastbar.
1. Elektrischer Steckkontakt (1) mit einer Steckzone (2), die geeignet ist, einen dem
Steckkontakt (1) als Gegenstück zugeordneten Steckanschluß (3) aufzunehmen, einer
Verbindungszone (4), die zur elektrischen Verbindung des Steckkontakts (1) mit einem
elektrischen Bauteil (20) dient, sowie einer Zwischenzone (5), welche zwischen der
Steckzone (2) und der Verbindungszone (4) angeordnet ist, wobei
a) der Steckkontakt (1) einen L-förmigen Bereich (2, 5, 6, 7) aufweist und die gesamte
Steckzone (2) in dem L-förmigen Bereich (2, 5, 6, 7) angeordnet ist,
b) die Steckzone (2) unter Verformung der Zwischenzone (5) gegenüber der Verbindungszone
(4) in Steckrichtung (21) bewegbar ist und
c) die Zwischenzone (5) wenigstens einen ersten Formänderungsbereich (6) aufweist,
welcher einen geringeren Formänderungswiderstand hat als die übrigen Bereiche der
Zwischenzone (5).
2. Elektrischer Steckkontakt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenzone (5) einen zweiten Formänderungsbereich (7) mit verringertem Formänderungswiderstand
aufweist, dessen bevorzugte Verformungsrichtung entlang einer räumlichen Achse (18)
liegt, die im wesentlichen parallel zu der räumlichen Achse (19) der bevorzugten Verformungsrichtung
des ersten Formänderungsbereichs (6) ist.
3. Elektrischer Steckkontakt nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenzone (5) zwischen dem ersten (6) und dem zweiten (7) Formänderungsbereich
abgewinkelt ist.
4. Elektrischer Steckkontakt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine mehrfache Abwinklung im Bereich der Verbindungszone (4) und/oder der Zwischenzone
(5).
5. Elektrischer Steckkontakt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungszone (4) zur mechanischen Befestigung des Steckkontakts (1) dient.
6. Elektrischer Steckkontakt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckzone (2) zur Aufnahme eines als Kontaktzunge ausgebildeten Steckanschlusses
(3) geeignet ist.
7. Elektrischer Steckkontakt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste (6) und/oder der zweite (7) Formänderungsbereich einen geringeren Materialquerschnitt
aufweist als die übrigen Bereiche der Zwischenzone (5).
8. Elektrischer Steckkontakt nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der erste (6) und/oder der zweite (7) Formänderungsbereich eine geringere Materialdicke
aufweist als die übrigen Bereiche der Zwischenzone (5).
9. Elektrischer Steckkontakt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckzone (2) wenigstens zwei Aufnahmezungen (8, 9) zur Aufnahme des Steckanschlusses
(3) aufweist, deren außenliegende Kontur (22, 31) sich bei nicht gestecktem Steckanschluß
(3) in Richtung zu der der Zwischenzone (5) abgewandten Seite der Steckzone (2) hin
verjüngt.
10. Elektrischer Steckkontakt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsfläche einer Aufnahmezunge (8, 9) sich wenigstens in einem Teilbereich
(10, 11) der Aufnahmezunge (8, 9) linear verändert.
11. Elektrischer Steckkontakt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Steckkontakt (1) einstückig herstellbar ist.
12. Elektrischer Steckkontakt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungszone (4) einen Bondbereich (12) aufweist, an dem mittels Bonden das
elektrische Bauteil (20) anschließbar ist.
13. Elektrischer Steckkontakt nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungszone (4) in dem Bondbereich (12) eine Beschichtung aus Aluminium aufweist.
14. Elektrischer Steckkontakt nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungszone (4) in dem Bondbereich (12) eine galvanisch aufgebrachte bondbare
Beschichtung aufweist.
15. Aufnahmevorrichtung für einen elektrischen Steckkontakt nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmevorrichtung (13) Haltemittel (23, 24) aufweist, welche zur vorzugsweise
formschlüssigen Aufnahme der Verbindungszone (4) des elektrischen Steckkontakts (1)
geeignet sind, derart, daß die Verbindungszone (4) unbeweglich gegenüber der Aufnahmevorrichtung
(13) gehalten wird.
16. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmevorrichtung (13) Bewegungsbegrenzungsmittel (14, 15) aufweist, welche
die Bewegbarkeit der Steckzone (2) und/oder die Verformbarkeit der Zwischenzone (5)
gegenüber der Aufnahmevorrichtung (13) begrenzen.
17. Aufnahmevorrichtung nach einem der Ansprüche 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmevorrichtung (13) aus zwei Teilen (16, 17) besteht, wobei die Teilungsebene
im wesentlichen senkrecht zu der räumlichen Achse (19) der bevorzugten Verformungsrichtung
des ersten Formänderungsbereichs (6) ist.
18. Aufnahmevorrichtung nach einem der Ansprüche 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmevorrichtung (13) aus zwei Teilen (16, 17) besteht, wobei die Teilungsebene
im wesentlichen parallel zu der räumlichen Achse (19) der bevorzugten Verformungsrichtung
des ersten Formänderungsbereichs (6) ist.
19. Aufnahmevorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmevorrichtung (13) durch Umspritzen in einem elektrischen Gerät fixierbar
ist.