| (19) |
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(11) |
EP 1 161 569 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.12.2002 Patentblatt 2002/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 26.01.2000 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP0000/575 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 0004/9194 (24.08.2000 Gazette 2000/34) |
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VERFAHREN UND ANORDNUNG ZUM HERSTELLEN VERSCHLEISSFESTER OBERFLÄCHEN
METHOD AND SYSTEM FOR PRODUCING WEAR-RESISTANT SURFACES
PROCEDE ET DISPOSITIF PERMETTANT DE PRODUIRE DES SURFACES RESISTANTES A L'USURE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT SE |
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Priorität: |
19.02.1999 DE 19907104 01.09.1999 DE 19941562
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.12.2001 Patentblatt 2001/50 |
| (73) |
Patentinhaber: Volkswagen Aktiengesellschaft |
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38436 Wolfsburg (DE) |
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Erfinder: |
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- HEINEMANN, Rolf
D-38165 Lehre (DE)
- FÄRBER, Klaus
D-38158 Gifhorn (DE)
- HEIDER, Thomas
D-38448 Wolfsburg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 837 152
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US-A- 5 271 967
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen verschleißfester Oberflächen
an Bauteilen aus einer Al-Si-Legierung, wobei die verschleißfeste Oberflächen mittels
eines thermischen Spritzens, insbesondere Flammspritzen, Plasmaspritzen oder HV-Spritzen,
oder eines Laserstrahles aufgebracht wird, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Die Erfindung betrifft ferner eine Anordnung zum Herstellen verschleißfester Oberflächen
an Bauteilen aus einer Al-Si-Legierung, insbesondere an Zylinderlaufflächen von Zylindern
eines Kurbelgehäuses einer Hubkolben-Brennkraftmaschine, gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 11.
[0002] Die für Zylinderkurbelgehäuse vorwiegend eingesetzten untereutektischen Aluminium-Silizium-Legierungen
sind aufgrund des zu geringen Anteils der verschleißfesten Siliziumphase für die tribologische
Beanspruchung des Systems Kolben-Kolbenring-Zylinderlaufbahn ungeeignet. Übereutektische
Legierungen, z.B. die Legierung AlSil
7Cu
4Mg besitzen einen ausreichenden Anteil an Siliziumkristalliten. Dieser harte, verschleißbeständige
Gefügebestandteil wird durch chemische und/oder mechanische Bearbeitungsstufen gegenüber
der aus dem Aluminiummischkristall bestehenden Matrix hervorgehoben und bildet einen
erforderlichen Tragflächenanteil. Nachteilig wirkt sich jedoch die gegenüber den untereutektischen
und naheutektischen Legierungen mangelhafte Vergießbarkeit, die schlechte Bearbeitbarkeit
und die hohen Kosten für diese Legierung aus.
[0003] Eine Möglichkeit zur Umgehung dieses Nachteils ist das Eingießen von Laufbuchsen
aus verschleißbeständigem Material wie z.B. Grauguß- und übereutektischen Aluminiumlegierungen.
Problematisch ist hier jedoch die Verbindung zwischen Buchse und Umguß, welcher alleine
durch eine mechanische Verzahnung gewährleistet wird. Durch Einsatz eines porösen
keramischen Buchsenwerkstoffs ist es möglich, beim Gießprozeß diesen zu infiltrieren
und zu einer stofflichen Verbindung zu gelangen. Dazu ist eine langsame Formfüllung
sowie die Anwendung von hohem Druck erforderlich, was die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens
erheblich herabsetzt.
[0004] Alternativ werden unter- und naheutektischen Legierungen der galvanische Beschichtungen
direkt auf die Laufbahnen aufgebracht. Dies ist jedoch teuer und tribochemisch nur
ungenügend beständig. Eine weitere Alternative bilden thermische Spritzschichten,
welche ebenfalls direkt auf die Laufflächen appliziert werden. Die Haftfestigkeit
dieser Schichten ist jedoch aufgrund einer alleinigen mikromechanischen Verklammerung
nur ungenügend.
[0005] Es wurde daher bereits vorgeschlagen, die Oberflächenmodifikationen Umschmelzen.
Einlegieren, Dispergieren und Beschichten durch den Einsatz eines Lasers auszuführen,
wie beispielsweise aus der DE 196 43 029 A1 bekannt. Hierbei es ist erforderlich,
die durch die Laserstrahlen in das Kurbelgehäuse bzw. die Zylinderlaufflächen eingebrachte
Energie ausreichend schnell abzuführen. Ein zu hoher Wärmeeintrag bei energiereichen
Laserstrahlen kann nämlich zu unerwünschten Gefügeveränderungen im Kurbelgehäuse führen.
Hierzu wird von der DE 196 43 029 A1 bereits vorgeschlagen, die Bauteiloberfläche
über Kühlwasserkanäle des Kurbelgehäuses zu kühlen.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Verfahren
der obengenannten Art sowie eine verbesserte Anordnung der o.g. Art zur Verfügung
zu stellen, welche eine Beschichtung von Bauteilen auch mit hochenergetischen Beschichtungsvorrichtungen,
wie beispielsweise leistungsstarken Lasern, ohne thermisch bedingte Veränderungen
des Werkstoffes des Bauteiles erlaubt.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren der o.g. Art mit den in Anspruch
1 gekennzeichneten Merkmalen und durch eine Anordnung der o.g. Art mit den in Anspruch
11 gekennzeichneten Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind
in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0008] Bei einem Verfahren der o.g. Art ist es erfindungsgemäß vorgesehen, daß während der
Herstellung der verschleißfesten Oberfläche wenigstens eine wärmeleitende Vorrichtung
in wärmeleitenden Berührungskontakt mit dem Bauteil gebracht und diese wärmeleitende
Vorrichtung aktiv gekühlt wird.
[0009] Dies hat den Vorteil, daß eine gute Wärmeabführung mit erhöhter Kühlleistung während
des Beschichtungsvorganges zur Verfügung steht, so daß insbesondere ein Lasereinlegieren
und Laserbeschichten ohne die Gefahr einer wärmebedingten Strukturveränderung im Werkstoff
des Kurbelgehäuses ausgeführt werden kann. Hierdurch ist es möglich, auch mit höheren
Energien zu beschichten, so daß beispielsweise eine höhere Eindringtiefe des Beschichtungswerkstoffes
in den Werkstoff des Bauteiles, eine bessere Verbindung zwischen der Beschichtung
und dem Werkstoff des Bauteiles und/oder eine höhere Schichtdicke erzielt wird.
[0010] Zum weiteren Verbessern von Eigenschaften der aufgebrachten Beschichtung wird nach
dem Ausbilden der verschleißfesten Oberfläche in Form einer thermischen Spritzschicht
diese zusätzlich mit einem Laserstrahl bearbeitet, insbesondere umgeschmolzen.
[0011] In einer bevorzugten Ausführungsform wird daß ein Umschmelzen, Einlegieren, Dispergieren
und/oder Beschichten mittels eines Laserstrahles oder durch thermisches Spritzen durchgeführt.
[0012] Beispielsweise ist das Bauteil ein Kurbelgehäuse einer Hubkolben-Brennkraftmaschinen,
an dessen Zylinderlaufflächen von Zylindern die Beschichtung durchgeführt wird. Hierbei
wird in einer bevorzugten Ausführungsform während der Herstellung der verschleißfesten
Oberfläche ein Wasserraum des Kurbelgehäuses mit einem Kühlmedium, insbesondere Gas,
Stickstoff oder einer Kühlflüssigkeit, durchströmt.
[0013] In einer alternativen Ausführungsform umfaßt die wärmeleitende Vorrichtung wenigstens
eine Kühlplatte mit Kanälen für ein Kühlmedium, welche an das Kurbelgehäuse an wenigstens
einer Seite angelegt werden, an der sich offene Enden der Zylinder befinden.
[0014] In einer weiteren alternativen Ausführungsform umfaßt die wärmeleitende Vorrichtung
wenigstens einen dem Querschnitt des Zylinders entsprechenden Kühldorn, welcher in
axialer Richtung des Zylinders einer Beschichtungszone folgend und/oder der Beschichtungszone
nacheilend mit der Zylinderlauffläche in Kontakt gebracht wird.
[0015] In einer weiteren alternativen Ausführungsform umfaßt die wärmeleitende Vorrichtung
ein Kühlmediumbecken, in welches das Kurbelgehäuse während der Herstellung der verschleißfesten
Oberfläche derart eingetaucht wird, daß sich ein Kühlmediumspiegel im Zylinder in
Schwerkraftrichtung unterhalb einer Beschichtungszone befindet. Hierbei wird eine
Eintauchtiefe des Kurbelgehäuses in das Kühlmediumbecken derart nachgeführt, daß ein
konstanter vorbestimmter Abstand zwischen der Beschichtungszone und dem Kühlmittelspiegel
eingehalten wird.
[0016] Zweckmäßigerweise wird die aktive Kühlung der wärmeleitenden Vorrichtung mit einem
Gas, Stickstoff und/oder einer Kühlflüssigkeit durchgeführt.
[0017] Bei einer Anordnung der o.g. Art ist es erfindungsgemäß vorgesehen, daß eine wärmeleitende
Vorrichtung vorgesehen ist, welche in wärmeleitendem Berührungskontakt mit dem Bauteil
angeordnet ist und ein Kühlmedium umfaßt.
[0018] Dies hat den Vorteil, daß eine gute Wärmeabführung mit erhöhter Kühlleistung während
des Beschichtungsvorganges zur Verfügung steht, so daß insbesondere ein Lasereinlegieren
und Laserbeschichten ohne die Gefahr einer wärmebedingten Strukturveränderung im Werkstoff
des Kurbelgehäuses ausgeführt werden kann. Hierdurch ist es möglich, auch mit höheren
Energien zu beschichten, so daß beispielsweise eine höhere Eindringtiefe des Beschichtungswerkstoffes
in den Werkstoff des Bauteiles, eine bessere Verbindung zwischen der Beschichtung
und dem Werkstoff des Bauteiles und/oder eine höhere Schichtdicke erzielt wird.
[0019] Zweckmäßigerweise umfaßt das Kühlmedium ein Gas, Stickstoff und/oder eine Kühlflüssigkeit,
welche mit einem hohen Wärmekapazitätskoeffizienten für einen entsprechend hohen Wärmeabtransport
sorgen.
[0020] In einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt die wärmeleitende Vorrichtung wenigstens
eine Kühlplatte, welche vom Kühlmedium durchströmte Kanäle aufweist, wobei eine Kühlplatte
am Kurbelgehäuse an wenigstens einer Seite angeordnet ist, an der die Zylinder offen
enden.
[0021] Für einen guten Wärmeabtransport am Umfang der Zylinderbohrung ist die Kühlplatte
derart ringförmig ausgebildet, daß sie mit einer entsprechenden Zylinderbohrung fluchtend
am umlaufenden Rand derselben aufliegt.
[0022] In einer alternativen bevorzugten Ausführungsform umfaßt die wärmeleitende Vorrichtung
wenigstens einen dem Querschnitt einer Zylinderbohrung entsprechenden Kühldorn mit
vom Kühlmedium durchströmten Kanälen, welcher in axialer Richtung des Zylinders ein-
oder beidseitig einer Beschichtungszone derart angeordnet ist, daß ein wärmeleitender
Kontakt zwischen dem Kühldorn mit der Zylinderlauffläche ausgebildet ist.
[0023] Für eine hohe Kühlleistung nahe der Zylinderlauffläche sind die vom Kühlmedium durchströmten
Kanäle spiralförmig umlaufend ausgebildet.
[0024] Zum Auffangen von überschüssigem Beschichtungsmaterial ist ein in Schwerkraftrichtung
unterhalb der Beschichtungszone angeordneter Kühldorn mit einem Auffangbecken für
überschüssiges Beschichtungsmaterial ausgebildet.
[0025] Zum Auffangen und Einleiten von überschüssigem Beschichtungsmaterial in das Auffangbecken
ist an einer der Beschichtungszone zugewandten Seite des Umfangs des Kühldornes eine
Auffangnase ausgebildet.
[0026] Zur Erhöhung einer Kühlwirkung des Kühldornes ist der Kühldorn an seinem der Zylinderlauffläche
zugewandten Umfang mit Kühlborsten ausgebildet, welche in bürstendem Kontakt mit der
Zylinderlauffläche stehen. Zweckmäßigerweise sind die Kühlborsten aus einem wärmeleitenden
Material, insbesondere Kupfer, gefertigt.
[0027] In einer weiteren alternativen Ausführungsform umfaßt die wärmeleitende Vorrichtung
wenigstens ein Kühlmediumbecken, in welches das Bauteil derart eintauchbar ist, daß
ein Kühlmediumspiegel einen vorbestimmten Abstand von einer Beschichtungszone aufweist.
[0028] Besonders vorteilhaft ist es, an das erfindungsgemäße Beschichtungsverfahren einen
Hon-Vorgang anzuschließen, um die beschichtete Oberfläche zu glätten.
[0029] Weitere Merkmale, Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben
sich aus den abhängigen Ansprüchen, sowie aus der nachstehenden Beschreibung der Erfindung
anhand der beigefügten Zeichnungen. Diese zeigen in
- Fig. 1
- in einer Schnittansicht eine erste bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Anordnung, welche drei bevorzugte Ausführungsformen einer zusätzlichen Kühlung verwirklicht.
- Fig. 2
- in einer Schnittansicht eine zweite bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Anordnung.
[0030] Die in Fig. 1 dargestellte bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Anordnung
umfaßt eine Beschichtungsvorrichtung 10, welche mittels eines Plasmastrahles 12, welcher
beispielsweise ein Laserstrahl ist, eine Zylinderlauffläche 14 einer Zylinderwand
15 eines Zylinders 16 eines Kurbelgehäuses 18 beschichtet. Die Beschichtungsvorrichtung
10 ist um eine Längsachse 20 drehbar, wie mit Pfeil 22 angedeutet, und entlang der
Längsachse 20 verschiebbar, wie mit Pfeil 24 angedeutet. Das Kurbelgehäuse 18 weist
einen Wasserraum 26 für ein Kühlmedium auf. Durch die Rotations- und Translationsbewegung
der Beschichtungsvorrichtung 10 relativ zur Zylinderwandung 15 ist die Zylinderlauffläche
14 in vorbestimmten Bereichen bearbeitbar. Hierbei ist nachfolgend ein aktueller Arbeitsbereich
der Beschichtungsvorrichtung 10, in dem der Plasmastrahl 12 oder ein Laserstrahl auf
die Zylinderlauffläche 14 trifft, als Bearbeitungszone 28 bezeichnet.
[0031] Erfindungsgemäß umfaßt die Anordnung eine Kühlplatte 30, welche gebaut, d.h. mittels
Plattensystem oder mechanisch, oder gegossen gefertigt ist und Kühlkanäle 32 umfaßt,
welche von dem Kühlmedium durchflossen werden. Auf diese Weise ist die Kühlplatte
aktiv gekühlt und führt über die bloße Wärmeleitung hinaus aktiv Wärmeenergie ab.
Die Kühlkanäle weisen beispielsweise einen rechteckigen und/oder runden Querschnitt
auf und sind insbesondere oberhalb einer Kontaktfläche 34 zwischen Kühlplatte 30 und
Zylinderwandung 15 ausgebildet. Eine Kühlplatte 30 ist entweder einseitig oder beidseitig
der offenen Enden des Zylinders 16 angeordnet. Ferner sind die Kühlplatten entsprechend
dem Zylinderquerschnitt ringförmig ausgebildet so daß sie auf dem umlaufenden Zylinderwandung
15 aufliegen und in dem Ring eine Öffnung zum Einführen der Beschichtungsvorrichtung
10 zur Verfügung stellen. Die in der Fig. 1 unterer Kühlplatte 30 hat bei ringförmiger
Ausführung den weiteren Vorteil, daß Prozeßgase und überschüssiges Beschichtungsmaterial,
welches an der Zylinderlaufbahn 14 nicht angeschmolzen ist bzw. nicht anhaftet, in
Schwerkraftrichtung in der Fig. 1 nach unten abgeführt werden können.
[0032] Erfindungsgemäß umfaßt die Anordnung ferner einen Kühldorn 36, welcher entsprechend
dem Querschnitt des Zylinders 16 derart ausgebildet ist, daß dieser Kühldorn 36 in
den Zylinder 16 einführbar ist und dort in Umfangsrichtung an der Zylinderwandung
15 anliegt. Alternativ oder zusätzlich zum Anliegen des Kühldornes 36 direkt an der
Zylinderwandung 15 sind am Mantel des Kühldornes 36 Kühlborsten 38, beispielsweise
aus Kupfer, vorgesehen, welche mit der Oberfläche der Zylinderwandung 15 in Kontakt
stehen und auf diese Weise Wärme von der Zylinderwandung 15 zum Kühldom 36 ableiten.
In dem Kühldorn sind ferner von einem Kühlmedium durchströmte Kühlkanäle 40 vorgesehen,
welche in der vorerwähnten Weise zur aktiven Kühlung und Wärmeenergieabführung dienen.
Die Kühlkanäle sind spiralförmig umlaufend ausgebildet.
[0033] Mittels eines am in der Fig. 1 unteren Kühldorn 36 ausgebildeten Auffangbeckes 42
werden nicht an der Zylinderwandung 15 haftende Partikel aufgefangen. Zweckmäßigerweise
ist auch das Auffangbecken 42 mit Kühlmedium gefüllt. Eine zusätzliche Auffangnase
44 leitet überschüssigen, herabfallenden Beschichtungswerkstoff in das Auffangbecken
42. Für das Kühlmedium in dem Auffangbecken 42 und/oder in den Kühlkanälen 40 ist
ein Kühlmediumzufluß 46 und ein Kühlmediumabfluß 48 vorgesehen. Erfindungsgemäß wird
ein oder werden beide der in Fig. 1 dargestellten Kühldorne 36 in der Vorschubgeschwindigkeit
der Beschichtungsvorrichtung in Pfeilrichtung 24 mitgeführt, wie durch Pfeile 50 angedeutet.
[0034] Zur Glättung der beschichteten Oberfläche kann zudem ein Honen nach der Beschichtung
erfolgen, wobei der Hon-Vorgang je nach gewünschter Oberflächengüte mehrere Schritte
umfassen kann.
[0035] In einer weiteren alternativen Ausführungsform gemäß Fig. 2 ist eine wärmeleitende
Vorrichtung in Form eines Kühlmediumbeckens 52 vorgesehen, in welches das Kurbelgehäuse
18 eingetaucht wird. Hierbei erfolgt gemäß dem Vorschub der Beschichtungsvorrichtung
10 eine Nachführung des Eintauchens (Pfeil 58) derart, daß ein Kühlmediumspiegel 54
immer einen konstanten, vorbestimmten Abstand 56 von beispielsweise 20 mm von der
Beschichtungszone 28 aufweist. Hierbei erfolgt also eine Wärmeableitung durch eine
Tauchkühlung des Kurbelgehäuses 18.
[0036] Die drei vorgenannten Kühloptionen sind dabei erfindungsgemäß alternativ oder in
beliebiger Kombination miteinander in einer einzigen erfindungsgemäßen Anordnung ausgebildet.
[0037] In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist es ferner vorgesehen, daß während
der Beschichtung der Zylinderlauffläche 14 mit dem Plasmastrahl 12 oder einem Laserstrahl
durch den Wasserraum 26 ein Kühlfluid, wie beispielsweise Gas, Stickstoff oder eine
Kühlflüssigkeit geleitet wird, welche zu einer weiteren Kühlung der Zylinderwandung
15 führt und somit zusätzlich Wärme aus der Beschichtungszone abführt.
1. Verfahren zum Herstellen verschleißfester Oberflächen an Bauteilen aus einer Al-Si-Legierung,
wobei die verschleißfeste Oberflächen mittels eines thermischen Spritzens oder eines
Laserstrahles aufgebracht wird,
dadurch gekennzeichnet, daß
während der Herstellung der verschleißfesten Oberfläche wenigstens eine wärmeleitende
Vorrichtung in wärmeleitenden Berührungskontakt mit dem Bauteil gebracht und diese
wärmeleitende Vorrichtung aktiv gekühlt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
nach dem Ausbilden der verschleißfesten Oberfläche in Form einer thermischen Spritzschicht
diese zusätzlich mit einem Laserstrahl bearbeitet, insbesondere umgeschmolzen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein Umschmelzen, Einlegieren, Dispergieren und/oder Beschichten mittels eines Laserstrahles
oder durch thermisches Spritzen durchgeführt wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Bauteil ein Kurbelgehäuse einer Hubkolben-Brennkraftmaschinen ist, an dessen Zylinderlaufflächen
von Zylindern die Beschichtung durchgeführt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
während der Herstellung der verschleißfesten Oberfläche ein Wasserraum des Kurbelgehäuses
mit einem Kühlmedium, insbesondere Gas, Stickstoff oder einer Kühlflüssigkeit, durchströmt
wird.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die wärmeleitende Vorrichtung wenigstens eine Kühlplatte mit Kanälen für ein Kühlmedium
umfaßt, welche an das Kurbelgehäuse an wenigstens einer Seite angelegt werden, an
der sich offene Enden der Zylinder befinden.
7. Verfahren nach einem der Absprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die wärmeleitende Vorrichtung wenigstens einen dem Querschnitt des Zylinders entsprechenden
Kühldorn umfaßt, welcher in axialer Richtung des Zylinders einer Beschichtungszone
folgend und/oder der Beschichtungszone nacheilend mit der Zylinderlauffläche in Kontakt
gebracht wird.
8. Verfahren nach einem der Absprüche 4 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die wärmeleitende Vorrichtung ein Kühlmediumbecken umfaßt, in welches das Kurbelgehäuse
während der Herstellung der verschleißfesten Oberfläche derart eingetaucht wird, daß
sich ein Kühlmediumspiegel im Zylinder in Schwerkraftrichtung unterhalb einer Beschichtungszone
befindet.
9. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine Eintauchtiefe des Kurbelgehäuses in das Kühlmediumbecken derart nachgeführt wird,
daß ein konstanter vorbestimmter Abstand zwischen der Beschichtungszone und dem Kühlmittelspiegel
eingehalten wird.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die aktive Kühlung der wärmeleitenden Vorrichtung mit einem Gas, Stickstoff und/oder
einer Kühlflüssigkeit durchgeführt wird.
11. Anordnung zum Herstellen verschleißfester Oberflächen an Bauteilen aus einer Al-Si-Legierung,
insbesondere an Zylinderlaufflächen (14) von Zylindern (16) eines Kurbelgehäuses (18)
einer Hubkolben-Brennkraftmaschine,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine wärmeleitende Vorrichtung (30, 36, 52) vorgesehen ist, welche in wärmeleitendem
Berührungskontakt mit dem Bauteil (18) angeordnet ist und ein Kühlmedium umfaßt.
12. Anordnung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Kühlmedium ein Gas, Stickstoff und/oder eine Kühlflüssigkeit umfaßt.
13. Anordnung nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
die wärmeleitende Vorrichtung wenigstens eine Kühlplatte (30) umfaßt, welche vom Kühlmedium
durchströmte Kanäle (32) aufweist, wobei eine Kühlplatte (30) am Kurbelgehäuse (18)
an wenigstens einer Seite angeordnet ist, an der die Zylinder (16) offen enden.
14. Anordnung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Kühlpiatte (30) derart ringförmig ausgebildet ist, daß sie mit einer entsprechenden
Zylinderbohrung (16) fluchtend am umlaufenden Rand derselben aufliegt.
15. Anordnung nach einem der Ansprüche 11 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß
die wärmeleitende Vorrichtung wenigstens einen dem Querschnitt einer Zylinderbohrung
(16) entsprechenden Kühldorn (36) mit vom Kühlmedium durchströmten Kanälen (40) umfaßt,
welcher in axialer Richtung des Zylinders (16) ein- oder beidseitig einer Beschichtungszone
(28) derart angeordnet ist, daß ein wärmeleitender Kontakt zwischen dem Kühldorn (36)
mit der Zylinderlauffläche (14) ausgebildet ist.
16. Anordnung nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, daß
die vom Kühlmedium durchströmten Kanäle (40) spiralförmig umlaufend ausgebildet sind.
17. Anordnung nach Anspruch 15 oder 16,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein in Schwerkraftrichtung unterhalb der Beschichtungszone (28) angeordneter Kühldorn
(36) mit einem Auffangbecken (42) für überschüssiges Beschichtungsmaterial ausgebildet
ist.
18. Anordnung nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, daß
an einer der Beschichtungszone (28) zugewandten Seite des Umfangs des Kühldornes (36)
eine Auffangnase (44) ausgebildet ist.
19. Anordnung nach einem der Ansprüche 15 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Kühldorn (36) an seinem der Zylinderlauffläche (14) zugewandten Umfang mit Kühlborsten
(38) ausgebildet ist, welche in bürstendem Kontakt mit der Zylinderlauffläche (14)
stehen.
20. Anordnung nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Kühlborsten (38) aus einem wärmeleitenden Material, insbesondere Kupfer, gefertigt
sind.
21. Anordnung nach einem der Ansprüche 11 bis 20,
dadurch gekennzeichnet, daß
die wärmeleitende Vorrichtung wenigstens ein Kühlmediumbecken (52) umfaßt, in welches
das Bauteil (18) derart eintauchbar ist, daß ein Kühlmediumspiegel (54) einen vorbestimmten
Abstand (56) von einer Beschichtungszone aufweist.
22. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
sich an die thermische Oberflächenbearbeitung des Bauteiles ein Hon-Vorgang der Oberfläche
anschließt.
1. Process for producing wear-resistant surfaces on components made from an AlSi alloy,
the wear-resistant surfaces being applied by means of thermal spraying or a laser
beam, characterized in that during the production of the wear-resistant surface at least one thermally conductive
device is brought into thermally conductive contact with the component, and this thermally
conductive device is actively cooled.
2. Process according to Claim 1, characterized in that, after the wear-resistant surface has been formed in the form of a thermally sprayed
layer, this layer is additionally treated, in particular remelted, using a laser beam.
3. Process according to Claim 1 or 2, characterized in that remelting, alloying, dispersing and/or coating is carried out by means of a laser
beam or by thermal spraying.
4. Process according to one of the preceding claims, characterized in that the component is a crankcase of a reciprocating internal combustion engine, on whose
cylinder liners of cylinders the coating is carried out.
5. Process according to Claim 4, characterized in that during the production of the wear-resistant surface a water chamber of the crankcase
has a cooling medium, in particular gas, nitrogen or a cooling liquid, flowing through
it.
6. Process according to Claim 4 or 5, characterized in that the thermally conductive device comprises at least one cooling plate with passages
for a cooling medium, which are applied to the crankcase on at least one side at which
open ends of the cylinders are situated.
7. Process according to one of Claims 4 to 6, characterized in that the thermally conductive device comprises at least one cooling mandrel which corresponds
to the cross section of the cylinder and is brought into contact with the cylinder
liner trailing a coating zone and/or following the coating zone, as seen in the axial
direction of the cylinder.
8. Process according to one of Claims 4 to 7, characterized in that the thermally conductive device comprises a cooling-medium tank, into which the crankcase
is dipped during the production of the wear-resistant surface, in such a manner that
a cooling-medium level in the cylinder is situated below a coating zone in the direction
of the force of gravity.
9. Process according to Claim 8, characterized in that a depth to which the crankcase is dipped into the cooling-medium tank is tracked
in such a manner that a constant, predetermined distance is maintained between the
coating zone and the cooling-medium level.
10. Process according to one of the preceding claims, characterized in that the active cooling of the thermally conductive device is carried out using a gas,
nitrogen and/or a cooling liquid.
11. Arrangement for producing wear-resistant surfaces on components made from an AlSi
alloy, in particular on cylinder liners (14) of cylinders (16) of a crankcase (18)
of a reciprocating internal combustion engine, characterized in that a thermally conductive device (30, 36, 52) is provided, which is arranged in thermally
conductive contact with the component (16) and comprises a cooling medium.
12. Arrangement according to Claim 11, characterized in that the cooling medium comprises a gas, nitrogen and/or a cooling liquid.
13. Arrangement according to Claim 11 or 12, characterized in that the thermally conductive device has at least one cooling plate (30), which has passages
(32) through which the cooling medium flows, a cooling plate (30) being arranged on
the crankcase (18), on at least one side at which the cylinders (16) are open at the
end.
14. Arrangement according to Claim 13, characterized in that the cooling plate (30) is of annular design, in such a manner that it rests on the
circumferential edge of a corresponding cylinder bore (16), aligned with said bore.
15. Arrangement according to one of Claims 11 to 14, characterized in that the thermally conductive device comprises at least one cooling mandrel (36) which
corresponds to the cross section of a cylinder bore (16), has passages (40) through
which the cooling medium flows and, in the axial direction of the cylinder (16), is
arranged on one or both sides of a coating zone (28), in such a manner that thermally
conductive contact is formed between the cooling mandrel (36) and the cylinder liner
(14).
16. Arrangement according to Claim 15, characterized in that the passages (40) through which the cooling medium flows are of helically encircling
design.
17. Arrangement according to Claim 15 or 16, characterized in that a cooling mandrel (36), which is arranged beneath the coating zone (28) in the direction
of the force of gravity, is designed with a collection tank (42) for excess coating
material.
18. Arrangement according to Claim 17, characterized in that a collection lug (44) is formed on a side of the periphery of the cooling mandrel
(36) which faces the coating zone (28).
19. Arrangement according to one of Claims 15 to 18, characterized in that the cooling mandrel (36), on its periphery which faces the cylinder liner (14), is
designed with cooling bristles (38) which are in brushing contact with the cylinder
liner (14).
20. Arrangement according to Claim 19, characterized in that the cooling bristles (38) are made from a thermally conductive material, in particular
copper.
21. Arrangement according to one of Claims 11 to 20, characterized in that the thermally conductive device comprises at least one cooling-medium tank (52),
into which the component (18) can be dipped in such a manner that a cooling-medium
level (54) is at a predetermined distance (56) from a coating zone.
22. Process according to Claim 1, characterized in that a honing operation on the surface follows the thermal surface treatment of the component.
1. Procédé permettant de produire des surfaces résistantes à l'usure sur des pièces en
un alliage Al-Si, dans lequel les surfaces résistantes à l'usure sont déposées au
moyen d'une projection à chaud ou d'un faisceau laser, caractérisé en ce que, pendant la production de la surface résistante à l'usure, au moins un dispositif
conducteur de la chaleur est mis en contact étroit thermoconducteur avec la pièce
et ce dispositif conducteur de la chaleur est activement refroidi.
2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce qu'après la formation de la surface résistante à l'usure sous la forme d'une couche projetée
à chaud, celle-ci est en plus traitée avec un faisceau laser, en particulier refondue.
3. Procédé suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'on effectue une refusion, un alliage, une dispersion et/ou un revêtement au moyen
d'un faisceau laser ou par projection à chaud.
4. Procédé suivant l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pièce est un bloc-moteur d'un moteur à combustion interne à pistons alternatifs,
sur les surfaces cylindriques de glissement des cylindres duquel on effectue le revêtement.
5. Procédé suivant la revendication 4, caractérisé en ce qu'une chambre d'eau du bloc-moteur est parcourue par un agent de refroidissement, en
particulier un gaz, de l'azote ou un liquide de refroidissement, pendant la production
de la surface résistante à l'usure.
6. Procédé suivant la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que le dispositif conducteur de la chaleur comprend au moins une plaque de refroidissement
avec des canaux pour un agent de refroidissement, qui sont appliqués sur le bloc-moteur
sur au moins un côté, sur lequel se trouvent les extrémités ouvertes des cylindres.
7. Procédé suivant l'une quelconque des revendications 4 à 6, caractérisé en ce que le dispositif conducteur de la chaleur comprend au moins un mandrin de refroidissement
correspondant à la section transversale du cylindre, qui est mis en contact avec la
surface cylindrique de glissement en suivant une zone de revêtement et/ou en retard
par rapport à la zone de revêtement, dans le sens axial du cylindre.
8. Procédé suivant l'une quelconque des revendications 4 à 7, caractérisé en ce que le dispositif conducteur de la chaleur comprend un bassin d'agent de refroidissement,
dans lequel le bloc-moteur est plongé pendant la production de la surface résistante
à l'usure, de telle manière qu'il se trouve un ménisque de l'agent de refroidissement
dans le cylindre en dessous d'une zone de revêtement dans le sens de la force de gravité.
9. Procédé suivant la revendication 8, caractérisé en ce que l'on suit une profondeur d'immersion du bloc-moteur dans le bassin d'agent de refroidissement
de façon à respecter une distance prédéterminée constante entre la zone de revêtement
et le ménisque de l'agent de refroidissement.
10. Procédé suivant l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le refroidissement actif du dispositif conducteur de la chaleur est effectué avec
un gaz, de l'azote et/ou un liquide de refroidissement.
11. Dispositif permettant de produire des surfaces résistantes à l'usure sur des pièces
en un alliage Al-Si, en particulier sur des surfaces cylindriques de glissement (14)
de cylindres (16) d'un bloc-moteur (18) d'un moteur à combustion interne à pistons
alternatifs, caractérisé en ce qu'il est prévu un dispositif conducteur de la chaleur (30, 36, 52), qui est mis en contact
étroit thermoconducteur avec la pièce (18) et qui contient un agent de refroidissement.
12. Dispositif suivant la revendication 11, caractérisé en ce que l'agent de refroidissement comprend un gaz, de l'azote et/ou un liquide de refroidissement.
13. Dispositif suivant la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce que le dispositif conducteur de la chaleur comprend au moins une plaque de refroidissement
(30), qui présente des canaux (32) parcourus par l'agent de refroidissement, une plaque
de refroidissement (30) étant disposée sur le bloc-moteur (18) sur au moins un côté
sur lequel les cylindres (16) se terminent par une ouverture.
14. Dispositif suivant la revendication 13, caractérisé en ce que la plaque de refroidissement (30) est de forme annulaire, de telle manière qu'elle
repose sur un alésage de cylindre correspondant (16) en alignement avec le bord périphérique
de celui-ci.
15. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications 11 à 14, caractérisé en ce que le dispositif conducteur de la chaleur comprend au moins un mandrin de refroidissement
(36) correspondant à la section transversale d'un alésage de cylindre (16), avec des
canaux (40) parcourus par l'agent de refroidissement, qui est disposé sur un côté
ou sur les deux côtés d'une zone de revêtement (28) dans le sens axial du cylindre
(16), de telle manière qu'un contact thermoconducteur soit établi entre le mandrin
de refroidissement (36) et la surface cylindrique de glissement (14).
16. Dispositif suivant la revendication 15, caractérisé en ce que les canaux (40) parcourus par l'agent de refroidissement sont formés en périphérie
en forme de spirale.
17. Dispositif suivant la revendication 15 ou 16, caractérisé en ce qu'un mandrin de refroidissement (36) disposé en dessous de la zone de revêtement (28)
dans le sens de la force de gravité est équipé d'un bassin de réception (42) pour
la matière de revêtement en excès.
18. Dispositif suivant la revendication 17, caractérisé en ce qu'un bec de réception (44) est formé sur un côté de la périphérie du mandrin de refroidissement
(36) tourné vers la zone de revêtement (28).
19. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications 15 à 18, caractérisé en ce que le mandrin de refroidissement (36) est équipé, à sa périphérie tournée vers la surface
cylindrique de glissement (14), de brosses de refroidissement (38) qui sont en contact
de brossage avec la surface cylindrique de glissement (14).
20. Dispositif suivant la revendication 19, caractérisé en ce que les brosses de refroidissement (38) sont fabriquées en une matière conductrice de
la chaleur, en particulier en cuivre.
21. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications 11 à 20, caractérisé en ce que le dispositif conducteur de la chaleur comprend au moins un bassin d'agent de refroidissement
(52), dans lequel la pièce (18) peut être plongée, de telle manière qu'un ménisque
de l'agent de refroidissement (54) présente une distance prédéterminée (56) par rapport
à la zone de revêtement.
22. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce qu'une opération de honage de la surface succède au traitement à chaud de la surface
de la pièce.
