[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Luftwärme/Klimagerät für private oder gewerbliche
Räume. Derartige Geräte dienen der Kombination von Heizung bzw. Kühlung und Ventilation.
[0002] Nach der Zielsetzung der vorliegenden Erfindung soll dieses Luftwärme/Klimagerät
geringen Platzbedarf und daher an vielen Stellen und vorzugsweise auch in eine Gebäudewand
eingelassen montierbar sein, ferner soll seine Funktion bei ansprechendem Aussehen
und geringem Geräuschpegel zuverlässig ausgeführt werden und bei gutem Leistungsgrad
den hohen Anforderungen an Heizung, Kühlung, Lüftung und Klimatisierung gerecht werden.
Bei einer besonderen Ausführungsform soll ein Vorerwärmen von durch das Gerät geführter
Frischluft den Wirkungsgrad des Wärmetauschers nicht beeinträchtigen.
[0003] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Luftwärme/Klimagerät gelöst, welches
geringe Tiefe von z. B. nur wenigen Zentimetern, wie von nicht wesentlich mehr als
etwa 6 cm, hat und bei welchem Raumluft und/oder ggf. vorgewärmte unter Druck zugeführte
Frischluft über vorzugsweise geräuscharme Düsen in ein Gehäuse derart einführbar ist,
dass Frischluft und/oder Raumluft im vorgegebenen Verhältnis Raumluft : Frischluft,
von z. B. 2:1, durch das Gehäuse unter Erwärmung oder Abkühlung an einem Wärmetauscherelement
hindurchgeführt und das Luftgemisch nach oben aus dem Gehäuse in den zu erwärmenden
oder abzukühlenden Raum abgegeben wird.
[0004] Damit hat das erfundene Luftwärme/Klimagerät nur geringe Abmessungen in der Tiefe
und lässt sich auch dort, wo wenig Platz ist, noch montieren. Die kompakte flache
Bauweise trägt ferner dazu bei, dass sehr günstige Luftströmungsverhältnisse herrschen,
welche zu einer definierten anteiligen Vermischung von Frischluft und Raumluft vor
dem Wärmetauscherelement führt. Wie unten noch im einzelnen erläutert ist, kann das
Verhältnis zwischen Raumluft und Frischluft jeweils von Gerät zu Gerät festgeschrieben
werden. Dadurch dass das erwärmte oder abgekühlte Luftgemisch nach oben in den zu
erwärmenden Raum abgegeben wird, kann ein guter Wirkungsgrad erreicht werden. Die
kompakte Bauweise erlaubt aufgrund der verhältnismäßig großen Wärmeübertragungsfläche
des Wärmetaucherelements auch ein schnelles Erwärmen bzw. Abkühlen der der Raumklimatisierung
dienenden Luft. Als Wärmetauscher können z. B. von einem Wärmetauschermedium durchströmte
Lamellenrohre, aber auch Elektroheizstäbe dienen. Da das als Lamellenrohr ausgebildete
Wärmetauscherelement an ein Zirkulationssystem geringen Volumens angeschlossen sein
kann, ist das Risiko bei Leckagen verhältnismäßig gering.
[0005] In Weiterbildung des Erfindungsgedankens sind Einlass und Auslass für das Wärmetauschermedium
des Wärmetauscherelements auf der gleichen Gehäuseseite - rechts oder links - angeordnet.
Auf diese Weise wird die Montage des Wärmetauscherelements sehr einfach. Als Wärmetauschermedium
können, insbesondere z.B. mittels Solartechnik erhitztes Wasser oder Kühlwasser, Abgase
eines Brenners etc. verwendet werden.
[0006] Außerdem kann in dem Wärmetauscherelement das Wärmetauschermedium mittels einer Doppelanschlussarmatur
zunächst in ein Innenlängsrohr eingeführt und von diesem in einem dieses umgebenden
Außenlängsrohr zurückgeführt werden, so dass ein günstiges Gegenstromprinzip entsteht.
[0007] Zur Optimierung der Luftströmung trägt ferner bei, wenn eine Frontplatte des Gehäuses
unterhalb des Wärmetauschelements im Bereich von Düsen für eine Reihe unterer, z.
B. vertikaler Eintrittsschlitze für das Ansaugen der zu erwärmenden oder abzukühlenden
Raumluft und darüber eine Reihe oberer vertikaler Austrittsschlitze für erwärmte oder
abgekühlte Luft aufweist, wobei das Verhältnis der wirksamen Länge der oberen Austrittsschlitze
zu der wirksamen Länge der unteren Eintrittsschlitzen ein Maß für den Anteil von Raumluft,
der in das Luftgemisch aufgrund der Strömung der unter Druck eingeführten Frischluft
aufgenommen wird, darstellen kann.
[0008] Während das Wärmetauscherelement an seinem einen Ende, wie bereits erwähnt, über
eine Doppelanschlussarmatur in dem Gehäuse festgelegt sein kann, wird es vorzugsweise
bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wenigstens auf der anderen Seite z.B.
mittels Klipsen aus Kunststoff lösbar und vibrationsfrei in dem Gehäuse des Luftwärme/Klimageräts
eingeklemmt und ist damit auch leicht austauschbar.
[0009] Ein noch weiteres fakultatives Merkmal der vorliegenden Erfindung besteht darin,
dass die Düsen in einer sich in Längsrichtung des Gehäuses erstreckenden, vorzugsweise
auswechselbaren Düsenleiste, z.B. aus Kunststoff, zusammengefasst sind. Die Luftaustrittsöffnungen
der Düsen sind dabei z.B. durch einen Luftlängskanal der Düsenleiste untereinander
verbunden. Auf diese Weise wird nicht nur die Herstellung der Düsen verbilligt, sondern
bei zuverlässiger Funktion und gleichmäßiger Verteilung des Luftstroms über die Länge
des Luftwärme/Klimageräts auch deren Montage erleichtert.
[0010] Von Vorteil ist hierbei, wenn die Düsenleisten in Längsschlitze der Trennwand auswechselbar
einsetzbar sind.
[0011] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist das Gehäuse eine untere Lufteintrittskammer
für unter Druck zugeführte ggf. vorgewärmte Frischluft und eine obere Luftaustrittskammer
für das Gemisch aus Frischluft und Raumluft auf, in deren Trennwand die vorzugsweise
auf das Wärmetauscherelement gerichteten Düsen angeordnet sind. Auf diese Weise ergeben
sich sehr günstige Strömungsverhältnisse in Verbindung mit dem angestrebten Wärmeaustausch.
Die Vermischung von Frischluft und angesaugter Raumluft erfolgt in einem Mischkammerbereich
der Luftaustrittskammer vor dem Wärmetauschelement.
[0012] Die Trennwand ist vorzugsweise im Bereich der unteren vertikalen Eintrittsschlitze
der Frontplatte vorgesehen, wobei je nach Höhenlage der Trennwand relativ zu den unteren
vertikalen Eintrittsschlitzen der Frontplatte das erwähnte Verhältnis Raumluft : Frischluft
eingestellt werden kann.
[0013] Bei einfacher flacher Bauweise ist das Gehäuse z.B. von einer flachen Gehäuseschale
und der bereits erwähnten Frontplatte gebildet.
[0014] Durch die erwähnte Austauschbarkeit von Einzelelementen lässt sich das jeweilige
Luftwärme/Klimagerät leicht auf die örtlichen Verhältnisse anpassen.
[0015] Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird die Frischluft durch z. B. mäanderartige
Leitbleche in der Lufteintrittskammer, vorzugsweise in Längsrichtung des Gehäuses,
hin und her geführt und die Raumluft durch die über die Länge des Gehäuses verteilten
unteren Eintrittsschlitze der Frontplatte aufgrund der aus den Düsen ausströmenden
Frischluft eingesaugt. Auf diese Weise wird ein gleichförmiger und geräuschloser Luftaustritt
aus den Düsen und eine gute Durchmischung der Luftströme erreicht.
[0016] Besonders gute Ergebnisse werden dann erreicht, wenn die in Anspruch 12 angegebenen
Bedingungen erfüllt sind.
[0017] Die Erfindung betrifft auch ein weiteres Luftwärme/Klimagerät von geringer Tiefe,
welches eine Weiterbildung des zuvor geschilderten Luftwärme/ Klimagerätes, aber auch
ein selbstständig gekennzeichnetes Gerät sein kann. Bei diesem wird ggf. vorerwärmte
Frischluft von einer ersten Lufteintrittskammer über vorzugsweise geräuscharme Düsen
in eine Mischkammer geführt und dadurch Raumluft über ggf. untere vorzugsweise vertikale
Lufteintrittsschlitze der Frontplatte in eine zweite Lufteintrittskammer und von dieser
über ein Wärmetauscherelement in die Mischkammer gesaugt; das so erzeugte Luftgemisch
wird von der Mischkammer über ggf. obere vorzugsweise vertikale Austrittsschlitze
der Frontplatte in den zu erwärmenden oder zu kühlenden Raum abgegeben. Hierbei wird
lediglich die eingesaugte Raumluft über den Wärmetauscher geführt.
[0018] Ein derartiges Gerät ist z. B. maximal 6 mm tief, hat eine Höhe von weniger als 300
mm, einen geringen Geräuschpegel von < 30 dBA und einen niedrigen Druckverlust von
< 20-30 Pa.
[0019] Bei einem derartigen Luftwärme/Klimagerät ist das Wärmetauscherelement vorzugsweise
zwischen einer unteren zweiten Lufteintrittskammer und einer oberen Mischkammer angeordnet.
Auf diese Weise erfolgt die Luftströmung innerhalb des Gerätes im Wesentlichen von
unten nach oben.
[0020] Zur weiteren Verbesserung des Wirkungsgrades kann vorgesehen sein, dass die in die
Mischkammer mündenden Düsen über einen flachen engen Kanal mit der ersten Lufteintrittskammer
verbunden sind, wobei der Kanal entweder zwischen einer die Mischkammer begrenzenden
Wand und der Gehäuserückwand oder zwischen dem Wärmetauscherelement und der Gehäuserückwand
gebildet ist, je nachdem, ob die erste Lufteintrittskammer oberhalb oder unterhalb
des Wärmetauscherelements angeordnet ist.
[0021] Der Strömungsverlauf wird insbesondere dadurch begünstigt, wenn die in Richtung des
Luftstromes der Raumluft von den Eintrittsschlitzen zu den Austrittsschlitzen weisenden
Düsen am unteren bzw. oberen Ende des flachen engen Kanals angeordnet sind. Hierdurch
entsteht ein besonders niedriger Geräuschpegel unter Vermeidung eines Helmholtz-Resonatoreffekts,
welcher bei Injektordüsen, welche am Umfang eine Druckkammer, wie sie die erste Lufteintrittskammer
ist, angeordnet sind, auftritt.
[0022] Dabei sind die in Richtung des Luftstromes der Raumluft von den Eintrittsschlitzen
zu den Austrittsschlitzen weisenden Düsen vorzugsweise am unteren bzw. oberen Ende
des flachen engen Kanals angeordnet.
[0023] Das Luftwärme/Klimagerät kann bei gutem Wirkungsquerschnitt möglichst flach ausgebildet
sein, wenn die Mischkammer von der ersten Lufteintrittskammer bzw. einem restlichen
Teil des Gehäuseinneren durch eine die Düsen enthaltende Wand abgeteilt ist, welche
schräg von den an deren unterem Ende angeordneten Düsen zu dem oberen Ende der oberen
Austrittsschlitze verläuft.
[0024] Dabei haben sich die in Anspruch 18 wiedergegebenen Bedingungen besonders bewährt.
[0025] Eine weitere Ausgestaltung der zuvor geschilderten Luftwärme/Klimageräte zeichnet
sich dadurch aus, dass die erste Lufteintrittskammer für die ggf. vorerwärmte Frischluft
von der vorzugsweise darunter liegenden Mischkammer durch eine etwa horizontale, die
Düsen aufweisende Wand getrennt ist, dass der Wärmetauscher zu der Frontplatte unter
Bildung einer sich vorzugsweise nach unten verjüngenden zweiten Lufteintrittskammer
für die Raumluft schräg gestellt ist, und dass die Düsen im Bereich des geringsten
Abstandes des Wärmetauscherelements von der Rückwand der Mischkammer angeordnet sind.
Hierbei kann ein Wärmetauscherelement mit verhältnismäßig großem Wirkungsquerschnitt
eingesetzt werden, ohne dass die Tiefe des Gerätes einen vorgegebenen Wert von etwa
6 cm überschreitet.
[0026] Bei dieser Ausführung haben sich insbesondere die in Anspruch 20 angegebenen geometrischen
Parameter besonders bewährt. Hierbei wird eine optimale Ansaugrate für die Raumluft
erzielt.
[0027] Selbstverständlich können statt der angegebenen Schlitze auch Eintritts- und/ oder
Austrittsöffnungen anderer Gestalt in der Frontplatte eingesetzt werden.
[0028] Ferner können statt der oder zusätzlich zu den Luftaustrittsschlitze(n) ein luftdurchlässiges
textiles Material vorgesehen sein, mit Hilfe dessen unterschiedliche Durchlässigkeiten
erzielt werden können.
[0029] Um den aus dem Gerät austretenden Luftstrom eine bestimmte Richtung zu geben, kann
das luftdurchlässige textile Material teilweise von einer luftundurchlässigen Schicht
abgedeckt oder abgestützt sein.
[0030] Weitere Ziele, Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der
Zeichnung. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale
für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung, auch unabhängig
von ihrer Zusammenfassung in einzelnen Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
[0031] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein die Erfindung aufweisende Luftwärme/Klimagerät in Vorderansicht,
- Fig. 2
- das Luftwärme/Klimagerät von Fig. 1 in Seitenansicht,
- Fig. 3
- das Luftwärme/Klimagerät nach Fig. 1 in Schrägansicht bei abgenommener Frontplatte,
- Fig. 4
- das Detail IV in Fig. 3,
- Fig. 5
- das Detail V in Fig. 3,
- Fig. 6
- das schalenartige Gehäuse eines erfindungsgemäßen Luftwärme/ Klimageräts bei abgenommener
Frontplatte,
- Fig. 7
- das schalenartige Gehäuse gemäß Fig. 6 in Seitenansicht,
- Fig. 8
- das Gehäuse von Fig. 6 in Schrägansicht,
- Fig. 9
- eine nach der Erfindung ausgebildete Düsenleiste in Seitenansicht,
- Fig. 10
- die Düsenleiste von Fig. 9 in Draufsicht,
- Fig. 11
- die Düsenleiste von Fig. 9, etwas verkleinert, in Schrägansicht,
- Fig. 12
- das Detail XII in Fig. 9,
- Fig. 13a
- schematisch im Vertikalschnitt eine andere Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Luftwärme/Klimagerätes,
- Fig. 13b
- eine Ausschnittsvergrößerung des Klimagerätes nach Fig. 13a von der Seite gesehen,
- Fig. 14a und 14b
- schematisch im Vertikalschnitt eine weitere Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen
Luftwärme/Klimagerätes, wobei die Darstellung in Fig. 14a mit Bezugszeichen und die
Darstellung in Fig. 14b mit den vorzugsweise einzuhaltenden Dimensionierungen versehen
ist,
- Fig. 15a und 15b
- ähnliche Darstellungen wie in den Fig. 14a und 14b für eine noch weitere Ausgestaltung
eines erfindungsgemäßen Luftwärme/Klimagerätes,
- Fig. 16a
- im Vertikalschnitt ein noch weiteres die Erfindung aufweisendes Luftwärme/Klimagerät,
und
- Fig. 16b
- eine vergrößerte Darstellung des oberen Bereiches des Klimagerätes gemäß Fig. 16a.
[0032] Das in Fig. 1 dargestellte Luftwärme/Klimagerät 1 ist als Element geringer Tiefe
ausgebildet. Dies bedeutet, dass ein flaches Gehäuse 3 von Luft durchströmt wird,
welche an einem Wärmetauscherelement 4 auf die erforderliche Temperatur zu bringen
ist, um den Raum, in welchem das Luftwärme/Klimagerät 1 bspw. mittels Laschen 20 z.
B. an einer Gebäudewand montiert ist, aufzuheizen bzw. abzukühlen.
[0033] Eine die optimale Luftführung gewährleistende kompakte Bauweise geringer Tiefe ist
dadurch erzielt, dass das Gehäuse 3 aus einer verhältnismäßig flachen Gehäuseschale
13 und einer im Wesentlichen ebenen Frontplatte 8 gebildet ist. Dabei ist die Tiefe
der Gehäuseschale 13 nur wenige Zentimeter, d.h. z.B. nicht wesentlich mehr als etwa
6 cm. Das Gehäuseinnere ist von einer Trennwand 16 in eine untere Lufteintrittskammer
14 für unter Druck zugeführte ggf. vorgewärmte Frischluft und eine darüber befindliche
obere Luftaustrittskammer 15 unterteilt.
[0034] In der Trennwand 16 sind, wie insbesondere in Fig. 8 ersichtlich, mehrere zueinander
ausgerichtete Längsschlitze 17 vorgesehen, in welche gemäß Fig. 3 Düsen 2 in Form
von Düsenleisten 12 auswechselbar eingesetzt sind. Die Gestaltung der Düsenleisten
12 und der Düsen 2 lässt sich insbesondere aus den Fig. 9 bis 12 erkennen. Die Düsenleisten
12 bestehen z.B. aus Kunststoff, wobei sich die jeweiligen Luftaustrittskanäle 21,
welche über einen gemeinsamen Längskanal 22 untereinander in Strömungsverbindung stehen,
derart allmählich in Strömungsrichtung verjüngen, dass eine praktisch geräuschlose
Luftführung möglich ist. Die Düsen 2 in Form der Düsenleisten 12 sind gemäß Fig. 3
auf ein in der oberen Luftaustrittskammer 15 angeordnetes Wärmetauscherelement 4 ausgerichtet.
Frischluft, welche über eine in dem Boden der unteren Lufteintrittskammer 14 befindlichen
langgestreckten Lufteinlass 18 in die Lufteintrittskammer 14 gelangt, wird auf diese
Weise über die Düsen 2 unmittelbar dem Wärmetauscherelement 4 zugeführt und durchquert
das sich über die Länge des Gehäuses 3 erstreckende Wärmetauscherelement 4, wo die
Wärmeaufnahme bzw. -abgabe über dessen gesamte Länge gleichmäßig erfolgt.
[0035] Das in der oberen Luftaustrittskammer 15 befindliche Wärmetauscherelement 4 ist an
seiner einen (linken) Seite z.B. mittels Klipsen 11 aus Kunststoff, wie man insbesondere
aus Fig. 4 erkennen kann, gehalten, während es auf seiner gegenüberliegenden (rechten)
Seite über eine Doppelanschlussarmatur 7 für das Wärmetauschermedium auf der Trennwand
16 abgestützt ist.
[0036] Das Wärmetauschermedium gelangt über ein Verbindungsstück 19 zu dem Einlass 5 in
der Trennwand 16 und von dort in die Doppelanschlussarmatur 7, wie aus Fig. 5 erkennbar.
Dieser Zweig der Doppelanschlussarmatur 7 mündet in ein einen Vorlauf bildendes Innenrohr
des Wärmetauscherelements 4, welches an seinem gegenüberliegenden Ende, also benachbart
der Klipshalterung 11, in ein äußeres das Innenrohr umgebendes Rücklaufrohr übergeht,
an welches der andere Zweig der Doppelanschlussarmatur 7 angeschlossen ist. Der letztgenannte
Zweig mündet dann in den Auslass 6 in der Trennwand 16. Wie man sieht, sind Einlass
5 und Auslass 6 für das Wärmetauschermedium auf ein und derselben Gehäuseseite (rechts)
vorgesehen, was erhebliche Vorteile beim Anschluss, aber auch hinsichtlich der Wärmetauscherfunktion
mit sich bringt.
[0037] Aufgrund des gerichteten gleichmäßigen Austritts von Frischluft aus den Düsen 2 über
praktisch die gesamte Länge des Luftwärme/Klimageräts 1 wird durch die jedenfalls
im oberen Bereich offenen vertikalen Eintrittsschlitze 9 Raumluft von der Frischluft
mitgerissen. Mit Hilfe unterschiedlicher Öffnungsquerschnitte der Düsen 2 und Öffnungsquerschnitte
der Schlitze 9, 10 kann das Verhältnis von Raumluft : Frischluft für jedes einzelne
Luftwärme/Klimagerät gesondert festgelegt werden. Auch eine nachträgliche Veränderung
ist einfach vorzunehmen, da sowohl die Düsenleisten 12 gegen andere mit unterschiedlichem
Strömungsquerschnitt leicht austauschbar sind als auch die Lage der Trennwand 16,
welche, wie man aus Fig. 1 leicht erkennen kann, den freien Öffnungsquerschnitt der
vertikalen unteren Eintrittsschlitze 9 bestimmt, ihrer Höhe nach veränderbar ist,
da sie von dem Abschnitt eines Blechteiles gebildet ist, welches am Boden der Gehäusewanne
13 austauschbar positioniert ist.
[0038] Das erwärmte bzw. abgekühlte Gemisch aus Frischluft und Raumluft kann dann nach vorne
oben über die Reihe an oberen vertikalen Schlitzen 10 in den zu erwärmenden bzw. abzukühlenden
Raum austreten.
[0039] Auch Anzahl, Breite und Höhe der Schlitze 9, 10 können durch einfachen Austausch
der Frontplatte 8 bei Bedarf geändert werden.
[0040] Es ist auch möglich, das erfundene Luftwärme/Klimagerät 1 zu Klimatisierungszwecken
durch einen Luftbefeuchter und/oder Luftfilter zu ergänzen.
[0041] Das in Fig. 13a dargestellte Luftwärme/Klimagerät 1 hat ein Gehäuse 3, innerhalb
dessen etwa auf halber Höhe das Wärmetauscherelement 4 angeordnet ist, welches über
dessen gesamte Tiefe reicht. In den unteren Bereich der Lufteintrittskammer 14 wird
ggf. vorerwärmte Frischluft eingeführt; die Frischluft strömt über Düsen 2 in der
horizontalen Trennwand 16 in Richtung des Wärmetauscherelements 4. Auf diesem Wege
saugt die Frischluft aus den unteren Eintrittsöffnungen 9 Raumluft an, worauf das
Gemisch aus Frischluft und Raumluft durch das Wärmetauscherelement 4 gelangt. Das
erwärmte Luftgemisch gelangt in die Luftaustrittskammer 15 und von dort durch obere
Austrittsöffnungen 10 in der Frontplatte 8 in den zu erwärmenden bzw. abzukühlenden
Raum. In Fig. 13b sind die Parameter angegeben, welche bei der Gestaltung des Luftwärme/
Klimagerätes 1 besonders ausgewählt werden sollen. Dabei ist g der Austrittsdurchmesser
der Düsen 2 in der Trennwand 16, u der Abstand der Austrittsdüsen 2 von den Lamellen
des Wärmetauscherelements 4, s der Abstand der Düsen 2 in der Trennwand 16 voneinander
und t der Abstand der Lamellen des Wärmetauscherelements 4 voneinander.
[0042] Bei dem Luftwärme/Klimagerät 1 gemäß den Fig. 14a und 14b wird die ggf. vorerwärmte
Frischluft von einer ersten Lufteintrittskammer 23 über geräuscharme Düsen 2 in einer
Mischkammer 24 derart geführt, dass Raumluft über untere vertikale Lufteintrittsschlitze
9 der Frontplatte 8 in eine zweite Lufteintrittskammer 25 und von dieser über ein
Wärmetauscherelement 4 in die Mischkammer 24 gesaugt wird. Das Luftgemisch gelangt
von der Mischkammer 24 über obere vertikale Austrittsschlitze der Frontplatte 8 in
den zu erwärmenden oder zu kühlenden Raum. Das Wärmetauscherelement 4 ist also zwischen
eine untere zweite Lufteintrittskammer 25 und eine obere Mischkammer 24 geschaltet,
sodass lediglich die Raumluft in dem Wärmetauscherelement 4 erwärmt wird. Die Mischung
mit der ggf. vorerwärmten Frischluft erfolgt erst nach dem Wärmetauscherelement 4.
Die in die Mischkammer 24 mündenden Düsen 2 sind über einen flachen engen Kanal 26
zwischen einer schrägen Trennwand 29, welche in ihrem unteren Bereich die Düsen 2
aufnimmt, mit der ersten Lufteintrittskammer 23, welcher die Frischluft unter Druck
zugeführt wird, verbunden. Die Wand 29 verläuft schräg von den an deren unteren Ende
angeordneten Düsen 2 in der Nähe der Gehäuserückwand 30 zu dem oberen Ende der oberen
Austrittsschlitze 10 in der Frontplatte 8. Dadurch verjüngt sich die Mischkammer 24
in Strömungsrichtung, was den Luftaustritt fördert. Die in Richtung des Luftstromes
der Raumluft von den Eintrittsschlitzen 9 zu den Austrittsschlitzen 10 weisenden Düsen
2 sind am unteren Ende des flachen engen Kanals 26 angeordnet. In Fig. 14b sind diejenigen
Parameter aufgenommen, welche besondere Beachtung finden. Hierbei ist w1 die Luftgeschwindigkeit
in dem flachen engen Kanal 26, w2 die Luftgeschwindigkeit in den Düsen 2, b die Breite
des Wärmetauscherelements 4, c die wirksame Länge der schrägen Wand 29 hinter den
Düsen 2, d die Länge des geschlossenen Teils der Frontplatte 8 zwischen dem Wärmetauscheraustritt
28 und dem unteren Ende der Austrittsschlitze 10, und e die Länge der vertikalen Luftaustrittsschlitze
10.
[0043] Das Luftwärme/Klimagerät 1 nach den Fig. 15a und 15b unterscheidet sich von dem in
den Fig. 14a und 14b dargestellten im Wesentlichen dadurch, dass die erste Lufteintrittskammer
23, in welche die ggf. vorerwärmte Frischluft unter Druck zugeführt wird, unterhalb
des Wärmetauscherelements 4 angeordnet ist.
[0044] Aufgrund dessen befindet sich der flache enge Kanal 26 jetzt zwischen der Rückwand
30 des Gehäuses 3 und dem Wärmetauscherelement 4. Die schräge Wand 29 liegt dagegen
im Bereich der Düsen 2 unmittelbar an der Rückwand 30 an.
[0045] Das Luftwärme/Klimagerät 1 gemäß den Fig. 16a und 16b zeichnet sich dadurch aus,
dass die Frischluft in eine oben liegende erste Lufteintrittskammer 23 eingeführt
wird. Die darunter liegende Mischkammer 24 ist durch eine die Düsen 2 aufweisende
horizontale Wand 32 abgetrennt. Das Wärmetauscherelement 4 ist unterhalb der Wand
32 derart schräg gestellt, dass einerseits die Düsen 2 dort angeordnet sind, wo das
Wärmetauscherelement 4 den geringsten Abstand f von der Rückwand 30 aufweist und andererseits
eine sich nach unten verjüngende zweite Lufteintrittskammer 25 als Saugkammer vor
dem Wärmetauscherelement 4 zur Aufnahme der Raumluft ausgebildet ist. Das aus ggf.
vorerwärmter Frischluft und in dem Wärmetauscherelement 4 erwärmter Raumluft erzeugte
Luftgemisch verlässt das Gehäuse 3 über untere Austrittsöffnungen der Frontplatte
8 unterhalb des Wärmetauscherelements 4. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Frontplatte
insgesamt mit gleichmäßig verteilten Lufteintritts- und Luftaustrittsöffnungen versehen.
Durch die Art der Ausgestaltung kann der austretenden Luft eine bestimmte Richtung
gegeben werden, im dargestellten Fall schräg nach unten. Die dargestellten Parameter,
welche eingehalten werden sollten, sind die folgenden: A1 die Querschnittsfläche der
ersten Lufteintrittskammer 23, A2 die Austrittsfläche der Düsen 2, f der geringste
Abstand des schräg gestellten Wärmetauschelements 4 von der Rückwand 30 der Mischkammer
24, g der Austrittsdurchmesser der Düsen 2, h der größte Abstand des schräg gestellten
Wärmetauscherelements 4 von der Frontplatte 8, und i die Länge des Wärmetauscherelements
4. Aufgrund der Schrägstellung des Wärmetauscherelements 4 kann ein hoher Wirkungsgrad
bei geringer Gerätetiefe erzielt werden.
[0046] Wenn im Zusammenhang mit den beschriebenen Ausführungsbeispielen sowie im übrigen
Teil der Beschreibung und der Patentansprüche jeweils von "oben" bzw. "unten" die
Rede ist, so ist für den Durchschnittsfachmann selbstverständlich, dass die betreffenden
Luftwärme/Klimageräte auch umgekehrt aufgestellt bzw. aufgehängt werden können, sodass
sich die entsprechenden Begriffe in ihr Gegenteil verkehren.
Bezugszeichenliste
[0047]
- 1
- Luftwärme/Klimagerät
- 2
- Düsen
- 3
- Gehäuse
- 4
- Wärmetauscherelement
- 5
- Einlass
- 6
- Auslass
- 7
- Doppelanschlussarmatur
- 8
- Frontplatte
- 9
- untere Eintrittsschlitze
- 10
- obere Austrittsschlitze
- 11
- Klipse
- 12
- Düsenleiste
- 13
- Gehäuseschale
- 14
- Lufteintrittskammer (Druckkammer)
- 15
- Luftaustrittskammer
- 16
- Trennwand
- 17
- Längsschlitze
- 18
- Lufteinlass
- 19
- Verbindungsstück
- 20
- Befestigungslaschen
- 21
- Luftaustrittskanal
- 22
- Längskanal
- 23
- erste Lufteintrittskammer (Druckkammer)
- 24
- Mischkammer
- 25
- zweite Lufteintrittskammer (Saugkammer)
- 26
- Kanal
- 27
- Wärmetauschereintritt
- 28
- Wärmetauscheraustritt
- 29
- schräge Wand
- 30
- Rückwand
- 31
- restlicher Teil des Gebäudeinneren
- 32
- horizontale Wand
1. Luftwärme/Klimagerät (1) von geringer Tiefe, bei welchem Raumluft- und/oder ggf. vorgewärmte
Frischluft über vorzugsweise geräuscharme Düsen (2) in ein Gehäuse (3) derart einführbar
ist, dass die Frischluft und/oder die Raumluft in vorgegebenem Verhältnis Raumluft
: Frischluft von z.B. 2:1, durch das Gehäuse (3) unter Erwärmung oder Abkühlung an
einem Wärmetauscherelement (4) vorbei hindurchgeführt und das Luftgemisch nach oben
aus dem Gehäuse (3) in den zu erwärmenden oder zu kühlenden Raum abgegeben wird.
2. Luftwärme/Klimagerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Einlass (5) und Auslass (6) für das Wärmetauschermedium des Wärmetauscherelements
(4) auf der gleichen Gehäuseseite angeordnet sind.
3. Luftwärme/Klimagerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Wärmetauscherelement (4) das Wärmetauschermedium mittels einer Doppelanschlussarmatur
(7) zunächst in ein Innenlängsrohr eingeführt und dann in einem dieses umgebenden
Außenlängsrohr zurückgeführt wird.
4. Luftwärme/Klimagerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Frontplatte (8) des Gehäuses (3) eine Reihe unterer z.B. vertikaler Eintrittsschlitze
(9) und einer Reihe oberer z.B. vertikaler Austrittsschlitze (10) aufweist.
5. Luftwärme/Klimagerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmetauscherelement (4) wenigstens einseitig z.B. mittels aus Kunststoff bestehender
Klipse (11) lösbar in das Gehäuse (3) eingeklemmt ist.
6. Luftwärme/Klimagerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen (2) in sich in Längsrichtung des Gehäuses (3) erstreckenden, vorzugsweise
auswechselbaren, z.B. aus Kunststoff bestehenden Düsenleisten (12) zusammengefasst
sind.
7. Luftwärme/Klimagerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (3) eine untere Lufteintrittskammer (14) und eine obere Luftaustrittskammer
(15) aufweist, in deren Trennwand (16) die vorzugsweise auf das Wärmetauscherelement
(4) gerichteten Düsen (2), z.B. in Form der austauschbaren Düsenleisten (12), angeordnet
sind.
8. Luftwärme/Klimagerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenleisten (12) in Längsschlitze (17) der Trennwand (16) auswechselbar einsetzbar
sind.
9. Luftwärme/Klimagerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (16) im Bereich der unteren vertikalen Eintrittsschlitze (9) der Frontplatte
(8) vorgesehen ist.
10. Luftwärme/Klimagerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (3) von einer flachen Gehäuseschale (13) und der vorzugsweise austauschbaren
Frontplatte (8) gebildet ist.
11. Luftwärme/Klimagerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Frischluft durch z. B. mäanderartige Leitbleche in der Lufteintrittskammer (14),
vorzugsweise in Längsrichtung, hin und her geführt wird und die Raumluft durch die
über die Länge des Gehäuses (3) verteilten unteren Eintrittsschlitze (9) der Frontplatte
(8) eingesaugt wird.
12. Luftwärme/Klimagerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass folgende Bedingungen erfüllt sind:



wenn
s der Abstand der Düsen 2 voneinander,
g der Austrittsdurchmesser der Düsen 2,
u der Abstand der Düsen 2 von dem Wärmetauschelement 4, und
t der Abstand der Wärmetauscherlamellen voneinander
sind.
13. Luftwärme/Klimagerät (1) von geringer Tiefe, z. B. nach einem der Ansprüche 1 bis
12, bei welchem ggf. vorerwärmte Frischluft von einer ersten Lufteintrittskammer (23)
über vorzugsweise geräuscharme Düsen (2) in eine Mischkammer (34) geführt und dadurch
Raumluft über ggf. untere, vorzugsweise vertikale Lufteintrittsschlitze (9) der Frontplatte
(8) in eine zweite Lufteintrittskammer (25) und von dieser über ein Wärmetauschelement
(4) in eine Mischkammer (24) gesaugt sowie das Luftgemisch von der Mischkammer (24)
über ggf. obere, vorzugsweise vertikale Austrittsschlitze (10) der Frontplatte (8)
in den zu erwärmenden oder zu kühlenden Raum abgegeben wird (Fig. 14a bis 15b).
14. Luftwärme/Klimagerät (1) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmetauscherelement (4) zwischen einer unteren zweiten Lufteintrittskammer (25)
und einer oberer Mischkammer (24) angeordnet ist.
15. Luftwärme/Klimagerät (1) nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die in die Mischkammer (24) mündenden Düsen (2) über einen flachen engen Kanal (26)
mit der ersten Lufteintrittskammer (23) verbunden sind, wobei der Kanal (26) entweder
zwischen einer die Mischkammer (24) begrenzenden Wand (29) und der Gehäuserückwand
(30) oder zwischen dem Wärmetauscherelement (4) und der Gehäuserückwand (30) gebildet
ist.
16. Luftwärme/Klimagerät (1) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die in Richtung des Luftstromes der Raumluft von den Eintrittsschlitzen (9) zu den
Austrittsschlitzen (10) weisenden Düsen (2) am unteren bzw. oberen Ende des flachen
engen Kanals (26) angeordnet sind.
17. Luftwärme/Klimagerät nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischkammer (24) von der ersten Lufteintrittskammer (23) bzw. einem restlichen
Teil des Gehäuseinneren (31) durch eine die Düsen (2) enthaltende Wand (29) abgeteilt
ist, welche schräg von den an deren unteren Ende angeordneten Düsen (2) zu dem oberen
Ende der oberen Austrittsschlitze (10) verläuft.
18. Luftwärme/Klimagerät (1) nach einem der Ansprüche 13 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, dass folgende Bedingungen erfüllt sind:




wenn
w1 die Luftgeschwindigkeit in dem flachen engen Kanal (26),
w2 die Luftgeschwindigkeit in den Düsen (2),
b die Breite des Wärmetauscherelements (4),
c die wirksame Länge der Wand (29),
d die Länge des geschlossenen Teils der Frontplatte (8) zwischen dem Wärmetauscheraustritt
(28) und dem unteren Ende der Autrittsschlitze (10), und
e die Länge der vertikalen Luftaustrittsschlitze (10)
sind.
19. Luftwärme/Klimagerät (1) nach einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Lufteintrittskammer (23) für die ggf. vorerwärmte Frischluft von der vorzugsweise
darunter liegenden Mischkammer (24) durch eine etwa horizontale, die Düsen (2) aufweisende
Wand (29) getrennt ist, dass der Wärmetauscher (4) zu der Frontplatte (8) unter Bildung
einer sich vorzugsweise nach unten verjüngenden zweiten Lufteintrittskammer (25) für
die Raumluft schräg gestellt ist und dass die Düsen (2) im Bereich des geringsten
Abstandes (f) des Wärmetauscherelements (4) von der Rückwand (30) der Mischkammer
(24) angeordnete sind (Fig. 16a und 16b).
20. Luftwärme/Klimagerät (1) nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet, dass folgende Bedingungen erfüllt sind:



wenn
A1 die Querschnittsfläche der ersten Lufteintrittskammer (23),
A2 die Austrittsfläche der Düse (2),
f der geringste Abstand des schräg gestellten Wärmetauscherelements (4) von der
Rückwand (30) der Mischkammer (24),
g der Austrittsdurchmesser der Düsen (2),
h der größte Abstand des schräg gestellten Wärmetauscherelements (4) von der Frontplatte
(8), und
j die Länge des Wärmetauscherelements (4)
sind.
21. Luftwärme/Klimagerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass statt der oder zusätzlich zu den Luftaustrittsschlitzen(n) (10) ein luftdurchlässiges
textiles Material vorgesehen ist.
22. Luftwärme/Klimagerät (1) nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass das luftdurchlässige textile Material teilweise von einer luftundurchlässigen Schicht
abgedeckt oder gestützt ist.