[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Herstellen von Tassen,
bei der die in einer Druckgießform enthaltenen Henkel an den Tassenkörper angebracht
werden. Der Henkel wird in einer Druckgießform gegossen und die Henkelansätze schließen
nach dem Druckgießen und dem Abnehmen eines dritten Formteiles entsprechend WO 99/10147
in Höhe der Druckgießform ab oder überragen sie geringfügig.
[0002] In der WO 99/10147 wird eine Druckgießform und ein Verfahren zum Herstellen von Tassen
mit vorgefertigten Tassenkörpern beschrieben, bei denen die Henkel unmittelbar vor
dem Anbringen an den Tassenkörper gegossen werden. Die Henkel werden während sie noch
in der Druckgießform enthalten sind, an den Tassenkörper angebracht. Erst danach wird
die Druckgießform geöffnet und die fertige Tasse entnommen.
[0003] Bei der Herstellung der Tassenkörper schwanken sowohl der Durchmesser als auch die
Wandstärken der Tassenkörper, so dass bei einer automatischen Herstellung der Tassen
die Tassenkörper unterschiedlich weit vom Henkel entfernt auf die Druckgießformen
aufgelegt werden. Das führt entweder zu einem großen Spalt zwischen dem Tassenkörper
und dem Henkel oder der Tassenkörper wird beim Auflegen des Tassenkörpers auf die
Druckgießform zerstört. Außerdem muß der Tassenkörper mit einem leichten Druck an
die Druckgießform mit dem Henkel angelegt werden, damit eine haltbare Verbindung zwischen
Tassenkörper und Henkel entsteht. Das in dieser Schrift beschriebene Verfahren ist
deshalb vorzugsweise zur manuellen Herstellung von Tassen geeignet.
[0004] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung und ein Verfahren zu schaffen,
bei dem Tassen trotz der fertigungsbedingten Schwankungen der Durchmesser und Wandstärken
der Tassenkörper durchgängig maschinell hergestellt werden können.
[0005] Die Aufgabe wird durch die Ansprüche 1 und 7 gelöst. Die Unteransprüche betreffen
Weiterentwicklungen der Vorrichtung und des Verfahrens.
[0006] Die Vorrichtung zum Herstellen von Tassen mit vorgefertigten Tassenkörpern, bei der
die in einer Druckgießform enthaltenen Henkel an den Tassenkörper angebracht werden,
wobei die Henkelansätze in Höhe der Druckgießform abschließen oder sie geringfügig
überragen, besteht darin, dass ein Transportband für das Heranfahren der Tassenkörper
und den Abtransport der fertigen Tassen vorgesehen ist, dass an dem Transport ein
Begrenzungsteil angeordnet ist, durch das der jeweilige Tassenkörper eine definierte
Lage erhält, dass an einer Linearführung über dem Transportband eine Hebeeinrichtung
für den Tassenkörper vorgesehen ist, die an einem Schwenkarm befestigt ist, der in
einem genau definierten Bewegungsablauf an die Druckgießform mit dem darin enthaltenen
Henkel verschwenkbar ist. Die Hebeeinrichtung kann aus einem Rohr, durch das Vakuum
an eine Ansaugplatte für den Tassenkörper geleitet wird, sowie einer Kupplungseinheit
und einer Zentrierscheibe mit einer Zentrierfläche zum definierten Arretieren des
Tassenkörpers an der Hebeeinrichtung bestehen. Es ist aber auch eine andere Hebevorrichtung
zum definierten Ansaugen oder Anheben des Tassenkörpers denkbar.
[0007] Die Vorrichtung zum Herstellen von Tassen kann in einer anderen Ausführungsform an
der Hebeeinrichtung eine Vibrationseinrichtung besitzen, wobei die Amplitude und die
Frequenz der Vibrationseinrichtung vorteilhafter Weise einstellbar sind. Dadurch kann
die Vibrationseinrichtung, die zum Verbinden von Tassenkörper und Henkel ohne Garnierschlicker
vorgesehen ist, an unterschiedliche Gußmassen und Größen angepaßt werden.
[0008] Die Kupplungseinheit der Hebevorrichtung kann weitestgehend beliebig gestaltet werden.
Es kann eine Scheibenkupplung, eine Kegelkupplung oder eine andere Kupplung eingesetzt
werden.
[0009] Das mit den Vorrichtungen eingesetzte Verfahren enthält folgende Schritte:
a) Heranfahren des Tassenkörpers auf einem Transportband;
b) Anlegen eines Begrenzungsteiles an die Tassenaußenkante, an die der Henkel befestigt
werden soll, das den Tassenkörper in eine vorgegebene Lage bringt;
c) Einfahren einer Hebeeinrichtung in den Tassenkörper, Ausrichten der Zentriefläche
an der Seite der Tasseninnenwand, an deren Tassenaußenkante das Begrenzungsteil anliegt,
und Fixieren der Ansaugplatte der Hebeeinrichtung am Boden des Tassenkörpers;
d) Verfahren der Hebeeinrichtung mit dem Tassenkörper über die Druckgießform mit dem
Henkel;
e) Aufbringen von Garnierschlicker auf die Enden des Henkels oder auf die entsprechenden
Stellen der Tassenaußenkante, an die der Henkel befestigt werden soll;
f) Absenken der Hebeeinrichtung bis die Tassenaußenkante, an die der Henkel befestigt
werden soll, in einen vorher eingestellten Abstand über der Druckgießform mit dem
Henkel liegt;
g) Erzeugen eines leichten Druckes der Hebeeinrichtung bis der Tassenkörper mit dem
Henkel verbunden ist;
h) Öffnen der Druckgießform und Zurückverfahren der Hebeeinrichtung mit der Tasse
auf das Transportband.
[0010] Sollen die Henkel ohne Garnierschlicker an die Tassenkörper angebracht werden, besitzt
das Verfahren folgernde Schritte:
Heranfahren des Tassenkörpers auf einem Transportband;
b) Anlegen eines Begrenzungsteiles an die Tassenaußenkante, an die der Henkel befestigt
werden soll, das den Tassenkörper in eine vorgegebene Lage bringt;
c) Einfahren einer Hebeeinrichtung in den Tassenkörper, Ausrichten der Zentriefläche
an der Seite der Tasseninnenwand, an deren Tassenaußenkante das Begrenzungsteil anliegt,
und Fixieren der Ansaugplatte der Hebeeinrichtung am Boden des Tassenkörpers;
d) Verfahren der Hebeeinrichtung mit dem Tassenkörper über die Druckgießform mit dem
Henkel;
e) Erzeugen einer Vibration der Hebeeinrichtung in Achsrichtung und Absenken der Hebeeinrichtung
bis die Tassenaußenkante, an die der Henkel befestigt werden soll, in einen vorher
eingestellten Abstand über der Druckgießform mit dem Henkel liegt;
f) Aufrechterhalten der Vibration der Hebeeinrichtung mit dem Tassenkörper bis der
Tassenkörper mit dem Henkel verbunden ist;
g) Öffnen der Druckgießform und Zurückverfahren der Hebeeinrichtung mit der Tasse
auf das Transportband.
[0011] Mit dem erfinderischen Verfahren und der Vorrichtung können Tassen und andere Geschirrteile,
bei denen an einen Grundkörper nachträglich bestimmte funktionsbedingte Teile oder
Dekorelemente angebracht werden sollen, durchgängig maschinell ohne Nacharbeiten hergestellt
werden. Die Vorrichtung ermöglicht, den Tassenkörper in einer genau definierten Lage
von dem Transportband aufzunehmen und dann von der Hebeeinrichtung in einem genau
einstellbaren Abstand zwischen Tassenaußenkante und Henkelansätze auf die Druckgießform
aufzulegen. Für den Schwenkarm kann stets ein konstanter Bewegungsablauf eingestellt
werden, da der Tassenkörper in einer definierten Lage unabhängig von fertigungsbedingten
Schwankungen der Durchmesser der Tassenkörper und der Wandstärken vom Transportbad
abgenommen wird. Die Vorrichtung garantiert, dass der Abstand zwischen Tassenaußenkante
und Henkel immer gleich ist, dadurch wird eine gleichmäßige Qualität der Tassen erreicht.
[0012] Ein weiteres wesentliches Merkmal der Erfindung ist in einem weiteren Ausführungsbeispiel
durch die Vibrationseinrichtung gegeben. Die Vibrationen in einem Frequenzbereich
bis etwa 150 Hz und einer Amplitude bis 4 mm werden während des Schwenken des Tassenkörpers
über die Druckgießform eingeschaltet und bleiben erhalten, bis Tassenkörper und Henkel
miteinander verbunden sind. Dieses Verfahren ergibt Nahtstellen zwischen dem Tassenkörper
und dem Henkel, die nicht mehr als solche erkennbar sind, da kein Garnierschlicker
zum Verbinden der Tassenkörper mit dem Henkel verwendet wird.
[0013] Bei Verwendung einer Scheibenkupplung mit einem Reibbelag kann dieser so gewählt
werden, dass bei etwa waagerechter Lage des Tassenkörpers über der Druckgießform,
der Tassenkörper langsam auf den Henkel gerüttelt wird, so dass der Abstand zwischen
dem Tassenkörper und den Henkelansätzen praktisch Null wird. Dieses Verfahren liefert
eine äußerst hohe Qualität der Verbindungsstellen zwischen Tassenkörper und Henkel.
[0014] Das Verfahren stellt eine durchgängige maschinelle Technologie für die Herstellung
von Tassen, Kannen, usw. bereit, die eine hohe Qualität der Produkte sichert und manuelle
Nacharbeiten, wie ein nochmaliges Putzen, erübrigt.
[0015] Die Erfindung soll nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
Gleiche Bezugszahlen bezeichnen in den Zeichnungen gleiche oder ähnlich Teile.
Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung zum Herstellen von Tassen entsprechend der vorliegenden
Erfindung in Draufsicht;
Fig. 2 zeigt eine Vorrichtung entsprechend Fig. 1A von der Seite;
Fig. 3 zeigt einen Tassenkörper an einem Begrenzungsteil anliegend und der Hebeeinrichtung
über dem Tassenkörper;
Fig. 4 zeigt die Hebeeinrichtung in Ruhestellung;
Fig. 5 zeigt die Hebeeinrichtung in Arbeitsstellung; und
Fig. 6 zeigt die Hebeeinrichtung mit dem Tassenkörper auf der Druckgießform mit dem
darin enthaltenen Henkel.
[0016] Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung zum Herstellen von Tassen 5 entsprechend der vorliegenden
Erfindung in Draufsicht. Ein Transportband 1 ist zwischen zwei Formenständern 2 angeordnet,
wobei jeder Formenständer 2 aus einer Reihenanordnung von mehreren Druckgießformen
3 besteht, die von einer Reihenanordnung von Hebeeinrichtungen 6 bedient werden. Die
Hebeeinrichtungen 6 tragen in dieser Zeichnung fertige Tassen 5. Mit der Bezugszahl
7 sind die Schwenkarme bezeichnet, die die Hebeeinrichtungen 6 tragen und verschwenken.
Die Bezugszahl 8 bezeichnet die Motoren zum Verschwenken der Schwenkarme 7. Die Schwenkarme
7 werden jeweils in der Reihenanordnung der Hebeeinrichtungen 6 gemeinsam bewegt,
jedoch wird jeder Schwenkarm 7 individuell auf die jeweilige Druckgießform 3 eingestellt.
[0017] Die Hebeeinrichtungen 6 heben eine Anzahl von Tassenkörper 4, die der Anzahl von
Druckgießformen 3 im Formenständer 2 entspricht, auf die Druckgießformen 3 und schwenken
dann, wenn die Henkel 9 am Tassenkörper 4 befestigt sind, die fertigen Tassen 5 auf
das Transportband 1 zurück. In der Zeichnung befinden sich die fertigen Tassen 5 an
den Hebeeinrichtungen 6 auf der einen Seite des Transportbandes 1. Die Druckgießformen
3 in diesem Formenständer 2 sind geöffnet. Die Druckgießformen 3 auf der anderen Seite
des Transportbandes 1 sind geschlossen und beinhalten die kurz zuvor gegossenen Henkel
9. Im nächsten Arbeitsgang nehmen die Hebeeinrichtungen 6 erneut Tassenkörper 4 vom
Transport 1 auf und schwenken sie über die Druckgießformen 3 auf dieser Seite des
Transportbandes 1. Die gegenüberliegenden Druckgießformen 3 werden während dieser
Zeit gereinigt und für den Druckguß der nächsten Henkel 9 vorbereitet, und die nächsten
Henkel werden gegossen. Durch die Anordnung von Formenständer 2 auf beiden Seiten
des Transportbandes ist der Produktionsausstoß dieser Maschine sehr hoch.
[0018] Fig. 2 zeigt eine Vorrichtung zum Herstellen von Tassen 5 entsprechend der vorliegenden
Erfindung in Seitenansicht. Auf dem Transportband 1 befindet sich ein Tassenkörper
4, der von der Hebeeinrichtung 6 aufgenommen wird. In dem Formenständer 2 auf der
rechten Seite der Zeichnung sind die Druckgießformen 3 zusammengefahren und es werden
Henkel 9 gegossen. Auf der linken Seite der Zeichnung sind die Henkel bereits fertig
und noch in der Druckgießform 3 enthalten. Das obere Formenteil ist von der Druckgießform
3 abgehoben und es wird eine Hebeeinrichtung 6 mit einem Tassenkörper 4 auf der Druckgießform
3 mit dem darin enthaltenen Henkel 9 verschwenkt. Der Schwenkarm 7 wird mit Hilfe
des Motors 8 betätigt. Die Hebeeinrichtung 6 wird in der Linearführung 10 aufwärts
und abwärts bewegt. Mit der Bezugszahl 11 ist die Kupplungseinheit bezeichnet. In
dieser Vorrichtung ist das Transportband 1 ebenfalls zwischen zwei Formenständer 2
angeordnet, die wechselseitig mit Tassenkörper 4 versorgt werden. Außerdem befindet
sich an der Hebeeinrichtung 6 eine Vibrationseinrichtung 12. Diese Ausführungsform
ist also vorzugsweise für das Anbringen der Henkel 9 ohne Garnierschlicker vorgesehen.
[0019] Fig. 3 zeigt einen Tassenkörper 4 an einem Begrenzungsteil 13 anliegend, einer Hebeeinrichtung
6 über dem Tassenkörper 4 und eine Ansicht der Zentrierscheibe 17 mit der Zentrierfläche
18. Die Hebeeinrichtung 6 für den Tassenkörper 4 besteht aus einem Rohr 14, durch
das Vakuum an eine Ansaugplatte 15 zum Ansaugen des inneren Tassenbodens angelegt
wird. Auf dem Rohr 14 ist eine Kupplungseinheit 11 angeordnet, die aus einer Kupplungsscheibe
16 mit einer verschiebbaren Zentrierscheibe 17 besteht, an deren Außenseite sich eine
Zentrierfläche 18 befindet, die gegen die Innenwand des Tassenkörpers 4 anlegbar ist.
In der Ansicht der Zentrierscheibe 17 ist zu erkennen, dass sich die Zentrierscheibe
17 mit einem geringen Spiel radial in eine Richtungen bewegen läßt. Dadurch kann die
Zentrierfläche 18 an die Innenkante des Tassenkörpers 4 rechts in der Zeichnung angelegt
werden, um die durch das Begrenzungsteil 13 vorgegeben Lage des Tassenkörpers 4 beizubehalten.
Außerdem kann die Zentrierscheibe 17 beim Ansaugen des Tassenbodens durch die Ansaugplatte
15 in axialer Richtung bewegt und so an die Kupplungsscheibe 16 angelegt werden.
[0020] Beim Heranfahren des Tassenkörpers 4 auf dem Transportband 1 wird der Tassenkörper
4 an ein Begrenzungsteil 13 geführt. Der Tassenkörper 4 erhält dadurch eine definierte
Lage, die vorher im Zusammenspiel mit der Hebeeinrichtung 6 und der Druckgießform
3 bestimmt wurde. Zum Anheben des Tassenkörpers 4 wird die Hebeeinrichtung 6 in den
Tassenkörper 4 hineingefahren. Die Zentrierscheibe 17 wird dann so verschoben, dass
die Zentrierfläche 18 an der Stelle an der Tasseninnenwand anliegt, an deren Außenwand
sich das Begrenzungsteil 13 befindet. Dann wird die Ansaugplatte 15 auf den Tassenboden
aufgesetzt und angesaugt und die Kupplungseinheit 11 wird mit der Zentrierscheibe
17 in Richtung der Achse an die Kupplungsscheibe 16 gezogen und die Kupplungseinheit
11 wird eingekuppelt. Jetzt kann der Tassenkörper 4 mit Hilfe des vom Motor 8 betätigten
Schwenkarmes 7 auf die Druckgießform 3 verschwenkt werden, damit der Henkel 9 am Tassenkörper
4 befestigt werden kann. Fig. 4 zeigt diesen Vorgang vor dem Ansaugen des Tassenkörpers
4 und Fig. 5 zeigt den durch die Ansaugplatte 15 angesaugten Tassenkörper 4 und die
an die Kupplungsscheibe 16 angelegte Zentrierscheibe 17.
[0021] Fig. 6 zeigt die Hebeeinrichtung 6 mit dem Tassenkörper 4 auf der Druckgießform 3
mit dem darin enthaltenen Henkel 9. In der Zeichnung sind an der Hebeeinrichtung 6
der Tassenkörper 4, die Ansaugplatte 15, das Rohr 14, die Kupplungsscheibe 16 und
die Zentrierscheibe 17 mit der Zentrierfläche 18 zu erkennen. In der in Fig. 6 dargestellten
Stellung befindet sich die Vibrationseinrichtung 12 bereits in Betrieb und es wird
die Verbindung 19 zwischen dem Tassenkörper 4 und dem Henkel 9 erzeugt. Durch die
Vibration entsteht eine feste, äußerst saubere Verbindung zwischen den beiden Teilen.
1. Vorrichtung zum Herstellen von Tassen mit vorgefertigten Tassenkörpern, bei der die
in einer Druckgießform (3) enthaltenen Henkel (9) an den Tassenkörper (4) angebracht
werden, wobei die Henkelansätze in Höhe der Druckgießform (3) abschließen oder sie
geringfügig überragen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Transportband (1) für das Heranfahren der Tassenkörper (4) und den Abtransport
der fertigen Tassen (5) vorgesehen ist, dass an dem Transportband (1) ein Begrenzungsteil
(13) angeordnet ist, durch das der jeweilige Tassenkörper (4) eine definierte Lage
erhält, dass an einer Linearführung (10) über dem Transportband (1) eine Hebeeinrichtung
(6) für den Tassenkörper (4) vorgesehen ist, die an einem Schwenkarm (7) befestigt
ist, der in einem genau definierten Bewegungsablauf an die Druckgießform (3) mit dem
darin enthaltenen Henkel (9) verschwenkbar ist.
2. Vorrichtung zum Herstellen von Tassen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebeeinrichtung (6) für den Tassenkörper (4) aus einem Rohr (14), durch das Vakuum
an eine Ansaugplatte (15) zum Ansaugen des inneren Tassenbodens angelegt wird, und
einer Kupplungseinheit (11) mit einer Zentrierscheibe (17) und einer Zentrierfläche
(18) zum definierten Arretieren des Tassenkörpers (4) an der Hebeeinrichtung (6) besteht.
3. Vorrichtung zum Herstellen von Tassen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebeeinrichtung (6) mit einer Vibrationseinrichtung (12) gekoppelt ist.
4. Vorrichtung zum Herstellen von Tassen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Amplitude und die Frequenz der Vibrationseinrichtung (12) einstellbar sind.
5. Vorrichtung zum Herstellen von Tassen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungseinheit (11) eine Scheibenkupplung darstellt.
6. Vorrichtung zum Herstellen von Tassen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungseinheit (11) eine Kegelkupplung darstellt.
7. Verfahren zum Herstellen von Tassen mit vorgefertigten Tassenkörpern, bei der die
noch in einer Druckgießform (3) enthaltenen Henkel (9) an den Tassenkörpern (4) angebracht
werden, wobei die Henkelansätze in Höhe der Druckgießform (3) abschließen oder sie
geringfügig überragen, mit den Schritten:
a) Heranfahren des Tassenkörpers (4) auf einem Transportband (1);
b) Anlegen eines Begrenzungsteiles (13) an die Tassenaußenkante, an die der Henkel
(9) befestigt werden soll, das den Tassenkörper (4) in eine vorgegebene Lage bringt;
c) Einfahren einer Hebeeinrichtung (6) in den Tassenkörper (4), Ausrichten der Zentriefläche
(18) an der Seite der Tasseninnenwand, an deren Tassenaußenkante das Begrenzungsteil
(13) anliegt, und Fixieren der Ansaugplatte (15) der Hebeeinrichtung (6) am Boden
des Tassenkörpers (4);
d) Verfahren der Hebeeinrichtung (6) mit dem Tassenkörper (4) über die Druckgießform
(3) mit dem Henkel (9);
e) Aufbringen von Garnierschlicker auf die Enden des Henkels (9) oder auf die entsprechenden
Stellen der Tassenaußenkante, an die der Henkel (9) befestigt werden soll;
f) Absenken der Hebeeinrichtung (6) bis die Tassenaußenkante, an die der Henkel (9)
befestigt werden soll, in einen vorher eingestellten Abstand über der Druckgießform
(3) mit dem Henkel (9) liegt;
g) Erzeugen eines leichten Druckes der Hebeeinrichtung (6) bis der Tassenkörper (4)
mit dem Henkel (9) verbunden ist;
h) Öffnen der Druckgießform (3) und Zurückverfahren der Hebeeinrichtung (6) mit der
Tasse (5) auf das Transportband (1).
8. Verfahren zum Herstellen von Tassen mit vorgefertigten Tassenkörpern nach Anspruch
7, bei dem nach Schritt d) folgende Schritte folgen:
ee) Erzeugen einer Vibration der Hebeeinrichtung (6) in Achsrichtung und Absenken
der Hebeeinrichtung (6) bis die Tassenaußenkante, an die der Henkel (9) befestigt
werden soll, in einen vorher eingestellten Abstand über der Druckgießform (3) mit
dem Henkel (9) liegt;
ff) Aufrechterhalten der Vibration der Hebeeinrichtung (6) mit dem Tassenkörper (4)
bis der Tassenkörper (4) mit dem Henkel (9) verbunden ist;
gg) Öffnen der Druckgießform (3) und Zurückverfahren der Hebeeinrichtung (6) mit der
Tasse (5) auf das Transportband (1).
1. Device for the manufacture of cups including premoulded cup blanks, in which the handles
(9) held in a die-casting mould (3) are attached to the cup blank (4), with handle
ends finishing at the upper edge of the die-casting mould (3) or slightly projecting
over them, characterised in that a conveyor belt (1) for supplying the cup blanks (4) and removing the finished cups
(5) is being provided, with a limiter (13) being arranged on the conveyor belt (1),
by which each cup blank (4) is finally positioned, that a linear guide (10) is provided
above the conveyor belt (1) and a lifting device (6) is provided for the cup blank
(4), attached to a swivel arm (7), allowing swivelling in an accurately defined motion
towards the die-cast mould (3) and the handle (9) held in the same.
2. Device for the manufacture of cups according to Claim 1, characterised in that the lifting device (6) for the cup blank (4) comprises a tube through which a vacuum
is applied to a suction plate (15) for sucking the inner bottom of the cup and a clutch
unit (11) comprising a centring disk (17) and a centring area (18) for defined stopping
of the cup blank (4) at the lifting device (6).
3. Device for the manufacture of cups according to Claim 1 or 2, characterised in that the lifting device (6) is connected to a vibrator (12).
4. Device for the manufacture of cups according to Claim 3, characterised in that the amplitude and frequency of the vibrator (12) is adjustable.
5. Device for the manufacture of cups according to one of Claims 1 to 4, characterised in that the clutch unit (11) is a disk clutch.
6. Device for the manufacture of cups according to one of Claims 1 to 4, characterised in that the clutch unit (11) is a cone clutch.
7. Device for the manufacture of cups based on premoulded cup blanks, in which the handles
(9) still held in the die-casting mould (3) are attached to the cup blanks (4), with
the ends of the handles finishing with the upper edge of the die-casting mould (3)
or slightly projecting it, based on the following steps:
a) Supplying the cup blank (4) on a conveyor belt (1);
b) Positioning the limiter (13) adjacent to the outer edge of the cup to which a handle
(9) is to be attached, putting the cup blank (4) into its specified position;
c) inserting a lifting device (6) into the cup blanks (4), aligning the centring area
(18) to the side of the internal wall of the cup, the outer wall of which is in contact
with the limiter (13) and fixing the suction plate (15) of the lifting device (6)
to the bottom of the cup blank (4);
d) Moving the lifting device (6) together with the cup blank (4) over the die-casting
mould (3) holding the handle (9);
e) Applying decorative slick to the ends of the handle (9) or to appropriate points
on the outer edge of the cup to which the handle (9) is to be fastened;
f) Lowering the lifting device (6) until the outer edge of the cup, to which the handle
(9) is to fastened, to a preset distance above the die-casting mould (3) holding the
handle (9);
g) Exerting slight pressure by the lifting device (6) until the cup blank (4) is connected
to the handle (9);
h) Opening the die-casting mould (3) and returning the lifting device (6) together
with the finished cup (5) to the conveyor belt.
8. Device for the manufacture of cups based on premoulded cup blanks according to Claim
7, with the following steps following step d):
ee) Generating vibration of the lifting device (6) in axial direction and lowering
the lifting device (6) until the outer edge of the cup, to which the handle is to
be fastened, is at a preset distance above the die-casting mould (3) holding the handle
(9);
ff) Maintaining vibration of the lifting device (6) with the cup blank (4) until the
cup blank (4) is attached to the handle (9);
gg) Opening of the die-casting mould (3) and returning the lifting device (6) together
with the finished cup (5) to the conveyor belt (1).
1. Dispositif de fabrication de tasses avec des corps de tasse préfabriqués, dans lequel
les oreilles (9) contenues dans un moule de coulée sous pression (3) sont appliquées
sur le corps de tasse (4), les bouts de l'oreille se terminant à la hauteur du moule
de coulée sous pression (3) ou le dépassant légèrement, caractérisé par le fait que l'on prévoit une bande transporteuse (1) pour amener les corps de tasse (4) et pour
transporter les tasses finies (5), que ladite bande transporteuse (1) présente une
partie de limitation (13) qui met le corps de tasse (4) respectif dans une position
définie, qu'un dispositif de levage (6) pour le corps de tasse (4) est prévu sur un
guidage linéaire (10) au-dessus de la bande transporteuse (1), ledit dispositif de
levage étant fixé sur un bras pivotant (7) qui peut être pivoté dans un déroulement
bien défini de mouvement sur le moule de coulée sous pression (3) avec l'oreille (9)
y contenue.
2. Dispositif de fabrication de tasses selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le dispositif de levage (6) pour le corps de tasse (4) se compose d'un tuyau (14)
par lequel un vide est appliqué à une plaque d'aspiration (15) destinée à aspirer
le fond intérieur de la tasse, et d'une unité d'accouplement (11) avec un disque de
centrage (17) et une surface de centrage (18) pour l'arrêtage défini du corps de tasse
(4) sur le dispositif de levage (6).
3. Dispositif de fabrication de tasses selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que le dispositif de levage (6) est couplé à un dispositif de vibration (12).
4. Dispositif de fabrication de tasses selon la revendication 3, caractérisé par le fait que l'amplitude et la fréquence du dispositif de vibration (12) peuvent être réglées.
5. Dispositif de fabrication de tasses selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que l'unité d'accouplement (11) constitue un accouplement à disque.
6. Dispositif de fabrication de tasses selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que l'unité d'accouplement (11) constitue un accouplement conique.
7. Procédé de fabrication de tasses avec des corps de tasse préfabriqués, dans lequel
les oreilles (9) contenues encore dans un moule de coulée sous pression (3) sont appliquées
sur les corps de tasse (4), les bouts de l'oreille se terminant à la hauteur du moule
de coulée sous pression (3) ou le dépassant légèrement, comprenant les étapes suivantes:
a) amener le corps de tasse (4) sur une bande transporteuse (1);
b) appliquer une partie de limitation (13) sur le bord extérieur de la tasse, sur
lequel l'oreille (9) doit être fixée, qui met le corps de tasse (4) dans une position
prédéterminée;
c) introduire un dispositif de levage (6) dans le corps de tasse (4), orienter la
surface de centrage (18) sur le côté de la paroi intérieure de la tasse sur le bord
extérieur de laquelle est appliquée la partie de limitation (13), et fixer la plaque
d'aspiration (15) du dispositif de levage (6) au fond du corps de tasse (4);
d) déplacer le dispositif de levage (6) avec le corps de tasse (4) sur le moule de
coulée sous pression (3) avec l'oreille (9);
e) appliquer de la barbotine à garnir sur les bouts de l'oreille (9) ou sur les endroits
correspondants du bord extérieur de la tasse, sur lequel l'oreille (9) doit être fixée;
f) abaisser le dispositif de levage (6) jusqu'à ce que le bord extérieur de la tasse,
sur lequel l'oreille (9) doit être fixée, soit situé à une distance préréglée au-dessus
du moule de coulée sous pression (3) avec l'oreille (9);
g) générer une légère pression du dispositif de levage (6) jusqu'à ce que le corps
de tasse (4) soit relié à l'oreille (9);
h) ouvrir le moule de coulée sous pression (3) et redéplacer le dispositif de levage
(6) avec la tasse (5) sur la bande transporteuse (1).
8. Procédé de fabrication de tasses avec des corps de tasse préfabriqués, selon la revendication
7, dans lequel, après l'étape d), il y a les étapes suivantes:
ee) générer une vibration du dispositif de levage (6) dans la direction axiale et
abaisser le dispositif de levage (6) jusqu'à ce que le bord extérieur de la tasse,
sur lequel l'oreille (9) doit être fixée, soit situé à une distance préréglée au-dessus
du moule de coulée sous pression (3) avec l'oreille (9);
ff) maintenir la vibration du dispositif de levage (6) avec le corps de tasse (4)
jusqu'à ce que le corps de tasse (4) soit relié à l'oreille (9);
gg) ouvrir le moule de coulée sous pression (3) et redéplacer le dispositif de levage
(6) avec la tasse (5) sur la bande transporteuse (1).