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EP 1 163 394 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.03.2004 Patentblatt 2004/14 |
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Anmeldetag: 28.01.2000 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2000/000662 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2000/044989 (03.08.2000 Gazette 2000/31) |
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB LI |
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Priorität: |
29.01.1999 DE 29901528 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.12.2001 Patentblatt 2001/51 |
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Patentinhaber: Peter Maier Leichtbau GmbH |
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78224 Singen (DE) |
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Erfinder: |
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- MAIER, Peter
D-78224 Singen (DE)
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Vertreter: Weiss, Peter, Dr. et al |
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Zeppelinstrasse 4 78234 Engen 78234 Engen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 19 625 819
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GB-A- 534 913
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] 1. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Brücke aus einer begeh- und/oder befahrbaren
Fläche und einem über Streben der Fläche zugeordneten Handlauf, wobei die Fläche aus
einzelnen Planken und der Handlauf aus einzelnen Teilstücken besteht.
[0002] Brücken sind in vielfältiger Form und Ausführung bekannt. Beispielsweise zeigt die
DE 198 51 202.3 eine Brücke, bei welcher der Handlauf aus einzelnen Hohlprofilabschnitten
besteht, welche zumindest eine Längsnut zur Verbindung mit den Streben aufweist. Das
Hohlprofil besteht aus stranggepressten Aluminium, ferner können auch die Streben
und die Flächen aus stranggepressten Aluminiumprofilen bestehen, wie dies auch insbesondere
in der DE 196 25 819.7 Al bekannt ist.
[0003] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Brücke der oben genannten
Art zu schaffen, welche auf einfache Art und Weise zusammenfaltbar ist.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe führt, dass mindestens zwei Streben übers Kreuz einerseits
mit einer Planke und einem Teilstück gelenkig und andererseits mit einer Planke bzw.
einem Teilstück lösbar verbunden sind.
[0005] Dies bedeutet, dass die Planken und Teilstücke mit den Streben einseitig verbunden
bleiben, jedoch nach ihrem Lösen so bewegbar sind, dass sie gefaltet werden können.
[0006] Das Falten übernehmen vorzugsweise die Streben. Der Einfachheit halber sind zwei
Streben übers Kreuz verbunden und gehen miteinander eine Scherenverbindung ein. Das
bedeutet, dass an der Kreuzungsstelle der beiden Streben ein Drehgelenk vorhanden
ist, so dass die Streben eine scherende Bewegung ausführen können.
[0007] Zur Halterung von Planken und Teilstücken ist nun eine Strebe gelenkig mit einem
Ende einer Planke und die andere Strebe gelenkig mit einem Ende des Teilstückes verbunden.
Diese Verbindung bleibt in jeder Gebrauchslage der Brücke bestehen.
[0008] Anderenends geht nun die eine Strebe in Gebrauchslage der Brücke eine lösbare Verbindung
mit dem Teilstück und die andere Strebe eine lösbare Verbindung mit der Planke ein.
Dabei soll die Strebe an der lösbaren Verbindung mit dem Teilstück auch gelenkig mit
einer nachfolgenden Strebe verbunden sein. Diese gelenkige Verbindung besitzt bevorzugt
einen Bolzenabschnitt, der in dieser Gebrauchslage in einer Ausnehmung in dem Teilstück
lösbar festgelegt ist. Wie die Festlegung geschieht, ist von untergeordneter Bedeutung
und wird deshalb nicht näher beschrieben.
[0009] Die andere Strebe geht ebenfalls an der lösbaren Verbindung mit der Planke eine gelenkige
Verbindung mit einer nachfolgenden Strebe ein. Damit hier nun auch die Planke festgelegt
werden kann, sind sowohl an dieser gelenkigen Verbindung als auch endwärtig an der
Planke Hülsenführungen vorgesehen, welche in Kongruenz gebracht werden können. Durch
diese Hülsenführungen kann dann eine Stange zum Herstellen der lösbaren Verbindung
eingesetzt werden.
[0010] Diese Brücke ist infolge der verwendeten stranggepressten Aluminiumprofile sehr leicht,
dennoch ausserordentlich stabil und kann platzsparend transportiert werden.
[0011] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt
in den
[0012] Figuren 1 bis 3 eine erfindungsgemässe Brücke in drei unterschiedlichen Gebrauchslagen.
[0013] Die Brücke weist eine begeh- und/oder befahrbare Fläche 1 auf, welche aus einzelnen
Planken 2 besteht. Die Fläche 1 ist über Streben 3 bzw. 4 mit einem Handlauf 5 verbunden,
wobei dieser Handlauf 5 wiederum aus einzelnen Teilstücken 6 zusammengesetzt ist.
[0014] Die Planke 2 ist einends gelenkig mit der Strebe 3 verbunden. Andernends weist sie
eine lösbare Verbindung 7 mit der Strebe 4 auf. Auch ein Teilstück 6 des Handlaufes
5 ist einends gelenkig mit der Strebe 4 verbunden und geht anderenends eine lösbare
Verbindung 8 mit der Strebe 3 ein.
[0015] Beide Streben 3 und 4 kreuzen sich scherenartig und gehen an ihrer Verbindungsstelle
eine Verbindung über ein Drehgelenk 9 ein.
[0016] Die Funktionsweise der vorliegenden Erfindung ist folgende:
[0017] Die zusammengefaltete Gebrauchslage der Brücke ist in Figur 3 dargestellt. Die Streben
3 und 4 liegen als Paket aneinander, wobei die "Schere", die durch diese Streben 3
und 4 gebildet wird, weitestgehend geschlossen ist.
[0018] Die Teilstücke 6 des Handlaufes 5 stehen nach oben weg, ebenso die Planken 2 der
Fläche 1.
[0019] Zum Bilden der Brücke werden die Scheren geöffnet, so dass die Teilstücke 6 und die
Planken 2 auseinander gezogen werden.
[0020] In der Endlage fährt ein Bolzen 10, welcher auch eine gelenkige Verbindung von zwei
aufeinander folgenden Streben 3 und 4 bildet, in eine Ausnehmung 11 in dem Teilstück
6 ein und wird dort, nicht näher gezeigt, verriegelt.
[0021] Gleichzeitig befindet sich die Planke 2 mit ihrem freien Ende, an welchem Hülsenführungen
12 vorgesehen sind, auf der Höhe einer gelenkigen Verbindung zwischen Strebe 4 und
Strebe 3, so dass durch eine Hülsenführung 13 dieser gelenkigen Verbindung und die
Hülsenführungen 12 der Planke eine Stange 14 hindurch geschoben werden kann, welche
die Planke 2 und die Streben 3 und 4 gegeneinander sichert.
1. Brücke aus einer begeh- und/oder befahrbaren Fläche (1) und einem über Streben (3,
4) der Fläche (1) zugeordneten Handlauf (5), wobei die Fläche (1) aus einzelnen Planken
(2) und der Handlauf (5) aus einzelnen Teilstücken (6) besteht,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens zwei Streben (3, 4) übers Kreuz einerseits mit einer Planke (2) und einem
Teilstück (6) gelenkig und andererseits mit einer Planke (2) bzw. einem Teilstück
lösbar verbunden sind.
2. Brücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Streben (3, 4) im Bereich ihrer Kreuzungsstelle über ein Drehgelenk (9)
miteinander verbunden sind.
3. Brücke nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Strebe (3) an der lösbaren Verbindung (8) mit dem Teilstück (6) gelenkig mit
einer nachfolgenden Strebe (4) verbunden ist.
4. Brücke nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die andere Strebe (4) an der lösbaren Verbindung mit der Planke (2) gelenkig mit
einer nachfolgenden Strebe (3) verbunden ist.
5. Brücke nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die gelenkige Verbindung einen Bolzenabschnitt (10) aufweist, der in eine Ausnehmung
(11) in dem Teilstück (6) einfährt.
6. Brücke nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben (3, 4) und die Planken (2) endwärtig Hülsenführungen (12, 13) aufweisen,
durch die eine Stange (14) zum Herstellen der lösbaren Verbindung eingesetzt ist.
7. Brücke nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenzeichnet, dass Planken
(2) und/oder Streben (3, 4) aus stranggepressten Aluminiumprofilen zusammengesetzt
sind.
1. Bridge formed from a walkable or drivable surface (1) and a handrail (5), which is
associated with the surface (1) via struts (3, 4), the surface (1) comprising individual
planks (2), and the handrail (5) comprising individual portions (6), characterised in that, via an intersection, at least two struts (3, 4) are, on the one hand, pivotally
connected to a plank (2) and a portion (6) and, on the other hand, detachably connected
to a plank (2) or respectively to a portion.
2. Bridge according to claim 1, characterised in that the two struts (3, 4) are interconnected via a pivot (9) in the region of their point
of intersection.
3. Bridge according to claim 1 or 2, characterised in that the strut (3) is pivotally connected to a subsequent strut (4) at the detachable
connection (8) with the portion (6).
4. Bridge according to one of claims 1 to 3, characterised in that the other strut (4) is pivotally connected to a subsequent strut (3) at the detachable
connection with the plank (2).
5. Bridge according to one of claims 1 to 4, characterised in that the pivotal connection has a bolt portion (10) which penetrates a recess (11) in
the portion (6).
6. Bridge according to at least one of claims 1 to 5, characterised in that the struts (3, 4) and the planks (2) have sleeve guides (12, 13) at their ends, through
which guides a rod (14) is inserted to establish the detachable connection.
7. Bridge according to at least one of claims 1 to 6, characterised in that planks (2) and/or struts (3, 4) are assembled from extruded aluminium profiles.
1. Pont composé d'une surface (1) sur laquelle on peut marcher et/ou rouler et d'une
main courante (5) associée par l'intermédiaire de supports (3, 4) de la surface (1),
la surface (1) étant composée de planches individuelles (2) et la main courante (5)
de segments partiels individuels (6),
caractérisé par le fait
qu'au moins deux supports (3, 4) sont assemblés en croix, d'une part, de manière articulée
à une planche (2) et à un segment partiel (6) et, d'autre part, de manière amovible
à une planche (2) ou à un segment partiel.
2. Pont selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les deux supports (3, 4) sont assemblés entre eux, à leur point de croisement, par
l'intermédiaire d'un joint rotatif (9).
3. Pont selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que le support (3) de l'assemblage amovible (8) avec le segment partiel (6) est assemblé
de manière articulée à un support (4) suivant.
4. Pont selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que l'autre support (4) de l'assemblage amovible avec la planche (2) est assemblé de
manière articulée à un support (3) suivant.
5. Pont selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que l'assemblage articulé présente un segment de boulon (10) qui s'engage dans un évidement
(11) dans le segment partiel (6).
6. Pont selon au moins l'un des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait que les supports (3, 4) et les planches (2) présentent, vers l'extrémité, des manchons
de guidage (12, 13) dans lesquels est introduite une barre (14) pour réaliser l'assemblage
amovible.
7. Pont selon au moins l'un des revendications 1 à 6, caractérisé par le fait que les planches (2) et/ou les supports (3, 4) se composent de profilés en aluminium
extrudés.

