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(11) |
EP 1 165 274 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.12.2002 Patentblatt 2002/49 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.02.2000 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B22D 17/14 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH0000/093 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 0005/9658 (12.10.2000 Gazette 2000/41) |
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| (54) |
VERFAHREN ZUM VAKUUM-DRUCKGIESSEN UND DRUCKGIESSFORM
METHOD FOR VACUUM DIECASTING AND DIECASTING MOULD
PROCEDE DE COULEE SOUS PRESSION PAR ASPIRATION, ET MOULE DE COULEE SOUS PRESSION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
01.04.1999 DE 19914830
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.01.2002 Patentblatt 2002/01 |
| (73) |
Patentinhaber: Bühler Druckguss AG |
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9240 Uzwil (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- JUNG, Paul
CH-9244 Niederuzwil (CH)
- BRUGGER, Werner
CH-9244 Niederuzwil (CH)
- NIEDERMANN, Benno
CH-9240 Niederglatt (CH)
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| (74) |
Vertreter: Frommhold, Joachim, Dr. |
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Bühler AG
Patentabteilung 9240 Uzwil 9240 Uzwil (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 441 289
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DE-U- 29 818 994
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 014, no. 399 (M-1017), 29. August 1990 (1990-08-29)
& JP 02 151358 A (KEIHIN SEIKI MFG CO LTD), 11. Juni 1990 (1990-06-11)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 012, no. 081 (M-676), 15. März 1988 (1988-03-15) &
JP 62 220263 A (DAIWA KOGYO KK), 28. September 1987 (1987-09-28)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Vakuum-Druckgiessen, insbesondere zur Herstellung
des Unterdruckes in der Giesskammer und im Formhohlraum einer Druckgiessform sowie
eine Druckgiessform.
[0002] Gemäss einem Vakuum-Druckgiessverfahren nach der Lehre der EP-B-51310 wird das schmelzflüssige
Metall mittels Unterdruck in die Giesskammer angesaugt. Der Unterdruck wird mittels
eines Absaugkanales in der Giessform aufgebracht. Dieser Unterdruck bleibt solange
erhalten, bis die Giessform durch die Vorschubbewegung des Giesskolbens mit Metallschmelze
gefüllt ist.
[0003] Die DE-A-4239558 beschreibt ebenfalls ein solches Verfahren, wobei die Evakuation
der Luft verbessert und auch eine Anwendung beim normalen Druckgiessverfahren gegeben
sein soll. Hierzu soll der Unterdruck nicht nur bezüglich seiner Grösse (Druckwert
und Zeitdauer) berücksichtigt werden, sondern das Vakuum soll auch den genauen Bedingungen
angepasst sein. Dies soll durch eine kontinuierliche Regelung des Vakuums über die
Zeitdauer der Beaufschlagung mit Unterdruck erfolgen, insbesondere zur Vermeidung
eines vorzeitigen Eintritts von Metallschmelze in den Formhohlraum. Gegebenenfalls
sollen Haltezeiten des Vakuums eingehalten werden. Die Unterdruckbeaufschlagung von
Giessform bzw. Giesskammer über wenigstens ein Regelventil erfolgt derart, dass der
Unterdruck im Formhohlraum und/oder in der Giesskammer nach einer regelbaren Kurve
mit wenigstens zwei Zeitabschnitten geregelt wird, als Funktion der eingebrachten
Menge und/oder des Giesskolbenweges. Dies ist aufwendig und unsicher.
[0004] Eine Vakuum-Druckgiessmaschine, bei der die Formhälften mittels Dichtungsanordnung
gegeneinander abgedichtet sind, zeigt die DE-A-19605727. Um eine Verdrängung von komprimierter
Luft bis in die Metallschmelze des Warmhalteofens zu vermeiden, verschliesst der Giesskolben
während der Unterdruckphase das Ansaugrohr.
[0005] Eine wirksame Kolbenabdichtung in Form einer Ringeinrichtung beim Vakuumdruckguss
lehrt die DE-A-4312647. Diese soll verhindern, dass die Gusswerkstoff in den Formraum
gelangt, bevor der Kolben den Schuss in den Formhohlraum treibt.
[0006] Nach der DE-C-3834777 ist bei einer Gasentlüftungseinrichtung einer Druckgiessmaschine
ein Detektionselement vorgesehen, welches eingegossenes Metall erkennt und ein Signal
ausgibt. Ein vorzeitiges eindringen von Metall kann jedoch nicht unterbunden werden.
[0007] Nach der JP-A-10249511 ist es auch bekannt, eine Sauerstoffmessung in dem Formhohlraum
durchzuführen.
[0008] Es ist auch bekannt, eine stirnseitige Öffnung einer Giesskammer, die dem Giesskolben
gegenüber liegt, durch ein Ventil zu verschliessen, wobei der zu füllende Formhohlraum
erst dann freigegeben wird, wenn er entlüftet ist, sodass die Gieskammer bis zu diesem
Zeitpunkt durch das Ventil geschlossen ist und mit Metallschmelze vorgefüllt wird
(Patent Abstracts of Japan Vol. 014 no. 399). Zwar kann somit die Form bei geschlossener
Giesskammer entlüftet werden, doch kann die in der Giesskammer selbst vorhandene Luft
nicht oder nur unvollständig entweichen und gelangt deshalb bei Öffnung der Giesskammer
durch das Ventil mit der Metallschmelze in die Form.
[0009] Eine ähnliche Lösung zeigt die DE-U-29818994, bei der das Ventil als Gegenkolben
zum Giesskolben ausgebildet ist. Dieser Gegenkolben weist einen Entlüftungskanal auf,
der beim Rücksetzen des Gegenkolbens eine Entlüftung der Form bei geschlossenem Giesskolben
ermöglicht. Die in der Giesskammer der Metallschmelze eingeschlossene Luft wird aber
auch hier gemeinsam mit der Schmelze in die Form gedrückt, oder gelangt in Hohlräume,
die in die innere Wandung der Giesskammer eingearbeitet sind, wobei diese Ausweichräume
für die mit Füllvolumen enthaltende Luft durch Metall und Schlacke verschmutzt werden
und deshalb in Abhängigkeit von der Schusszahl eine zusätzliche Reinigung der Giesskammer
erfordern.
[0010] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Vakuum-Druckgiessen
zu entwickeln, welches die Nachteile des Standes der Technik vermeidet, insbesondere
durch eine einfachere und sichere Verfahrensführung und eine bessere Gussqualität
sowie eine Erhöhung der verfügbaren Schusszeit ermöglicht. Diese Aufgabe wird an Hand
der kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0011] Der Kerngedanke der Erfindung besteht darin, den Evakuationsvorgang und das Füllen
der Form voneinander zu trennen und beide Vorgänge unabhängig voneinander auszuführen.
Hierbei erfolgt das Entlüften der Giesskammer getrennt von der Formentlüftung und
ein Entlüftungsventil ist im Bereich der stirnseitigen Öffnung der Giesskammer angeordnet,
sodass auch Mehrfacheinformungen möglich sind.
[0012] Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Druckgiessform zur Ausführung
des Verfahrens zu entwickeln. Diese Aufgabe ist an Hand der kennzeichnenden Merkmale
des Anspruchs 4 gelöst.
[0013] Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den jeweiligen Unteransprüchen angegeben.
[0014] Die Vorteile der Erfindung bestehen vor allem darin, dass durch die zeitweilige,
räumliche Trennung von Evakuation und nachfolgender Füllung der Form mehr Zeit zur
Evakuierung des Formhohlraumes, für den einzelnen Schuss (ohne Verlängerung der Schusszeit
selbst) verfügbar ist und gleichzeitig die Qualität der Teile verbessert wird und
auch bessere Legierungen verarbeitet werden können.
[0015] Die Erfindung wird nachfolgend in einem Ausführungsbeispiel an Hand einer Zeichnung
näher beschrieben. Die Zeichnung zeigt in der einzigen Figur eine vereinfachte Ansicht
einer Giesskammer.
[0016] Der allgemeine Aufbau einer Druckgiessmaschine und auch einer Vakuum-Druckgiessmaschine
ist allgemein bekannt, z. B. aus der DE-A-4239558.
[0017] Eine schematisch und vereinfacht dargestellte Vakuum-Druckgiessform 1 weist eine
feste Formplatte 2 mit einem daran befestigten, festen Formeinsatz 3 auf, die im geschlossenen
Zustand auf eine bewegliche Formhälfte 4a mit dem Formeinsatz 4b passt. Zwischen den
Formeinsätzen 3, 4b ist der, mit Metallschmelze zu füllende Formhohlraum 5 gebildet.
[0018] Die Druckgiessform 1 weist weiterhin eine Giesskammer 6 mit einem darin geführten
Giesskolben 7 auf. Mittels einer Dosieröffnung 8a bzw. 8b erfolgt wahlweise eine Zuführung
und Dosierung der Metallschmelze von unten bzw. von oben aus einem nicht dargestellten
Warmhaltegefäss heraus.
[0019] Im Bereich des Angiesskanales 9 ist der Drosselkanal 10 (Kanalöffnung) der Giesskammer
6 mit einem abgeschrägten Ventil 11 verschliessbar. Das Ventil 11 ist über eine Kolbenstange
12 mit einer üblichen Hydraulik 13 verbunden. Eine Dichtung 14 dichtet das Ventilsystem
zum evakuierten Formhohlraum 5 ab. Anstelle einer Hydraulik können ebenso andere,
übliche Mittel verwendet werden.
[0020] Der Formhohlraum 5 ist über einen Entlüftungskanal 15 mit einer üblichen Einrichtung
zur Unterdruckerzeugung sowie einem Vakuumabsperrventil 16 verbunden.
[0021] Bei geschlossener Form wird der Drosselkanal 10 (Kanalöffnung) mittels Ventil 11
und Hydraulik 13 geschlossen. Der Verfahrensablauf ist so beschreibbar, dass
- bevor das geschmolzene Metall in die Giesskammer 6 gelangt, der Formhohlraum 5 und
der Angiesskanal 9 bereits via Absperrventil 16 evakuiert werden können,
- nach erfolgter Dosierung des Metalls der Einpressvorgang gestartet wird, in dem der
Giesskolben 7 langsam über die Dosieröffnung 8 nach vorn (links) fährt,
- die Entlüftung der Giesskammer 6 während des Vorfahrens des Giesskolbens 7 via Drosselkanal
10 im Ventil 11 oder separate Entlüftungskanäle oder durch anschliessen eines separaten
Vakuumkreises erfolgt,
- bei erreichen des Zustandes einer 100 %igen Füllung der Giesskammer mit Metallschmelze
sich das Ventil 11 mittels der Hydraulik 13 schlagartig aufschaltet und den Weg für
das Metall in den Angiesskanal 9 und in den Formhohlraum 5 freigibt.
[0022] Der Impuls zur Schaltung kann auch wegabhängig oder mittels einer an sich bekannten
Sensorik erfolgen.
[0023] Die Metallschmelze füllt den Formhohlraum 5 sehr rasch und ohne störende Komprimierung
verdrängter Luft.
[0024] Der zu füllende Formhohlraum 5 wird erst freigegeben, wenn er entlüftet ist. Die
Metallschmelze ist zuvor zu 100% in der Giesskammer 6, 6' vorgefüllt.
[0025] Zusätzlich kann eine weitere Entlüftung der Giesskammer 6' (6) bzw. des Ventils 11
im Angiesskanal 9 vorgesehen sein. In einer ersten Phase der Evakuation ist die Dosieröffnung
8 durch den Giesskolben 7 verschlossen.
[0026] Die Hydraulik 13 ist auf Grund der beschriebenen Anordnung temperaturgetrennt von
Giesskammer 6 und Form.
Kurzzeichen
[0027]
- 1
- Vakuum-Druckgiessform
- 2
- Formplatte
- 3
- Formeinsatz
- 4a
- Formhälfte
- 4b
- Formeinsatz
- 5
- Formhohlraum
- 6
- Giesskammer
- 6'
- Teil der Giesskammer
- 7
- Giesskolben
- 8a
- Dosieröffnung
- 8b
- Dosieröffnung
- 9
- Angiesskanal
- 10
- Drosselkanal
- 11
- Ventil
- 12
- Kolbenstange
- 13
- Hydraulik
- 14
- Dichtung
- 15
- Entlüftungskanal
- 16
- Vakuumabsperrventil
1. Verfahren zum Vakuum-Druckgiessen zur Herstellung hochqualitativer Gussstücke aus
Metallen bzw. deren Legierungen, wobei mittels einer Einrichtung zur Unterdruckerzeugung
und einem Absperrventil (16) ein Formhohlraum (5) und eine Giesskammer (6, 6') sowie
ein Angiesskanal einer Druckgiessform (1) gesteuert evakuiert werden, wobei der zu
füllende Formhohlraum (5) erst freigegeben wird, wenn er entlüftet ist und die Giesskammer
(6, 6') bis zu diesem Zeitpunkt geschlossen ist und zu 100% mit Metallschmelze vorgefüllt
wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Giesskammer (6') durch eine stirnseitige Öffnung zum Formhohlraum (5) entlüftet
wird, während die Metallschmelze durch den Giesskolben (7) bereits in Richtung dieser
Öffnung bewegt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Formhohlraum (5) während des Füllens der Giesskammer (6, 6') evakuiert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Öffnung der Giesskammer (6, 6') durch ein Ventil (11) verschlossen wird und
mittels eines Drosselkanals (10) im Ventil (11) eine getrennte Entlüftung von Giesskammer
(6') und Formhohlraum (5) vorgenommen wird.
4. Druckgiessform, insbesondere Vakuum-Druckgiessform (1) zur Herstellung von Gussstücken
aus Metallen bzw. deren Legierungen mit einer Einrichtung (16) zur Evakuation des
Formhohlraumes (5) und der Giesskammer (6, 6'), wobei eine stirnseitige Öffnung der
Giesskammer (6'), die dem Giesskolben (7) gegenüberliegt, durch ein Ventil (11) verschliessbar
ist, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil (11) einen Drosselkanal (10) aufweist.
5. Druckgiessform nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil (11) hydraulisch gesteuert und mit einer Dichtung (14) versehen ist.
6. Druckgiessform nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil (11) über eine Kolbenstange (12) temperaturgetrennt mit einer Hydraulik
(13) verbunden ist.
1. A procedure for vacuum diecasting in order to manufacture high-quality castings out
of metals or alloys thereof, wherein a device for generating low pressure and a shut-off
valve (16) are used for the controlled evacuation of a mold cavity (5) and casting
chamber (6, 6') as well as a casting channel of a diecasting mold (1), wherein the
mold cavity (5) to be filled is only released once it has been ventilated, and the
casting chamber (6, 6') is closed up to this point and 10 % pre-filled with molten
bath, characterized in that the casting chamber (6') is ventilated through a frontal hole to the mold cavity
(5), while the molten bath is already moved in the direction of this opening by the
casting piston (7).
2. The procedure according to claim 1, characterized in that the mold cavity (5) is evacuated while the casting chamber (6, 6') is being filled.
3. The procedure according to claim 1 or 2,
characterized in that one opening of the casting chamber (6, 6') is sealed by a valve (11), and the casting
chamber (6') and mold cavity (5) are separately ventilated by means of a flow restrictor
channel (10) in the valve (11).
4. A diecasting mold, in particular a vacuum diecasting mold (1), for the manufacture
of castings out of metals or alloys thereof using a device (16) for evacuating the
mold cavity (5) and casting chamber (6, 6'), wherein a frontal opening of the casting
chamber (6') lying opposite the casting piston (7) can be sealed by a valve (11),
in particular for executing the procedure according to claim 1, characterized in that the valve (11) has a flow restrictor channel (10).
5. The diecasting mold according to claim 4, characterized in that the valve (11) is hydraulically controlled, and provided with a seal (14).
6. The diecasting mold according to claim 4 or 6, characterized in that the valve (11) is connected to hydraulic equipment (13) via a piston rod (12), separated
from the temperature.
1. Procédé pour la coulée sous pression sous vide pour la fabrication de pièces de fonte
de haute qualité en métaux ou alliages, une évacuation motorisée d'une cavité de moulage
(5) et d'une cellule de coulée (6, 6') ainsi que d'un canal de coulée d'un moule de
coulée sous pression (1) étant réalisée au moyen d'une installation de création de
dépression et d'une soupape d'arrêt (16), la cavité de moulage (5) à remplir n'étant
accessible qu'une fois purgée de son air et la cellule de coulée (6, 6') étant fermée
jusqu'à ce moment et pré-remplie à 100 % de métal en fusion, caractérisé en ce que la cellule de coulée (6') est purgée de son air par une ouverture frontale sur la
cavité de moulage (5), tandis que le métal en fusion est déjà déplacé par le piston
d'injection (7) dans le sens de cette ouverture.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la cavité de moulage (5) est évacuée pendant le remplissage de la cellule de coulée
(6, 6').
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'une ouverture de la cellule de coulée (6, 6') est fermée par une soupape (11) et qu'une
purge d'air séparée de la cellule de coulée (6') et de la cavité de moulage (5) sont
réalisées au moyen d'un canal d'étranglement (10) dans la soupape (11).
4. Moule de coulée sous pression, en particulier moule de coulée sous pression sous vide
(1) pour la fabrication de pièces de fonte en métaux ou alliages avec une installation
(16) pour l'évacuation de la cavité de moulage (5) et de la cellule de coulée (6,
6'), une ouverture frontale de la cellule de coulée (6') se trouvant en face du piston
d'injection (7) pouvant être fermée par une soupape (11), en particulier pour la réalisation
du procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la soupape (11) présente un canal d'étranglement (10).
5. Moule de coulée sous pression selon la revendication 4, caractérisé en ce que la soupape (11) est commandée par hydraulique et est munie d'un joint (14).
6. Moule de coulée sous pression selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que la soupape (11) est reliée avec séparation thermique à une installation hydraulique
(13) par l'intermédiaire d'une bielle de piston (12).
