[0001] Die Erfindung betrifft ein Aufnahmefutter für optische Bauteile zum Feinschleifen
und/oder Polieren mit mehreren Stützelementen aus elastischem Material für die Bauteile
und einer Anordnung zur Zuführung oder Abführung von Luft gegenüber der Rückseite
des Stützelementes, wobei das Aufnahmefutter aus einem Grundkörper mit einem eine
zentrale Bohrung aufweisenden Spindelschaft und einem Deckelteil zur Aufnahme der
Stützelemente besteht.
[0002] Als optische Bauteile werden vorzugsweise sphärische konvex oder konkav gekrümmte
Linsen vorgesehen.
[0003] Ein Aufnahmefutter dieser Art für Einzellinsenbearbeitung ist aus DE 198 12 186 A1
bekannt. Der Linsenhalter besteht aus einem rotationssymmetrischen Grundkörper mit
einer Ausnehmung, in die eine zu bearbeitende Linse eingelegt wird und die zur anderen
Seite hin mit einer Gummimembran abgeschlossen ist. Ober eine zentrale Bohrung im
Schaft des Aufnahmefutters kann die Gummimembran an ihrer Rückseite mit Druckluft
beaufschlagt werden. Wenn die Gummimembran sich dann ausdehnt, legt sie sich an die
Linse und drückt diese gleichmäßig an das Polierwerkzeug heran. Dabei kommt es zu
einer flächigen Berührung, da beide Teile gleichen Krümmungsradius haben. Durch Erzeugung
eines Unterdrucks an der Membranfläche kann die Linse an die Membranfläche angesaugt
und in eine hängende Position gebracht werden.
[0004] Aufgrund des Eigengewichts der Linse kann es zu unterschiedlichen Anlagedrucken durch
die Membranfläche kommen. Da beim Polieren nicht nur die Oberflächenqualität verbessert
wird, sondern auch noch Korrekturen in der Linsengeometrie im Feinbereich vorgenommen
werden, führt ein unterschiedlicher Anlagedruck zu Ungenauigkeiten in der Linsenoberfläche.
Vorzugsweise wird daher die hängende Aufnahme der Linse gewählt, so daß ihr Eigengewicht
den Anlagedruck zum Polierwerkzeug unterstützt, nachdem die Membran für den Poliervorgang
belüftet wurde. Bei liegender Aufnahme kann die Gleichmäßigkeit des Anlagedrucks z.B.
durch unterschiedliche Dicken in der Membran unterstützt werden. Die zentral zugeführte
Druckluftmenge kann der zu bearbeitenden Linse individuell angepaßt werden.
[0005] Bei dünneren Linsen, bei denen das Verhältnis zwischen Linsendurchmesser und Mittendicke
groß ist, kann es aufgrund unterschiedlicher Anlagedrucke verstärkt zu einer asphärischen
Deformation des Linsenkörpers kommen, die die Qualität des Polierergebnisses ebenfalls
erheblich negativ beeinflußt.
[0006] Zur Vermeidung solcher Effekte ist aus der EP 0 169 931 A1 ein Aufnahmefutter bekannt,
mit dem in der Membranfläche Stützzonen mit unterschiedlichem Anlagedruck durch die
Zufuhr unterschiedlich geregelter Luftdrucke erzeugt werden können. Für das dort beschriebene
Aufnahmefutter wird auch eine Ausführungsform zur gleichzeitigen Aufnahme mehrerer
Linsen beschrieben.
[0007] Ein solches Aufnahmefutter weist einen Grund- und einen damit verbundenen Unterstützungskörper
auf. Der Unterstützungskörper ist mit einem kappenförmigen Überzug versehen, der durch
einen Umfassungsring an dem Grundkörper gehalten wird. Symmetrisch zur Drehachse des
Unterstützungskörpers sind in diesem mehrere Vertiefungen enthalten. Im Bereich dieser
Vertiefungen bildet der kappenförmige Überzug eine elastische Membran, auf der die
zu bearbeitenden Linsen mit ihrem zentralen Bereich aufliegen. Die Aufnahme der Linse
insgesamt wird durch eine Einformung in dem kappenförmigen Überzug gebildet, die dem
Linsendurchmesser angepaßt ist.
[0008] Der Grundkörper weist einen Schaft für die Halterung des Aufnahmefutters in einer
Bearbeitungsmaschine auf. Im Bereich des Schaftes enthält der Grundkörper einen zentralen
Durchbruch für die Luftzufuhr. Jede der Vertiefungen in dem Unterstützungskörper wird
durch einen separaten Luftkanal mit dem zentralen Durchbruch im Grundkörper verbunden,
wobei die jeweiligen Membranteile des Überzugs in der Vertiefung fixiert sind und
diese luftdicht abschließen. Über einen von den anderen Luftkanälen getrennten Kanal
innerhalb des zentralen Durchbruchs und durch den Unterstützungskörper hindurch kann
die übrige Unterfläche des Überzugs mit Druckluft beaufschlagt werden. Auf diese Weise
können innerhalb jeder Linsenauflage Stützzonen mit unterschiedlichem Druck erzeugt
werden. Der Überzug ist komplex geformt und erfordert eine aufwendige Montage auf
dem Unterstützungskörper. Während in den Membranteilen die Luftzufuhr auch individuell
geregelt werden kann, ist der lokale Druckaufbau unter der übrigen Fläche des Überzugs
über die zentrale Luftzufuhr nicht beeinflußbar.
[0009] Aus US 2 736 993 A ist ein einteiliges Aufnahmefutter mit mehreren Einsätzen zur
Aufnahme von Linseneiementen bekannt. Jeder Einsatz weist am Boden eine ebene Stützmembran
auf, die durch ein zylindrisches Ringelement in dem Einsatz gehalten ist. Unter jeder
Stützmembran ist ein kleiner Hohlraum angeordnet, dessen Durchmesser dem Innendurchmesser
des Ringelementes angepaßt ist. Über eine Bohrung im Spindelschaft des Aufnahmefutters
kann in eine zentrale Verteilerleitung eine Flüssigkeit geleitet werde, die über separate
Zuleitungen den Hohlraum unter jeder Stützmembran füllt und auf die Rückseite der
Stützmembran einen einstellbaren Druck ausübt.
[0010] Aus der US 2 509 211 ist eine Vorrichtung bekannt, mit der auf einer konvexen Kalotte
mehrere Linsen aufgenommen werden können. Die Kalotte enthält dazu mehrere Ausnehmungen,
in die als wesentliche Funktionselemente justierbare Schneidenauflagen aus Metall
eingesetzt sind. Die Kalotte ist als halbkugelförmige Schale ausgebildet, die mit
einer Bodenplatte verschlossen ist. Von den Ausnehmungen führt eine Bohrung in den
Kalotteninnenraum. An der Bodenplatte ist zentrisch ein Hohlschaft befestigt, der
ebenfalls über eine Bohrung mit dem Kalotteninnenraum verbunden ist. Der Hohlschaft
ist an eine Unterdruckleitung angeschlossen, so daß auf die Schneidenauflagen, aufgelegte
Linsen vom Unterdruck gehalten werden. Die Vorrichtung dient dazu, die auf der Kalotte
über die Schneidenauflagen vorjustierten Linsen in das Kittbett einer konkaven Schleif-
oder Polierkalotte lageorientiert einzubringen.
[0011] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Aufnahmefutter zu schaffen, das eine
Mehrfach-Aufnahme mit den Vorteilen einer Einfach-Aufnahme durch Verwendung von Serien-Membranelementen
erlaubt und konstruktiv einfach gestaltet ist.
[0012] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 2 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Merkmalen der Unteransprüche 3 bis
5.
[0013] Systematische Versuche mit einer direkten Luftzuführung zu einzelnen Stützelementen
in einer Mehrfach-Aufnahme haben gezeigt, daß sich die Bearbeitungsqualitäten der
gleichzeitig bearbeiteten Linsen deutlich voneinander unterscheiden. Überraschenderweise
hat sich aber ergeben, daß durch ein gemeinsames Luftreservoir in dem Aufnahmefutter,
an das die einzelnen Ausnehmungen mit den Stützelementen über einen oder mehrere kurze
Luftkanäle angeschlossen sind, die Bearbeitungsqualität der gemeinsam bearbeiteten
Linsen deutlich gleichmäßiger ausfällt. Über die Randhöhe des Grundkörpers kann das
notwendige Topfvolumen für das Luftreservoir in einfacher Weise an unterschiedliche
[0014] Linsendurchmesser und Linsengewichte angepaßt werden. Die Deckelteile sind mit dem
Grundkörper verschraubt und bilden durch eine O-Ring-Dichtung einen sicheren Verschluß
des Luftreservoirs. Die Deckelteile sind auf diese Weise schnell austauschbar.
[0015] Die Ausnehmungen im Deckelteil können für handelsübliche elastische Stützelemente
mit unterschiedlichen Abmessungen vorbereitet werden. Die Befestigung und Abdichtung
über einen in eine Nut eingedrückten O-Ring erlaubt eine einfache Montage und wirkt
außerdem als Überdrucksicherung. Sollte unbeabsichtigt ein Luftdruck auf die Membran
gelangen, ohne daß eine Linse aufliegt und ein Polierwerkzeug an die Linse herangeführt
ist, dann wird das Stützelement ohne Zerstörung aus der Halterung herausgedrückt.
[0016] Für die Bearbeitungsqualität der Linsenoberfläche und die Bearbeitungszeit sind neben
einem gleichmäßigen Anlagedruck zwischen Linsenfläche und dem Polierwerkzeug auch
deren Relativbewegungen zueinander von Bedeutung. Durch die Anordnung der Stützelemente
in einem zylindrischen Halter, der in der Ausnehmung des Deckelteils drehbar gelagert
ist, kann eine zusätzliche Relativbewegung der einzelnen Linsen auf dem gemeinsamen
Aufnahmefutter realisiert werden. In vorteilhafter Weise kann der Halter mit einer
Antriebsachse versehen werden, die in den Topfraum des Grundkörpers hineinreicht und
hier getrieblich mit dem Antrieb für den Spindelschaft verbunden ist.
[0017] Ausführungsbeispiele des Aufnahmefutters sind in der Zeichnung schematisch dargestellt
und werden anhand der Figuren näher beschrieben. Dabei zeigen:
- Fig.1
- ein Aufnahmefutter mit in das Deckelteil fest eingesetzten Stützelementen und
- Fig.2
- ein Aufnahmefutter mit in das Deckelteil drehbar eingesetzten Stützelementen.
[0018] Das Aufnahmefutter nach Fig.1 enthält einen Grundkörper 1 mit einem Spindelschaft
2, der in eine nicht weiter dargestellte Maschinenspindel zur Drehung des Aufnahmefutters
eingesetzt wird. Der Spindelschaft 2 ist mit einer zentralen Bohrung 3 versehen, die
mit einem ebenfalls nicht dargestellten Kompressor-Vakuum-System zur Luftversorgung
verbunden ist. Der Grundkörper 1 weist einen umlaufenden Rand 4 auf, durch den im
Grundkörper 1 ein topfförmiger Raum 5 gebildet wird, der sich über die gesamte Bodenfläche
des Grundkörpers 1 erstreckt.
[0019] Auf dem Rand 4 des Grundkörpers 1 liegt ein Deckelteil 6, das mit dem Grundkörper
1 verschraubt und über eine O-Ring-Dichtung 7 den Topfraum 5 verschließt. Das Deckelteil
6 weist eine zylinderförmige Ausnehmung 8 auf. Auf dem Boden der Ausnehmung 8 liegt
ein gummielastisches Stützelement, das hier als hutförmiges Membranteil 9 mit nach
außen weisendem Hutrand 10 ausgebildet ist. Solche Membranteile 9 sind als Serienteile
für Einzellinsenaufnahmen verfügbar. Der Hutrand 10 greift in eine Nut 11 in der Ausnehmung
8 ein und wird hier durch einen O-Ring 12 fest auf den Boden der Ausnehmung 8 gedrückt.
Der unter dem Membranteil 9 liegende Raumbereich der Ausnehmung 8 ist über eine Bohrung
13 mit dem Topfboden 5 strömungsmäßig verbunden. Selbstverständlich können für eine
schnellere Luftversorgung bei Bedarf weitere Bohrungen, auch von unterschiedlichem
Durchmesser, vorgesehen sein. Auf das Membranteil 9 ist eine zu bearbeitende Linse
14 mit ihrer konvexen Linsenseite aufgelegt. Die zu bearbeitende Linsenfläche ist
hier leicht konkav. Die Oberseite 15 des Deckelteils 6 ist in üblicher Weise mit einem
geringfügig größeren Radius an die konkave Linsenfläche angepaßt, so daß die schematisch
angedeutete Polierkalotte 16 die Linsenfläche ungehindert bearbeiten kann. Dazu wird
über das im Topfraum 5 aufgebaute Luftreservoir und die Bohrung 13 ein Überdruck in
dem Raum unter dem Membranteil 9 erzeugt, der das Membranteil 9 elastisch verformt
bis es an der konvexen Fläche der Linse 14 formschlüssig anliegt.
[0020] Symmetrisch zur Achse 17 des Spindelschafts 2 sind in dem Deckelteil 6 weitere Ausnehmungen
8 mit in gleicher Weise eingelegten Membranteilen 9 vorgesehen. Vorzugsweise werden
gleichzeitig drei Linsen 14 bearbeitet.
[0021] Das in Fig.2 dargestellte Ausführungsbeispiel geht von derselben Grundkonstruktion
wie in Fig.1 aus. Gleiche Teile sind mit denselben Bezugszeichen versehen. Die zylinderförmige
Ausnehmung 8 ist hier jedoch als Zylinderbohrung 18 ausgeführt, in die ein zylindrischer
Halter 19 eingesetzt ist, der dieselben Halteelemente für das Membranteil 9 aufweist
wie in Fig.1. Der Halter 19 ist mit einer Antriebsachse 20 versehen, die mit einer
Bohrung 13 zur strömungsmäßigen Verbindung mit dem Topfraum 5 versehen ist und in
den Topfraum 5 hineinreicht. Die Antriebsachse 20 wird im Boden der Zylinderbohrung
18 von einem Drehlager 21 gehalten, so daß der Halter 19 um seine Achse 22 drehbar
ist. Die Antriebsachse 20 ist mit nicht weiter dargestellten getrieblichen Mitteln
23 versehen, die z.B. mit dem Antrieb für den Spindelschaft 2 gekoppelt sind.
[0022] Zur Bearbeitung ist hier eine konvexe Linsenfläche vorgesehen, so daß die Oberseite
15 des Deckelteils 6 entsprechend konvex geformt ist.
[0023] Die Achse 22 ist in diesem Fall zur Achse 17 des Spindelschafts 2 geneigt. Für die
Bearbeitung einer konkaven Linsenfläche würde die Achse 22 ersichtlich von der Achse
17 weg gerichtet sein. Die unterschiedliche Richtung der Drehachsen gegenüber den
zentralen Antriebsmitteln kann durch entsprechend geformte Kegelräder 24 als Teil
der getrieblichen Mittel 23 ausgeglichen werden, die selbst nicht Teil der Erfindung
sind.
Bezugszeichenliste:
[0024]
- 1
- Grundkörper
- 2
- Spindelschaft
- 3
- zentrale Bohrung
- 4
- Rand
- 5
- Topfraum
- 6
- Deckelteil
- 7
- O-Ring-Dichtung
- 8
- Ausnehmung
- 9
- Membranteil
- 10
- Hutrand
- 11
- Nut
- 12
- O-Ring
- 13
- Bohrung
- 14
- Linse
- 15
- Deckelteil Oberseite
- 16
- Polierkalotte
- 17
- Spindelschaft Achse
- 18
- Zylinderbohrung
- 19
- Halter
- 20
- Antriebsachse
- 21
- Drehlager
- 22
- Halter-Achse
- 23
- getriebliche Mittel
- 24
- Kegelrad
1. Aufnahmefutter für optische Bauteile zum Feinschleifen und / oder Polieren mit mehreren
Stützelementen (9) aus elastischem Material für die Bauteile und einer Anordnung zur
Zuführung oder Abführung von Luft gegenüber der Rückseite des Stützelementes (9),
wobei das Aufnahmefutter aus einem Grundkörper (1) mit einem eine zentrale Bohrung
(3) aufweisenden Spindelschaft (2) und einem Deckelteil (6) zur Aufnahme der Stützelemente
(9) besteht,
dadurch gekennzeichnet, daß
a) der Grundkörper (1) topfförmig mit einem umlaufenden Rand (4) ausgebildet ist,
b) auf den Rand (4) das mit einer ebenen Basisfläche versehene Deckelteil (6) luftdicht
aufgesetzt ist,
c) die Deckeloberseite (15) symmetrisch zur Achse (17) des Spindelschaftes (2) liegende
zylinderförmige Ausnehmungen (8) zum Einsetzen der elastischen Stützelemente (9) aufweist,
wobei jede der Ausnehmungen (8) über mindestens eine Bohrung (13) mit einem gemeinsamen
Topfraum (5) des Grundkörpers (1) strömungsmäßig verbunden ist und
d) das elastische Stützelement als hutförmiges Membrantell (9) ausgebildet ist, dessen
nach außen weisender Hutrand (10) auf dem Boden der Ausnehmung (8) aufliegt und über
einen O-Ring (12) in einer Nut (11) der Ausnehmung (8) luftdicht gehalten wird.
2. Aufnahmefutter für optische Bauteile zum Feinschleifen und / oder Polieren mit mehreren
Stützelementen (9) aus elastischem Material für die Bauteile und einer Anordnung zur
Zuführung oder Abführung von Luft gegenüber der Rückseite des Stützelementes (9),
wobei das Aufnahmefutter aus einem Grundkörper (1) mit einem eine zentrale Bohrung
(3) aufweisenden Spindelschaft (2) und einem Deckelteil (6) zur Aufnahme der Stützelemente
(9) besteht,
dadurch gekennzeichnet, daß
a) der Grundkörper (1) topfförmig mit einem umlaufenden Rand (4) ausgebildet ist,
b) auf den Rand (4) das mit einer ebenen Basisfläche versehene Deckelteil (6) luftdicht
aufgesetzt ist,
c) die Deckeloberseite (15) symmetrisch zur Achse (17) des Spindelschaftes (2) liegende
zylinderförmige Ausnehmungen (8) zum Einsetzen der elastischen Stützelemente (9) aufweist,
wobei jede der Ausnehmungen (8) über mindestens eine Bohrung (13) mit einem gemeinsamen
Topfraum (5) des Grundkörpers (1) strömungsmäßig verbunden ist, und
d) das elastische Stützelement (9) In einen zylindrischen Halter (19) eingesetzt ist,
der in der Ausnehmung (8) in einem Drehlager (23) geführt ist.
3. Aufnahmefutter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Stützelement als hutförmiges Membranteil (9) ausgebildet ist, dessen
nach außen weisender Hutrand (10) auf dem Boden des Halters (19) aufliegt und Ober
einen O-Ring (12) in einer Nut (11) des Halters (19) luftdicht gehalten wird.
4. Aufnahmefutter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (19) eine in den Topfraum (5) führende Antriebsachse (20) aufweist.
5. Aufnahmefutter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsachse (20) über getriebliche Mittel (23) mit dem Antrieb des Spindelschafts
(2) gekoppelt ist.
1. Chuck for optical components for fine grinding and/or polishing, having a plurality
of supporting elements (9) of elastic material for the components and an arrangement
for feeding or discharging air relative to the rear side of the supporting element
(9), the chuck consisting of a basic body (1) with a spindle shank (2) having a central
bore (3) and of a cover part (6) for accommodating the supporting elements (9),
characterized in that
a) the basic body (1) is designed in a pot shape with an encircling rim (4),
b) the cover part (6), provided with a flat base area, is put onto the rim (4) in
an airtight manner,
c) the cover top side (15) has cylindrical recesses (8) which lie symmetrically to
the axis (17) of the spindle shank (2) and are intended for the insertion of the elastic
supporting elements (9), each of the recesses (8) being fluidically connected to a
common pot space (5) of the basic body (1) via at least one bore (13), and
d) the elastic supporting element is designed as a hat-shaped diaphragm part (9),
the outwardly pointing hat brim (10) of which rests on the base of the recess (8)
and is held in a groove (11) of the recess (8) in an airtight manner via an O-ring
(12) .
2. Chuck for optical components for fine grinding and/or polishing, having a plurality
of supporting elements (9) of elastic material for the components and an arrangement
for feeding or discharging air relative to the rear side of the supporting element
(9), the chuck consisting of a basic body (1) with a spindle shank (2) having a central
bore (3) and of a cover part (6) for accommodating the supporting elements (9),
characterized in that
a) the basic body (1) is designed in a pot shape with an encircling rim (4),
b) the cover part (6), provided with a flat base area, is put onto the rim (4) in
an airtight manner,
c) the cover top side (15) has cylindrical recesses (8) which lie symmetrically to
the axis (17) of the spindle shank (2) and are intended for the insertion of the elastic
supporting elements (9), each of the recesses (8) being fluidically connected to a
common pot space (5) of the basic body (1) via at least one bore (13), and
d) the elastic supporting element (9) is inserted into a cylindrical holder (19) which
is guided in the recess (8) in a rotary bearing (23).
3. Chuck according to Claim 2, characterized in that the elastic supporting element is designed as a hat-shaped diaphragm part (9), the
outwardly pointing hat brim (10) of which rests on the base of the holder (19) and
is held in a groove (11) of the holder (19) in an airtight manner via an O-ring (12).
4. Chuck according to Claim 2 or 3, characterized in that the holder (19) has a drive spindle (20) leading into the pot space (5).
5. Chuck according to Claim 4, characterized in that the drive spindle (20) is coupled to the drive of the spindle shank (2) via gearing
means (23).
1. Mandrin récepteur pour composantes optiques servant à la rectification de précision
et/ou au polissage, comportant plusieurs éléments supports (9) en matériau élastique
pour les composantes et un agencement pour l'acheminement ou l'évacuation d'air en
face du côté postérieur de l'élément support (9), le mandrin récepteur consistant
en un corps de base (1) avec une broche (2) présentant un alésage central (3) et une
pièce en couvercle (6) destinée à recevoir les éléments supports (9),
caractérisé en ce que
a) le corps de base (1) est conçu en forme de coupelle avec un rebord périphérique
(4),
b) sur le rebord (4) est posée de manière étanche à l'air la pièce en couvercle (6)
comportant une surface de base plane,
c) la face supérieure du couvercle (15) présente des évidements (8) de forme cylindrique
s'étendant symétriquement à l'axe (17) de la broche (2) pour l'insertion des éléments
supports élastiques (9), chacun des évidements (8) étant relié dans le sens du flux
par le biais d'au moins un alésage (13) à un espace en coupelle commun (5) du corps
de base (1) et
d) l'élément support élastique est conçu sous forme d'une pièce à membrane en forme
de chapeau (9), dont le rebord du chapeau (10) tourné vers l'extérieur repose sur
le fond de l'évidement (8) et est maintenu de manière étanche à l'air à l'aide d'un
joint torique (12) dans une gorge (11) de l'évidement (8).
2. Mandrin récepteur pour composantes optiques servant à la rectification de précision
et/ou au polissage, comportant plusieurs éléments supports (9) en matériau élastique
pour les composantes et un agencement pour l'acheminement ou l'évacuation d'air en
face du côté postérieur de l'élément support (9), le mandrin récepteur consistant
en un corps de base (1) avec une broche (2) présentant un alésage central (3) et une
pièce en couvercle (6) destinée à recevoir les éléments supports (9),
caractérisé en ce que
a) le corps de base (1) est conçu en forme de coupelle avec un rebord périphérique
(4),
b) sur le rebord (4) est posée de manière étanche à l'air la pièce en couvercle (6)
comportant une surface de base plane,
c) la face supérieure du couvercle (15) présente des évidements (8) de forme cylindrique
s'étendant symétriquement à l'axe (17) de la broche (2) pour l'insertion des éléments
supports élastiques (9), chacun des évidements (8) étant relié dans le sens du flux
par le biais d'au moins un alésage (13) à un espace en coupelle commun (5) du corps
de base (1) et
d) l'élément support élastique (9) est inséré dans un support cylindrique (19) qui
est guidé dans l'évidement (8) dans un palier rotatif (23).
3. Mandrin récepteur selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément support élastique est conçu sous forme d'une pièce à membrane en forme
de chapeau (9), dont le rebord du chapeau (10) tourné vers l'extérieur repose sur
le fond du support (19) et est maintenu de manière étanche à l'air à l'aide d'un joint
torique (12) dans une gorge (11) du support (19).
4. Mandrin récepteur selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que le support (19) présente un axe moteur (20) menant dans l'espace en coupelle (5)
.
5. Mandrin récepteur selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'axe moteur (20) est accouplé par des moyens de transmission (23) à l'organe de
commande de la broche (2).