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EP 1 166 962 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.10.2003 Patentblatt 2003/41 |
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Anmeldetag: 30.05.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B24B 15/02 |
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Verfahren zur Finishbearbeitung eines Ventilsitzes für Kugelventile, insbesondere
für Brennstoffeinspritzventile in Brennkraftmaschinen
Process for finishing a ball valve seat for an injection valve of an internal combustion
engine
Procédé pour l'usinage final de siège de soupape sphérique pour une soupape d' injection
d' un moteur à combustion interne
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
20.06.2000 DE 10029322
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.01.2002 Patentblatt 2002/01 |
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Patentinhaber: Ernst Thielenhaus GmbH & Co. KG |
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42285 Wuppertal (DE) |
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Erfinder: |
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- Goldau, Harald Dr.-Ing.
39175 Klein-Gübs (DE)
- Klopp, Marc Stephan Dipl.-Ing.
42477 Radevormwald (DE)
- Wolters, Martin Dipl.-Ing.
42113 Wuppertal (DE)
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Vertreter: Albrecht, Rainer Harald, Dr.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Andrejewski, Honke & Sozien,
Theaterplatz 3 45127 Essen 45127 Essen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1997, no. 07, 31. Juli 1997 (1997-07-31) -& JP 09 068134
A (HITACHI LTD), 11. März 1997 (1997-03-11)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Finishbearbeitung eines Ventilsitzes für
Kugelventile, insbesondere für Brennstoffeinspritzventile in Brennkraftmaschinen,
bei dem das zu bearbeitende Werkstück und ein Finishwerkzeug vorzugsweise gegensinnig
rotierend angetrieben werden, wobei die Rotationsachsen des Werkstückes und des Finishwerkzeuges
unter einem Winkel von 1 bis 10° zueinander ausgerichtet sind und wobei das Finishwerkzeug
am gesamten Umfang der zu bearbeitenden Innenfläche des Werkstückes anliegt.
[0002] Ein Verfahren mit dem beschriebenen Merkmal ist aus EP 0 955 128 A2 bekannt. Das
Finishwerkzeug besteht aus einem zylindrischen Finishstein. Mit dem bekannten Verfahren
wird in einem konischen Ventilsitz eine ringförmig umlaufende, im Längsschnitt kreisbogenförmige
Sitzfläche eingearbeitet. Durch die Finishbearbeitung können im Querschnitt gemessene
Formabweichungen beseitigt werden. Dichtungsanordnungen, deren Ventilsitz nach dem
bekannten Verfahren bearbeitet worden ist, zeichnen sich durch einen sehr guten Dichtsitz
zwischen Ventilkugel und Sitzfläche aus. Allerdings ändert sich mit der Ausbildung
der kalottenförmigen Sitzfläche im konischen Ventilsitz die Durchflusscharakteristik
des Ventils, wenn man den Öffnungsvorgang im Bereich sehr kleiner Stellwege der Ventilkugel
analysiert. Der Spalt zwischen der kalottenförmigen Sitzfläche und der Ventilkugel
weist einen höheren Druckverlust auf als der Spalt zwischen einer konischen Fläche
und der Ventilkugel, wenn man denselben dem Betrag nach kleinen Stellweg der Ventilkugel
zugrundelegt. Beim Abheben der Ventilkugel vom Ventilsitz ergibt sich folglich eine
nichtlineare Charakteristik, die bei sehr kleinen Ventilen, wie sie z. B. als Brennstoffeinspritzventile
zur Anwendung kommen, stört. Nachteilig ist ferner, dass beim Öffnen des Kugelventils
verhältnismäßig große Haftkräfte zwischen Ventilkugel und der kalottenförmig ausgebildeten
Sitzfläche überwunden werden müssen.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Finishbearbeitung des Ventilsitzes
für Kugelventile so weiter zu entwickeln, dass der bearbeitete Ventilsitz günstigere
Eigenschaften aufweist. Eine aus einer Ventilkugel und dem bearbeiteten Ventilsitz
bestehende Dichtungsanordnung soll bei geringer Kraft öffnen, und beim Abheben der
Kugel vom Ventilsitz soll sofort ein großer, druckverlustarmer Ringspalt freigegeben
werden. Darüber hinaus muss ein möglichst dichter Sitz der Ventilkugel auf dem Ventilsitz
gewährleistet sein.
[0004] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren gemäß den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst. Vorzugsweise wird ein Finishwerkzeug mit einer kegelförmigen Bearbeitungsflache
verwendet. Die ballige Ausbildung der zu bearbeitenden Werkstückfläche ermöglicht
es, dass die Rotationsachse des kegelförmigen Finishsteines winkelförmig zur Rotationsachse
des Werkstückes ausgerichtet werden kann und gleichzeitig die kegelförmige Fläche
des Finishsteines am gesamten Umfang der zu bearbeitenden Innenfläche des Werkstückes
anliegt. Durch die erfindungsgemäße Finishbearbeitung wird in die ballige Werkstückfläche
eine Dichtzone eingearbeitet, deren Breite verhältnismäßig schmal und auf den unmittelbaren
Kontaktbereich zwischen Ventilkugel und Ventilsitz beschränkt ist. Üblich ist eine
Breite der Dichtzone von einigen Zehntel Millimetern. Im Bereich der Dichtzone sind
ursprünglich vorhandene Formabweichungen an der Werkstückfläche von der Kreisform
praktisch vollständig eliminiert. Im Querschnitt gemessene Formabweichungen von der
Kreisform können auf weniger als 0,1 µm reduziert werden. Im Ergebnis resultiert ein
Dichtsitz zwischen Ventilkugel und Dichtzone, der sich durch eine sehr geringe Leckrate
auszeichnet. Durch die ballige, konvexe Ausgestaltung der Dichtzone wird ein strömungsverlustarmer
Ringspalt freigegeben, wenn die Ventilkugel von dem Ventilsitz abhebt.
[0005] Der zu bearbeitende Ventilsitz kann eine ballige Dichtabschnittsfläche aufweisen
oder über seine gesamte, in Strömungsrichtung gemessene Länge, ballig ausgebildet
sein. Bei der zuerst beschriebenen Ausführung bildet die zu bearbeitende ballige Werkstückfläche
einen nach innen vorstehenden Abschnitt innerhalb eines konischen Ventilsitzes. Bei
der anderen Ausführung begrenzt die ballige Werkstückfläche als Ventilsitz einen sich
verjüngenden Aufnahmeraum für eine Ventilkugel und verbindet zwei zylindrische, unterschiedliche
Durchmesser aufweisende Abschnitte des Werkstückes.
[0006] Der Finishstein oder das Werkstück wird zweckmäßig in einen Halter eingesetzt, der
Fluchtungsfehler zwischen dem Werkstück und dem Finishstein ausgleicht. Vorzugsweise
wird als Halter ein Schaft aus Hartgummi verwendet.
[0007] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird in die bereits bearbeitete,
konvex gekrümmte Dichtzone eine ringförmig umlaufende und im Längsschnitt kreisbogenförmige
Sitzfläche eingearbeitet. Dadurch kann der Dichtsitz für eine Ventilkugel noch verbessert
werden. Im Vergleich zu dem aus EP 0 955 128 A2. bekannten Stand der Technik ist die
kalottenförmige Vertiefung der Sitzfläche jedoch wesentlich geringer, da durch die
kalottenförmige Vertiefung keine Formabweichungen ausgeglichen werden müssen. Insofern
kann ein verbesserter Dichtsitz erreicht werden, ohne dass die Durchflusscharakteristik
des Ventils hierdurch nachteilig beeinflusst wird. Bei der Finishbearbeitung des Dichtsitzes
werden das Werkstück und ein zylindrischer Finishstein gegensinnig rotierend angetrieben,
wobei die Rotationsachsen des Werkstückes und des Finishsteines unter einem Winkel
von 1 bis 10° zueinander ausgerichtet sind und der Finishstein am gesamten Umfang
der Dichtzone anliegt. Die stirnseitige Kontaktfläche des zylindrischen Finishsteines
ist zweckmäßig kalottenförmig gerundet.
[0008] Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung erläutert. Es zeigen schematisch
- Fig. 1
- einen Längsschnitt durch eine Dichtungsanordnung für ein Kugelventil, das z. B. als
Brennstoffeinspritzventil in Brennkraftmaschinen eingesetzt werden kann,
- Fig. 2
- eine Werkzeuganordnung zur Bearbeitung des Ventilsitzes der in Fig. 1 dargestellten
Dichtungsanordnung,
- Fig. 3a bis 3c
- den Ablauf eines erfindungsgemäßen Verfahrens zur Finishbearbeitung des Ventilsitzes,
- Fig. 4a bis 4c
- eine weitere Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
[0009] Die in Fig. 1 dargestellte Dichtungsanordnung besteht aus einer Ventilkugel 1 und
einem Ventilkörper 2, der einen Ventilsitz 3 für die einige Millimeter große Ventilkugel
1 aufweist. Der Ventilsitz 3 ist ballig ausgebildet. In die ballig ausgebildete Werkstückfläche
ist durch eine im folgenden erläuterte Finishbearbeitung eine schmale Dichtzone a
mit einem im Längsschnitt konvexen Profil eingearbeitet. Die Breite der Dichtzone
a beträgt einige Zehntel Millimeter. Die Dichtzone a enthält eine ringförmig umlaufende
und im Längsschnitt kreisbogenförmige' Sitzfläche b, die einen Dichtsitz für die Ventilkugel
1 bildet.
[0010] In Fig. 2 ist die Werkzeuganordnung zur Finishbearbeitung des Ventilsitzes dargestellt.
Das Werkstück 2 wird in einen rotierend antreibbaren Werkstückhalter 4, dessen Spannzangen
nur schematisch angedeutet sind, eingespannt. Das Werkstück 2 und ein Finishwerkzeug
5, 6 werden gegensinnig rotierend angetrieben. Dabei sind die Rotationsachsen Z, Z'
des Werkstückes 2 und des Finishwerkzeuges 5, 6 unter einem Winkel von 1 bis 10° zueinander
ausgerichtet. Das Finishwerkzeug 5, 6 liegt während der Finishbearbeitung am gesamten
Umfang der zu bearbeitenden Innenfläche des Werkstückes 2 an und ist in einen Halter
7 eingesetzt, der Fluchtungsfehler zwischen dem Werkstück 2 und dem Finishstein 5,
6 ausgleicht. Der Halter 7 besteht im Ausführungsbeispiel aus einem Schaft aus Hartgummi.
Es versteht sich, dass die Werkzeuganordnung eine rotierend angetriebene Spindel 8
mit üblichen Einrichtungen für Zuund Rückstellbewegungen aufweist.
[0011] Der Verfahrensablauf der erfindungsgemäßen Finishbearbeitung wird aus einer vergleichenden
Betrachtung der Fig. 3a bis 3c deutlich. Das zu bearbeitende Werkstück 2 weist als
Ventilsitz 3 eine Werkstückfläche auf, die ballig ausgebildet ist (Fig. 3a). Die in
Fig. 3a dargestellte ballige Werkstückfläche 3 besitzt - in einer Querschnittsebene
betrachtet - noch störende Formabweichungen von der Kreisform. Die Formabweichungen
können mehrere Mikrometer betragen. Als Finishwerkzeug 5 wird ein Finishstein mit
einer harten, verschleißfesten, kegelförmigen Bearbeitungsfläche 9 verwendet. In der
balligen Werkstückfläche entsteht durch partiellen Materialabtrag eine schmale Dichtzone
a mit einem im Längsschnitt konvexen Profil (Fig. 3b). Durch die in Fig. 3b dargestellte
Finishbearbeitung werden die zuvor beschriebenen Formabweichungen beseitigt.
[0012] In einem weiteren Verfahrensschritt wird in die bereits bearbeitete, konvex gekrümmte
Dichtzone a eine ringförmig umlaufende und im Längsschnitt kreisbogenförmige Sitzfläche
b eingearbeitet, die einen verbesserten Dichtsitz für die Ventilkugel 1 bildet. Bei
der Finishbearbeitung des Dichtsitzes b werden das Werkstück 2 und ein zylindrischer
Finishstein 6 gegensinnig angetrieben, wobei die Rotationsachsen Z, Z' des Werkstückes
2 und des Finishsteins 6 unter einem Winkel von 1 bis 10° zueinander ausgerichtet
sind und der Finishstein 6 am gesamten Umfang der Dichtzone a anliegt. Der entstehende,im
Längsschnitt kreisbogenförmige Dichtsitz b weist einen Radius auf, der wesentlich
größer ist als der Radius der Ventilkugel 1.
[0013] Bei der in Fig. 4a bis 4c dargestellten Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
ist der Ventilsitz 3, also die zu bearbeitende Werkstückfläche, als Konus ausgebildet
und weist lediglich einen ballige Dichtabschnittsfläche 10 auf, die nach innen vorsteht.
Die ballige Fläche der Dichtabschnittsfläche 10 wird in der zuvor anhand der Fig.
3b und 3c beschriebenen Weise bearbeitet. Die Verfahrensschritte sind in den Fig.
4b und 4c dargestellt.
1. Verfahren zur Finishbearbeitung eines Ventilsitzes (3) für Kugelventile, insbesondere
für Brennstoffeinspritzventile in Brennkraftmaschinen, bei dem das zu bearbeitende
Werkstuck und ein Finishwerkzeug (5, 6) rotierend angetrieben werden, wobei die Rotationsachsen
(z, z') des Werkstückes (2) und des Finishwerkszeuges (5, 6) unter einem Winkel von
1 bis 10° zueinander ausgerichtet sind und wobei das Finishwerkzeug (5, 6) am gesamten
Umfang der zu bearbeitenden Innenfläche des Werkstückes (2) anliegt, dadurch gekennzeichnet, dass die zu bearbeitende Werkstückfläche ballig ausgebildet wird und dass als Finishwerkzeug
(5, 6) ein Finishstein (6) mit einer verschleißfesten Bearbeitungsfläche verwendet
wird, wobei in der balligen Werkstückfläche durch partiellen Materialabtrag eine schmale
Dichtzone mit einem im Längsschnitt konvexen Profil entsteht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Finishstein (6) mit einer kegelförmigen Bearbeitungsfläche (9) verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Finishstein oder das Werkstück (2) in einen Halter (7) eingesetzt wird, der Fluchtungsfehler
zwischen dem Werkstück und dem Finishstein ausgleicht.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Halter (7) ein Schaft aus Hartgummi verwendet wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in die bearbeitete konvex gekrümmte Dichtzone eine ringförmig umlaufende und im Längsschnitt
kreisbogenförmige Sitzfläche eingearbeitet wird, die einen verbesserten Dichtsitz
für eine Ventilkugel (1) bildet.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Finishbearbeitung des Dichtsitzes das Werkstück (2) und ein zylindrischer
Finishstein (6) gegensinnig rotierend angetrieben werden, wobei die Rotationsachsen
des Werkstückes (2) und des Finishsteins (6) unter einem Winkel von 1 bis 10° zueinander
ausgerichtet sind und der Finishsteirf (6) am gesamten Umfang der Dichtzone anliegt.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die stirnseitige Kontaktfläche des zylindrischen Finishsteins (6) kalottenförmig
gerundet ist.
1. A method of finish-machining a valve seat (3) for ball valves, particularly for fuel
injection valves in internal combustion engines, wherein the workpiece to be machined
and a finishing tool (5, 6) are driven in rotation, wherein the axes of rotation (z, z') of the workpiece (2) and of the finishing tool (5, 6) are aligned at an angle
of 1 to 10° in relation to each other and wherein the finishing tool (5, 6) is seated
against the entire periphery of the internal face of the workpiece (2) to be machined,
characterised in that the workpiece face to be machined is convex in form and that a finishing stone (6)
comprising a wear-resistant machining face is used as a finishing tool (5, 6), wherein
a narrow sealing zone which has a convex profile in longitudinal section is formed
in the convex workpiece face by abrading part of the material.
2. A method according to claim 1, characterised in that a finishing stone (6) with a conical machining face (9) is used.
3. A method according to claims 1 or 2, characterised in that the finishing stone or the workpiece (2) is inserted in a holder (7) which compensates
for errors of alignment between the workpiece and the finishing stone.
4. A method according to claim 3, characterised in that a shank made of hard rubber is used as a holder (7).
5. A method according to any one of claims I to 4, characterised in that an encircling, annular seat, which is circularly arcuate in longitudinal section
and which forms an improved sealing seat for a valve ball (1), is incorporated in
the machined sealing zone of convex curvature.
6. A method according to claim 5, characterised in that during the finish-machining of the sealing seat the workpiece (2) and a cylindrical
finishing stone (6) are driven in rotation in opposite directions, wherein the axes
of rotation of the workpiece (2) and of the finishing stone (6) are aligned at an
angle of 1 to 10° in relation to each other and the finishing stone (6) is seated
against the entire periphery of the sealing zone.
7. A method according to claim 6, characterised in that the contact face on the end face of the cylindrical finishing stone (6) is rounded
in the form of a dome.
1. Procédé pour l'usinage de finition d'un siège de soupape (3) pour soupapes à bille,
en particulier pour soupapes d'injection de carburant dans des moteurs à combustion
interne, dans lequel la pièce à usiner et un outil de finition (5, 6) sont entraînés
en rotation, les axes de rotation (Z, Z') de la pièce (2) et de l'outil de finition
(5, 6) étant orientés l'un par rapport à l'autre suivant un angle de 1 à 10°, et l'outil
de finition (5, 6) s'appliquant contre tout le pourtour de la surface intérieure à
usiner de la pièce (2), caractérisé en ce que la surface de la pièce à usiner est bombée et en ce qu'on utilise comme outil de finition (5, 6) une pierre de finition (6) avec une surface
d'usinage résistante à l'usure, une zone d'étanchéité étroite avec un profil convexe
en coupe longitudinale se formant dans la surface bombée de la pièce, par enlèvement
partiel de matière.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'on utilise une pierre de finition (6) avec une surface d'usinage (9) de forme conique.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la pierre de finition ou la pièce (2) est insérée dans un support (7) qui compense
des défauts d'alignement entre la pièce et la pierre de finition.
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'on utilise comme support (7) une tige en caoutchouc dur.
5. Procédé selon l'un des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'on pratique dans la zone d'étanchéité convexe usinée une surface de siège s'étendant
périphériquement en anneau et en forme d'arc de cercle en coupe longitudinale, laquelle
forme un siège d'étanchéité amélioré pour une bille de soupape (1).
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que pendant l'usinage de finition du siège d'étanchéité, la pièce (2) et une pierre de
finition (6) cylindrique sont entraînées en rotation en sens contraire, les axes de
rotation de la pièce (2) et de la pierre de finition (6) étant orientés l'un par rapport
à l'autre suivant un angle de 1 à 10°, et la pierre de finition (6) s'appliquant contre
tout le pourtour de la zone d'étanchéité.
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que la surface de contact frontale de la pierre de finition (6) cylindrique est arrondie
en forme de calotte.