[0001] Die Erfindung richtet sich auf eine Anordnung zur Beifügung von CDs in einer Zeitschrift
oder dergleichen, wobei die CDs in einer Hülle untergebracht sind.
[0002] In jüngerer Zeit werden CDs nicht nur Computerzeitschriften, sondern auch Zeitschriften
anderer Art als Zugabe beigefügt. Dabei sind die CDs von einer Hülle umgeben und werden
beispielsweise durch Kleben in der Zeitschrift befestigt. Zum Entnehmen der CDs wird
die Hülle zerstört, so daß anschließend für die Aufbewahrung keine Umhüllung mehr
zur Verfügung steht.
[0003] Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der
eingangs genannten Art so zu entwickeln, daß die CDs nach dem Herausnehmen aus der
Zeitschrift schonend und werbewirksam aufbewahrt werden können.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Hülle aus einem einstöckigen
Zuschnitt besteht, der längs einer Basislinie kuvertartig gefaltet ist, wobei die
so geschaffene Kuvertvorderseite die Kuvertrückseite unter Ausbildung eines Überstandes
überragt und an der umklebten Kante der Kuvertvorder- und -Rückseite eine Verschlußlasche
angeordnet ist, die beim Einfalten einerseits den Überstand und andererseits die Oberkante
der Kuvertrückseite überdeckt, wobei der Überstand der Kuvertvorderseite und die Verschlußlasche
einen Heftrand zum Einbinden in eine Zeitschrift bilden.
[0005] Hierdurch wird erreicht, daß die CDs in dem Kuvert unverlierbar festgelegt sind und
eine einfache Befestigung in der Zeitschrift durch Klebebindung oder Klammerheftung
erfolgen kann.
[0006] Vorteilhafterweise ist vorgesehen, daß in dem kuvertartigen Zuschnitt zwei CDs nebeneinander
angeordnet sind.
[0007] Günstigerweise verläuft parallel zum Zeitschriftenrücken eine Perforation, so daß
mittels dieser Perforation die erfmdungsgemäße Anordnung leicht aus der Zeitschrift
ohne Zerstörung derselben herausgetrennt werden kann.
[0008] Mit Vorteil verläuft die Perforation durch wenigstens eine laschenartige Ausstanzung.
Dies führt nach dem Auftrennen der Perforation dazu, daß hier ein Fingerloch entsteht
und dementsprechend in diesem Bereich eine in der Umhüllung befindliche CD leicht
entnommen werden kann.
[0009] Durch zwei zueinander parallele Einschnitte auf einer Seite des Zuschnitts, vorzugsweise
auf der Kuvertrückseite, in einem Abstand entsprechend dem Durchmesser der CDs, kann
erreicht werden, daß diese beim Einschieben automatisch festgelegt werden und sich
die Hülle nur definiert an diesen Stellen durch die Dicke der CDs verformt.
[0010] Günstigerweise an der Kuvertvorderseite vorgesehene Fensterstanzungen ermöglichen
es, einerseits zu erkennen, ob sich in der Umhüllung eine CD befindet und andererseits
auf der CD aufgedruckte Informationen zu lesen.
[0011] Zur Ausbildung von zwei gesonderten Taschen für zwei CDs ist vorgesehen, daß senkrecht
zur Längsachse der Verschlußlasche eine Perforation zwischen den beiden CDs verläuft
und beiderseits der Perforation Kuvertrückseite und Kuvertvorderseite miteinander
verklebt sind. Dementsprechend wird nach dem Heraustrennen aus der Zeitschrift und
nach dem Auftrennen der letztgenannten Perforation erreicht, daß die beiden CDs in
üblicher Weise archiviert werden können. Wird diese Perforation nicht aufgetrennt,
entsteht ein klappbares Doppel-Cover. In jedem Fall entstehen ein oder zwei Cover,
die exakt das Format eines handelsüblichen Jevelbox-Case haben und daher in allen
gängigen Archivierungs-Systemen abgelegt werden können.
[0012] Zusammenfassend läßt sich feststellen, daß hinsichtlich Handling und Logistik eine
volumensparende flache Anlieferung des Umkartons ermöglicht wird, der vorgeklebt ist,
so daß ein Aufrichten, Falten und Kleben entfällt. Die CDs können leicht eingeschoben
und automatisch gegen Herausrutschen bei der Weiterverarbeitung arretiert werden.
Die Anordnung kann als Beihefter in Klebe- oder Klammerverbindung eingesetzt werden.
Durch die Beiheftung wird eine Art Originalitätsverschluß realisiert, so daß eine
Entnahme einer CD nur durch Auftrennen der Perforation möglich ist, wodurch auch ein
leichtes Heraustrennen aus der Zeitschrift ermöglicht wird.
[0013] Hinsichtlich Optik und Wertigkeit wird eine ansprechende Form mit einer hochwertigen,
bedruckbaren Oberfläche erzielt. Es ist eine Archivierung in vorhandenen Systemen
für Jevelboxen bei optimalem Produktschutz möglich. Eigenwerbung und Installationshinweise
in direkter und dauerhafter Verbindung zur jeweiligen CD sind möglich. Es steht viel
bedruckbare Fläche zur Verfügung.
[0014] Durch die vorgesehenen individuell wählbaren Fensterstanzungen ist die CD gut erkennbar
und es wird eine hochwertige neuartige Präsentationsform in einer Zeitschrift ermöglicht.
[0015] In ökologischer Hinsicht kann eine Einstoffverpackung aus recyclebarem Material bzw.
zu über 90 % recycletem Material realisiert werden. Der Einsatz von umweltfreundlichen
Druckfarben, Lacken und Dispersionsklebern unterstreicht die ökologische Herstellung
dieser Lösung.
[0016] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in Verbindung
mit der Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt eine Aufsicht auf einen Zuschnitt für
eine erfindungsgemäße Anordnung.
[0017] Ein in der Zeichnung dargestellter Zuschnitt 1 umfaßt eine Falt-Basislinie 2 längs
welcher er unter Ausbildung einer Kuvertvorderseite 3 und einer Kuvertrückseite 4
faltbar ist. Zur Ausbildung eines geschlossenen Kuverts erfolgt eine Verklebung längs
der Seitenkanten 5, 6.
[0018] Die Kuvertvorderseite 3 ist unter Ausbildung eines Überstandes 7 höher als die Kuvertrückseite
4 und weist längs des Überstandes 7 eine Schließlasche 8 auf, die um eine Faltlinie
9 um 180 ° die Oberkante 10 der Kuvertrückseite 4 übergreifend umfaltbar ist. Durch
eine längs der Mittellinie 11 verlaufende Klebezone 12 wird die kuvertartige Anordnung
in zwei Aufnahmebereiche 13, 14 für je eine (in der Zeichnung nicht dargestellte)
CD unterteilt. Fensterstanzungen 15, 16 ermöglichen es, die CD von außen zu erkennen
bzw. deren Beschriftung abzulesen.
[0019] Die Kuvertrückseite 4 weist in jedem Abschnitt 13, 14 zwei zueinander parallele Einstanzungen
17 auf, deren Abstand etwa dem Durchmesser der CD entspricht, so daß die Peripherie
der eingeschobenen CD durch die Einstanzungen festgelegt wird.
[0020] Nachdem die erfindungsgemäße Anordnung mit zwei CDs manuell oder maschinell befüllt
ist, wird die Schließlasche geschlossen und die Anordnung kann in einer Zeitschrift
eingeheftet werden, wobei die Heftung durch den Überstand 7 und die Schließlasche
8 erfolgt. Hierdurch sind die CDs unverlierbar festgelegt, und gleichzeitig wird eine
Art Originalitätsverschluß ausgebildet.
[0021] Zum Entnehmen der Anordnung aus der Zeitschrift bzw. zum Entnehmen der CDs ist eine
Perforationslinie 18 vorgesehen, die ein Heraustrennen aus der Zeitschrift gestattet.
Die Perforationslinie 18 durchschneidet laschenartige Ausstanzungen 19, so daß nach
dem Heraustrennen im Bereich dieser Ausstanzungen 19 der Außenrand der jeweiligen
CD zum Entnehmen ergriffen werden kann.
1. Anordnung zur Beifügung von CDs in eine Zeitschrift oder dergleichen, wobei die CDs
in einer Hülle zur dauernden Verwendung untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem einstückigen Zuschnitt (1) besteht, der längs einer Basislinie (2)
kuvertartig gefaltet ist, wobei die so geschaffene Kuvertvorderseite (3) die Kuvertrückseite
(4) unter Ausbildung eines Überstandes (7) überragt und an der Oberkante (9) der Kuvertvorderseite
(3) eine Verschlußlasche (8) angeordnet ist, die beim Einfalten einerseits den Überstand
(7) und andererseits die Oberkante (10) der Kuvertrückseite (4) überdeckt, wobei der
Überstand (7) der Kuvertvorderseite (3) und die Verschlußlasche (8) einen Heftrand
zum Einheften in eine Zeitschrift bilden.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem kuvertartigen Zuschnitt (1) zwei CDs nebeneinander angeordnet sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Außenkante der Verschlußlasche (8) eine Perforation (18) verläuft.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Perforation (18) durch wenigstens eine laschenartige Ausstanzung (19) verläuft.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei zueinander parallele Einschnitte (17) auf einer Seite des Zuschnitts (1), vorzugsweise
auf der Kuvertrückseite (4), in einem Abstand entsprechend dem Durchmesser der CDs
vorgesehen sind.
6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Kuvertvorderseite (3) Fensterstanzungen (15, 16) ausgebildet sind.
7. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß senkrecht zur Längsachse der Verschlußlasche (8) eine Perforation (18) zwischen den
beiden CDs verläuft und beiderseits der Perforation (18) Kuvertrückseite (4) und Kuvertvorderseite
(3) miteinander verklebt sind.