[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum berührungsfreien Führen eines
bahnförmigen Materials über eine Fläche, wie beispielsweise eine Falztrichterplatte,
bei deren Passage dem bahnförmigen Material ein erster Längsfalz aufgeprägt werden
kann.
[0002] DE 199 15 386 A1 bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Vermeidung des Abschmierens
beim Transport einer bedruckten Materialbahn, die ein- oder auch beidseitig bedruckt
sein kann. Gemäß dieser Veröffentlichung ist eine Vorrichtung vorgesehen, mit der
das Abschmieren von Farbe von einer bedruckten Bahn vermieden werden soll, indem die
Viskosität der auf die Bahn gedruckten Farbe erhöht wird. Die Erhöhung der Viskosität
geschieht nach einer ersten Kühlung der Bahn. Die Kühlvorrichtung kann aus innerhalb
der Rotationsdruckmaschine angeordneten Walzen bestehen, die mit einem Kühlmittel
gekühlt werden. Andererseits kann die Kühlung über eine Luftkühlung eines geschlossenen
Abschnittes der Rotationsdruckmaschine oder das Zuführen eines Kühlgases auf die Oberfläche
der bedruckten Materialbahn erfolgen.
[0003] Aus US 5,799,616 geht eine Trichternase hervor, die am Falztrichter einer Rotationsdruckmaschine
befestigt werden kann. Die Trichternase enthält eine Basisplatte, in welche eine dreieckförmig
konfigurierte Platte eingelassen ist. Auf dieser dreieckförmigen Platte ist eine Deckplatte
verschieblich angeordnet. In der Deckplatte sind Öffnungen vorgesehen, die durch Ausnehmungen
im Randbereich der Deckplatte ausgebildet sind. Durch die Öffnungen kann im Randbereich
der Trichternase ein die Berührung des auf der Trichternase ablaufenden Bahnmaterials
mit der Oberfläche der Trichternase verhindernder Fluidstrom austreten. Durch mit
der verschiebbar ausgeführten Deckplatte verbundene Stellmotoren oder pneumatische
Stelleinrichtungen kann der Öffnungsgrad der Ausnehmungen an der Trichternase verstellt
werden, wodurch sich der austretende Fluidvolumenstrom an die über die Trichternase
geförderten bahnförmigen Materialien anpassen läßt.
[0004] Aus US 5,947,411 bzw. EP 0 945 385 A2 ist eine erste Längsfalzeinrichtung zum Einsatz
an einer bahnförmigen Rotationsdruckmaschine bekannt geworden, an der der die Trichterplattenoberflächen
beaufschlagende Fluidvolumenstrom reguliert werden kann. Dazu ist die Trichterplatte
mit zwei Böden ausgeführt. Im unter der Trichterplatte, auf der das bahnförmige Material
abläuft, liegenden Bodenplatte sind übereinander liegende über die Länge der Trichterplatte
verteilt angeordnete Fluidvolumenstromauslässe angeordnet. Im Hohlraum zwischen der
Trichterplatte und der Platte, in der die Luftaustrittsöffnungen ausgebildet sind,
sind keilförmige Verstellelemente untergebracht, welche die Austrittsöffnungen für
den Fluidvolumenstrom auf die Oberseite der Trichterplatte entweder vergrößern oder
verkleinern. Dadurch läßt sich der durch die entsprechend eingestellten Öffnungsquerschnitte
passierende Volumenstrom auf der Oberseite der Trichterplatte einstellen. Die Öffnungen,
die über die keilförmigen verschiebbaren Verstellelemente begrenzt sind, sind im Übergangsbereich
der Trichterplatten an kreisförmig konfigurierten Trichterstangen ausgebildet, über
deren Umfangsfläche der aus den Öffnungen austretenden Fluidvolumenstrom austritt,
abströmt und damit eine Be-rührung des bahnförmigen Materials sowohl mit den Trichterstangen
als auch mit der Trichterplatte vermieden wird. Die mit dieser Lösung erzielbare Regulierung
des austretenden Fluidvolumenstroms ist recht aufwendig, und erfordert eine mit zwei
Böden ausgebildete Längsfalzkonfiguration. Ferner ist an die Positioniergenauigkeit
der keilförmigen Elemente, die die Austrittsöffnungen für den austretende Volumenstrom
freigeben oder begrenzen, eine hohe Genauigkeit zu stellen, was zu einer entsprechenden
Verteuerung der zugeordneten Stellantriebe führt.
[0005] Aus JP-H-7-47415 ist eine dreieckförmige Trichterplatte an einem Falzapparat einer
Rotationsdruckmaschine bekanntgeworden. Die Oberfläche des Falztrichters ist mit einer
Vielzahl von Öffnungen versehen. In diese Öffnungen sind kugelförmige Elemente eingelassen,
die von entsprechenden Fassungen umschlossen sind. Die kugelförmigen Elemente der
Trichterplatte werden über einzelne in die Fassungen eingelassene Federelemente beaufschlagt.
In jede der Fassungen wird ein Volumenstrom eines Fluides eingeleitet, da jede der
Fassungen mit einem Druckluftanschluß versehen ist. Abhängig von der Bewegung des
in der Fassung aufgenommenen kugelförmigen Elementes wird ein Volumenstrom auf die
Trichterplattenoberfläche freigegeben oder versperrt.
[0006] Ausgehend von den aus dem Stand der Technik bekannten, zum Teil sehr komplexen Lösungen
zur Regulierung des austretenden Fluidvolumenstroms für die möglichst berührungsfreie
Führung einer über eine Trichterplatte ablaufenden Materialbahn, liegt der Erfindung
die Aufgabe zugrunde, das berührungsfreie Ablaufen des bahnförmigen Materials verschiedener
Bahnlaufbreiten mit möglichst geringen Druckluftverlusten mit einfachen Mitteln an
einer ersten Längsphaseneinrichtung zu regulieren.
[0007] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
[0008] Die Vorteile der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Lösung sind vor allem darin zu erblikken,
daß das sich über den Luftaustritt aus den die Fläche eingrenzenden Begrenzungen austretende
Luftvolumen erzeugte Luftkissen abströmseitig einfach über eine nur geringfügige Anstellbewegung
eines flächigen Elementes variieren läßt. Dadurch wird eine einfache Beeinflussung
des sich unter der zu führenden Materialbahn austretenden Luftkissens ohne Beeinflussung
der Druckluftquelle möglich. Je nach Anstellgrad des sich an der Rückseite der Fläche
beispielsweise einer ersten Längsfalzeinrichtung befindlichen Schließelementes bildet
sich bei maximaler Bahnlaufbreite ein die Breite der Führungsfläche, d.h. der Trichterplatte,
abdeckendes Luftkissen aus, welches durch die aus den Trichterstangen austretenden
Luftvolumenströme gespeist wird. Unterhalb der in der Trichterplatte ausgeführten
und in Bahnlaufrichtung gesehen hintereinander liegenden Öffnungen wirkt das Schließelement,
welches um eine Achse verschwenkbar sein kann, als Drosselelement und drosselt die
aus dem Luftkissen abströmenden Luftvolumenströme je nach Grad seiner Anstellung an
die Rückseite der Führungsfläche.
[0009] In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Einrichtung,
sind in der Fläche, beispielsweise der Oberseite einer Trichterplatte, eine Anzahl
in Laufrichtung des bahnförmigen Materials gesehen hintereinander liegender Öffnungen
angeordnet. Die Längserstreckung dieser Öffnungen übersteigt deren Quererstreckung
in der Fläche, oberhalb der das Luftkissen unterhalb des Bahnmaterials ausgebildet
ist, um ein Vielfaches. Mit dieser Ausgestaltungsform wird gewährleistet, daß mittels
eines sich in Bahnlaufrichtung erstreckenden, nur geringfügig verstellbaren Schließelementes,
das Luftkissen unterhalb des zu fördernden Materialbahns in dessen Längserstreckung
so beeinflußt werden kann, daß sowohl bei Materialien von großen Breitenerstreckungen,
d.h. großen Formaten als auch Materialien kleiner Formate verarbeitet werden können
und sich insbesondere die Ausbildung des Luftkissens unterhalb der Materialbahn oberhalb
der Trichterplatte an die Breite des jeweils zu verarbeitenden Bedruckstoffes anpassen
läßt. Wenn in diesem Zusammenhang von Bahnmaterial die Rede ist, so sind in der grafischen
Industrie zu bedruckende ein- oder mehrseitige Materialbahnen gemeint. Diese Materialbahnen,
seien sie einseitig oder seien sie beidseitig bedruckt, können auch aus in Wendestangenüberbau
einer bahnverarbeitenden Rotationsdruckmaschine zunächst aus längsgeschnittenen und
anschließend wieder zusammengeführten einzelnen Materialbahnsträngen bestehen.
[0010] In weiterer Ausbildung des der Erfindung zugrundeliegenden Gedankens ist an der der
Bahnlaufebene abgewandten Seite der Trichterplatte das mindestens einer der schlitzförmig
sich erstreckenden Öffnungen zugewandte Schließelement an diese an- und von diesen
abstellbar. Das Schließelement übersteigt in vorteilhafter Ausgestaltung die Breite
der diesem zugeordneten Öffnungen in der Trichterplatte beträchtlich. Durch die Ausgestaltung
des Überdeckungsgrades von Schließelement und dem neben den schlitzförmigen Öffnung
sich erstreckenden Material der Trichterplatte läßt sich die erzielbare Drosselwirkung
bei Anstellung des Schließelementes an die rückwärtige Seite der Trichterplatte noch
erhöhen. Je nach Anstellgrad des Schließelementes an die Rückseite der Trichterplatte
kann das aus dem Luftkissen abströmende Volumen des gasförmigen Mediums genauestens
reguliert werden.
[0011] In vorteilhafter Weise ist das Schließelement bezogen auf seine Längserstreckung
in Bahnlaufrichtung an seinem oberen Ende um eine Achse an der rückwärtigen Seite
einer ersten Längsfalzrichtung verschwenkbar angeordnet. Das Schließelement kann zur
Beeinflussung des Luftkissens in seiner gesamten Länge in Bahnlaufrichtung gesehen
sich vorteilhaft zwischen der oberen Traverse einer ersten Längsfalzeinrichtung und
einer unteren Traverse erstrecken. Dadurch ist sichergestellt, daß mittels einer motorisch
oder manuell vorzunehmenden An- bzw. Abstellbewegung des sich in Bahnlaufrichtung
erstreckenden Schließelementes eine Beeinflussung des Luftkissens, d.h. des aus diesem
abströmenden Fluidvolumenstromes gewährleistet ist. Je nach Ausführungsart und Kundenwunsch
läßt sich das Schließelement, welches über Spindeltriebe beispielsweise betätigbar
ist entweder über ein Handrad oder über einen elektrischen oder pneumatischen Schnellantrieb
oder dergleichen beispielsweise auch im Rahmen der Voreinstellung bei der Neueinrichtung
eines neuen Druckauftrages an die jeweils zu verarbeitende Breite des Bahnmateriales
einstellen.
[0012] In einer Ausgestaltungsvariante der Betätigungseinrichtung des Schließelementes kann
dieses über rechtwinklig zueinander bewegbare Spindelelemente betätigt werden, wobei
eines der Spindelelemente mit einem Gewindeabschnitt versehen sein kann, welches einen
Betätigungshebel durchsetzt, an dem ein die Anstell- bzw. Abstellbewegung des Schließelementes
erzeugender Nocken angeordnet ist. Abhängig vom Vertikalverfahrweg, den der Betätigungshebel
am Gewindeabschnitt zurücklegt, ist eine stärkere oder weniger starke Ausfahrbewegung
des Nockens, d.h. eine Anstellbewegung des Schließelementes an die Rückseite der Fläche
der Trichterplatte erzielbar. Je nach Anstellung sind demnach die zwischen der Rückseite
des Trichterplattenmateriales und der Vorderseite des Schließelementes gebildeten
Drosselquerschnitte größer oder kleiner bemessen.
[0013] Durch die vorteilhafte Lagerung der sich in Bahnlaufrichtung erstreckenden Schließelementes
an der oberen Traverse einer ersten Längsfalzeinrichtung läßt sich bei Betätigung
des Schließelementes, d.h. einer Anstellbewegung an die Rückseite des Trichterplattenmateriales
eine stärkere Anstellung des Schließelementes mit seinem oberen Bereich an die erste
schlitzförmige Öffnung der Trichterplatte, d.h. eine höhere Drosselwirkung im breiteren
Bereich der Trichterplatte erzielen. Dies kann in vorteilhafter Weise dadurch erreicht
werden, daß das Schließelement bei seiner Betätigung bezogen auf seine Schwenkachse
eine Drehbewegung beschreibt.
[0014] In vorteilhafter Weise läßt sich eine über eine Spindel der Spindelbetriebelemente
erzielbare Vertikalbewegung des Betätigungshebels, an dem der Nocken aufgenommen ist,
in eine Ein- bzw. Ausfahrbewegung des Nockens aus seiner zurückgezogenen in seine
angestellte Position umwandeln.
[0015] Die erfindungsgemäß vorgeschlagene Einrichtung zum berührungsfreien Führen von bahnförmigen
Material über eine Fläche läßt sich in vorteilhafter Weise in der graphischen Industrie
bei bahnverarbeitenden Rotationsdruckmaschinen einsetzen. Dabei ist unerheblich, ob
in den Wendestangenüberbauten solcher bahnverarbeitenden Rotationsdruckmaschinen,
seien es Akzidenzrotationsdruckmaschinen oder Zeitungsrotationsdruckmaschinen beidseitig
oder einseitig bedruckte Materialbahnen verarbeitet werden, oder ob in den Wendestangenüberbauten
solcher Rotationsdruckmaschinen einzelne Materialbahnen in Bahnstränge aufgeteilt
werden, die nach einer Wendung bzw. Verdrehung wieder zusammengeführt werden und anschließend
in ein Falzmodul einlaufen.
[0016] Anhand der Zeichnung wird die Erfindung nachstehend näher erläutert.
Es zeigt:
[0017]
- Fig. 1
- die Rückseite einer ersten Längsfalzeinrichtung mit einem über spindelförmige Elemente
anstellbaren Schließelement,
- Fig.2
- die Seitenansicht einer ersten Längsfalzeinrichtung an einer Rotationsdruckmaschine
mit dem Schließelement in seiner angestellte Position,
- Fig. 3
- eine Ansicht von oben auf das unterhalb des Bahnmaterials sich ausbildende Luftkissen,
welches an seiner Unterseite von der Vorderseite der Trichterplatte begrenzt ist sowie
die Orientierung der Luftaustrittsöffnungen in den Begrenzungen der Trichterplatte,
- Fig. 4
- die Betätigungseinrichtung für das Schließelement in vergrößerter Darstellung, wobei
der das Schließelement betätigende Nocken in seiner ausgefahrenen bzw. in seiner eingefahrenen
Position dargestellt ist und
- Fig. 5
- die Vorderseite einer ersten Längsfalzeinrichtung in einer Rotationsdruckmaschine,
mit dem darauf zu verarbeitenden maximalen bzw. minimalen Formaten eines bahnförmigen
Materials.
[0018] Aus der Darstellung gemäß Fig. 1 geht die Rückansicht einer ersten Längsfalzeinrichtung
hervor, die beispielsweise an eine bahnverarbeitenden Rotationsdruckmaschine vorgesehen
sein kann.
[0019] Eine Trichterplatte 2, die sich von einer oberen Traverse 5 auf eine untere Traverse
19 in ihrer Breite kontinuierlich verjüngt, ist von zwei Trichterstangen 1 begrenzt,
die mit einem gasförmigen Medium wie beispielsweise Druckluft beaufschlagt sind. In
Bahnlaufrichtung 32 gesehen, ist die Trichterplatte 2 der ersten Längsfalzeinrichtung
31 in der Mittellage von hier beispielsweise drei hintereinander liegenden schlitzförmigen
Öffnungen 11 durchsetzt. Die Öffnungen 11 sind in der Konfiguration gemäß Fig. 1 als
schmale Schlitze ausgebildet, deren Längserstreckung deren Breitenerstreckung um ein
Vielfaches übertrifft. Den beiden oberen schlitzförmigen Öffnungen 11 ist ein Schließelement
3 zugeordnet. Das Schließelement 3 überdeckt die beiden in Bahnlaufrichtung 32 gesehen
übereinander liegenden Öffnungen 11 in der Trichterplatte 2 und ist um eine Schwenkachse
13 drehbar gelagert. In einem anderen Betriebsmodus können auch drei Öffnungen 11
durch das Schließelement 3 überdeckt sein. Am unteren Ende eines sich in vertikale
Richtung erstreckenden Spindelabschnittes 7 ist ein Betätigungshebel 16 aufgenommen.
Der Betätigungshebel 16 (vergleiche Fig. 2 und 4) ist an einem Träger 20 aufgenommen,
der sich seinerseits an der unteren Traverse 19 der ersten Längsfalzeinrichtung 31
abstützt. Die beiden die Trichterplatte 2 begrenzenden die Ausbildung eines Luftkissens
unterhalb des Bahnvorrates 33 bewirkenden Trichterstangen laufen in einer Trichternase
24 zusammen, nach deren Passage in einer die erste Längsfalzeinrichtung 31 passierenden
Materialbahn ein erster Längsfalz ausgebildet ist.
[0020] Durch das an der Rückseite 26 der Trichterplatte 2 anstellbar bzw. abstellbar aufgenommene
Schließelement 3 wird das Austrittsvolumen 15, welches durch die beidseitig sich quer
zur Bahnlaufrichtung 32 erstreckenden Pfeile am Schließelement 3 angedeutet ist, eingestellt
und an die entsprechende jeweils zu verarbeitende Breite des Bahnmaterials 33 angepaßt.
[0021] Mit Bezugszeichen 4 ist ein Handrad oder eine ähnliche manuell zu bedienende Einrichtung
bezeichnet, mit welcher ein Spindeltriebelement 6 verdrehbar ist. Das Spindeltriebelement
6 arbeitet mit einem in vertikale Richtung sich in Bahnlaufrichtung 32 erstreckenden
Spindeltriebelement 7 zusammen, an dessen Unterseite der Betätigungshebel 16 angeordnet
ist, der den aus Fig. 1 nicht entnehmbaren Nocken 8 aus- bzw. einfährt. Anstelle eines
manuell bedienbaren Handrades 4 kann an der oberen Traverse 5 der ersten Längsfalzeinrichtung
31 gemäß der Darstellung aus Fig. 1 auch ein Stellantrieb beispielsweise ein Elektromotor
aufgenommen sein oder ein anderer Antrieb aufgenommen sein, der es gestattet, das
Schließelement 3 in seiner Anstellposition an die zu verschließenden Luftaustrittsöffnungen
11 an der Trichterplatte 2 je nach zu verarbeitender Materialbahnbreite voreinzustellen.
[0022] Aus der Darstellung gemäß Fig. 2 geht eine Seitenansicht der Trichterplatte 2 hervor,
deren oberen Bereich 4 aus der Darstellung gemäß Fig. 2 ein manuell verstellbares
Handrad hervorgeht. Mittels des Handrades ist die in Fig. 1 bereits erwähnte Spindel
6 zu verdrehen, die auf ein 90° zu dieser positioniertes Spindeltriebelement 7 einwirkt,
welches einen Betätigungshebel 16 in vertikale Richtung, d.h. parallel zur Bahnlaufrichtung
32 auf- bzw. abbewegt. Am vertikal bewegbaren Betätigungshebel 16 ist ein Stellnocken
8 aufgenommen, der in eine eingefahrene bzw. eine ausgefahrene Position bringbar ist,
durch welchen das Schließelement 3 an die Rückseite 26 der Trichterplatte 2 anstellbar
ist. Die aus Fig. 2 nicht hervorgehenden schlitzförmigen Luftaustrittsöffnungen unterhalb
der Bahnlaufebene liegen in Bahnlaufrichtung 32 gesehen hintereinander. Das Schließelement
3, welches beispielsweise als abgewinkeltes Blechprofil ausgebildet sein kann, ist
an einer senkrecht zur Zeichenebene verlaufende Schwenkachse 13 verdrehbar gelagert.
Parallel zur Trichterplatte 2 erstrecken sich die Trichterstangen, aus denen in der
Darstellung gemäß Fig. 2 an Oberund Unterseite in Strömungsrichtung 25 ein gasförmiges
Medium in Gestalt von Druckluft austritt, um unterhalb einer über die Trichterplatte
2 zu fördernden Materialbahn ein Luftkissen 17 aufzubauen. Mittels des Luftkissens
17 wird die Unterseite der des zu fördernden Materialbahnvorrates 33 vom Kontakt sowohl
mit den zylindrischen Mantelflächen der Trichterstangen 1 als auch der ebenen Oberfläche
27 der Trichterplatte 2 bewahrt.
[0023] Auf diese Weise kann wirksam verhindert werden, daß an der Unterseite einer frisch
bedruckten Materialbahn, die auch aus mehreren übereinander liegenden Bahnsträngen
gebildet sein kann, die gerade getrocknete oberste Farbschicht abschmiert und die
Qualität des herzustellenden Druckproduktes beeinträchtigt.
[0024] Aus Fig. 2 ist ein Träger 20 entnehmbar, an dem eine Schwenkachse 14 aufgenommen
ist. Das an der sich in vertikaler Richtung parallel zur Trichterplatte 2 erstreckende
Spindeltriebelement 7 ist in seinem unteren Abschnitt mit einem Gewindeabschnitt versehen,
der den Betätigungshebel 16 beispielsweise gefertigt aus Bronze - durchsetzt. Bei
dessen Vertikalbewegung bei Verdrehung des Spindeltriebelementes 7 in Richtung der
Pfeile 21 bzw. 22 vergleiche Darstellung gemäß Fig. 3, verdreht sich der Betätigungshebel
um die Schwenkachse 14, so daß dem am Betätigungshebel 16 unterhalb des unteren Ende
des Schließelementes 3 zugewandten Nockens 8 eine Ein- bzw. eine Ausfahrbewegung aufgeprägt
wird. Am unteren Ende der Trichterplatte 2 bzw. der Trichterstangen 1 ist eine Trichternase
24 ausgebildet, an der ebenfalls Luftstrahlen austreten, die einen Kontakt des bahnförmig
ablaufenden Materiales 33 mit der Oberseite der Trichternase 24 verhindern sollen.
[0025] Aus der Darstellung gemäß Fig. 3 geht eine Ansicht der Trichterplatte 2 in schematischer
Anordnung von oben hervor.
[0026] Die Trichterplatte 2 ist in einer Materialstärke ausgebildet und weist eine Unterseite
26 sowie eine Oberseite 27 aus. Im mittleren Bereich zwischen den die Trichterplatte
2 begrenzenden Trichterstangen 1 ist eine Öffnung 11 dargestellt, durch welche ein
über den Anstellgrad des Trichterelementes 3 an der Rückseite 26 der Trichterplatte
2 begrenzbares Volumen von gasförmigen Medium aus dem zwischen dem Bahnmaterial 33
und der Trichterplatte 2 abgeschlossenen Luftvolumen 17 austreten kann. Das Luftvolumen
17 unterhalb des bahnförmigen Materiales 33 wird durch die Druckluftbeaufschlagung
der sich parallel zur Bahnlaufrichtung 32 erstreckenden Trichterstangen 1 erzeugt.
Die Trichterstangen 1 sind beispielsweise mit Luftaustrittsöffnungen 10 versehen,
die in der Darstellung gemäß Fig. 3 im Winkel von 90° zueinander am Umfang der Trichterstangen
1 ausgebildet sein können. Aus den Luftaustrittsöffnungen 10 der Trichterstangen 1
tritt ein gasförmiges Medium in Gestalt von Druckluft aus und verhindert den Kontakt
der Unterseite des bahnförmigen Materiales 33 mit den Mantelflächen der Trichterstangen
1 sowie der Trichterplatte 2. Das unterhalb des bahnförmigen Materiales 33 erzeugte
Luftkissen 17 wird über die aus dem Trichterstangen 1 austretenden Luftstrahl 18 gespeist.
Der Grad des abströmenden Luftvolumen aus dem Luftkissen 17 wird durch die Anstellung
des Schließelementes 3 an die Unterseite 26 der Trichterplatte 2 gesteuert. Mit Bezugszeichen
15 ist das abströmende Luftvolumen aus dem Luftkissen 17 angedeutet, wobei die Oberseite
des als Blechprofil hier beispielsweise ausgebildeten Schließelementes 3 mit der Unterseite
26 der Trichterplatte 2 als Drosselelemente fungierende Spalte einschließt.
[0027] Aus der Darstellung gemäß Fig. 4 geht in vergrößertem Maßstab die Darstellung des
Betätigungshebels 16 samt darin aufgenommenen Nocken in eingefahrener bzw. ausgefahrener
Position hervor.
[0028] Mit Bezugszeichen 7 ist das Spindeltriebelement bezeichnet, welches sich parallel
zur Bahnlaufrichtung 32 und parallel zur Trichterplatte 2 und den Trichterstangen
1 erstreckt. Im unteren Bereich des Spindeltriebelementes 7 ist dieses mit einem Gewindeabschnitt
28 versehen. Der Gewindeabschnitt 28 ist mit zwei Anschlägen 29 versehen, die beispielsweise
als gegeneinander gedrehtes Mutter- bzw. Kontermutternpaar ausgeführt sein kann. Zwischen
den Anschlägen 29 durchsetzt der Gewindeabschnitt 28 des Spindeltriebelementes 7 eine
Buchse am Betätigungshebel 16. Bei rotatorischer Verdrehung des Gewindeabschnittes
28 bei Verdrehung des Spindeltriebelementes 7 führt der Betätigungshebel 16 je nach
Drehsinn der Verdrehung eine vertikale Aufwärts- bzw. eine vertikale Abwärtsbewegung
aus. Da der Betätigungshebel 16 um eine Schwenkachse 14 des Trägers 20 verdrehbar
ist, bewirkt eine vertikale Auf- bzw. Abwärtsbewegung des Betätigungshebels 16 durch
Verdrehung des Gewindeabschnitts 28 eine Ein- bzw. Ausfahrbewegung des Nokkens 8,
der mit dem Betätigungshebel 16 verbunden ist.
[0029] Bei Verdrehung des Gewindeabschnitts 28 in Richtung des Pfeiles 21, d.h. in Schließrichtung,
fährt der Betätigungshebel 16 in seine Position 16.1. Dadurch ist der Nocken 8 ist
seine eingefahrene Position 8.1 bewegt. Das Schließelement 3 ist von der Rückseite
27 der Trichterplatte 2 zurückgestellt. Bei Bewegung des Gewindeabschnittes 28 des
Spindeltriebelementes 7, derart, daß der Betätigungshebel 16 in Richtung des Doppelpfeilabschnittes
22 bewegt ist, bewegt sich der Betätigungshebel auf den unteren Anschlag 29 des Gewindeabschnittes
28 hin. Dabei erfolgt eine Drehbewegung des Betätigungshebels in Position 16.2, so
daß der Nocken 8 um die Schwenkachse 14 von der Position 8.1 in seine ausgefahrene
Position 8.2. schwenkt. In dieser Stellung liegt das Schließelement 3, verdrehbar
gelagert an der Schwenkachse 13 an der oberen Traverse 5 der Längsfalzeinrichtung
31, stärker an der Rückseite 27 der Trichterplatte 2 an. Dadurch entsteht bezogen
auf die schlitzförmig ausgebildeten hintereinander liegenden Öffnungen 11 in der Trichterplatte
2 eine Drosselwirkung in Bezug aus dem Luftkissen 17 abströmende Luftvolumen, so daß
insgesamt eine geringeres Luftaustrittsvolumen über die Luftaustrittsöffnungen 11
aus dem Luftkissen 17 abströmen kann.
[0030] Aus der Darstellung gemäß Fig. 5 schließlich geht die Vorderansicht einer ersten
Längsfalzeinrichtung 31 näher hervor. Gemäß der Darstellung in Fig. 5 ist die Trichterplatte
2 im wesentlichen dreieckförmig konfiguriert und wird durch die seitliche Begrenzungen
bildenden Trichterstangen 1 abgeschlossen. Quer zur Bahnlaufrichtung 32 verlaufen
die obere Traverse 5 bzw. die untere Traverse 19, die den Träger 20 für den Betätigungshebel
16 samt daran aufgenommenen Nocken 8 aufnimmt.
[0031] Die Trichterstangen 1, die die Begrenzung der Trichterplatte 2 bilden, laufen in
der Trichternase 24 aus. In Bahnlaufrichtung 32 gesehen sind in der Trichterplatte
2 drei in Bahnlaufrichtung gesehen hintereinander liegende Öffnungen 11 ausgebildet,
von denen drei obere Öffnungen 11 in Bahnlaufrichtung 32 gesehen mittels des hier
in gestrichelter Darstellung wiedergegebenen Schließelementes in einem bestimmten
Grad verschließbar bzw. freigebbar sind. Durch die in Zusammenhang mit Fig. 4 bereits
beschriebene Betätigungseinrichtung bestehend aus Betätigungshebel 16 und Nocken 8
kann die Schwenkbewegung des sich längs erstreckenden Schließelementes 3 um die Schwenkachse
13 reguliert und entsprechend der zu verarbeitenden Materialbahnbreite 23.1 bzw. 23.2
auch im Rahmen einer Voreinstellung automatisch voreingestellt werden.
[0032] Um bei Materialbahnen der Breite 23.2, die die gesamte Trichterbreite 2 abdecken
können, ein Einreißen der Ränder durch Reibung bei Kontakt mit der Trichterplatte
2 bzw. den Trichterstangen 1 zu vermeiden, ist bei der Verarbeitung solcher Bahnen
das Schließelement 3 um seine Schwenkachse 13 derart verstellt, daß es die beiden
in Bahnlaufrichtung gesehen ersten schlitzförmigen Öffnungen 11 weitestgehend öffnet,
so daß das abströmende Luftvolumen aus dem Luftkissen 17 klein gehalten wird. Dadurch
ist gewährleistet, daß möglichst wenig Luftvolumen das Luftkissen 17 über die Öffnungen
11 verläßt, so daß ein ausreichend dimensioniertes Luftkissen 17 unterhalb der Materialbahn
33 erzeugt und aufrechterhalten werden kann. Dadurch wird verhindert, daß die Randbereiche
einer Materialbahn 33 des Formates 23.2 die Mantelflächen der Trichterstangen 1 berühren
und so durch Reibung ein Einreißen der Materialbahn und damit ein Bahnriß auftreten
kann.
[0033] Werden hingegen Materialbahnen des Formates 23.1 verarbeitet, so wird das sich in
Bahnlaufrichtung 32 erstreckende Schließelement 3 bei Betätigung des Handrades 4 über
die Spindeln 6 bzw. 7 an die Rückseite 26 der Trichterplatte 2 angestellt, so daß
das aus den Austrittsöffnungen 11 in der Trichterplatte 2 abströmende das Luftkissen
17 verlassende Luftvolumen minimal wird. Damit ist sichergestellt, daß auch eine Materialbahn
einer minimalen Bahnbreite 23.1 berührungsfrei in der Mittellage über die ersten Längsfalzeinrichtung
31 geführt werden kann, ohne Schaden zu nehmen.
[0034] Mit Bezugszeichen 18 sind die aus den Umfangsflächen der dreieckförmig auf die Trichternase
24 zulaufenden Trichterstangen 1 bezeichneten Luftstrahlen bezeichnet, die der Speisung
des Luftkissens 17 unterhalb des Bahnmaterials 33 dienen. Der Austritt der Luftstrahlen
18 ist auch im Bereich der Trichternase 24 der ersten Längsfalzeinrichtung 31 sichergestellt.
Neben der Konfiguration der Luftaustrittsöffnungen 10 an den Trichterstangen 1 im
Winkel von 90° zueinander liegend, können die Reihen der Luftaustrittsöffnungen 10
an den Trichterstangen 1 auch andere Winkel untereinander einnehmen. Die Winkellage
der Luftaustrittsöffnungen 10 sowie der Durchmesser der Luftaustrittsöffnungen 10
sind jeweils so zu dimensionieren, daß sichergestellt ist, daß unterhalb des zu fördernden
Bahnmaterial 33 ein ausreichend, den Kontakt der Unterseite des Bahnmaterials 33 mit
den stationären Oberflächen von Trichterstangen 1 und Trichterplatte 2 vermeidendes
Luftkissen 17 ausgebildet sind, die Größe des Luftkissens 17 ist durch das durch die
graduell verschließ- bzw. freigebbaren mittels des als Drosselelement wirkenden Schließelementes
3 manuell oder automatisch vorgebbar.
Bezugszeichenliste
[0035]
- 1
- Trichterstangen
- 2
- Trichterplatte
- 3
- Schließelement
- 4
- Drehknopf
- 5
- obere Traverse
- 6
- Stellantriebgestelle
- 7
- Gewindespindel
- 8
- Nocken
- 8.1
- eingefahrene Position
- 8.2
- ausgefahrene Position
- 9
- Trichterrückseite
- 10
- Luftaustrittsöffnungen
- 11
- Vertikalschlitz
- 12
- horizontaler Fluidstrom kleine Bahnbreite
- 13
- Lagerelement (Schwenkachse)
- 14
- Stellachse
- 15
- Luftaustrittsstrom
- 16
- Betätigungshebel
- 16.1
- eingefahrene Position
- 16.2
- ausgefahrene Position
- 17
- Luftkissen
- 18
- Strahl
- 19
- untere Traverse
- 20
- Träger
- 21
- Schließrichtung
- 22
- Öffnungsrichtung
- 23
- Freigaberichtung
- 23.1
- minimale Breite
- 23.2
- maximale Breite
- 24
- Trichternase
- 25
- Strömungsrichtung
- 26
- Trichterplattenrückseite
- 27
- Trichterplattenvorderseite
- 28
- Gewindeabschnitt
- 29
- Anschlag
- 30
- Trichterplattenbreite
- 31
- Längsfalzeinrichtung
- 32
- Bahnlaufrichtung
- 33
- Bahnmaterial
1. Einrichtung zum berührungsfreien Führen eines Bahnmateriales (33) über eine Fläche
(2), an der im Bahnmaterial (33) ein erster Längsfalz ausgebildet wird und die Fläche
(2) sich von einer oberen Traverse (5) bis zu einer unteren Traverse (19) kontinuierlich
in ihrer Breite verringert und in der Fläche (2) und in den Begrenzungen (1) Öffnungen
(10, 11) für ein gasförmiges Medium vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß abhängig vom Format (23.1, 23.2) des über die Fläche (2) geförderten Bahnmaterials
(33) das unterhalb des Bahnmateriales (33) aus dem Luftkissen (17) abströmende Volumen
des gasförmigen Mediums durch ein anstellbares Schließelement (3) variierbar ist.
2. Einrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Fläche (2) eine Anzahl in Laufrichtung (32) des Bahnmateriales (33) gesehen
hintereinander liegende Öffnungen (11) angeordnet sind.
3. Einrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Längserstreckung der Öffnung (11) deren Quererstreckung in der Fläche (2) um
ein Vielfaches übersteigt.
4. Einrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückseite (26) der Fläche (2) das mindestens einer Öffnung (11) der Fläche
(2) zugewandte Schließelement (3) an der Rückseite (26) der Fläche (2) an- oder von
dieser abstellbar ist.
5. Einrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließ- element (3) in einer die Breite der Öffnungen (11) übersteigenden Breite
ausgeführt ist.
6. Einrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließ- element (3) an seinem oberen Ende um eine Achse (13) verschwenkbar gelagert
ist.
7. Einrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Schließelement (3) in Laufrichtung (32) des Bahnmateriales (33) zwischen
oberer und unterer Traverse (5, 19) einer Längsfalzeinrichtung (31) erstreckt.
8. Einrichtung gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließelement (3) manuell oder über einen auf Spindelelemente (6, 7) einwirkenden
Stellantrieb von einer an die Fläche (2) angestellten Position (8.1) in eine von diese
abgestellte Position (8.2) und umgekehrt stellbar ist.
9. Einrichtung gemäß der Ansprüche 4 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß an einer der Spindelelemente (6, 7) ein einen Betätigungshebel (16) eines Nockens
(8) durchsetzender Gewindeabschnitt (28) ausgebildet ist, an welchem die Vertikalbewegung
des Betätigungshebels (16) begrenzende Anschläge (29) ausgebildet sind.
10. Einrichtung gemäß der Ansprüche 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließelement (3) an der oberen Traverse (5) verschwenkbar gelagert ist.
11. Einrichtung gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließelement (3) an die in Bahnlaufrichtung (32) gesehen erste Öffnung (11)
in der Fläche (2) stärker anstellbar ist, als an die in Bahnlaufrichtung (28) gesehen
sich daran anschließenden Öffnungen (11) in der Trichterplatte (2).
12. Einrichtung gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließelement (3) an der oberen Traverse (5) verschwenkbar und an der unteren
Traverse (19) an einem von einem Träger (20) abgestützten anstellbaren Schwenknocken
(8) gelagert ist.
13. Einrichtung gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der den Nocken (8) aufnehmende Betätigungshebel (16) eine in Bahnlaufrichtung (32)
gesehene vertikale Bewegung ausführt, die dem um eine Stellachse (14) schwenkbaren
Nocken (8) eine Ein- bzw. Ausfahrbewegung (8.1. bzw. 8.2) aufprägt.
14. Einrichtung (31) zum Ausführen des ersten Längsfalzes an einer ein- oder mehrseitig
bedruckten Materialbahn oder Materialbahnstränge (33), welche berührungsfrei über
eine Fläche (2) geführt werden, die sich von einer oberen Traverse (5) zu einer unteren
Traverse (19) kontinuierlich in ihrer Breite verringert und in der Fläche (2) und
den Begrenzungen (1) Öffnungen (10, 11) für ein gasförmiges Medium vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet, daß abhängig vom Format (23.1, 23.2) des über die Fläche (2) geförderten Bahnmateriales
(23) das unterhalb des Bahnmateriales (33) aus einem Luftkissen (17) abströmende Volumen
des gasförmigen Mediums durch ein anstellbares Schließelement (3) variierbar ist.
15. Wendestangenüberbau mit einer ersten Längsfalzeinrichtung (31) zum Ausführen des ersten
Längsfalzes an einer ein- oder mehrseitig bedruckten Materialbahn oder Materialbahnstränge
(33), welche berührungsfrei über eine Fläche (2) geführt werden, die sich von einer
oberen Traverse (5) zu einer unteren Traverse (19) kontinuierlich in ihrer Breite
verringert und in der Fläche (2) und den Begrenzungen (1) Öffnungen (10, 11) für ein
gasförmiges Medium vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß abhängig vom Format (23.1, 23.2) des über die Fläche (2) geförderten Bahnmateriales
(23) das unterhalb des Bahnmateriales (33) aus einem Luftkissen (17) abströmende Volumen
des gasförmigen Mediums durch ein anstellbares Schließelement (3) variierbar ist.
16. Bahnverarbeitende Rotationsdruckmaschine mit einer ersten Längsfalzeinrichtung (31)
zum Ausführen des ersten Längsfalzes an einer ein- oder mehrseitig bedruckten Materialbahn
oder Materialbahnstränge (33), welche berührungsfrei über eine Fläche (2) geführt
werden, die sich von einer oberen Traverse (5) zu einer unteren Traverse (19) kontinuierlich
in ihrer Breite verringert und in der Fläche (2) und den Begrenzungen (1) Öffnungen
(10, 11) für ein gasförmiges Medium vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß abhängig vom Format (23.1, 23.2) des über die Fläche (2) geförderten Bahnmateriales
(23) das unterhalb des Bahnmateriales (33) aus einem Luftkissen (17) abströmende Volumen
des gasförmigen Mediums durch ein anstellbares Schließelement (3) variierbar ist.