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(11) |
EP 1 168 284 B2 |
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NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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01.12.2010 Patentblatt 2010/48 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.08.2006 Patentblatt 2006/33 |
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Anmeldetag: 13.06.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren und Vorrichtung zum optischen Anzeigen von Informationsinhalten
Method and device to display informations
Méthode et dispositif d'affichage d'informations
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
30.06.2000 DE 10031863
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.01.2002 Patentblatt 2002/01 |
| (73) |
Patentinhaber: SPORTFIVE GmbH & Co. KG |
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20097 Hamburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Jung, Andreas
82041 Oberhaching (DE)
- Hopfner, Karl
82041 Oberhaching (DE)
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Vertreter: Leinweber & Zimmermann |
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European Patent Attorneys
Patentanwälte
Rosental 7 80331 München 80331 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 700 765 DE-A1- 19 820 317 US-A- 5 941 002
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DE-A1- 3 742 394 US-A- 4 806 924
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- WEILGUNY M.; OEDIGER F.: 'Bundesliga-Sponsoren sollen mehr rotieren' SPONSORS VERLAGS
01 August 2006, WWW.SPONSORS.DE,
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[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1 und auf eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
[0002] Derartige Verfahren und Vorrichtungen dienen zur Werbung bei Sportveranstaltungen.
Die zwischen dem Randbereich des Spielfeldes und den Zuschauerplätzen angeordnete
Bande kann von den Zuschauerplätzen aus eingesehen werden. Auf diese Weise werden
die auf der Bande optisch angezeigten Informationsinhalte, die insbesondere Werbebotschaften
darstellen, sowohl von den Zuschauern während der Beobachtung des Spielverlaufs als
auch von auf das Spielgeschehen gerichteten Kameras, insbesondere Fernsehkameras,
erfaßt.
[0003] Ein bekanntes Verfahren der eingangs genannten Art (
DE 197 10 751 A1) bedient sich einer sog. Rotationsbande, bei der auf einem bandförmigen Träger mehrere
Werbebotschaften hintereinander aufgezeichnet sind und dieser bandförmige Träger quer
zur Längsrichtung der Bande in Umlauf versetzbar ist, wodurch auf einem Abschnitt
der Bande zeitlich nacheinander die verschiedenen, auf dem Träger aufgezeichneten
Werbebotschaften angezeigt werden können. Für eine werbewirksame Gestaltung einer
gleichzeitigen Anzeige verschiedener Werbebotschaften längs der Bande ergeben sich
hieraus jedoch keine Anregungen. In der
US 4,806,924 ist ein Verfahren zum Anzeigen von Werbeinformationen auf eine sich längs eines einer
Bande eines Spielfeldes erstreckenden Folge von Abschnitten der Bande angelegen, bei
dem die Anzeige der Werbeinformationen ansprechend auf von einer Fernsehkamera ausgehende
Signale gesteuert wird.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art
zu schaffen, durch das eine gleichzeitige Anzeige unterschiedlicher Informationsinhalte
mit hoher Wahrnehmungseffizienz möglich ist, und eine zur Durchführung des Verfahrens
geeignete Vorrichtung anzugeben.
[0005] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe hinsichtlich des Verfahrens dadurch gelöst, daß
auf mindestens zwei Abschnitten der Folge die angezeigten Informationsinhalte in einem
vorgegebenen Zeitablauf gegeneinander vertauscht werden.
[0006] Das erfindungsgemäße Verfahren zieht also nicht nur ein zeitliches Nacheinander der
optischen Anzeige verschiedener vorgegebener Informationsinhalte an demselben Ort
der Bande in Betracht, sondern berücksichtigt vor allem die örtliche Situation gleichzeitig
angezeigter, unterschiedlicher Informationsinhalte. Indem die auf längs der Bande
örtlich voneinander getrennten Abschnitten angezeigten unterschiedlichen Informationsinhalte
in einem vorgegebenen Zeitablauf, der beispielsweise auch durch das Spielgeschehen
bestimmt sein kann, gegeneinander vertauscht werden, wird die der Betrachtung der
Bande gewidmete Aufmerksamkeit erhöht und dadurch die Wahrnehmung der angezeigten
Informationsinhalte verstärkt.
[0007] Eine zweckmäßige Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin,
daß in mindestens einer Teilfolge mit mindestens drei Abschnitten die auf den Abschnitten
angezeigten Informationsinhalte gegeneinander zyklisch vertauscht werden. Hierbei
laufen also die auf den Abschnitten der Teilfolge angezeigten Informationsinhalte
in der Längsrichtung der Bande um, indem jeweils der Informationsinhalt eines in Umlaufrichtung
vorausgehenden Abschnittes auf den in Umlaufrichtung folgenden Abschnitt übergeht,
wobei der auf dem jeweils letzten Abschnitt der Teilfolge angezeigte Informationsinhalt
in den ersten Abschnitt der Teilfolge übergeht.
[0008] Weiterhin besteht eine vorteilhafte Ausführungsform darin, daß die Folge von Abschnitten
in zwei Teilfolgen aufgeteilt und in jeder Teilfolge die auf deren Abschnitten angezeigten
Informationsinhalte gegeneinander zyklisch vertauscht werden. Bei dieser Ausführungsform
entsprechen daher den zwei Teilfolgen zwei Kreisläufe, in denen die den Abschnitten
der jeweiligen Teilfolgen zugeordneten Informationsinhalte zyklisch umlaufen. Durch
die beiden Teilfolgen wird vorzugsweise, aber nicht notwendig, die gesamte Folge von
Abschnitten ausgeschöpft. Vorzugsweise ist vorgesehen, daß die beiden Teilfolgen dieselbe
Anzahl von Abschnitten aufweisen. Insbesondere kann dabei in weiterer vorteilhafter
Ausgestaltung vorgesehen sein, daß in jeder Teilfolge die Abschnitte paarweise benachbart
sind. Dann sind die beiden Teilfolgen von Abschnitten in der Längsrichtung der Bande
gesehen hintereinander angeordnet, so daß jede der beiden Teilfolgen je einer Hälfte
des Spielfeldes zugeordnet sein kann.
[0009] In diesem Zusammenhang besteht eine besonders wirkungsvolle Ausgestaltung darin,
daß auf hinsichtlich ihrer Reihenfolge innerhalb jeder der beiden Teilfolgen von Abschnitten
einander entsprechenden Abschnitten jeweils zumindest teilweise übereinstimmende Informationsinhalte
angezeigt werden. Die einander entsprechenden Abschnitte der beiden Teilfolgen, also
der in der Längsrichtung der Bande gezählt erste Abschnitt der einen und der anderen
Teilfolge, der in der Längsrichtung der Bande dazu benachbarte zweite Abschnitt der
einen und der anderen Teilfolge bis zum jeweils letzten Abschnitt der beiden Teilfolgen
geben dabei übereinstimmende Informationsinhalte wieder. Dadurch wird eine Wahrnehmungspräsenz
der jeweiligen Informationsinhalte in Zuordnung zu beiden Spielfeldhälften erreicht.
Die örtliche Verschiebung der jeweiligen Informationsinhalte von einem Abschnitt zum
nächsten erfolgt in beiden Teilfolgen synchron zueinander.
[0010] In vorrichtungsmäßiger Hinsicht wird die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe durch
die im Patentanspruch 7 angegebene Ausgestaltung einer Anzeigeeinrichtung gelöst.
Zweckmäßige Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen 8 bis 12 niedergelegt.
[0011] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden
Beschreibung und der Zeichnung, wo Ausführungsbeispiele für das erfindungsgemäße Verfahren
anhand einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung näher erläutert sind.
Hierin zeigen:
- Fig. 1
- ein Fußballfeld mit einer Bande und auf Abschnitten der Bande angezeigten Informationsinhalten,
- Fig. 2
- eine Fig. 1 entsprechende Ansicht des Fußballfeldes, jedoch mit einer geänderten Anordnung
der angezeigten Informationsinhalte, und
- Fig. 3
- eine Fig. 1 entsprechende Ansicht des Fußballfeldes mit einer anderen Anordnung angezeigter
Informationsinhalte.
[0012] In den Fig. 1 bis 3 ist ein in zwei Spielhälften 1, 2 unterteiltes Fußballfeld 3
an seiner längeren Seite 4 sowie seinen beiden daran angrenzenden kürzeren Seiten
5, 6 von einer Bande 7 umgeben. Die Bande 7 weist eine Folge von Abschnitten A1 bis
A27 auf, die als Sichtanzeigefelder dienen und längs des Fußballfeldes aneinandergereiht
sind. Innerhalb des linken Spielfeldes 1 und des rechten Spielfeldes 2 ist jeweils
angrenzend an die kürzere Seite 5 bzw. 6 ein Fußballtor 8 bzw. 9 angedeutet.
[0013] Im einzelnen sind längs der kürzeren Seite 5 der linken Spielhälfte 1 beginnend bei
der Ecke 10, die der der Bande 7 benachbarten längeren Seite 4 gegenüberliegt, fortlaufend
bis zu der an die längere Seite 4 angrenzenden Ecke 11 die Abschnitte A1 bis A7 angeordnet.
Auf den der Ecke 11 benachbarten Abschnitt A7 folgt ein zu den Seitenkanten 5, 4 schräggestellter
Abschnitt A8. Daran schließen sich nahe an der von der kürzeren Seite 5 und der längeren
Seite 4 gebildeten Ecke 11 beginnend längs der längeren Seite 4 bis etwa zur Mitte
12 des Spielfeldes 3 längs der längeren Seite 4 fortlaufend die Abschnitte A9 bis
A13 an. Darauf folgt in Gegenüberstellung zur Mitte 12 zwischen den beiden Spielhälften
1, 2 der Abschnitt A14.
[0014] An den Abschnitt A14 schließen sich längs der längeren Seite 4 nahe der Mitte 12
beginnend und bis in die Nähe der von der längeren Seitenkante 4 und der kürzeren
Seitenkante 6 eingeschlossenen Ecke 13 fortlaufend die Abschnitte A15 bis A19 an.
Hierauf folgt in Gegenüberstellung zur Ecke 13 der in bezug auf die Seiten 4, 6 schräggestellte
Abschnitt A20. Auf diesen folgen längs der kürzeren Seite 6 ausgehend von der Nähe
der Ecke 13 bis zu der Ecke 14, die der zur Bande 7 benachbarten längeren Seite 4
gegenüberliegt, die Abschnitte A21 bis A27.
[0015] In Fig. 1 werden auf den der linken Spielfeldhälfte 1 benachbarten, als Sichtanzeigefelder
dienenden Abschnitten A1 bis A13 verschiedene Informationsinhalte I1 bis I13 angezeigt,
wobei in Fig. 1 die Zuordnung zwischen den Abschnitten und den Informationsinhalten
derart getroffen ist, daß auf dem Abschnitt A1 der Informationsinhalt I1, auf dem
Abschnitt A2 der Informationsinhalt I2 usw. bis zum Abschnitt A13 mit dem Informationsinhalt
I13 angezeigt wird. Die Informationsinhalte I1 bis I13 werden auch auf den der rechten
Spielfeldhälfte 2 benachbarten Abschnitten A15 bis A27 angezeigt, wobei die Zuordnung
derart getroffen ist, daß der Informationsinhalt I1 auf dem Abschnitt A15, der Informationsinhalt
12 auf dem Abschnitt A16 usw. bis zum Abschnitt A27 mit dem Informationsinhalt I13
angezeigt wird. Somit bilden die Abschnitte A1 bis A13 und die Abschnitte A15 bis
A27 je eine Teilfolge, in der jeweils die Informationsinhalte I1 bis I13 angezeigt
werden.
[0016] Die vorstehend anhand von Fig. 1 erläuterte örtliche Anordnung der anzuzeigenden
Informationsinhalte I1 bis I13 auf den Abschnitten A1 bis A27 wird durch eine Steuereinrichtung
(nicht dargestellt) bestimmt. Diese Steuereinrichtung weist eine Ablaufsteuerung auf,
durch die die auf den einzelnen Abschnitten A1 bis A27 angezeigten Informationsinhalte
mindestens teilweise in einem vorgegebenen Zeitablauf gegeneinander vertauscht werden.
Fig. 2 zeigt ausgehend von Fig. 1 ein Beispiel einer zyklisch umlaufenden Vertauschung
in jeder der beiden Teilfolgen A1 bis A13 und A15 bis A27 von Sichtanzeigefeldern.
Bei dieser zyklischen Vertauschung laufen die Informationsinhalte 11 bis I13 in jeder
der beiden Teilfolgen A1 bis A13 und A15 bis A27 in bezug auf die Zeichnung im Uhrzeigersinn
um. Bei diesem Umlaufsinn bildet in der Teilfolge A1 bis A13 der Abschnitt A1 den
ersten Abschnitt und der Abschnitt A13 den letzten Abschnitt. Ebenso bildet in der
Teilfolge A15 bis A27 der Abschnitt A15 den ersten Abschnitt und der Abschnitt A27
den letzten Abschnitt. Wie aus Fig. 1 und 2 hervorgeht, wird der auf dem jeweils letzten
Abschnitt A13 bzw. A27 angezeigte Informationsinhalt (in Fig. 1 I13) bei dem in Fig.
2 dargestellten nächstfolgenden Umlaufzustand in den jeweils ersten Abschnitt A1 bzw.
A15 der betreffenden Teilfolge verlagert und dafür der Informationsinhalt I1 des jeweils
ersten Abschnitts A1 bzw. A15 um eine Stelle zum Abschnitt A2 bzw. A16 im Uhrzeigersinn
weiterverschoben. Dieselbe Verschiebung erfolgt in den darauf folgenden Abschnitten
A2 bis A12 bzw. A16 bis A26. Dies ist in Fig. 1 und 2 durch eine imaginäre Verbindungslinie
gleichlautender Informationsinhalte 11 in den beiden Teilfolgen A1 bis A13 und A15
bis A27 angedeutet. Diese imaginäre Verbindungslinie 15 verdeutlicht den zyklischen
und synchronen Umlauf der Informationsinhalte in den beiden Teilfolgen der beiden
Spielfeldhälften 1, 2.
[0017] Fig. 3 zeigt ein Beispiel für eine andere Anordnungsmöglichkeit der anzuzeigenden
Informationsinhalte. Die der kürzeren Seite 5 der linken Spielfeldhälfte 1 benachbarten
Abschnitte A1 bis A7 und der daran anschließende schräggestellte Abschnitt A8 sind
mit ein und demselben Informationsinhalt I1 belegt, während die längs der längeren
Seite 4 des Fußballfeldes 3 zur linken Spielfeldhälfte 1 benachbarten Abschnitte A9
bis A13 mit einem von dem Informationsinhalt I1 verschiedenen Informationsinhalt 12
belegt sind. In der rechten Spielfeldhälfte 2 sind dagegen die der längeren Seite
4 des Fußballfeldes 3 benachbarten Abschnitte A15 bis A19 mit dem Informationsinhalt
I1 belegt, während der der Ecke 13 benachbarte schräggestellte Abschnitt A20 und die
daran anschließend zur kürzeren Seite 6 der rechten Spielfeldhälfte 2 benachbarten
Abschnitte A21 bis A27 mit dem Informationsinhalt I2 belegt sind. Durch die Ablaufsteuerung
der Steuereinrichtung werden in einer gewünschten zeitlichen Abfolge die Belegungen
mit den Informationsinhalten I1 und I2 gegeneinander vertauscht.
[0018] In den vorstehend beschriebenen Belegungsbeispielen ist der der Mitte 12 benachbarte
Abschnitt A14 während des gesamten Zeitablaufs unverändert mit dem Ligalogo des Fußballvereins
belegt.
[0019] Die Fig. 1 bis 3 verdeutlichen weiter, daß die Abschnitte A1 bis A27 eine unterschiedliche
Länge aufweisen können. Im einzelnen nehmen in den Fig. 1 bis 3 die Abschnitte A1
und A27 jeweils sechs Längeneinheiten, die Abschnitte A2 bis A5 und A9 bis A13 sowie
A15 bis A19 und A23 bis A26 jeweils neun Längeneinheiten ein. Die verbleibenden Abschnitte
A6 bis A8 und A20 bis A22 nehmen jeweils zwölf Längeneinheiten ein. Bei der Anzeige
ein und desselben Informationsinhaltes auf Abschnitten unterschiedlicher Länge erfolgt
daher entweder die Anzeige in unterschiedlicher Größe, oder es kann vorgesehen sein,
daß auf einem kürzeren Abschnitt die für einen längeren Abschnitt bestimmte volle
Information nur ausschnittsweise angezeigt wird.
[0020] Die Fig. 1 bis 3 verdeutlichen auch, daß jeder Sponsor für seinen als Werbeaussage
dienenden Informationsinhalt mindestens ein Sichtanzeigefeld in jeder Spielfeldhälfte
1, 2 zur Verfügung haben kann. In Fig. 3 sind temporär jeweils nur zwei Sponsoren
werbend präsent (Informationsinhalte I1 und I2), wobei jeder Sponsor in beiden Spielfeldhälften
1, 2 erscheint.
1. Verfahren zum optischen Anzeigen einer Anzahl vorgegebener Informationsinhalte auf
einer sich längs einer Bande eines Spielfeldes, insbesondere Fußballfeldes, erstreckenden
Folge von Abschnitten der Bande, bei dem auf den Abschnitten gleichzeitig unterschiedliche
Informationsinhalte angezeigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß auf mindestens zwei Abschnitten der Folge die angezeigten Informationsinhalte in
einem vorgegebenen Zeitablauf gegeneinander vertauscht werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß in mindestens einer Teilfolge mit mindestens drei Abschnitten die auf den Abschnitten
angezeigten Informationsinhalte gegeneinander zyklisch vertauscht werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Folge von Abschnitten in zwei Teilfolgen aufgeteilt und in jeder Teilfolge die
auf deren Abschnitten angezeigten Informationsinhalte gegeneinander zyklisch vertauscht
werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teilfolgen dieselbe Anzahl von Abschnitten aufweisen.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf hinsichtlich ihrer Reihenfolge innerhalb jeder der beiden Teilfolgen von Abschnitten
einander entsprechenden Abschnitten jeweils zumindest teilweise übereinstimmende Informationsinhalte
angezeigt werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Teilfolge die Abschnitte paarweise benachbart sind.
7. Anzeigeeinrichtung für ein von einer Bande eingefaßtes Spielfeld, insbesondere Fußballfeld,
zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 6, mit einer längs
der Bande vorgesehenen Folge von Sichtanzeigefeldem und einer Steuereinrichtung, durch
die die Sichtanzeigefelder zur gleichzeitigen optischen Anzeige unterschiedlicher
vorgegebener Informationsinhalte betreibbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung eine Ablaufsteuerung aufweist, durch die die angezeigten Informationsinhalte
mindestens zweier Sichtanzeigefelder der Folge in einem vorgegebenen Zeitablauf gegeneinander
austauschbar sind.
8. Anzeigeeinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Ablaufsteuerung in mindestens einer Teilfolge mit mindestens drei Sichtanzeigefeldern
die angezeigten Informationsinhalte der Sichtanzeigefelder gegeneinander zyklisch
vertauschbar sind.
9. Anzeigeeinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Folge von Sichtanzeigefeldern in zwei Teilfolgen aufgeteilt ist, in deren jeder
durch die Ablaufsteuerung die angezeigten Informationsinhalte der Sichtanzeigefelder
gegeneinander zyklisch vertauschbar sind.
10. Anzeigeeinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teilfolgen dieselbe Anzahl von Sichtanzeigefeldern aufweisen.
11. Anzeigeeinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Ablaufsteuerung auf hinsichtlich ihrer Reihenfolge innerhalb jeder der
beiden Teilfolgen von Sichtanzeigefeldern einander entsprechenden Sichtanzeigefeldern
jeweils zumindest teilweise übereinstimmende Informationsinhalte angezeigt werden.
12. Anzeigeeinrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder der beiden Teilfolgen die Sichtanzeigefelder paarweise benachbart angeordnet
sind.
1. A method for optically displaying a number of pieces of predetermined information
content on a series of sections of the edge extending along an edge of a playing field,
in particular a football pitch, wherein different pieces of information content are
displayed simultaneously on the sections, characterised in that the displayed pieces of information content are interchanged at a preset interval
on at least two sections of the series.
2. The method according to Claim 1, characterised in that in at least one partial series comprising at least three sections the pieces of information
content displayed on the sections are interchanged cyclically.
3. The method according to Claim 1, characterised in that the series of sections is divided into two partial series and in each partial series
the pieces of information content displayed on the sections of the latter are interchanged
cyclically.
4. The method according to Claim 3, characterised in that the two partial series have the same number of sections.
5. The method according to Claim 4, characterised in that on sections corresponding to one another with regard to their sequence within each
of the two partial series of sections at least partially corresponding pieces of information
content are respectively displayed.
6. The method according to any of Claims 2 to 5, characterised in that in every partial series the sections are adjacent to one another in pairs.
7. A display device for a playing field, in particular a football pitch, bordered by
an edge for the implementation of the method according to any of Claims 1 to 6, having
a series of visual display fields provided along the edge and a control device by
means of which the visual display fields can be operated for the simultaneous optical
display of different predetermined pieces of information content, characterised in that the control device has a sequencer by means of which the pieces of information content
displayed of at least two visual display fields of the series can be interchanged
at a predetermined interval.
8. The display device according to Claim 7, characterised in that in at least one partial series with at least three visual display fields the pieces
of information content of the visual display fields displayed can be interchanged
cyclically by the sequencer.
9. The display device according to Claim 7, characterised in that the series of visual display fields is divided into two partial series in each of
which the pieces of information content of the visual display fields displayed can
be interchanged cyclically by the sequencer.
10. The display device according to Claim 9, characterised in that the two partial series have the same number of visual display fields.
11. The display device according to Claim 9, characterised in that on visual display fields corresponding to one another with regard to their sequence
within each of the two partial series of visual display fields at least partially
corresponding pieces of information content are respectively displayed by the sequencer.
12. The display device according to any of Claims 8 to 11, characterised in that in each of the two partial series the visual display fields are disposed adjacent
to one another in pairs.
1. Procédé de présentation optique d'un certain nombre d'informations prédéfinies sur
une suite de tronçons de bandeau qui s'étend le long d'un bandeau périphérique sur
un terrain de jeu, notamment un terrain de football, dans lequel des informations
différentes sont présentées simultanément sur lesdits tronçons, caractérisé par le fait que sur au moins deux tronçons de la suite, les informations affichées sont permutées
conformément à un enchaînement prédéterminé.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que dans au moins une suite partielle comportant au moins trois tronçons de bandeau,
les informations affichées sur les tronçons de bandeau sont permutées de manière cyclique.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la suite de tronçons de bandeau est subdivisée en deux suites partielles et que dans
chaque suite partielle les informations affichées sur les tronçons de bandeau sont
permutées de manière cyclique.
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé par le fait que les deux suites partielles comportent le même nombre de tronçons de bandeau.
5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé par le fait que sur des tronçons de bandeau qui se correspondent mutuellement du point de vue de
leur position à l'intérieur de chacune des deux suites partielles de tronçons de bandeau,
sont affichées des informations qui concordent au moins partiellement.
6. Procédé selon une des revendications 2 à 5, caractérisé par le fait que dans chaque suite partielle les tronçons de bandeau sont disposés par paires.
7. Dispositif de présentation pour un terrain de jeu, notamment un terrain de football,
entouré par un bandeau, pour la mise en oeuvre du procédé selon une des revendications
1 à 6, comportant une suite de panneaux de présentation visuelle disposés le long
du bandeau périphérique ainsi qu'un dispositif de commande à l'aide duquel les panneaux
de présentation visuelle peuvent être pilotés pour l'affichage simultané d'un certain
nombre d'informations différentes prédéfinies, caractérisé par le fait que le dispositif de commande comporte une commande séquentielle grâce à laquelle les
informations affichées d'au moins deux panneaux de présentation visuelle de la suite
peuvent être permutées selon un enchaînement prédéterminé.
8. Dispositif de présentation selon la revendication 7, caractérisé par le fait qu'à l'aide de la commande séquentielle, dans au moins une suite partielle comportant
au moins trois panneaux de présentation visuelle, les informations affichées desdits
panneaux de présentation visuelle peuvent être permutées de manière cyclique.
9. Dispositif de présentation selon la revendication 7, caractérisé par le fait que la suite de panneaux de présentation visuelle est subdivisée en deux suites partielles
dans chacune desquelles les informations affichées sur les panneaux de présentation
visuelle peuvent être permutées de manière cyclique à l'aide de la commande séquentielle.
10. Dispositif de présentation selon la revendication 9, caractérisé par le fait que les deux suites partielles comportent le même nombre de panneaux de présentation
visuelle.
11. Dispositif de présentation selon la revendication 9, caractérisé par le fait que sur des panneaux de présentation visuelle qui se correspondent mutuellement du point
de vue de leur position à l'intérieur de chacune des deux suites partielles de panneaux
de présentation visuelle, des informations qui concordent au moins partiellement peuvent
être affichées à l'aide de la commande séquentielle.
12. Dispositif de présentation selon une des revendications 8 à 11, caractérisé par le fait que dans chacune des deux suites partielles les panneaux de présentation visuelle sont
disposés par paires contigües.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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