[0001] Die Erfindung betrifft einen Infrarotstrahler mit einem in einem Quarzglasrohr angeordneten,
Carbonfasern enthaltenden Heizelement, dessen Enden mit durch die Wand des Quarzglasrohres
führenden Kontaktelementen verbunden ist. Die Erfindung bezieht sich desweiteren auf
ein Verfahren zum Betreiben eines derartigen Infrarotstrahlers.
[0002] Infrarotstrahler der genannten Art sind beispielsweise aus DE 198 39 457 A1 bekannt.
Sie weisen spiralförmige Heizelemente aus Carbonfasern auf. Solche Carbonfasern haben
den Vorteil, dass sie schnelle Temperaturwechsel zulassen, sich also durch eine hohe
Reaktionsgeschwindigkeit auszeichnen. Der bekannte Carbonstrahler weist aufgrund seiner
Wendelung und der damit verbundenen großen Oberfläche eine relativ hohe Strahlungsleistung
auf und ist geeignet zum Betreiben bei Temperaturen unterhalb von 1000°C. In der praktischen
Ausführung sind Temperaturen des Heizelementes von max. 950°C bevorzugt. Aufgrund
dieser Temperaturobergrenzen ist die erreichbare Strahlungsleistung begrenzt.
[0003] Ähnliche Infrarotstrahler sind in DE 44 19 285 A1 beschrieben. Hier wird ein Carbonband
mäanderförmig aus mehreren zusammenhängenden Teilabschnitten gebildet. Aus GB 2 233
150 A sind ebenfalls Infrarotstrahler bekannt, bei denen das Heizelement als Carbonband
ausgebildet ist. Aus DE-GM 1 969 200 sowie aus GB 1 261 748 und EP 163 348 A1 sind
Infrarotstrahler mit metallischen Heizelementen bekannt. Diese können aufgrund einer
relativ geringen Oberfläche auch nur begrenzte Strahlungsleistung erzielen. Insbesondere
aus den beiden letztgenannten Druckschriften ist es bekannt, die Heizelemente so auszubilden,
dass sie das sie umgebende Quarzrohr stellenweise berühren und sich dort abstützen.
[0004] Generelles Problem von Infrarotstrahler ist es, dass Quarzrohre oberhalb von etwa
1000°C, insbesondere bei Berührung, leicht rekristallisieren, so dass sie unbrauchbar
werden.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen verbesserten Infrarotstrahler, insbesondere
mit höherer Strahlungsleistung und langer Lebensdauer bereitzustellen, sowie ein Verfahren
zu dessen Betrieb anzugeben.
[0006] Die Aufgabe wird für den Infrarotstrahler dadurch gelöst, dass das Heizelement beabstandet
von der Wand des Quarzglasrohres angeordnet ist und dass das Heizelement mittels Abstandshaltem
zu der Achse des Quarzglasrohres zentriert ist, trotzdem die Abstandshalter Wärmebrücken
darstellen. Überraschenderweise hat es sich gezeigt, dass dadurch die Temperatur des
Heizelementes wesentlich erhöht werden kann, ohne dass das Quarzglasrohr rekristallisiert,
da die die Rekristallisation auslösende Berührung durch das Heizelement (Kohlenstofffasern)
verhindert wird. Insbesondere ist es von Vorteil für das Erreichen einer hohen Strahlungsleitung,
wenn das Heizelement die Form eines spiralförmigen oder gewendelten Bandes aufweist.
[0007] Zweckmäßig ist es, dass der Innendurchmesser des Quarzglasrohres mindestens 1,5 mal
so groß ist wie der Durchmesser der Spirale oder Wendel des Heizelementes. Bei einem
solchen Abstand, vorzugsweise bei einem solchen Durchmesserverhältnis, vorzugsweise
bei einem Verhältnis von etwa 1,7 kann die Temperatur des Heizelementes auf deutlich
mehr als 1000°C erhöht werden. Bei einem Durchmesserverhältnis von etwa 2,5 kann die
Temperatur des Heizelementes auf Temperaturen oberhalb 1500°C erhöht werden, so dass
die Strahlungsleistung, die der 4. Potenz der absoluten Temperatur proportional ist,
entsprechend steigt.
[0008] Vorteilhafter Weise sind die Abstandshalter aus Molybdän und/oder Wolfram und/oder
Tantal oder einer Legierung aus mindestens zwei dieser Metalle gebildet. Es hat sich
gezeigt, dass derartige Abstandshalter einerseits eine hohe thermische Stabilität
aufweisen, andererseits jedoch eine Erhitzung des Quarzglasrohres bis zur Rekristallisation
vermieden wird.
[0009] Insbesondere ist es von Vorteil für eine stabile Anordnung des Heizelementes, dass
die Abstandshalter zumindest an ihrer dem Heizelement zugewandten Seite eine solche
Ausdehnung in Längsrichtung des Heizelementes aufweisen, die größer ist als die in
dieser Längsrichtung gebildeten Abstände zwischen den Windungen des Heizelementes.
Dadurch wird auch bei Vibrationen ein Abrutschen der Abstandshalter in die Zwischenräume
zwischen den einzelnen Windungen vermieden.
[0010] Es ist zweckmäßig, zwischen Heizelement und Abstandshaltern Keramik, insbesondere
Aluminiumoxid oder Zirkondioxid anzuordnen, da dadurch die Lebensdauer des Heizelementes
erhöht wird und einvorzeitiges Durchbrennen verhindert wird.
[0011] Es ist weiterhin von Vorteil, die Kontaktelemente an ihren mit dem Heizelement verbundenen
Enden aus federndem Material auszubilden, um eine zuverlässige Fixierung der Kontaktelemente
vor deren Verschweißen mit weiteren Kontakten zu gewährleisten. Insbesondere kann
als federndes Material Molybdän verwendet werden.
[0012] Die Enden der Kontaktelemente, die mit dem Heizelement verbunden sind, können auch
als diese Enden des Heizelementes umgreifende Hülsen ausgebildet sein, wobei die Hülsen
Molybdän gebildet sein können.
[0013] Es hat sich von Vorteil erwiesen, dass zwischen den Enden des Heizelementes und den
Kontaktelementen Grafit, insbesondere als Grafitpapier, angeordnet ist, um den galvanischen
Kontakt zwischen den Kontaktelementen und den Carbonfasern des Heizelementes zu optimieren.
Das Heizelement besteht zweckmäßigerweise im wesentlichen oder ausschließlich aus
Carbonfasern.
[0014] Zwischen dem Grafit und dem Heizelement kann eine Edelmetallpaste und/oder ein auf
den Enden des Heizelementes aufgebrachter metallischer Überzug angeordnet sein. Wobei
der metallische Überzug aus Nickel oder einem Edelmetall gebildet und vorzugsweise
galvanisch aufgebracht sein kann.
[0015] Dadurch wird die Kontaktierung weiter verbessert. Eine Verschweißung der kontaktgebenden
Teile kann mittels Widerstandsschweißung oder Laserschweißung erfolgen.
[0016] Die Aufgabe wird für das Verfahren zum Betreiben eines Infrarotstrahlers dadurch
gelöst, dass das Heizelement auf eine Temperatur von größer als 1000°C, vorzugsweise
größer als 1500°C, erhitzt wird.
[0017] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer Zeichnung näher
erläutert. In der Zeichnung zeigt
- Fig. 1
- einen erfindungsgemäßen gewendelten Carbonstrahler,
- Fig. 2 bis 9
- verschiedene Ausführungsformen für Abstandshalter,
- Fig. 10
- ein Kontaktelement,
- Fig. 11
- die Anordnung eines Kontaktelementes an dem Heizelement,
- Fig. 12
- die schematische Ansicht einer Kontaktierung,
- Fig. 13
- einen Schnitt durch die Kontaktierung mit Schweißstelle,
- Fig. 14
- eine Kontaktierung des Heizelementes und
- Fig. 15
- eine schematische Schnittdarstellung der Kontaktierung.
[0018] In Fig. 1 ist ein erfindungsgemäßer Infrarotstrahler dargestellt. In einem Quarzglasrohr
1 ist als Heizelement 2 ein gewendeltes Carbonband angeordnet, das mit Abstandshaltern
3 von der Wand des Quarzglasrohres 1 beabstandet gehalten wird. An seinen Enden ist
das Heizelement 2 mit Kontaktelementen 4 verbunden, wobei die Bandkontaktierung als
Hülse 5 aus Molybdän ausgebildet ist. Aus der Hülse 5 führt eine Anschlußfahne 6 heraus,
von der aus Kontakte 7 über Molybdändichtungsfolien 8 innerhalb des Quetschungsbereiches
9 des Quarzglasrohres 1 nach außen zu den äußeren Anschlüssen 10 geführt sind.
[0019] Carbonstrahler mit gewendelten Heizelementen gemäß Fig. 1 weisen gegenüber Carbonstrahlern
mit einem ungewendelten Band eine etwa 2,5- bis 3-fach größere Oberfläche und damit
2,5- bis 3-fach größere Leistungsdichte auf. Auch gegenüber Infrarotstrahlern mit
metallischen Heizelementen weisen mit Carbonbändern als Heizelement ausgestattete
Infrarotstrahler eine wesentlich höhere Leistungsdichte auf. So ist eine wesentlich
niedrigere Temperatur der Carbonbänder als Heizelement notwendig gegenüber Heizelementen,
die aus Metall gebildet sind, um die gleiche Leistungsdichte zu erreichen. In konkreten
Fällen wurden Leistungsdichten von 900 kW/m
2 bei Wolfram-Halogenstrahlern bei etwa 3000 Kelvin erzielt, während das entsprechend
gewendelte Carbonband für die gleiche Leistungsdichte lediglich auf eine Temperatur
von etwa 2170 Kelvin gebracht werden musste.
Der in Fig. 1 dargestellte Infrarotstrahler kann bei Temperaturen > 1000°C betrieben
werden. Hierfür ist ein Verhältnis des Innendurchmessers des Quarzglasrohres zu dem
Durchmesser der Wendel des Heizelementes von mindestens 1,5, insbesondere von 1,7
notwendig. Bei einem Durchmesserverhältnis von mindestens 2,5 kann das Heizelement
mit Temperaturen von > 1500°C betrieben werden.
[0020] Die Abstandshalter 3 sind beispielsweise aus Molybdän. Es kommen auch Wolfram oder
Tantal bzw. Leierungen der genannten Metalls in Frage. Die Ausdehnung der Abstandshalter
3 in axialer Richtung ist größer als der axiale Zwischenraum zwischen zwei Heizwendelabschnitten
der Heizelemente 2. Zwischen den einzelnen Abstandshaltern 3 und dem Heizelement 2
ist jeweils ein isolierender Keramikeinsatz 11 angeordnet, um eine Schädigung des
Heizelementes 2 und damit einen vorzeitigen Ausfall zu vermeiden. Der Keramikeinsatz
ist aus Aluminiumoxid oder Zirkondioxid hergestellt, je nach beabsichtigter Betriebstemperatur.
[0021] Verschiedene spezielle Ausführungsformen der Abstandshalter 3 sind in den Fig. 2
bis 9 dargestellt. Fig. 2 zeigt eine sehr einfache und kostengünstige Ausführungsform.
Fig. 3 zeigt diese Ausführungsform mit einem Keramikeinsatz 11. Die in den Fig. 2
bis 8 dargestellten Ausführungsformen sind vorzugsweise aus Metallen hergestellt,
wobei kompliziertere Ausführungsformen, wie sie in den Fig. 4 bis 8 dargestellt sind,
aus einzelnen Teilen zusammengeschweißt sein können. Der in Fig. 4 dargestellte Abstandshalter
ist aufgrund seiner konzentrischen Ausbildung und 2-seitigen Fixierung des Inneren
Ringes besonders stabil, ebenso wie der Abstandshalter gemäß Fig. 7, bei dem ein ringförmiger
Teil 12 von einem Dreieck 13 umgeben ist. Bei dieser Ausführungsform ist die Kontaktfläche
zwischen dem Abstandshalter 3 und dem Quarzglasrohr 1 besonders gering. Die Ausführungsformen
nach Fig. 5 und 6 sind sehr ähnlich, wobei bei beiden ein innerer Ring 14 von Federarmen
15;15' umgeben ist, die den inneren Ring 14 gegen das Quarzglasrohr 1 abstützen. Fig.
8 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei der zwei Ringe 14;14' konzentrisch zueinander
angeordnet sind.
[0022] In Fig. 9 ist ein Abstandshalter 3 aus einem keramischen Material (Aluminiumoxid
oder Zirkondioxid) dargestellt. Bei dieser Ausführungsform ist die Anordnung eines
zusätzlichen Keramikeinsatzes 11 nicht erforderlich. Dieser Abstandshalter weist Öffnungen
16 auf, die verhindern, dass innerhalb des Strahlers mehrere voneinander abgeschlossene
Räume entstehen. Die Öffnungen ermöglichen ein problemloses Evakuieren des Quarzglasrohres
1.
[0023] Eine Ausführungsform der Carbonwendelkontaktierung ist in den Fig. 10 bis 13 dargestellt.
Fig. 10 zeigt ein Kontaktelement 4 aus einem federnden Material, beispielsweise aus
Molybdän. Fig. 11 zeigt das Kontaktelement, das über das Carbonband des Heizelementes
2 geschoben ist und dieses beidseitig umfasst. Zwischen beiden Materialien ist Grafitpapier
17 zur Verbesserung der Kontaktierung gelegt. Dieser Schichtverbund wird zusammengedrückt
und an der mit "X" bezeichneten Schweißstelle 18 mittels Widerstandsschweißen order
Laserschweißen verschweißt, wobei die beiden Schenkel des Kontaktelementes direkt
miteinander verbunden werden und das Carbonband des Heizelementes 2 sowie das Graphitpapier
17 zwischen sich einschließen. Fig. 12 zeigt die schematische Ansicht dieser Kontaktierung,
wobei die Schweißstellen 18 markiert sind. Dabei ist die Schnittansicht längs der
Linie A-A in Fig. 13 dargestellt. Fig. 14 und 15 zeigen eine weitere Ausführungsform
der Kontaktierung, wobei Fig. 15 einen Schnitt entlang der Linie A-A aus Fig. 14 zeigt.
Dabei ist die Carbonwendel des Heizelementes 2 von einer Hülse 5 umgeben. Zwischen
der Hülse 5 und der Carbonwendel des Heizstrahlers 2 ist Grafitpapier 17' angeordnet.
Die Hülse 5 ist aus Molybdän hergestellt. Im Inneren des Heizelementes 2 ist im Bereich
der Hülse 5 eine innere Hülse 19 angeordnet, die in die nach außen führende Anschlussfahne
6 mündet. Zwischen der inneren Hülse 19 und dem Heizelement 2 ist ebenfalls Grafitpapier
17 angeordnet. Die Schichten liegen dicht aufeinander, die Abstände in den Zeichnungen
(Fig. 11, 13 und 15) sind lediglich der besseren Übersicht halber vorhanden. Zwischen
dem Grafitpapier 17; 17' und dem Heizelement 2 kann eine Edelmetallpaste oder ein
auf den Enden des Heizelementes 2 aufgebrachter metallischer Überzug, vorzugsweise
aus Nickel oder einem Edelmetall, angeordnet sein, wobei der metallische Überzug galvanisch
auf das Heizelement aufgebracht sein kann. Dieser Überzug bzw. die Edelmetallpaste
kann sowohl auf der inneren als auch auf der äußeren Seite des Heizelementes 2 angeordnet
sein, d.h. sowohl zwischen dem Heizelement 2 und der inneren Hülse 19 als auch zwischen
dem Heizelement 2 und der äußeren Hülse 5. Der Überzug bzw. die Edelmetallpaste sind
der besseren Übersicht halber in den Figuren nicht dargestellt.
1. Infrarotstrahler mit einem in einem Quarzglasrohr angeordneten, Carbonfasern enthaltenden
Heizelement, dessen Enden mit durch die Wand des Quarzglasrohres führenden Kontaktelementen
verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizelement (2) beabstandet von der Wand des Quarzglasrohres (1) angeordnet ist
und dass das Heizelement (2) mittels Abstandhaltern (3) zu der Achse des Quarzglasrohres
(1) zentriert angeordnet ist.
2. Infrarotstrahler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizelement (2) die Form eines spiralförmigen oder gewendelten Bandes aufweist.
3. Infrarotstrahler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Innendurchmesser des Quarzglasrohres (1) mindestens 1,5 mal so groß ist wie der
Durchmesser der Spirale oder Wendel des Heizelementes (2).
4. Infrarotstrahler nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandshalter (3) aus Molybdän und/oder Wolfram und/oder Tantal oder einer Legierung
aus diesen Metallen gebildet sind.
5. Infrarotstrahler nach mindestens einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandshalter (3) zumindest an ihrer dem Heizelement (2) zugewandten Seite eine
solche Ausdehnung in Längsrichtung des Heizelementes (2) aufweisen, die größer ist
als die in dieser Längsrichtung gebildeten Abstände zwischen den Windungen des Heizelementes
(2).
6. Infrarotstrahler nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Heizelement (2) und Abstandshaltern (3) Keramik (11), insbesondere Aluminiumoxid
oder Zirkondioxid, angeordnet ist.
7. Infrarotstrahler nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktelemente (4) an ihren mit dem Heizelement (2) verbundenen Enden aus federndem
Material gebildet sind.
8. Infrarotstrahler nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das federnde Material aus Molybdän gebildet ist.
9. Infrarotstrahler nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Kontaktelemente (4), die mit dem Heizelement (2) verbunden sind, als
die Enden des Heizelementes (2) umgreifende Hülsen (5) ausgebildet sind.
10. Infrarotstrahler nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülsen (5) aus Molybdän gebildet sind.
11. Infrarotstrahler nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Enden des Heizelementes (2) und den Kontaktelementen (4) Grafit, insbesondere
als Grafitpapier (17;17'), angeordnet ist.
12. Infrarotstrahler nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Grafit und dem Heizelement (2) eine Edelmetallpaste und/oder ein auf
den Enden des Heizelementes (2) aufgebrachter metallischer Überzug angeordnet ist.
13. Infrarotstrahler nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der metallische Überzug aus Nickel oder einem Edelmetall gebildet ist.
14. Infrarotstrahler nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der metallische Überzug galvanisch aufgebracht ist.
15. Infrarotstrahler nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass kontaktgebende Teile mittels Widerstandsschweißung oder Laserschweißung miteinander
verbunden sind.
16. Verfahren zum Betreiben eines Infrarotstrahlers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizelement (2) auf eine Temperatur von größer als 1000°C, vorzugsweise größer
als 1500°C, erhitzt wird.