[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Ausrichteeinheit für bogenförmiges Material,
wie sie beispielsweise bei der Bedruckstoffzufuhr an bogenverarbeitenden Druckmaschinen
eingesetzt werden kann, um das zu bedruckende Material passgenau auszurichten.
[0002] DE 44 16 564 A1 bezieht sich auf eine Blattausrichtvorrichtung. Diese Vorrichtung
zum Ausrichten eines sich entlang einer sich im wesentlichen planen Transportbahn
bewegenden Blattes ermöglicht die Ausrichtung eines sich bewegenden Blattes in einer
Vielzahl orthogonaler Richtungen, beispielsweise quer zur Transportbahn, in Richtung
der Transportbahn und zur Beseitigung von Schieflagen. Die Vorrichtung weist eine
erste Rollenanordnung mit einer ersten Andruckrolle auf, die so gelagert ist, dass
sie sich um eine Achse drehen kann, die in einer sich parallel zur Ebene der Transportbahn
erstreckenden Ebene liegt, und im wesentlichen rechtwinklig zur Richtung des Blatttransportes
entlang der Transportbahn verläuft. Eine zweite Rollenanordnung weist eine zweite
Andruckrolle auf, die so gelagert ist, dass sie sich um eine Achse drehen kann, die
in einer sich parallel zur Ebene der Transportbahn erstreckenden Ebene liegt und im
wesentlichen rechtwinklig zur Richtung des Blatttransportes entlang der Transportbahn
verläuft. Es ist eine dritte Rollenanordnung vorgesehen, die eine dritte Andruckrolle
aufweist, die so gelagert ist, dass sie sich um eine Achse drehen kann, die in einer
sich parallel zur Ebene der Transportbahn erstreckenden Ebene liegt und im wesentlichen
rechtwinklig zur Richtung des Blatttransportes entlang der Transportbahn verläuft.
Eine dritte Rollenanordnung, die um eine Achse drehbar ist, die in einer sich parallel
zur Ebene der Transportbahn erstreckenden Ebene liegt und im wesentlichen rechtwinklig
zur Richtung des Blatttransportes entlang der Transportbahn verläuft, ist entlang
ihrer Drehachse in einer quer zur Transportbahn verlaufenden Richtung bewegbar. Schließlich
ist eine Steuereinrichtung vorgesehen, die mit der ersten bzw. zweiten bzw. dritten
Rollenanordnung in Wirkverbindung steht und wahlweise die Drehung der ersten und zweiten
Rollenanordnung steuert, um die Vorderkante eines sich in Richtung des Blatttransportes
entlang der Transportbahn bewegenden Blattes in eine rechtwinklig zur Richtung des
Blatttransportes angeordnete Lage auszurichten. Die Steuereinrichtung steuert ferner
die Drehung und Querbewegung der dritten Rollenanordnung, um das sich bewegende Blatt
in der quer zur Richtung des Blatttransportes verlaufenden Richtung sowie in der Richtung
auszurichten, in der sich das Blatt entlang der Transportbahn bewegt.
[0003] Die aus DE 44 16 564 A1 bekannte Blattausrichtevorrichtung, vermag die geforderten
Ausrichtegenauigkeiten nur in begrenztem Maße zu erfüllen. Um die geforderten Ausrichtegenauigkeiten
zu erreichen, ist eine umfangreiche Modifikation der Blattausrichtevorrichtung des
Standes der Technik erforderlich, die nicht wirtschaftlich erscheint.
[0004] Bei bogenverarbeitenden nach dem Offset-Prinzip funktionierenden Druckmaschinen werden
die Bogen auf dem Anlegetisch in geschuppter Anordnung gefördert, bevor sie an in
der Anlegetischebene vorgesehenen Seiten- und Ziehmarken ausgerichtet werden. Nach
erfolgter Ausrichtung des bogenförmigen Materials wird dieses in ausgerichtetem Zustand
an einen Vorgreifer übergeben, der das bogenförmige Material auf Maschinengeschwindigkeit
beschleunigt und an einen der Vorgreifereinrichtung nachgeordneten bogenförmigen Zylinder
übergibt.
[0005] Diese Lösung geht mit einem sehr hohen steuerungstechnischen und mechanischen Aufwand
einher.
[0006] Angesichts der Nachteile der aus dem Stand der Technik bekannten Lösungen liegt der
Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Ausrichtung eines bogenförmigen Materiales so
durchzuführen, dass unbedrucktes, bereits bedrucktes oder anderweitig bebildertes,
bogenförmiges Material durch die die Ausrichtung vornehmenden Komponenten weder in
seiner ausgerichteten Lage beeinflusst, noch die Oberseite beschädigt oder anderweitig
beeinträchtigt wird.
[0007] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
[0008] Die mit der erfindungsgemäßen Lösung erzielbaren Vorteile sind vor allem darin zu
erblicken, dass durch die Ausbildung von das bogenförmige Material in der Ausrichteeinheit
ergreifenden Rotationselementen als verschiebbare Rotationselemente, die Ausrichteeinheit
Veränderungen des Reibkoeffizienten der an den Oberflächen der Gegendruckrollen durch
sich einstellenden Verschleiß oder nachlassender Normalkraft, sowie Änderungen der
Reibkoeffizienten der oberhalb der Bogenförderebene vorgesehenen Segmentrollen innerhalb
der Ausrichteeinheiten kompensiert werden. Die zur Erzeugung der Vorschubkraft zwischen
den miteinander zusammenarbeitenden Umfangsflächen der von Segmentrollen und Gegendruckrollen
erforderliche Normalkraft, kann beispielsweise durch elastische Federelemente erzeugt
werden. Die Rückstellung der Gegendruckrollen nach . erfolgter Verschiebung quer zur
Bogenförderrichtung innerhalb der Ausrichteeinheit kann nach der Korrektur der Lage
des auszurichtenden Bedruckstoffes relativ zu seiner Laufrichtung mit einem Stellglied,
seien es mechanische Kurvenscheiben oder elektrische oder pneumatische Stellglieder,
wieder in seine ursprüngliche Position zurückgestellt werden.
[0009] In vorteilhafter Ausgestaltung des der Erfindung zugrundeliegenden Gedankens, kann
die auf das bogenförmige Material einwirkende Vorschubkraft durch Anstellung eines
in einer Ebene liegenden Paares von Rotationselementen, seien es angetriebene Segmentrollen
oder die Gegendruckrollen, an das jeweils andere Paar von Rotationselementen erzeugt
werden. Dazu lassen sich in vorteilhafter Weise Kraftspeicher, wie beispielsweise
Federelemente einsetzen.
[0010] Die Einstellung der Normalkraft auf das bogenförmige Material kann sowohl durch Aufbringen
der Normalkraft auf die in der Ebene oberhalb der Bogenförderebene befindlichen Segmentrollen
als auch an den in der unterhalb der Bogenförderebene angeordneten Gegendruckrollen
aufgebracht werden.
[0011] In vorteilhafter Weise sind die das bogenförmige Material berührenden Rotationselemente
als Segmentrollen ausgebildet, deren Umfangsabwicklung etwa einen Dreiviertelkreis
beschreibt.
[0012] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des der Erfindung zugrundeliegenden
Gedankens können die als Segmentrollen ausgebildeten Rotationskörper in Bogenlaufrichtung
gesehen, in hintereinanderliegenden Paaren oder Gruppen angeordnet werden. Die Segmentrollen,
die jeweils zu zweit voneinander beabstandet in einer oberhalb der Bogenförderebene
liegenden Ebene aufgenommen sind, werden über Antriebe angetrieben. Die Antriebe der
Segmentrollen 25 sind in einer ersten Orientierung und in einer zweiten Orientierung
in Bezug auf die Bogenlaufrichtung positioniert. Die erste Orientierung ist dadurch
gekennzeichnet, dass die Abtriebsachsen der Antriebe senkrecht zur Bogenlaufrichtung
stehen, während die zweite Orientierung dadurch charakterisiert ist, dass die Abtriebsachse
des Antriebes parallel zur Bogenlaufrichtung verläuft.
[0013] in einer Ausführungsvariante des der Erfindung zugrundeliegenden Gedankens, können
die unterhalb der Förderebene des bogenförmigen Materials angeordneten Gegendruckrollen
an Achsen stationär aufgenommen sein, während die mit diesen zusammenwirkenden als
Segmentrollen ausgebildeten Rotationskörper eine Verschiebung relativ zu den stationär
aufgenommenen Gegendruckrollen ausführen. In dieser Ausführungsvariante übersteigt
die Breite der stationär gelagerten Gegendruckrollen unterhalb der Förderebene des
bogenförmigen Materials die der Segmentrollen in einer Ebene oberhalb der Förderebene
des bogenförmigen Materials. In einer anderen Ausgestaltungsvariante des Erfindungsgegenstandes
können die Gegendruckrollen als gemeinsame relativ zu den Segmentrollen verschiebbare
Einheit ausgestaltet sein. Die Breite der Umfangsflächen der Gegendruckrollen korrespondiert
dabei zur Breite der Segmentrollen, die sich in einer Ebene paarweise oberhalb der
Förderebene des bogenförmigen Materials befinden. Die erfindungsgemäß vorgeschlagene
Ausrichteeinheit lässt sich an einem Anleger zur Zufuhr bogenförmigen Materials, zu
einer dieses Material verarbeitenden Maschine beispielsweise, einsetzen. Die mit der
erfindungsgemäß vorgeschlagenen Ausrichteeinheit ausgestatteten Druckmaschinen zur
Verarbeitung bogenförmigen Materials zeichnen sich dadurch aus, dass eine Schuppung
und eine damit einhergehende Gefahr der Unterbrechung der Bogenzufuhr bei Störungen
der Schuppe unterbleibt.
[0014] Anhand einer Zeichnung wird die Erfindung nachstehend näher erläutert.
[0015] Es zeigt:
- Figur 1
- sich einstellende Lageabweichung eines bedruckten Druckbildes relativ zu einer Bogenfläche,
- Figur 2
- einen durch einen Drehversatz gekennzeichneten Lageversatz des aufzubringenden Druckbildes
auf ein bogenförmiges Material,
- Figur 3
- einen Versatz, der auf der Unterseite bzw. der Oberseite eines bogenförmigen Materials
aufgedruckten Druckbildes,
- Figur 4
- in schematischer Wiedergabe die Seitenansicht eines Bogeneinlaufbereichs in eine bogenverarbeitende
Maschine,
- Figur 5
- die Draufsicht auf die Ausrichtekomponenten, die Sensoren sowie die Antriebe von das
bogenförmige Material relativ zur Bogenlaufrichtung ausrichtenden Rotationselementen.
- Figur 6
- die erfingungsgemäß oberhalb der Förderebene des Bedruckstoffes als Segmentrollen
ausgebildeten Rotationselemente in einer aktiven und einer inaktiven Position,
- Figuren 7,8 u. 9
- die zur Ausrichtung eines bogenförmigen Materials relativ zur Bogenlaufrichtung 22
erforderlichen Antriebsaktivierungen der oberhalb der Bogenförderebene angeordneten,
als Segmentrollen ausgebildeten Rotationselemente.
- Figur 10
- die relativ zur stationär auf Einzelachsen gelagerten Gegendruckrollen in einer Verschieberichtung
gemeinsam verschiebbaren Segmentrollen und
- Figur 11
- die synchron zu einer Verschiebung von Segmentrollen ebenfalls verschiebbare Gegendruckrollen.
[0016] Aus der Darstellung gemäß Figur 1 geht ein rechteckig orientiertes bogenförmiges
Material, beispielsweise ein Druckbogen 1 hervor. Der Druckbogen 1 enthält an seiner
Oberfläche ein aufgedrucktes Druckbild 2, welches von einem rahmenartigen Rand 3 umgeben
ist. Die innerhalb der Druckfläche 2 und dem Rahmen 3 markierten Abweichungen Δx bzw.
Δy bezeichnen Lagefehler in x- und y-Richtung, die sich beim Aufdrucken des Druckbildes
2 auf die Oberfläche des Bogens einstellen können. Die mit Bezugszeichen 4 bzw. 5
bezeichneten Abweichungen sind Lageabweichungen, wohingegen in der Darstellung gemäß
Figur 2 Winkelabweichungen des Druckbildes 2 in Bezug auf seine Position auf dem Druckbogen
1 dargestellt sind.
[0017] Aus der Darstellung gemäß Figur 2 sind die sich einstellenden Winkelfehler △ϕ mit
Bezugszeichen 6 gekennzeichnet. Das Druckbild 2 kann in den angedeuteten Positionen
auf die Oberfläche des Bedruckstoffmaterials 1 aufgedruckt werden, wobei dieses in
Bogenlaufrichtung mit seiner Förderkante 23 vorangefördert wird.
[0018] Die Darstellung gemäß Figur 3 zeigt in schematischer Ansicht einen Wendepasser, wobei
mit Bezugszeichen 7, die sich zwischen den Druckbildern 2 auf Vorder- und Rückseite
des bogenförmigen Materiales 1 einstellenden Versatze charakterisieren lassen. Diese
sind in der Darstellung gemäß Figur 3 mit Bezugszeichen 7 bzw. mit Δx und △y bezeichnet.
Der Wendepasser spielt insbesondere eine bedeutende Rolle bei durchscheinenden Papiersorten
sowie beim Broschürendruck.
[0019] Aus der Darstellung gemäß Figur 4 geht in schematisch wiedergegebener Seitenansicht
die Schnittstelle Bogenausrichtung Förderband hervor.
[0020] Einem um eine Auflaufrolle 11 bzw. eine Steuerrolle 12 umlaufenden Transportband
10, auf dessen Oberfläche das bogenförmige Material in der Förderebene 9 aufgenommen
wird, ist eine Ausrichteeinheit 8 vorgeschaltet. Nach Passage der Ausrichteeinheit
8, die nachfolgend noch detaillierter beschrieben wird, gelangt das ausgerichtete
bogenförmige Material 1 auf die Oberfläche des Transport-bandes 10 in die Förderebene
9. Nach Passage der Auflaufrolle 11 wird das bogenförmige Material 1 mittels einer
Anstellklappe oder Anstelllippe, welche in Anstellrichtung 13 bewegbar ist, beaufschlagt.
[0021] Die Anstelllippe oder Anstellklappe kann ein Kunststoffbauteil sein, welches von
einer angestellten Position 13.1 in eine abgestellte Position 13.2 bringbar ist, was
hier lediglich schematisch in durchgezogenen bzw. in gestrichelten Linien dargestellt
ist. Mittels der Anstellklappe bzw. der Anstelllippe folgt ein Andrücken des bogenförmigen
Materiales 1 auf die Oberfläche des Transportbandes 10 im ausgerichteten Zustand des
bogenförmigen Materials 1. Nach Passage des Andrückelementes passiert der an der Oberfläche
des Transportbandes 10 aufgenommenen Bogen eine Ladeeinheit 14. In der Ladeeinheit
14 ist innerhalb einer haubenförmigen Abdeckung eine Elektrode 15 aufgenommen, welche
für eine statische Aufladung des bogenförmigen Materiales 1 und damit dessen Adhäsion
an der Oberfläche des Transportbandes 10 sorgt.
[0022] Der Ladeeinheit 14, die in der Darstellung gemäß Figur 4 nur schematisch wiedergegeben
ist, ist ein Vorderkantensensor 17 nachgeordnet. Dieser besteht aus einer unterhalb
der Bogenförderebene angeordneten Strahlungsquelle 18, der eine Linsenanordnung 19
nachgeordnet ist. Das von der Linsenanordnung 19 ausgehende Strahlungsfeld 20 durchdringt
die Bogenförderebene 9 und trifft auf eine Blendenanordnung, die oberhalb des Förderpfades
des bogenförmigen Materials 1 in der Förderebene 9 angeordnet ist. Der Blendenanordnung
ist ein Empfänger 21 nachgeordnet, welcher das Vorhandensein der Vorderkante 23 des
bogenförmigen Materiales 1 registriert.
[0023] Aus der Darstellung gemäß Figur 5 geht in der Draufsicht die Ausrichteeinheit 8 hervor,
deren Komponenten hier in schematischer Darstellung wiedergegeben sind.
[0024] Die Ausrichteeinheit 8 wird von einem bogenförmigen Material 1 erreicht, welches
in Förderrichtung 22 gefördert wird. Die Vorderkante 23 des bogenförmigen Materials
1 ist in Bezug auf die Laufrichtung des bogenförmigen Materials 22 versetzt angeordnet,
wodurch sich auch ein schräger Verlauf der Seitenkanten 24 des bogenförmigen Materials
1 einstellt. Sobald die in schräger Position in Bezug auf die Laufrichtung 22 liegende
Bogenvorderkante 23 eine Lichtschranke 26 überläuft, werden die Antriebe 27, bezeichnet
mit M1 bzw. M2, die über Einzelachsen 32 Rotationselemente 25 antreiben, auf Vorschubgeschwindigkeit
beschleunigt. Durch diese über die Lichtschranke 26 gefiggerte Ansteuerung der Antriebe
27 bzw. M1 oder M2 ist sichergestellt, dass jedes Exemplar des bogenförmigen Materials
1 mit identischen Umfangsabschnitten der Rotationselemente 25, die beispielsweise
als Segmentrollen ausgestaltet sein können, in Berührung kommt. Etwaige sich einstellende
Unterschiede in der Vorschubbewegung, die auf Maß und Formtoleranzen der beiden Rotationselemente
25, angetrieben durch die Antriebe M1 und M2 zurückzuführen sein könnten, treten dadurch
bei jedem Exemplar des bogenförmigen Materials 1 in gleicher Weise auf und können
leicht herauskalibriert werden.
[0025] Nachdem durch Passage der ersten Lichtschranke 26 die beiden Rotationselemente 25
in Rotation versetzt sind, wird der Bogen mit Vorschubgeschwindigkeit über eine der
ersten Lichtschranke 26 nachgeordnete weitere Sensoreinheit 30.1 transportiert. Sobald
der erste der beiden Sensoren 30.1 die Bogenvorderkante 23 des bogenförmigen Materiales
1 detektiert hat, beginnt eine Zählereinheit die Motorschritte zu zählen. Der Zählvorgang
wird dann beendet, wenn der zweite Sensor des Sensorpaares 30.1 schaltet.
[0026] Aus dem auf diese Weise ermittelten Zählerstand wird ein Korrekturwert ermittelt,
der als zusätzlicher Vorschub an dem zuletzt gestarteten Segmentrollenantrieb, d.
h. entweder den Antrieb 27, der mit M1 oder denjenigen, der mit M2 bezeichnet ist.
Dadurch wird der entsprechende als Segmentrolle beispielsweise ausgebildete Rotationskörper
25 mit erhöhter Vorschubgeschwindigkeit bewegt, bis die vorgegebene Wegdifferenz vollständig
ausgeglichen ist. Am Ende dieses Korrekturvorganges ist die Bogenvorderkante 23 exakt
senkrecht zur Bogenlaufrichtung 22 orientiert.
[0027] Nach erfolgter Korrektur wird das bogenförmige Material 1 in Bogenlaufrichtung 22
laufend von dem ersten Paar Rotationskörper 25 an das diesen nachgeordnete Paar Rotationskörper
25 übergeben, welche an einer gemeinsamen Achse 31 aufgenommen sind. Nunmehr wird
das über die Antriebe 27 bzw. M1, M2 angetriebene Segmentrollenpaar 25 abgeschaltet
und bewegt sich in eine Ruheposition.
[0028] Der in Bezug auf seine Winkellage nunmehr korrekt ausgerichtete Bogen läuft nunmehr
auf ein Sensorfeld 30 auf, in der die Position der Seitenkanten 24 des bogenförmigen
Materials 1 gemessen wird. Aus dem ermittelten Messwert wird eine Positionsänderung
für den Antrieb 27 ermittelt, der mit M4 bezeichnet ist, dessen Antriebswelle sich
parallel zur Bogenlaufrichtung 22 erstreckt. Mittels dieses in einer zweiten Orientierung
29 aufgenommenen Antriebes 27 erfolgt eine Korrekturänderung des bogenförmigen Materials
1 parallel zur Bogenlaufrichtung 22 (vergl. Figur 7).
[0029] Danach läuft der solcherart in seiner Winkellage und seiner seitlichen Position entsprechend
zum Transportband 10 ausgerichtete Bogen 1 unterhalb in einer Anstellposition geschwenkte
Anstellklappe oder Anstelllippe auf das Transportband 10 auf, um in korrekt ausgerichteter
Position in die nachgeschaltete Druckeinheit einzulaufen.
[0030] Aus der Darstellung gemäß Figur 6 geht eine Ausführungsvariante der in der Ausrichteeinheit
8 aufgenommenen oberhalb der Förderebene 9 des bogenförmigen Materials 1 befindlichen
Rotationselementes 25 hervor.
[0031] Die Rotationselemente 25 können in bevorzugter Ausführungsform als Segmentrollen
ausgebildet sein, die eine durch eine Unterbrechung gekennzeichnete Umfangsfläche
33 aufweisen. Die Segmentrollen 25 rotieren in Richtung 34, gekennzeichnet durch den
Pfeil und beschreiben einen etwa Dreiviertelkreis in Bezug auf ihre Rotationsachse.
Unterhalb der jeweiligen Segmentrollen 25 ist eine das bogenförmige Material 1 abstützende
Rolle, hier nur schematisch wiedergegeben, dargestellt. Die als Rotationskörper dienenden
Segmentrollen 25 sind in einer Ruheposition im linken Teil der Figur 6 dargestellt,
während sie im rechten Teil der Figur 6 ein in Bogenlaufrichtung 22 gefördertes Exemplar
des bogenförmigen Materiales 1 mit ihrer Umfangsfläche greifen und entsprechend der
Drehrichtung 34 transportieren.
[0032] Aus der Figurenabfolge der Figuren 7, 8 und 9 geht die Korrektur der Winkellage und
die Korrektur der Seitenlage des bogenförmigen Materials 1 bei der Passage der Ausrichteeinheit
8 hervor.
[0033] In der in Figur 7 gezeigten Position des bogenförmigen Materiales 1 hat dessen Vorderkante
23 gerade den letzten Sensor des Sensorpaares 30.1 erreicht, so dass nunmehr der mit
M1 bezeichnete Antrieb 27 der Segmentrolle 25 aktiviert werden kann, um die Winkellage
des bogenförmigen Materiales 1 in Bezug auf die Laufrichtung 22 auszugleichen. Erwähnt
sei noch, dass im Gegensatz zu den Antrieben M3 und M4 die über eine durchgehende
Antriebswelle 31 miteinander verbunden sind, die Segmentrollen 25, die mit den Antrieben
M1 und M2 in Verbindung stehen, jeweils über Einzelwellen 32 angetrieben sind.
[0034] Nach Korrektur der Winkellage des bogenförmigen Materiales 1, wie in Figur 7 dargestellt,
erfährt das bogenförmige Material 1 eine Korrektur seiner Seitenlage.
[0035] Nach der Messung der Lage der Seitenkanten 24 des bogenförmigen Materials 1 durch
die Sensorfilter 30, die im Bereich der Seitenkanten des Förderpfades 9 des bogenförmigen
Materiales aufgenommen sind, wird aus dem durch die Seitenkantensensoren 30 jeweils
ermittelten Messwert eine Positionsänderung berechnet, die an den Schrittmotor 27,
bezeichnet mit M4, der in der zweiten Orientierung 29 positioniert ist, weitergegeben,
damit dieser die Seitenkanten 24 des bogenförmigen Materials 1 auf die mit Bezugszeichen
37 bezeichnete Pfeilposition einstellt. In dem in Figur 8 dargestellten Zustand sind
die über die Einzelantriebe 27, bezeichnet mit M1 bzw. M2 beaufschlagten Segmentrollen
25 abgeschaltet und in ihre Ruheposition bewegt. Dort verbleiben sie bis zur Ankunft
des nächsten Exemplars des bogenförmigen Materials 1, welches in Bezug auf seine Winkellage
bzw. auf seine Seitenlage auszurichten ist.
[0036] In dem in Figur 9 dargestellten Zustand der Ausrichteeinheit wird das in seiner Winkellage
und seiner Seitenlage ausgerichtete bogenförmige Material 1 an seiner Vorderkante
23 durch eine angestellte in einer Anstellposition 13.1 befindliche Anstellklappe
oder Anstelllippe ergriffen. Dadurch wird das ausgerichtete bogenförmige Material
1 auf die Oberfläche des umlaufenden Transportbandes 10 gedrückt, wobei die Seitenkanten
24 des bogenförmigen Materials 1 exakt der Position des Zeigers 37 entsprechen. Der
Transport des ausgerichteten bogenförmigen Materials 1 in der Förderebene 9 erfolgt
nunmehr durch das das bogenförmige Material 1 unterstützende rotierende Transportband
10, an welche das bogenförmige Material 1 durch das Anstellelement angestellt ist.
Nachdem das bogenförmige Material 1 an das Transportband 10, welches um die Auflaufrolle
11 und die Steuerrolle 12 umläuft, übergeben worden ist, ist der Korrekturvorgang
beendet; nunmehr wird auch das zweite Segmentrollenpaar 25, angetrieben über den Einzelantrieb
27, bezeichnet mit M3, in seine Ruheposition bewegt und ist damit bereit für die Korrektur
des nächsten Exemplars des bogenförmigen Materials 1. Durch die Ausgestaltung der
Rotationskörper 25 als Segmentrollen kann ein Vorschub des bogenförmigen Materials
1 über eine begrenzte Weglänge derart erfolgen, ohne dass ein Schaltvorgang an Antriebs-
oder Gegendruckrollen 38, vergleiche Figur 10, 11, nötig ist. Die begrenzte Weglänge,
um welche das bogenförmige Material 1 transportiert wird, ist durch die Abwicklung
der Umfangsfläche 33 der Segmentrollen 25 definiert. In der Ausrichteeinheit 8 sind
gemäß der Figuren 7, 8 und 9 jeweils zwei Segment-rollenpaare aufgenommen. Die beiden
Segmentrollen 25 des ersten Paares können über die Schrittmotoren M1 und M2 jeweils
separat in Vorschubrichtung angesteuert werden, während das zweite Segmentrollenpaar
25 über eine gemeinsame Welle 31 gekoppelt ist. Diese kann mittels der Schrittmotoren
27, bezeichnet mit M3 und M4 in Vorschubrichtung bzw. in axiale Richtung bewegt werden.
[0037] In der Darstellung gemäß Figur 10 sind in einer Ausrichteeinheit den als Segmentrollen
ausgestalteten Rotationskörpern Gegendruckrollen zugeordnet.
[0038] Aus der Darstellung gemäß Figur 10 geht hervor, dass die jeweils Umfangsflächen 33
aufweisenden Segmentrollen 25, beispielsweise aufgenommen an einer gemeinsamen Achse
31, in Richtung des Doppelpfeiles 42 verschoben werden können (vergl. Ausrichtevorgang
gemäß Figur 8). Unterhalb der durch die Umfangsflächen von Gegendruck-Körpern 38 und
der Segmentrollen 25 definierten Förderebene sind die Gegendruck-Körper an Einzelwellen
44 aufgenommen und weisen eine Breite 39 auf, die, verglichen mit der Breite der Umfangsflächen
33 der Segmentrollen 25, wesentlich größer bemessen ist. Die Einzelachsen 44, an denen
die Gegendruck-Körper aufgenommen sind, können beispielsweise federbeaufschlagt sein,
um eine einen Vorschub bewirkende Normalkraft zwischen den Umfangsflächen der Gegendruck-Körper
und den Umfangsflächen 33 der Segmentrollen 25 zu erzeugen. Die Ausrichtung des bogenförmigen
Materials 1 mit der in Figur 10 schematisch wiedergegebenen Konfiguration erlaubt
es, die Reibkraft zwischen den Segmentrollen 25 und dem bogenförmigen Material 1 größer
einzustellen als die zwischen den Rotationskörpern 38 und dem Bedruckstoff herrschende
Reibkraft, damit sich kein Schlupf zwischen den Segmentrollen 25 und dem Bedruckstoff
ergibt.
[0039] Aus der Ausführungsvariante gemäß Figur 11 geht hervor, dass dort die als Segmentrollen
25 ausgebildeten Rotationskörper, beispielsweise aufgenommen an einer gemeinsamen
Achse 31, in Richtung des Doppelpfeiles verschiebbar sind. Sind die beispielsweise
an einer gemeinsamen Achse 43 aufgenommen Gegendruck-Körper als verschiebbare Einheit
in axialer Richtung gestaltet, ist die Ausrichteeinheit 8 robust gegenüber Veränderungen
der Reibkoeffizienten an den Umfangsflächen 45 der Gegendruck-Körper 38 sowie robust
und unempfindlich gegenüber Änderungen der Reibkoeffizienten an den Umfangsflächen
33 der Segmentrollen 25. Sich einstellende Änderungen der genannten Reibkoeffizienten
können durch eine Anpassung der Normalkraft kompensiert werden. Die Normalkraft kann
an die gemeinsamen Achsen 31 bzw. 43 in Form von an diese anstellbaren Federelementen
aufgebracht werden; es ließen sich jedoch auch andere Vorspannelemente einsetzten,
wie beispielsweise Spannschrauben oder Spannstangen oder dergleichen. Eine Rückstellung
der an der gemeinsamen Achse 43 als verschiebbare Einheit aufgenommenen Gegendruck-Körper
38 in ihre Ausgangslage kann nach einer Seitenkorrektur in Bezug auf die Laufrichtung
22 des bogenförmigen Materials 1 mit einem geeigneten Stellmittel, genannt seien mechanische
Kurvenscheiben, elektrische oder pneumatische Stellglieder, realisiert werden.
[0040] Mit der genannten Lösung kann mittels einer gezielten Einstellung der Reibkoeffizienten
dafür Sorge getragen werden, dass durch die an die Oberfläche des bogenförmigen Materials
1 anstellbaren Umfangsflächen 33 der Segmentrollen 25 die erzeugte Reibkraft zur Ausrichtung
ausreicht, und größer eingestellt werden kann als diejenige Reibkraft, die zwischen
den Umfangsflächen 45 der Gegendruck-Körper 38 und der Unterseite des bogenförmigen
Materials 1 herrscht. Dadurch ist sichergestellt, dass bei dem ablaufenden Ausrichtevorgang
keine Markierungen oder Spuren auf den Seiten des bogenförmigen Materiales 1 verbleiben,
sei es unbedrucktes Material, einseitig bedrucktes Material, oder bereits beidseitig
bedrucktes Material. Ferner ist sichergestellt, dass das bogenförmige Material 1 in
seiner ausgerichteten Lage nicht beeinträchtigt wird und in dieser exakt positioniert
in die bogenverarbeitende Maschine, wie beispielsweise einer Druckmaschine oder einer
Digitaldruckmaschine einlaufen kann.
Bezugszeichenliste
[0041]
- 1
- bogenförmiges Material
- 2
- Druckbild
- 3
- Rahmen
- 4
- Lagefehler y-Richtung
- 5
- Lagefehler x-Richtung
- 6
- Verdrehfehler
- 7
- Versatz Druckbogen Vorder- und Rückseite (1)
- 8
- Ausrichteeinheit
- 9
- Förderebene
- 10
- Transportband
- 11
- Auflaufrolle
- 12
- Steuerrolle
- 13
- Anstellrichtung an Stellklappe
- 13.1
- erste Position
- 13.2
- zweite Position
- 14
- Ladeeinheit
- 15
- Elektrode
- 16
- Abstützung
- 17
- Vorderkantensensor
- 18
- Strahlungsquelle
- 19
- Linse
- 20
- Strahlungsfeld
- 21
- Strahlungsempfänger
- 22
- Laufrichtung bogenförmiges Material
- 23 23
- Vorderkante
- 24
- Seitenkante
- 25
- Segmentrollen
- 26
- Lichtschranke
- 27
- Antriebe Segmentrollen
- 28
- erste Orientierung Antrieb
- 29
- zweite Orientierung Antrieb
- 30
- Sensorfeld (x-Sensor)
- 30.1
- Sensorpaar
- 31
- durchgehende Welle
- 32
- Einzelwelle
- 33
- Segmentrollenumfang
- 34
- Drehrichtung
- 35
- Segmentrolle aktive Position
- 36
- Segmentrolle inaktive Position
- 37
- Zeiger Seitenlage
- 38
- Gegendruck-Element
- 39
- Breite
- 40
- Achse
- 41
- Verschiebebewegung
- 42
- gemeinsame Achse
- 43
- Einzelachse
- 44
- Umfangsfläche
1. Ausrichteeinheit für bogenförmiges Material (1), die einer Förderebene (9) für das
bogenförmige Material (1) vorgeschaltet ist und der Vorschub des bogenförmigen Materials
(1) über zumindest eine Seite des bogenförmigen Materials (1) berührende angetriebene
Oberflächen (33) erfolgt,
dadurch gekennzeichnet, dass in der Ausrichteeinheit (8) ein Versatz des bogenförmigen Materials (1) in Bezug
auf seine Förderrichtung (22) korrigierende, das bogenförmige Material (1) ergreifende
Rotationselemente (25, 38) aufgenommen sind, von denen mindestens zwei in einer Ebene
liegende Rotationselemente (25) zu den verbleibenden Rotationselementen (38) verschieblich
sind.
2. Ausrichteeinheit gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der auf das bogenförmige Material (1) wirkende Vorschub durch Anstellung eines in
einer Ebene liegenden Paares von Rotationselementen (25, 38) an ein jeweils anderes
in einer anderen Ebene liegenden Paar von Rotationselementen (25, 38) erzeugt wird.
3. Ausrichteeinheit gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass eine Normalkraft auf das bogenförmige Material (1) durch Aufbringen einer Federkraft
an ein in einer Ebene liegendes Paar von Rotationselementen (25, 38) erfolgt.
4. Ausrichteeinheit gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die das bogenförmige Material (1) berührenden Rotationselemente (25) als Segmentrollen
ausgebildet sind.
5. Ausrichteeinheit gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Segmentrollen (25) in Bogenlaufrichtung (22) gesehen in hintereinanderliegenden
Paaren angeordnet sind.
6. Ausrichteeinheit gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
dass die Segmentrollen (25) von Antrieben (27) angetrieben sind.
7. Ausrichteeinheit gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
dass die Antriebe (27) der Segmentrollen (25) in einer ersten Orientierung (28) und in
einer zweiten Orientierung (29) in Bezug auf die Laufrichtung (22) des bogenförmigen
Materials (1) positioniert sind.
8. Ausrichteeinheit gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass unterhalb der Förderebene (9) vorgesehene Gegendruck-Elemente (38) an Achsen (44)
stationär aufgenommen sind, während die Segmentrollen (25) zu diesen eine Verschiebung
(42) ausführen.
9. Ausrichteeinheit gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Breite (39) der stationär gelagerten Gegendruck-Elemente (38) die der Segmentrollen
(25) übersteigt.
10. Ausrichteeinheit gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Gegendruck-Elemente (38) als gemeinsame, relativ zu den Segmentrollen (25) verschiebbare
Einheit (43) ausgestaltet sind.
11. Ausrichteeinheit gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
dass die Breite von Umfangsflächen (45) der Gegendruck-Elemente (38) der Breite der Segmentrollen
(25) entspricht.
12. Anleger zur Zufuhr des bogenförmigen Materials (1), mit einer Ausrichteeinheit (8),
die einer Förderebene (9) für das bogenförmige Material (1) vorgeschaltet ist und
der Vorschub des bogenförmigen Materials (1) über zumindest eine Seite des bogenförmigen
Materiales (1) berührende angetriebene Oberflächen (33) erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ausrichteeinheit (8) ein Versatz des bogenförmigen Materials (1) in Bezug
auf seine Laufrichtung (22) korrigierende, das bogenförmige Material (1) ergreifende
Rotationselemente (25, 38) aufgenommen sind, von denen mindestens zwei in einer Ebene
liegende Rotationselemente (25) zu den verbleibenden Rotationselementen (38) verschieblich
sind.
13. Druckmaschine mit einer Ausrichteeinheit (8) für bogenförmiges Material (1), die einer
Förderebene (9) für das bogenförmige Material (1) vorgeschaltet ist und der Vorschub
des bogenförmigen Materials (1) über zumindest eine Seite des bogenförmigen Materials
(1) berührende angetriebene Oberflächen (33) erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ausrichteeinheit (8) ein Versatz des bogenförmigen Materials (1) in Bezug
auf seine Förderrichtung (22) korrigierende, das bogenförmige Material (1) ergreifende
Rotationselemente (25, 38) aufgenommen sind, von denen mindestens zwei in einer Ebene
liegende Rotationselemente (25) zu den verbleibenden Rotationselementen (38) verschieblich
sind.