(57) Vorrichtung zur Messung der Gleislage bei der Herstellung von Schienenfahrbahnen,
insbesondere sogenannten festen Fahrbahnen, bei welcher ein Unterbau hergestellt und
auf dem Unterbau ein Gleis aufgelegt, mit geodätischen Mitteln in Bezug auf ein Festpunktfeld
absolut ausgerichtet und in seiner ausgerichteten Lage fixiert wird, wobei die nach
der geodätischen Ausrichtung verbleibenden Lageunterschiede von in einem vorgegebenen
Abstand aufeinander folgenden Gleispunkten durch ein Relativmeßverfahren festgestellt
und unter Außerachtlassung der geodätischen Vorgaben zumindest so weit korrigiert
werden, daß die relative Gleislage eine geforderte Genauigkeit aufweist, wobei zur
Erreichung einer kostengünstig herstellbaren und einsetzbaren Meßvorrichtung mit gutem
Meßergebnis die Meßvorrichtung gekennzeichnet ist durch zwei Meßwagen, ein Vorlauf
und ein Nachlauf, die jeweils auf dem auszumessenden Gleis unter Beibehaltung einer
festen Seiten- und bevorzugt Höhenlage zu einer der beiden Schienen, der Meßschiene,
verfahrbar und zur Beibehaltung eines festen Abstandes voneinander miteinander verbunden
sind, eine geodätische Meßeinrichtung, insbesondere Reflektor an einem der beiden
Meßwagen und eine zwischen Vorlauf und Nachlauf wirksame Lagemeßeinrichtung, über
welche die Relative Lageabweichung zwischen Vorlauf und Nachlauf meßbar ist, insbesondere
an dem einen Meßwagen ein Laser und an dem anderen Meßwagen eine Laserzieltafel.
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