[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verbindungsmodul zur elektrischen Verdrahtung
nach dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1 sowie einen Codierstecker für ein solches
Verbindungsmodul nach Schutzanspruch 13.
[0002] Verbindungsmodule zur elektrischen Verdrahtung werden vielerorts in der Technik eingesetzt.
Diese als Anschluß-, Steck- oder auch Schraubsockel bekannten Verbindungsmodule dienen
zur elektrischen Verbindung von elektrischen Leitungen oder Kabeln mit insbesondere
genormten Anschlußadaptern oder Anschlußleisten, die mit einem elektrischen Gerät
verbunden sind. Beispielsweise dient ein solches Verbindungsmodul zur Verbindung von
Leitungen einzelner Komponenten einer elektrischen Anlage, die mit einem entsprechenden
Steuer- bzw. Regelgerät verbunden werden müssen. Derartige Steuer- bzw. Regelgeräte
weisen eine Vielzahl von Ein- und Ausgängen auf, um bestimmte Motoren, Klappen, Ventile
oder andere Komponenten eines Industrieprozesses zu steuern bzw. zu regeln.
[0003] Bei der Montage vor Ort dienen entsprechende Verbindungsmodule, um die Vielzahl von
elektrischen Leitungen mit den Ein- und Ausgängen eines Steuer- oder Regelgeräts zu
verbinden. Gegebenenfalls müssen diese Leitungen auch mit mehreren Steuer- bzw. Regelgeräten
verbunden werden, so daß die Verbindungsmodule mehrere Anschlußadapter bzw. Steckadapter
aufweisen, die mit den entsprechenden Ein- bzw. Ausgängen der Steuer- bzw. Regelgeräte
verbunden werden.
[0004] Beim Stand der Technik nach Figur 1 war es bekannt, Verbindungsmodule zur elektrischen
Verdrahtung mit einem Gehäuse 1 mit einem Gehäuseraum zur Aufnahme von Kontaktelementen
16 auszustatten, die zur elektrischen Verbindung von verschiedenen Leitungen mit mindestens
einem Anschlußadapter 5 dienen. Hierzu sind die herkömmlichen Verbindungsmodule in
Schraubtechnik oder 1-Drahtstecktechnik ausgeführt, wobei jede Anschlußleitung einzeln
angeschlossen werden muß. Null- und Schutzleiter müssen getrennt auf entsprechenden
Verteilerschienen des Verbindungsmoduls angeschlossen werden. Hierzu werden die elektrischen
Leitungen durch mit Schachtwänden 17 ausgestattete Kabelschächte geführt und an Kontaktelementen
16 einzeln angeschlossen. Nach dem Anschluß der einzelnen Leitungen wird das Gehäuse
1 mit einem Gehäusedeckel (in Figur 1 nicht dargestellt) verschlossen, wobei der Gehäusedeckel
mittels Führungen 14 am Gehäuse 1 gegebenenfalls derart angebracht wird, daß die elektrischen
Leitungen in den Kabelschächten 15 fest und unverrückbar zu liegen kommen.
[0005] Aus der EP 0 632 555 A1 ist außerdem ein Elektroinstallationssystem bekannt, wonach
der Anschluß von 220 V-Anschlußleitungen mittels unterschiedlich geformter Stecker
realisiert wird, die in entsprechend geformte Buchsen einer Verteilerbox einsteckbar
sind. Durch die Formgebung der 220 V-Stecker und eine entsprechende Formgebung der
Anschlußbuchsen der Verteilerbox wird verhindert, daß die Anschlußleitungen einem
falschen 220 V-Stromkreis zugeordnet werden.
[0006] Aus der EP 0 330 119 A2 ist außerdem eine Steckverbindung für elektrische Leitungen
bekannt, wonach ein Stecker mit Paßelementen versehen ist, die in dazu passende Aufnahmeelemente
einer Buchse einsteckbar sind. Durch die spezielle Formgestaltung der Paßelemente
wird verhindert, daß der Stecker falsch herum an der Buchse angebracht wird.
[0007] Derartige Verbindungen sind beispielsweise auch bei Heimgeräten, wie Videorekordern,
Verstärkern oder Personalcomputern, bekannt, wo verschiedene Peripheriegeräte an ein
und dasselbe "Hauptgerät" angeschlossen werden müssen. Jedes Peripheriegerät hat dabei
einen unterschiedlich geformten Stecker, der in eine bestimmte Buchse des "Hauptgeräts"
eingesteckt werden kann, so daß eine Verwechslung der Stecker ausgeschlossen wird.
[0008] Die beim Stand der Technik bekannten Verbindungsmodule weisen jedoch den Nachteil
auf, daß bei der Montage im Feld die einzelnen Leitungen separat an die Kontaktelemente
des Verbindungsmoduls angebracht werden müssen und somit eine Falschanschlußsicherheit
nicht gegeben ist. Weiterhin bedingen diese herkömmlichen Verbindungsmodule eine umständliche
Handhabung und einen Zeitverlust während der Montage, wobei der Monteur zusätzliche
Hilfsmittel, wie Bedienungsanleitungen, studieren muß, um die elektrischen Leitungen
mit den richtigen Kontaktelementen zu verbinden.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten Verbindungsmodule derart
zu verbessern, daß die Anschlußsicherheit und die Montagegeschwindigkeit bei der Montage
vor Ort erhöht und die Handhabung der Verbindungsmodule bei der Endmontage entsprechender
Regelgeräte vereinfacht wird.
[0010] Die Erfindung löst die ihr zugrunde liegende Aufgabe durch die Merkmale des Schutzanspruchs
1. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Ein zum erfindungsmäßen Verbindungsmodul passender Codierstecker ist in den Schutzansprüchen
13 und 14 gekennzeichnet.
[0011] Das Verbindungsmodul nach der Erfindung weist ein Gehäuse und einen Gehäuseraum zur
Aufnahme von Kontaktelementen und zur elektrischen Verbindung von mindestens einer
Leitung mit mindestens einem Anschlußadapter auf. Die mindestens eine Leitung ist
dabei mit einem Kontaktelement und die Kontaktelemente sind mit dem Anschlußadapter
bzw. einem Steckadapter elektrisch verbunden. Das Gehäuse weist dabei codierte Verbindungsplätze
auf, die jeweils mit mindestens einem Kontaktelement bestückt sind. Zum Anschluß der
elektrischen Leitungen sind diese mit Codiermitteln verbunden, die den codierten Verbindungsplätzen
eindeutig zuordnungsbar sind.
[0012] Mittels der Codierung der Verbindungsplätze kann eine mit Codiermitteln verbundene
Leitung lediglich einem einzigen Verbindungsplatz zugeordnet werden, da die Codierung
eines Verbindungsplatzes eindeutig nur einem Codiermittel zugeordnet ist.
[0013] Zur Codierung der Verbindungsplätze weisen diese eine Codiervorrichtung auf, während
die Codiermittel mit Vorteil als Codierstecker ausgebildet sind. Die elektrische Leitung
wird mit dem Codierstecker verbunden, der dann mit seiner entsprechenden Codierung
in einen korrespondierenden Verbindungsplatz eingesteckt werden kann.
[0014] Je ein Codierstecker ist dabei mit einem als beispielsweise Steckplatz ausgebildeten
Verbindungsplatz derart verbindbar, daß ein Falschanschluß zuverlässig verhindert
wird. Die Codierstecker weisen dabei mit Vorteil Codierelemente auf, die jeweils einer
Codiervorrichtung eines Verbindungsplatzes eindeutig zuordnungsbar sind. Die Codierelemente
der Codierstecker sind dabei in die Codiervorrichtung des Verbindungsplatzes einsteck-,
einklemm-, einrast-, einspreiz- und/oder einführbar.
[0015] Mit Vorteil sind die Codierelemente der Codierstecker nut-/ federförmig ausgebildet,
um in entsprechende nut-/federförmige Paßelemente der Codiervorrichtung einführbar
zu sein. Nach einer anderen Variante der vorliegenden Erfindung sind die Codierelemente
der Codierstecker zapfenförmig ausgebildet und greifen in lochartig ausgebildete Paßelemente
der Codiervorrichtung ein. Nach einer weiteren Variante der Erfindung können die Codierstecker
auch eine Kombination von nut-/ feder- oder zapfenförmigen Codierelementen aufweisen,
die mittels einer geeigneten Anordnung am Codierstecker die entsprechende Codierung
realisieren.
[0016] Der Codierstecker kann dabei zusätzliche Richtungselemente aufweisen, die in die
Codiervorrichtung des Verbindungsplatzes einsteck-, einklemm-, einrast-, einspreiz-
und/oder einführbar sind und dabei die Richtung des Codiersteckers bestimmen, so daß
ein falsches Einstecken des Codiersteckers in das Verbindungsmodul verhindert wird.
Diese Aufgabe können jedoch auch die Codierelemente selbst übernehmen, so daß die
Richtungselemente auch optional zur Verbesserung der mechanischen Stabilität der Steckverbindung
eingesetzt werden können.
[0017] Die Codierstecker weisen darüber hinaus Steckerkontakte auf, die mit den Kontaktelementen
des Verbindungsplatzes einen elektrischen Kontakt herstellen. Die Codierstecker verfügen
über mindestens eine Kabeleinführöffnung, in die die elektrische Leitung einführbar
ist und in denen die elektrische Leitung mit den Steckerkontakten elektrisch verbunden
wird.
[0018] Nachdem die Codierstecker in die entsprechenden Verbindungsplätze des Verbindungsmoduls
eingesteckt wurden, kann das Verbindungsmodul mittels eines Steckadapters oder eines
Verbindungsadapters (Anschlußadapter) mit dem Steuer/Regelgerät verbunden werden.
Mit Vorteil wird das Verbindungsmodul dabei direkt in das Steuer-/Regelgerät eingesteckt.
Hierzu sind die Steckadapter bzw. die Anschlußadapter mit Vorteil ebenfalls mit einer
externen Codierung versehen, um ein Falscheinstecken des Verbindungsmoduls in das
Steuer-/Regelgerät zu vermeiden. Gegebenenfalls ist das Gehäuse des Verbindungsmoduls
mit einem Steckadapter ausgrüstet, an welchem verschiedene elektrische Module angeschlossen
werden können.
[0019] Die Paßelemente der Codiervorrichtung sind mit Vorteil im Gehäuseraum des Gehäuses
derart angeordnet, daß die Codierstecker nebeneinander anschließend zu liegen kommen
und die Leitungen durch Kabelöffnungen des Gehäuses führbar sind. Mittels der Richtungselemente
der Codierstecker kann eine vorbestimmte Reihenfolge der Codierstecker im Gehäuseraum
definiert werden, indem die Richtungselemente ineinander eingreifen. Eine derartige
Bestimmung der Reihenfolge der Codierstecker im Gehäuseraum kann auch durch die Codierelemente
vorgegeben sein, indem die Codiervorrichtung im Gehäuseraum derart gestaltet ist,
daß die Codierstecker den einzelnen Verbindungsplätzen eineindeutig zuordnungsbar
sind.
[0020] Die Erfindung betrifft auch einen Codierstecker für ein derartiges Verbindungsmodul,
wobei der Codierstecker Codierelemente aufweist, die jeweils einer Codiervorrichtung
des Verbindungsmoduls eineindeutig zuordnungsbar sind. Mit Vorteil sind die Codierelemente
derart mechanisch geformt, daß diese nach dem Schlüssel-Schloß-Prinzip der Codiervorrichtung
eindeutig zuordnungsbar sind.
[0021] Vorteilhafte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden anhand der nachfolgenden
Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen:
- Fig. 1:
- Die Aufsicht auf ein Verbindungsmodul nach dem Stand der Technik;
- Fig. 2:
- die Aufsicht auf ein erfindungsgemäßes Ververbindungsmodul;
- Fig. 3a und 3b:
- dreidimensionale Vor- und Rückansichten eines erfindungsgemäßen Codiersteckers; und
- Fig. 4a und 4b:
- dreidimensionale Vor- und Rückansichten einer Abwandlung des erfindungsgemäßen Codiersteckers.
[0022] Figur 2 zeigt ein erfindungsgemäßes Verbindungsmodul mit einem Gehäuse 1 und einem
Gehäuseraum 8. Das Gehäuse 1 weist einen Anschlußadapter 5 auf, wobei der Anschlußadapter
5 aus einer Mehrzahl von Einführungsöffnungen zum Einführen eines Leistensteckers
eines elektrischen Geräts aufweist. Zur eineindeutigen Zuordnung der Steckerleiste
ist der Anschlußadapter 5 mit Vorteil mindestens an einer Seite mit einer Ausnehmung
ausgestattet, in wleche ein entsprechender Zapfen der Steckerleiste eingreift.
[0023] Weiterhin weist das Gehäuse 1 einen Steckadapter auf, der in ein anderes elektrisches
Gerät eingeschoben werden kann oder auf den eine entsprechende Steckbuchse aufgeschoben
wird. Zur elektrischen Verbindung dienen Anschlußöffnungen 13, die in Figur 2 nicht
sichtbar sind. Zur eineindeutigen Zuordnung des Steckadapters dienen beispielsweise
eine Feder 2, eine Nut 3 oder auch ein Ansatz 4, wie dies bereits beim Anschlußadapter
5 beschrieben wurde.
[0024] Durch Kabelöffnungen 10 oder auch Reserveöffnungen 12 sind elektrische Leitungen
einführbar, die derart an Kontaktelementen 9 angeschlossen werden müssen, daß eine
korrekte Zuordnung zwischen den elektrischen Leitungen (nicht dargestellt) und den
Anschlußöffnungen 13 oder Einführungsöffnungen des Anschlußadapters 5 gewährleistet
ist.
[0025] Hierzu dient mindestens eine im Gehäuseraum 8 angeordnete Codiervorrichtung. In Figur
2 sind zwei alternative Ausführungsformen der Codiervorrichtung dargestellt.
[0026] Die erste, mittels einer Schnittlinie schematisch angedeutete Codiervorrichtung besteht
aus ersten und zweiten Paßelementen 6 und 7, die nut-/federförmig ausgebildet und
an einer Wand des Gehäuses 1 angebracht sind. Diese erste Codiervorrichtung besteht
insbesondere aus in unregelmäßigen Abständen angeordneten Nuten, die auf einer Codierplatte
angeformt sind. Die Codierplatte läßt sich beispielsweise mit der Innenseite einer
Gehäusewand des Gehäuses 1 derart verbinden, daß entsprechende Verbindungsplätze innerhalb
des Gehäuseraums 8 vordefiniert werden. Diese Verbindungsplätze korrelieren mit Vorteil
mit den Kontaktelementen 9, die beispielsweise als Kontaktstifte am Boden des Gehäuses
1 im Gehäuseraum 8 angebracht sind und in Richtung des Gehäusedeckels (nicht dargestellt)
nach oben hervorstehen. Ein oder mehrere Kontaktstifte sind dabei mit Vorteil hintereinander
angeordnet und fluchten mit den Nuten des zweiten Paßelements 7 und definieren so
einen Verbindungsplatz des Verbindungsmoduls.
[0027] Mit Vorteil sind die Kabelöffnungen 10 oder Reserveöffnungen 12 derart ausgebildet,
daß die Codierstecker 20a und 20b durch diese Öffnungen hindurchgeführt und auf die
Verbindungsplätze aufgesteckt werden können. Je nach verwendeter Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung kann die Codierplatte mit den ersten und zweiten Paßelementen
6 und 7 an einer den Kabelöffnungen 10 oder den Reserveöffnungen 12 gegenüberliegenden
Wand des Gehäuses 1 angebracht werden. Die als Kontaktstifte ausgebildeten Kontaktelemente
9 fluchten mit Vorteil mit der Verbindungsstrecke zwischen den Kabelöffnungen 10 oder
den Reserveöffnungen 12 und den Nuten des zweiten Paßelements 7.
[0028] Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung befinden sich lochartige dritte
Paßelemente 11 im Boden des Gehäuses 1 und sind innerhalb des Gehäuseraums 8 in unregelmäßigen
Abständen um die Kontaktelemente 9 herum angeordnet, wodurch sich wiederum eine eineindeutige
Codierung und Zuordnung der Codierstecker zu den Verbindungsplätzen ergibt.
[0029] Die Verbindungsplätze werden somit entweder durch die lochartigen dritten Paßelemente
11 oder die nut-/federförmigen ersten und zweiten Paßelemente 6 bzw. 7 gebildet, die
nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung auch in Kombination zusammen im
Gehäuseraum 8 angeordnet werden können.
[0030] Schließlich können am Verbindungsmodul bzw. am Gehäuse 1 des Verbindungsmoduls weitere
integrierte Steckadapter vorgesehen sein, um verschiedene elektrische Module an das
Verbindungsmodul anschließen zu können.
[0031] Nachdem die Leitungen mit den Codiersteckern durch die Kabelöffnungen 10 bzw. Reserveöffnungen
12 geführt und an den Verbindungsplätzen eineindeutig zugeordnet worden sind, wird
das Gehäuse 1 mit einem geeigneten Gehäusedeckel verschlossen und gegebenenfalls mit
einer geeigneten Kabelsicherung bzw. Kabelkanalabdeckung für die Zugsicherung der
elektrischen Kabel ausgestattet.
[0032] Figuren 3a und 3b zeigen dreidimensionale Vorder- und Rückansichten eines erfindungsgemäßen
Codiermittels. Dieses Codiermittel besteht mit Vorteil aus einem quaderförmigen Codierstecker
20a, der Steckerkontakte 19 zur Aufnahme der beispielsweise als Kontaktstifte ausgebildeten
Kontaktelemente 9 aufweist. Die quaderförmigen Codierstecker 20a weisen darüber hinaus
an der den Steckerkontakten 19 gegenüberliegenden Seite Kabeleinführöffnungen 21 auf,
in welche ein oder mehrere Kabel eingeführt und mit den Steckerkontakten 19 elektrisch
verbunden werden können.
[0033] Die Außenwandungen des quaderförmigen Codiersteckers 20a sind mit Vorteil mit entsprechenden
Ausnehmungen bzw. Nuten versehen, die als erstes Codierelement 18 dienen. Die als
erstes Codierelement 18 ausgebildeten Nuten befinden sich in einem unregelmäßigen
Abstand zueinander und parallel zu einer durch die Steckerkontakte 19 und Kabeleinführöffnungen
21 gebildeten Ebene. Gegebenenfalls kann der Codierstecker 20a an der dem ersten Codierelement
18 gegenüberliegenden Seite mit einem zweiten Codierelement 22 ausgestattet sein,
das beispielsweise ebenfalls aus Nuten besteht, die nach außen abstehen.
[0034] Der Codierstecker 20a kann zusätzliche Richtungselemente 23 aufweisen, die jeweils
nur an einer Seite des Codiersteckers 20a angebracht sind. Mit Vorteil bestehen diese
Richtungselemente 23 aus längs den Steckerkontakten 19 gerichteten Ausnehmungen, die
sich bis etwa zur Mitte des Codiersteckers 20a hin erstrecken. Beim Einstecken des
Codiersteckers 20a in den entsprechenden Verbindungsplatz des Verbindungsmoduls greift
das erste Codierelement 18 oder das zweite Codierelement 22 in die entsprechenden
Paßelemente 6 bzw. 7, die an einer Wand des Gehäuses 1 angebracht sind. Gleichzeitig
werden die Kontaktstifte in die Steckerkontakte 19 des Codiersteckers 20a eingeführt,
während beispielsweise benachbarte Kontaktstifte in die Richtungselemente 23 eingreifen
und dort keine elektrische Verbindung herstellen, sondern für die richtige Zuordnung
des Codiersteckers 20a im Verbindungsplatz sorgen. Die nach oben in Richtung des Gehäusedeckels
aus dem Codiersteckers 20a ausgeführten Leitungen führen durch die Kabelöffnungen
10 oder Reserveöffnungen 12.
[0035] Figuren 4a und 4b zeigen die dreidimensionale Vorder- und Rückansicht einer alternativen
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Hier weist der quaderförmige Codierstecker
20b zapfenförmige dritte Codierelemente 24 auf, die an der die Steckerkontakte 19
aufweisenden Seite des Codiersteckers 20b angebracht sind. Die zapfenförmigen dritten
Codierelemente 24 werden beim Einstecken des Codiersteckers 20b in den Verbindungsplatz
des Verbindungsmoduls in die lochförmigen dritten Paßelemente 11 im Gehäuseboden des
Gehäuses 1 eingeführt. Je nach Anordnung der Zapfen an dem Codierstecker (-boden)
20b kann der Codierstecker 20b entsprechend codiert werden.
[0036] Die in den Figuren 3a und 3b gezeigten ersten und zweiten Codierelemente 18 bzw.
22 können auch mit den dritten Codierelementen 24 der Figuren 4a und 4b kombiniert
werden. Je nach Anordnung der Nuten der ersten oder zweiten Codierelemente 18 bzw.
22 bzw. je nach Anordnung der Zapfen des dritten Codierelements 24 kann eine entsprechende
Codierung des Codiersteckers 20a bzw. 20b erreicht werden.
[0037] Mit Vorteil eignet sich das erfindungsgemäße Verbindungsmodul zum Verbinden von 1-7-poligen
Leitungen von Brennerkomponenten eines Brenners mit dem den Brenner steuernden bzw.
regelnden Feuerungsautomat bzw. mit einem entsprechenden Wäremerzeuger. Die am Verbindungsmodul
angebrachten Steckadapter bzw. Anschlußadapter werden mit Steckverbindungen des Feuerungsautomaten
oder Steckverbindungen des Wärmeerzeugers verbunden. Der Zündtrafo kann dabei auch
über eine Anschlußsockeldirektsteckung angeschlossen werden. Diese Anschlußsockeldirektsteckung
kann ebenfalls als Anschlußadapter am Verbindungsmodul integriert ausgeführt sein.
1. Verbindungsmodul zur elektrischen Verdrahtung mit
einem Gehäuse (1) mit einem Gehäuseraum (8) zur Aufnahme von Kontaktelementen (9,
16) und zur elektrischen Verbindung von mindestens einer Leitung mit mindestens einem
Anschlußadapter (5),
wobei die mindestens eine Leitung mit einem Kontaktelement (9, 16) und die Kontaktelemente
(9, 16) mit dem Anschlußadapter (5) elektrisch verbindbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (1) codierte Verbindungsplätze aufweist, die mit mindestens einem Kontaktelement
(9) bestückt sind,
daß die mindestens eine Leitung mit Codiermitteln verbunden ist, und
daß die Codiermittel den codierten Verbindungsplätzen eindeutig zuordnungsbar sind.
2. Verbindungsmodul nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsplätze je eine Codiervorrichtung aufweisen, und
daß die Codiermittel als Codierstecker (20a, 20b) ausgebildet sind.
3. Verbindungsmodul nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß je ein Codierstecker (20a, 20b) mit einem als Steckplatz ausgebildeten Verbindungsplatz
verbindbar ist, und
daß die Codierstecker (20a, 20b) Codierelemente (18, 22, 24) aufweisen, die jeweils einer
Codiervorrichtung eines Verbindungsplatzes eindeutig zuordnungsbar sind.
4. Verbindungsmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Codierelemente (18, 22, 24) der Codierstecker (20a,20b) in die Codiervorrichtung
des Verbindungsplatzes einsteck-, einklemm-, einrast-, einspreiz- und/oder einführbar
sind.
5. Verbindungsmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß nut-/federförmige erste und/oder zweite Codierelemente (18, 22) der Codierstecker
(20a) in erste und/oder zweite nut-/federförmige Paßelemente (6, 7) der Codiervorrichtung
eingreifen.
6. Verbindungsmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zapfenförmige dritte Codierelemente (24) der Codierstecker (20b) in lochartige dritte
Paßelemente (11) der Codiervorrichtung eingreifen.
7. Verbindungsmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Codierstecker (20a, 20b) zusätzliche Richtungselemente (23) aufweisen, in die
Codiervorrichtung des Verbindungsplatzes einsteck-, einklemm-, einrast-, einspreiz-
und/oder einführbar sind und die Richtung des Codiersteckers (20a, 20b) bestimmen.
8. Verbindungsmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Codierstecker (20a, 20b) Steckerkontakte (19) aufweisen, die mit den Kontaktelementen
(9) des Verbindungsplatzes einen elektrischen Kontakt herstellen.
9. Verbindungsmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Codierstecker (20a, 20b) mindestens eine Kabeleinführöffnung (21) aufweisen,
in die die elektrische Leitung einführbar und mit den Steckerkontakten (19) elektrisch
verbindbar ist.
10. Verbindungsmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (1) einen Steckadapter (2, 3, 4, 13) zum Anschluß elektrischer Module
aufweist.
11. Verbindungsmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Paßelemente (6, 7, 11) der Codiervorrichtung im Gehäuseraum (8) derart angeordnet
sind, daß die Codierstecker (20a, 20b) nebeneinander anschließend zu liegen kommen
und die Leitungen durch Kabelöffnungen (10) des Gehäuses (1) führber sind.
12. Verbindungsmodul nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Richtungselemente (23) der Codierstecker (20a, 20b) ineinander greifen und eine
vorbestimmte Reihenfolge der Codierstecker (20a, 20b) definieren.
13. Codierstecker für ein Verbindungsmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Codierstecker (20a, 20b) Codierelemente (18, 22, 24) aufweisen, die jeweils einer
Codiervorrichtung des Verbindungsmoduls eindeutig zuordnungsbar sind.
14. Codierstecker nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Codierelemente (18, 22, 24) derart mechanisch geformt sind, daß diese nach dem
Schlüssel-Schloß-Prinzip der Codiervorrichtung eindeutig zuordnungsbar sind.