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EP 1 175 283 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.07.2002 Patentblatt 2002/30 |
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Anmeldetag: 05.05.2000 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B25B 1/12 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH0000/251 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 0067/952 (16.11.2000 Gazette 2000/46) |
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SCHNELLSTVERSTELLBARES MEHRFACHSPANNSYSTEM
QUICKLY ADJUSTABLE MULTIPLE CLAMPING SYSTEM
SYSTEME DE SERRAGE POLYVALENT RAPIDEMENT REGLABLE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
06.05.1999 CH 84999
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.01.2002 Patentblatt 2002/05 |
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Patentinhaber: Triag AG |
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6314 Neuägeri (CH) |
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Erfinder: |
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- BAUMGARTNER, Beat
CH-6340 Baar (CH)
- ZÄNGERLE, Eduard
CH-8805 Richterswil (CH)
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Vertreter: Kägi, Otto
Patentanwalt et al |
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c/o Com Pat AG
Gubelstrasse 17 6300 Zug 6300 Zug (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 229 717 GB-A- 2 245 202 US-A- 5 324 013
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GB-A- 2 144 233 US-A- 3 088 729
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine schnellverstellbare Mehrfachspannvorrichtung mit mindestens
einem entlang einer Basis verstellbaren und an dieser arretierbaren Spannmodul, wobei
an der Basis und an den Spannmodulen eine Verzahnung zur Positionierung der Spannmodule
vorhanden ist (siehe, z.B., EP-A-0 229 717).
[0002] Spannvorrichtungen dieser Art werden zum Spannen von Werkstücken bei der Bearbeitung
insbesondere auf Werkzeugmaschinen, Bearbeitungszentren usw. verwendet. Bei bekannten
Konstruktionen (z.B. EP-A-0 229 717, GB-A-2 245 202, US-A-5 324 013) erfolgt die Arretierung
eines Spannmoduls oder eines Anschlagkörpers auf der Basis mittels einer oder mehrerer
Schrauben, die das Modul bzw. den Körper senkrecht durchdringen und an der Basis in
einer T-Nut verankert sind, die sich in Verstellrichtung erstreckt.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Spannvorrichtung vorzuschlagen, deren
Spannmodule völlig ungehindert entlang der Basis verstellt (verschoben) und auch schnellstmöglichst
ausgewechselt werden können.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass jedes Spannmodul eine quer
zur Verstellrichtung obenliegende Welle aufweist, welche mit zwei zu beiden Seiten
des Moduls angeordneten Briden mittels Rechts- bzw. Linksgewinde im Eingriff steht,
und dass die Briden das Modul und die Basis mittels Lappen übergreifen, wobei die
Lappen die Briden um ca. 1-2mm verlängern und jeweils Schrägflächen aufweisen, die
zur Anlage an entsprechenden Schrägflächen am Modul und an der Basis bestimmt sind,
derart, dass durch Drehen der Welle und entsprechende Abstandsänderung der Briden
die Briden geführt und nicht gedreht werden und eine Verbindung zwischen Spannmodul
und Basis zustande kommt bzw. aufgehoben wird.
[0005] Mit der Erfindung wird erreicht, dass ein Spannmodul lediglich durch Betätigen der
Welle ungehindert verstellt oder auch ganz entfernt (ausgetauscht) werden kann.
[0006] Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit
der Zeichnung näher erläutert.
- Fig. 1
- zeigt perspektivisch eine modular aufgebaute Mehrfachspannvorrichtung mit der Basis
und drei Typen von Spannmodulen (Spannschlitten),
- Fig. 2 bis 4
- zeigen die drei Spannmodule je für sich allein, und
- Fig. 5
- zeigt ein auf der Basis aufgesetztes Spannmodul in Seitenansicht (5.1), in Stirnansicht
(5.2), im Längsschnitt (5.3) und im Querschnitt (5.4).
[0007] Eine Mehrfachspannvorrichtung nach Fig. 1 dient in an sich bekannter Weise zum Spannen
von (nicht dargestellten) Werkstücken bei der maschinellen Bearbeitung. Auf einer
Basis 2 sind Spannmodule 1 arretiert, wobei je nach Form und Grösse der Werkstücke
verschiedene Typen von Modulen 1 zur Anwendung kommen können (siehe auch Fig. 2, 3
bzw. 4). Mittels einer an der Basis 2 und an den Spannmodulen 1 vorhandenen Verzahnung
9 sind die Module positioniert. Der Hub der Spannbacke 6 ist jeweils grösser als die
Teilung der Verzahnung 9, so dass jede Werkstückgrösse gespannt werden kann.
[0008] Zur Anpassung an die jeweiligen Werkstücke ist eine Schnellverstellung der Spannmodule
entlang der Basis erforderlich, oder es müssen Module verschiedener Typen ausgewechselt
werden. Zu diesem Zweck sind die Spannmodule 1 und die Basis 2 wie folgt gestaltet
(Fig. 5):
[0009] Das Spannmodul 1 weist eine quer zur Verstellrichtung obenliegende Welle 4 auf. Diese
befindet sich oberhalb der Verzahnung 9 und wird von einem Keil 5 am Modul 1 festgehalten.
An beiden Seiten des Moduls befindet sich je eine Bride 3, wobei die Welle 4 mit den
Briden 3 mittels Rechts- bzw. Linksgewinde im Eingriff steht. Die Briden 3 übergreifen
mittels Lappen das Modul 1 und die Basis 2. Sie weisen je zwei Schrägflächen auf,
die zur Anlage an entsprechenden Schrägflächen am Modul und an der Basis bestimmt
sind.
[0010] Durch Drehen der Welle 4 werden die Briden je nach Drehrichtung zusammengezogen oder
auseinander getrieben. Somit wird auf einfache Weise eine Verbindung zwischen dem
Spannmodul und der Basis hergestellt bzw. aufgehoben. Die Gewindeanfänge an der Welle
4 und an den Briden 3 sind definiert, so dass beide Briden gleichzeitig zum Anliegen
kommen.
[0011] Der obere Lappen der Briden 3 ist um ca. 1-2mm verlängert, so dass die Briden geführt
sind und sich beim Lösen nicht verdrehen.
[0012] Der Keil 5, welcher die Welle 4 hält, ist als Nutenstein ausgebildet, der in eine
Führungsnut 10 an der Basis 2 passt. Dadurch ist das Spannmodul an der Basis seitlich
zentriert.
[0013] In der gleichen Art können verschiedene Spannmodule, Vorrichtungen, Unterlagen, Anschläge
usw. mit der Basis 2 verbunden werden.
1. Schnellverstellbare Mehrfachspannvorrichtung mit mindestens einem entlang einer Basis
(2) verstellbaren und an dieser arretierbaren Spannmodul (1), wobei an der Basis (2)
und an den Spannmodulen (1) eine Verzahnung (9) zur Positionierung der Spannmodule
vorhanden ist,
dadurch gekennzeichnet, dass jedes Spannmodul (1) eine quer zur Verstellrichtung obenliegende Welle (4) aufweist,
welche mit zwei zu beiden Seiten des Spannmoduls angeordneten Briden (3) mittels Rechts-
bzw. Linksgewinde im Eingriff steht, und dass die Briden (3) das Modul (1) und die
Basis (2) mittels Lappen übergreifen, wobei die Lappen die Briden um ca. 1-2mm verlängern
und jeweils Schrägflächen aufweisen, die zur Anlage an entsprechenden Schrägflächen
am Modul und an der Basis bestimmt sind, derart, dass durch Drehen der Welle (4) und
entsprechende Abstandsänderung der Briden (3) die Briden geführt und nicht gedreht
werden und eine Verbindung zwischen Spannmodul (1) und Basis (2) zustande kommt bzw.
aufgehoben wird.
2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (4) am Spannmodul (1) mittels eines Keils (5) nach oben gehalten ist, welcher
als Nutstein ausgebildet ist und in eine an der Basis (2) vorhandene Mittelnut (10)
passt.
1. A quickly adjustable multiple clamping system with at least one clamping module (1)
which is adjustable along a base (2) and can be locked in place thereon, wherein teeth
(9) for positioning the clamping modules are provided on the base (2) and on the clamping
modules (1),
characterized in that each clamping module (1) has an upper shaft (4) extending transversely in relation
to the displacement direction, said shaft engaging two straps (3), arranged on both
sides of the module, by means of right- or left-handed threads, and in that the straps (3) grip over the module (1) and the base (2) with flaps, wherein said
flaps extend the straps by approximately 1 to 2 mm and each has inclined faces which
are intended for resting against respective inclined faces on the module and on the
base, in such a way that by rotating the shaft (4) and correspondingly changing the
distance between the straps (3), the straps are guided and not twisted, and a connection
between the clamping module (1) and the base (2) is established or released.
2. The clamping system according to claim 1, characterized in that the shaft (4) is held in an upward position on the clamping module (1) by means of
a wedge (5) which is designed as a sliding block fitting into a central groove (10)
provided in the base (2).
1. Système de serrage polyvalent rapidement réglable, comportant au moins un module de
serrage (1) réglable le long d'un support (2) et blocable sur ce dernier, le support
(2) et les modules de serrage (1) étant pourvus d'une denture (9) destinée au positionnement
des modules de serrage,
caractérisé en ce que chaque module de serrage (1) est pourvu d'un arbre (4) supérieur perpendiculaire
à la direction de réglage et engagé, par l'intermédiaire de filetages de sens droite
et gauche respectives, dans deux brides (3) placées de chaque côté du module de serrage,
et ainsi caractérisé par un enjambement du module (1) et du support (2) par des profilés des brides (3), tandis
que les profilés prolongent les brides d'environ 1 à 2 mm et présentent des surfaces
obliques destinées à s'accoter sur des surfaces obliques correspondantes du module
et du support, de telle manière à obtenir, par rotation de l'arbre (4) et variation
correspondante de l'écartement des brides (3), un guidage des brides sans leur rotation
et ainsi à effectuer une liaison entre le module de serrage (1) et le support (2)
ou encore à détacher ladite liaison.
2. Système de serrage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'arbre (4) est maintenu contre le module de serrage (1) par l'intermédiaire d'une
clavette (5) réalisée en forme de coulisseau et s'engageant dans une rainure médiane
(10) pourvue sur le support (2).