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(11) |
EP 1 176 263 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.03.2005 Patentblatt 2005/11 |
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Anmeldetag: 27.06.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E04B 1/00 |
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Bauelement zur Wärmedämmung
Heat insulating building element
Elément isolant thermique pour la construction
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
27.07.2000 DE 10036525
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.01.2002 Patentblatt 2002/05 |
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Patentinhaber: Schöck Bauteile GmbH |
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76534 Baden-Baden (DE) |
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Erfinder: |
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- Schumacher, Armin
76470 Ötigheim (DE)
- Weber, André
77815 Bühl (DE)
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Vertreter: Blumenröhr, Dietrich et al |
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Lemcke, Brommer & Partner
Patentanwälte
Bismarckstrasse 16 76133 Karlsruhe 76133 Karlsruhe (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 695 838 DE-U- 29 807 381
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EP-A- 0 892 118
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Bauelement zur Wärmedämmung zwischen zwei Bauteilen, insbesondere
zwischen einem Gebäude und einem vorkragenden Außenteil mit den Merkmalen des Oberbegriffs
von Anspruch 1.
[0002] Ein solches Bauelement zur Wärmedämmung ist beispielsweise aus der DE-U 298 07 381
bekannt. Die genannte Schiene dient hierbei dazu, die Bewehrungsstäbe, insbesondere
die Zugstäbe im relativ weichen Isolierkörpermaterial zu fixieren. Hierdurch lässt
sich sicherstellen, dass die Bewehrungsstäbe den ihnen zugedachten Verlauf aufweisen,
also beispielsweise die Zugstäbe senkrecht zur Längserstreckung des Isolierkörpers
in horizontaler Ebene verlaufen.
[0003] Üblicherweise beträgt die Länge eines Bauelements zur Wärmedämmung einen Meter und
weist demgemäss eine Vielzahl von Bewehrungsstäben und insbesondere durch die Leiste
festgelegten Zugstäben auf; wird nun ein solches Bauelement auf der Baustelle zu der
Einbauposition transportiert, so erfolgt dies in der Regel durch Tragen und Angreifen
zweier Zugstäbe. Hierdurch wird das gesamte Gewicht des transportierten Bauelements
im Bereich der Ausnehmungen von der Leiste auf die beiden Zugstäbe übertragen. Insbesondere
bei Bauelementen mit größerem Stabdurchmesser und demgemäss vergrößertem Gewicht kann
dies zu Beschädigungen der Leiste im Bereich der Ausnehmungen führen, wodurch die
Lagefixierung der beim Transportieren verwendeten Zugstäbe beeinträchtigt werden kann.
[0004] Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, das eingangs
beschriebene Bauelement zur Wärmedämmung dahingehend weiter zu verbessern, dass der
Bereich der Lagefixierung der Bewehrungsstäbe durch die Schiene noch belastungsfähiger
wird und hiermit selbst das Transportieren von Bauelementen mit vergrößertem Stabquerschnitt
nicht zu einer Beschädigung der Leiste im Ausnehmungsbereich führt.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale des Anspruchs 1.
[0006] Zunächst einmal ist unschwer erkennbar, dass Ausnehmungen mit geschlossener Außenkontur
etwaige auf die Ränder der Ausnehmungen wirkende Belastungen besser abfangen und aufnehmen
können. Denn üblicherweise sind die Ausnehmungen der herkömmlichen Bauelemente einseitig
geöffnet, um das seitliche Einstecken der Bewehrungsstäbe zu ermöglichen bzw. zu vereinfachen.
Wenn nun diese Bewehrungsstäbe nicht mehr seitlich eingesetzt, sondern durch die Ausnehmungen
hindurchgefädelt werden müssen, so erfordert dies - insbesondere bei teilweise aus
geripptem Baustahl bestehenden Bewehrungsstäben - einen Ausnehmungsquerschnitt, der
etwas größer als der Bewehrungsstabquerschnitt ist, um das Einstecken nicht zu behindern
und auch um ein Beschädigen der Ausnehmungsränder beim Einstecken zu vermeiden. Diese
vergrößerten Ausnehmungen würden jedoch auf der anderen Seite zu einer verschlechterten
Lagefixierung führen aufgrund der fehlenden Anlage der Ausnehmungsränder an den Bewehrungsstäben
über einen größeren Umfangsbereich der Bewehrungsstäbe.
[0007] Hier schafft jedoch die vorliegende Erfindung Abhilfe, die bewusst zu große Ausnehmungen
in Kauf nehmen kann, da zwei Ausnehmungen für einen Bewehrungsstab zusammen mit dem
als Gegenlager fungierenden Vorsprung für eine optimale Lagefixierung sorgen. Auf
der anderen Seite führt der geschlossene Umfangsbereich der Ausnehmungen dazu, dass
die gesamten vom Bewehrungsstab auf den Ausnehmungsrand übertragenen Kräfte beidseitig
vom Schienenmaterial aufgenommen werden können und somit die Belastbarkeit dieser
Lagefixierung weitaus höher ist als bei den Ausführungen mit einseitig offenen und
ein seitliches Einstecken der Bewehrungsstäbe ermöglichenden Ausnehmungsrändern. Dadurch,
dass die Schiene für eine noch einmal stark verbesserte Lagefixierung der Bewehrungsstäbe
gegenüber dem Isolierkörper sorgt, kann sogar auf das sonst übliche Anschweißen von
Verteilerstäben beabstandet und parallel zum Isolierkörper verzichtet werden. Außerdem
liegt der Vorsprung unter Vorspannung an dem Bewehrungsstab an und legt ihn aufgrund
der Vorspannung gegen den Rand der Ausnehmung unverschiebbar fest.
[0008] Zweckmäßigerweise besteht der Vorsprung aus einer sich in Längsrichtung der Schiene
erstreckenden Anschlagleiste, die elastisch nachgiebig ausgeführt ist, so dass dem
Bewehrungsstab ein linienförmiger und damit durchgehender Anlagebereich zur Verfügung
gestellt wird. Die Anschlagleiste, die in Vertikalrichtung und senkrecht zu der Erstreckung
der Bewehrungsstäbe orientiert ist, sorgt aufgrund ihrer elastischen Nachgiebigkeit
für die nötige Verspannung und Festlegung des Bewehrungsstabs zwischen den Rändern
der Ausnehmung und dem Vorsprung.
[0009] Der Vorsprung kann aber auch aus einem elastisch und/oder plastisch verformbaren
Material, also z. B. aus Gummi oder Isolierschaum bestehen, um ein geeignetes Gegenlager
(beim Isolierschaum nach dem Aushärten) zu bilden.
[0010] Was die Schiene betrifft, so empfiehlt es sich, wenn sie einen U-förmigen Querschnitt
aufweist, wenn sie mit ihrer Basis und ihren Schenkeln den Isolierkörper zumindest
in Teilen umgibt und wenn die Ausnehmungen jeweils in den Schenkeln der U-Schiene
angeordnet sind. Hierdurch erhält man einen großflächigen Anlagebereich zwischen Schiene
und Isolierkörper und somit eine verbesserte Lagefixierung der hieran festgelegten
Bewehrungsstäbe, da die U-Schiene aufgrund der festen Verbindung mit den Bewehrungsstäben
der Oberfläche der Bewehrungsstäbe zuzurechnen ist und diese entsprechend vergrößert.
[0011] Um trotz des in die Flucht der beiden Ausnehmungen vorstehenden Vorsprungs die Montage
der Bewehrungsstäbe zu ermöglichen, empfiehlt es sich insbesondere, dass die Schiene
mehrteilig ausgebildet ist derart, dass die Ausnehmungen in separaten Halteleisten
vorgesehen sind und dass die Halteleisten an einer gemeinsamen Schienenbasis festgelegt
sind. Hierdurch ist es möglich, zunächst die Bewehrungsstäbe in die beiden Halteleisten
einzustecken und dann die Gesamtheit aus Bewehrungsstäben und Halteleisten auf die
Schiene aufzustecken, wobei gleichzeitig der Vorsprung elastisch aus seiner Ausgangslage
verdrängt wird. Ist die Schiene mit derartigen Halteleisten mehrteilig ausgeführt,
so bezieht sich das vorstehend erwähnte Erstrecken des Vorsprungs in die Flucht der
beiden Ausnehmungen für einen Bewehrungsstab auf einen montierten Zustand der Halteleisten
in die Schiene ohne eingesetzte Bewehrungsstäbe. Ein solcher Zustand dient jedoch
nur zur Beschreibung der geometrischen Verhältnisse, ohne jedoch in der Praxis verwirklicht
zu werden, da hierdurch die Vorteile der Halteleisten zunichte gemacht werden würden.
[0012] Bezüglich der Art der Festlegung der Halteleisten an der Schienenbasis ist insbesondere
eine Rastverbindung empfehlenswert, wobei aber auch sonstige formschlüssige und einfach
zu montierende Festlegungsarten Anwendung finden können.
[0013] Besonders zweckmäßig ist es, wenn die Schiene aus zwei U-Schenkeln und einer U-Basis
und einer zusätzlich zur U-Basis an die beiden U-Schenkel angeschlossenen Verbindungsleiste
besteht, die den Vorsprung trägt und hierdurch für die elastische Nachgiebigkeit des
Vorsprungs sorgt. Hierzu ist die Verbindungsleiste zweckmäßigerweise gewölbt ausgeführt,
wobei die Nachgiebigkeit des Vorsprungs wird durch die Wölbung der Verbindungsleiste
zur Verfügung gestellt wird; d. h., dass die Verbindungsleiste vorgewölbt ist und
bei Beaufschlagung des Vorsprungs durch die Bewehrungsstäbe entgegen ihrer Wölbung
elastisch zurückgedrängt wird, bis sie einen ungefähr zu der U-Basis parallelen Verlauf
aufweist.
[0014] Zum Vorsprung sei erwähnt, dass dieser insbesondere aus zwei parallel zueinander
verlaufenden Anschlagleisten bestehen kann, um als Gegenlager eine stabile Anlage
für die Bewehrungsstäbe zur Verfügung zu stellen.
[0015] Die spätere Lage des Vorsprungs und der Verbindungsleiste im montierten Zustand ist
natürlich bei der Formgebung für den Isolierkörper zu berücksichtigen, wobei zweckmäßigerweise
der Bereich zwischen U-Basis und Verbindungsleiste mit Isoliermaterial oder etwa mit
feuerhemmendem Dämmmaterial ausgefüllt sein sollte.
[0016] Der mehrteilige Aufbau der Schiene bringt den weiteren Vorteil mit sich, dass die
Halteleisten einerseits und die Schiene andererseits hinsichtlich ihres Materials
an die jeweiligen Anforderungen angepasst sein können. So können beispielsweise die
Halteleisten aus anderem und insbesondere weicherem und festerem Material als die
Schiene bestehen, welche aus demgegenüber steiferem Material ausgebildet sein kann.
Während die Halteleisten zum einen das Einbringen der Ausnehmungen begünstigen sollen,
müssen sie aber auch stabil genug sein im die Ausnehmungen umgebenden Randbereich,
um dort die auftretenden Kräfte besser aufnehmen zu können. Und die Schiene sollte
vor allem möglichst verwindungssteif sein, um hierdurch eine optimale Lagefixierung
der Bewehrungsstäbe gegenüber dem Isolierkörper zu gewährleisten.
[0017] Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung. Hierbei zeigen
- Figur 1
- ein erfindungsgemäßes Bauelement zur Wärmedämmung auszugsweise in Seitenansicht;
- Figur 2
- ein Detail des Bauelementes zur Wärmedämmung aus Figur 1; und
- Figur 3
- das Bauelement aus Figur 1 in der Ausgangsstellung ohne eingesteckte Bewehrungsstäbe.
[0018] In Figur 1 ist der erfindungswesentliche Teil eines Bauelements 1 zur Wärmedämmung
dargestellt, nämlich eine U-förmige Schiene 2, die zur Festlegung und Lagefixierung
von Zugbewehrungsstäben 3 gegenüber einem (nicht dargestellten) Isolierkörper dient,
der von den Zugstäben durchquert wird. Die U-Schiene besteht aus einer U-Basis 4 und
zwei U-Schenkeln 5 und 6, die kreisförmige Ausnehmungen 7, 8 für die Zugstäbe aufweisen.
Die U-Schenkel 5, 6 erstrecken sich jeweils an den Seitenflächen des Isolierkörpers
entlang dessen Längserstreckung und sind vertikal orientiert, während die U-Basis
horizontal in Längsrichtung des Isolierkörpers verläuft.
[0019] Die beiden U-Schenkel 5, 6 sind als von der restlichen Schiene 2 separate Halteleisten
ausgebildet, die über Rastverbindungen 9, 10 mit an der U-Basis vorgesehenen Aufnahmeabschnitten
11, 12 verbunden sind. Über diese Rastverbindungen ist es möglich, zunächst die Zugstäbe
mit den Halteleisten 5, 6 zu bestücken und anschließend die Gesamtheit aus Zugstäben
und Halteleisten an der U-Schiene festzulegen.
[0020] Wie aus Figur 3, die den Ausgangszustand ohne eingesteckte Bewehrungsstäbe zeigt,
ersichtlich ist, ist parallel zur U-Basis 4 eine Verbindungsleiste 13 vorgesehen,
die im unbelasteten Ausgangszustand nach unten gewölbt ausgebildet ist. Von dieser
Verbindungsleiste 13 aus erstrecken sich zwei Vorsprünge in Form von Anschlagleisten
14, 15 vertikal nach unten, wo sie später von den eingesteckten Zugstäben beaufschlagt
und im Zuge des Montierens der Halteleisten in die Aufnahmen elastisch nach oben gedrückt
werden, bis der in Figur 1 dargestellte Endzustand erreicht ist, in dem sich die Verbindungsleiste
13 ohne Wölbung parallel zur U-Basis 4 erstreckt. In diesem Endzustand wird der in
Figur 1 gezeigte Bewehrungsstab 3 von den Anschlagleisten 14, 15 nach unten gegen
die unteren Ränder 16, 17 der Ausnehmungen 7, 8 gedrückt, die in den Halteleisten
5, 6 vorgesehen sind. Hierdurch wird jeder Bewehrungsstab von insgesamt vier linienförmigen
Abschnitten beaufschlagt und so dauerhaft und sicher an der Schiene 2 und somit im
Bauelement 1 zur Wärmedämmung festgelegt.
[0021] Der Vollständigkeit halber sei auf Figur 2 verwiesen, die eine Ausschnittsvergrößerung
der Aufnahme 12 für die Halteleiste 6 zeigt und erkennen lässt, wie die Rastverbindung
10 aufgebaut ist: Die Aufnahme 12 ist ungefähr U-förmig ausgebildet mit zwei widerhakenähnlichen,
nach innen ragenden unteren Rändern, die die von unten eingesteckte und an ihrem oberen,
die Aufnahme beaufschlagenden Ende pfeilförmig ausgebildete Halteleiste aufnimmt.
Durch diese Steckverbindungen ist eine einfache Montage gewährleistet bei gleichzeitig
dauerhafter Festlegung der Halteleiste an der restlichen Schiene, die dazu führt,
dass die Halteleiste 6 und die restliche Schiene im Einbauzustand wie ein einstöckiges
Bauteil wirken.
[0022] Zusammenfassend wird durch die vorliegende Erfindung eine einfach montierbare und
dennoch hoch belastbare Lagefixierung für Bewehrungsstäbe und insbesondere für Zugstäbe
zur Verfügung gestellt, wobei die Bewehrungsstäbe zwischen mehreren Teilen der verwendeten
Schiene verspannt sind.
1. Bauelement zur Wärmedämmung zwischen zwei Bauteilen, insbesondere zwischen einem Gebäude
und einem vorkragenden Außenteil, wobei das Bauelement aus einem in der Fuge zwischen
den beiden Bauteilen anzuordnenden Isolierkörper mit integrierten Bewehrungsstäben
(3), die sich quer zum Isolierkörper durch diesen hindurch erstrecken, und aus zumindest
einer Schiene (2) aus härterem Material als der Isolierkörper besteht, wobei die Schiene
an oder nahe ihren beiden den Bauteilen zugewandten Seiten Ausnehmungen (7, 8) für
die Bewehrungsstäbe (3) aufweist, und im Bereich zwischen jeweils den beiden Ausnehmungen
für einen Bewehrungsstab (3) einen ein Gegenlager für den Bewehrungsstab bildenden
Vorsprung (14, 15) aufweist, und wobei sich der Vorsprung (14, 15) im Ausgangszustand
ohne Bewehrungsstab (3) so weit in die Flucht der beiden Ausnehmungen erstreckt, dass
er diese Flucht teilweise verdeckt
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ausnehmungen (7, 8) eine geschlossene Außenkontur aufweisen, dass der eingesteckte
Bewehrungsstab unter Verdrängung des Vorsprungs (14, 15) aus der Flucht zwischen den
Rändern (16, 17) der Ausnehmungen (7, 8) und dem Vorsprung (14, 15) verspannt und
festgelegt ist, und dass der Vorsprung (14, 15) unter Vorspannung an dem Bewehrungsstab
(3) anliegt, ihn aufgrund der Vorspannung gegen den Rand (16, 17) der Ausnehmungen
(7, 8) drückt und so unverschiebbar festlegt.
2. Bauelement zur Wärmedämmung nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet,
dass der Vorsprung (14, 15) aus einer sich in Längsrichtung der Schiene (2) erstreckenden
Anschlagleiste besteht, und dass die Anschlagleiste elastisch nachgiebig ausgeführt
ist.
3. Bauelement zur Wärmedämmung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Anschlagleiste (14, 15) in Vertikalrichtung und senkrecht zur der Erstreckung
der Bewehrungsstäbe (3) orientiert ist.
4. Bauelement zur Wärmedämmung nach einem der vorstehend angeführten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Vorsprung aus einem elastisch und/oder plastisch nachgiebigen Material besteht.
5. Bauelement zur Wärmedämmung nach einem der vorstehend angeführten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das elastisch und/oder plastisch nachgiebige Material Gummi oder Isolierschaum ist.
6. Bauelement zur Wärmedämmung nach einem der vorstehend angeführten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schiene (2) einen U-förmigen Querschnitt aufweist, dass die U-Schiene mit ihrer
Basis (4) und ihren Schenkeln (5, 6) den Isolierkörper zumindest in Teilen umgibt,
und dass die Ausnehmungen (7, 8) jeweils in den Schenkeln der U-Schiene angeordnet
sind.
7. Bauelement zur Wärmedämmung nach einem der vorstehend angeführten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schiene (2) mehrteilig ausgebildet ist derart, dass die Ausnehmungen in separaten
Halteleisten (5, 6) vorgesehen sind, und dass die Halteleisten an einer gemeinsamen
Schienenbasis (4) festgelegt sind.
8. Bauelement zur Wärmedämmung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Festlegung der Halteleisten (5, 6) an der Schienenbasis (4) über eine Rast-,
Schweiß- oder Klebeverbindung (9, 10) erfolgt.
9. Bauelement zur Wärmedämmung nach einem der vorstehend angeführten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schiene (2) aus zwei U-Schenkeln (5, 6) und einer U-Basis (4) besteht, und dass
zusätzlich zur U-Basis eine an die beiden U-Schenkel angeschlossene Verbindungsleiste
(13) vorgesehen ist.
10. Bauelement zur Wärmedämmung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verbindungsleiste (13) den Vorsprung (14, 15) trägt.
11. Bauelement zur Wärmedämmung nach Anspruch 10 und nach den Ansprüchen 2 und 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verbindungsleiste (13) zwei parallel zueinander verlaufende Anschlagleisten (14,
15) trägt.
12. Bauelement zur Wärmedämmung nach zumindest Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verbindungsleiste (13) gewölbt ausgeführt ist und dass die elastische Nachgiebigkeit
des Vorsprungs (14, 15) durch die Wölbung der Verbindungsleiste zur Verfügung gestellt
wird.
13. Bauelement zur Wärmedämmung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Bereich zwischen U-Basis (4) und Verbindungsleiste (13) mit Isoliermaterial ausgefüllt
ist.
14. Bauelement zur Wärmedämmung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich die Verbindungsleiste (13) in etwa parallel zur U-Basis (4) erstreckt
15. Bauelement zur Wärmedämmung nach einem der vorstehend angeführten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ausnehmungen (7, 8) aus dem Querschnitt der Bewehrungsstäbe (3) angepassten und
insbesondere runden Bohrungen bestehen.
16. Bauelement nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Halteleisten (5, 6) aus anderem und insbesondere weicherem und festerem Material
als die Schiene (2) besteht, welche aus demgegenüber steifem Material ausgebildet
ist.
1. Building element for providing thermal insulation between two components, especially
between a building and a projecting exterior part, the building element comprising
an insulator body to be arranged in the joint between the two components, the insulator
body having integrated reinforcing rods (3) which extend through the insulator body
transverse thereto, and comprising at least one rail (2) of a material harder than
that of the insulator body, wherein the rail has, on or close to its two sides that
face the components, openings (7, 8) for the reinforcing rods (3) and, in the region
between two openings for a reinforcing rod (3), a projection (14, 15) which forms
a counter-bearing for the reinforcing rod, and wherein the projection (14, 15), in
the starting state without a reinforcing rod (3), extends into the line of sight between
the two openings to such an extent that it partially obscures that line of sight,
characterised in that
the openings (7, 8) have a closed outer contour; the inserted reinforcing rod is clamped
and fixed in position between the edges (16, 17) of the openings (7, 8) and the projection
(14, 15), with the projection (14, 15) being displaced out of the line of sight, and
the projection (14, 15) is biased against the reinforcing rod (3) and, by virtue of
the bias, presses the reinforcing rod (3) against the edge (16, 17) of the openings
(7, 8) and thus immovably fixes the reinforcing rod in position.
2. Building element for providing thermal insulation according to claim 1,
characterised in that
the projection (14, 15) consists of a stop rib which extends in the longitudinal direction
of the rail (2), and the stop rib is of resiliently flexible construction.
3. Building element for providing thermal insulation according to claim 2,
characterised in that
the stop rib (14, 15) is oriented in the vertical direction and perpendicular to the
extent of the reinforcing rods (3).
4. Building element for providing thermal insulation according to any one of the preceding
claims,
characterised in that
the projection consists of a resiliently and/or plastically flexible material.
5. Building element for providing thermal insulation according to any one of the preceding
claims,
characterised in that
the resiliently and/or plastically flexible material is rubber or insulating foam.
6. Building element for providing thermal insulation according to any one of the preceding
claims,
characterised in that
the rail (2) has a U-shaped cross-section; the U-shaped rail surrounds the insulator
body, at least in parts, with its base (4) and its limbs (5, 6); and the openings
(7, 8) are each arranged in the limbs of the U-shaped rail.
7. Building element for providing thermal insulation according to any one of the preceding
claims,
characterised in that
the rail (2) is of multi-part construction such that the openings are provided in
separate retaining ribs (5, 6); and the retaining ribs are fixed to a common rail
base (4).
8. Building element for providing thermal insulation according to claim 7,
characterised in that
the fixing of the retaining ribs (5, 6) to the rail base (4) is effected by means
of a locking connection, welded connection or adhesively bonded connection (9, 10).
9. Building element for providing thermal insulation according to any one of the preceding
claims,
characterised in that
the rail (2) consists of two U-limbs (5, 6) and a U-base (4); and in addition to the
U-base there is provided a connection rib (13) which adjoins the two U-limbs.
10. Building element for providing thermal insulation according to claim 9,
characterised in that
the connection rib (13) carries the projection (14, 15).
11. Building element for providing thermal insulation according to claim 10 and according
to claims 2 and 3,
characterised in that
the connection rib (13) carries two stop ribs (14, 15) that extend parallel to one
another.
12. Building element for providing thermal insulation according to at least claim 9,
characterised in that
the connection rib (13) is of curved construction, and the resilient flexibility of
the projection (14, 15) is provided by the curve of the connection rib.
13. Building element for providing thermal insulation according to claim 9,
characterised in that
the region between the U-base (4) and the connection rib (13) is filled with insulating
material.
14. Building element for providing thermal insulation according to claim 9,
characterised in that
the connection rib (13) extends approximately parallel to the U-base (4).
15. Building element for providing thermal insulation according to any one of the preceding
claims,
characterised in that
the openings (7, 8) consist of bores that are matched to the cross-section of reinforcing
rods (3) and are especially round bores.
16. Building element according to claim 3,
characterised in that
the retaining ribs (5, 6) consist of a material that is different from that of the
rail (2) and that is especially softer and sturdier than that of the rail (2), which
is constructed from a comparatively rigid material.
1. Élément de construction pour l'isolation thermique entre deux parties de construction,
notamment entre un bâtiment et une partie extérieure en saillie, sachant que l'élément
de construction est composé d'un corps isolant à placer dans le joint entre les deux
parties de construction, corps isolant dans lequel sont intégrées des barres d'armature
(3) qui le traversent de part en part dans la direction transversale, et d'au moins
un rail (2) en un matériau plus dur que le corps isolant, sachant que le rail présente,
sur ses côtés ou à proximité de ses côtés tournés vers les parties de construction,
des évidements (7, 8) pour les barres d'armature (3) et, dans la zone entre les deux
évidements pour une barre d'armature (3), une saillie (14, 15) constituant un palier-support
pour la barre d'armature, et que la saillie (14, 15) à l'état initial, sans barre
d'armature (3), s'étend dans l'alignement des deux évidements au point qu'elle masque
en partie ledit alignement, caractérisé en ce que les évidements (7, 8) présentent un pourtour extérieur fermé, en ce que la barre d'armature enfoncée est maintenue et immobilisée entre les bords (16, 17)
des évidements (7, 8) et la saillie (14, 15) tout en comprimant la saillie (14, 15)
qui sort ainsi dudit alignement, et en ce que la saillie (14, 15) est appliquée avec une précontrainte contre la barre d'armature
(3), appuie cette dernière contre le bord (16, 17) des évidements (7, 8) du fait de
la précontrainte et ainsi l'immobilise de façon à ce qu'elle ne puisse plus coulisser.
2. Élément de construction pour l'isolation thermique selon la revendication 1, caractérisé en ce que la saillie (14, 15) est composée d'une baguette de butée s'étendant dans la direction
longitudinale du rail (2), et en ce que la baguette de butée est réalisée flexible.
3. Élément de construction pour l'isolation thermique selon la revendication 2, caractérisé en ce que la baguette de butée (14, 15) est orientée verticalement et perpendiculairement à
l'étendue des barres d'armature (3).
4. Élément de construction pour l'isolation thermique selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que la saillie est composée d'une matière à déformation élastique et/ou plastique.
5. Élément de construction pour l'isolation thermique selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que la matière à déformation élastique et/ou plastique est du caoutchouc ou une mousse
isolante.
6. Élément de construction pour l'isolation thermique selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le rail (2) présente une section transversale en U, en ce que le rail en U entoure au moins en partie le corps isolant avec sa base (4) et ses
ailes (5, 6), et en ce que les évidements (7, 8) sont chaque fois ménagés dans les ailes du rail en U.
7. Élément de construction pour l'isolation thermique selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le rail (2) est réalisé en plusieurs parties, de telle sorte que les évidements sont
prévus dans des baguettes de retenue séparées (5, 6), et en ce que les baguettes de retenue sont fixées sur une base (4) de rail commune.
8. Élément de construction pour l'isolation thermique selon la revendication 7, caractérisé en ce que les baguettes de retenue (5, 6) sont fixées à la base (4) du rail par enclenchement,
soudure ou collage (9, 10).
9. Élément de construction pour l'isolation thermique selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le rail (2) est composé de deux ailes (5, 6) et d'une base d'U (4), et en ce qu'en plus de la base d'U est prévue une barrette de liaison (13) reliée aux deux ailes
d'U.
10. Élément de construction pour l'isolation thermique selon la revendication 9, caractérisé en ce que la barrette de liaison (13) porte la saillie (14, 15).
11. Élément de construction pour l'isolation thermique selon la revendication 10 et les
revendications 2 et 3, caractérisé en ce que la barrette de liaison (13) porte deux baguettes de butée (14, 15) parallèles entre
elles.
12. Élément pour l'isolation thermique selon au moins la revendication 9, caractérisé en ce que la barrette de liaison (13) est courbée et en ce que la courbure de la barrette de liaison confère à la saillie (14, 15) sa flexibilité.
13. Élément de construction pour l'isolation thermique selon la revendication 9, caractérisé en ce que la zone comprise entre la base d'U (4) et la barrette de liaison (13) est remplie
de matière isolante.
14. Élément de construction pour l'isolation thermique selon la revendication 9, caractérisé en ce que la barrette de liaison (13) s'étend approximativement parallèlement à la base d'U
(4).
15. Élément de construction pour l'isolation thermique selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que les évidements (7, 8) sont formés par des perçages adaptés à la section transversale
des barres d'armature (3) et notamment ronds.
16. Élément de construction selon la revendication 3, caractérisé en ce que les baguettes de retenue (5, 6) sont composées d'une autre matière, notamment plus
souple et plus résistante, que le rail (2) qui est, par contre, constitué d'une matière
rigide.

