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EP 1 176 359 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.03.2012 Patentblatt 2012/12 |
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Anmeldetag: 04.07.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Leuchte für Fahrzeuge
Vehicle light
Feu pour véhicule
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
29.07.2000 DE 10037005
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.01.2002 Patentblatt 2002/05 |
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Patentinhaber: Hella KGaA Hueck & Co. |
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59552 Lippstadt (DE) |
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Erfinder: |
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- Henneböhle, Klaus
33142 Büren (DE)
- Püttmann, Heinz-Albert
59077 Hamm (DE)
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-99/09349 US-A- 3 779 629
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DE-A- 3 438 154 US-A- 5 707 130
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Leuchte für Fahrzeuge nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Aus der
DE 90 02 245 U1 ist eine Leuchte für Fahrzeuge bekannt mit einem eine Lichtquelle enthaltenden Gehäuse,
das durch eine Abschlussscheibe abgedeckt ist. Auf einer der Lichtquelle zugewandten
Seite der Abschlussscheibe ist ein aus mehreren Rückstrahlerelementen bestehender
Rückstrahler angeordnet. Diese dienen dazu, dass das aus der Umgebung auf die Abschlussscheibe
treffende Licht total reflektiert wird. Die Rückstrahlerelemente sind zeilenweise
angeordnet, wobei zwischen den Rückstrahlerzeilen Zylinderlinsen ausgebildet sind,
die einen Lichtdurchlass bilden für das mittels einer zwischen der Abschlussscheibe
und der Lichtquelle angeordneten Optikscheibe gesammelte Licht, das von der Lichtquelle
emittiert wird. Da die durch die Rückstrahlerelemente eingenommene Fläche der Abschlussscheibe
für den Durchtritt des von der Lichtquelle emittierten Lichtes wegfällt, müssen Zylinderlinsen
der Optikscheibe zu den Zylinderlinsen der Abschlussscheibe aufeinander abgestimmt
sein.
[0003] Nachteilig an der bekannten Leuchte ist, dass die Leuchte infolge der in Lichtabstrahlrichtung
hintereinander angeordneten Optik- und Abschlussscheibe eine erhebliche Bautiefe aufweist.
[0004] Aus der nicht vorveröffentlichten deutschen Patentanmeldung
199 46 850.8 ist eine Leuchte für Fahrzeuge mit einem als Lichtquelle ausgebildeten und in einem
Gehäuse positionierten Lichtabstrahlmittel bekannt, das das Licht in Lichtabstrahlrichtung
durch eine transparente Abschlussscheibe emittiert. Zur Totalreflexion des aus der
Umgebung eintretenden Lichtes ist ein Rückstrahler mit einer Anzahl von in einem Winkel
zueinander angeordneten Optikflächen in Richtung der Abschlussscheibe orientiert.
Der Rückstrahler erstreckt sich bereichsweise an einer Gehäusewandung, wobei das von
dem Lichtabstrahlmittel emittierte Licht unwesentlich beeinflusst wird.
[0005] Nachteilig an der bekannten Leuchte ist, dass zur Ermöglichung der Rückstrahlerfunktion
zusätzliche Gehäuseflächen bereitgestellt sein müssen, die die Dimension der Leuchte,
insbesondere die Bautiefe derselben, erhöhen.
[0006] Aus der
DE 34 38 154 C2 ist eine Leuchte für Fahrzeuge mit einem Gehäuse bekannt, in dem als Lichtabstrahlmittel
eine Mehrzahl von Leuchtdioden und ein Rückstrahler mit einer Anzahl von Rückstrahlelementen
integriert sind. Die in einer Ebene sich erstreckenden Rückstrahlelemente sind bereichsweise
über Lichtdurchlässe miteinander verbunden, wobei die Lichtdurchlässe jeweils in einem
Abstand zu in einer parallelen Ebene verlaufenden Leuchtdioden angeordnet sind. Der
Lichtdurchlass ist als eine Sammellinse ausgebildet, die einstückig mit den benachbarten
Rückstrahlelementen verbunden ist. Nachteilig an der bekannten Leuchte ist, dass aufgrund
des erforderlichen Abstandes zwischen der Leuchtdiode und der Sammellinse die Leuchte
eine relativ große Bauraumtiefe aufweist.
[0007] Aus der
WO 99 09349 A1 ist eine Leuchte für Fahrzeuge bekannt, die ein Lichtabstrahlmittel sowie ein quer
zur optischen Achse des Lichtabstrahlmittels verlaufendes Lichtleitelement aufweist
zur Bildung einer hoch gesetzten Bremsleuchte. Das Lichtleitelement weist auf einer
dem Lichtabstrahlmittel zugewandten Rückseite eine Mehrzahl von Prismenelementen auf,
so dass das von den Lichtabstrahlmitteln ausgesandte und in das Lichtleitelement eingekoppelte
Licht infolge Totalreflexion durch eine langgestreckte Lichtauskoppelfläche des Lichtleitelementes
in die Umgebung abgestrahlt wird.
[0008] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Leuchte für Fahrzeuge mit einem
ein Lichtabstrahlmittel und einen Rückstrahler aufnehmenden Gehäuse derart weiterzubilden,
dass auf einfache Weise die Bauraumtiefe der Leuchte verringert wird.
[0009] Zur Lösung diese Aufgabe weist die Erfindung die Merkmale des Patenanspruchs 1 auf.
[0010] Der besondere Vorteil der Erfindung besteht darin, dass durch die funktionale Kopplung
zwischen den Rückstrahlelementen einerseits und den Lichtabstrahlmitteln andererseits
die Bauraumtiefe der Leuchte wesentlich reduziert werden kann. Grundgedanke der Erfindung
ist es, das Lichtabstrahlmittel in der Nähe eines Rückstrahlelementes anzuordnen,
wobei das Rückstrahlelement einen Lichtdurchlass für den Durchtritt des von dem Lichtabstrahlmittel
emittierten Lichtes aufweist. Es ergibt sich hierdurch eine funktionale Kopplung zwischen
dem Rückstrahler einerseits und dem Lichtabstrahlmittel andererseits.
[0011] Nach der Erfindung ist das Lichtabstrahlmittel derart im Bereich einer Öffnung des
Rückstrahlelementes angeordnet, dass das von dem Lichtabstrahlmittel ausgesandte Licht
an den Optikflächen des Rückstrahlelementes reflektiert wird. Durch die Nutzung der
Optikflächen zur Reflexion der von dem Lichtabstrahlmittel ausgesandten Lichtstrahlen
kann vorteilhaft der Lichtstrom der Leuchtfunktion vergrößert werden.
[0012] Nach der Erfindung ist der Lichtdurchlass als eine Lichtöffnung ausgebildet, die
zur Aufnahme zumindest eines vorderen Bereiches des Lichtabstrahlmittels dient. Auf
diese Weise kann zum einen die Bauraumtiefe der Leuchte reduziert werden und zum anderen
eine bessere Ausnutzung der Optikflächen zur Erhöhung des nutzbaren Lichtstroms der
Leuchte erzielt werden.
[0013] Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung sind eine Mehrzahl von verteilt
angeordneten Rückstrahlelementen einerseits und korrespondierend zu Lichtabstrahlmitteln
angeordneten Lichtdurchlässen andererseits vorgesehen. Auf diese Weise kann sowohl
eine flächenhafte Leuchtfunktion als auch eine flächenhafte Rückstrahlfunktion erzeugt
werden. Dabei kann das Lichtabstrahlmittel vor, in oder hinter dem Lichtdurchlass
des Rückstrahlelementes angeordnet sein.
[0014] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist das Rückstrahlelement koaxial zum Lichtabstrahlelement
angeordnet. Hierdurch wird ein regelmäßiger und harmonischer stilistischer Effekt
der Leuchte beim Betrachter erzielt.
[0015] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist ein Rückstrahlfeld einem in Lichtabstrahlrichtung
vor einem aus mehreren Lichtabstrahlmitteln bestehendes Lichtabstrahlfeld vorgelagert,
wobei das Rückstrahlfelddas eine Mehrzahl von in einer Fläche angeordneter Rückstrahlelemente
aufweist. Hierdurch sind zum einen die Rückstrahlfunktion und zum anderen die Lichtabstrahlfunktion
in zwei voneinander beabstandeten und im Wesentlichen senkrecht zur optischen Achse
der Lichtabstrahlelemente verlaufenden Ebenen angeordnet. Vorteilhaft kann hierdurch
eine homogene flächenhafte Lichtfunktion einerseits und Rückstrahlfunktion andererseits
realisiert werden.
[0016] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist das Rückstrahlelement aus einem Tripelprisma
mit zumindest drei jeweils in einem stumpfen Winkel zueinander angeordneten Optikflächen
ausgebildet, wobei die Längserstreckung der Optikflächen wesentlich größer ist, vorzugsweise
das zwei- bis sechsfache, als die Quererstreckung des Lichtdurchlasses und/oder des
Lichtabstrahlmittels. Durch die relativ großvolumige Dimension eines solchen Rückstrahlelementes
kann insbesondere die Leuchtfunktion bei Anordnung des Lichtabstrahlmittels in der
Lichtöffnung unterstützt werden.
[0017] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher
erläutert.
[0018] Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Darstellung eines mit einer Lichtquelle gekop- pelten Rückstrahlelementes,
- Figur 2
- eine Vorderansicht eines Rückstrahlers mit in einer Lichtöffnung ei- nes Rückstrahlelementes
gelagerten Lichtquellen,
- Figur 3
- eine perspektivische Vorderansicht des Rückstrahlers gemäß Figur 2,
- Figur 4
- eine Vorderansicht eines Rückstrahlerfeldes mit einem in Lichtab- strahlrichtung hinter
dem Rückstrahlerfeld angeordneten Lichtab- strahlfeld,
- Figur 5
- einen Schnitt entlang der Linie V-V gemäß Figur 4,
- Figur 6
- eine Vorderansicht eines Rückstrahlerfeldes gemäß einer weiteren Ausführungsform,
- Figur 7
- einen Schnitt entlang der Linie VII-VII gemäß Figur 6,
- Figur 8
- eine Vorderansicht eines Rückstrahlerfeldes nach einem weiteren Ausführungsbeispiel,
wobei ein Lichtabstrahlmittel durch einen Licht- leiter gebildet ist und
- Figur 9
- einen Schnitt entlang der Linie IX-IX gemäß Figur 8.
[0019] Eine Leuchte für Fahrzeuge weist üblicherweise ein nicht dargestelltes Gehäuse auf,
das in Lichtabstrahlrichtung durch eine nicht dargestellte Abschlussscheibe abgedeckt
ist. Innerhalb des Gehäuses ist in Lichtabstrahlrichtung ein oder mehrere Lichtabstrahlmittel
angeordnet. Wie aus Figur 1 bis 3 zu ersehen ist, kann das Lichtabstrahlmittel als
eine oder mehrere auf einer Trägerplatte angeordnete Leuchtdiode 1 ausgebildet sein.
Diese Leuchtdioden 1 sind jeweils in einer vorzugsweise mittleren Aufnahmeöffnung
2 eines Rückstrahlelementes 3 positioniert. Das Rückstrahlelement 3 besteht aus einem
Tripelprisma mit in einem stumpfen Winkel zueinander angeordneten Optikflächen 4,
die mit einer reflektierenden Beschichtung bedampft sind. Die Leuchtdioden 1 sind
derart zu den Rückstrahlelementen 3 angeordnet, dass ein Leuchtkopf 5 der Leuchtdiode
1 annähernd vollständig in den durch die sich in Lichtabstrahlrichtung 6 sich öffnenden
Optikflächen 4 gebildeten Raum erstrecken. Die Optikflächen 4 sind in ihrer Längserstreckung
um das zwei- bis sechsfache Länger ausgebildet als die Quererstreckung des Leuchtkopfes
5. Aufgrund der Relativlage der Optikflächen 4 zu dem Leuchtkopf 5 einerseits und
aufgrund der Größe der Optikflächen 4 können sie durch Reflexion der von den Leuchtdioden
1 emittierten Lichtstrahlen in Lichtabstrahlrichtung 6 zur Erhöhung des Lichtstromes
der Leuchtdiode 1 beitragen. Dadurch, dass die Rückstrahlelemente 3 koaxial zu dem
Leuchtkopf 5 orientiert sind, kann der Wirkungsgrad der Lichtquelle 1 weiter erhöht
werden.
[0020] Die Optikflächen 4 sind derart zueinander orientiert, dass das parallel zu der optischen
Achse der Leuchtdiode 1 einfallende Licht nach einer mehrfachen Reflexion in seine
Einfallsrichtung zurückreflektiert wird. Dadurch, dass eine Mehrzahl von Leuchtdioden
1 verteilt angeordnet sind, die im Vergleich zu den Rückstrahlelementen 3 eine geringe
Quererstreckung aufweisen, wird das Styling der Leuchte durch den eine Mehrzahl von
Rückstrahlelementen 3 aufweisenden Rückstrahler 7 geprägt. Durch die unmittelbare
Anlage der Leuchtdioden 1 an den Scheitel der Rückstrahlelemente 3 kann die Leuchte
mit einer relativ geringen Bauteiltiefe verwirklicht werden.
[0021] Nach einer weiteren Ausführungsform einer Leuchte gemäß Figur 4 und 5 kann das Gehäuse
ein in Lichtabstrahlrichtung 6 vorderes Rückstrahlerfeld 8 und ein in Lichtabstrahlrichtung
6 zurückliegendes Lichtabstrahlfeld 9 aufweisen. Das Rückstrahlerfeld 8 ist beabstandet
zu dem Lichtabstrahlfeld 9 und zwischen dem Lichtabstrahlfeld 9 einerseits und einer
transparenten Abschlussscheibe 10 andererseits angeordnet. Das Rückstrahlerfeld 8
ist schachbrettartig angeordnet, wobei sich Rückstrahlelemente 11 mit Lichtdurchlässen
12 abwechseln. Die Rückstrahlelemente 11 werden - wie im vorherigen Ausführungsbeispiel
- durch Tripelprismen gebildet, die das einfallende Licht aus der Umgebung parallel
zurückreflektieren. Die Lichtdurchlässe 12 sind transparent und im wesentlichen eben
ausgebildet, so dass das Licht einer jeweils dem Lichtdurchlass zugeordneten Leuchtdiode
13 in Lichtabstrahlrichtung 6 im wesentlichen unbeeinflusst durch den Lichtdurchlass
12 hindurchtreten kann. Der Lichtdurchlass 12 ist einstückig mit den Rückstrahlelementen
11 verbunden. Der so gebildete Rückstrahler 14 ist vorzugsweise aus einem transparenten
Kunststoffmaterial hergestellt, wobei die Rückstrahlelemente 11 auf einer der Abschlussscheibe
10 zugewandten Seite mittels einer reflektierenden Beschichtung verspiegelt sind.
[0022] Dadurch, dass das Rückstrahlerfeld 8 und das Lichtabstrahlfeld 9 regelmäßig mit Rückstrahlelementen
11 bzw. Leuchtdioden 13 versehen sind, kann ein homogenes Styling der Leuchte verwirklicht
werden. Es erfolgt eine senkrecht zu der Lichtabstrahlrichtung 6 verlaufende vollflächige
und gleich verteilte Rückstrahl- und Leuchtfunktion.
[0023] Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel gemäß Figur 6 und 7 kann ein Rückstrahlerfeld
15 im Vergleich zum vorherig beschriebenen Rückstrahlerfeld aus einer Mehrzahl von
rahmenartig angeordneten Rückstrahlelementen 16 und einem mittleren Streifen 17 von
Lichtdurchlässen 18 gebildet sein. Alternativ zu Leuchtdioden kann das Lichtabstrahlmittel
auch als eine oder mehrere Glühlampen 19 ausgebildet sein, dessen emittierte Lichtstrahlen
20 durch einen Reflektor 21 in Richtung des Lichtdurchlasses 18 reflektiert werden.
Die Lichtdurchlässe 18 sind benachbart zueinander angeordnet, so dass das Licht in
Form eines Streifens abgestrahlt wird.
[0024] Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel gemäß Figur 8 und 9 kann ein Rückstrahlerfeld
22 - wie in den vorherigen Ausführungsbeispielen beschrieben - durch eine Mehrzahl
von Rückstrahlelementen 23 einerseits und durch Lichtleiter 24 als Lichtabstrahlmittel
andererseits gebildet sein. Gemäß der linken Seite in Figur 8 und 9 kann der Lichtleiter
24 einstückig mit dem Rückstrahlerfeld 22 verbunden sein und erstreckt sich als Fortsatz
des Rückstrahlerfeldes 22 auf einer der Abschlussscheibe 25 abgewandten Seite des
Rückstrahlerfeldes 22 in Richtung einer als Leuchtdiode 26 ausgebildeten Lichtquelle.
Die Leuchtdiode 26 ist an dem freien Ende des Lichtleiters 24 angeordnet, so dass
die von der Leuchtdiode 26 emittierten Lichtstrahlen 27 an den Mantelflächen des Lichtleiters
24 totalreflektiert werden, bis sie an einen der Abschlussscheibe 25 zugewandten Ende
austreten.
[0025] Gemäß einer auf der rechten Seite der Figuren 8 und 9 abgebildeten Ausführungsform
eines Lichtleiters 28 ist dieser in einer Aufnahmeöffnung 29 des Rückstrahlerfeldes
22 positioniert.
1. Leuchte für Fahrzeuge mit einem ein Lichtabstrahlmittel (1) und einen Rückstrahler
aufnehmenden Gehäuse, das durch eine transparente Abschlussscheibe abgedeckt ist,
wobei der Rückstrahler mit einer Anzahl von in einem Winkel zueinander angeordneten
Optikflächen (4) aufweisenden Rückstrahlelementen (3) zu der Abschlussscheibe hin
ausgerichtet ist, dass einer Anzahl von Rückstrahlelementen (3) jeweils ein Lichtabstrahlmittel
(1) zugeordnet ist und dass das Rückstrahlelement (3) mit einem zumindest in der Ebene
des Rückstrahlelementes (3) erstreckenden Lichtdurchlass (12) wirkverbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtdurchlass als eine Aufnahmeöffnung (2) ausgebildet ist zur Aufnahme zumindest
eines vorderen Bereiches des Lichtabstrahlmittels (1) und dass das Lichtabstrahlmittel
(1) derart im Bereich der Aufnahmeöffnung (2) angeordnet ist, dass die von dem Lichtabstrahlmittel
(1) ausgesandten Lichtstrahlen an den Optikflächen (4) reflektierbar sind.
2. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von verteilt angeordneten Lichtdurchlässen (2) und Rückstrahlelementen
(3) vorgesehen ist, wobei die Lichtabstrahlmittel (1) im Bereich der Lichtdurchlässe
(2) angeordnet sind.
3. Leuchte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Optikflächen (4) des Rückstrahlelementes (3) eine Reflexionsschicht aufweisen
und derart zu der optischen Achse des Lichtabstrahlmittels (1) angeordnet sind, dass
das parallel zu der optischen Achse aus der Umgebung einfallende Licht nach einer
mehrfachen Reflexion in seine Einfallsrichtung zurückreflektiert wird.
4. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rückstrahlerfeld (8) vorgesehen ist mit einer Mehrzahl von in Lichtabstrahlrichtung
(6) vor einem eine Mehrzahl von Lichtabstrahlmitteln (1) aufweisenden Lichtabstrahlfeld
(9) angeordneten Rückstrahlelementen (11) einerseits und korrespondierend zu den Lichtabstrahlmitteln
angeordneten transparenten Lichtdurchlässen (2) andererseits.
5. Leuchte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückstrahlfeld (8) einstückig ausgebildet ist mit einer regelmäßigen Verteilung
von Rückstrahlelementen (11) und Lichtdurchlässen (2) in einer ebenen oder bogenförmigen
Fläche.
6. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückstrahlelement (3) aus einem Tripelprisma mit zumindest drei jeweils in einem
stumpfen Winkel zueinander angeordneten Optikflächen (4) besteht, wobei die Längserstreckung
der Optikflächen (4) größer ist als die zweifache Quererstreckung des Lichtdurchlasses
(2) und/oder des Lichtabstrahlmittels (5).
1. Vehicle lamp with a housing that holds a light-emitting means (1) and a reflex reflector
and is covered by a transparent cover lens, wherein, with a number of reflex reflector
elements (3) having optical surfaces (4) arranged at an angle relative to each other,
the reflex reflector is oriented towards the cover lens such that each light-emitting
means (1) is allocated to a number of reflex reflector elements (3) and such that
the reflex reflector element (3) is actively connected to a light outlet (12) extending
at least in the plane of the reflex reflector element (3), characterized in that the light outlet is constructed as a receptacle opening (2) for holding at least
a front region of the light-emitting means (1) and that the light-emitting means (1)
is arranged in the region of the receptacle opening (2) such that the light beams
emitted from the light-emitting means (1) can be reflected on the optical surfaces
(4).
2. Lamp according to Claim 1, characterized in that a plurality of distributed light outlets (2) and reflex reflector elements (3) is
provided, wherein the light-emitting means (1) are arranged in the region of the light
outlets (2).
3. Lamp according to Claim 1 or 2, characterized in that the optical surfaces (4) of the reflex reflector element (3) have a reflective layer
and are arranged relative to the optical axis of the light-emitting means (1) such
that light that is incident parallel to the optical axis from the surroundings is
reflected back in its direction of incidence after multiple reflections.
4. Lamp according to one of Claims 1 to 3, characterized in that a reflex reflector array (8) is provided with, on one side, a plurality of reflex
reflector elements (11) arranged, in the direction of light emission (6), in front
of a light-emission array (9) having a plurality of light-emitting means (1) and,
on the other side, transparent light outlets (2) arranged corresponding to the light-emitting
means.
5. Lamp according to Claim 4, characterized in that the reflex reflector array (8) is formed integrally with a regular distribution of
reflex reflector elements (11) and light outlets (2) in a planar or arc-shaped surface.
6. Lamp according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the reflex reflector element (3) consists of a triple prism with at least three optical
surfaces (4) each arranged at an obtuse angle relative to each other, wherein the
longitudinal extent of the optical surfaces (4) is greater than two times the transverse
extent of the light outlet (2) and/or the light-emitting means (5).
1. - Feu pour véhicules automobiles avec un boîtier comportant un moyen d'émission de
lumière (1) et un catadioptre, qui est couvert par un voyant extérieur transparent,
le catadioptre étant orienté vers le voyant extérieur avec des éléments catadioptres
(3) à un nombre de surfaces optiques (4) orientées les unes vers les autres dans un
angle, qu'un moyen d'émission de lumière (1) est associé chaque fois à un nombre d'éléments
catadioptres (3) et que l'élément catadioptre (3) est connecté de manière fonctionnelle
à un passage de lumière (12) au moins dans le plan de l'élément catadioptre (3),
caractérisé en ce que
le passage de lumière est conçu comme une ouverture de réception (2) pour recevoir
au moins une des zones avant du moyen d'émission de lumière (1) et que le moyen d'émission
de lumière (1) est disposé de telle manière dans la zone de l'ouverture de réception
(2) que les rayons lumineux émis par le moyen d'émission de lumière (1) soient réflexibles
sur les surfaces optiques (4).
2. - Feu selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une majorité de passages de lumière (2) et d'éléments catadioptres (3) bien dispersés
est prévue, les moyens d'émission de lumière (1) étant disposés dans la zone des passages
de lumière (2).
3. - Feu selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les surfaces optiques (4) de l'élément catadioptre (3) présentent une couche réfléchissante
et sont disposées de telle manière par rapport à l'axe optique du moyen d'émission
de lumière (1) que la lumière entrant de l'environnement en parallèle par rapport
à l'axe optique retourne dans sa direction d'entrée après une réflexion multiple.
4. - Feu selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'un champ de catadioptre (8) est prévu d'un côté avec une majorité d'éléments catadioptres
(11) disposés en direction d'émission de lumière (6) devant un champ d'émission de
lumière (9) présentant une majorité de moyens d'émission de lumière (1) et de l'autre
côté, correspondant par rapport aux moyens d'émission de lumière aux passages de lumière
transparents (2).
5. - Feu selon la revendication 4, caractérisé en ce que le champ de catadioptre (8) est conçu en une pièce avec une répartition régulière
des éléments catadioptre (11) et des passages de lumière (2) dans une surface plane
ou arquée.
6. - Feu selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'élément catadioptre (3) comporte un prisme triple avec au moins trois surfaces
optiques (4) orientées chaque fois les unes vers les autres dans un angle obtus, l'étendue
longitudinale des surfaces optiques (4) étant plus grande que le double de l'étendue
transversale du passage de lumière (2) et/ou du moyen d'émission de lumière (5).
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