[0001] Die Erfindung betrifft ein
Verfahren zur maschinellen Ableitung von Personen-Identifikations-Nummern (PINs) für eine große Anzahl von Geldkarten oder anderen sicherheitsbedürftigen Einrichtungen,
wobei die PINs aus einer Anzahl N dezimaler Ziffern bestehen, die jeweils einer Geldkarte
oder einer sicherheitsbedürftigen Einrichtung zugeordnet sind, aus einer auf der Geldkarte
oder Einrichtung gespeicherten binären Zahl mit L Stellen, insbesondere einem personenspezifischen
Binärcode.
[0002] Bei der Verwendung automatischer Geldausgabesysteme oder ähnlicher mit einer Plastikkarte
zu benutzenden Einrichtungen muß sich der Benutzer häufig mittels einer nur ihm bekannten
vierstelligen Nummer (PIN) authorisieren. Es gibt jedoch bei weitem nicht soviele
verschiedene PINs wie Benutzer, weshalb jede PIN mehrfach existiert.
[0003] Die PINs dürfen nur dezimale Ziffern enthalten, damit sie mit numerischen Tastaturen
eingegeben werden können. Ferner sollen sie nicht mit einer Null beginnen. Daraus
ergibt sich bei vier Stellen ein Bereich von 9000 unterschiedlichen PINs. Die theoretisch
geringstmögliche Wahrscheinlichkeit, eine PIN zu erraten, beträgt somit 1/9000.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren anzugeben, welches die Wahrscheinlichkeit
möglichst gering hält, daß eine PIN erraten werden kann. In FR 2 577 704 A1 wurde
diese Aufgabe bereits erwähnt, jedoch nicht gelöst.
[0005] Wenn die PINs so erzeugt werden, daß sie statistisch gleichmäßig auf den zur Verfügung
stehenden Zahlenbereich verteilt sind, ist die Wahrscheinlichkeit, eine PIN zu erraten,
minimal. Dies wird anhand des folgenden Beispiels erläutert.
[0006] Aus persönlichen Daten des Benutzers kann mit einem geheimen Schlüssel unter Zuhilfenahme
eines Verschlüsselungsalgorithmus ein Binärcode erzeugt werden. Bei Verwendung des
beispielsweise zur Erzeugung von PINs für Geldkarten vorgesehenen DES- oder Triple-DES-Algorithmus'
wird mit Hilfe eines bankeigenen Schlüssels aus den Daten eines Kunden ein 64-stelliger
Binärcode generiert. Aus einem Abschnitt von 16 Stellen dieses Binärcodes kann die
PIN beispielsweise auf folgende Weise erzeugt werden:
[0007] Es werden vier Teile zu jeweils vier Stellen dieser binären Zahl zu vier Dezimalzahlen
zusammengefaßt. Die vier Ziffern der PIN ergeben sich als Rest einer Division dieser
vier Dezimalzahlen durch 10 (Modulo-Funktion). Falls die erste Ziffer eine Null ist,
wird sie gegen eine Eins ausgetauscht. Die daraus resultierenden PINs sind jedoch
in hohem Maße ungleichmäßig über den zur Verfügung stehenden Zahlenbereich von 1 bis
9000 verteilt. Die Wahrscheinlichkeit, eine derartig erzeugte PIN zu erraten, ist
gar höher als 1/150, falls sie mit einer 1 beginnt.
[0008] Verteilt man die PINs dagegen gleichmäßig über den Zahlenbereich, so ist die Auftretenshäufigkeit
einer jeden PIN konstant 1/9000 und daher ist auch die Wahrscheinlichkeit minimal,
daß sie erraten wird.
[0009] Die Erfindung sieht vor, daß eine statistisch gleichmäßige Verteilung der PINs auf
den zur Verfügung stehenden Zahlenbereich dadurch erzielt wird, daß zur Erstellung
der Ziffern der PIN folgende Schritte ausgeführt werden:
- aus der binären Zahl (B) der Länge L wird eine Pseudo-Zufallszahl generiert, welche
aus 210 hexadezimalen Ziffern besteht,
- jede hexadezimale Ziffer dieser Zahl wird mit jeweils einer unterschiedlichen der
210 möglichen mathematischen Abbildungen hexadezimaler Ziffern in dezimale Ziffern
in eine dezimale Ziffer umgesetzt,
werden zur Vergleichmäßigung der Auftretenswahrscheinlichkeit der jeweiligen Ziffer
der PIN durch eine Gruppenoperation einer beliebigen mathematischen Gruppe der Ordnung
10 miteinander zu einer dezimalen Ziffer verknüpft, welche die jeweilige Ziffer der
PIN darstellt.
[0010] Für der Fall daß die erste Ziffer der PIN keine Null sein soll, wird in einer Weiterbildung
der Erfindung vorgeschlagen, daß zur Erstellung der ersten Ziffer der PIN folgende
Schritte ausgeführt werden:
- aus der binären Zahl (B) der Länge L wird eine Pseudo-Zufallszahl generiert, welche
aus 36 hexadezimalen Ziffern besteht,
- jede hexadezimale Ziffer dieser Zahl wird mit jeweils einer unterschiedlichen der
36 möglichen mathematischen Abbildungen hexadezimaler Ziffern in die Ziffern 1 bis
9 in eine Ziffer aus den Ziffern von 1 bis 9 umgesetzt,
- die 36 dezimalen Ziffern der somit erzeugten Zahl werden zur Vergleichmäßigung der
[0011] Auftretenswahrscheinlichkeit der jeweiligen Ziffer der PIN durch eine Gruppenoperation
einer beliebigen mathematischen Gruppe der Ordnung 9 miteinander zu einer dezimalen
Ziffer ungleich Null verknüpft, welche die erste Ziffer der PIN darstellt.
[0012] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird aus N Gruppen von jeweils 4 bit Länge je
eine Hexadezimalzahl gebildet. Diese soll nun in eine Dezimalziffer umgesetzt werden.
Für diese Umsetzung stehen insgesamt (10 über 6) = (10 über 4) = 210 unterschiedliche
Abbildungen der hexadezimalen Ziffern in die Menge der dezimalen Ziffern zur Verfügung.
Eine mögliche Abbildung ist die Bildung des Rests bei der Division durch 10: (0 ->
0, 1 - > 1, 2 -> 2, 3 -> 3, 4 -> 4, 5 -> 5, 6 -> 6, 7 -> 7, 8 -> 8, 9 -> 9, A -> 0,
B -> 1, C -> 2, D -> 3, E -> 4, F -> 5). Nach dieser Abbildung treten die Ziffern
0 bis 5 jeweils mit der Häufigkeit von 1/8 und die Ziffern von 6 bis 9 mit der Häufigkeit
1/16 auf. Um nun Ziffern zu erhalten, deren Auftretenswahrscheinlichkeit nicht oder
unmerklich von 1/10 abweicht, wird vorgeschlagen, die 210 Hexadezimalziffern, die
beispielsweise durch 14-maliges Anwenden des o.g. DES-Algorithmus auf die 64-stellige
binäre Ausgangszahl erzeugt wurden (daher Pseudo-Zufallszahl, da die erzeugte Zahl
mitnichten zufällig entstanden ist), mit je einer anderen der 210 möglichen Abbildungen
in eine Dezimalziffer umzusetzen und anschließend alle 210 Dezimalziffern mit einer
Gruppenoperation einer mathematischen Gruppe mit zehn Elementen zu einer einzigen
Ziffer zu verknüpfen. Die Auftretenswahrscheinlichkeit jeder so erzeugten dezimalen
Ziffer liegt nahe bei 1/10.
[0013] Es ist bei einer nächsten Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß die additive
Gruppe der ganzen Zahlen Modulo 10 zur Verknüpfung der 210 Ziffern verwendet wird.
Es werden dabei jeweils 210 Dezimalziffern zu einer einzigen Ziffer verknüpft, indem
man alle Ziffern addiert und den Rest einer Division der Summe durch 10 als Ergebnis
nimmt. Die dabei auftretenden zehn möglichen Ergebnisse sind die Elemente der additiven
Gruppe Z
10,+.
[0014] Bei einer anderen Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen , daß die multiplikative
Gruppe der ganzen Zahlen Modulo 11 zur Verknüpfung der 210 Ziffern verwendet wird.
Diese Gruppe

weist ebenfalls zehn Elemente auf und eignet sich daher zur Verknüpfung der Zahlen
zu einer Dezimalziffer. In

rechnet man, indem man zwei Elemente multipliziert und das Ergebnis durch 11 dividiert.
Der dabei bleibende Rest bildet das Ergebnis der Operation. Die Null ist aus der Gruppe
ausgenommen. Die in den Ziffern auftretende 0 indiziert das Element Nr. 10 der Gruppe

.
[0015] Eine andere Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die Gruppe der Symmetrieabbildungen
eines regelmäßigen Fünfecks (Diedergruppe) zur Verknüpfung der 210 Ziffern verwendet
wird, wobei jeder der zehn Symmetrieabbildungen dieser Gruppe eine andere dezimale
Ziffer zugeordnet wird. Dazu kann ferner vorgesehen sein, daß der Identitätsabbildung
die Ziffer 0, den vier Drehungen um den Mittelpunkt des Fünfecks die Ziffern 1 bis
4 und den fünf Spiegelungen um die fünf Symmetrieachsen des Fünfecks die Ziffern 5
bis 9 zugeordnet werden. Führt man zwei Symmetrieabbildungen hintereinander aus, so
entsteht wieder eine Symmetrieabbildung. Es läßt sich mit diesen Zuordnungen die folgende
Multiplikationstabelle aufstellen:
| * |
0 |
1 |
2 |
3 |
4 |
5 |
6 |
7 |
8 |
9 |
| 0 |
0 |
1 |
2 |
3 |
4 |
5 |
6 |
7 |
8 |
9 |
| 1 |
1 |
2 |
3 |
4 |
0 |
5 |
7 |
8 |
9 |
5 |
| 2 |
2 |
3 |
4 |
0 |
1 |
7 |
8 |
9 |
5 |
6 |
| 3 |
3 |
4 |
0 |
1 |
2 |
8 |
9 |
5 |
6 |
7 |
| 4 |
4 |
0 |
1 |
2 |
3 |
9 |
5 |
6 |
7 |
8 |
| 5 |
5 |
9 |
8 |
7 |
6 |
0 |
4 |
3 |
2 |
1 |
| 6 |
6 |
5 |
9 |
8 |
7 |
1 |
0 |
4 |
3 |
2 |
| 7 |
7 |
6 |
5 |
9 |
8 |
2 |
1 |
0 |
4 |
3 |
| 8 |
8 |
7 |
6 |
5 |
9 |
3 |
2 |
1 |
0 |
4 |
| 9 |
9 |
8 |
7 |
6 |
5 |
4 |
3 |
2 |
1 |
0 |
[0016] Die 210 Ziffern werden mit Hilfe dieser Tabelle zu einer einzigen Ziffer verknüpft,
indem sukzessiv mit dem Ergebnis der letzten Operation als Zeilenindikator und mit
der nächsten Ziffer als Spaltenindikator das nächste Ergebnis in der Tabelle abgelesen
wird, bis alle Ziffern berücksichtigt wurden. Das letze Ergebnis bildet die gesuchte
Ziffer der PIN.
[0017] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der
nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Die Figur zeigt ein Diagramm zur Erzeugung
einer PIN durch Reduktion von Hexadezimalzahlen mit Hilfe mathematischer Gruppen.
[0018] Aus den persönlichen Daten Dc eines Kunden werden, wie in der Figur gezeigt, mit
Hilfe eines geheimen Schlüssels und eines Zufallszahlen-Generators eine Folge von
210 Hexadezimalziffern erzeugt, indem beispielsweise ein Verschlüsselungsergebnis
des DES-Algorithmus aus Fig. 1 wiederum mit dem Algorithmus verschlüsselt wird und
so fort. Die daraus resultierenden 14 64-stelligen Binärcodes werden in 14 Hexadezimalzahlen
Hi mit je 16 Stellen gewandelt. Aneinandergehängt gibt das 224 Hexadezimalziffern,
wovon 210 in die Erzeugung der PIN eingehen.
[0019] Es gibt 210 unterschiedliche Möglichkeiten fi, die Menge der 16 Hexadezimalziffern
in die Menge der 10 Dezimalziffern abzubilden. Jede der 210 Hexadezimalziffern wird
daher mit einer anderen dieser Abbildungen in eine Dezimalziffer di umgesetzt. Um
aus den 210 Dezimalziffern eine Ziffer Zi einer PIN zu erzeugen, werden diese mit
Hilfe der Gruppenoperation F einer beliebigen zehnelementigen mathematischen Gruppe
nacheinander verknüpft; das letzte Ergebnis ist die gesuchte Ziffer. Die vorher ungleichmäßige
statistische Verteilung der 210 Dezimalziffern wird damit vergleichmäßigt. Der gesamte
Vorgang wird für jede der Stellen Z2 bis Z4 der PIN erneut durchgeführt.
[0020] Für die erste Ziffer der PIN werden analog 36 Hexadezimalziffern erzeugt, die mit
je einer anderen der 36 möglichen Abbildungen der Hexadezimalziffern in die Menge
der Ziffern 1 bis 9 in eine Ziffer zwischen 1 und 9 abgebildet werden. Die 36 Dezimalziffern
werden mit der Gruppenoperation einer beliebigen mathematischen Gruppe der Ordnung
9 zu der ersten Ziffer der PIN verknüpft. Es lassen sich damit 9000 unterschiedliche
PINs erzeugen, die annähernd gleichmäßig verteilt sind. Bei der Erzeugung von 10
5 PINs betrugen die maximalen Ungleichmäßigkeiten etwa 1,5 Prozent, was die Wahrscheinlichkeit,
daß eine PIN zufällig erraten wird, nicht nennenswert gegenüber dem theoretischen
Minimalwert erhöht. Das Verfahren arbeitet damit sehr zuverlässig.
[0021] Zur Anwendung in diesem Verfahren eignen sich grundsätzlich alle mathematischen Gruppen,
die zehn Elemente aufweisen. Bekannte Vertreter sind die additive Gruppe der ganzen
Zahlen Modulo 10, Z
10,+, die multiplikative Gruppe der ganzen Zahlen Modulo 11,

, sowie die Gruppe der Symmetrieabbildungen eines regelmäßigen Fünfecks D5, die sogenannte
Diedergruppe. Im letzten Falle wird den einzelnen Elementen der Gruppe je eine Dezimalziffer
zugeordnet, mit der sich rechnen läßt.
1. Verfahren zur maschinellen Ableitung von Personen-Identifikations-Nummern (PINs) für
eine große Anzahl von Geldkarten oder anderen sicherheitsbedürftigen Einrichtungen,
wobei die PINs aus einer Anzahl N dezimaler Ziffern bestehen, die jeweils einer Geldkarte
oder einer sicherheitsbedürftigen Einrichtung zugeordnet sind, aus einer auf der Geldkarte
oder Einrichtung gespeicherten binären Zahl mit L Stellen, insbesondere einem personenspezifischen
Binärcode,
dadurch gekennzeichnet, daß eine statistisch gleichmäßige Verteilung der PINs auf den zur Verfügung stehenden
Zahlenbereich
dadurch erzielt wird, daß zur Erstellung der Ziffern der PIN folgende Schritte ausgeführt
werden:
- aus der binären Zahl der Länge L wird eine Pseudo-Zufallszahl generiert, welche
aus 210 hexadezimalen Ziffern besteht,
- jede hexadezimale Ziffer dieser Zahl wird mit jeweils einer unterschiedlichen der
210 möglichen mathematischen Abbildungen hexadezimaler Ziffern in dezimale Ziffern,
in eine dezimale Ziffer umgesetzt,
- die 210 dezimalen Ziffern der somit erzeugten Zahl werden zur Vergleichmäßigung
der Auftretenswahrscheinlichkeit der jeweiligen Ziffer der PIN durch eine Gruppenoperation
einer beliebigen mathematischen Gruppe der Ordnung 10 miteinander zu einer dezimalen
Ziffer verknüpft, welche die jeweilige Ziffer der PIN darstellt.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Erstellung der ersten Ziffer der PIN folgende Schritte ausgeführt werden:
- aus der binären Zahl der Länge L wird eine Pseudo-Zufallszahl generiert, welche
aus 36 hexadezimalen Ziffern besteht,
- jede hexadezimale Ziffer dieser Zahl wird mit jeweils einer unterschiedlichen der
36 möglichen mathematischen Abbildungen hexadezimaler Ziffern in die Ziffern 1 bis
9 in eine Ziffer aus den Ziffern von 1 bis 9 umgesetzt,
- die 36 dezimalen Ziffern der somit erzeugten Zahl werden zur Vergleichmäßigung der
Auftretenswahrscheinlichkeit der jeweiligen Ziffer der PIN durch eine Gruppenoperation
einer beliebigen mathematischen Gruppe der Ordnung 9 miteinander zu einer dezimalen
Ziffer ungleich Null verknüpft, welche die erste Ziffer der PIN darstellt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die additive Gruppe der ganzen Zahlen Modulo 10 zur Verknüpfung der 210 Ziffern verwendet
wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die multiplikative Gruppe der ganzen Zahlen Modulo 11 zur Verknüpfung der 210 Ziffern
verwendet wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gruppe der Symmetrieabbildungen eines regelmäßigen Fünfecks (Diedergruppe) zur
Verknüpfung der 210 Ziffern verwendet wird, wobei jeder der zehn Symmetrieabbildungen
dieser Gruppe eine andere dezimale Ziffer zugeordnet wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Identitätsabbildung die Ziffer 0, den vier Drehungen um den Mittelpunkt des Fünfecks
die Ziffern 1 bis 4 und den fünf Spiegelungen um die fünf Symmetrieachsen des Fünfecks
die Ziffern 5 bis 9 zugeordnet werden.
1. Method for machine derivation of personal identification numbers (PINs) for a large
number of debit cards or other instruments requiring security, said PINs consisting
of a number N of decimal digits, each said PIN being assigned - from a binary number
with L places stored on the debit card or instrument, in particular a person-specific
binary code - to a debit card or instrument requiring security,
characterized in that a statistically uniform distribution of the PINs over the range of available numbers
is achieved
in that the following steps are carried out to generate the digits of the PIN:
- a pseudorandom number consisting of 210 hexadecimal digits is generated from the
binary number of length L,
- each hexadecimal digit of said number is transformed into a decimal digit by a different
one of the 210 possible mathematical mappings of hexadecimal digits to decimal digits,
- to make uniform the probability of occurrence of the particular digit of the pin,
the 210 decimal digits of the number thus generated are combined with one another,
by a group operation of an arbitrary mathematical group of order 10, into a decimal
digit representing the particular digit of the PIN.
2. Method according to claim 1,
characterized in that the following steps are carried out to generate the first digit of the PIN:
- a pseudorandom number consisting of 36 hexadecimal digits is generated from the
binary number of length L,
- each hexadecimal digit of said number is transformed into a digit from 1 through
9 by a different one of the 36 possible mathematical mappings of hexadecimal digits
to the digits 1 through 9,
- to make uniform the probability of occurrence of the particular digit of the pin,
the 36 decimal digits of the number thus generated are combined with one another,
by a group operation of an arbitrary mathematical group of order 9, into a nonzero
decimal digit representing the first digit of the PIN.
3. Method according to claim 1 or 2, characterized in that the additive group of the integers modulo 10 is used to combine the 210 digits.
4. Method according to claim 1 or 2, characterized in that the multiplicative group of the integers modulo 11 is used to combine the 210 digits.
5. Method according to claim 1 or 2, characterized in that the group of symmetry mappings of a regular pentagon (dihedral group) is used to
combine the 210 digits, each of the ten symmetry mappings of said group being assigned
to a different decimal digit.
6. Method according to claim 5, characterized in that the digit 0 is assigned to the identity mapping, the digits 1 through 4 are assigned
to the four rotations about the center point of the pentagon, and the digits 5 through
9 are assigned to the five reflections about the five axes of symmetry of the pentagon.
1. Procédé de dérivation automatique de numéros d'identification personnels (PIN) pour
un grand nombre de cartes de paiement ou autres dispositifs demandant sécurisation,
les PIN étant constitués d'un nombre N de chiffres décimaux, chacun assigné à une
carte de paiement ou à un dispositif demandant sécurisation, d'un nombre binaire de
L chiffres mémorisé sur la carte de paiement ou le dispositif, notamment d'un code
binaire personnel,
caractérisé en ce qu'une répartition statistiquement homogène des PIN sur la gamme des nombres disponibles
est assurée par les opérations suivantes à effectuer pour la détermination des chiffres
du PIN :
- à partir du nombre binaire de longueur L, un nombre pseudo-aléatoire est généré,
composé de 210 chiffres hexadécimaux,
- chaque chiffre hexadécimal de ce nombre est transformé en un chiffre décimal chaque
fois avec une fonction mathématique différente parmi les 210 fonctions possibles entre
chiffres hexadécimaux et chiffres décimaux,
- pour homogénéisation de la probabilité d'occurrence des différents chiffres du PIN,
les 210 chiffres décimaux du nombre ainsi généré sont combinés par une opération de
groupe d'un groupe mathématique quelconque d'ordre 10 en un chiffre décimal qui représente
le chiffre correspondant du PIN.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que l'on procède de la manière suivante pour déterminer le premier chiffre du PIN :
- à partir du nombre binaire de longueur L, un nombre pseudo-aléatoire est généré,
composé de 36 chiffres hexadécimaux,
- chaque chiffre hexadécimal de ce nombre est transformé en un chiffre de 1 à 9 chaque
fois avec une fonction mathématique différente parmi les 36 fonctions possibles entre
chiffres hexadécimaux et les chiffres 1 à 9,
- pour homogénéisation de la probabilité d'occurrence des différents chiffres du PIN,
les 210 chiffres décimaux du nombre ainsi généré sont combinés par une opération de
groupe d'un groupe mathématique quelconque d'ordre 9 en un chiffre décimal différent
de zéro, qui représente le premier chiffre du PIN.
3. Procédé selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le groupe additif des entiers modulo 10 est utilisé pour la combinaison des 210 chiffres.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le groupe multiplicatif des entiers modulo 11 est utilisé pour la combinaison des
210 chiffres.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le groupe des fonctions symétriques d'un pentagone régulier (groupe dièdre) est utilisé
pour la combinaison des 210 chiffres, chacune des dix fonctions symétriques de ce
groupe se voyant assigner un autre chiffre décimal.
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que le chiffre 0 est assigné à la fonction identique, les chiffres 1 à 4 aux quatre rotations
autour du centre du pentagone et les chiffres 5 à 9 aux cinq réflexions par rapport
aux cinq axes de symétrie du pentagone.