| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 177 731 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
27.04.2005 Patentblatt 2005/17 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.07.2001 |
|
|
| (54) |
Vorrichtung und Verfahren zur Selbst- bzw. Einzelverfertigung von Cigaretten
Device and method for producing home-made cigarettes
Dispositif et procédé pour l'autofabrication de cigarettes
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
| (30) |
Priorität: |
11.07.2000 DE 10033567
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
06.02.2002 Patentblatt 2002/06 |
| (73) |
Patentinhaber: British American Tobacco (Germany) GmbH |
|
20354 Hamburg (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Trinkies, Wolfgang
95497 Goldkronach (DE)
- Burghart, Kurt
22880 Wedel (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Schwabe - Sandmair - Marx |
|
Stuntzstrasse 16 81677 München 81677 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 144 060 DE-A- 3 831 420 FR-A- 2 716 344
|
EP-A- 0 823 221 DE-A- 19 812 644
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Selbst- bzw. Einzelverfertigung
von Cigaretten gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sowie ein Verfahren zur
Selbst- bzw. Einzelverfertigung von Cigaretten gemäß dem Patentanspruch 16.
[0002] Aus der DE 198 12 644 A1 ist eine Cigarettenstopfmaschine mit den Merkmalen im Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 bekannt. Auf die Beschreibung der DE 198 12 644 A1 wird an dieser
Stelle ausdrücklich Bezug genommen, da der grundlegende Aufbau der Vorrichtung gemäß
der vorliegenden Erfindung in wesentlichen Teilen mit demjenigen der genannten Cigarettenstopfmaschine
übereinstimmt.
[0003] Jedoch ist auch die Cigarettenstopfmaschine gemäß der DE 198 12 644 A1 noch verbesserungsfähig,
insbesondere was die reproduzierbar gute Qualität der verfertigten Cigaretten betrifft.
[0004] Was die Einrichtung zum Zuführen des Tabaks in die Presskammer sowie die Ausgestaltung
der Presskammer betrifft, so können insbesondere hinsichtlich der Ausgestaltung des
Tabakmaterials-Einbringabschnittes, der Vereinzelungsvorrichtung und der Betriebseinrichtungen,
wie der Bewegungsvorrichtungen alle in der genannten Schrift aufgezeigten Merkmale
auch bei einer Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung verwirklicht werden. Dies
gilt insbesondere auch für die Verwendung der Konstruktionsmaterialien.
[0005] Bei der genannten Cigarettenstopfmaschine wird die Tabakportionierung automatisch
dadurch ausgeführt, dass die Zupferwalze einen Tabakvorrat in die Presskammer einbringt,
wenn diese sich in der geöffneten Stellung befindet. Wenn die Presskammer ausreichend
gefüllt ist, wird die nach oben überstehende Tabakmenge von der Zupferwalze wieder
abgezogen, so dass sich eine automatische Mengenbegrenzung einstellt.
[0006] Trotz dieses Vorteils der Automatisierung lässt sich die Tabakmenge in der Presskammer,
also die Menge an Tabak, die zu einem Tabakstrang gepresst werden soll, nicht mit
optimaler Genauigkeit einstellen, wodurch in dieser Hinsicht ein Verbesserungsbedarf
entsteht.
[0007] Bei manuellen Stopfverfahren zur Selbstverfertigung von Cigaretten wird die Tabakmenge
meist durch den Verbraucher selbst abgeschätzt. Es sind aber auch einige andere Technologien
bekannt, wie zum Beispiel durch die EP 0 144 060 B1, gemäß der die Tabakmenge durch
die Zeit bestimmt wird, über die eine Dosierwelle gedreht wird. Ein ähnlicher Vorschlag
ist auch der schon oben genannten DE 198 12 644 A1 zu entnehmen, wobei die Anzahl
der Umdrehungen der Zupferwalze voreinstellbar ist. In der FR 2 716 344 dient die
Größe einer Aufnahme in einer drehbaren Dosierwelle zur Tabakmengenbestimmung.
[0008] Die Verwendung von Waagen bei der Selbstverfertigung von Cigaretten ist beispielsweise
aus der DE 38 31 420 A1 bekannt, wobei die Waage lediglich als reines Hilfsmittel
zur manuellen Bestimmung der Tabakmenge dient. Einen steuernden Einfluss der sich
ergebenden Messwerte auf dem Betrieb der Stopfvorrichtung offenbart diese Schrift
nicht. Auch die EP 0 823 221 A1 offenbart eine Cigarettenstopfvorrichtung, die eine
vorgeordnete Waage und eine Display-Einrichtung mit einem Monitor umfasst. Auch hier
wird die Waage manuell mit Tabak befüllt und dient als Hilfsmittel, um Cigaretten
mit reproduzierbaren Eigenschaften bereitzustellen. Auch hier wird die Steuerung der
Stopfvorrichtung nicht direkt beeinflusst. Speziell erfolgt in den zuletzt besprochenen
Schriften die Tabakzuführung manuell und wird nicht durch eine Waage gesteuert, die
jeweils nur ein Zusatzgerät zur Cigarettenstopfmaschine darstellt. Dadurch verlängert
der Wiegevorgang nur die Zeit zur Herstellung von Cigaretten, was die Vorteile der
genau eingestellten Tabakmenge wieder aufhebt.
[0009] Der Stand der Technik ist aber auch insbesondere in Hinsicht auf die genaue Einstellung
der Tabakstranglänge und die Strangendendichte (Endenverstärkung) noch verbesserungsfähig.
[0010] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung und ein Verfahren
zur Selbst- bzw. Einzelverfertigung von Cigaretten bereitzustellen, welches die genannten
Probleme des Standes der Technik überwinden. Insbesondere sollen reproduzierbar qualitativ
hochwertige Cigaretten verfertigt werden können.
[0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Vorrichtung zur Selbst-
bzw. Einzelverfertigung von Cigaretten mit Einrichtungen versehen wird, die bestimmte
zu optimierende Eigenschaften des Tabakstranges bzw. der zu verfertigenden Cigarette,
insbesondere das Gewicht, die Endenverstärkung, die Länge während der Verfertigung
regeln und/oder kontrollieren.
[0012] Hinsichtlich des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass
bestimmte zu optimierende Eigenschaften des Tabakstranges bzw. der verfertigten Cigarette,
insbesondere das Gewicht, die Endenverstärkung, die Länge während der Verfertigung
geregelt und/oder kontrolliert werden.
[0013] Die vorliegende Erfindung schöpft ihre Vorteile vor allem aus der Tatsache, dass
Eigenschaften des Tabakstranges bzw. der verfertigten Cigarette verbessert werden
können und damit reproduzierbar qualitativ hochwertige verfertigte Produkte zur Verfügung
gestellt werden. Gemäß dem Stand der Technik wurden mehr oder minder gut erfüllte
Qualitätskriterien bei fertigen Cigaretten entweder einfach hingenommen oder mussten
in aufwändiger Weise durch den Austausch ganzer Bauteile bzw. größere Umstrukturierungen
und Einstellungen im abgestellten Zustand der Maschine eingestellt werden. Mit den
durch die Erfindung bereitgestellten Regel- und/oder Kontrollmitteln kann nunmehr
vorteilhafterweise während des laufenden Betriebes und automatisch dafür gesorgt werden,
dass wichtige Parameter, wie z. B. das Gewicht, die Endenverstärkung oder die Länge
einer Cigarette, die fertig gestellt wird, innerhalb vorgegebener Grenzen liegen.
Damit ist in zuverlässiger Weise und konstant reproduzierbar eine Selbst- bzw. Einzelverfertigung
von Cigaretten möglich. Dies bringt sowohl beim Endverbraucher als auch beispielsweise
in der Versuchsabteilung von Cigarettenherstellern große Vorteile mit sich.
[0014] Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird zur Bereitstellung einer
präzisen Tabakmenge in einer Presskammer der Tabakstrang-Ausbildungsvorrichtung unterhalb
der Presskammer eine Wiegeeinrichtung vorgesehen, mittels der das Gewicht des zugeführten
Tabaks bestimmt werden kann. Dadurch erfolgt vorteilhafterweise eine Integration einer
Wiegeeinrichtung in die Cigarettenstopfmaschine, und zwar in einer Art und Weise,
die den Betrieb der Maschine nicht aufhält, sondern insgesamt verbessert. Da die Wiegeeinrichtung
unterhalb der Presskammer vorgesehen ist, bildet sie einen integralen Bestandteil
der Maschine bzw. der Presskammer selbst und kann damit als Steuerungselement hervorragend
in den Cigarettenherstellungsprozess einbezogen werden. Die Tabakmenge wird durch
Gewichtsbestimmung sehr viel genauer eingestellt als bei herkömmlichen Verfahren,
die ohne Wiegevorrichtung arbeiten. Ferner wird keine separate Waage mehr benötigt.
[0015] In bevorzugter Ausführungsform weist die Wiegeeinrichtung eine den unteren Abschluss
der Presskammer bildende Auflageplatte auf. Die Auflageplatte ist einerseits integraler
Bestandteil, nämlich der untere Abschluss der Presskammer, und andererseits ist sie
schon ein Teil der Wiegeeinrichtung, so dass hier eine kompakte und integrale Struktur
entsteht. Die Ausbildungsvorrichtung besteht bevorzugt aus zwei zusammenfahrbaren
Schiebern mit einer Formkante, die oberhalb der Auflageplatte aufeinander zu und voneinander
weg verschiebbar angeordnet sind. Die Formkante, die an jedem Schieber vorhanden ist,
kann konkav, muldenförmig ausgebildet sein, so dass beim Zusammenfahren der Schieber
genau die gewünschte Form des Tabakpresslings entsteht.
[0016] Eine vorteilhafte Ausführungsform der letztgenannten Variation zeichnet sich dadurch
aus, dass auf der Oberseite eines Schieber eine Schneidplatte angeordnet ist, die
sich über die Formkante dieser Platte hinaus erstreckt und beim Zusammenfahren der
beiden Schieber über die Oberseite des anderen Schiebers zur Anlage kommt, wobei aus
der Presskammer nach oben vorstehender Tabak abgeschnitten wird. Hierdurch wird schon
verhindert, dass Tabakfasern nach oben von dem schon gepressten Strang wegstehen und
seine Ausbringung aus der Presskammer verhindern oder behindern.
[0017] Die Tabakzuführungseinrichtung kann bei einer erfindungsgemäßen Vorrichtung eine
in einem Gehäuse drehende Zupferwalze aufweisen, welche den Tabak aus einem oberhalb
angeordneten Vorrat auszupft und nach unten bringt, wo er in die Presskammer einfallen
kann, wobei zwischen Zupferwalze und Presskammer ein parallel zur Längsachse gerichteter
Tabakstromteiler zentral angeordnet ist, der den herabfallenden Tabak verteilt. Durch
diese Maßnahme fällt der Tabak nicht direkt auf die Austragsvorrichtung, beispielsweise
eine Wendel, die erfindungsgemäß in der Presskammer angeordnet werden kann und um
die herum der Tabakstrang gepresst wird, so dass sie zum Ausbringen des Tabakstranges
aus der Presskammer dienen kann. Vielmehr wird der Tabak um diese Wendel herum verteilt
und damit auch gleichmäßiger in der offenen Presskammer verteilt, was die Menge des
gegebenenfalls über die Presskammer überstehenden Tabaks verringert.
[0018] Bevorzugt ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung derart ausgestaltet, dass die genannte
Wendel drehbar und in einen längs verfahrbaren Stößelkörper ein- und ausfahrbar ausgebildet
ist, wobei die Drehgeschwindigkeit der Wendel sowie die Längsbewegungsgeschwindigkeit
des Stößelkörpers regelbar und aufeinander abstimmbar sind, so dass beim Einbringen
des Tabakstranges in die Cigarettenhülse über eine Regelung und Abstimmung der Geschwindigkeit
die Tabakstranglänge eingestellt werden kann. Dadurch lässt sich verhindern, dass
der Tabakstrang bei der verfertigten Cigarette aus dem Hülsenende heraus vorsteht
oder die Hülse nicht ganz auffüllt. Es können reproduzierbar Cigaretten mit Tabakstranglängen
hergestellt werden, die einen geraden Abschluss an der Hülsenkante ermöglichen.
[0019] Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die Vorrichtung
mit einer Einrichtung versehen, welche die Tabakdichte an mindestens einem Ende des
Tabakstrangs erhöht, um eine Endenverstärkung zu erzielen. Eine solche Endenverstärkung
ist eine lokal erhöhte Stopfdichte an den beiden oder an einer Seite des Tabakstrangs
und führt filterseitig zu einer Verfestigung in dem Bereich, der durch den Raucher
häufig berührt wird. Glutseitig wird der Endenausfall in der nicht entzündeten Cigarette
verringert.
[0020] Um eine solche Endenverstärkung zu erzielen, kann gemäß einer Ausführungsform der
Erfindung die vorgenannte Wendel in dem Stößelkörper so angeordnet werden, dass sie
sich nicht vollständig in den Tabakstrang hineinerstreckt. Beim Überführen des Tabakstranges
in die Cigarettenpapierhülse wird dann der filterseitige Tabakanteil nicht durch die
Wendel gestützt und damit stärker komprimiert, so dass auf dieser Seite eine gewünschte
Endenverstärkung erreicht wird.
[0021] Eine weitere Möglichkeit, eine Endenverstärkung bzw. eine Stopfdichtenerhöhung an
einem oder beiden Enden des Tabakstranges bereitzustellen, besteht darin, die Zuführungsvorrichtung
zum Zuführen von Tabak in die Tabakstrang-Ausbildungsvorrichtung als eine Zupferwalze
auszugestalten, die im Bereich mindestens eines Längsendes eine höhere Auszupfung
erzielt. Durch die höhere Auszupfung wird mehr Tabak zu den Endbereichen des Tabakstranges
hin verbracht, was die Erhöhung der Stopfdichte und damit die Endenverstärkung bewirkt.
Dies kann einerseits dadurch gelöst werden, dass an der Zupferwalze im Bereich mindestens
eines Längsendes eine erhöhte Anzahl von Zupfelementen bzw. Zupfelementen mit veränderter
Form oder Größe bereitgestellt werden. Eine andere Möglichkeit besteht darin, im Bereich
mindestens eines Längsendes ein separates Zupferwalzensegment vorzusehen, das sich
mit einer anderen, insbesondere höheren Drehzahl dreht, als das Segment im Mittelbereich.
In beiden Fällen wird an einem oder beiden Enden des Tabakstranges mehr Tabak positioniert
und somit die Endenverstärkung erzielt.
[0022] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist die Vorrichtung
eine zusammenbringbare Halteeinrichtung zum Halten einer Hülse während eines Füllvorganges
auf, wobei die Halteeinrichtung ein unteres Halteelement aufweist, dessen Oberkante
eine Längsmulde hat, sowie ein oberes Halteelement, das einen muldenartigen Umgriff
aufweist, der die Hülse von oben her mindestens teilweise umfasst. In der Mitte des
oberen und/oder des unteren Halteelements sind Einrichtungen zum pneumatischen Ansaugen
bzw. Abstoßen der Hülse vorgesehen. Durch diese Vorkehrungen wird einerseits die Form
der Hülse durch ein pneumatisches Ansaugen beim Einbringen des Tabakstranges stabilisiert,
insbesondere im Öffnungsbereich, so dass eine unproblematische Strangeinbringung sichergestellt
ist. Es können sogar vorhandene Hülsendeformationen ausgeglichen werden. Andererseits
wird das Ausbringen der verfertigten Cigarette aus der Halteeinrichtung erleichtert,
wenn die Hülse pneumatisch unterstützt abgestoßen wird. Die pneumatischen Einrichtungen
können dabei Öffnungen aufweisen, die in die Mulden münden, und die mit einer Saug-
bzw. Blaseinrichtung verbunden sind.
[0023] Die oben beschriebenen Merkmale der Vorrichtung finden zu den angegebenen Zwecken
beim erfindungsgemäßen Verfahren Anwendung. Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform
wird das Verfahren hinsichtlich des Pressvorganges für den Tabakstrang so durchgeführt,
dass die Schieber zunächst ein erstes Mal zusammengefahren werden, wobei nach oben
vorstehende Teile des in die Presskammer eingebrachten Tabaks abgeschnitten werden,
wobei danach die Schieber wieder auseinanderfahren, so dass die abgeschnittenen Tabakteile
wieder in die Presskammer fallen, und wobei daraufhin ein zweites Mal zusammengefahren
wird, um den Tabakstrang zu pressen.
[0024] Dabei wird einerseits sichergestellt, dass nach dem Pressvorgang keine Tabakfasern
mehr aus dem gepressten Strang nach oben herausragen und damit das Ausschieben verhindert
bzw. behindert werden könnte, und andererseits kann sichergestellt werden, dass der
gewogene Tabak zu 100 % erfasst und im Strang verarbeitet wird.
[0025] Vorzugsweise wird der Tabak mittels der schon oben beschriebenen Schneidplatte abgeschnitten,
die auf der Oberseite eines der Schieber angeordnet ist, und beim Zusammenfahren der
beiden Schieber über der Oberseite des anderen Schiebers zur Anlage kommt.
[0026] Von besonderem Vorteil ist es für das erfindungsgemäße Verfahren, wenn die Zuführung
des Tabaks in die Presskammer zunächst schnell durchgeführt wird (beispielsweise durch
eine schnelle Drehung der Zupferwalze), und zwar vorzugsweise bis 98 % des erforderlichen
Tabakgewichtes erreicht sind. Danach kann die restliche Tabakmenge langsam zugeführt
werden, nämlich beispielsweise durch einen langsameren Betrieb der Zuführungseinrichtung
(Zupferwalze), bis die erforderliche Tabakmenge genau erreicht ist. In der langsamen
Phase lässt sich die Zuführung des Tabaks besser stoppen, sobald die Wiegeeinrichtung
das Erreichen des vorbestimmten Tabakgewichtes meldet.
[0027] Die Erfindung wird im Weiteren anhand der beiliegenden Zeichnungen, die bevorzugte
Ausführungsformen darstellen, näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1 bis 3
- Querschnitte durch den Presskammerabschnitt und einen Teil der umgebenden Abschnitte
einer Cigarettenstopfmaschine in verschiedenen Stadien des Tabakzuführungs- bzw. Tabakstrang-Pressvorgangs;
- Fig. 4
- schematisch den Ablauf bei einer Tabakstrangeinbringung mit Stranglängeneinstellung;
und
- Fig. 5
- eine perspektivische Ansicht einer Hülsen- bzw. Cigaretten-Halteeinrichtung für eine
Stopfmaschine.
[0028] In den Fig. 1 bis 3 ist, wie oben erwähnt, jeweils ein Querschnitt des Presskammerabschnittes
sowie der unmittelbar umgebenden Abschnitte einer Cigarettenstopfmaschine gezeigt.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen hierbei jeweils verschiedene Stadien eines Tabakstrang-Ausformvorganges.
[0029] In Fig. 1 sind alle Elemente mit Bezugszeichen versehen. Die Fig. 2 und 3 zeigen
dieselben Elemente mit den gleichen Bezugszeichen.
[0030] Der Presskammerabschnitt einer Stopfmaschine für Cigaretten, wie er in Fig. 1 dargestellt
ist, weist zunächst die Presskammer 1 auf, die in diesem Zustand zur Aufnahme von
Tabak geöffnet ist. Dazu sind zwei Schieber 5, 10 so weggefahren, dass zwischen ihren
konkaven inneren Formkanten die Presskammer 1 entsteht.
[0031] Von unten wird diese Presskammer durch die Wiegeeinrichtung begrenzt, und insbesondere
durch die Auflageplatte 4 an der unten die Waage 3 angesetzt ist, welche nur schematisch
dargestellt ist. Der Zustand der Fig. 1 ist derjenige vor dem Befüllen der Presskammer
1 mit Tabak, und die Presskammer 1, die von links und rechts her von den Schiebern
5 und 10 und von unten her von der Auflageplatte 4 begrenzt wird, ist in diesem Zustand
nach oben offen, damit der Tabak in sie eingebracht werden kann. Dieser Tabak wird
von oben durch eine im Gehäuse 8 drehbar gelagerte Zupferwalze 6 unten zugeführt,
die sich in Pfeilrichtung drehen kann. Er wird aus einem nicht dargestellten, oberhalb
der Zupferwalze 6 angeordneten Einfülltrichter ausgezupft und fällt nach unten von
der Zupferwalze 6 in Richtung der Presskammer 1 von dieser ab.
[0032] Beim Herunterfallen passiert der Tabak den axial zur Zupferwalze ausgerichteten Stab
(Tabakstromteiler) 7, wodurch er beim Herabfallen in zwei Häufchen getrennt wird,
die links und rechts von einer Austragswendel 2 auf der Auflageplatte 4 zu liegen
kommen. Durch den Stab 7 wird verhindert, dass der Tabak direkt auf die Wendel 2 fällt
und somit ein einziges größeres Häufchen bildet, das nach oben aus der Presskammer
herausragen würde.
[0033] Während der rechte Schieber 5 an seiner Oberseite mit dem Gehäuse 8 abschließt, ist
auf dem linken Schieber 10 noch eine Platte aufgebracht, die als Schneidplatte 9 bezeichnet
wird. Sie steht nach rechts über der Vorderkante des Schieber 10 hervor und liegt
zwischen dem Schieber 10 und dem Gehäuse 8 und sie ist am Schieber 10 fixiert und
kann zusammen mit diesem verschoben werden.
[0034] Bei der dargestellten Ausführungsform wird der Tabakstrang nicht in einem einzigen
Schritt gepresst, sondern zum Pressen eines Tabakstrangs fahren die Schieber zweimal
zusammen, wie im Weiteren erläutert werden wird.
[0035] In dem Zustand der Fig. 1 wird durch die Zupferwalze Tabak auf die Auflageplatte
4, dass heißt in die Presskammer 1 solange eingebracht, bis die Waage 3 feststellt,
dass der eingebrachte Tabak genau das erforderliche Gewicht aufweist. Hierzu wird
die Walze 6 zunächst am Anfang schnell gedreht, bis etwa 98 % des Tabakgewichtes erreicht
sind, für die Einbringung der restlichen 2 % erfolgt eine langsame Drehung der Zupferwalze,
um den Zuführungsvorgang für den Tabak unmittelbar nach dem Erreichen des gewünschten
Gewichtes ohne weiteres stoppen zu können.
[0036] Nachdem nun das genau vorbestimmte Tabakgewicht auf der Auflageplatte zu liegen gekommen
ist, dass heißt in der Presskammer 1 genau die richtige Tabakmenge vorhanden ist,
werden die beiden Schieber 5, 10 ein erstes Mal zusammengefahren. In Fig. 2 ist der
Zustand gezeigt. Beim Zusammenfahren der Schieber 5 und 10 wird der Tabak in der Presskammer
1 zwischen den konkaven Mulden an den Innenkanten der Schieber 5 und 10 verdichtet.
Gleichzeitig kommt hier die Schneidplatte 9 in Funktion, und zwar indem sie sich in
Anlage auf der Oberkante des Schiebers 5 über dessen Oberkante 12 schiebt und dabei
mit ihrer Schneidkante 11 Tabak abschneidet, der noch nach oben aus der Presskammer
1 hervorsteht, beispielsweise längere Tabakfasern, die nur teilweise in die Presskammer
1 eingedrungen sind.
[0037] In dieser Stellung ist die Wiegeeinrichtung arretiert, und wie aus Fig. 2 ersichtlich
wird, fahren beide Schieber nach innen, damit die Schneidplatte 9 über einem freien
Abschnitt über der Oberkante 12 des Schiebers 5 fahren kann.
[0038] Nach diesem Abschneiden der oben vorstehenden Tabakfasern, das mit einem Vorpressvorgang
einhergeht, erfolgt nicht sofort das Ausbringen des Tabakstranges, sondern die beiden
Schieber werden nach außen gefahren, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. Dabei fällt
der im Zustand der Fig. 2 abgeschnittene oben auf der Platte 9 in der Nähe der Kante
12 aufliegende Tabak nach unten in die Presskammer 1, so dass der gesamte abgewogene
Tabak sich wiederum in dieser Presskammer befindet. Der Vorteil dieses Zustandes gegenüber
demjenigen in der Fig. 1 nach dem Befüllen, liegt darin, dass nunmehr, obwohl die
gleiche Menge an Tabak auf der Auflageplatte 4 aufliegt, keine Tabakfasern mehr nach
oben vorstehen und beim Pressen eingeklemmt werden können. Das reibungslose Ausschieben
des geformten Tabakpresslings ist deshalb gewährleistet. Nunmehr kann, ausgehend von
dem Zustand, der in Fig. 3 dargestellt ist, das Zusammenpressen erfolgen, indem die
beiden Schieber 5 und 10 wieder ganz nach innen zusammengefahren werden, worauf dann
das Ausschieben durch ein Längsverfahren der Wendel 2 erfolgt.
[0039] Der gepresste Tabakstrang wird dann durch die Wendel 2 aus der Presskammer 1 heraus
und in eine Cigarettenhülse eingeschoben, worauf sich die Wendel aus dem Tabak herausdreht.
[0040] Nach diesem Ausschieben des Tabakpresslings wird wieder ein Zustand hergestellt,
wie er in der Fig. 1 gezeigt und der Prozess beginnt von Neuem, nachdem die Arretierung
der Wiegeeinrichtung aufgehoben und eine Tarierung durchgeführt wurde.
[0041] Eine Endenverstärkung kann während des oben beschriebenen Auszupfvorganges durch
die schon vorher beschriebenen Maßnahmen erreicht werden, und zwar insbesondere dadurch,
dass die Zupferwalze 6 so ausgestaltet wird, dass sie im Bereich mindestens eines
Längsendes eine höhere Auszupfung erzielt. Hierbei können, wie ebenfalls schon angedeutet,
entweder eine erhöhte Anzahl von Zupfelementen bzw. Zupfelemente mit veränderter Form
oder Größe bereitgestellt werden oder die Zupferwalze wird der Länge nach in Segmente
geteilt, wobei im Bereich mindestens eines Längsendes ein separates Zupferwalzensegment
vorgesehen wird, das sich vorzugsweise mit einer höheren Drehzahl dreht als das Segment
im Mittelbereich.
[0042] In der Fig. 4 ist schematisch ein Ablauf bei einer Tabakstrangeinbringung mit einer
Stranglängeneinstellung gezeigt. Die Einrichtung durchläuft dabei die Stadien a) bis
e), und dargestellt sind ein längs verfahrbarer Stößelkörper, in dem eine Wendel 2
ein- und ausfahren kann. Ferner ist die Wendel 2 drehbar im Stößelkörper 15 gelagert.
Um die Wendel 2 herum wird der Tabakstrang gepresst, und zwar in einem Zustand, wie
er im Schritt a) dargestellt ist. Der Tabakstrang ist mit dem Bezugszeichen 14 versehen
und die Cigarettenhülse ist mit 21 bezeichnet.
[0043] Die Drehgeschwindigkeit der Wendel 2 sowie die Längsbewegungsgeschwindigkeit des
Stößelkörpers 15 sind regelbar und aufeinander abstimmbar, und beim Einbringen des
Tabakstranges 14 in die Cigarettenhülse 21 kann über eine solche Regelung und Abstimmung
der Geschwindigkeiten die Tabakstranglänge eingestellt werden.
[0044] In den Schritten b) bis e) wird deutlich, dass der Stößelkörper 15 sich immer weiter
nach rechts verschiebt, um den Tabakstrang 14 in die Hülse 21 einzubringen, während
bei dieser Bewegung die Wendel sich aus dem Tabakstrang 14 heraus und in den Stößelkörper
15 hinein zurückdreht. Durch ein geschicktes Variieren der Geschwindigkeiten von Stößelkörpervorschub
und Wendeldrehung lässt sich der gepresste Tabakstrang 14 nun auf eine gewünschte
Länge einstellen, beispielsweise auf eine Länge von 65 mm komprimieren. Während des
Überführens des Tabakstranges 14 in die Cigarettenpapierhülse 21 bleibt die Cigarettenpapierhülse
21 ortsfest und, wie schon vorher erwähnt, bewegt sich der Stößelkörper mit einer
Geschwindigkeit nach rechts, in Richtung Cigarettenpapierhülse, und die Wendel 2 durch
Drehung mit einer Geschwindigkeit in den Stößelkörper 15 hinein. Durch die Reibung
des Tabakstranges 14 an der Presskammerwand, der Cigarettenhülse 21 und der sich zurückdrehenden
Wendel 2 einerseits sowie an dem sich in die andere Richtung bewegenden Stößelkörper
15 andererseits wird der Tabakstrang 14 komprimiert. Dabei werden die Geschwindigkeiten
so angepasst, dass es möglich ist, den Tabakstrang 14 genau auf die gewünschte Länge,
d. h. auf die Länge des Tabakaufnahmeraums in der Cigarettenpapierhülse 21 zu komprimieren.
Durch die Einstellung der Geschwindigkeitsverhältnisse lässt sich ohne irgendwelche
baulichen Maßnahmen die Länge des Tabakstranges 14 also direkt variieren. Wenn sich,
wie im Schritt a) gezeigt, die Wendel 2 nicht vollständig in den Tabakstrang hineinerstreckt,
also am in der Zeichnung rechts dargestellten Ende ein nicht durch die Wendel unterstützter
Tabakteil verbleibt, wird dieser Tabakteil sich durch die Reibung an der Cigarettenhülseninnenwand
beim Einbringen zusätzlich komprimieren und an dieser Stelle eine Endenverstärkung
hervorrufen. Am offenen Ende der Cigarettenhülse kann diese Endenverstärkung wieder
durch eine geeignete Komprimierung erzielt werden, wie dies vorher schon beschrieben
wurde.
[0045] Die Fig. 5 zeigt eine erfindungsgemäße Verbesserung des Cigarettenhandlings, die
sich auf den unmittelbaren Folgeschritt des vorher beschriebenen Prozesses auswirkt.
[0046] In der Fig. 5 ist eine Halteeinrichtung für Cigarettenhülsen bzw. Cigaretten gezeigt.
Die Halteeinrichtung besteht aus einem unteren Halteelement 20 sowie einem oberen
Halteelement 22. In der dargestellten Ausführungsform handelt es sich um eine Halteeinrichtung,
wie sie in einem Hülsen- bzw. Tabakmagazin verwendet werden kann, das beispielsweise
in der DE 198 12 644 A 1 beschrieben ist. Alle dort angegebenen Konstruktionsmaßnahmen
können auch bei der hier beschriebenen Einrichtung verwendet werden. Insbesondere
fährt das untere Halteelement 20 bei dieser Ausgestaltung nach unten, so dass eine
leere Cigarettenhülse 21 in der Mulde 26 zu liegen kommt, worauf das Element 20 nach
oben gefahren wird, bis die leere Cigarettenhülse 20 zwischen der Mulde 26 und einem
oberen muldenartigen Umgriff 24 im oberen Halteelement 22 festgehalten wird.
[0047] Die Cigarettenhülsen 21 weisen oftmals schon im Ausgangszustand Eindellungen auf,
so dass es gelegentlich zu Schwierigkeiten beim Einbringen des gepressten Tabakstranges
kommt. Die Ausführungsform, wie sie in Fig. 5 dargestellt ist, kann diese Schwierigkeiten
überwinden, und zwar dadurch, dass in den Mulden 24 und 26 Öffnungen eingebracht sind,
über die Luft abgesaugt und eingeblasen werden kann. Die Öffnungen sind in Fig. 5
nur in der Mulde 26 sichtbar. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit solche pneumatischen
Einrichtungen in beiden Mulden 24, 26 oder in nur einer davon vorzusehen.
[0048] Wenn die Mulden 24, 26 zusammengefahren sind, kann über die Öffnungen 28 ein Unterdruck
angelegt werden, so dass sich die Hülse an die Muldeninnenwand heranzieht und damit
Eindellungen wieder geglättet werden, so dass eine vollständig hohlzylindrische Form
entsteht. In diesem Zustand kann nun ohne Schwierigkeiten ein Tabakpressling in die
Hülse eingebracht werden.
[0049] Durch die Umkehrung des Luftstromes durch die Öffnungen 28 kann nach dem Befüllen
die fertige Cigarette in einfacher Weise aus der Halterung entfernt werden. Insbesondere
wirkt es sich hier positiv aus, wenn solche Öffnungen im oberen Halteelement 22 vorhanden
sind, da bei der dargestellten Ausführungsform hier keine mechanischen Auswerfer angebracht
sind.
1. Vorrichtung zur Selbst- bzw. Einzelverfertigung von Cigaretten mit einer Hülsen- bzw.
Zigarettenfördereinrichtung, einer Tabakstrang-Ausbildungsvorrichtung (1, 5, 10),
einer Zuführungsvorrichtung (6) zum Zuführen von Tabak in die Tabakstrang-Ausbildungsvorrichtung
und mit einer Überführungsvorrichtung zum Überführen des Tabakstranges in eine Cigarettenhülse,
dadurch gekennzeichnet, dass sie Einrichtungen (3, 4) aufweist, die bestimmte zu optimierende Eigenschaften des
Tabakstranges bzw. der verfertigten Cigarette, wie z.B. das Gewicht, die Endenverstärkung,
und die Länge, während der Verfertigung regeln und/oder kontrollieren.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bereitstellung einer präzisen Tabakmenge in einer Presskammer (1) der Tabakstrang-Ausbildungsvorrichtung
(1, 5, 10) unterhalb der Presskammer (1) eine Wiegeeinrichtung (3, 4) vorgesehen ist,
mittels der das Gewicht des zugeführten Tabaks bestimmt werden kann.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wiegeeinrichtung (3, 4) eine den unteren Abschluss der Presskammer (1) bildende
Auflageplatte (4) aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausbildungsvorrichtung zwei zusammenfahrbare Schieber (5, 10) mit einer Formkante
aufweist, die oberhalb der Auflageplatte (4) aufeinander zu und voneinander weg verschiebbar
angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Oberseite eines der Schieber (10) eine Schneidplatte (9) angeordnet ist,
die sich über die Formkante dieser Platte (10) hinaus erstreckt und beim Zusammenfahren
der beiden Schieber (5, 10) über der Oberseite des anderen Schiebers (5) zur Anlage
kommt, wobei sie aus der Presskammer (1) nach oben vorstehenden Tabak abschneidet.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Tabakzuführungseinrichtung eine in einem Gehäuse (8) drehende Zupferwalze (6)
aufweist, welche den Tabak aus einem oberhalb angeordneten Vorrat auszupft und nach
unten bringt, wo er in die Presskammer (1) einfällt, wobei zwischen Zupferwalze (6)
und Presskammer (1) ein parallel zur Längsachse gerichteter Tabakstromteiler (7) zentral
angeordnet ist, der den herabfallenden Tabak verteilt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Presskammer eine Wendel (2) angeordnet ist, um die herum bzw. in die hinein
der Tabakstrang gepresst wird und die zum Ausbringen des Tabakstranges aus der Presskammer
(1) dient.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Wendel (2) drehbar und in einen längs verfahrbaren Stößelkörper (15) ein- und
ausfahrbar ausgebildet ist, wobei die Drehgeschwindigkeit der Wendel (2) sowie die
Längsbewegungsgeschwindigkeit des Stößelkörpers (15) regelbar und aufeinander abstimmbar
sind, so dass beim Einbringen des Tabakstranges (14) in die Cigarettenhülse (21) über
eine Regelung und Abstimmung der Geschwindigkeiten die Tabakstranglänge eingestellt
werden kann.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer Einrichtung versehen ist, welche die Tabakdichte an mindestens einem
Ende des Tabakstranges erhöht, um eine Endenverstärkung zu erzielen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Wendel (2) in dem Stößelkörper (15) so angeordnet werden kann, dass sie sich
nicht vollständig in den Tabakstrang hinein erstreckt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführungsvorrichtung (6) zum Zuführen von Tabak in die Tabakstrang-Ausbildungsvorrichtung
(1, 5, 10) eine Zupferwalze (6) aufweist, die im Bereich mindestens eines Längsendes
eine höhere Auszupfung erzielt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich mindestens eines Längsendes eine erhöhte Anzahl von Zupfelementen bzw.
Zupfelemente mit veränderter Form oder Größe bereitgestellt werden.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich mindestens eines Längsendes ein separates Zupferwalzensegment vorgesehen
ist, das sich mit einer anderen, insbesondere höheren Drehzahl dreht, als das Segment
im Mittelbereich.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, die eine zusammenbringbare Halteeinrichtung
(20, 22) zum Halten einer Hülse (21) während eines Füllvorgangs aufweist, wobei die
Halteeinrichtung (20, 22) ein unteres Halteelement (20) aufweist, dessen Oberkante
eine Längsmulde (26) hat, sowie ein oberes Halteelement (22), das einen muldenartigen
Umgriff (24) aufweist, der die Hülse von oben her mindestens teilweise umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass in der Mulde des oberen und/oder des unteren Halteelements Einrichtungen (28) zum
pneumatischen Ansaugen bzw. Abstoßen der Hülse vorgesehen sind.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die pneumatischen Einrichtungen Öffnungen (28) aufweisen, die in die Mulden (24,
26) münden, und die mit einer Saug- bzw. Blaseinrichtung verbunden sind.
16. Verfahren zur Selbst- bzw. Einzelverfertigung von Cigaretten mittels einer Hülsen-
bzw. Zigarettenfördereinrichtung, einer Tabakstrang- Ausbildungsvorrichtung (1, 5,
10), einer Zuführungsvorrichtung (6) zum Zuführen von Tabak in die Tabakstrang-Ausbildungsvorrichtung
und mittels einer Überführungsvorrichtung zum Überführen des Tabakstranges in eine
Cigarettenhülse, bei dem bestimmte zu optimierende Eigenschaften des Tabakstranges
bzw. der verfertigten Cigarette, wie z.B. das Gewicht, die Endenverstärkung, und die
Länge, mit Hilfe von Einrichtungen während der Verfertigung geregelt und/oder kontrolliert
werden.
17. Verfahren nach Anspruch 16, bei dem der Tabak in eine Presskammer (1) zugeführt und
mittels einer Ausformungsvorrichtung (5, 10) zu einem Tabakstrang gepresst wird, wobei
das Gewicht des zugeführten Tabaks mittels einer Wiegeeinrichtung (3, 4) bestimmt
wird, die unterhalb der Presskammer (1) vorgesehen ist.
18. Verfahren nach Anspruch 17, bei dem nach dem Austrag des Tabakstranges eine Anfangstarierung
für die Wiegeeinrichtung (3, 4) durchgeführt wird.
19. Verfahren nach Anspruch 17 oder 18, bei dem zum Pressen des Tabakstranges zwei Schieber
(5, 10) mit einer Formkante, die oberhalb der Auflageplatte (4) aufeinander zu und
voneinander weg verschiebbar angeordnet sind, zusammengefahren werden.
20. Verfahren nach Anspruch 19, bei dem die Schieber (5, 10)
- zunächst ein erstes Mal zusammenfahren, wobei nach oben vorstehende Teile des in
die Presskammer eingebrachten Tabaks abgeschnitten werden,
- danach wieder auseinanderfahren, so dass die abgeschnittenen Tabakteile wieder in
die Presskammer (1) fallen, und
- daraufhin ein zweites Mal zusammenfahren, um den Tabakstrang zu pressen.
21. Verfahren nach Anspruch 20, bei dem aus der Presskammer nach oben vorstehender Tabak
mittels einer auf der Oberseite eines der Schieber (10) angeordneter Schneidplatte
(9) abgeschnitten wird, die sich über die Formkante dieser Platte (10) hinaus erstreckt
und beim Zusammenfahren der beiden Schieber (5, 10) über der Oberseite des anderen
Schiebers (5) zur Anlage kommt.
22. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 21, bei dem die Tabakzuführung über eine
in einem Gehäuse (8) drehende Zupferwalze (6) durchgeführt wird, welche den Tabak
aus einem oberhalb angeordneten Vorrat auszupft und nach unten bringt, wo er in die
Presskammer (1) einfällt, wobei der herabfallenden Tabak durch einen zwischen Zupferwalze
(6) und Presskammer (1) parallel zur Längsachse gerichteten, zentral angeordneten
Tabakstromteiler (7) verteilt wird.
23. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 22, bei dem der Tabakstrang in der Presskammer
(1) um eine Wendel (2) herum bzw. in diese hinein gepresst wird, die zum Ausbringen
des Tabakstranges aus der Presskammer (1) dient.
24. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 23, bei dem die Wiegeeinrichtung (3, 4)
nach dem Wiegevorgang arretiert wird.
25. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 24, bei dem die Zuführung des Tabaks in
die Presskammer (1) zunächst, vorzugsweise bis 98 % des erforderlichen Tabakgewichtes
erreicht sind, schnell durchgeführt wird, während die restliche Tabakmenge langsam
zugeführt wird, bis die erforderliche Tabakmenge erreicht ist.
26. Verfahren nach Anspruch 23, bei dem die Wendel (2) beim Einbringen des Tabakstrangges
(14) in die Cigarettenhülse (21) gedreht und in einen längs verfahrbaren Stößelkörper
(15) eingefahren wird, wobei die Drehgeschwindigkeit der Wendel (2) sowie die Längsbewegungsgeschwindigkeit
des Stößelkörpers (15) so geregelt und aufeinander abgestimmt werden, dass die Tabakstranglänge
eingestellt wird.
27. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Tabakdichte an mindestens einem Ende des Tabakstranges erhöht wird, um eine Endenverstärkung
zu erzielen.
28. Verfahren nach Anspruch 26 und 27, bei dem die Wendel (2) während des Pressvorgangs
so angeordnet wird, dass sie sich nicht vollständig in den Tabakstrang hinein erstreckt.
29. Verfahren nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet, dass das Zuführen von Tabak in die Tabakstrang-Ausbildungsvorrichtung (1, 5, 10) durch
eine Zupferwalze (6) durchgerührt wird, die im Bereich mindestens eines Längsendes
eine höhere Auszupfung erzielt.
30. Verfahren nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich mindestens eines Längsendes mittels einer erhöhten Dichte von Zupfelementen
bzw. mittels Zupfelementen mit veränderter Form oder Größe ausgezupft wird.
31. Verfahren nach einem der Ansprüche 29 oder 30, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich mindestens eines Längsendes mittels eines separaten Zupferwalzensegmentes
ausgezupft wird, das sich mit einer anderen, insbesondere höheren Drehzahl dreht,
als das mittlere Segment.
1. A device for the personal or individual manufacture of cigarettes, comprising a sleeve
or cigarette conveying means, a tobacco rod forming device (1, 5, 10), a feeding device
(6) for feeding tobacco into the tobacco rod forming device and a transferring means
for transferring the tobacco rod into a cigarette sleeve, characterised in that it comprises means (3, 4) which regulate and/or control particular properties, to
be optimised, of the tobacco rod or the manufactured cigarette - such as for example
the weight, end fortification and length - during manufacture.
2. The device as set forth in claim 1, characterised in that a weighing means (3, 4) for providing a precise quantity of tobacco in a pressing
chamber (1) of the tobacco rod forming device (1, 5, 10) is provided below the pressing
chamber (1), by means of which the weight of the tobacco fed can be determined.
3. The device as set forth in claim 1 or 2, characterised in that the weighing means (3, 4) comprises a support plate (4) which forms the lower closure
of the pressing chamber (1).
4. The device as set forth in any one of claims 1 to 3, characterised in that the forming device comprises two sliders (5, 10) which can be moved together, have
a shaping edge and are arranged above the support plate (4) such that they can be
slid towards each other or away from each other.
5. The device as set forth in claim 4, characterised in that a cutting plate (9) is arranged on the upper side of one of the sliders (10) and
extends beyond the shaping edge of said plate (10), coming to rest over the upper
side of the other slider (5) when the two sliders (5, 10) are moved together, wherein
it cuts off tobacco protruding upwards out of the pressing chamber (1).
6. The device as set forth in any one of claims 1 to 5, characterised in that the tobacco feeding means comprises a plucking roller (6) which rotates in a casing
(8) and plucks the tobacco from a supply arranged above and moves it downwards where
it falls into the pressing chamber (1), wherein a tobacco flow divider (7) directed
parallel to the longitudinal axis is arranged centrally between the plucking roller
(6) and the pressing chamber (1) and distributes the falling tobacco.
7. The device as set forth in any one of claims 1 to 6, characterised in that a coil (2) is arranged in the pressing chamber, around or into which the tobacco
rod is pressed, and which serves to remove the tobacco rod from the pressing chamber
(1).
8. The device as set forth in claim 7, characterised in that the coil (2) is formed such that it can be rotated and extended and retracted into
a plunger body (15) which can be moved longitudinally, wherein the rotary speed of
the coil (2) and the longitudinal movement speed of the plunger body (15) can be regulated
and co-ordinated with each other, such that as the tobacco rod (14) is inserted into
the cigarette sleeve (21), the length of the tobacco rod can be set by regulating
and co-ordinating the speeds.
9. The device as set forth in any one of claims 1 to 8, characterised in that it is provided with a means which increases the tobacco density at at least one end
of the tobacco rod, in order to achieve an end fortification.
10. The device as set forth in claims 9 and 8, characterised in that the coil (2) can be arranged in the plunger body (15), such that it does not extend
fully into the tobacco rod.
11. The device as set forth in claims 9 or 10, characterised in that the feeding device (6) for feeding tobacco into the tobacco rod forming device (1,
5, 10) comprises a plucking roller (6) which achieves greater plucking in the region
of at least one longitudinal end.
12. The device as set forth in claim 11, characterised in that an increased number of plucking elements or plucking elements having an altered shape
or size are provided in the region of at least one longitudinal end.
13. The device as set forth in any one of claims 9 to 11, characterised in that a separate plucking roller segment is provided in the region of at least one longitudinal
end, said segment rotating at a different - in particular, higher - speed than the
segment in the central region.
14. The device as set forth in any one of claims 1 to 13, comprising a holding means (20,
22) which can be moved together for holding a sleeve (21) during a filling procedure,
wherein the holding means (20, 22) comprises a lower holding element (20) whose upper
edge has a longitudinal trough (26), and an upper holding element (22) which comprises
a trough-like encompassing engagement (24) which at least partially encompasses the
sleeve from above, characterised in that means (28) for pneumatically suctioning or repelling the sleeve are provided in the
trough of the upper and/or lower holding element.
15. The device as set forth in claim 14, characterised in that the pneumatic means comprise openings (28) which open into the troughs (24, 26) and
are connected to a suctioning or blowing means.
16. A method for the personal or individual manufacture of cigarettes by means of a sleeve
or cigarette conveying means, a tobacco rod forming device (1, 5, 10), a feeding device
(6) for feeding tobacco into the tobacco rod forming device and a transferring means
for transferring the tobacco rod into a cigarette sleeve, wherein particular properties,
to be optimised, of the tobacco rod or the manufactured cigarette - such as for example
the weight, end fortification and length - are regulated and/or controlled during
manufacture with the aid of means.
17. The method as set forth in claim 16, wherein the tobacco is fed into a pressing chamber
(1) and pressed into a tobacco rod by means of a forming device (5, 10), wherein the
weight of the tobacco fed is determined by means of a weighing means (3, 4) provided
below the pressing chamber (1).
18. The method as set forth in claim 17, wherein after the tobacco rod has been discharged,
the weighing means (3, 4) is initially tared.
19. The method as set forth in claim 17 or 18, wherein two sliders (5, 10) which have
a shaping edge and are arranged above the support plate (4) such that they can be
slid towards each other or away from each other are moved together, in order to press
the tobacco rod.
20. The method as set forth in claim 19, wherein the sliders (5, 10):
- initially move together a first time, wherein parts of the tobacco inserted into
the pressing chamber which protrude upwards are cut off;
- then move apart again, such that the tobacco parts cut off fall into the pressing
chamber (1) again;
- and then move together a second time, in order to press the tobacco rod.
21. The method as set forth in claim 20, wherein tobacco protruding upwards out of the
pressing chamber (1) is cut off by means of a cutting plate (9) which is arranged
on the upper side of one of the sliders (10) and extends beyond the shaping edge of
said plate (10), coming to rest over the upper side of the other slider (5) when the
two sliders (5, 10) are moved together.
22. The method as set forth in any one of claims 17 to 21, wherein the tobacco is fed
via a plucking roller (6) which rotates in a casing (8) and plucks the tobacco from
a supply arranged above and moves it downwards where it falls into the pressing chamber
(1), wherein the falling tobacco is distributed by a tobacco flow divider (7) which
is directed parallel to the longitudinal axis and arranged centrally between the plucking
roller (6) and the pressing chamber (1).
23. The method as set forth in any one of claims 17 to 22, wherein the tobacco rod is
pressed in the pressing chamber (1) around or into a coil (2) which serves to remove
the tobacco rod from the pressing chamber (1).
24. The method as set forth in any one of claims 17 to 23, wherein the weighing means
(3, 4) is locked after the weighing procedure.
25. The method as set forth in any one of claims 17 to 24, wherein the tobacco is initially
fed into the pressing chamber (1) rapidly, preferably until 98% of the required tobacco
weight has been reached, while the remaining quantity of tobacco is fed slowly, until
the required quantity of tobacco is reached.
26. The method as set forth in claim 23, wherein as the tobacco rod (14) is inserted into
the cigarette sleeve (21), the coil (2) is rotated and retracted into a plunger body
(15) which can be moved longitudinally, wherein the rotary speed of the coil (2) and
the longitudinal movement speed of the plunger body (15) are regulated and co-ordinated
with each other, such that the length of the tobacco rod is set.
27. The method as set forth in any one of claims 16 to 26, characterised in that the tobacco density is increased at at least one end of the tobacco rod, in order
to achieve an end fortification.
28. The method as set forth in claims 26 and 27, wherein during the pressing procedure,
the coil (2) is arranged such that it does not extend fully into the tobacco rod.
29. The method as set forth in claim 27 or 28, characterised in that tobacco is fed into the tobacco rod forming device (1, 5, 10) by a plucking roller
(6) which achieves greater plucking in the region of at least one longitudinal end.
30. The method as set forth in claim 29, characterised in that in the region of at least one longitudinal end, the tobacco is plucked by means of
an increased density of plucking elements or by means of plucking elements having
an altered shape or size.
31. The method as set forth in any one of claims 29 or 30, characterised in that in the region of at least one longitudinal end, the tobacco is plucked by means of
a separate plucking roller segment which rotates at a different - in particular, higher
- speed than the central segment.
1. Dispositif pour la confection personnelle ou individuelle de cigarettes avec un dispositif
de convoyage de tubes à cigarettes ou de cigarettes, un dispositif de formage de boudin
de tabac (1, 5, 10), un dispositif d'alimentation (6) pour l'amenée de tabac dans
le dispositif de formage de boudin de tabac et un dispositif de transfert pour le
transfert du boudin de tabac dans un tube à cigarette, caractérisé en ce qu'il présente des équipements (3, 4) qui régulent et/ou contrôlent pendant la fabrication
certaines caractéristiques à optimiser du boudin de tabac ou de la cigarette à fabriquer,
comme par exemple le poids, le renforcement d'extrémité et la longueur.
2. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que, pour la mise à disposition d'une quantité de tabac précise dans une chambre de pressage
(1) du dispositif de formage de boudin de tabac (1, 5, 10), on prévoit un dispositif
de pesage (3, 4) en dessous de la chambre de pressage (1), à l'aide duquel le poids
du tabac introduit peut être déterminé.
3. Dispositif suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le dispositif de pesage (3, 4) présente une plaque d'appui (4) formant la fermeture
inférieure de la chambre de pressage (1).
4. Dispositif suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le dispositif de formage présente deux poussoirs emboîtables avec une face de moulage
(5, 10), qui sont disposés au-dessus de la plaque d'appui (4) de manière permettant
de les rapprocher et de les éloigner l'un de l'autre.
5. Dispositif suivant la revendication 4, caractérisé en ce qu'une plaque de coupe (9) est disposée à la face supérieure d'un des poussoirs (10),
laquelle s'étend au-dessus de la face de moulage de ce poussoir (10) et vient s'appuyer
sur la face supérieure de l'autre poussoir (5) lors du rapprochement des deux poussoirs
(5, 10) et coupe le tabac dépassant vers le haut de la chambre de pressage.
6. Dispositif suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le dispositif d'alimentation en tabac présente un cylindre à picots (6) tournant
dans une enveloppe (8), lequel arrache le tabac d'une réserve disposée au-dessus et
l'amène vers le bas, où il tombe dans la chambre de pressage (1), un diviseur de flux
de tabac (7) orienté parallèlement à l'axe longitudinal étant disposé en position
centrale entre le cylindre à picots (6) et la chambre de pressage (1), lequel répartit
le tabac qui tombe.
7. Dispositif suivant l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'une vis (2) est disposée dans la chambre de pressage, autour de laquelle ou dans laquelle
le boudin de tabac est pressé, et qui sert à décharger le boudin de tabac hors de
la chambre de pressage (1).
8. Dispositif suivant la revendication 7, caractérisé en ce que la vis (2) est conçue rotative et peut coulisser dans un corps de poussoir (15) mobile
longitudinalement, la vitesse de rotation de la vis (2) ainsi que la vitesse de déplacement
longitudinal du corps de poussoir (15) étant réglables et adaptables l'une à l'autre,
de sorte que, lors de l'introduction du boudin de tabac (14) dans le tube à cigarette
(21), la longueur du boudin de tabac peuvent être réglées à l'aide d'une régulation
et d'une adaptation des vitesses.
9. Dispositif suivant l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'il est pourvu d'un équipement qui augmente la densité de tabac à au moins une extrémité
du boudin de tabac afin de réaliser un renforcement d'extrémité.
10. Dispositif suivant les revendications 9 et 8, caractérisé en ce que la vis (2) peut être disposée de telle façon dans le corps de poussoir (15) qu'elle
ne s'étend pas entièrement dans le boudin de tabac.
11. Dispositif suivant la revendication 9 ou 10, caractérisé en ce que le dispositif d'alimentation (6) pour l'amenée de tabac dans le dispositif de formage
de boudin de tabac (1, 5, 10) présente un cylindre à picots (6) qui réalise un arrachement
plus fort dans la zone d'au moins une extrémité longitudinale.
12. Dispositif suivant la revendication 11, caractérisé en ce qu'un nombre plus élevé d'éléments d'arrachage ou d'éléments d'arrachage de forme ou
de taille modifiées sont prévus dans la zone d'au moins une extrémité longitudinale.
13. Dispositif suivant l'une des revendications 9 à 11, caractérisé en ce qu'un segment séparé de cylindre à picots qui tourne à une autre vitesse de rotation,
en particulier plus élevée, que le segment dans la zone médiane, est prévu dans la
zone d'au moins une extrémité longitudinale.
14. Dispositif suivant l'une des revendications 1 à 13, qui présente un dispositif d'arrêt
assemblable (20, 22) pour bloquer un tube à cigarette (21) pendant un processus de
remplissage, le dispositif d'arrêt (20, 22) présentant un élément de retenue inférieur
(20), dont l'arête supérieure a une cavité longitudinale (26), ainsi qu'un élément
de retenue supérieur (22), qui présente un serrage en forme de cavité (24), qui entoure
le tube à cigarette au moins partiellement par le haut, caractérisé en ce que des dispositifs (28) d'aspiration ou de rejet pneumatique du tube à cigarette sont
prévus dans la cavité de l'élément de retenue supérieur et/ou de l'élément de retenue
inférieur.
15. Dispositif suivant la revendication 14, caractérisé en ce que les dispositifs pneumatiques présentent des ouvertures (28) qui débouchent dans les
cavités (24, 26) et qui sont reliées à un dispositif d'aspiration ou de soufflage.
16. Procédé pour la confection personnelle ou individuelle de cigarettes à l'aide d'un
dispositif de convoyage de tubes à cigarettes ou de cigarettes, d'un dispositif de
formage de boudin de tabac (1, 5, 10), d'un dispositif d'alimentation (6) pour l'amenée
de tabac dans le dispositif de formage de boudin de tabac et d'un dispositif de transfert
pour le transfert du boudin de tabac dans un tube à cigarette, pour lequel certaines
caractéristiques à optimiser du boudin de tabac ou de la cigarette à fabriquer, comme
par exemple le poids, le renforcement d'extrémité et la longueur, sont régulés et/ou
contrôlés à l'aide d'équipements pendant la fabrication.
17. Procédé suivant la revendication 16, pour lequel le tabac est amené dans une chambre
de pressage (1) et est pressé à l'aide d'un dispositif de formage (5, 10) en un boudin
de tabac, le poids du tabac amené étant déterminé à l'aide d'un dispositif de pesage
(3, 4), qui est prévu en dessous de la chambre de pressage (1).
18. Procédé suivant la revendication 17, pour lequel, après le déchargement du boudin
de tabac, un tarage de début est réalisé pour le dispositif de pesage (3, 4).
19. Procédé suivant l'une des revendications 17 ou 18, pour lequel, pour le pressage du
boudin de tabac, deux poussoirs avec une face de moulage (5, 10) sont disposés au-dessus
de la plaque d'appui (4) de manière permettant de les rapprocher et de les éloigner
l'un de l'autre.
20. Procédé suivant la revendication 19, pour lequel les poussoirs (5, 10)
- sont d'abord rapprochés une première fois, les parties dépassant vers le haut du
tabac introduit la chambre de pressage étant découpées,
- sont ensuite à nouveau écartés l'un de l'autre, de sorte que les parties de tabac
découpées retombent dans la chambre de pressage (1), et
- sont alors rapprochés une deuxième fois pour comprimer le boudin de tabac.
21. Procédé suivant la revendication 20, pour lequel le tabac dépassant vers le haut de
la chambre de pressage est découpé à l'aide d'une plaque de coupe (9) disposée à la
face supérieure d'un des poussoirs (10), laquelle s'étend au-dessus de la face de
moulage de ce poussoir (10) et vient s'appuyer sur la face supérieure de l'autre poussoir
(5) lors du rapprochement des deux poussoirs (5, 10).
22. Procédé suivant l'une des revendications 17 à 21, pour lequel l'alimentation en tabac
est effectuée via un cylindre à picots (6) tournant dans une enveloppe (8), lequel
arrache le tabac d'une réserve disposée au-dessus et l'amène vers le bas, où il tombe
dans la chambre de pressage (1), le tabac qui tombe étant réparti par un diviseur
de flux de tabac (7) orienté parallèlement à l'axe longitudinal, disposé en position
centrale entre le cylindre à picots (6) et la chambre de pressage (1).
23. Procédé suivant l'une des revendications 17 à 22, pour lequel le boudin de tabac dans
la chambre de pressage (1) est pressé autour d'une vis (2) ou dans celle-ci, laquelle
sert à décharger le boudin de tabac hors de la chambre de pressage (1).
24. Procédé suivant l'une des revendications 17 à 23, pour lequel le dispositif de pesage
(3, 4) est bloqué après le processus de pesage.
25. Procédé suivant l'une des revendications 17 à 24, pour lequel l'alimentation en tabac
de la chambre de pressage (1) est d'abord effectué rapidement, de préférence jusqu'à
ce que 98 % du poids de tabac nécessaire soient atteints, alors que la quantité de
tabac restante est alimentée lentement, jusqu'à ce que la quantité de tabac nécessaire
soit exactement atteinte.
26. Procédé suivant la revendication 23, pour lequel la vis (2) tourne lors de l'introduction
du boudin de tabac (14) dans le tube à cigarette (21) et est introduite dans un corps
de poussoir (15) mobile longitudinalement, la vitesse de rotation de la vis (2) ainsi
que la vitesse de déplacement longitudinal du corps de poussoir (15) étant réglables
et adaptables l'une à l'autre de façon à régler la longueur du boudin de tabac.
27. Procédé suivant l'une des revendications 16 à 26, caractérisé en ce que la densité de tabac est augmentée à au moins une extrémité du boudin de tabac afin
de réaliser un renforcement d'extrémité.
28. Procédé suivant les revendications 26 et 27, pour lequel la vis (2) est disposée de
telle façon pendant l'opération de pressage qu'elle ne s'étend pas entièrement dans
le boudin de tabac.
29. Procédé suivant la revendication 27 ou 28, caractérisé en ce que l'amenée de tabac dans le dispositif de formage de boudin de tabac (1, 5, 10) est
réalisé avec un cylindre à picots (6) qui réalise un arrachement plus fort dans la
zone d'au moins une extrémité longitudinale.
30. Procédé suivant la revendication 29, caractérisé en ce qu'on arrache le tabac avec une densité plus élevée d'éléments d'arrachage ou d'éléments
d'arrachage de forme ou de taille modifiées dans la zone d'au moins une extrémité
longitudinale.
31. Procédé suivant l'une des revendications 29 à 30, caractérisé en ce que, dans la zone d'au moins une extrémité longitudinale, le tabac est arraché avec un
segment séparé de cylindre à picots qui tourne à une autre vitesse de rotation, en
particulier plus élevée, que le segment médian.