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(11) |
EP 1 177 982 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.12.2003 Patentblatt 2003/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 01.08.2001 |
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Absetzkasten für Etiketten
Label applicator head
Tête pour appliquer des étiquettes
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
01.08.2000 DE 10037864
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.02.2002 Patentblatt 2002/06 |
| (73) |
Patentinhaber: Convenience Food Systems Wallau GmbH & Co.KG |
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35216 Biedenkopf Wallau (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Simon, Rainer
35713 Eschenburg-Eiershausen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Wolff, Felix, Dr. et al |
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Kutzenberger & Wolff
Theodor-Heuss-Ring 23 50668 Köln 50668 Köln (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 837 000 US-A- 5 300 181
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WO-A-97/32785 US-A- 5 824 183
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Absetzkasten eines Etikettiergerätes mit:
- einem Transportmittel, mit dem die Etiketten über die zu etikettierenden Waren plaziert
werden,
- einem vertikal verschiebbaren Anpressmittel, mit dem die Etiketten auf die zu etikettierenden
Waren gedrückt werden,
- einem Mittel, mit dem das Anpressmittel vertikal verschoben wird,
- einem Motor mit Rechts- und Linkslauf und
- einem Antriebsmittel, das die Antriebsleistung des Motors auf das Mittel, mit dem
das Anpressmittel vertikal verschoben wird, überträgt,
[0002] Ein solchen Kasten ist aus EP 0 837 000 A bekannt. Verpackte Waren, z. B. Lebensmittel,
werden heutzutage mit Etiketten versehen. Diese Etiketten werden in der Regel von
einem Spender abgerollt, über den zu etikettierenden Waren plaziert und dann an diese
angedrückt, so daß sie fest daran haften. Die derzeit verfügbaren Absetzkästen weisen
mehrere Antriebsaggregate auf und sind sehr aufwendig und groß gestaltet.
[0003] Es stellt sich deshalb die Aufgabe, einen Absetzkasten zur Verfügung zu stellen,
der die Nachteile des Standes der Technik nicht aufweist und der einfach herzustellen
ist.
[0004] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Absetzkasten eines Etikettiergerätes
mit:
- einem Transportmittel, mit dem die Etiketten über die zu etikettierenden Waren plaziert
werden,
- einem vertikal verschiebbaren Anpressmittel, mit dem die Etiketten auf die zu etikettierenden
Waren gedrückt werden,
- einem Mittel, mit dem das Anpressmittel vertikal verschoben wird,
- einem Motor mit Rechts- und Linkslauf und
- einem Antriebsmittel, das die Antriebsleistung des Motors auf das Mittel, mit dem
das Anpressmittel vertikal verschoben wird, überträgt,
dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsmittel die Antriebsleistung des Motors
auf das Transportmittel überträgt, und daß das Mittel, mit dem das Anpressmittel vertikal
verschoben wird, einen Freilauf in eine Drehrichtung des Motors aufweist.
[0005] Vorzugsweise ist das Antriebsmittel, das das Transportmittel und das Mittel, mit
dem das Anpressmittel vertikal verschoben wird, schlupffrei. Besonders bevorzugt ist
das Antriebsmittel ein Zahnriemen oder eine Kette.
[0006] Mit dem Mittel zur vertikalen Verschiebung des Anpressmittels kann das Anpressmittel
sowohl abgesenkt als auch angehoben werden. In einer bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung weist das Anpressmittel jedoch eine Rückstellfeder auf, mit
der das Anpressmittel von einer ausgelenkten Endstellung in die Ausgangsstellung zurückgedrückt
wird. Das Anpressmittel weist in einer bevorzugten Ausführungsform eine vertikale
Führung auf. Vorzugsweise ist diese Führung eine oder mehrere Kugelhülsen.
[0007] Das Transportmittel dient zur Plazierung der Etiketten über den zu etikettierenden
Waren. Dafür muß das Transportmittel entweder Mittel aufweisen, durch die die Etiketten
an dem Transportmittel haften oder es muß eine Luftströmung und/oder ein Unterdruck
erzeugt werden, die/der die Etiketten gegen das Transportmittel drückt und/oder saugt.
Das Transportmittel wird durch ein Antriebsmittel angetrieben. In einer bevorzugten
Ausführungsform ist das Transportmittel mehrere Transportriemen, die 2 bis 10 mm breit
sind und sich im wesentlichen über die gesamte Breite der jeweiligen Verpackungsmaschine
erstrecken. Vorzugsweise haben die Transportriemen einen Abstand von 2 bis 10 mm.
[0008] Als Anpressmittel eignet sich jedes Mittel, mit dem die Etiketten auf die zu etikettierenden
Waren gedrückt werden können, damit die Klebeschicht, die sich unter den Etiketten
befindet, besser in Kontakt mit den Waren kommt. Vorzugsweise ist das Anpressmittel
eine Anpressplatte, wie sie weiter unten beschrieben ist.
[0009] Das Mittel, mit dem das Anpressmittel vertikal verschoben wird, ist in einer bevorzugten
Ausführungsform ein an einem Ende um eine Achse drehbarer Hebelarm, eine Nocke, der/die
durch das Antriebsmittel angetrieben wird und der einen Freilauf in eine Laufrichtung
des Antriebsmittels aufweist.
[0010] Als Motor ist insbesondere ein Schrittmotor geeignet, der vorzugsweise computergesteuert
ist.
[0011] Der erfindungsgemäße Absetzkasten hat den Vorteil, daß er einfach und günstig herzustellen
ist und lediglich ein Antriebsaggregat aufweist. Er ist energieeffizient und es wird
keine Druckluft zum Anpressen der Etiketten benötigt. Es muß lediglich ein Aggregat
von einer Steuerung angesteuert werden.
[0012] Vorzugsweise ist das Anpressmittel eine Anpressplatte mit einer Mehrzahl von Stempeln,
die relativ zu der Anpressplatte verschiebbar sind. Vorzugsweise sind die Stempel
federnd, vorzugsweise in einer Hülse gelagert. Die Federung kann durch Schrauben-
oder Tellerfedern oder durch kompressible Medien, beispielsweise Luft erfolgen.
[0013] Eine solche Anpressplatte hat den Vorteil, daß Unebenheiten in der Kontur der zu
etikettierenden Ware sehr gut ausgeglichen werden können. Die Anpressplatte ist einfach
und günstig herzustellen.
[0014] Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Befestigung
von Etiketten auf den zu etikettierenden Waren mit dem erfindungsgemäßen Absetzkasten,
das aus einer Abfolge der folgenden Schritte besteht:
1. Positionierung der Etiketten mit dem von dem Motor angetriebenen Transportmittel
über den zu etikettierenden Waren,
2. Umkehrung der Laufrichtung des Antriebsmittels bis das Mittel das Anpressmittel
von seiner oberen Ausgangsstellung in seine untere Endstellung verschoben hat und
gleichzeitigem Anpressen der Etiketten auf den zu etikettierenden Waren und
3. erneute Umkehrung der Laufrichtung des Antriebsmittels zur Rückstellung des Mittels,
mit dem das Anpressmittel vertikal verschoben wird, und damit des Anpressmittels in
seine Ausgangsstellung.
[0015] In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird das Transportmittel
zwischen den Verfahrensschritten 1. und 2. und/oder 2. und 3. für 0 bis 1 Sekunde
gestoppt.
[0016] Das erfindungsgemäße Verfahren hat den Vorteil, daß es einfach und günstig durchzuführen
ist und lediglich ein Antriebsaggregat benötigt. Es ist energieeffizient und es muß
keine Druckluft zum Anpressen der Etiketten bereitgestellt werden. Es muß lediglich
ein Aggregat von einer Steuerung angesteuert werden.
[0017] Im folgenden wird die Erfindung anhand
der Figuren 1 und 2 erläutert. Diese Erläuterungen sind lediglich beispielhaft und schränken den allgemeinen
Erfindungsgedanken nicht ein.
- Figur 1
- zeigt eine Prinzipskizze des erfindungsgemäßen Absetzkastens
- Figur 2
- zeigt die Funktionsweise der Stempel der Anpressplatte und eine bevorzugte Ausführungsform
des Stempels
[0018] In
Figur 1 ist der erfindungsgemäße Absetzkasten dargestellt. Die zu verpackenden Waren werden
taktweise, senkrecht zur Papierebene unter dem erfindungsgemäßen Absetzkasten hindurch
bewegt. Während des Etikettierens ist der Vorschub der Waren gestoppt. Die Etiketten
werden an der Abrißkante 11 von dem Etikettenspender gelöst und an die Transportmittel
übergeben. Da sich in der Regel mehrere zu verpackende Waren nebeneinander befinden,
müssen pro Takt mehrere Etiketten an das Transportmittel übergeben werden. Die klebende
Seite der Etiketten ist von den Transportriemen abgewandt. Das Transportmittel 2 sind
in diesem Fall mehrere Transportriemen, die in einem solchen Abstand zueinander angeordnet
sind, daß die Stempel 10 der Anpressplatte 3 zwischen den Transportriemen 2 hindurch
nach unten verschoben werden können, um die Etiketten von den Transportriemen zu lösen
und auf der zu verpackenden Ware anzudrücken. Die Etiketten werden durch einen von
einem Ventilator (nicht dargestellt) erzeugten Luftstrom gegen die Transportriemen
gedrückt. Die Transportriemen 2 werden über den Zahnriemen 6 von dem Motor 5 angetrieben.
Der Zahnriemen treibt nicht nur die Transportriemen, sondern auch das Antriebsmittel
4, eine Nocke, an. Die Nocke ist um die Achse 12 drehbar gelagert und weist einen
Freilauf 14 in der Laufrichtung der Transportriemen (Etikettenpositionierung) auf.
In der Ausgangsstellung liegt die Nocke 4 an dem Anschlag 13 an. Die Laufrichtung
der Transportriemen ist durch den Pfeil dargestellt. Bei dieser Laufrichtung überträgt
der Zahnriemen 6 bedingt durch den Freilauf 14 kein oder nur ein sehr kleines Drehmoment
auf die Nocke 4. Sobald die Etiketten ihre Position erreicht haben, wird die Laufrichtung
des Motor 5 umgekehrt, so daß der Zahnriemen 6 nunmehr die Nocke 4 im Uhrzeigersinn
nach unten dreht und dabei die Anpressplatte 3 von der oberen Ausgangstellung 8 in
die untere Endstellung 9 verschiebt. Dabei lösen die Stempel die jeweilige Etikette
von den Transportriemen ab und drücken sie gegen die zu etikettierende Ware, so daß
ein fester Verbund zwischen Etikette und Ware entsteht. Sobald die Anpressplatte ihre
Endstellung erreicht hat, stoppt der Motor wieder und seine Drehrichtung wird erneut
umgedreht, so daß sich die Nocke 4 wieder gegen den Uhrzeigersinn nach oben bis zum
Anschlag 13 dreht. Sobald die Nocke 4 diese Stellung erreicht hat, wirkt wiederum
der Freilauf 14, so daß der Zahnriemen kein oder nur noch ein sehr geringes Drehmoment
auf die Nocke 4 ausübt. Gleichzeitig wird die Anpressplatte 3 durch die Federn 7 in
die Ausgangsstellung zurückverschoben. Ebenfalls gleichzeitig oder kurz danach beginnt
der nächste Takt, so daß erneut Etiketten an die Transportriemen übergeben und von
diesen in ihre Position gebracht werden. Der Fachmann erkennt, daß bei der Drehung
der Nocke von der Ausgangs- in die Endstellung, die Transportriemen und damit die
Etiketten um einige Millimeter nach links verschoben werden (Rücklauf Transportriemen).
Diese Rückwärtsbewegung kann jedoch entweder vernachlässigt oder durch die Computersteuerung
des Motors bei der Positionierung der Etiketten berücksichtigt und damit kompensiert
werden.
[0019] Figur 2 zeigt die Wirkweise der Stempel 10. Eine Hülse 15 ist fest mit einer Platte (nicht
dargestellt) verbunden. In der Hülse ist verschiebbar ein Stempel 10 eingebaut. Der
Stempel ist mit der Feder 16 verbunden. Durch die federnde Lagerung der Stempel können
Unebenheiten bei der zu verpackenden Ware ausgeglichen werden, so daß der Anpressdruck
überall optimal ist. Der Fachmann erkennt, daß die Anpressplatte nicht nur eine, sondern
vorzugsweise mehrere in der Papierebene hintereinander angeordnete Stempelreihen aufweist.
1. Absetzkasten (1) eines Etikettiergerätes mit:
- einem Transportmittel (2), mit dem die Etiketten über die zu etikettierenden Waren
plaziert werden,
- einem vertikal verschiebbaren Anpressmittel (3), mit dem die Etiketten auf die zu
etikettierenden Waren gedrückt werden,
- einem Mittel (4), mit dem das Anpressmittel (3) vertikal verschoben wird,
- einem Motor (5) mit Rechts- und Linkslauf und
- einem Antriebsmittel (6), das die Antriebsleistung des Motors auf das Mittel (4)
überträgt,
dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsmittel (6) die Antriebsleistung des Motors (5) auf das Transportmittel
(2) überträgt, und daß das Mittel (4), mit dem das Anpressmittel vertikal verschoben
wird, einen Freilauf (14) in eine Drehrichtung des Motors aufweist.
2. Absetzkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsmittel (6) ein Zahnriemen oder eine Kette ist.
3. Absetzkasten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Anpressmittel (3) eine Rückstellfeder (7) angebracht ist.
4. Absetzkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportmittel (2) mehrere Transportriemen sind, die mit einem Abstand von 2-10
mm zueinander angeordnet sind.
5. Absetzkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Anpressmittel (3) eine vertikale Führung aufweist.
6. Absetzkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel (4) eine Nocke ist..
7. Absetzkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Anpressmittel (3) aus einer Anpressplatte mit mehreren daran befestigten, relativ
zu dieser verschiebbaren Stempeln (10) besteht.
8. Absetzkasten nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stempel (10) federnd gelagert sind.
9. Absetzkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor ein vorzugsweise computergesteuerter Schrittmotor ist.
10. Verfahren zur Befestigung von Etiketten auf den zu etikettierenden Waren mit einem
Absetzkasten gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß es aus einer Abfolge der folgenden Schritte besteht:
1. Positionierung der Etiketten mit dem von dem Motor (5) angetriebenen Transportmittel
(2) über den zu etikettierenden Waren,
2. Umkehrung der Laufrichtung des Antriebsmittels (6) bis das Mittel (4) das Anpressmittel
(3) von seiner oberen Ausgangsstellung (8) in seine untere Endstellung (9) verschoben
hat und gleichzeitigem Anpressen der Etiketten auf den zu etikettierenden Waren und
3. erneute Umkehrung der Laufrichtung des Antriebsmittels (6) zur Rückstellung des
Mittel (4), mit dem das Anpressmittel vertikal verschoben wird, und damit des Anpressmittels
(3) in seine Ausgangsstellung (8).
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportmittel (2) zwischen den Verfahrensschritten 1. und 2. und/oder zwischen
den Verfahrensschritten 2. und 3. kurzzeitig gestoppt wird.
1. Head (1) of a label applicator with:
- a conveyor (2) with which the labels are placed over the goods to be labelled,
- a vertical movable means of application (3) with which the labels are pressed onto
the goods to be labelled,
- a means (4) with which the means of application (3) is moved vertically,
- a motor (5) with clockwise and anti-clockwise rotation and
- a driving means (6), which transmits the driving power of the motor to the means
(4), characterised in that the driving means (6) transfers the driving power of the motor (5) to the conveyor
(2), and in that the means (4), with which the means of application is moved vertically, has a free-wheel
(14) in one direction of rotation of the motor.
2. Head according to claim 1, characterised in that the driving means (6) is a toothed belt or a chain.
3. Head according to claim 1 or 2, characterised in that there is a return spring (7) on the means of application (3).
4. Head according to one of the claims 1 to 3, characterised in that the conveyor (2) is made up of several conveyor belts, which are arranged so that
there is a space of 2-10 cm between them.
5. Head according to claims 1 to 4, characterised in that the means of application (3) has a vertical guide.
6. Head according to one of the claims 1 to 5, characterised in that the means (4) is a cam.
7. Head according to one of the claims 1 to 6, characterised in that the means of application (3) consists of an application plate to which is attached
several stamps (10), which can be moved in relation to this application plate.
8. Head according to claim 7, characterised in that the stamps (10) are spring mounted.
9. Head according to one of the claims 1 to 8, characterised in that the motor is preferably a computer controlled step motor.
10. Procedure for attaching labels to goods to be labelled using a head according to one
of the claims 1 to 9,
characterised in that it is made up of a sequence of the following steps:
1. Positioning the labels over the goods to be labelled using the conveyor (2) driven
by the motor (5),
2. Reversal of the running direction of the driving means (6) until the means (4)
has moved the means of application (3) from its upper starting position (8) into its
lower final position (9) and while simultaneously applying the labels to the goods
to be labelled and
3. again reversal of the running direction of the driving means (6) in order to return
the means (4), with which the means of application is moved vertically, and hence
the means of application (3) to its starting position (8).
11. Procedure according to claim 10, characterised in that the conveyor (2) is stopped for a short time between the first and second steps of
the procedure and /or between the second and third steps of the procedure.
1. Tête d'application (1) d'un appareil d'étiquetage, comprenant :
- un moyen de transport (2) avec lequel les étiquettes sont placées sur les marchandises
à étiqueter,
- un moyen de pression (3) déplaçable verticalement, avec lequel les étiquettes sont
pressées sur les marchandises à étiqueter,
- un moyen (4), avec lequel le moyen de pression (3) est déplacé verticalement,
- un moteur (5) avec un entraînement à droite et à gauche et
- un moyen d'entraînement (6), qui transmet la puissance d'entraînement du moteur
au moyen (4) ,
caractérisée en ce que le moyen (4) avec lequel le moyen de pression est déplacé verticalement présente
une course libre (14) dans une direction de rotation du moteur.
2. Tête d'application selon la revendication 1, caractérisée en ce que le moyen d'entraînement (6) est une courroie dentée ou une chaîne.
3. Tête d'application selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'un ressort de rappel (7) est monté sur le moyen de pression (3).
4. Tête d'application selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le moyen de transport (2) est constitué par plusieurs courroies de transport qui
sont disposées avec un espacement de 2 à 10 mm les unes des autres.
5. Tête d'application selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le moyen de pression (3) présente un guide vertical.
6. Tête d'application selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le moyen (4) est une came.
7. Tête d'application selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le moyen de pression (3) se compose d'une plaque de pression avec plusieurs estampes
(10) fixées sur celle-ci, déplaçables relativement à celle-ci.
8. Tête d'application selon la revendication 7, caractérisée en ce que les estampes (10) sont montées à ressort.
9. Tête d'application selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le moteur est un moteur pas-à-pas de préférence commandé par ordinateur.
10. Procédé de fixation d'étiquettes sur les marchandises à étiqueter, comprenant une
tête d'application selon l'une quelconque des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce qu'il se compose d'une succession des étapes suivantes :
1. positionnement des étiquettes avec le moyen de transport (2) entraîné par le moteur
(5) sur les marchandises à étiqueter,
2. inversion du sens d'avance du moyen d'entraînement (6) jusqu'à ce que le moyen
(4) ait déplacé le moyen de pression (3) de sa position de départ supérieure (8) dans
sa position finale inférieure (9) et pressage simultané des étiquettes sur les marchandises
à étiqueter, et
3. inversion renouvelée du sens d'avance du moyen d'entraînement (6) pour le rappel
du moyen (4) avec lequel le moyen de pression est déplacé verticalement, et ainsi
du moyen de pression (3) dans sa position de départ (8).
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que le moyen de transport (2) est brièvement arrêté entre les étapes de procédé 1 et
2 et/ou entre les étapes de procédé 2 et 3.

