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<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft zunächst eine Steuereinrichtung, mit einer einen Busanschluss, eine Elektronik und mindestens einen elektrischen Ausgang aufweisenden elektronischen Steuereinheit, sowie mit mindestens einer Anschlusskomponente, wobei dem elektrischen Ausgang eine über erste elektrische Steckkontaktmittel und erste mechanische Befestigungsmittel verfügende erste Anschlusseinrichtung zugeordnet ist, die zum elektrischen Kontaktieren und zugleich mechanischen Fixieren der Anschlusskomponente dient, die eine lösbar mit der ersten Anschlusseinrichtung zusammenwirkende zweite Anschlusseinrichtung mit zweiten elektrischen Steckkontaktmitteln und zweiten mechanischen Befestigungsmitteln aufweist.</p>
<p id="p0002" num="0002">Die Erfindung betrifft des Weiteren ein elektrisch aktivierbares Ventil, das insbesondere dahingehend ausgelegt ist, im Zusammenhang mit einer derartigen Steuereinrichtung verwendet zu werden.</p>
<p id="p0003" num="0003">Eine Steuereinrichtung der oben genannten Art wird beispielsweise in dem im Internet erschienenen Artikel "Kompaktmodule K45, digital", 1999, beschrieben. Die Steuereinrichtung beinhaltet eine als Kompaktmodul bezeichnete Steuereinheit, die einen Busanschluss, eine Elektronik sowie zumindest ein oder mehrere elektrische Ausgänge aufweist. Den elektrischen Ausgängen sind erste Anschlusseinrichtungen zugeordnet, die das Anschließen von Anschlusskomponenten ermöglichen, mit denen die Verbindung zu einem elektrisch anzusteuernden Aktor, beispielsweise<!-- EPO <DP n="2"> --> ein Relais, herstellbar ist. Dabei wird an die elektrischen Ausgänge eine steckerartige Anschlusskomponente angeschlossen, die über ein Kabel mit dem anzusteuernden Aktor in Verbindung steht. Die am jeweiligen elektrischen Ausgang vorgesehenen elektrischen Steckkontaktmittel verfügen über nach Art einer Würfel-Fünf verteilt plazierte Steckkontakte, deren Belegung dem jeweiligen Steuerungszweck entsprechend gewählt ist. Üblicherweise wird die elektronische Steuereinrichtung über einen Feldbus mit Signalen versorgt, die in einer integrierten Elektronik ausgewertet und zuordnungsrichtig auf die vorhandenen Ausgänge aufgeschaltet werden.</p>
<p id="p0004" num="0004">Die bekannte Steuereinrichtung ist ein speziell zur Ansteuerung elektrotechnischer Komponenten ausgelegtes Produkt. Neben rein elektrischen Ansteueraufgaben wird der Sektor der Automatisierungstechnik allerdings in großem Umfange auch von kombiniert elektro-fluidischen und dabei vor allem elektropneumatischen Steuerungsaufgaben beherrscht. In solchen Fällen kommen bisher regelmäßig spezielle Steuereinrichtungen zum Einsatz, die sowohl über eine elektronische Steuereinheit als auch über eine Mehrzahl batterieartig aufgereihter Ventile verfügen, wobei die Ventile auf einer Fluidverteilerplatte befestigt werden und gleichzeitig über von den Befestigungsmaßnahme unabhängige elektrische Steckkontaktmittel mit der elektronischen Steuereinheit in Verbindung stehen. Dabei sind die Steckkontaktmittel entsprechend der ventilseitigen Vorgaben ausgebildet. Eine derartige Steuereinrichtung geht beispielsweise aus der EP 0 629 783 B1 hervor.</p>
<p id="p0005" num="0005">Zusätzlich enthält die aus der EP 0 629 783 B1 bekannte Steuereinrichtung mehrere elektrische Ausgänge, die zur Ansteuerung elektrotechnischer Komponenten, beispielsweise in Gestalt von Ventilantrieben, eingesetzt werden. Ihr Einsatz beschränkt sich allerdings auf den Anschluss elektrischer Leitungen, die zu extern plazierten Ventilantrieben führen. Sobald die Ventile als Bestandteil der Steuereinrichtung ausgeführt<!-- EPO <DP n="3"> --> werden, erfolgt die übliche Kontaktierung unter Verwendung der ventilspezifisch vorhandenen Steckkontaktmittel.</p>
<p id="p0006" num="0006">Es kann in der Automatisierungstechnik zu Überschneidungen kommen, die es erfordern, hauptsächlich auf elektrischer Basis aufgebaute Maschinen und Anlagen in gewissem Umfange auch mit fluidtechnischen Komponenten, beispielsweise durch Fluidkraft betätigte Antriebe, auszustatten. Deren Einsatz verlangt dann aber zusätzlich eine gewisse Anzahl von Ventilen, so dass es notwendig ist, auf Basis der eingangs erwähnten Kompaktmodule aufgebaute Steuereinrichtungen durch Steuereinrichtungen der in der EP 0 629 783 B1 beschriebenen Art zu ergänzen. Dies ist relativ kostenaufwendig.</p>
<p id="p0007" num="0007">Aus der DE-A-28 13 562 und der EP-A-0 487 173 A1 geht jeweils eine Steuerventilanordnung hervor, bei der Ventile auf einer Steuereinheit montiert sind, indem an ihnen vorgesehene elektrische Steckkontaktmittel und fluidische Einsteckmittel mit komplementären Mitteln der Steuereinheit in Eingriff stehen, um eine sowohl elektrische als auch fluidische Verbindung herzustellen.</p>
<p id="p0008" num="0008">Die US-A-4 507 707 beschreibt eine Steuerventileinrichtung, bei der elektrisch betätigbare Ventile auf einer Montageplatte befestigt sind, indem sie mit einem Gewindenippel in ein Gewindeloch eines auf der Montageplatte sitzenden Körpers eingeschraubt sind.</p>
<p id="p0009" num="0009">Die Erfindung hat sich daher zum Ziel gesetzt, eine Steuereinrichtung zu schaffen, die es auch überwiegend elektrisch und elektronisch orientieren Anwendern auf kostengünstige Weise ermöglicht, fluidtechnische Ventile in die Steuerung einzubeziehen. Ein weiteres Ziel besteht darin, ein elektrisch aktivierbares Ventil vorzuschlagen, das sich besonders gut für Einsätze in Verbindung mit elektronischen Steuereinheiten eignet.<!-- EPO <DP n="4"> --> Das an erster Stelle genannte Ziel wird vorteilhaft erreicht mit einer Steuereinrichtung der eingangs genannten Art, bei der die Anschlusskomponente unmittelbar von einem elektrisch aktivierbaren Ventil gebildet ist, das ohne fluidische Verbindung zur Steuereinheit ausschließlich über die miteinander kooperierenden Anschlusseinrichtungen elektrisch kontaktiert und mechanisch gehalten ist.</p>
<p id="p0010" num="0010">Das an zweiter Stelle genannte Ziel erreicht man mittels eines elektrisch aktivierbaren Ventils, das eine zum direkten Anschluss an einen mit einer ersten elektrischen Anschlusseinrichtung versehenen elektrischen Ausgang einer elektronischen Steuereinheit vorgesehene zweite Anschlusseinrichtung aufweist, sodass es im angeschlossenen Zustand ohne fluidische Verbindung zur Steuereinheit ausschließlich über die miteinander kooperierenden Anschlusseinrichtungen elektrisch kontaktiert und mechanisch gehalten ist, wobei die zweite Anschlusseinrichtung über zweite elektrische Steckkontaktmittel verfügt, die im an den elektrischen Ausgang angeschlossenen Zustand mit ersten elektrischen Steckkontaktmitteln der ersten Anschlusseinrichtung zusammenwirken, wobei die am Ventil vorgesehenen zweiten elektrischen Steckkontaktmittel so ausgebildet sind, dass sie eine direkte elektrische Kontaktierung mit ersten elektrischen Steckkontaktmitteln der Steuereinrichtung ermöglichen, die über nach Art einer Würfel-Fünf verteilt angeordnete Steckkontakte verfügt.</p>
<p id="p0011" num="0011">Die erfindungsgemäße Steuereinrichtung ermöglicht einen direkten Anschluss eines zur Steuerung von Fluidströmen dienenden Ventils an den elektrischen Ausgang der elektronischen Steuereinheit. Da über die dabei miteinander kooperierenden Anschlusseinrichtungen nicht nur die elektrische Kontaktierung erfolgt, sondern auch gleichzeitig die mechanische Befestigung stattfindet, kann eine handelsübliche elektronische Steuereinheit vergleichbar derjenigen der eingangs genannten Art ohne mechanische Umbauten mit einem Ventil ausgestattet werden. Es ist lediglich die elektrische Belegung der vorhandenen elektrischen Steckkontaktmittel nach Bedarf anzupassen,<!-- EPO <DP n="5"> --> was jedoch völlig problemlos ist und beispielsweise unter Einsatz der bereits vorhandenen Elektronik stattfinden kann.</p>
<p id="p0012" num="0012">Elektrische Ausgänge von elektronischen Steuereinheiten sind vielfach mit elektrischen Steckkontaktmitteln ausgestattet, deren Steckkontakte vergleichbar einer Würfel-Fünf verteilt sind. In Deutschland entspricht dieses Steckkontaktbild insbesondere der Norm DIN EN 60947-5-2 und ist weit verbreitet. Indem man nun das anzusteuernde Ventil im Bereich der Anschlusseinrichtung mit elektrischen Steckkontaktmitteln versieht, die eine direkte elektrische Kontaktierung mit den vorerwähnten Steckkontaktmitteln der elektronischen Steuereinheit ermöglichen, kann ohne Zwischenstecker oder zwischengeschaltetes Verbindungskabel eine kompakte, platzsparende baugruppenartige Kombination zwischen einer elektronischen Steuereinheit und mindestens einem anzusteuernden Ventil erzielt werden.</p>
<p id="p0013" num="0013">Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.</p>
<p id="p0014" num="0014">Die am Ventil vorgesehene zweite Anschlusseinrichtung befindet sich zweckmäßigerweise an einem elektrisch aktivierbaren Ventilantrieb, der die Funktion eines Trägers für die von ihm zu betätigende Ventileinrichtung des Ventils übernimmt. Das ganze Ventil wird also ausschließlich über den Ventilantrieb bzw. die an diesem vorgesehene und insbesondere in den Ventilantrieb integrierte zweite Anschlusseinrichtung elektrisch und mechanisch mit der Steuereinheit verbunden.</p>
<p id="p0015" num="0015">Verfügt das Ventil über eine längliche Gestalt, empfiehlt sich eine Plazierung der zweiten Anschlusseinrichtung an einer Stirnseite des Ventils. Dadurch kann erreicht werden, dass das Ventil im montierten Zustand mit zur Hauptausdehnungsebene der Steuereinheit senkrechter Längsachse installiert<!-- EPO <DP n="6"> --> ist, was eine optimale Ausnutzung der Grundfläche der elektronischen Steuereinheit ermöglicht.</p>
<p id="p0016" num="0016">Die miteinander kooperierenden elektrischen Steckkontaktmittel sind zweckmäßigerweise als Stecker und Buchse ausgeführt. Vorzugsweise befindet sich die Buchse an der elektronischen Steuereinheit, während der Stecker am Ventil angeordnet ist.</p>
<p id="p0017" num="0017">Um einen zugeordneten Verbraucher ansteuern zu können, verfügt das Ventil zweckmäßigerweise ausschließlich über Fluidleitungsanschlüsse zum Anschließen von wegführenden Fluidleitungen, so dass individuelle Leitungsführungen möglich sind. Bevorzugt sind sämtliche Fluidleitungsanschlüsse auf der der zweiten Anschlusseinrichtung abgewandten Seite des Ventils vorgesehen, so dass seitlich neben dem Ventil kein Platz für abgehende Fluidleitungen benötigt wird.</p>
<p id="p0018" num="0018">Die Steuereinheit kann mehrere elektrische Ausgänge aufweisen, die ganz oder teilweise mit Ventilen bestückt sind. Möglich ist insbesondere auch eine gemischte Bestückung zum einen mit Ventilen und zum anderen mit steckerartigen Anschlusskomponenten, die über angeschlossene elektrische Kabel zu sonstigen elektrotechnischen oder elektronischen Komponenten führen. Die Steuereinrichtung kann im übrigen auch mit elektrischen Eingängen ausgestattet sein, um beliebige Signale, beispielsweise Sensorsignale einspeisen zu können.</p>
<p id="p0019" num="0019">Zweckmäßigerweise sind bei dem Ventil sämtliche der elektrischen Kontaktierung dienenden elektrischen Steckkontaktmittel und der mechanischen Fixierung dienenden mechanischen Befestigungsmittel in einer einzigen gemeinsamen Anschlußeinrichtung zusammengefaßt.</p>
<p id="p0020" num="0020">Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beliegenden Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:<!-- EPO <DP n="7"> -->
<dl id="dl0001">
<dt>Figur 1</dt><dd>eine erste Bauform der erfindungsgemäßen Steuereinrichtung, die mit erfindungsgemäßen Ventilen einer ebenfalls bevorzugten Bauform ausgestattet ist,</dd>
<dt>Figur 2</dt><dd>eine Teildarstellung der Steuereinrichtung aus Figur 1, wobei ein teilweise aufgebrochenes Ventil im Moment vor der Steckmontage an einem elektrischen Ausgang der elektronischen Steuereinheit gezeigt ist, und</dd>
<dt>Figur 3</dt><dd>eine Stirnansicht des Ventils aus Figur 2 mit Blick gemäß Pfeil III auf die an dem Ventil vorgesehene zweite Anschlusseinrichtung.</dd>
</dl></p>
<p id="p0021" num="0021">Die Figur 1 zeigt eine zur Steuerung nicht näher dargestellter Verbraucher geeignete Steuereinrichtung 1, die je nach Bestückung als rein elektronische, als rein elektrofluidische oder als aus den vorerwähnten Funktionsweisen kombinierte Steuereinrichtung einsetzbar ist. Das Ausführungsbeispiel zeigt eine für kombinierten Betrieb ausgelegte Bauart.</p>
<p id="p0022" num="0022">Die Steuereinrichtung 1 verfügt über eine elektronische Steuereinheit 2, die zweckmäßigerweise keinerlei fluidtechnische Komponenten enthält. Sie verfügt über einen schematisch angedeuteten<!-- EPO <DP n="8"> --> Busanschluss 3, der zum Anschließen eines Feldbusses geeignet ist, über den zwischen der elektronischen Steuereinheit 2 und einer übergeordneten Steuerung und/oder weiteren elektronischen Steuereinheiten ein vorzugsweise serieller Datenaustausch stattfinden kann. Der Feldbus kann insbesondere ein sogenannter ASI-Bus sein.</p>
<p id="p0023" num="0023">Die elektronische Steuereinheit 2 enthält mindestens einen und vorzugsweise mehrere elektrische Ausgänge 4, die von außen her zugänglich sind und an denen für den Betrieb elektrisch aktivierbarer Aktoren erforderliche Steuersignale und/oder Betätigungsenergie abgegriffen werden kann. Beim Ausführungsbeispiel sind insgesamt vier elektrische Ausgänge 4 vorhanden, die mit Abstand nebeneinanderliegend gemeinsam ein und derselben Anschlussfläche 5 der elektronischen Steuereinheit 2 zugeordnet sind, wobei aber lediglich ein elektrischer Ausgang 4 sichtbar ist. Die anderen elektrischen Ausgänge 4 sind durch Anschlusskomponenten 6 verdeckt, die an den jeweiligen elektrischen Ausgang 4 lösbar angeschlossen sind.</p>
<p id="p0024" num="0024">Die elektronische Steuereinheit 2 hat eine plattenähnliche Gestalt, wobei die Anschlussfläche 5 von einer der beiden größeren Außenflächen gebildet ist. Bei der gezeigten Ausrichtung weist die Anschlussfläche 5 vertikal nach oben.</p>
<p id="p0025" num="0025">Die elektronische Steuereinheit 5 hat ein zum Beispiel kastenähnliches Gehäuse 7, in dem eine nur angedeutete Elektronik 8 untergebracht ist. Diese kommuniziert zum einen mit dem Busanschluss 3 und zum anderen mit den elektrischen Ausgängen 4 und hat insbesondere die Aufgabe, die in den Busanschluss 3 eingespeisten elektrischen Steuersignale zuordnungsrichtig auf die vorhandenen elektrischen Ausgänge 4 zu verteilen.</p>
<p id="p0026" num="0026">Ein beim Ausführungsbeispiel durch einen Verschlusskörper 12 abgedeckter Zugang ermöglicht einen je nach Ausgestaltung mechanischen und/oder elektronischen Eingriff auf die Elektronik<!-- EPO <DP n="9"> --> 8 der Steuereinheit 2, um beispielsweise die Adressierung und Belegung der elektrischen Ausgänge 4 zu variieren.</p>
<p id="p0027" num="0027">Aufgrund ihrer Ausstattung und ihrer Ausgestaltung kann man die elektronische Steuereinheit 2 als Elektronikbox bezeichnen.</p>
<p id="p0028" num="0028">Die vorhandenen elektrischen Ausgänge 4 sind konstruktiv identisch ausgebildet. Dabei ist jedem elektrischen Ausgang 4 eine erste Anschlusseinrichtung 13 zugeordnet, die über erste elektrische Steckkontaktmittel 15 sowie über erste mechanische Befestigungsmittel 17 verfügt. Diese Mittel sind unmittelbar benachbart zueinander angeordnet und auf den Bereich des jeweiligen elektrischen Ausganges 4 konzentriert.</p>
<p id="p0029" num="0029">Die erste Anschlusseinrichtung 13 und insbesondere deren erste elektrische Steckkontaktmittel 15 haben bevorzugt einen genormten Aufbau. Dieser entspricht beim Ausführungsbeispiel der Deutschen Industrienorm DIN EN 60947-5-2. Dementsprechend enthalten die ersten elektrischen Steckkontaktmittel 15 insgesamt fünf erste Steckkontakte 19, deren Verteilung der üblicherweise auf Würfeln befindlichen Zahl "Fünf" entspricht. Dementsprechend liegen vier erste Steckkontakte 19 auf den Eckpunkten eines Quadrates und ein fünfter erster Steckkontakt 19 befindet sich im Zentrum des Quadrates.</p>
<p id="p0030" num="0030">Bevorzugt sind die ersten Steckkontaktmittel 15 wie abgebildet als Buchse ausgeführt, wobei die ersten Steckkontakte 19 die Gestalt länglicher kanalartiger Vertiefungen haben und gemeinsam zu einer nach außen weisenden Stirnfläche eines zugeordneten Buchsenkörpers 22 ausmünden. Die ersten Steckkontakte 19 sind auf nicht näher dargestellte Weise mit der integrierten Elektronik 8 kontaktiert. Der Buchsenkörper 22 ragt vom Innenraum des Gehäuses 7 her durch eine Gehäusedurchbrechung 23 hindurch nach außen, wobei seine Stirnfläche ein Stück weit über die Anschlussfläche 5 vorstehen kann.<!-- EPO <DP n="10"> --></p>
<p id="p0031" num="0031">Zwischen dem Außenumfang des Buchsenkörpers 22 und dem Innenumfang der Gehäusedurchbrechung 23 befindet sich ein ringförmiger Spalt 24. Die ersten mechanischen Befestigungsmittel 17 enthalten ein am Innenumfang der Gehäusedurchbrechung 23 vorgesehenes Innengewinde 21.</p>
<p id="p0032" num="0032">Üblicherweise sind die ersten Steckkontakte 19 derart belegt, daß zwei sich diagonal gegenüberliegende Steckkontakte eine Spannungsversorgung von 24 Volt (Belegungsnummer 1) bzw. 0 Volt (Masse; Belegungsnummer 3) aufweisen. Die beiden anderen, sich diametral gegenüberliegenden ersten Steckkontakte 19 (Belegungsnummern 2 und 4) sind Datenausgänge. Der zentrale Steckkontakt (Belegungsnummer 5) stellt die Erdung dar.</p>
<p id="p0033" num="0033">Die vorerwähnte Verteilung ist bei allen vorhandenen elektrischen Ausgängen 4 identisch, Unterschiede ergeben sich lediglich in der tatsächlichen Belegung, in Abhängigkeit von der angeschlossenen Anschlusskomponente 6.</p>
<p id="p0034" num="0034">Soll an die elektronische Steuereinheit 2 beispielsweise ein Relais oder eine sonstige Elektronikkomponente angeschlossen werden, wird man in der Regel die komplette Belegung beibehalten. Eine derartige Kontaktierung eines Verbrauchers ist beispielsweise mittels einer als Verbindungsstecker 25 ausgebildeten Anschlusskomponente 6 möglich, die in Figur 1 exemplarisch angedeutet ist. Von diesem Verbindungsstecker 25 führt ein nicht näher dargestelltes elektrisches Kabel zu dem anzusteuernden Verbraucher. Eine abweichende Belegung wählt man allerdings regelmäßig dann, wenn es sich bei einer Anschlusskomponente 6 um ein Ventil 26 handelt, da dann den steuerungstechnischen Besonderheiten und insbesondere Vereinfachungen Rechnung getragen wird.</p>
<p id="p0035" num="0035">Wie auch bei dem Verbindungsstecker 25 dient im Falle der Ventile 26 die erste Anschlusseinrichtung 13 zum elektrischen Kontaktieren und zugleich mechanischen Fixieren der betreffenden Anschlusskomponente 6 bezüglich der elektronischen Steuereinheit 2. Zu diesem Zweck verfügt jedes Ventil 26 über<!-- EPO <DP n="11"> --> eine lösbar mit der ersten Anschlusseinrichtung 13 zusammenwirkende zweite Anschlusseinrichtung 14, die zur Kooperation mit den ersten elektrischen Steckkontaktmitteln 15 vorgesehene zweite elektrische Steckkontaktmittel 16 sowie zum Zusammenwirken mit den ersten mechanischen Befestigungsmitteln 17 dienende zweite mechanische Befestigungsmittel 18 enthält.</p>
<p id="p0036" num="0036">Ein jeweiliges Ventil wird einfach dadurch an die elektronische Steuereinheit 2 angeschlossen, das es mit der zweiten Anschlusseinrichtung 14 voraus an die erste Anschlusseinrichtung 13 angesetzt wird, wobei die ersten und zweiten elektrischen Steckkontaktmittel 15, 16 in einer durch Doppelpfeil angedeuteten Steckrichtung 27 in Steckeingriff gelangen und wobei über die ineinander eingreifenden mechanischen Befestigungsmittel 17, 18 eine feste mechanische Fixierung zwischen dem Ventil 26 und der elektronischen Steuereinheit 2 erfolgt. Je nach Ausgestaltung der mechanischen Befestigungsmittel 17, 18 kann der mechanische Befestigungseingriff selbsttätig beim Ansetzen des Ventils 26 stattfinden oder einen zusätzlichen aktiven Betätigungsvorgang erfordern. Beim Ausführungsbeispiel ist letzteres der Fall. Jedenfalls ist das Ventil 26 im angeschlossenen Zustand allein durch die beiden miteinander kooperierenden ersten und zweiten Anschlusseinrichtungen 13, 14 sowohl elektrisch kontaktiert als auch mechanisch gehalten. Zusätzliche Kontaktierungs- oder Befestigungsmittel sind weder vorgesehen noch erforderlich.</p>
<p id="p0037" num="0037">Ein wesentlicher Vorteil besteht also darin, daß man zum Anschließen eines Ventils 26 lediglich eine an die am elektrischen Ausgang 4 vorhandene erste Anschlusseinrichtung 13 angepasste zweite Anschlusseinrichtung 14 am Ventil 26 benötigt. Andere Maßnahmen erübrigen sich. Das Ventil kann somit ohne Umbauten bestehender und originär für rein elektronische Steuerungsaufgaben gedachter elektronischer Steuereinheiten 2 angeschlossen werden.</p>
<p id="p0038" num="0038">Das Ventil 26 verfügt über eine Ventileinrichtung 28 mit an sich bekanntem, beliebigem Aufbau, dessen Einzelheiten in der<!-- EPO <DP n="12"> --> Zeichnung nicht dargestellt sind. Innerhalb des Gehäuses der Ventileinrichtung 28 befindet sich ein Ventilglied, das verschiedene Schaltstellung einnehmen kann, um eine Fluidströmung zu steuern. Die Schaltstellung des Ventilgliedes wird durch einen elektrisch aktivierbaren Ventilantrieb 32 des Ventils 26 vorgegeben, der beim Ausführungsbeispiel an die Ventileinrichtung 28 angesetzt ist. Bei dem Ventilantrieb 32 handelt es sich beispielsweise um einen Elektromagnet oder um einen piezoelektrischen Aktuator.</p>
<p id="p0039" num="0039">Zweckmäßigerweise befindet sich die zweite Anschlusseinrichtung 14 unmittelbar an dem Ventilantrieb 32, wobei sie zumindest partiell als integraler Bestandteil desselben ausgeführt sein kann. Dementsprechend ergibt sich im angeschlossenen Zustand der Ventile 26 ein Zustand, bei dem der Ventilantrieb 32 als alleiniger Träger für die zugeordnete Ventileinrichtung 28 fungiert.</p>
<p id="p0040" num="0040">Hat das Ventil 26 wie abgebildet eine längliche Gestalt, befindet sich die zweite Anschlusseinrichtung 14 und vorzugsweise auch der Ventilantrieb 32 an einer ersten Stirnseite 33 der beiden Stirnseiten des Ventils 26. Die Anordnung ist dabei insbesondere so getroffen, daß die Steckrichtung 27 mit der Längsachse 35 des Ventils 26 zusammenfällt, so daß die Längsachse des montierten Ventils senkrecht zur Hauptausdehnungsebene der elektronischen Steuereinheit 2 verläuft, welche beim Ausführungsbeispiel parallel zur Anschlussfläche 5 ausgerichtet ist. Auf diese Weise können auf der Anschlussfläche 5 mehrere Anschlusskomponenten 6 in kompakter Anordnung nebeneinander plaziert werden.</p>
<p id="p0041" num="0041">Die zweiten elektrischen Steckkontaktmittel 16 repräsentieren beim Ausführungsbeispiel einen Stecker, der eine Mehrzahl von stiftartigen, sich parallel zur Steckrichtung 27 erstreckenden zweiten Steckkontakten 20 aufweist. Diese zweiten Steckkontakte 20 sind von einer zur Längsachse 35 koaxialen Hülse 36 umgeben, auf der, wiederum koaxial, ein Schraubteil 37 frei drehbar und zugleich axial im wesentlichen unbeweglich<!-- EPO <DP n="13"> --> gehalten ist. Das Schraubteil 37 hat einen sich zum freien Ende der Hülse 36 hin erstreckenden ringförmigen Abschnitt 39, der mit einem Außengewinde 38 versehen ist. Letzteres ist komplementär zu dem Innengewinde 21 der ersten mechanischen Befestigungsmittel 17 ausgebildet.</p>
<p id="p0042" num="0042">Bei der Steckmontage des Ventils 26 wird die Hülse 36 auf den Buchsenkörper 22 aufgesteckt, wobei zugleich die stiftartigen zweiten Steckkontakte 20 in die kanalartigen ersten Steckkontakte 19 eingreifen. Zur mechanischen Fixierung wird das Schraubteil 37 manuell um die Längsachse 35 verdreht, so daß die Gewinde der beiden mechanischen Befestigungsmittel 17, 18 in Eingriff gelangen und das Ventil 26 gegen die Außenfläche 5 der elektronischen Steuereinheit 2 herangezogen wird. Das Schraubteil 37 kann mit dem Gehäuse 7 verspannt werden, so daß das Ventil 26 sicher gehalten ist.</p>
<p id="p0043" num="0043">Die Anzahl der zweiten Steckkontakte 20 ist abhängig von der Funktionalität des durch sie elektrisch zu versorgenden Ventilantriebes 32. Wird der Ventilantrieb 32 mit Niedervolt, beispielsweise mit 24 Volt betrieben, genügen zwei zweite Steckkontakte 20, die im angeschlossenen Zustand mit den ersten Steckkontakten 19 der Belegungsnummern "1" und "3" in Steckkontakt gelangen. Eine elektrische Belegung der übrigen drei ersten Steckkontakte 19 erübrigt sich dabei.</p>
<p id="p0044" num="0044">Werden Ventilantriebe 32 eingesetzt, die eine höhere Betriebsspannung benötigen, beispielsweise in der Größenordnung von 110 Volt oder 230 Volt, kann zwischen den beiden abgebildeten zweiten Steckkontakten 20 ein mittiger weiterer zweiter Steckkontakt vorgesehen werden, der zur Kontaktierung des zentralen ersten Steckkontaktes 20 dient, um eine Erdung vorzunehmen. Diese Bauvariante ist in der Zeichnung nicht dargestellt.</p>
<p id="p0045" num="0045">Zwischen der elektronischen Steuereinheit 2 und einem jeweiligen Ventil 26 liegen im angeschlossenen Zustand lediglich<!-- EPO <DP n="14"> --> mechanische und elektrische Verbindungen vor, während fluidische Verbindungen bzw. Schnittstellen nicht vorhanden sind.</p>
<p id="p0046" num="0046">Um ein verpolungssicheres Aufstecken des Ventils 26 zu gewährleisten, sind die beiden Anschlusseinrichtungen 13, 14 mit Positioniermitteln 42 ausgestattet, die den Aufsteckvorgang nur in einer ganz bestimmten Drehwinkellage ermöglichen. Diese Positioniermittel 42 bestehen beim Ausführungsbeispiel aus einer am Außenumfang des Buchsenkörpers 32 vorgesehenen Längsnut und einem hierzu komplementären, vorzugsweise rippenartigen Vorsprung an der Innenfläche der Hülse 36.</p>
<p id="p0047" num="0047">Die von der Ventileinrichtung 28 zu steuernden Fluidströme werden über Fluidleitungen zu- und abgeführt, die an am Ventil 26 vorgesehenen Fluidleitungsanschlüssen 43 lösbar angeschlossen werden können. Die Fluidleitungsanschlüsse 43 können als Steckanschlussmittel ausgebildet sein. Von Vorteil ist es jedenfalls, wenn sämtliche Fluidleitungsanschlüsse 43 auf der der zweiten Anschlusseinrichtung 14 entgegengesetzten Seite des Ventils 26 vorgesehen sind, beim Ausführungsbeispiel also an der der ersten Stirnseite 33 entgegengesetzten zweiten Stirnseite 34. Der radial außerhalb der Längsachse 35 liegende Umfangsbereich des Ventils 26 bleibt somit komplett frei von jedweden Anschlussmaßnahmen, was die Bestückung einer elektronischen Steuereinheit 2 mit Ventilen 26 auch dann gestattet, wenn deren elektrische Ausgänge 4 mit nur geringem Abstand nebeneinander plaziert sind.</p>
<p id="p0048" num="0048">Da mit Ausnahme der zweiten Anschlusseinrichtung 14 kein Bestandteil des Ventils 26 mit der elektronischen Steuereinheit 2 oder einem anderen Bestandteil der Steuereinrichtung 1 in Kontakt steht, sind alle Flächen gut zugänglich und es werden Zwischenräume vermieden, was einer Schmutzablagerung entgegenwirkt und bei Bedarf eine Reinigung begünstigt.</p>
</description><!-- EPO <DP n="15"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Steuereinrichtung, mit einer einen Busanschluss (3), eine Elektronik (8) und mindestens einen elektrischen Ausgang (4) aufweisenden elektronischen Steuereinheit (2), sowie mit mindestens einer Anschlusskomponente (6), wobei dem elektrischen Ausgang (4) eine über erste elektrische Steckkontaktmittel (15) und erste mechanische Befestigungsmittel (17) verfügende erste Anschlusseinrichtung (13) zugeordnet ist, die zum elektrischen Kontaktieren und zugleich mechanischen Fixieren der Anschlusskomponente (6) dient, die eine lösbar mit der ersten Anschlusseinrichtung (13) zusammenwirkende zweite Anschlusseinrichtung (14) mit zweiten elektrischen Steckkontaktmitteln (16) und zweiten mechanischen Befestigungsmitteln (18) aufweist, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Anschlusskomponente (6) unmittelbar von einem elektrisch aktivierbaren Ventil (26) gebildet ist, das ohne fluidische Verbindung zur Steuereinheit (2) ausschließlich über die miteinander kooperierenden Anschlusseinrichtungen (13, 14) elektrisch kontaktiert und mechanisch gehalten ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Steuereinrichtung nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die zweite Anschlusseinrichtung (14) an einem elektrisch aktivierbaren Ventilantrieb (32) des Ventils (26) vorgesehen ist, der als alleiniger Träger für die Ventileinrichtung (28) des Ventils (26) fungiert.<!-- EPO <DP n="16"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Steuereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Ventil (26) eine längliche Gestalt hat, wobei sich die zweite Anschlusseinrichtung (14) an einer Stirnseite (33) des Ventils (26) befindet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Steuereinrichtung nach Anspruch 3, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Längsachse (35) des Ventils (26) senkrecht zur Hauptausdehnungsebene der Steuereinheit (2) verläuft.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Steuereinheit (2) plattenartige Gestalt hat, wobei der mindestens eine elektrische Ausgang (4) an einer der beiden größeren Außenflächen vorgesehen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die einen elektrischen Steckkontaktmittel (15) als Stecker und die anderen elektrischen Steckkontaktmittel (15) als Buchse ausgeführt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die ersten elektrischen Steckkontaktmittel (15) über nach Art einer Würfel-Fünf verteilt angeordnete erste Steckkontakte (19) verfügen, wobei die zweiten elektrischen Steckkontaktmittel (16) wenigstens zwei zweite Steckkontakte (20) aufweisen, die so ausgebildet sind, dass sie mit ersten Steckkontakten (19) der ersten Steckkontaktmittel (15) elektrisch kontaktierbar sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Steuereinrichtung nach Anspruch 7, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Steckkontaktbild der ersten Steckkontakte (19) der Norm DIN EN 60947-5-2 entspricht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> an dem Ventil (26) Fluidleitungsanschlüsse (43) zum Anschließen von wegführenden Fluidleitungen vorgesehen sind.<!-- EPO <DP n="17"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Steuereinrichtung nach Anspruch 9, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> sämtliche Fluidleitungsanschlüsse (43) auf der der zweiten Anschlusseinrichtung (14) entgegengesetzten Seite des Ventils (26) vorgesehen sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die miteinander kooperierenden mechanischen Befestigungsmittel (17, 18) von Schraubmitteln gebildet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Steuereinheit (2) mehrere elektrische Ausgänge (4) aufweist, die zumindest teilweise mit Ventilen (26) bestückt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0013" num="0013">
<claim-text>Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die elektronische Steuereinheit (2) keinerlei fluidtechnische Komponenten beinhaltet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0014" num="0014">
<claim-text>Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Ventil (26) mit einem auf elektromagnetischer und/oder auf piezoelektrischer Funktionsweise basierenden Ventilantrieb (32) ausgestattet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0015" num="0015">
<claim-text>Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> sämtliche der elektrischen Kontaktierung dienenden elektrischen Steckkontaktmittel (16) und der mechanischen Fixierung dienenden mechanischen Befestigungsmittel (18) in einer einzigen gemeinsamen zweiten Anschlußeinrichtung (14) des Ventils (26) zusammengefaßt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0016" num="0016">
<claim-text>Elektrisch aktivierbares Ventil, das eine zum direkten Anschluss an einen mit einer ersten elektrischen Anschlusseinrichtung (13) versehenen elektrischen Ausgang (4) einer elektronischen Steuereinheit (2) vorgesehene zweite Anschlusseinrichtung<!-- EPO <DP n="18"> --> (14) aufweist sodass es im angeschlossenen Zustand ohne fluidische Verbindung zur Steuereinheit (2) ausschließlich über die miteinander kooperierenden Anschlusseinrichtungen (13, 14) elektrisch kontaktiert und mechanisch gehalten ist, wobei die zweite Anschlusseinrichtung (14) über zweite elektrische Steckkontaktmittel (16) verfügt, die im an den elektrischen Ausgang angeschlossenen Zustand mit ersten elektrischen Steckkontaktmitteln (15) der ersten Anschlusseinrichtung (13) zusammenwirken, wobei die am Ventil (26) vorgesehenen zweiten elektrischen Steckkontaktmittel (16) so ausgebildet sind, dass sie eine direkte elektrische Kontaktierung mit ersten elektrischen Steckkontaktmitteln (15) der Steuereinheit (2) ermöglichen, die über nach Art eine Würfel-Fünf verteilt angeordnete Steckkontakte (19) verfügt.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="19"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Control device, with a control unit (2) comprising a bus connection (3), electronics (8), and one or more electrical outputs (4), together with one or more connection components (6), wherein the electrical output (4) is assigned a first connection device (13) with first electrical plug contact means (15) and first mechanical fastening means (17), serving for electronic contacting and simultaneous mechanical fixing of the connection component (6), which has a second connection device (14) with second electrical plug contact means (16) and second mechanical fastening means (18) and working releasably in conjunction with the first connection device (13), <b>characterised in that</b> the connection component (6) is formed directly by an electrically actuable valve (26), which is electrically contacted and mechanically held solely through the cooperating connection devices (13, 14), without fluidic connection to the control unit (2).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Control device according to claim 1, <b>characterised in that</b> the second connection device (14) is provided on an electrically actuable valve drive (32) of the valve (26), which acts as the sole support for the valve device (28) of the valve (26).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Control device according to claim 1 or 2, <b>characterised in that</b> the valve (26) has an elongated shape, with the second connection device (14) located on one end face (33) of the valve (26).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Control device according to claim 3, <b>characterised in that</b> the longitudinal axis (35) of the valve (26) runs at right-angles to the main plane of extension of the control unit (2).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Control device according to any of claims 1 to 4, <b>characterised in that</b> the control unit (2) has a plate-like shape, with the electrical output or outputs (4) provided on one of the two larger outer surfaces.<!-- EPO <DP n="20"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Control device according to any of claims 1 to 5, <b>characterised in that</b> the one electrical plug contact means (15) is in the form of a connector and the other electrical plug contact means (15) is in the form of a socket.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Control device according to any of claims 1 to 6, <b>characterised in that</b> the first electrical plug contact means (15) have first plug contacts (19) distributed like the five on a dice, while the second electrical plug contact means (16) have at least two second plug contacts (20) which are so designed that they may be contacted electrically by first plug contacts (19) of the first electrical plug contact means (15).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Control device according to claim 7, <b>characterised in that</b> the plug contact pattern of the first plug contacts (19) corresponds to standard DIN EN 60947-5-2.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>Control device according to any of claims 1 to 8, <b>characterised in that</b> fluid line connections (43) for the connection of fluid lines which lead away are provided on the valve (26).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>Control device according to claim 9, <b>characterised in that</b> all fluid line connections (43) are provided on the side of the valve (26) opposite the second connection device (14).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>Control device according to any of claims 1 to 10, <b>characterised in that</b> the mechanical fastening means (17,18) which cooperate with one another are formed by screw means.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>Control device according to any of claims 1 to 11, <b>characterised in that</b> the control unit (2) has several electrical outputs (4) which are at least partly equipped with valves (26).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0013" num="0013">
<claim-text>Control device according to any of claims 1 to 12, <b>characterised in that</b> the electronic control unit (2) contains no fluidic components whatsoever.<!-- EPO <DP n="21"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0014" num="0014">
<claim-text>Control device according to any of claims 1 to 13, <b>characterised in that</b> the valve (26) is equipped with a valve drive (32) based on an electro-magnetic and/or piezoelectric mode of operation.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0015" num="0015">
<claim-text>Control device according to any of claims 1 to 14, <b>characterised in that</b> all the electrical plug contact means (16) used for electrical contacting and the mechanical fastening means (18) used for mechanical fixing are combined in a single common second connection device (14) of the valve (26).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0016" num="0016">
<claim-text>Electrically actuable valve with a second connection device (14), provided for direct connection to an electrical output (4) of an electronic control unit (2) provided with a first connection device (13), so that in the connected state it is contacted electrically and held mechanically solely by the connection devices (13, 14) cooperating with one another, without fluidic connection to the control unit (2), wherein the second connection device (14) has second electrical plug contact means (16) which, when connected at the electrical output, cooperate with first electrical plug contact means (15) of the first connection device (13), wherein the second electrical plug contact means (16) provided on the valve (26) are so designed that they facilitate direct electrical contacting with first electrical plug contact means (15) of the control unit (2), which has plug contacts (19) distributed like the five on a dice.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="22"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Dispositif de commande avec une unité de commande électronique (2) comportant un raccordement de bus (3), une électronique (8) et au moins une sortie électrique (4), ainsi qu'avec au moins un composant de raccordement (6), à la sortie électrique (4) étant associé un premier dispositif de raccordement (13) possédant des premiers moyens électriques de contact par enfichage (15) et des premiers moyens de fixation mécaniques (17), et qui sert à la mise en contact électrique et en même temps à la fixation mécanique du composant de raccordement (6), qui comporte un deuxième dispositif de raccordement (14) coopérant, de manière séparable, avec le premier dispositif de raccordement (13), avec des deuxièmes moyens électriques de contact par enfichage (16) et des deuxièmes moyens de fixation mécaniques (18), <b>caractérisé en ce que</b> le composant de raccordement (6) est formé directement par une soupape (26) pouvant être activée électriquement, qui est mise en contact électriquement et maintenue mécaniquement sans liaison fluidique avec l'unité de commande (2), exclusivement par les dispositifs de raccordement (13, 14) coopérant entre eux.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Dispositif de commande selon la revendication (1), <b>caractérisé en ce que</b> le deuxième dispositif de raccordement (14) est prévu sur une commande de soupape (32), pouvant être activée électriquement, de la soupape (26), qui sert d'unique support au dispositif à soupape (28) de la soupape (26).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Dispositif de commande selon la revendication 1 ou 2, <b>caractérisé en ce que</b> la soupape (26) présente une forme allongée, le deuxième dispositif de raccordement (14) se trouvant sur un côté frontal (33) de la soupape (26).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Dispositif de commande selon la revendication 3, <b>caractérisé en ce que</b> l'axe longitudinal (35) de la soupape (26) s'étend perpendiculairement au plan d'étendue principale de l'unité de commande (2).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Dispositif de commande selon l'une des revendications 1 à 4, <b>caractérisé en ce que</b> l'unité de commande (2) possède une forme de type plaque, la au moins une sortie électrique (4) étant prévue sur l'une des deux plus grandes surfaces extérieures.<!-- EPO <DP n="23"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Dispositif de commande selon l'une des revendications 1 à 5, <b>caractérisé en ce que</b> l'un des moyens électriques de contact par enfichage (15) est réalisé comme connecteur à broches et les autres moyens électriques de contact par enfichage (15) comme douille.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Dispositif de commande selon l'une des revendications 1 à 6, <b>caractérisé en ce que</b> les premiers moyens électriques de contact par enfichage (15) possèdent des premiers contacts à enfichage (19) répartis à la manière d'un cinq de dé, les deuxièmes moyens électriques de contact par enfichage (16) comportant au moins deux deuxièmes contacts à enfichage (20) qui sont conçus de manière à pouvoir être mis en contact électrique avec des premiers contacts à enfichage (19) des premiers moyens de contact par enfichage (15).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Dispositif de commande selon la revendication 7, <b>caractérisé en ce que</b> la configuration des premiers contacts à enfichage (19) correspond à la norme DIN EN 60947-5-2.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Dispositif de commande selon l'une des revendications 1 à 8, <b>caractérisé en ce que</b> sur la soupape (26) sont prévus des raccords pour conduite pour fluide (43) pour le raccordement de conduites pour fluide menant plus loin.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Dispositif de commande selon la revendication 9, <b>caractérisé en ce que</b> tous les raccords (43) pour conduite pour fluide sont prévus sur le côté de la soupape (26) opposé au deuxième dispositif de raccordement (14).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Dispositif de commande selon l'une des revendications 1 à 10, <b>caractérisé en ce que</b> les moyens de fixation mécaniques (17, 18) coopérant entre eux sont formés par des moyens à vis.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>Dispositif de commande selon l'une des revendications 1 à 11, <b>caractérisé en ce que</b> l'unité de commande (2) comporte plusieurs sorties électriques (4) qui sont équipées au moins en partie de soupapes (26).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0013" num="0013">
<claim-text>Dispositif de commande selon l'une des revendications 1 à 12, <b>caractérisé en ce que</b> l'unité de commande électrique (2) ne contient aucun composant de la technique des fluides.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0014" num="0014">
<claim-text>Dispositif de commande selon l'une des revendications 1 à 13, <b>caractérisé en ce que</b> la soupape (26) est équipée d'une commande<!-- EPO <DP n="24"> --> de soupape (32) se fondant sur un mode de fonctionnement électromagnétique et/ou piézo-électrique.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0015" num="0015">
<claim-text>Dispositif de commande selon l'une des revendications 1 à 14, <b>caractérisé en ce que</b> tous les moyens électriques de contact par enfichage (16), servant à la mise en contact électrique, et les moyens de fixation mécaniques (18) servant à la fixation mécanique, sont réunis dans un seul deuxième dispositif de raccordement commun (14) de la soupape (26).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0016" num="0016">
<claim-text>Soupape pouvant être activée électriquement qui comporte un deuxième dispositif de raccordement (14) prévu pour le raccordement direct à une sortie électrique (4), pourvue d'un premier dispositif de raccordement électrique (13), d'une unité de commande électronique (2), ce qui fait qu'à l'état raccordé, elle est mise en contact électrique et maintenue mécaniquement, sans liaison fluidique avec l'unité de commande (2), exclusivement par les dispositifs de raccordement (13, 14) coopérant entre eux, le deuxième dispositif de raccordement (14) possédant des deuxièmes moyens électriques de contact par enfichage (16) qui coopèrent, à l'état raccordé à la sortie électrique, avec des premiers moyens électriques de contact par enfichage (15) du premier dispositif de raccordement (13), les deuxièmes moyens électriques de contact par enfichage (16), prévus sur la soupape (26), étant conçus de manière à permettre une mise en contact électrique directe avec des premiers moyens électriques de contact par enfichage (15) de l'unité de commande (2), laquelle possède des contacts à enfichage (19) répartis à la manière d'un cinq de dé.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="25"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="178" he="189" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="26"> -->
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="178" he="231" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
</ep-patent-document>
