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EP 1 181 489 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.09.2003 Patentblatt 2003/36 |
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Anmeldetag: 03.06.2000 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: F27B 3/24 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP0005/069 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 0007/5588 (14.12.2000 Gazette 2000/50) |
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LICHTBOGEN- ODER WIDERSTANDSSCHMELZOFEN
ELECTRIC ARC FURNACE OR RESISTANCE FURNACE
FOUR DE FUSION A ARC OU A RESISTANCE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
04.06.1999 DE 19925599
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.02.2002 Patentblatt 2002/09 |
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Patentinhaber: SMS Demag Aktiengesellschaft |
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40237 Düsseldorf (DE) |
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Erfinder: |
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- SCHUBERT, Manfred
D-46147 Oberhausen (DE)
- STARKE, Peter
D-47228 Duisburg (DE)
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Vertreter: Valentin, Ekkehard, Dipl.-Ing. |
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Patentanwälte Hemmerich & Kollegen,
Hammerstrasse 2 57072 Siegen 57072 Siegen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-C- 522 567 US-A- 2 622 862 US-A- 3 785 764 US-A- 4 197 900
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FR-A- 1 259 396 US-A- 3 723 632 US-A- 4 065 634 US-A- 4 235 173
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Betrieb von Lichtbogenschmelzöfen
und/oder Widerstandsschmelzöfen, mit einem Schmelzgefäß zur Aufnahme der Schmelze,
dessen Deckel und obere seitliche Wandung bis zur oder einschließlich des Bereichs
der Schlackenzone durch ein Kühlmedium, vorzugsweise Wasser, gekühlt sind.
[0002] Derartig gekühlte Öfen sind in vielseitiger Ausgestaltung bekannt. Bei diesen bekannten
Öfen ist der Herdboden der einzig ungekühlte Bereich mit der Neigung zu einem erhöhten
Verschleiß der feuerfesten Auskleidung und erhöhtem Reparaturaufwand bei den Konstruktionselementen.
[0003] Um zumindest den Teil des Herdbodens zu kühlen, in dem sich die Bodenelektroden befinden,
ist aus der EP 02 03 301 B1 bekannt, in diesem Bereich des Herdbodens mit Abstand
eine Platte anzuordnen, durch die die Hälse der Elektroden oder Kontaktstifte geführt
sind und in den Zwischenraum zwischen dieser Platte und dem Herdboden Luft einzublasen.
Durch diese Maßnahme wird beim Schmelz- und Abstichbetrieb die Bodenelektrode gekühlt,
wobei bei längeren Betriebspausen durch Reduzierung der Kühlleistung diese so eingestellt
werden kann, dass die Geschwindigkeit der Temperaturänderung der Bodenelektrode insbesondere
bei Beginn oder am Ende der Betriebspause vorgegebene Maximalwerte nicht übersteigt.
[0004] Lichtbogenschmelzöfen mit wassergekühlten Unter- und Oberteilen ohne feuerfeste Ausmauerung
des Unterteils sind u. a. bekannt in Zusammenhang mit dem Vakuumlichtbogenumschmelzen
einer Elektrode aus der US-A-3,723,632 und der US-A-4,197,900. Allerdings sind die
in diesen Dokumenten beschriebenen Öfen weder von ihrem konstruktiven Aufbau noch
von ihrer Anwendung her mit feuerfest ausgemauerten Lichtbogen- oder Widerstandsschmelzöfen
(Abstichgewichte zwischen 1 und 250 t und Gefäßdurchmesser bis zu ca. 9 m) vergleichbar.
[0005] Ausgehend von diesem bekannten Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, ein
Verfahren zum Betrieb von Elektrolichtbogenschmelzöfen und Widerstandsschmelzöfen
anzugeben, mit dem die Nachteile der nur teilweisen Kühlung vermieden werden können.
[0006] Die gestellte Aufgabe wird gelöst bei Elektrolichtbogenschmelzöfen und Widerstandsschmelzöfen
der beschriebenen Art mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1.
[0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0008] Durch die Maßnahme der Erfindung, den unteren Bereich des Ofens, den Herdboden und
den unteren Teil der seitlichen Wände, gleichfalls zu kühlen, wird insgesamt ein günstiger
Einfluss auf die Standzeit der feuerfesten Zustellung sowie auf die weiteren Konstruktionselemente
des Ofens erzielt. Weiterhin wird durch die Maßnahme der Erfindung gleichfalls eine
vorteilhafte Kühlwirkung auf die Bodenelektrode ausgeübt.
[0009] Die erfindungsgemäße Kühlung erfolgt mittels einer schalenförmig den zu kühlenden
Bereich des unteren Ofens umhüllenden Kühlvorrichtung, durch die das Kühlmedium strömt.
Als Kühlmedium kann ein gasförmiger Stoff, beispielsweise Luft oder ein flüssiger
Stoff, beispielsweise Wasser, verwendet werden.
[0010] Zur Aufrechterhaltung der Strömung des Kühlmediums innerhalb der Kühlvorrichtung
kann im einfachsten Fall die Konvektionsströmung genutzt werden, wobei im Falle von
Luftkühlung die Konvektionsströmung durch einen Kamin verstärkt werden kann, der mit
der Ablauföffnung der Kühlvorrichtung verbunden ist. Durch diesen Kamin wird dabei
mit Vorteil gleichzeitig verhindert, dass beim Abstich des Ofens ein Flammeneintritt
in die Kühlvorrichtung erfolgen kann.
[0011] Falls eine Konvektionsströmung nicht ausreichend ist, ist es gemäß der Erfindung
auch möglich, mit Hilfe einer außerhalb der Kühlvorrichtung angeordneten Fördereinrichtung,
beispielsweise einer Pumpe oder einem Gebläse, das Kühlmedium durch die Kühlvorrichtung
zu fördern. Inbesondere bei flüssigen Kühlmedien bietet sich dabei an, das Kühlmittel
in einem geschlossenen Kreislauf durch die Kühlvorrichtung zu fördern. Hierbei kann
dann mit Vorteil das aufgeheizte Kühlmedium so abgekühlt werden, dass eine Wärmerückgewinnung
möglich wird.
[0012] Die Strömungsgeschwindigkeit und die Temperatur des Kühlmediums bestimmen die Kühlleistung
der Kühlvorrichtung, weshalb in einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung mit
Hilfe einer Mess- und Regelvorrichtung durch Veränderung dieser Parameter die Kühlleistung
an die Betriebstemperatur des Ofens angepasst werden kann.
[0013] Die den unteren Teil des Ofens schalenförmig umhüllende Kühlvorrichtung ist gemäß
der Erfindung in einfacher Weise ausgebildet. Durch ein Blech, das entsprechend der
Ofenkontur geformt und mit Abstand zum Ofen an diesem angeordnet ist, wird ein mantelförmiger
Hohlraum geschaffen, durch den das Kühlmedium strömt. Der Hohlraum besitzt mindestens
eine Zulauföffnung und mindestens eine Ablauföffnung für das Kühlmedium, wobei im
Falle der Konvektionsströmung die Zulauföffnung zweckmäßig mittig unten am Herdboden
und die Ablauföffnung seitlich oben an den Seitenwänden anzuordnen ist. Bei der Zwangsströmung
mit Hilfe einer Fördereinrichtung können Zulauf- und Ablauföffnungen auch anders angeordnet
sein.
[0014] Zur Verbesserung der Kühlwirkung durch das Kühlmedium befinden sich nach einer vorteilhaften
Ausgestaltung der Erfindung innerhalb des Hohlraums der Kühlvorrichtung Kühlrippen,
die an der Ofenwand, beispielsweise durch Schweißen befestigt sind. Diese Kühlrippen
sind so gestaltet, dass sie ein Optimum an Kühlwirkung gewährleisten, ohne dabei jedoch
den Durchströmungswiderstand der Kühlvorrichtung wesentlich zu erhöhen, weshalb sie
zweckmäßigerweise in Strömungsrichtung gebogen sind.
[0015] Um bei der Kühlung in einem geschlossenen Kreislauf die Möglichkeit der Wärmerückgewinnung
zu realisieren, ist in den Kühlkreislaufleitungen neben der Fördereinrichtung zur
Aufrechterhaltung der Kreislaufströmung eine Wärmerückgewinnungseinrichtung angeordnet,
in der das aufgeheizte Kühlmedium gekühlt und die dabei frei werdende Wärme genutzt,
bzw. gespeichert wird.
[0016] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist ein Mess- und Regelsystem, in das Messwerte
der Betriebstemperaturen des Ofens einfließen, mit dieser Wärmerückgewinnungseinrichtung
und mit der Fördereinrichtung verbunden, um auf diese Weise einen Einfluss auf die
Temperatur und auf die Menge des in die Kühleinrichtung einfließenden Kühlmediums
nehmen zu können.
[0017] Weitere Vorteile, Einzelheiten und Merkmale der Erfindung werden nachfolgend anhand
eines in schematischen Zeichnungsfiguren dargestellten Ausführungsbeispieles näher
erläutert.
[0018] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Vertikalschnitt durch einen Ofen,
- Fig. 2
- ein Blockdiagramm einer Kreislaufkühlung.
[0019] Figur 1 zeigt schematisch einen Ofen 1 mit einem Ofenboden 2, unteren seitlichen
Wänden 3 am Schmelzgefäß 4, oberen seitlichen Wänden 5 und einem Deckel 6. Die oberen
seitlichen Wände 5 reichen nach unten bis etwa zum die Schmelze enthaltenen Schmelzgefäß
4 und sind bis zu diesem Bereich wie der Deckel 6 mit einer Wasserkühlung 5' versehen.
[0020] Das Schmelzgefäß 4 besitzt eine durch die Schraffur kenntlich gemachte feuerfeste
Ausmauerung 8 und wird gebildet durch den Ofenboden 2 und die unteren seitlichen Wände
3.
Erfindungsgemäß ist das Schmelzgefäß 4 mit Abstand von einem Mantel 9 vorzugsweise
aus Stahlblech umgeben, der entsprechend der Kontur der äußeren Ofenwand 7 geformt
ist. Der sich auf diese Weise ergebende schalenförmige HohLraum bildet die Kühlvorrichtung
10 aus, durch die das Kühlmedium 14 strömt.
[0021] Der Kühlmitteleintritt erfolgt im dargestellten Ausführungsbeispiel mittig unten
im Ofenboden 2 über die Zulauföffnung 12, strömt in Pfeilrichtung zu den Seitenwänden
3 und verlässt dann die Kühlvorrichtung 10 am oberen Ende der Seitenwände 3 durch
die Ablauföffnungen 13. Innerhalb der Kühlvorrichtung 10 sind zum besseren Wärmeübergang
sowie zur Verwirbelung des Kühlmediums 14 an der Ofenwand 7 entsprechend der Strömungsrichtung
des Kühlmediums 14 ausgeformte Kühlrippen 11 angeordnet.
[0022] In Figur 2 ist in Form eines Blockdiagramms ein Ausführungsbeispiel einer Kreislaufkühlung
dargestellt. Die Kühlvorrichtung 10 des Ofens 1 bzw. des Schmelzgefäßes 4 ist an seiner
Ablauföffnung 13 über die Ablaufleitung 16 mit einer Wärmerückgewinnungseinrichtung
18 verbunden. In dieser Wärmerückgewinnungseinrichtung 18 wird das bei der Kühlung
des Schmelzgefäßes 4 aufgeheizte Kühlmedium 14 unter Wärmerückgewinnung abgekühlt.
Eine Fördereinrichtung 17, beispielsweise eine Pumpe oder ein Gebläse, die in der
Zulaufleitung 15 angeordnet ist, drückt das aus der Wärmerückgewinnungseinrichtung
18 austretende nun abgekühlte Kühlmedium 14 dann über die Zulauföffnung 12 zurück
in die Kühleinrichtung 10.
[0023] Die Wärmerückgewinnungseinrichtung 18 und die Fördereinrichtung 17 sind über Steuerleitungen
21 mit einer Mess- und Regeleinrichtung 19 verbunden, durch die die Förderleistung
der Fördereinrichtung 17 und die Temperatur des Kühlmediums 14, in der Wärmerückgewinnungseinrichtung
18, in Abhängigkeit des Betriebszustandes des Ofens 1 geregelt werden. Hierzu ist
die Mess- und Regeleinrichtung 19 über eine Messdatenleitung 20 mit entsprechenden
Messgeräten am Ofen (die Messgeräte sind nicht dargestellt) verbunden.
[0024] Die Erfindung ist nicht auf die in den Zeichnungsfiguren dargestellten Ausführungsbeispiele
beschränkt, die, der besseren Anschaulichkeit wegen, mit einer überdimensionierten
Abkühlvorrichtung abgebildet wurden. Je nach Bauart und Betriebsbedingungen des Ofens
können gemäß der Erfindung Form und Größe der Abkühlvorrichtung, Anzahl und Anordnung
der Zulauf- und Ablauföffnungen sowie die Verknüpfung der Abkühlvorrichtung mit sonstigen
Vorrichtungen (Mess- und Regeleinrichtung, Fördervorrichtung, usw.) variabel gestaltet
werden, wenn das Grundprinzip der Erfindung, mit möglichst geringem Konstruktions-
und Kostenaufwand in einfacher Weise eine optimale Kühlung des gesamten Schmelzgefäßes
herbeizuführen, eingehalten wird.
1. Lichtbogen- oder Widerstandsschmelzofen (1) mit einem feuerfest ausgekleideten Schmelzgefäß
(4), welches einen Boden (2) und seitliche Wände (3) mit einer äußeren Ofenwand (7)
aufweist, sowie mit einem durch ein Kühlmedium gekühlten Oberteil, welches obere seitliche
Wände (5) und einen Deckel (6) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Ofenwand (7) des feuerfest ausgekleideten Schmelzgefäßes (4) schalenförmig durch
eine Kühivorrichtung (10) umgeben ist, in welcher Kühlmedium (14) in direktem Kontakt
mit der Ofenwand (7) strömt.
2. Lichtbogen- oder Widerstandsschmelzofen (1) nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, dass die Kühivorrichtung (10) mit einem Mantel (9) entsprechend der Kontur der äußeren
Ofenwand (7) am Schmelzgefäß (4) angeordnet ist, wobei mindestens eine Zulauföffnung
(12) und mindestens eine Ablauföffnung (13) für das Kühlmedium (14) an der Kühlvorrichtung
(10) angeordnet sind.
3. Lichtbogen- oder Widerstandsschmelzofen (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zulauföffnung (12) mittig unten im Ofenboden (2) und die Ablauföffnung (13) seitlich
oben an der unteren Seitenwand (3) an der Kühlvorrichtung (10) angeordnet sind.
4. Lichtbogen- oder Widerstandsschmelzofen (1) nach Anspruch 1, 2 oder 3 dadurch gekennzeichnet, dass der Transport des Kühlmediums (14) innerhalb der Kühlvorrichtung (10) durch Konvektion
und/oder durch eine außerhalb der Kühlvorrichtung (10) angeordnete Fördereinrichtung
(17) aufrechterhalten wird.
5. Lichtbogen- oder Widerstandsschmelzofen (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlmedium (14) in einem geschlossenen Kreislauf durch die Kühlvorrichtung (10)
geführt wird.
6. Lichtbogen- oder Widerstandsschmelzofen (1) nach einem oder mehreren der Ansprüch
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Kühlvorrichtung (10) Kühlrippen (11) an der äußeren Ofenwand (7) angeordnet
sind.
7. Lichtbogen- oder Widerstandsschmelzofen (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühivorrichtung (10) in einem geschlossenen Kreislauf über eine Ablaufleitung
(16) und eine Zulaufleitung (15) mit einer Wärmerückgewinnungsvorrichtung (18) verbunden
ist, wobei in der Zulaufleitung (15) und/oder in der Ablaufleitung (16) eine Fördereinrichtung
(17), beispielsweise ein Gebläse oder eine Pumpe, angeordnet ist.
8. Lichtbogen- oder Widerstandsschmelzofen (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmerückgewinnungsvorrichtung (18) und/oder die Fördereinrichtung (17) über
Steuerleitungen (21) mit einer Mess- und Regelvorrichtung (19) verbunden sind, in
die über eine Messdatenleitung (20) Messwerte der Betriebstemperaturen des Lichtbogen-
oder Widerstandsschmelzofens (1) einfließen.
9. Lichtbogen- oder Widerstandsschmelzofen (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei Luft-Konvektionskühlung die Ablauföffnung (13) mit einem Kamin verbunden ist.
10. Verfahren zum Betrieb eines Lichtbogen- oder Widerstandsschmelzofens (1) nach einem
oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 9 , dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlleistung der Kühlvorrichtung (10) durch Änderung der Kühlmediumgeschwindigkeit
und/oder der Kühlmediumtemperatur an die Betriebstemperaturen des Lichtbogen- oder
Widerstandsschmelzofens (1) angepasst wird.
1. Arc or resistance furnace (1) with a melt vessel (4) which has a refractory lining
(1) and which comprises a base (2) and side walls (3) with an outer furnace wall (7),
as well as with an upper part which is cooled by a coolant and has upper side walls
(5) and a roof (6), characterised in that the furnace wall (7) of the melt vessel (4) with refractory lining is enclosed in
basin-like manner by a cooling device (10) in which coolant (14) flows in direct contact
with the furnace wall (7).
2. Arc or resistance furnace (1) according to claim 1, characterised in that the cooling device (10) is arranged by a casing (9), in correspondence with the profile
of the outer furnace wall (7), at the melt vessel (4), wherein at least one inflow
opening (12) and at least one outflow opening (13) for the coolant (14) are arranged
at the cooling device (10).
3. Arc or resistance furnace (1) according to claim 2, characterised in that the inflow opening (12) is arranged centrally at the bottom in the furnace base (2)
and the outflow opening (3) is arranged laterally at the top at the lower side wall
(3) at the cooling device (10).
4. Arc or resistance furnace (1) according to claim 1, 2 or 3, characterised in that the transport of the coolant (14) within the cooling device (10) is maintained by
convection and/or by a conveying device (17) arranged outside the cooling device (10).
5. Arc or resistance furnace (1) according to claim 4, characterised in that the coolant (4) is conducted through the cooling device (10) in a closed circuit.
6. Arc or resistance furnace (1) according to one or more of claims 1 to 5, characterised in that within the cooling device (10) cooling ribs (11) are arranged at the outer furnace
wall (7).
7. Arc or resistance furnace (1) according to claim 6, characterised in that the cooling device (10) is connected in a closed circuit by way of an outflow duct
(16) and an inflow duct (15) with a heat recovery device (18), wherein a conveying
device (17), for example a fan or a pump, is arranged in the inflow duct (15) and/or
in the outflow duct (16).
8. Arc or resistance furnace (1) according to claim 7, characterised in that the heat recovery device (18) and/or the conveying device (17) are connected by way
of control lines (21) with a measuring and regulating device (19) into which measurement
values of the operating temperatures of the arc or resistance furnace (1) flow by
way of a measured data line (20).
9. Arc or resistance furnace (1) according to claim 4, characterised in that in the case of air convection cooling the outflow opening (13) is connected with
a chimney.
10. Arc or resistance furnace (1) according to one or more of the preceding claims 1 to
9, characterised in that the cooling performance of the cooling device (10) is matched to the operating temperatures
of the arc or resistance furnace (1) by changing the coolant speed and/or the coolant
temperature.
1. Four de fusion (1) à arc ou à résistance avec une cuve de fusion (4) pourvue d'un
matériau réfractaire, qui présente un fond (2) et des parois latérales (3) avec une
paroi de four extérieure (7), ainsi qu'une partie supérieure refroidie par un agent
de refroidissement, qui présente des parois latérales (5) supérieures et un couvercle
(6), caractérisé en ce que la paroi (7) du four de la cuve de fusion (4) pourvue d'un matériau réfractaire est
entourée en forme de coquille par un dispositif de refroidissement (10), dans lequel
un agent de refroidissement (14) s'écoule en contact direct avec la paroi du four
(7).
2. Four de fusion (1) à arc ou à résistance selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de refroidissement (10) est agencé avec une enveloppe (9) correspondant
au contour de la paroi (7) extérieure sur la cuve de fusion (4), en prévoyant au moins
une ouverture d'entrée (12) et au moins une ouverture d'évacuation (13) pour l'agent
de refroidissement (14) sur le dispositif de refroidissement (10).
3. Four de fusion (1) à arc ou à résistance selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'ouverture d'entrée (12) est disposée au niveau du dispositif de refroidissement
(10) au centre dans le fond (2) du four et l'ouverture d'évacuation (13) latéralement
dans le haut de la paroi latérale (3) inférieure.
4. Four de fusion (1) à arc ou à résistance selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que le transport de l'agent de refroidissement (14) dans le dispositif de refroidissement
(10) est maintenu par convexion et/ou par un dispositif de transport (17) agencé à
l'extérieur du dispositif de refroidissement (10).
5. Four de fusion (1) à arc ou à résistance selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'agent de refroidissement (14) est guidé en circuit fermé à travers le dispositif
de refroidissement (10).
6. Four de fusion (1) à arc ou à résistance selon l'une ou plusieurs des revendications
1 à 5, caractérisé en ce que des nervures de refroidissement (11) sont disposées dans le dispositif de refroidissement
(10) sur la paroi extérieure (7) du four.
7. Four de fusion (1) à arc ou à résistance selon la revendication 6, caractérisé en ce que le dispositif de refroidissement (10) est raccordé en circuit fermé via une conduite
d'évacuation (16) et une conduite d'alimentation (15) avec un dispositif de récupération
de chaleur (18), un dispositif de transport (17), par exemple un ventilateur ou une
pompe, étant disposé dans la conduite d'alimentation (15) et/ou dans la conduite d'évacuation
(16).
8. Four de fusion (1) à arc ou à résistance selon la revendication 7, caractérisé en ce que le dispositif de récupération de chaleur (18) et/ou le dispositif de transport (17)
est raccordé, via des lignes de commande (21), à un dispositif de mesure et de régulation
(19) dans lequel entrent, via une ligne de données mesurées, les valeurs mesurées
des températures de fonctionnement du four de fusion (1) à arc ou à résistance.
9. Four de fusion (1) à arc ou à résistance selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'ouverture d'évacuation (13) est reliée à une cheminée dans le cas d'un refroidissement
par convexion à air.
10. Procédé pour le fonctionnement d'un four de fusion (1) à arc ou à résistance selon
l'une ou plusieurs des revendications précédentes 1 à 9, caractérisé en ce que la puissance de refroidissement du dispositif de refroidissement (10) est adaptée
aux températures de fonctionnement du four de fusion (1) à arc ou à résistance par
modification de la vitesse de l'agent de refroidissement et/ou des températures de
l'agent de refroidissement.
