| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 181 986 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
20.10.2004 Patentblatt 2004/43 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.08.2000 |
|
|
| (54) |
Vorrichtung zum Aufbringen von formatmässigen Klebstoffaufträgen auf eine Übertragungswalze
Device for applying a glue pattern on a press-roller
Dispositif pour enduire de colle un rouleau selon un dessin déterminé
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT ES FR IT |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
27.02.2002 Patentblatt 2002/09 |
| (73) |
Patentinhaber: Windmöller & Hölscher |
|
D-49525 Lengerich (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Köhn, Uwe
49078 Osnabrück (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 452 080
|
US-A- 3 416 489
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufbringen von formatmäßigen Klebstoffaufträgen
auf eine Übertragungswalze, die ihre Klebstoffaufträge durch Abwälzen auf kontinuierlich
geförderte zu beleimende Werkstücke abgibt.
[0002] Derartige Klebstoffauftragsvorrichtungen sind in unterschiedlichen Ausführungsformen
bekannt. Sie bestehen üblicherweise (siehe z.B. DE 196 34 594 A1) aus einer oder zwei
an die Öffnungskanten eines eine Klebstoffkammer umschließenden Gehäuses angestellten
und dieses verschließenden Klebstoffwalzen, die ihre Klebstoffaufträge an eine Übertragungswalze
abgeben. Die Übertragungswalze kann dabei nahezu vollflächig mit Klebstoffaufträgen
versehen werden oder aber mit Klischees versehen sein, die entsprechend ihrer Form
formatmäßige Klebstoffaufträge übernehmen und übertragen. Der Nachteil derartiger
bekannter Klebstoffauftragsvorrichtungen besteht darin, daß bei einer Änderung des
oder der Formate der Klebstoffaufträge die die Klischees tragende Übertragungswalze
ausgetauscht werden muß. Weiterhin läßt sich bei den bekannten Klebstoffauftragsvorrichtungen
nicht vermeiden, daß aus diesen ständig Klebstoff austritt, aufgefangen und abgeleitet
oder zurückgeleitet werden muß. Weiterhin ist die Reinigung der bekannten Klebstoffauftragsvorrichtungen,
die regelmäßig erfolgen muß, zeitaufwendig.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Klebstoffauftragsvorrichtung der eingangs
angegebenen Art zu schaffen, die eine einfache und schnelle Änderung der zu übertragenden
Klebstoffformate ermöglicht und zudem bei einfachem Aufbau sauber und nahezu wartungsfrei
arbeitet.
[0004] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß neben der Übertragungswalze
Klebstoffdüsen in gleichen axialen Abständen angeordnet sind, die gegen den Mantel
der Übertragungswalze gerichtet und mit Verschlüssen versehen sind, die einzeln jeweils
zu ihrer Öffnung und ihrem Verschluß von einer Steuereinrichtung gesteuert sind.
[0005] Mit der erfindungsgemäßen Klebstoffauftragsvorrichtung lassen sich durch entsprechende
Steuerung der Klebstoffdüsen beliebige Formate von Klebstoffaufträgen auf die Übertragungswalze
aufsprühen. Ist die Vorrichtung derart eingestellt, daß die aufgesprühten Klebstoffaufträge
von den Werkstücken vollständig von der Übertragungswalze abgenommen werden, ist ein
sauberer und nahezu wartungsfreier Betrieb möglich.
[0006] Nebeneinander angeordnete Klebstoffauftragsdüsen vermögen möglicherweise auch dann
keinen durchgehenden Klebstoffauftrag, also einen Klebstoffauftrag, der nicht aus
nebeneinander liegenden Streifen besteht, aufzutragen, wenn die auf die Übertragungswalze
aufgesprühten streifenförmigen Klebstoffaufträge beim Über tragen auf die zu beleimenden
Werkstücke, beispielsweise eine durchlaufende Bahn, breitgedrückt werden. In weiterer
Ausgestaltung der Erfindung ist daher vorgesehen, daß eine Reihe von Klebstoffdüsen
an einem Träger gehaltert ist, der durch eine Steuereinrichtung die Reihe parallel
zur Achse der Übertragungswalze verschiebt. Die Klebstoffdüsen können dabei entsprechend
dem auf der Übertragungswalze zu erzeugenden Format so gesteuert werden, daß bei jedem
Umlauf jede der für das zu erzeugende Format in Betrieb befindlichen Klebstoffdüsen
einen Umfangsstreifen der erforderlichen Länge auf die Übertragungswalze aufträgt
und bei dem nachfolgenden Umlauf eine Verstellung in axialer Richtung in der Weise
erfolgt, daß der folgende Klebstoffauftrag zwischen die zuvor erzeugten Klebstoffaufträge
aufgebracht wird. Bei dieser Betriebsweise kann davon ausgegangen werden, daß die
Übertragungswalze bei jedem Umlauf nur einen Teil der aufgesprühten Klebstoffstreifen
an die vorbeilaufende Bahn oder die vorbeilaufenden Werkstücke abgibt, so daß immer
vollflächige, den Formaten entsprechende Klebstoffübertragungen erfolgen.
[0007] Zweckmäßigerweise weisen die Klebstoffdüsen jeweils einen Abstand voneinander auf,
der der doppelten Breite der jeweils von diesen aufzutragenden Klebstoffspur entspricht,
wobei die Klebstoffdüsen im Takt einer Umdrehung der Übertragungswalze jeweils um
die Breite einer Klebstoffspur hin- und herverschieblich sind. Bei dieser Betriebsweise
wird also jede Klebstoffspur nur bei jedem zweiten Umlauf der Übertragungswalze gelegt,
so daß sich entsprechend der Anzahl der in Betrieb befindlichen Klebstoffdüsen und
der durch entsprechende Steuerung erzeugten Umfangslängen der Klebstoffspuren beliebige
vollflächige zu übertragende Klebstof faufträge auf die Übertragungwalze aufbringen
lassen.
[0008] Die Anordnung der Klebstoffdüsen in einem entsprechenden Abstand voneinander trägt
auch dem Umstand Rechnung, daß die Klebstoffdüsen sehr teuer sind, so daß selbst zum
Auftrag von formatgerechten vollflächigen Klebstoffaufträgen nur eine entsprechend
verringerte Anzahl von Klebstoffdüsen erforderlich ist.
[0009] Soll zu Beginn des Betriebes kein Ausschuß in der Weise produziert werden, daß der
erste Auftrag nicht vollflächig, sondern nur streifenmäßig erfolgt, kann die Steuerung
in der Weise erfolgen, daß durch zwei Umdrehungen der Übertragungswalze ein vollflächiger
formatgerechter Klebstoffauftrag erfolgt, bevor dieser von durchlaufenden Bahnen oder
Werkstücken abgenommen wird.
[0010] Es ist auch möglich, die Klebstoffaufträge durch ein anderes Streifenmuster vollflächig
aufzubringen. Aus diesem Grunde ist nach einer weiteren Ausführungsform vorgesehen,
daß die Klebstoffdüsen jeweils einen Abstand von einem Mehrfachen der Breite der jeweils
von diesen aufzutragenden Klebstoffspuren aufweisen und in einer Anzahl von diesen
mehrfachen entsprechenden Schritten im Takt der Umdrehungen der Übertragungswalze
jeweils um die Breite einer Klebstoffspur hin und vorzugsweise in einem Schritt zurück
beweglich sind.
[0011] Die Steuerung der Klebstoffdüsen besteht zweckmäßigerweise aus einer Mikrocomputersteuerung.
Die Bilder der formatmäßigen Klebstoffaufträge können in einem Speicher (bit map)
eines entsprechenden Rechners abgelegt sein, der die Öffnungs- und Schließzeitpunkte
der Klebstoffauftragsdüsen zum formatgerechten Auftrag steuert.
[0012] Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Klebstoffdüsen
an einem langgestreckten Träger gehaltert sind, der in Führungen des Maschinengestells
durch eine Antriebseinrichtung, z.B. eine Druckmittelkolbenzylindereinheit, im Takt
der Umdrehung der Übertragungswalze schrittweise in beide Richtungen verschieblich
ist. Mit dieser Verschiebeeinrichtung läßt sich das Muster der bei aufeinanderfolgenden
Drehungen erzeugten Klebstoffspuren steuern.
[0013] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher
erläutert. In dieser zeigt
- Fig. 1
- die erfindungsgemäße Klebstoffauftragsvorrichtung in einer schematischen Seitenansicht
und
- Fig. 2
- eine Vorderansicht der Klebstoffauftragsvorrichtung nach Fig. 1.
[0014] Die Klebstoffauftragsvorrichtung besteht aus einer in einem Maschinengestell 1 drehbar
gelagerten und mit einem nicht dargestellten Antrieb versehenen Klebstoffübertragungswalze
2. Unterhalb der Klebstoffübertragungswalze 2 ist im Maschinengestell eine Gegendruckwalze
3 gelagert, die ebenfalls mit einem Antrieb versehen sein kann. Zwischen der Klebstoffübertragungswalze
2 und der Gegendruckwalze 3 läuft eine mit formatmäßigen Klebstoffaufträgen zu versehene
Bahn oder in vorbestimmten Abständen geförderte zu beleimende Werkstücke 4 hindurch.
Die Werkstücke 4 werden in Richtung des Pfeils durch geeignete Fördereinrichtungen,
beispielsweise Bandförderer, gefördert
[0015] Oberhalb der Klebstoffübertragungswalze 2 ist im Maschinengestell ein langgestreckter
Träger 5 gelagert, der in einer zu der Achse der Klebstoffübertragungswalze 2 parallelen
Reihe in gleichmäßigen Abständen mit Klebstoffauftragsdüsen 6 besetzt ist. Die Klebstoffdüsen
6 werden einzeln von einer nicht dargestellten Versorgungsleitung mit Klebstoff gespeist.
Die Verschlüsse der einzelnen Klebstoffauftragsdüsen 6 werden über Steuerleitungen
8 von einem Rechner 7 gesteuert, der mit Speichern versehen ist, in denen die Muster
der formatmäßigen Klebstoffaufträge 9 abgelegt sind.
[0016] Der die einzelnen Leimauftragsdüsen 6 tragende balkenförmige Träger 5 ist durch endseitige
Achszapfen 10 in Gleitbuchsen des Gestell 1 undrehbar, aber axial verschieblich geführt.
Zur Hin- und hergehenden Verschiebung des Trägers 5 ist eine Druckmittel-Kolben-Zylindereinheit
11 vorgesehen, die durch ein Steuerventit 12 von dem Rechner 7 entsprechend dem zu
erzeugenden Bild des formatmäßigen Leimauftrags 9 hin- und hergehend angetrieben wird.
[0017] Die Steuerung der Klebstoffauftragsdüsen 6 und des diese tragenden Trägers 5 durch
den Rechner 7 erfolgt in der Weise, daß die Klebstoffauftragsdüsen während eines ersten
Umlaufs der Klebstoffübertragungswalze 2 auf dieser Leimspuren a und nach Axialverstellung
des Trägers 5 um die Breite einer Leimspur dazwischenliegende Leimspuren b jeweils
dem zu erzeugenden formatmäßigen Auftrag entsprechender Länge aufbringen.
[0018] Zu Beginn des Betriebes wird der aus Fig. 2 ersichtliche formatmäßige Klebstoffauftrag
während zweier Umdrehungen aufgebracht. Anschließend werden in aufeinanderfolgenden
Umdrehungen jeweils die Leimspuren a und b aufgebracht, so daß jedes durchlaufende
zu beleimende Werkstück 4 eine frische Leimspur und den Rest einer bei der vorhergehenden
Umdrehung aufgebrachten Leimspur über nimmt. Da bei jedem abwälzenden Auftrag das
zu beleimende Werkstück von der Klebstoffübertragungswalze den Klebstoff nicht vollständig
übernimmt, ist es zur Erzeugung eines vollflächigen formatmäßigen Leimauftrags auf
den zu beleimenden Werkstücken ausreichend, die einzelnen Leimspuren nur in dem beschriebenen
Wechsel aufzubringen.
[0019] Für bestimmte Anwendungsfälle kann es ausreichend sein, nur formatmäßige Leimaufträge
zu übertragen, die ein streifenförmiges Muster mit klebstofffreien Streifen zwischen
den einzelnen Klebstoffspuren aufweisen. Sollen aber beispielsweise Böden von Säcken
mit formatmäßigen Klebstoffaufträgen versehen werden, sind üblicherweise vollflächige
Klebstoffaufträge erforderlich, um das Entstehend von Rieselkanälen zu vermeiden.
1. Vorrichtung zum Aufbringen von formatmäßigen Klebstoffaufträgen (9) auf eine Übertragungswalze
(2), die ihre Klebstoffaufträge durch Abwälzen auf kontinuierlich geförderte zu beleimende
Werkstücke oder Bahnen abgibt,
dadurch gekennzeichnet,
daß neben der Übertragungswalze (2) Klebstoffdüsen (6) in gleichen axialen Abständen
zueinander angeordnet sind, die gegen den Mantel der Übertragungswalze (2) gerichtet
und mit Verschlüssen versehen sind, die einzeln jeweils zu ihrer Öffnung und ihrem
Verschluß von einer Steuereinrichtung (7) gesteuert sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Reihe von klebstoffdüsen (6) an einem Träger (5) gehaltert ist, der durch eine
Steuereinrichtung (7, 12) die Reihe parallel zur Achse der Übertragungswalze (2) verschiebt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebstoffdüsen (6) jeweils einen Abstand voneinander aufweisen, der etwa der
doppelten Breite der jeweils von diesen aufgetragenen Klebstoffspur entspricht, und
daß die Klebstoffdüsen im Takt einer Umdrehung der Übertragungswalze (2) jeweils um
die Breite einer Klebstoffspur (a, b) hin- und herverschieblich sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebstoffdüsen jeweils einen Abstand von einem Mehrfachen der Breite der jeweils
von diesen aufgetragenen Klebstoffspur (a, b) aufweisen und in einer Anzahl von diesem
mehrfachen entsprechenden Schritten im Takt der Umdrehungen der Übertragungswalze
(2) jeweils etwa um die Breite einer Klebstoffspur (a, b) hin und vorzugsweise in
einem Schritt zurückbeweglich sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bilder der formatmäßigen Klebstoffaufträge (9) in einem Speicher (bit map) eines
Rechners (7) abgelegt sind, der die Öffnungs- und Schließzeitpunkte der Klebstoffauftragsdüsen
zum formatgerechten Auftrag steuert.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebstoffdüsen (6) an einem langgestreckten Träger (5) gehaltert sind, der in
Führungen des Gestells durch eine Antriebseinrichtung, z.B. eine Druckmittelkolbenzylindereinheit
(11), im Takt der Umdrehung der Übertragungswalze (2) schrittweise in beide Richtungen
verschieblich ist.
1. Apparatus for applying a glue pattern (9) to a transfer roller (2) which applies glue
by rolling onto continuously conveyed workpieces or webs to be glued, characterized in that glue nozzles (6) are arranged beside the transfer roller (2) at equal axial spacings
from one another, aimed towards the circumference of the transfer roller (2) and are
provided with closures which are controlled individually respectively by a control
device (7) in order to open them and to close them.
2. Apparatus according to Claim 1, characterized in that a row of glue nozzles (6) is held on a carrier (5) which, by means of a control device
(7, 12), displaces the row parallel to the axis of the transfer roll (2).
3. Apparatus according to Claim 1 or 2, characterized in that the respective glue nozzles (6) are at a distance from one another which corresponds
approximately to twice the width of the glue track respectively applied thereby, and
in that the respective glue nozzles can be displaced to and fro by the width of a glue track
(a, b) at the rate of revolution of the transfer roller (2).
4. Apparatus according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the respective glue nozzles are at a spacing of a multiple of the width of the glue
track (a, b) respectively applied thereby and can respectively be moved forward by
approximately the width of one glue track (a, b) in a number of steps corresponding
to this multiple and preferably back in one step at the rate of revolution of the
transfer roller (2).
5. Apparatus according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the patterns of the applied glue pattern (9) are stored in a memory (bit map) of
a computer (7), which controls the opening and closing times of the glue applicator
nozzles to apply the pattern.
6. Apparatus according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the glue nozzles (6) are held on an elongated carrier (5) which can be displaced
step by step in both directions in guides belonging to the frame at the rate of revolution
of the transfer roller (2) by means of a drive device, for example a pressure-medium
piston-cylinder unit (11).
1. Dispositif pour l'application d'enductions de colle (9) adaptées au dessin sur un
rouleau de transfert (2), qui envoie ses applications de colle par roulement à des
pièces ou bandes à coller et transportées de façon continue,
caractérisé en ce que
à côté du rouleau de transfert (2) sont disposées des buses à colle (6) à des distances
axiales identiques les unes par rapport aux autres, qui sont orientées vers l'enveloppe
du rouleau de transfert (2) et sont pourvues de fermetures, qui sont commandées individuellement
par un appareil de commande (7) respectivement pour leur ouverture et leur fermeture.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une rangée de buses à colle (6) est maintenue sur un support (5) qui déplace la rangée
au moyen d'un dispositif de commande (7, 12) parallèlement à l'axe du rouleau de transfert
(2).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les buses à colle (6) présentent respectivement un espacement entre elles, qui correspond
à peu près au double de la largeur de la trace de colle appliquée respectivement par
ces buses, et en ce que les buses à colle peuvent être déplacées d'un côté et de l'autre dans le cycle d'une
rotation du rouleau de transfert (2) respectivement de la largeur d'une trace de colle
(a, b).
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les buses à colle présentent respectivement un espacement égal à un multiple de la
largeur de la trace de colle (a, b) appliquée respectivement par ces buses et dans
un certain nombre d'étapes multiple et appropriées, dans le cycle des rotations du
rouleau de transfert (2), elles peuvent être déplacées à l'aller respectivement d'environ
la largeur d'une trace de colle (a, b) et peuvent être reculées de préférence en une
seule étape.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les images des applications de colle (9) adaptées au dessin sont déposées dans une
mémoire (bit map) d'un ordinateur (7), qui commande les moments d'ouverture et de
fermeture des buses d'application de colle pour l'application adaptée au dessin.
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les buses à colle (6) sont maintenues sur un support (5) étiré en longueur, qui peut
être déplacé progressivement dans les deux sens dans des guides du bâti au moyen d'un
appareil d'entraînement, par exemple une unité piston-cylindre à fluide de pression
(11) dans le cycle de la rotation du rouleau de transfert (2).

