| (19) |
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(11) |
EP 1 183 156 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.09.2004 Patentblatt 2004/40 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.02.2001 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2001/000117 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/062505 (30.08.2001 Gazette 2001/35) |
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| (54) |
FRANKIERMASCHINE
FRANKING MACHINE
AFFRANCHISSEUSE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
| (30) |
Priorität: |
23.02.2000 CH 345002000
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.03.2002 Patentblatt 2002/10 |
| (73) |
Patentinhaber: Frama AG |
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3438 Lauperswil (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HAUG, Werner
CH-3550 Langnau im Emmental (CH)
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| (74) |
Vertreter: Fenner, Werner, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt
Hofacher 1 5425 Schneisingen 5425 Schneisingen (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
FR-A- 2 768 078 US-A- 5 166 883 US-A- 5 913 627
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US-A- 4 821 049 US-A- 5 880 755
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Frankiermaschine mit wenigstens einem Druckkopf eines
Inkjet-Druckwerkes zum Bedrucken von einlegbaren oder durchlaufenden flachen Versandobjekten
wie Briefe oder Postkarten, bestehend aus einem um den Druckkopf und gegenüber dessen
Düsenebene vorstehend angeordneten Führungsteil, dem eine die Versandobjekte zwischen
sich und gegenüberliegenden, um quer zur Förderrichtung angeordnete Achsen rotierende
Förderrollen einer die Versandobjekte transportierenden Fördereinrichtung zugeordnet
ist, wobei die Fördereinrichtung zwei mit dem Führungsteil eine Förderstrecke bildende,
antriebsverbundene Antriebsrollen aufweist, die in Förderrichtung betrachtet vor und
hinter dem Druckkopf gelagert sind, und gegenüberliegend jeweils eine gegen eine Antriebsrolle
resp. ein dazwischen transportiertes Versandobjekt einen Druck ausübende, reversierbar
anhebbare Gegendruckrolle angeordnet ist.
Bei Frankiermaschinen werden heute nebst der klassischen Rotationstechnik vermehrt
neue Stempelaufbringverfahren, u.a. auf Thermo- und Inkjetbasis, eingesetzt.
Die Erfahrung zeigt, dass dabei nicht nur der Druckkopf ersetzt werden muss, sondern
je nach Drucktechnik der gesamte Frankiermaschinenaufbau grösseren und sehr aufwendigen,
d.h. auch entsprechend kostspieligen Änderungen und Anpassungen unterworfen ist.
[0002] Inkjet- oder Tintenstrahldruckköpfe sind seit längerem bekannt und werden insbesondere
bei PC-Druckern eingesetzt. Die dort beim Einsatz solcher Druckköpfe gewonnenen Erkenntnisse
können nicht auf das hier vorliegende Einsatzgebiet in Frankiermaschinen übertragen
werden. Die Gründe liegen u.a. in der hohen Geschwindigkeit der zu frankierenden Briefe,
deren unterschiedlichsten Formate und Dicken sowie den bedeutend rauheren Umgebungsbedingungen,
beruhend auf zum Teil verschmutzten Oberflächen der Versandobjekte. Zudem müssen die
Frankieraufdrucke strenge Qualitätsanforderungen der Poststellen erfüllen, was hohen
Konstruktionsaufwand und Zuverlässigkeit verlangt.
[0003] Die US-A-4'821'049 offenbart eine Frankiermaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1. Eine Fördereinrichtung dient zum Transport von Briefumschlägen unterschiedlicher
Dicke in ausgerichteter Lage über einen an einem Leseoder Schreibkopf vorbeiführenden
Pfad. Hierzu sind dem Lese- oder Schreibkopf in Förderrichtung mehrere über die Förderbreite
im Abstand nebeneinander angeordnete Antriebsrollen vor- und nachgeschaltet, die (ausschliesslich)
mit unterhalb der Antriebsrollen angeordneten Umlenkrollen umlaufender Bänder zusammenwirken.
Die um die Umlenkrollen umlaufenden Bänder werden von an Lenkern drehbar gelagerten
weiteren Umlenkrollen durch Federkraft gespannt und bilden Fördertrums, die mit einer
darüber befestigten Platte einen hinsichtlich der Dicke der durchzuführenden Briefumschläge
veränderbaren Förderkanal begrenzen. Die Veränderung wird durch die den Förderkanal
passierenden Briefumschläge erreicht.
[0004] Die FR-A-2'768'078 vermittelt eine Station zum Unterhalt eines Druckkopfes einer
Frankiermaschine, die erste Mittel zum Schutz des Druckkopfes, zweite Mittel zur Reinigung
des Druckkopfes und ditte Mittel zur Aufnahme von Druckflüssigkeit aufweist. Die Unterhaltsstation
befindet sich unterhalb eines beweglichen Tisches des Druckmoduls der Frankiermaschine
und quer zur Förderrichtung der Versandstücke seitlich versetzt ausserhalb der Frankiermaschine.
Das Druckmodul wird durch ein Motor aus der Druckposition in die Unterhalts- resp.
Ausserbetriebsposition über der Unterhaltsstation gefahren.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Frankiermaschine mit
einem Inkjet-Druckwerk zu schaffen, das beim Frankieren von Versandobjekten wie Briefe,
Karten oder dgl. ein störungsfreies Bedrucken und ein eindeutig identifizierbares
Druckbild erlaubt.
Ebenso bedeutungsvoll ist es, dass die verwendete Druckfarbe während Stillstandphasen
im Druckkopf nicht eintrocknet bzw. die Frankiermaschine jederzeit benutzbar ist.
Es soll bei der Ausgestaltung der Frankiermaschine weiter darauf geachtet werden,
dass beim Transport ein Auslaufen von Druckfarbe nicht entstehen kann.
Es soll ein von Staub und Druckfarbe verschmutzter Druckkopf gereinigt werden können.
Daneben sind Voraussetzungen zu schaffen, die eine hohe Zuverlässigkeit und wartungsarme
Konstruktion gewährleisten.
[0006] Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass für den Unterhalt, die Reinigung
und die Pflege des Druckkopfes ein bei abgesenkten Gegendruckrollen an einer Führungsanordnung
quer zur Förderrichtung der Versandobjekte verschiebbar angetriebener Serviceschlitten
in eine unterhalb des Druckkopfes befindliche Serviceposition versetzbar ist.
[0007] Nachfolgend sind die Funktionen und die Ausbildung einer Ausführung der erfindungsgemassen
Frankiermaschine beschrieben.
Zum besseren Verständnis wird dabei auf die Bezugszeichen und Figuren, in denen Ausführungsformen
der Erfindung dargestellt sind, Bezug genommen.
- 1A
- vordere Steuerkurve für rechte Gegendruckrolle
- 1B
- hintere Steuerkurve für rechte Gegendruckrolle
- 2A
- vordere Steuerkurve für linke Gegendruckrolle
- 2B
- hintere Steuerkurve für linke Gegedruckrolle
- 3
- Hauptwelle
- 4
- hintere Seitenwand
- 5
- vordere Seitenwand
- 6A
- Gegendruckhebel, links, vome
- 6B
- Gegendruckhebel, links, hinten
- 7A
- Steuerhebel, links, vorne
- 7B
- Steuerhebel, links, hinten
- 8A
- Gegendruckhebel, rechts. vorne
- 8B
- Gegendruckhebel, rechts, hinten
- 9A
- Steuerhebel. rechts, vorne
- 9B
- Steuerhebel, rechts, hinten
- 10
- Achse für Gegedruckhebel und Steuerhebel
- 11
- Anschlagbolzen für Gegendruckhebel rechts
- 12
- Anschlabbolzen für Gegendruckhebel links
- 13
- Gegendruckrolle rechts
- 14
- Stützrolle
- 15
- Gegendruckrolle links
- 16A
- Schwinge, vorne für Stützrolle
- 16B
- Schwinge, hinten für Stützrolle
- 17
- Achse für Schwinge
- 18
- Federeinhängestange
- 19
- Federeinhängung
- 20
- Zugfeder für Steuerhebel
- 21
- Stützrollenträger mit Tastausleger
- 22
- Schlepphebel
- 23
- Schneckenwelle
- 24
- Schneckenrad
- 25
- Gabellichtschranke
- 26
- Schlitzscheibe
- 27
- Schaltnocke für Hauptwellengrundstellung
- 28
- Mikroschalter
- 29
- Steuerrolle
- 30
- Zugfeder für Gegedruckhebel
- 31
- Gleichstrommotor
- 32
- Antriebswalze rechts
- 33
- Antriebswalze links
- 34
- Achse für Gegendruckrolle rechts
- 35
- Anschlag für Schlepphebel
- 36
- Zugfeder für Schlepphebel
- 37
- Anschlag für Tastausleger
- 38
- Tastrad für Inkrementalgeber
- 39
- Niederhalteplatte resp. Führungsteil
- 40
- Antriebsmotor für Vorschub
- 41
- Getriebe für Antriebsrollen
- 42
- Inkrementalgeber, Encoder
- 43
- Ausleger am Stützrollenträger
[0008] Beschreibung der Zeichnungsinhalte bei folgenden Figuren:
- Fig. 1
- Frontansicht der kompletten Gegendruckmechanik, einschliesslich Antrieb, Tastrad und
Hauptwellenantrieb,
- Fig. 2
- Draufsicht auf Gegendruckmechanik,
- Fig. 3
- Frontansicht der kompletten Gegendruckmechanik in Frankierstellung, Gegendruck in
oberer Stellung,
- Fig. 4
- Frontansicht der kompletten Gegendruckmechanik in Servicestellung, Gegendruck in unterster
Stellung.
[0009] Bei der Einzelbrieffrankierung wird der Brief manuell in die Frankiermaschine eingelegt.
Fotozellen starten bei exakter Kuvertposition den Frankiervorgang. Die beim Einlegen
des Kuverts sich in einer unteren Position befindenden Gegendruckrollen werden über
Steuerkurven der Hauptwelle nach oben bewegt und drücken das Briefgut gegen die oberen
Antriebswalzen. Der Brieftansport resp. der Frankiervorgang werden nun ausgelöst.
Der Gegendruck besteht aus drei Gegendruckrollen. Zwei Rollen liegen unter den rechten
und linken Antriebswalzen. Die dritte, mittlere Rolle hat die Aufgabe den Brief unter
den Druckköpfen auf das erforderliche Höhenniveau zu bringen, ohne den Brief gegen
die Stirnflächen der Drucköpfe zu drücken, damit das Druckbild unverschmiert bleibt.
Nach dem Frankieren bewegen sich die Gegendruckrollen wieder nach unten und geben
den Spalt für das Einlegen eines neuen Kuverts frei.
[0010] Ausser der Einlege- und Frankierstellung der Gegendruckrollen gibt es noch eine Stellung
"Service". In dieser Stellung sind die Gegendruckrollen weiter nach unten gefahren,
um für die Servicestation Platz zu schaffen. Die Servicestation reinigt und verschliesst
bei längerer Arbeitspause die Druckköpfe. Ausserdem ist sie für das Füllen der Drucköpfe
beim Wechsel des Tintenbeutels erforderlich.
[0011] Auf der Hauptwelle 3 sind mehrere Steuerkurven 1A, 1B und 2A, 2B angeordnet, die
die Steuerhebel 7A, 7B und 9A, 9B über die Steuerrollen 29 um die Achse 10 schwenkend,
je nach notwendiger Position mehr oder weniger anheben bzw. absenken. Die Grundpostion
der Hauptwelle 3 wird durch einen über die Steuernocke 27 geschalteten Mikroschalter
28 gefunden. Durch den Motor 31 wird das Schnekkengetriebe 23/24 angetrieben und die
Hauptwelle in die Positionen "Briefeinlegen", "Frankieren" oder "Service" gedreht.
Die genaue Position wird über eine Gabellichtschranke 25 und die auf der Motorwelle
sitzende Schlitzscheibe 26 per elektronischer Steuerung erreicht. Die Gegendruckhebel
rechts und links 6A, 6B bzw. 8A,8B werden durch die an die Steuerhebel 7A, 6B und
9A, 9B angehängten Zugfedern 30 nach oben um die Achse 10 geschwenkt, bis die Gegendruckrollen
13, 15 an den oberen Antriebswalzen 32, 33 anliegen. Die Steuerhebel 7A, 7B und 9A,
9B erreichen ihre Endlagen über die Steuerkurven 1A, 1B und 2A, 2B, was zur Folge
hat, dass die Zugfedern 39 noch etwas weiter vorgespannt werden. Die sichere Auflage
zwischen den Steuerrollen 29 und den Steurerkurven 1A, 1B und 2A, 2B wird durch die
an der Federeinhängestange 18 angehängten Zugfedern 29 erreicht. Die exakte untere
Position der Gegendruckhebel 6A, 6B bzw. 8A, 8B wird durch die an den Steuerhebeln
befindlichen Anschlagbolzen 11,12 erreicht, die sich auf den Gegendruckhebeln nach
einem geringen Leerhub abstützen und sie nach unten mitschleppen. Die entsprechenden
Positionen sind in den Figuren detailliert dargestellt.
[0012] Die in der Mitte befindliche Stützrolle 14, die den Brief auf exakten Abstand zu
den Tintenstrahldruckköpfen bringt, sitzt drehgelagert auf zwei Stützrollenträgern
21, die wiederum über zwei Parellelogramm-Schwingen 16A, 16B gelagert sind. Der auf
der Drehachse der Stützrolle 14 sitzende Schlepphebel 22 ist in der Achse 34 der rechten
Gegendruckrollen 13 eingehängt und muss sich beim Absenken des rechten Gegendruckhebeis
6A, 6B zwangsweise mit nach unten bewegen und erreicht das Niveau der rechten Gegendruckrolle.
Der Schlepphebel 22 stützt sich über den Anschlag 35 gegen den Stützrollenträger 21
linksdrehend starr ab.
[0013] Rechtsdrehend kann sich der Schlepphebel 22 gegen die Kraft der Zugfeder 36 vom Anschlag
35 wegdrehen. Dies ist wegen der gegenseitigen Abtastung zwischen rechter und linker
Gegendruckrolle erforderlich und wird später noch genauer beschrieben.
Beschreibung zu den Figuren 1 bis 4:
[0014] Die Gegendruckhebel sind in der Grundstellung zum Einlegen eines Einzelbriefes bereit.
Sobald der Brief in seiner exakten hinteren und rechts am Tischanschlag angelegten
Position ist, wird über eine Reflexlichtschranke die Frankiermaschine aktiviert. Zuerst
dreht sich die Hauptwelle 3 um ca. 1/3 Umdrehung im Uhrzeigersinn. Die Steuerhebel
7, 9 werden über die Steuerrollen 29 durch die Steuerkurven 1, 2 nach oben geschwenkt.
Die Gegendruckhebel werden über die Zugfedern 30 ebenfalls nach oben mitgewegt, bis
die Gegendruckrollen 13, 15 an den Antriebswalzen 32, 33 anliegen. Die Steuerhebel
bewegen sich noch etwas weiter, bis die Steuerkurve ihren Höchstpunkt erreicht hat.
Der mögliche Überhub der Steuerhebel wird durch die gefederte Ankopplung der Gegendruckhebel
ausgeglichen. Die Stützrolle 14 hat sich über den Schlepphebel 22 auf dasselbe Niveau
eingestellt. Der Brief ist nun zwischen den Antriebswalzen und den Gegendruckrollen
eingeklemmt. Der Antriebsmotor 40 (siehe Figur 8) treibt über das Getriebe 41 die
Antriebswalzen 31, 33 an und bewegt den Brief von rechts nach links. Die Geschwindigkeits-
und Positionsdetektierung erfolgt über den Inkrementalgeber 42 und dasTastrad 38.
DasTastrad wird über Reibung vom sich bewegenden Briefumschlag angetrieben und erfasst
so die exakte Geschwindigkeit der Briefoberfläche. In Abhängigkeit von der Briefposition
spritzen die Tintenstrahldruckköpfe zellenweise entsprechende Muster ab, die in Folge
zu dem gewünschten Druckbild führen. Die Niederhalteplatte resp. Führungsteil 39 hält
den Brief auf einen exakten Abstand zu der Druckkopfstimseite um bezüglich Auflösung
ein sauberes Druckbild erhalten zu können und ausserdem zu verhindern, dass die gedruckten
Zeilen bei der Bewegung des Kuverts verschmiert werden. Nach Beendigung des Frankiervorganges
schaltet der Antriebsmotor ab und die Hauptwelle dreht sich wieder in ihre Grundstellung
zurück, die Gegendruckhebel nehmen wieder ihre Ausgangsstellung ein. Ein neuer Brief
kann eingelegt werden. Die Hauptwelle 3 dreht sich zwischen der Position "Einlegen"
und "Frankieren" immer nur ca. 1/3 Umdrehung vor bzw. zurück, was einen erheblichen
Zeitvorteil mit sich bringt und ausserdem die Mechanik schont. Nach einer weiteren
1/3 Umdrehung haben die Gegendruckrollen ihre absolut tiefste Position errecht, wie
sie in der Serviceposition (siehe Figur 4) notwendig ist. Zurück in die Grundstellung
"Einlegen" ist ebenfalls wieder nur 1/3 Umdrehung erforderlich.
Teilebenennungsliste:
[0015]
- 201
- Serviceschlitten
- 202
- Hubwanne
- 203
- Dichtglocke
- 204
- Dichtglockenaufnahme
- 205
- Druckfeder für Dichtglocke
- 206
- Winkelkonnektor
- 207
- Absaugschlauch der Dichtglocken
- 208
- Wischermodul
- 209
- Wischerlippe
- 210
- Absaugschlauch des Wischermoduls
- 211
- Auffangwanne
- 212
- Führungsbohrung für Säule
- 213
- Druckfeder für Wischerwanne
- 214A
- Abtastkurve links
- 214B
- Abtastkurve rechts
- 215
- gekrümmter Kreuzschleifennut
- 216
- Hubauleger
- 217
- Druckfeder für Hubwanne
- 218
- Steuerscheibe
- 219
- Hülsenfreilauf
- 220
- Antriebswelle für Steuerscheibe
- 221
- Exzenterstift
- 222
- Steuerwinkel
- 223
- Steuerstift
- 224
- Mikroschalter für Nullpunktpositionierung
- 225
- Führungs- und Zugsäule
- 226A
- Hubsteuerkurve vorne
- 226B
- Hubsteuerkurve hinten
- 227
- Gleitbuchse
- 228
- Druckkopf
- 229
- Niederhaltplatte
- 230
- Hubsäule
- 231
- Kopfplatte für Hubsäulen
- 232
- Exzenter
- 233
- Drehachse
- 234
- Schwenkhebel
- 235
- Hülsenfreilauf (Schlauchpumpe)
- 236
- Pumpengehäuse
- 237
- Rollenkörper
- 238
- Pumpschlauch
- 239
- Schlauchkonnektor
- 240
- Pumpenwelle
- 241
- Steuerkurve für Niederhalteplatte resp. Führungsteil im Schneckenrad des Hauptwellenantriebes
- 242
- Taststift
- 243
- Drehpunkt für Steuerhebel
- 244
- Steuerhebel
[0016] Beschreibung der Zeichnungsinhalte bei folgenden Figuren:
- Fig. 5
- Serviceschlitten in der hinteren Position, Niederhaltplatte in der oberen Position.
- Fig. 6
- Längsschnitt durch Druckkopfebene und Serviceschlitten Serviceschlitten ist von der
vorderen Position, Niederhalteplatte resp. Führungsteil in der oberen Position, Wischermodul
an der Niederhalteplatte resp. Führungsteil auf Höhenniveau gehalten, Hubwanne des
Serviceschlittens noch in unterer Position,
- Fig. 7
- Längsschnitt durch Druckkopfebene und Serviceschlitten Serviceschlitten ist in der
vorderen Position, Niederhalteplatte resp. Führungsteil in der oberen Position, Wischermodul
an der Niederhalteplatte resp. Führungsteil auf Höhennieveau gehalten, Hubwanne des
Serviceschlittens angehoben, Zugsäulen nach hinten gezogen, Dichtglocken an den Stirnseiten
der Druckköpfe anliegend,
- Fig. 8 - 10
- Detaildarstellung Serviceschlitten mit Hubwanne, Dichtglocken und Wischermodul,
- Fig. 11 + 12
- Detaildarstellung Cervice- und Schlauchpumpengetriebe mit Antriebsmotor.
- Fig. 13
- Frontansicht der Steuermechanik der Niederhalteplatte resp. Führungsteil über die
auf der Hauptwelle sitzende Steuerkurve, Niederhalteplatte resp. Führungsteil in unterer
Position (Frankiermodus) und
- Fig. 14
- Fraontansicht der Steuermechanik der Niederhalteplatte resp. Führungsteil über die
auf der Hauptwelle sitzende Steuerkurve, Niederhalteplatte resp. Führungsteil in oberer
Position (Servicemodus).
[0017] Die Servicestation dient der Druckkopfreinigung eines Inkjet-Druckwerkes während
des laufenden Betriebes und der Abdichtung der Tintenstrahldruckköpfe bei längerem
Nichtgebrauch bzw. zum Ansaugen der Tinte aus einem neu eingesetzten Tintenbeutel.
Das Reinigen geschieht über einen an der unteren Druckkopfseite entlangstreichenden
Wischer. Die Dichtglocken werden durch den Serviceschlitten unter der Stirnseite der
Druckköpfe bzw. Düsenebene positioniert und sodann zum Abdichten der Düsen etwa senkrecht
nach oben bewegt. Eine Schlauchpumpe mit drei getrennten Saugschläuchen pumpt die
restliche Tinte des Abwischvorganges aus dem Wischermodul bzw. die über die Druckköpfe
beim Füllen des Systems abgesaugte bzw. nachgesaugte Tinte in einen Auffangbehälter.
Die Bewegung des Serviceschlittens erfolgt über ein Kreuzschleifengetriebe, das über
ein Schneckengetriebe motorisch angetrieben ist. Derselbe Antrieb treibt auch die
Schlauchpumpe an. Da beide Funktionen nie gleichzeitig benötigt werden, können sie
mit einem Antriebsmotor unter Verwendung von Hülsenfreiläufen und unterschiedlichen
Motordrehrichtungen realisiert werden. Die Niederhalteplatte resp. Führungsteil die/der
den Abstand des Briefgutes zu den Stirnseiten der Druckköpfe garantiert und im Frankiermodus
ca. 1 mm unterhalb der Druckköpfe positioniert ist, muss im Service- bzw. Reinigungsmodus
nach oben, etwa 1,5 mm hinter die Druckkopfstimseite gefahren werden. Dies geschieht
in Verbindung mit dem Absenken der Gegendruckhebel, gesteuert durch die Hauptwelle.
[0018] Die Tintenstrahldruckköpfe 228 sind auf einem Justagemodul fixiert. Über diese Mechanik
lassen sich die Druckköpfe genau zueinander justieren, damit das Anfangspixel des
einen Kopfes mit dem Endpixel des zweiten Kopfes genau übereinstimmen und so keine
Druckbildlücken entstehen. Die Druckköpfe werden über Schläuche an einem einfach austauschbaren
Tintenbeutelbehälter angeschlossen. Bei der Erstinbetriebnahme müssen die Tinte aus
dem Tintenbeutel abgesaugt und die Druckköpfe geflutet werden. Dazu fährt der Serviceschlitten
201 angetrieben durch die Steuerscheibe 216 in die vordere Stellung. Der Exzenterstift
221 der Steuerscheibe 218 greift in die Kreuzschleifennut 215 des Serviceschlittens
201 ein. Aufgrund der Kreuzschleifennutenform bewegt sich der Serviceschlitten nur
so lange nach vorne, bis der Exzenterstift 221 in den bogenförmigen Bereich der Nut
gelangt. Der Radius dieser Nut ist gleich gross wie die Exzentrizität des Exzenterstiftes,
das bedeutet, dass sich der Schlitten jetzt nicht mehr bewegt und seine Endposition
erreicht hat. Die Krümmung dieser Nut wird nach einem Drehwinkel von ca. 150° erreicht.
Die Dichtglocken stehen jetzt genau unter den Druckköpfen. Beim Vorfahren des Serviceschlittens
hat die Wischerlippe 209 des Wischermoduls 208 die Stirnflächen der Druckköpfe 228
abgewischt und gereinigt. Das Wischermodul hat sich dabei über die Abtastkurve 214A,
214B gegen die Druckfedem 213 an der unteren Fläche der Niederhalteplatte resp. des
Führungsteils 229 auf die entsprechende Höhe eingestellt, so dass sich eine definierte
Überdeckung des Wischerblattes zur Druckkopfstimseite ergibt. Während die Steuerscheibe
218 sich um weitere 30° dreht, wird der Steuerwinkel 222 mit den Führungs- und Zugsäulen
225 entsprechend der Geometrie der unteren Steuerkurve der Steuerscheibe 218 nach
hinten bewegt. Die in die Säulen 225 eingesetzten Hubsteuerkurven 226A, 226B bewegen
sich mit und heben dabei die Hubwanne gegen die Kraft der Druckfedern 217 mit den
Dichtglocken über die Hubausleger 216 um einen definierten Hubweg an. Die zwei in
der Hubwanne 202 sitzenden Dichtglocken 203 und Dichtglockenaufnahme 204 bewegen sich
mit nach oben, bis sich das Dichtglockenprofil an den Stirnseiten der Druckköpfe anlegt.
Der Überhub der Hubwanne 202 gleicht sich gegen die Druckfedern 205 aus. Die Druckköpfe
sind jetzt abgedichtet. Der Motor des Servicegetriebes ändert jetzt seine Drehrichtung
und setzt die Schlauchpumpe in Betrieb. Die Steuerscheibe 218 dreht sich aufgrund
des eingebauten Hülsenfreilaufes nicht mehr. Die Hülsenfreiläufe 235 der Schlauchpumpe
wirken jetzt in Mitnahmerichtung, im Falle der Serviceschlittenbewegung wirken sie
als Freilauf. Während sich die Schlauchpumpe 236 dreht, wird die abgewischte Tinte
aus dem Wischermodul 208 bzw. der Auffangwanne 211 abgesaugt und gleichzeitig über
die Druckköpfe 228 aus dem Tintenbeutel angesaugt und die Druckköpfe geflutet. Beim
Servicevorgang muss die Niederhalteplatte resp. Führungsteil 229 in der oberen Stellung
sein und ihre untere Fläche gegenüber den Druckkopfstirnflächen zurückstehen. Das
Anheben der Niederhalteplatte resp. des Führungsteils erfolgt über die Steuerkurve
242 und die Gelenkfunktion der Teile Steuerhebel 244, Schwekhebel 234, Drehachse 233
und Exzenter 232. Die Exzenter 232 heben die Kopfplatte 231 an. Über die Hubsäulen
230 wird die Niederhalteplatte resp. der Führungsteil nach oben bewegt. Nach dem Füllen
der Druckköpfe dreht sich die Steuerscheibe 30° weiter und die Hubwanne senkt sich
wieder ab. Die Dichtglocken sind wieder frei. Über die Schlauchpumpe wird der Tintenrest
aus den Dichtglocken abgesaugt. Danach kann der Serviceschlitten wieder in seine Ausgangsposition
zurückfahren. Beim Zurückfahren werden die Druckköpfe wieder abgewischt. Die Nullpunktposition
wird über eine Schaltnocke an der Steuerscheibe 218 und den Mikroschalter 224 gefunden.
Mit Hilfe einer auf der Motorachse sitzenden Schlitzscheibe und einer Gabellichtschranke
kann jede beliebige Schlittenposition genau angefahren werden bzw. sind beliebige
Pumpenumdrehungen möglich.
1. Frankiermaschine mit wenigstens einem Druckkopf (228) eines Inkjet-Druckwerkes zum
Bedrucken von einlegbaren oder durchlaufenden flachen Versandobjekten wie Briefe oder
Postkarten, bestehend aus einem um den Druckkopf (228) und gegenüber dessen Düsenebene
vorstehend angeordneten Führungsteil (229), dem eine die Versandobjekte zwischen sich
und gegenüberliegenden, um quer zur Förderrichtung angeordnete Achsen rotierende Förderrollen
einer die Versandobjekte transportierenden Fördereinrichtung zugeordnet ist, wobei
die Fördereinrichtung zwei mit dem Führungsteil (229) eine Förderstrecke bildende,
antriebsverbundene Antriebsrollen (32, 33) aufweist, die in Förderrichtung betrachtet
vor und hinter dem Druckkopf (228) gelagert sind, und gegenüberliegend jeweils eine
gegen eine Antriebsrolle (32, 33) resp. ein dazwischen transportiertes Versandobjekt
einen Druck ausübende, reversierbar anhebbare Gegendruckrolle (13, 15) angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, dass für den Unterhalt, die Reinigung und die Pflege des Druckkopfes, ein bei abgesenkten
Gegendruckrollen (13, 15) an einer Führungsanordnung (225) quer zur Förderrichtung
der Versandobjekte verschiebbar angetriebener Serviceschlitten (201) in eine unterhalb
des Druckkopfes (228) befindliche Serviceposition versetzbar ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass der Führungsteil (229) durch einen mit der Hauptwelle verbundenen Steuerhebel (244)
in eine gegenüber der Düsenmündungsebene des Druckkopfes (228) zurückversetzte Lage
verstellbar ist.
3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Serviceschlitten (201) an dem hinteren Ende mit einem an einer um eine senkrechte
Achse antreibbaren Steuerscheibe (218) befestigten Exzenterstift (221) verbunden ist.
4. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Serviceschlitten (201) an dem vorderen Ende eine quer zur Bewegungsrichtung sich
erstreckende, beim Verschieben des Serviceschlittens (201) auf die vorstehende Düsenmündundsebene
des Druckkopfes (228) einwirkende Wischerlippe (209) aufweist.
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wischerlippe (209) gegen eine Federkraft an dem Führungsteil (229) abgestützt
ist und bei den Verschiebebewegungen des Serviceschlittens (201) die Düsenmündungsebene
überstreicht.
6. Maschine nach einem der Ansprüche 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wischerüppe (209) in einer Auffangwanne (211) angeordnet ist.
7. Maschine nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Serviceschlitten (201) in Zustellrichtung hinter der Wischerlippe (209) wenigstens
eine die Düsenmündungsebene eines Druckkopfes (228) überdeckende, durch Anheben an
diese anpressbare Dichtglocke (203) aufweist.
8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Serviceschlitten (201) als Verbindungsvorrichtung zur Steuerscheibe (218) eine
den Exzenterstift (221) aufnehmende Kreuschleifennut (215) aufweist, die den Serviceschlitten
(201) beim Durchlaufen des Exzenterstiftes (221) in der Servicestellung hält, und
durch die weitere Drehbewegung der mit der Führungsanordnung (225) antriebsverbundenen
Steuerscheibe (218) der Serviceschlitten (201) durch die an der Führungsanordnung
(225) vorgesehenen Hubsteuerkurven (226 A, 226 B), die Dichtglocke (203) an die Düsenmündungsebene
pressend in der Servicestellung arretiert wird
9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an der Führungsanordnung (225) ein in eine an der Steuerscheibe (218) angeordnete
Steuerkurve eingreifender Steuerstift (223) befestigt ist.
10. Maschine nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der einen Freilauf aufweisenden Steuerscheibe (218) antriebsverbundene, steuerbare
Motor reversierbar ausgebildet und mit einer mit der Dichtglocke (203) leitungsverbundenen
Pumpe antriebsverbunden ist.
11. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe mit der der Wischerlippe (209) zugeordneten Auffangwanne (211) durch eine
Saugleitung verbunden ist.
12. Maschine nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe durch eine Saugleitung über die in der Servicestellung an einen Druckkopf/die
Drucköpfe/(228) angeschlossene Dichtglocke (203) mit einer Tintenquelle verbunden
ist.
13. Maschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckkopf/die Druckköpfe (228) und die Tintenquelle durch einen Abschnitt der
Saugleitung verbunden sind.
14. Maschine nach einem der Ansprüche 3 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerscheibe (218) eine mit einem Schalter (224) zusammenwirkende und der Ausgangsstellung
des Serviceschlittens (201) zugeordnete Schaltnocke aufweist.
1. Franking machine comprising at least one print head (228) of an ink-jet printing unit
for printing flat postal items, such as letters or postcards, which can be inserted
into or pass through the machine, consisting of a guide part (229) which is arranged
around the print head (228) in such a manner that it projects with respect to its
nozzle plane and with which a conveying device transporting the postal items between
itself and opposing conveying rollers rotating about axes arranged transversely to
the conveying direction is associated, the conveying device having two operatively
connected drive rollers (32, 33) forming a conveying section together with the guide
part (229) and mounted upstream and downstream of the print head (228) as viewed in
the conveying direction, and respective reversibly liftable counter-pressure rollers
(13, 15) exerting pressure on a drive roller (32, 33) and on a postal item transported
therebetween being arranged opposite thereto, characterised in that a service carriage (201) driven in such a manner that it is slidable transversely
to the conveying direction of the postal items on a guide arrangement (225) when the
counter-pressure rollers (13, 15) are lowered can be moved into a service position
situated below the print head (228) for maintenance, cleaning and servicing of the
print head.
2. Machine according to claim 1, characterised in that the guide part (229) can be moved into a position set back with respect to the nozzle
orifice plane of the print head (228) by a control lever (244) connected to the main
shaft.
3. Machine according to claim 1 or claim 2, characterised in that the service carriage (201) is connected at its rear end to an eccentric pin (221)
secured to a cam disc (218) which can be driven about a vertical axis.
4. Machine according to one of claims 1 to 3, characterised in that the service carriage (201) is provided at its front end with a wiper lip (209) extending
transversely to the direction of movement and acting on the projecting nozzle orifice
plane of the print head (228) during the sliding of the service carriage (201).
5. Machine according to claim 4, characterised in that the wiper lip (209) is supported on the guide part (229) against a spring force and
sweeps over the nozzle orifice plane during the sliding movements of the service carriage
(201).
6. Machine according to one of claims 4 and 5, characterised in that the wiper lip (209) is arranged in a drip tray (211).
7. Machine according to one of claims 4 to 6, characterised in that the service carriage (201) is provided downstream of the wiper lip (209) in the feed
direction with at least one sealing bell (203) which covers the nozzle orifice plane
of a print head (228) and can be pressed against this plane by being lifted.
8. Machine according to claim 7, characterised in that the service carriage (201) has a Scotch-yoke groove (215) receiving the eccentric
pin (221), serving as a connecting device to the cam disc (218) and holding the service
carriage (201) in the service position during the passage of the eccentric pin (221),
and the service carriage (201) is locked in the service position by the lifting cams
(226 A, 226 B) provided on the guide arrangement (225) as a result of the further
rotational movement of the cam disc (218) operatively connected to the guide arrangement
(225), the sealing bell (203) thereby being pressed against the nozzle orifice plane.
9. Machine according to claim 8, characterised in that a control pin (223) engaging in a control cam arranged on the cam disc (218) is secured
to the guide arrangement (225).
10. Machine according to one of claims 7 to 9, characterised in that the controllable motor operatively connected to the cam disc (218) having a free-wheel
mechanism is reversible and is operatively connected to a pump in communication with
the sealing bell (203).
11. Machine according to claim 10, characterised in that the pump is connected to the drip tray (211) associated with the wiper lip (209)
by means of a suction line.
12. Machine according to one of claims 7 to 11, characterised in that the pump is connected to an ink source by means of a suction line via the sealing
bell (203) connected to a print head/the print heads (228) in the service position.
13. Machine according to claim 12, characterised in that the print head/heads (228) and the ink source are connected by a portion of the suction
line.
14. Machine according to one of claims 3 to 13, characterised in that the cam disc (218) has an operating cam cooperating with a switch (224) and associated
with the initial position of the service carriage (201).
1. Machine à affranchir comprenant au moins une tête d'impression (228) d'une imprimante
à jet d'encre pour imprimer des objets postaux plats pouvant y être introduits ou
pouvant y défiler, tels que des lettres ou des cartes postales, composée d'un élément
dé guidage (229) disposé autour de la tête d'impression (228) et en avant du plan
des buses de cette dernière, auquel est associé un dispositif de transport transportant
les objets postaux entre lui et des rouleaux de transport situés en face et tournant
autour d'axes disposés transversalement à la direction de transport, sachant que le
dispositif de transport présente deux rouleaux d'entraînement (32, 33) en liaison
d'entraînement qui forment avec l'élément de guidage (229) une ligne de transport
et qui sont montés devant et derrière la tête d'impression (228) par rapport au sens
de transport, et que, en face de ces derniers, est chaque fois disposé un rouleau
de contre-pression (13, 15) pouvant être soulevé de manière réversible qui exerce
une pression sur un rouleau d'entraînement (32, 33) ou sur un objet postal transporté
entre les deux, caractérisée en ce que, pour la maintenance, le nettoyage et l'entretien de la tête d'impression, un chariot
de maintenance (201) entraîné pouvant coulisser transversalement à la direction de
transport des objets postaux, le long d'une disposition de guidage (225) lorsque les
rouleaux de contre-pression (13, 15) sont abaissés, peut être mis dans une position
de maintenance dans laquelle il est situé sous la tête d'impression (228).
2. Machine selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'élément de guidage (229) peut être mis dans une position en retrait par rapport
au plan des ouvertures des buses de la tête d'impression (228) par un levier de commande
(244) relié à l'arbre principal.
3. Machine selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le chariot de maintenance (201 ) est relié par son extrémité arrière à une cheville
excentrique (221) fixée sur un plateau-came (218) pouvant être entraîné autour d'un
axe vertical.
4. Machine selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le chariot de maintenance (201) présente à son extrémité avant une lèvre d'essuyage
(209) s'étendant transversalement à la direction de déplacement et agissant, lors
du déplacement du chariot de maintenance (201), sur le plan des ouvertures de buses
faisant saillie de la tête d'impression (228).
5. Machine selon la revendication 4, caractérisée en ce que la lèvre d'essuyage (209) prend appui avec ressort sur l'élément de guidage (229)
et balaye le plan des ouvertures de buses lors des mouvements coulissants du chariot
de maintenance (201).
6. Machine selon la revendication 4 ou 5, caractérisée en ce que la lèvre d'essuyage (209) est disposée dans un bac de récupération (211).
7. Machine selon l'une des revendications 4 à 6, caractérisée en ce que le chariot de maintenance (201) comporte derrière la lèvre d'essuyage (209) par rapport
au sens d'avance au moins une cloche étanche (203) recouvrant la zone des ouvertures
des buses d'une tête d'impression (228) et pouvant être pressée contre ledit plan
en la soulevant.
8. Machine selon la revendication 7, caractérisée en ce que le chariot de maintenance (201) présente en tant que dispositif de liaison avec le
plateau-came (218) une rainure (215) de chaîne cinématique à coulisse qui maintient
le chariot de maintenance (201) en position de maintenance lors du passage de la cheville
excentrique (221), et en ce que, lorsque le plateau-came (218) en liaison d'entraînement avec la disposition de guidage
(225) poursuit sa rotation, le chariot de maintenance (201) est bloqué en position
de maintenance par les cames de commande de la course (226A, 226B) prévues sur la
disposition de guidage (225), tout en pressant la cloche d'étanchéité (203) contre
le plan des ouvertures des buses.
9. Machine selon la revendication 8, caractérisée en ce qu'une cheville de commande (223) en prise avec une came de commande située sur le plateau-came
(218) est fixée sur la disposition de guidage (225).
10. Machine selon l'une des revendications 7 à 9, caractérisée en ce que le moteur commandable en liaison d'entraînement avec le plateau-came (218) présentant
une roue libre est réalisé réversible et est en liaison d'entraînement avec une pompe
raccordée à la cloche d'étanchéité (203).
11. Machine selon la revendication 10, caractérisé en ce que la pompe est reliée par une conduite d'aspiration au bac de récupération (211) associé
à la lèvre d'essuyage (209).
12. Machine selon l'une des revendications 7 à 11, caractérisée en ce que la pompe est reliée à une réserve d'encre par une conduite d'aspiration, par l'intermédiaire
de la cloche d'étanchéité (203) raccordée en position de maintenance à une tête d'impression
/ aux têtes d'impression (228).
13. Machine selon la revendication 12, caractérisé en ce que la (les) tête(s) d'impression (228) et la réserve d'encre sont reliées entre elles
par un segment de la conduite d'aspiration.
14. Machine selon l'une des revendications 3 à 13, caractérisée en ce que le plateau-came (218) présente une came de commande coopérant avec un interrupteur
(224) et associée à la position de départ du chariot de maintenance (201).