[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung und ein Verfahren zur
Auswertung und Darstellung von zwei- oder dreidimensionalen Datensätzen oder Objekten,
auf ein Computerprogrammprodukt, welches Codeabschnitte umfasst, mit denen das Verfahren
ausgeführt werden kann, sowie die Verwendung des Verfahrens.
[0002] In verschiedenen technischen Bereichen ist es wünschenswert die räumliche Struktur
von dreidimensionalen Objekten zu erfassen. Insbesondere bei medizinischen Untersuchungen
oder zur Vorbereitung von chirurgischen Eingriffen, als auch zum Beispiel zur präzisen
Steuerung der Bestrahlung eines Tumors ist es wünschenswert die Struktur von dreidimensionalen
Objekten, wie zum Beispiel Zellgewebe oder Knochen möglichst genau zu erfassen und
den dreidimensionalen Datensatz abzubilden oder in Form von zweidimensionalen Schnittbildern
darzustellen. Dabei werden durch bekannte Verfahren, wie zum Beispiel Computertomographie
oder Kernspinresonanz mehrere parallel zueinander liegende Schnittebenen des zu untersuchenden
dreidimensionalen Körpers aufgenommen, wobei aus dieser Serie von zweidimensionalen
Bildern auch Daten zur Darstellung von Bildern in Schnittebenen ermittelt werden,
welche nicht parallel zu den Aufnahmeebenen liegen. Wenn zum Beispiel ein Schnittbild
des dreidimensionalen Körpers dargestellt werden soll, welches in einer Ebene liegt,
die senkrecht auf den Aufnahmeebenen steht, stehen nur diskrete Werte als Pixel zur
Verfügung, um dieses Schnittbild zu erzeugen. Beträgt der Abstand der Aufnahmeebenen
zum Beispiel D, so stehen zur Erzeugung eines Schnittbildes in einer senkrecht zu
den Aufnahmeebenen liegenden Ebene nur Pixel auf parallel zueinander liegenden Linien
zur Verfügung, welche den Abstand D aufweisen. Um Farb- bzw. Grauwerte der dazwischen
liegenden Pixel zu ermitteln, werden Interpolationsverfahren angewandt, welche jedoch
häufig nicht zufriedenstellende Ergebnisse liefern.
[0003] Figur lA zeigt ein Bild einer zweidimensionalen geneigten Linie, welches Bilddatenwerte
nur an diskreten Stützstellen aufweist. Dies führt zu der gezeigten der Realität nicht
entsprechenden Stufenform der Linie bzw. des Objekts im Bild. Bekannte Bildinterpolationsverfahren
führen eine lokale Interpolation der Pixel durch, was zum Beispiel zu dem in Figur
1B gezeigten Bild führt. Auch dieses Bild lässt die durch die nur an diskreten Stellen
zur Verfügung stehenden Bilddatenwerte erzeugten Stufen des Körpers noch erkennen.
Bekannte Antialiasingverfahren führen zwar zu einer verbesserten Darstellung, wie
z. B. in Figur 4B gezeigt, diese sind jedoch nur anwendbar, wenn eine analytische
Beschreibung der Objekte vorliegen würde. Dies ist jedoch bei durch Messung gewonnenen
Daten nicht der Fall.
[0004] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Verfahren und eine Vorrichtung
vorzuschlagen, mit welchen die Auswertung und Darstellung von zwei- und dreidimensionalen
Datensätzen verbessert werden kann.
[0005] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren gemäß den Ansprüchen 1 und 8, sowie eine Vorrichtung
mit den Merkmalen gemäß Anspruch 18 gelöst.
[0006] Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0007] Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung wird von zweidimensionalen Aufnahmen eines
zwei- oder dreidimensionalen Körpers, welche zum Beispiel mittels Ultraschall-, Computertomographie-
oder Kernspinresonanz-Verfahren gewonnen wurden, ausgegangen.
[0008] Es wird ein erstes zweidimensionales kontinuierliches Datenmodell der Aufnahmen erzeugt,
indem aus benachbarten Pixeln Flächenelemente gebildet werden, welche geeignet unterteilt
werden können; z. B. wird aus je vier aneinander grenzenden Pixeln ein Quadrat gebildet,
welches z. B. nochmals in zwei oder mehr Dreiecke unterteilt werden kann. Jedoch ist
die Erfindung nicht auf Dreiecke beschränkt. Allgemein können auch andere geeignete
Flächenelemente verwendet werden. Den Eckpunkten der Dreiecke bzw. Flächenelemente
werden die Farb- bzw. Grauwerte der Pixel der zweidimensionalen Aufnahme zugeordnet
bzw. durch z. B. Interpolation gewonnene Zwischenwerte, falls die Eckpunkte nicht
mit den Pixeln zusammenfallen. Farb- bzw. Grauwerte an beliebigen Zwischenwerten im
Inneren der Dreiecke können nun z. B. durch lineare oder eine andere Interpolation
gewonnen werden. Im Falle von grauwertigen Aufnahmen können die Grauwerte als reelle
Funktionswerte und das interpolierte kontinuierliche bzw. Kontinuums-Modell als Höhenfläche
interpretiert werden. Die Eckpunkte der Dreiecke können durch deren (x, y) Koordinaten,
welche als Stützstellen dienen, und dem zugeordneten Farb- bzw. Grauwert bzw. einer
z-Koordinate beschrieben werden. Die lineare Interpolation entspricht in dieser Interpretation
einem Gouraud-Shading. Die Eckpunkte werden in der x-y-Ebene verschoben, um eine Glättung
von Bildkanten zu erreichen und somit die Krümmung einer durch eine Farb- bzw. Grauwertverteilung
definierten Fläche zu verringern bzw. zu minimieren. Somit werden z. B. die Stützstellen
verschoben, wobei z. B. keine Farb- bzw. Grauwerte modifiziert werden müssen oder
Zwischen-Stützstellen mit zu ermittelnden Farb- bzw. Grauwerten eingeführt werden
müssen.
[0009] Es wird angemerkt, dass der Begriff "Krümmung" im Sinne der Erfindung nicht nur die
mathematisch definierte Krümmung umfasst, sondern jede Art der Abweichung von einer
linearen Struktur umfassen kann, d.h. z. B. die Abweichung einer Kurve von einer Geraden
oder einer Fläche von einer Ebene. Folgende Operatoren haben sich zur Durchführung
der Erfindung als vorteilhaft erwiesen:
■ Der als IsoMin bezeichnete Operator ist definiert als Fläche der Projektion eines Flächenelements
in Gradientenrichtung. Dabei wird der Flächeninhalt als Maß der Krümmung verwendet.
Im dreidimensionalen Fall handelt es sich hierbei um die Projektion eines Volumenelements,
z. B. eines Tetraeders, wobei das Volumen des projizierten Tetraeders als Maß der
Krümmung verwendet wird.
■ Der als IsoSmooth bezeichnete Operator ist definiert als das mathematische Krümmungsquadrat orthogonal
zur Gradientenrichtung.
■ Der als GaussMin bezeichnete Operator ist definiert als linearisiertes Produkt der Hauptkrümmungen,
im zweidimensionalen Fall also das Produkt aus der stärksten und schwächsten Krümmung.
[0010] Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung werden Stützstellen in der x-y-Ebene so
verschoben, dass eine z. B. durch einen der oben genannten Operatoren definierte Gesamtkrümmung
verringert oder minimiert wird. Nach erfolgter Verringerung bzw. Minimierung weist
das so erhaltene Bild im Idealfall nicht mehr die stufenförmigen Linien des Ursprungsbildes
auf, wie es bei Verfahren nach dem Stand der Technik der Fall ist. Es ist möglich,
dass an denjenigen Stellen des nach Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
ermittelten Bildes, an welchen Ursprungsdaten vorlagen, neue Bilddaten ermittelt werden,
welche von den Ursprungsdaten verschieden sind, da nicht einfach zwischen diesen Ursprungsdaten
interpoliert wurde, sondern diese Ursprungsdaten infolge des erfindungsgemäßen Verfahrens
verschoben wurden, um das gewünschte Bild zu erzeugen. Es findet jedoch bevorzugt
keine oder nur eine geringe Veränderung der Farb- bzw. Grauwerte der Ursprungsdaten
statt.
[0011] Das durch das erfindungsgemäße Verfahren erzeugte zweidimensionale kontinuierliche
Modell, welches aus einer Vielzahl von nun irregulären Dreiecken gebildet wird, ermöglicht
es auf relativ einfache Weise den so erhaltenen Datensatz wieder in ein reguläres,
zum Beispiel orthogonales Pixelbild umzuwandeln.
[0012] Betrachtet man ein zweidimensionales Bild mit diskreten Ursprungsdaten an bestimmten
Stützstellen, wie zum Beispiel in Figur 1A gezeigt, wobei z. B. hellere Punkte des
Bildes als höhere Punkte einer Fläche betrachtet werden können, so ist zum Beispiel
in Figur 1A eine Grundfläche gezeigt, aus welcher sich ein hell dargestellter Körper
konstanter Höhe erhebt, welcher einen stufenförmigen Umfang hat. Das Ergebnis der
Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens anhand dieses vereinfachten Beispiels
wird in Abbildung Figur 1E gezeigt. Die Stufen des Körpers sind vollständig eliminiert.
[0013] Die erfindungsgemäß verwendeten Daten sind bevorzugt digitale Daten, welche maschinenlesbar
oder in einem digitalen Speicher abgelegt sind.
[0014] Die im Ausgangsdatensatz vorliegenden diskreten Stützpunkte des zu ermittelnden zweidimensionalen
Bildes werden bei der in Figur 1 gezeigten Ausführungsform als Eckpunkte von Dreiecken
betrachtet, so dass die gesamte Bildfläche aus dreieckigen Bildelementen zusammengesetzt
werden kann, wie zum Beispiel in Figur 1C gezeigt. Ein solches trianguliertes Bild
kann als Ausgangsbild für das erfindungsgemäße Verfahren verwendet werden, wobei die
Eckpunkte der Dreiecke so verschoben werden, dass eine durch obige Operatoren definierte
Krümmung einer durch die Farb- bzw. Grauwertverteilung definierten Fläche verringert
oder minimiert wird. Das so ermittelte Bild setzt sich aus Dreiecken zusammen, welche
nicht mehr regulär angeordnet sind und eine andere Geometrie als in Figur 1C aufweisen.
Bedingt durch die Verschiebung der jeweiligen Eckpunkte können die Dreiecke eine unterschiedliche
Form aufweisen, wie in Figur 1D gezeigt. Punkten innerhalb der Dreiecke werden auch
Farb- bzw. Grauwerte zugeordnet. Dies kann zum Beispiel durch Gouraud-Shading erfolgen,
wobei der Fläche des Dreiecks ein sich stetig verändernder Farb- bzw. Grauwert zugeordnet
wird, welcher von den Farb- bzw. Grauwerten der Eckpunkte abhängt, so dass innerhalb
der Dreiecksfläche die durch die Eckwerte definierten Farb- bzw. Grauwerte stetig
ineinander übergehen. Aus diesen so schattierten Dreiecken kann dann das Endbild 1E
ermittelt werden.
[0015] Bevorzugt wird bei dem erfindungsgemäßen Verfahren die Bedingung berücksichtigt,
dass jeder Stützpunkt um maximal einen vorgegebenen Höchstwert verschoben werden kann,
wie zum Beispiel um maximal ein halbes Pixel. Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
wird dann aus einem regulär vorliegenden Stützstellengitter durch Verschiebung der
einzelnen Pixel ein irreguläres Gitter erzeugt, wobei bevorzugt der Betrag der Verschiebung
innerhalb eines vorgegebenen Bereiches liegt. Dabei können auch bestimmte Richtungen
oder Flächen für jedes einzelne Pixel vorgegeben werden, in welchen das Pixel verschoben
werden kann.
[0016] Das Minimieren der Operatoren bzw. die Minimierung oder Verringerung der Krümmung
kann mit einer Vielzahl von Verfahren durchgeführt werden. Zum Beispiel kann unter
Verwendung von Zufallszahlen ein Monte-Carlo-Verfahren oder Simulated Annealing durchgeführt
werden, um ein lokales oder globales Minimum zu finden, wobei dieses Verfahren für
alle oben beschriebenen Operatoren verwendbar ist. Andere gradientenbasierte Verfahren,
welche lokale Minima finden, sind eingeschränkt verwendbar. Insbesondere im Falle
des IsoMin Operators kann zur Minimierung ein Gauß-Seidl Verfahren verwendet werden.
Zur Optimierung der Laufzeit empfiehlt es sich die Datenstruktur so zu wählen, dass
eine vorgegebene Genauigkeit nicht unterschritten wird, wobei zum Beispiel nur eine
bestimmte Anzahl von Nachkommastellen berücksichtigt wird oder eine einfache (integer)
anstatt einer Fliesskomma (float) Genauigkeit bei der Realisierung auf einem Computer
verwendet wird. Das Beschränken der Verschiebungsmöglichkeit eines Datenpunktes zum
Beispiel um maximal ein halbes Pixel in möglicherweise nur einer vorgegebenen Richtung
oder Fläche verringert weiterhin den Rechenaufwand.
[0017] Im Folgenden soll das Verfahren für dreidimensionale Datensätze, in Verallgemeinerung
des zweidimensionalen Falles, erklärt werden. Gemäß diesem Aspekt der Erfindung wird
aus einer Serie von zweidimensionalen Schnittbildern eines dreidimensionalen Objektes
ein erstes dreidimensionales Datenmodell des Körpers erzeugt, wobei aus den in diesem
dreidimensionalen Modell in benachbarten Ebenen liegenden Stützpunkten dreidimensionale
Kuben oder andere geeignete dreidimensionale Objekte gebildet werden. Diese Kuben
können ihrerseits nochmals in z. B. sechs irreguläre Tetraeder unterteilt werden.
Dem Inneren jedes Tetraeders wird in Abhängigkeit von den Farb- bzw. Grauwerten an
seinen vier Eckpunkten ein bestimmter Farb- bzw. Grauwert z. B. durch lineare Interpolation
zugeordnet. Die Eckpunkte werden durch deren (x, y, z) Koordinate (auch Stützstellen
genannt) und dem zugeordneten Farb- bzw. Grauwert (auch t-Koordinate genannt) beschrieben.
Die lineare Interpolation entspricht in dieser Interpretation einem auf 3+1 Dimensionen
verallgemeinerten Gouraud-Shading. Es wird eine Verschiebung der Eckpunkte in (x,
y, z) Richtung durchgeführt, um eine Glättung von Objektkanten zu erreichen. Es werden
also Stützstellen verschoben, wobei z. B. die Farb- bzw. Grauwerte nicht modifiziert
werden müssen oder Zwischen-Stützstellen mit zu ermittelnden Farb- bzw. Grauwerten
nicht eingeführt werden müssen. Die für den zweidimensionalen Fall definierten Operatoren
werden geeignet auf drei Dimensionen verallgemeinert. Sie definieren ein Maß für eine
Krümmung des Kontinuum-Modells und die Weise, wie die Stützstellen zu verschieben
sind.
[0018] Die Stützstellen werden in dem dreidimensionalen Raum bzw. in (x, y, z) Richtung
durch das erfindungsgemäße Verfahren so verschoben, dass die Gesamtkrümmung einer
durch die Farb- bzw. Grauwerte definierte Fläche, welche durch die oben genannten
t-Koordinaten definiert wird, minimiert oder verringert wird. Nach erfolgter Minimierung
weist das so erhaltene Bild nicht mehr die stufenförmigen Linien des Ursprungsbildes
auf. Ebenso kann ein Bereich einer zulässigen Verschiebung einer Stützstelle vorgegeben
werden, wie zum Beispiel eine vorgegebene maximale Entfernung, um welche jede Stützstelle
verschoben werden kann. Dabei können natürlich unterschiedliche Höchstgrenzen in verschiedenen
Richtungen vorgegeben werden, wobei es auch denkbar ist die Verschiebungsmöglichkeit
auf eine gewisse Vorzugsrichtung, wie zum Beispiel die z-Achse oder einen Vorzugsbereich
einzuschränken.
[0019] Der durch das erfindungsgemäße Verfahren erzeugte dreidimensionale Raum, welcher
aus einer Vielzahl von z. B. irregulären Tetraedern gebildet wird, ermöglicht es auf
relativ einfache Weise Bilder beliebig liegender Schnittebenen des Körpers zu erzeugen,
da ein kontinuierlich im Raum definiertes Modell erzeugt wurde. Es ist auch möglich
den so erhaltenen Datensatz wieder in einen regulären zum Beispiel orthogonalen Satz
von Volumenelementen bzw. Voxeln umzuwandeln.
[0020] Ebenso ist es auch möglich zweidimensionale triangulierte Oberflächen von Objekten
eines bestimmten Farb- oder Grauwertbereichs aus dem Datensatz zu extrahieren. Die
dabei entstehende Oberfläche weist keine Diskretisierungsstufen mehr auf.
[0021] Die oben für das zweidimensionale Verfahren beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen
können analog auch beim dreidimensionalen Verfahren eingesetzt werden.
[0022] Die erfindungsgemäßen Verfahren ermöglichen vorteilhaft die Interpolation bzw. geglättete
Darstellung einer nur diskret vorliegenden Funktion, so dass Bilder bzw. Datensätze
höherer Qualität erzeugt werden können.
[0023] Da gemäß einer Ausführungsform der Erfindung die an diskreten Stellen vorliegenden
Stützpunkte um z. B. maximal einen halben Pixel verschoben werden und die Farb- bzw.
Grauwerte an den Stützstellen unverändert bleiben, tritt kein Informationsverlust
auf, wobei eine Abbildung mit hoher Schärfe erhalten werden kann, die zugleich der
Realität nicht entsprechende Stufen in der Abbildung vermeidet. Die Eliminierung von
Diskretisierungsstufen ohne Verlust an Bildschärfe ist mit bisher bekannten Verfahren
nicht möglich.
[0024] Es ist auch möglich das erfindungsgemäße Verfahren auf zwei- oder dreidimensionale
Datensätze ohne Antialiasing anzuwenden, um ein nachträgliches Antialiasing von Bilddaten
zu erreichen, und so die Qualität der Bilder oder Daten zu steigern.
[0025] Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es weiterhin möglich ein dreidimensionales
Datenmodell eines dreidimensionalen Körpers mit zum Beispiel orthogonalen Voxeln aus
einem vorgegebenen Datensatz an bestimmten Stützstellen zu ermitteln, um zum Beispiel
eine weitere Analyse von dreidimensionalen Objekten anhand dieses Datensatzes durchzuführen.
[0026] Ein solcher dreidimensionaler Datensatz wird zum Beispiel bei einer Strahlentherapie
benötigt, um eine optimale Bestrahlungssteuerung durchzuführen, so dass eine möglichst
hohe Strahlendosis in einem bestimmten Gewebebereich erzeugt werden kann, wodurch
beispielsweise ein Tumor zerstört werden soll. Hierbei soll jedoch umliegendes gesundes
Gewebe möglichst gering belastet werden. Eine weitere Anwendung besteht z. B. in einer
sehr genauen Rekonstruktion von Objekt-Oberflächen, z. B. der Wirbelsäule, um eine
hohe Präzision bei Referenzierung und Navigation mit einem Navigationssystem zu erreichen.
[0027] Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist eine Eingabe für einen Ausgangsdatensatz einer
Serie von zweidimensionalen Aufnahmen auf, wobei aus diesem Ausgangsdatensatz ein
beliebiges Schnittbild des dreidimensionalen Körpers erzeugt werden kann. Das so erzeugte
Bild wird an einer Ausgabevorrichtung, wie zum Beispiel einer Anzeige, ausgegeben
oder als Datensatz auf einem geeigneten Medium abgespeichert. Alternativ hierzu ist
es auch möglich einen dreidimensionalen Datensatz zu erzeugen, welcher als Grundlage
zur Erzeugung von Bildern in beliebigen Schnittebenen oder einer weiteren Verarbeitung
der Daten dienen kann.
[0028] Wie oben ausgeführt wird dabei jeweils die durch speziell Operatoren definierte Krümmung
einer durch Farb- bzw. Grauwerte definierten Fläche minimiert.
[0029] Vorteilhaft werden die Eingangsdaten mittels geeigneter Sensoren bei der Durchführung
eines bilderzeugenden Verfahrens aufgenommen, wie zum Beispiel einer Computertomographie
oder Kernspinresonanz. Jedoch ist es auch möglich die Eingangsdaten über ein geeignetes
Speichermedium, wie zum Beispiel eine Diskette oder CD, oder auch über ein Datennetz
einzugeben.
[0030] Die Erfindung bezieht sich weiterhin auf ein Computerprogrammprodukt, welches direkt
in den internen Speicher eines digitalen Computers geladen werden kann und Softwarecodeabschnitte
umfasst, mit denen die Schritte des oben geschilderten erfindungsgemäßen Verfahrens
ausgeführt werden können, wenn das Produkt auf einem Computer läuft.
[0031] Ebenso bezieht sich die Erfindung auf ein Computerprogrammprodukt, das auf einem
computergeeignetem Medium gespeichert ist und folgende Schritte umfasst:
- Einlesen eines diskreten Ausgangsdatensatzes, welcher ein dreidimensionales Objekt
an diskreten Stützstellen beschreibt;
- Minimierung bzw. Verringerung der Krümmung einer durch eine Farb- bzw. Grauwertverteilung
definierten Fläche des Ausgangsdatensatzes; und
- Erzeugung von zweidimensionalen Schnittbildern des dreidimensionalen Körpers oder
Erzeugung eines dreidimensionalen Datensatzes zur kontinuierlichen Beschreibung des
Körpers im dreidimensionalen Raum.
[0032] Weiterhin bezieht sich die Erfindung auf die Verwendung des oben beschriebenen Verfahrens
zur Durchführung einer Strahlentherapie oder eines strahlenchirurgischen Eingriffs
oder zum Zwecke der Navigation.
[0033] Die Erfindung wird nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsformen beschrieben.
Dabei zeigen:
- Figur 1A bis E
- Ein Ausgangsbild mit diskreten Stützstellen, welches gemäß dem Stand der Technik interpoliert
und gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren ausgewertet wird;
- Figur 2
- ein Kernspinresonanzbild, welches gemäß dem Stand der Technik und gemäß dem erfindungsgemäßen
Verfahren ausgewertet wird;
- Figur 3
- ein Bild gemäß einer alternativen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens;
- Figur 4
- der Vergleich der Ergebnisse zweier Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens;
- Figur 5
- eine weitere alternative Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens;
- Figuren 6 und 7
- einen Vergleich von Bildern nach dem Stand der Technik mit einer Ausführungsformen
des erfindungsgemäßen Verfahrens;
- Figur 8
- ein weiteres Bild gemäß einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens; und
- Figur 9
- ein weiterer Vergleich von gemäß der Erfindung ausgewerteten Bildern mit dem Stand
der Technik.
[0034] Figur 1A zeigt einen von links oben nach rechts unten verlaufenden Körper, welcher
aus zur Verfügung stehenden Datenwerten auf zueinander parallel liegenden Linien gebildet
wird. Dabei ergeben sich aufgrund der im Abstand D voneinander entfernten Stützstellen
des Bildes Abstufungen am Umfang des Körpers.
[0035] Figur 1B zeigt den Körper von Figur 1A, welcher nach einem bekannten Verfahren linear
interpoliert wurde.
[0036] Figur 1C zeigt die Triangulierung des in Figur 1A gezeigten Bildes, wobei aus dem
Ursprungsdatensatz ein reguläres Gitter aus Stützstellen erzeugt wird, welche die
Eckpunkte von Dreiecken bilden. Wird als zu minimierender Operator der Operator
IsoMin verwandt, so wird nach dem erfindungsgemäßen Verfahren aus dem in Figur 1C gezeigten
regulären Gitter das in Figur 1D gezeigte irreguläre Gitter erzeugt, bei welchem die
einzelnen Stützstellen um höchstens den Maximalbetrag eines halben Stützstellenabstandes
bzw. Pixels verschoben sind, so dass aus dem stufenförmigen Umriss eine geglättete
Linie erzeugt wird. Unter Verwendung des Gouraud-Shading der durch die einzelnen Stützstellen
definierten verschobenen Dreiecke wird das in Figur 1E gezeigte Bild erzeugt, welches
im Vergleich zum Bild 1B (Stand der Technik) einen geglätteten im wesentlichen stufenlosen
Umriss aufweist. Die anderen Operatoren ergeben sehr ähnliche Resultate.
[0037] Figur 2A zeigt ein durch Kernspinresonanz aufgenommenes Bild eines dreidimensionalen
Objekts, welches wie bei den Figuren 1A bis 1E beschrieben bearbeitet wurde. Dabei
zeigt sich, dass das gemäß der Erfindung bearbeitete Bild 2E qualitativ deutlich besser
ist als das gemäß dem Stand der Technik erzeugte Bild 2B, da es keine stufenförmigen
Linien aufweist. Ein Benutzer erhält somit durch das Bild 2E eine realistischere Abbildung
des dreidimensionalen Körpers.
[0038] Figur 3 zeigt eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens, bei welchem
als Operator zur Bestimmung der Krümmung der
GaussMin Operator verwendet wurde. Nach dem Stand der Technik wurde aus dem Ausgangsbild A
das noch Abstufungen aufweisende Bild 3C erzeugt. Unter Verwendung des
GaussMin Operators konnte das im wesentlichen stufenfreie Bild 3E erzeugt werden.
[0039] Figur 4 zeigt den Vergleich zweier erfindungsgemäßer Verfahren anhand eines Kreises.
Dabei wurde gemäß Figur 4A der
IsoMin Operator zur Messung der Krümmung verwendet. Figur 4C zeigt das Ergebnis eines triangulierten
Bildes bei Verwendung des
IsoSmooth Operators. Die aus den triangulierten und erfindungsgemäß ausgewerteten Bildern 4A
und 4C erzeugten Bilder 4B und 4D zeigen, dass bei Verwendung eines Halbkreises als
Testobjekt der
IsoSmooth Operator ein besseres Ergebnis liefert.
[0040] Figur 5 zeigt eine alternative Ausführungsform der Erfindung. Dabei wurde als Operator
zur Bestimmung der Krümmung der
IsoMin Operator verwendet. Aus den Ausgangsbildem 5A und 5C wurden die Bilder 5B und 5D
gleicher Auflösung erzeugt. Das erfindungsgemäße Verfahren bewirkt, wie deutlich zu
erkennen, ein nachträgliches Antialiasing.
[0041] Die Figuren 6 und 7 zeigen von links nach rechts jeweils koronale und sagittale Schnittbilder
eines menschlichen Kopfes, wobei die linken Bilder eine direkte Darstellung des dreidimensionalen
Datensatzes sind, die mittleren Bilder aus einem dreidimensionalen Datensatz durch
tri-kubische Interpolation erzeugt wurden und die rechten Bilder aus einem dreidimensionalen
Datensatz mit dem erfindungsgemäßen
IsoMin Operator erzeugt wurden. Die auf den rechten Seiten dargestellten Abbildungen zeigen,
dass trotz eines nur an diskreten Stützstellen vorliegenden Ausgangsdatensatzes im
wesentlichen stufenlos verlaufende Linien erzeugt werden konnten.
[0042] Figur 8 zeigt auf der rechten Seite die erfindungsgemäß erzeugten Bilder, im Vergleich
zu einer direkten Darstellung des dreidimensionalen Datensatzes auf der linken Seite.
[0043] Figur 9 zeigt auf der linken Seite die Darstellung eines Körpers nach dem Stand der
Technik. Die mittleren Bilder zeigen die Gewebestruktur und die rechten Bilder die
Knochenstruktur des gleichen dreidimensionalen Objektes, welche jedoch gemäß der Erfindung
ausgewertet wurden.
[0044] Die Erfindung bezieht sich allgemein auf ein Verfahren zur Glättung von durch Diskretisierung
hervorgerufenen Stufen in zweidimensionalen Aufnahmen oder in einer Serie von zweidimensionalen
Aufnahmen, die einen dreidimensionalen Datensatz bilden. Zuerst wird ein erstes zwei-
bzw. dreidimensionales kontinuierliches Datenmodell der Aufnahmen erzeugt, in dem
aneinander grenzende Pixel Quadrate bzw. Kuben bilden, welche ihrerseits nochmals
in Dreiecke bzw. Tetraeder unterteilt werden. Den Eckpunkten werden die Farb- bzw.
Grauwerte der Pixel der Aufnahme zugeordnet. Farb- bzw. Grauwerte an beliebigen Zwischenwerten
im Inneren der Dreiecke bzw. Tetraeder können nun z. B. durch lineare Interpolation
gewonnen werden. Die Glättung der Bildkanten erfolgt durch Verschiebung der Stützstellen
um bevorzugt nicht mehr als einen halben Pixel. Weiterer Bestandteil der Erfindung
sind spezielle zu diesem Zweck entwickelte Operatoren, die ein verallgemeinertes Maß
für die Krümmung des Kontinuum-Modells darstellen und die Weise, wie die Stützstellen
zu verschieben sind, eindeutig festlegen. Die Stützstellen werden so verschoben, dass
die Gesamtkrümmung verringert bzw. minimiert wird. Nach erfolgter Minimierung weist
das so erhaltene Bild nicht mehr die stufenförmigen Linien des Ursprungsbildes auf.
Das so erzeugte kontinuierliche Modell, welches aus einer Vielzahl von nun irregulärem
Dreiecken bzw. Tetraedern gebildet wird, ermöglicht es auf relativ einfache Weise
den so erhaltenen Datensatz wieder in ein reguläres, zum Beispiel orthogonales Pixelbild
umzuwandeln. Ebenso ist es auch möglich zweidimensionale triangulierte Oberflächen
von Objekten eines bestimmten Farb- oder Grauwertbereichs aus dem dreidimensionalen
Datensatz zu extrahieren oder Schnittbilder in beliebigen Ebenen zu erzeugen, welche
nicht in einer Aufnahmeebene liegen.
1. Verfahren zur Erzeugung eines zweidimensionalen Bildes aus einem zweidimensionalen
Ausgangs-Datensatz, der eine Farb- bzw. Grauwertverteilung definiert, wobei:
a) die Stützstellen des Ausgangs-Datensatzes Eckpunkte von Rechtecken sind, welche
in Dreiecke unterteilt werden;
b) dem Innenbereich der Dreiecke Farb- bzw. Grauwerte durch Interpolation der Farb-
bzw. Grauwerte an den Eckpunkten der Dreiecke zugeordnet werden, um ein kontinuierliches
Daten-Modell zu erzeugen;
c) durch Verschieben der Eckpunkte die Krümmungen der durch die Grau- bzw. Farbewertverteilung
definierten Fläche verringert oder minimiert wird, wobei das kontinuierliche Daten-Modell
entsprechend verschoben wird; und
d) aus dem verschobenen kontinuierlichen Daten-Modell ein zweidimensionales, insbesondere
orthogonales Bild erzeugt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei zur Minimierung der Krümmung einzelne Bildelemente
des Ausgangs-Datensatzes nur innerhalb eines vorgegebenen Bereiches verschoben werden
können.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei zur Bestimmung der Krümmung die Fläche der
Projektion eines Dreiecks in Gradientenrichtung verwendet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei zur Bestimmung der Krümmung das mathematische
Krümmungsquadrat orthogonal zur Gradientenrichtung verwendet wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei zur Bestimmung der Krümmung das Produkt der
Hauptkrümmungen verwendet wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei auf Zufallszahlen basierende
Verfahren zur Verringerung bzw. Minimierung der Krümmung eingesetzt werden.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei ein Gauss-Seidl-Verfahren
zur Verringerung bzw. Minimierung der Krümmung eingesetzt wird.
8. Verfahren zur Erzeugung eines dreidimensionalen Datensatzes, welcher durch eine Serie
von zweidimensionalen Datensätzen beschrieben wird, wobei:
a) ein erstes dreidimensionales Modell des dreidimensionalen Raumes aus den zweidimensionalen
Datensätzen erzeugt wird;
b) das dreidimensionale Modell in dreidimensionale Objekte, insbesondere Quader oder
Tetraeder unterteilt wird, die ihrerseits in Tetraeder oder andere dreidimensionale
Objekte unterteilt werden können;
c) dem Innenbereich der dreidimensionalen Objekte bzw. Tetraeder Farb- bzw. Grauwerte
durch Interpolation der Farb- bzw. Grauwerte an den jeweiligen Eckpunkten zugeordnet
werden, um ein kontinuierliches Daten-Modell zu erzeugen; und
d) durch Verschieben der Eckpunkte die Krümmungen der durch die Farb- bzw. Grauwertverteilung
definierten Hyperfläche verringert oder minimiert wird, wobei das kontinuierliche
Daten-Modell entsprechend verschoben wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei aus dem verschobenen kontinuierlichen Model ein neuer
dreidimensionaler, insbesondere orthogonaler Volumen-Datensatz erzeugt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, wobei zur Verringerung bzw. Minimierung der Krümmung
einzelne Stützstellen nur innerhalb eines vorgegebenen Bereiches verschoben werden
können.
11. Verfahren nach Anspruch 8, 9 oder 10, wobei zur Bestimmung der Krümmung die Hyperfläche
der Projektion eines Tetraeders in Gradientenrichtung verwendet wird.
12. Verfahren nach Anspruch 8, 9 oder 10, wobei zur Bestimmung der Krümmung das mathematische
Krümmungsquadrat orthogonal zur Gradientenrichtung verwendet wird.
13. Verfahren nach Anspruch 8, 9 oder 10, wobei zur Bestimmung der Krümmung das Produkt
der Hauptkrümmungen verwendet wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 13, wobei auf Zufallszahlen basierende Verfahren
zur Verringerung bzw. Minimierung der Krümmung eingesetzt werden.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 13, wobei ein Gauss-Seidl-Verfahren zur Verringerung
bzw. Minimierung der Krümmung eingesetzt wird.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 15, wobei aus dem kontinuierlichen Daten-Modell
nach der Verschiebung zweidimensionale Schnittbilder erzeugt werden.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 16, wobei aus dem kontinuierlichen Model
durch Wahl eines Farb- bzw. Grauwert-Grenzwertes zweidimensionale triangulierte Oberflächen
erzeugt werden.
18. Vorrichtung zur Auswertung eines aus einer Mehrzahl von zweidimensionalen Datensätzen
gebildeten Datensatzes zur Beschreibung eines dreidimensionalen Objekts mit:
a) einer Eingabevorrichtung für die Mehrzahl der zweidimensionalen Datensätze;
b) einer Vorrichtung zur Erzeugung eines zweidimensionalen Schnittbildes oder eines
kontinuierlichen dreidimensionalen Datensatzes aus den Eingangsdaten, wobei die Krümmung
von durch Farb- bzw. Grauwerte definierten Flächen bzw. Hyperflächen verringert bzw.
minimiert wird; und
c) einer Ausgabevorrichtung zur Ausgabe des erzeugten Datensatzes.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, wobei die Ausgabevorrichtung eine Anzeigevorrichtung
ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, wobei die Eingabevorrichtung eine Vorrichtung
zur Durchführung einer Computertomographie, eines Ultraschall- oder Kemspinresonanzverfahrens
ist.
21. Computerprogramm, das direkt in den internen Speicher eines digitalen Computers geladen
werden kann und Softwarecodeabschnitte umfasst, mit denen die Schritte gemäß einem
der Ansprüche 1 bis 17 ausgeführt werden können, wenn das Produkt auf einem Computer
läuft.
22. Computerprogrammprodukt, das auf einem computergeeignetem Medium gespeichert ist und
folgende Schritte umfasst:
- Einlesen eines diskreten Ausgangsdatensatzes, welcher ein dreidimensionales Objekt
an diskreten Stützstellen beschreibt;
- Verringerung bzw. Minimierung der Krümmung einer durch eine Farb- bzw. Grauwertverteilung
definierten Fläche des Ausgangsdatensatzes; und
- Erzeugung von zweidimensionalen Schnittbildern des dreidimensionalen Körpers oder
Erzeugung eines dreidimensionalen Datensatzes zur kontinuierlichen Beschreibung des
Körpers im dreidimensionalen Raum.
23. Verwendung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 17 zur Steuerung oder Durchführung
einer Strahlentherapie oder eines strahlenchirurgischen Verfahrens.
24. Verwendung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 17 zur Lokalisierung eines
Objekts oder Navigation mit einem Navigationssystem.