[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Ansteuerschaltung für wenigstens
eine Leuchtdiode bzw. für eine Leuchtdioden-Anordnung, auf eine Leuchtdioden-Anordnung
sowie auf ein Verfahren zur Versorgung einer Konstantstromquelle mit einer Versorgungsspannung.
[0002] Die Erfindung bezieht sich allgemein auf das Gebiet von Leuchtdioden (LED's) und
- genauer gesagt - auf das Gebiet der Verwendung von derartigen LED's zu Beleuchtungszwecken.
Obwohl die Verwendung von LED's für Anzeige (Display)-Anwendungen seit langem bekannt
ist, hat sich die Verwendung dieser Leuchtdioden für Beleuchungszwecke erst in letzter
Zeit entwickelt. Der Grund dafür ist u.a., daß die Ausbeute (Lichtleistung pro Watt)
erst in letzter Zeit derartige Werte erreicht hat, daß der Wirkungsgrad von LED-Beleuchtungseinrichtungen
zufriedenstellend ist. Insbesondere die für die Erzeugung von weissem Licht notwendigen
blauen LED's haben erst in letzter Zeit einen befriedigenden Wirkungsgrad erreicht.
[0003] Die Verwendung von LED's zu Beleuchtungszwecken, insbesondere in einer Matrixanordnung,
um somit einen Art Strahler zu bilden, ist beispielsweise aus dem US-Patent US-A-6
016 038 bekannt.
[0004] Figur 4 zeigt eine Ansteuerschaltung, wie sie in Produkten vorliegt, die von der
Firma Colour Kinetics vertrieben werden und die im wesentlichen dem genannten US-Patent
entsprechen.
[0005] Die Leuchtdiode LED wird dabei mit einer Konstantstromquelle KSQ angesteuert. Die
Konstantstromquelle weist einen Bipolartransistor auf, wobei die Leuchtdiode LED mit
dem Kollektor eines npn-Transistors verbunden ist. Der Emitter des Transistors Q1
der Konstantstromquelle KSQ ist mittels eines Ohm'schen Widerstands R2 mit Masse verbunden
und über die PWM-Schaltung zur Regelung des Stroms zum Steueranschluss des Transistors
Q1 zurückgekoppelt. Der npn-Transistor stellt einen schaltbaren Stromabfluß (auch
als Stromsenke oder auf Englisch "current sink" bezeichnet) dar. Mittels des Ohm'schen
Widerstandes R2 wird der Diodenstrom erfaßt und mittels Änderung der Basisspannung
auf einen Sollwert geregelt.
[0006] Der Transistor Q1 kann den Ausgangsstrom nur konstant halten, solange er nicht übersättigt
ist, d.h. solange die Spannung U
CE zwischen seinem Kollektor und seinem Emitter größer als die Sättigungsspannung U
CESAT ist. Die Sättigungsspannung liegt in der Regel zwischen etwa 0,7 und 1,2 Volt. Gemäß
dem Stand der Technik wird daher als Versorgungsspannung U
CC angelegt, die deutlich über der Summe der Flusspannung an der Leuchtdiode LED und
der Sättigungsspannung U
CESAT liegt. Somit wird eine Sicherheitsmarge geschaffen, um fertigungsbedingte oder thermische
Toleranzen bzw. Schwankungen der Flusspannung der Diode sicher kompensieren zu können.
Es wird somit eine ausreichend große Sicherheitsmarge zu der üblichen Sättigungsspannung
U
CESAT hinzugefügt.
[0007] Eine Ansteuerschaltung der oben beschriebenen Art ist beispielsweise auch aus der
GB 2 333 593 bekannt. Ferner beschreibt die US 5,929,617 einen sog. LDO- (low dropout)
Regler zum Abgeben einer geregelten Spannung an eine Last, wobei die über den Transistor
der Schaltungsanordnung abfallende Spannung überwacht wird. Fällt diese Spannung unter
einen bestimmten Mindestwert, so wird gleichzeitig der der Last zugeführte Strom reduziert,
um ein einen Übergangdes Transistors in einen nicht-regelbaren Bereich zu verhindern.
[0008] Wenn Leuchtdioden für Beleuchtungszwecke verwendet werden und daher entsprechende
dick matrixartig gepackt werden, ist die Wärmeentwicklung bzw. Wärmeabfuhr ein sehr
großes Problem. Wenn nunmehr aus den oben genannten Gründen eine Versorgungsspannung

gewählt wird, fällt die als Sicherheitsmarge gewählte Spannung in der Regel als Verlustleistung
an der Kollektor-Basisstrecke des Transistors Q1 ab, was eine weitere Wärmeerzeugung
bedeutet.
[0009] Angesichts des obigen Problems ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Wärmeentwicklung
bei Ansteuerschaltungen für Leuchtdioden für Beleuchtungszwecke zu verringern. Selbstverständlich
soll dabei das Prinzip beibehalten werden, dass der Transistor der Konstantstromquelle
nicht in die Sättigung gelangen darf.
[0010] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst.
[0011] Erfindungsgemäß ist also eine Ansteuerschaltung für wenigstens eine Leuchtdiode bzw.
Leuchtdiodenanordnung vorgesehen. Die Ansteuerschaltung weist eine Konstantstromquelle
auf, an die eine Versorgungsspannung angelegt ist und die einen Transistor mit einem
Steueranschluß und zwei ausgangsseitigen Anschlüssen aufweist, wobei die Leuchtdiode
bzw. Leuchtdioden-Anordnung in Serie zu einem der ausgangsseitigen Anschlüsse des
Transistors geschaltet ist. Erfindungsgemäß ist eine Regelschleife vorgesehen, die
für den Fall, dass ein Bipolartransistor verwendet wird, die Kollektor-Emitterspannung
und/oder die Kollektor-Basisspannung des Transistors erfaßt. Wird hingegen ein FET-Transistor
verwendet, so wird der Spannungsabfall zwischen den beiden ausgangsseitigen Anschlüssen
des Transistors erfaßt. Die Versorgunsspannung der konstantstromquelle wird dann derart
eingestellt, daß der Spannungsabfall U
CE zwischen den beiden ausgangsseitigen Anschlüssen des Transistors einem Sollwert entspricht,
der oberhalb der Sättigungsspannung U
CESAT des Transistors liegt.
[0012] Die Regelschleife kann eine Funktion zur Signalaufbereitung des erfaßten Spannungsabfalls
aufweisen.
[0013] Erfindungsgemäß ist weiterhin eine Leuchtdioden-Anordnung vorgesehen, die wenigstens
zwei Gruppen an Leuchtdioden unterschiedlicher Farbe aufweist, wobei wiederum jede
Gruppe wenigstens eine Leuchtdiode aufweist. Erfindungsgemäß ist für eine jede Gruppe
an Leuchtdioden eine Ansteuerschaltung wie oben ausgeführt vorgesehen.
[0014] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist ein Verfahren zur Regelung der Versorgungsspannung
einer Konstantstromquelle für wenigstens eine Leuchtdiode vorgesehen. Die Konstantstromquelle
weist einen Transistor mit einem Steueranschluß und zwei ausgangsseitigen Anschlüssen
auf und die Leuchtdiode ist in Serie zu einem der ausgangsseitigen Anschlüsse des
Transistors geschaltet. Das Verfahren weist für den Fall, dass ein Bipolartransistor
verwendet wird, den Schritt der Erfassung der Kollektor-Emitterspannung und/oder der
Kollektor-Basisspannung des Transistors auf. Wird hingegen ein FET-Transistor verwendet,
so wird der Spannungsabfall zwischen den beiden ausgangsseitigen Anschlüssen des Transistors
erfaßt. In einem weiteren Schritt wird die Versorgungsspannung der Konstantstromquelle
derart eingestellt, daß der Spannungsabfall zwischen den beiden ausgangsseitigen Anschlüssen
des Transistors einem Sollwert entspricht, der oberhalb der Sätttigungsspannung U
CESAT des Transistors liegt.
[0015] Der erfaßte Spannungsabfall kann in der Rückfuhrschleife als Signal aufbereitet werden.
[0016] Weitere Merkmale, Vorteile und Eigenschaften der vorliegenden Erfindung werden aus
der folgenden Beschreibung und Ausführungsbeispielen und Bezug nehmend auf die Figuren
der begleitenden Zeichnungen näher ersichtlich.
- Fig. 1
- zeigt eine schematische Ansicht einer Ansteuerschaltung für LED's (genauer gesagt
LED-Arrays), bei der die Konstant-Versorgungsspannung der Konstantstromquelle geregelt
wird.
- Fig. 2
- zeigt eine detaillierte Ansicht der Schaltung von Figur 1,
- Fig. 3
- zeigt die Anwendung jeweils einer Konstantstromquelle, Versorgungsspannung und Regelschleife
für je eine Gruppe an farbigen Leuchtdioden in einem LED-Array, und
- Fig. 4
- zeigt eine bekannte Ansteuerschaltung für Leuchtdioden für Beleuchtungszwecke.
[0017] Vorab sei angemerkt, dass in den Ausführungsbeispielen der Transistor der Konstanstromquelle
ein als Stromsenke geschalteter npn-Bipolartransistor ist. Selbstverständlich kann
dieser durch einen pnp-Transistor als schaltbare Stromquelle ersetzt werden. Darüber
hinaus sind beide Fälle auch in einer FET-Technologie, z.B. mit IGBT's, realisierbar.
[0018] Figur 1 zeigt eine schematische Ansicht einer Ansteuerschaltung für ein LED-Array
5, das mehrere Gruppen 10, 11, 12 jeweils bestehend aus mehreren roten, grünen bzw.
blauen Leuchtdioden aufweist. In dem Ausführungsbeispiel von Fig. 1 wird das gesamte
LED-Array 5 mit Konstantstromquellen 2 versorgt. Für sämtliche Konstantstromquellen
2 ist eine gemeinsame Rückführ- bzw. Regelschleife 6 vorgesehen, die - wie noch später
erläutert werden wird - als Istwert den Spannungsabfall an den ausgangsseitigen Anschlüssen
des Transistors erfaßt und zu einem Leistungsteil 1 mit geregelter (einstellbarer)
DC-Ausgangsspannung zurückführt. Das Leistungsteil 1 versorgt die Konstantstromquellen
2 mit einer geregelten DC-Versorgungsspannung.
[0019] Um verschiedene lichttechnische Effekte beispielsweise durch Änderung der Beleuchtungsstärke
(Dimmen) verschiedener Gruppen 10, 11, 12 der Leuchtdioden des LED-Arrays 5 zu erreichen,
ist eine Ablaufsteuerung (Controller) 9 vorgesehen, die den Sollstrom durch Veränderung
der Spannungssignale an den Steueranschlüssen der Transistoren der Konstantstromquellen
2 einstellen kann. Somit können Helligkeits- und Farbmischungsänderungen erzeugt werden.
[0020] In Figur 2 ist der Aufbau der Konstantstromquelle 2 detailliert dargestellt. Wesentliches
Bauteil der Konstantstromquelle 2 ist ein Transistor, hier ein npn-Bipolartransistor
3, der kollektorseitig mit der Leuchtdiode bzw. einer Leuchtdioden-Anordnung 5 verbunden
ist und dessen Emitter mit einem Meßwiderstand (Ohm'scher Widerstand) 4 verbunden
ist. Da der Strom durch den Meßwiderstand 4 im wesentlichen dem Strom durch die Leuchtdiode
5 entspricht (der Basisstrom kann vernachlässigt werden), ist der Diodenstroms und
kann daher zur Regelung des Diodenstroms durch Veränderung der Spannung an dem Steueranschluß
(Basis) des Transistors 3 verwendet werden.
[0021] Wie bereits eingangs gesagt, muß die Spannungsdifferenz zwischen dem Kollektor und
dem Emitter des Transistors 3 U
CE größer als die Sättigungsspannung U
CESAT des Transistors 3 sein, wenn dieser in der Lage sein soll, den Strom durch die Leuchtdiode
auch bei leicht schwankender Versorgungsspannung U
CC konstant zu halten. Indessen besteht ,wie bereits ausgeführt, das Problem, daß der
Spannungsabfall der Leuchtdiode 5 (Flußspannung) fertigungsbedingt oder auch durch
thermische Änderungen schwanken kann. Falls die Versorgungsspannung U
CC beim Stand der Technik exakt der Summe der Flußspannung der Leuchtdioden 5 und der
Sättigungsspannung U
CESAT des Transistors 3 entsprechen würde, besteht das Problem, daß die Kollektor-Emitterspannung
U
CE an den Transistor 3 unter die Sättigungsspannung U
CESAT des Transistors 3 absinken kann, wenn die Flußspannung 5 der LED beispielsweise bedingt
durch deren Toleranzlage unerwartet groß ist bzw. im zeitlichen Verlauf ansteigt.
In diesem Sättigungsfall könnte der Transistor Q1 den Diodenstrom nicht mehr konstant
halten.
[0022] Wie in Figur 2 ersichtlich, wird bei der vorliegenden Erfindung die Kollektor-Emitterspannung
und/oder die Kollektor-Basisspannung als Istwert der Regelschleife 6 erfaßt. Es ist
anzumerken, daß sich die Kollektor-Emitterspannung von der Kollektor-Basisspannung
nur um den verhältnismäßig konstanten Betrag (beispielsweise 0,6 Volt) der Basis-Emitterspannung
unterscheidet, da die Basis-Emitterstrecke diodenähnliche Eigenschaften hat.
[0023] In der Rückführschleife 6 wird das erfaßte Spannungssignal als Istgröße aufbereitet
und einem Komparator 8 zugeführt, dem darüber hinaus der Sollwert für die Kollektor-Emitterspannung
und/oder Kollektor-Basisspannung an einem Eingang 7 zugeführt wird. Abhängig von der
erfaßten Abweichung Istwert/Sollwert gibt der Komaparator 8 dann ein Steuersignal
an das Leistungsteil 1, das einen AC/DC-Konverter mit geregeltem Ausgang aufweist.
Somit wird abhängig von der erfaßten Differenz die Versorgungssspannung U
CC derart verändert, daß der erfaßte Istwert dem Sollwert entspricht.
[0024] Der Sollwert U
CE wird dabei etwas oberhalb der Sättigungsspannung U
CESAT (allgemein zwischen ca. 0,7 und 1,2 Volt) Transistors gewählt. Entsprechend beträgt
der Sollwert für die Kollektor-Basisspannung U
CB dem Wert der Kollektor-Emitterspannung U
CE abzüglich der Spannung, die über die Basis-Emitterstrecke des Transistors 3 abfällt.
[0025] Aufgrund der Regelung der Versorgungsspannung U
CC abhängig von dem erfaßten Spannungsabfall am Transistor 3 kann die an dem Transistor
3 abfallende Spannung entsprechend knapp über der Sättigungsspannung U
CESAT des Transistors 3 gewählt werden, so daß die Verlustleistung und damit einhergehend
die Wärmeentwicklung an den Transistor 3 verringert werden kann.
[0026] Figur 3 zeigt eine Abwandlung des Prinzips von Figur 1 dahingehend, daß für jede
Gruppe 10, 11, 12 der roten, blauen bzw. grünen Leuchtdioden des LED-Arrays 5 eine
Konstantstromquelle 2 vorgesehen ist, die jeweils für sich selbst eine Rückführschleife
6 und ein Leistungsteil 1 für die Versorgungsspannung aufweist. Die jeweils anderen
Gruppen an Leuchtdioden des LED-Arrays 5 werden von eigenen Konstantstromquellen 2'
versorgt, die ihre eigene Regelschleife und ihr eigenes Leistungsteil aufweisen. Selbstverständlich
ist weiterhin eine gemeinsame Ablaufsteuerung 9 für sämtliche Konstantstromquellen
vorgesehen, die durch entsprechende Beleuchtungssteuerung der verschiedenen Gruppen
10, 11, 12 der Leuchtdioden des LED-Arrays 5 verschiedenartige Beleuchtungseffekte,
wie Farbübergänge und dgl. erzielen kann. Die Ablaufsteuerung 9 kann beispielsweise
durch einen Bus angesteuert werden.
1. Ansteuerschaltung für wenigstens eine Leuchtdiode bzw. Leuchtdioden-Anordnung,
mit einer Konstantstromquelle (2), an die eine Versorgungsspannung (1) angelegt ist
und die einen Bipolartransistor (3) mit einem Steueranschluss und zwei ausgangsseitigen
Anschlüssen aufweist, wobei die Leuchtdiode (5) bzw. Leuchtdioden-Anordnung in Serie
zu einem der ausgangsseitigen Anschlüsse des Transistors (3) geschaltet ist,
gekennzeichnet durch
eine Rückführ- bzw. Regelschleife (6) mit Mitteln zur
- Erfassung der Kollektor-Emitterspannung (UCE) und/oder der Kollektor-Basisspannung (UCB) des Transistors (3), und
- Einstellung der Versorgungsspannung (1) der Konstantstromquelle (2) derart, dass
der Spannungsabfall zwischen den beiden ausgangsseitigen Anschlüssen des Transistors
(3) einem Sollwert entspricht, der oberhalb der Sättigungsspannung des Transistors
(3) liegt.
2. Ansteuerschaltung für wenigstens eine Leuchtdiode bzw. Leuchtdioden-Anordnung,
mit einer Konstantstromquelle (2), an die eine Versorgungsspannung (1) angelegt ist
und die einen FET-Transistor (3) mit einem Steueranschluss und zwei ausgangsseitigen
Anschlüssen aufweist, wobei die Leuchtdiode (5) bzw. Leuchtdioden-Anordnung in Serie
zu einem der ausgangsseitigen Anschlüsse des Transistors (3) geschaltet ist,
gekennzeichnet durch
eine Rückführ- bzw. Regelschleife (6) mit Mitteln zur
- Erfassung des Spannungsabfalls zwischen den beiden ausgangsseitigen Anschlüssen
des Transistors (3), und
- Einstellung der Versorgungsspannung (1) der Konstantstromquelle (2) derart, dass
der Spannungsabfall zwischen den beiden ausgangsseitigen Anschlüssen des Transistors
(3) einem Sollwert entspricht, der oberhalb der Sättigungsspannung des Transistors
(3) liegt.
3. Ansteuerschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückführ- bzw. Regelschleife (6) zur Signalaufbereitung des erfassten Spannungsabfalls
(UCE, UCB) ausgebildet ist.
4. Leuchtdioden-Anordnung,
aufweisend wenigstens zwei Gruppen an Leuchtdioden (10, 11, 12) unterschiedlicher
Farbe, wobei jede Gruppe wenigstens eine Leuchtdiode aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass für eine jede Gruppe an Leuchtdioden eine Ansteuerschaltung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche vorgesehen ist.
5. Verfahren zur Spannungsversorgung einer Konstantstromquelle für wenigstens eine Leuchtdiode,
wobei die Konstantstromquelle (2) einen Bipolartransistor (3) mit einem Steueranschluss
und zwei ausgangsseitigen Anschlüssen aufweist und die Leuchtdiode (5) in Serie zu
einem der ausgangsseitigen Anschlüsse des Transistors (3) geschaltet ist,
aufweisend die folgenden Schritte:
- Erfassung der Kollektor-Emitterspannung (UCE) und/oder der Kollektor-Basisspannung (UCB) des Transistors (3), und
- Einstellung der Versorgungsspannung (1) der Konstantstromquelle (2) derart, dass
der Spannungsabfall zwischen den beiden ausgangsseitigen Anschlüssen des Transistors
(3) einem Sollwert entspricht, der oberhalb der Sättigungsspannung des Transistors
(3) liegt.
6. Verfahren zur Spannungsversorgung einer Konstantstromquelle für wenigstens eine Leuchtdiode,
wobei die Konstantstromquelle (2) einen FET-Transistor (3) mit einem Steueranschluss
und zwei ausgangsseitigen Anschlüssen aufweist und die Leuchtdiode (5) in Serie zu
einem der ausgangsseitigen Anschlüsse des Transistors (3) geschaltet ist, aufweisend
die folgenden Schritte:
- Erfassung des Spannungsabfalls zwischen den beiden ausgangsseitigen Anschlüssen
des Transistors (3), und
- Einstellung der Versorgungsspannung (1) der Konstantstromquelle (2) derart, dass
der Spannungsabfall zwischen den beiden ausgangsseitigen Anschlüssen des Transistors
(3) einem Sollwert entspricht, der oberhalb der Sättigungsspannung des Transistors
(3) liegt.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erfasste Spannungsabfall (UCE, UCB) in einer Rückführ- bzw. Regelschleife (6) signalaufbereitet wird.
1. Control circuit for at least one light emitting diode or light emitting diode arrangement,
having a constant current source (2), to which a supply voltage (1) is applied and
which has a bipolar transistor (3) with a control terminal and two output terminals,
the light emitting diode (5) or light emitting diode arrangement being connected in
series with one of the output terminals of the transistor (3),
characterised by
a feedback or control loop (6) having means for
- detection of the collector-emitter voltage (UCE) and/or of the collector-base voltage (UCB) of the transistor (3), and
- setting the supply voltage (1) of the constant current source (2) such that the
voltage drop between the two output terminals of the transistor (3) corresponds to
a desired value which lies above the saturation voltage of the transistor (3).
2. Control circuit for at least one light emitting diode or light emitting diode arrangement,
having a constant current source (2), to which a supply voltage (1) is applied and
which has an FET transistor (3) with a control terminal and two output terminals,
the light emitting diode (5) or light emitting diode arrangement being connected in
series with one of the output terminals of the transistor (3) ,
characterised by
a feedback or control loop (6) having means for
- detection of the voltage drop between the two output terminals of the transistor
(3), and
- setting the supply voltage (1) of the constant current source (2) such that the
voltage drop between the two output terminals of the transistor (3) corresponds to
a desired value which lies above the saturation voltage of the transistor (3).
3. Control circuit according to any preceding claim,
characterised in that,
the feedback or control loop (6) is constituted for signal processing of the detected
voltage drop (UCE, UCB).
4. Light emitting diode arrangement,
having at least two groups of light emitting diodes of different colour, each group
having at least one light emitting diode,
characterised in that,
for each group of light emitting diodes there is provided a control circuit in accordance
with any preceding claim.
5. Method of voltage supply of a constant current source for at least one light emitting
diode, the constant current source (2) having a bipolar transistor (3) with a control
terminal and two output terminals, and the light emitting diode (5) being connected
in series with one of the output terminals of the transistor (3),
having the following steps:
- detection of the collector-emitter voltage (UCE) and/or of the collector-base voltage (UCB) of the transistor (3), and
- setting the supply voltage (1) of the constant current source (2) such that the
voltage drop between the two output terminals of the transistor (3) corresponds to
a desired value which lies above the saturation voltage of the transistor (3).
6. Method of voltage supply of a constant current source for at least one light emitting
diode, the constant current source (2) having an FET transistor (3) with a control
terminal and two output terminals, and the light emitting diode (5) being connected
in series with one of the output terminals of the transistor (3) ,
having the following steps:
- detection of the voltage drop between the two output terminals of the transistor
(3), and
- setting the supply voltage (1) of the constant current source (2) such that the
voltage drop between the two output terminals of the transistor (3) corresponds to
a desired value which lies above the saturation voltage of the transistor (3).
7. Method according to claim 5 or 6,
characterised in that,
the detected voltage drop (UCE, UCB) is signal processed in a feedback or control loop (6).
1. Circuit d'amorçage pour au moins une diode électroluminescente ou un dispositif de
diodes électroluminescentes,
avec une source de courant constant (2), sur laquelle est appliquée une tension d'alimentation
(1) et qui présente un transistor bipolaire (3) avec un branchement de commande et
deux branchements côté sortie, la diode électroluminescente (5) ou le dispositif de
diodes électroluminescentes étant monté en série avec l'un des branchements côté sortie
du transistor (3),
caractérisé par
une boucle de retour ou une boucle de réglage (6) avec des moyens pour
- l'enregistrement de la tension collecteur-émetteur (UCE) et / ou de la tension collecteur-base (UCB) du transistor (3), et
- le réglage de la tension d'alimentation (1) de la source de courant constant (2),
de telle sorte que la chute de tension entre les deux branchements côté sortie du
transistor (3) corresponde à une valeur de consigne qui se situe au-dessus de la tension
de saturation du transistor (3).
2. Circuit d'amorçage pour au moins une diode électroluminescente ou un dispositif de
diodes électroluminescentes,
avec une source de courant constant (2), sur laquelle est appliquée une tension d'alimentation
(1) et qui présente un transistor à effet de champ (3) avec un branchement de commande
et deux branchements côté sortie, la diode électroluminescente (5) ou le dispositif
de diodes électroluminescentes étant monté en série avec l'un des branchements côté
sortie du transistor (3),
caractérisé par
une boucle de retour ou une boucle de réglage (6) avec des moyens pour
- l'enregistrement de la chute de tension entre les deux branchements côté sortie
du transistor (3), et
- le réglage de la tension d'alimentation (1) de la source de courant constant (2)
de telle sorte que la chute de tension entre les deux branchements côté sortie du
transistor (3) corresponde à une valeur de consigne qui se situe au dessus de la tension
de saturation du transistor (3).
3. Circuit d'amorçage selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la boucle de retour ou la boucle de réglage (6) est réalisée pour le traitement du
signal de la chute de tension enregistrée (UCE, UCB).
4. Dispositif de diodes électroluminescentes,
présentant au moins deux groupes de diodes électroluminescentes (10, 11, 12) de couleur
différente, chaque groupe présentant au moins une diode électroluminescente,
caractérisé en ce que
un circuit d'amorçage selon l'une quelconque des revendications précédentes est prévu
pour chaque groupe de diodes électroluminescentes.
5. Procédé pour l'alimentation en tension d'une source de courant constant pour au moins
une diode électroluminescente,
la source de courant constant (2) présentant un transistor bipolaire (3) avec un branchement
de commande et deux branchements côté sortie et la diode électroluminescente (5) étant
montée en série avec l'un des branchements côté sortie du transistor (3),
présentant les étapes suivantes :
- enregistrement de la tension collecteur-émetteur (UCE) et / ou de la tension de collecteur-base (UCB) du transistor (3), et
- réglage de la tension d'alimentation (1) de la source de courant constant (2), de
telle sorte que la chute de tension entre les deux branchements côté sortie du transistor
(3) corresponde à une valeur de consigne qui est supérieure à la tension de saturation
du transistor (3).
6. Procédé pour l'alimentation en tension d'une source de courant constant pour au moins
une diode électroluminescente,
la source de courant constant (2) présentant un transistor à effet de champ (3) avec
un branchement de commande et deux branchements côté sortie et la diode électroluminescente
(5) étant montée en série avec l'un des branchements côté sortie du transistor (3),
présentant les étapes suivantes :
- enregistrement de la chute de tension entre les deux branchements côté sortie du
transistor (3), et
- réglage de la tension d'alimentation (1) de la source de courant constant (2), de
telle sorte que la chute de tension entre les deux branchements côté sortie du transistor
(3) corresponde à une valeur de consigne qui est supérieure à la tension de saturation
du transistor (3).
7. Procédé selon la revendication 5 ou 6,
caractérisé en ce que
la chute de tension (UCE, UCB) enregistrée est traitée au niveau du signal dans une boucle de retour ou une boucle
de réglage (6).