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<ep-patent-document id="EP01121502A1" file="01121502.xml" lang="de" country="EP" doc-number="1186498" kind="A1" date-publ="20020313" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-0">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTR............................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 (Ver 1.5  21 Nov 2005) -  1100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>1186498</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>20020313</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>01121502.7</B210><B220><date>20010908</date></B220><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>20015631 U</B310><B320><date>20000909</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20020313</date><bnum>200211</bnum></B405><B430><date>20020313</date><bnum>200211</bnum></B430></B400><B500><B510><B516>7</B516><B511> 7B 61D  17/04   A</B511><B512> 7B 61D  27/00   B</B512></B510><B540><B541>de</B541><B542>Querholmanordnung im Einstiegsbereich eines Schienenfahrzeuges</B542><B541>en</B541><B542>Cross member arrangement on the access platform of a railway vehicle</B542><B541>fr</B541><B542>Implantation d'une traverse sur la plateforme d'accès d'un véhicule ferroviaire</B542></B540><B590><B598>2</B598></B590></B500><B700><B710><B711><snm>DaimlerChrysler Rail Systems GmbH</snm><iid>02944400</iid><irf>TH/cj 002006EP</irf><adr><str>Saatwinkler Damm 43</str><city>13627 Berlin</city><ctry>DE</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Ungermann, Steffen</snm><adr><str>Einsteinring 16</str><city>90453 Nürnberg</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Bruderer, Peter</snm><adr><str>Holderenstrasse 17</str><city>9038 Rehetobel</city><ctry>CH</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>Cohausz &amp; Florack</snm><iid>00100244</iid><adr><str>Patentanwälte
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<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Ein Schienenfahrzeug weist in einer Seitenwand eines Wagenkastens eine Türöffnung 8 auf, wobei im Wagenkasten-Innenraum im Bereich der Türöffnung ein Einstiegsbereich 9 und anschließend daran ein mit Sitzen zu bestückender Passagierbereich 11 ausgebildet ist. Zwischen den beiden Bereichen 9, 11 ist eine Trenneinrichtung vorgesehen. Um bei einfachem Aufbau eine Erhöhung des Komforts zu erzielen, weist die Trenneinrichtung einen im Bereich des Wagenkasten-Daches 14 angeordneten, quer zur Wagenkasten-Längsrichtung verlaufenden Querholm 12 auf, der einen beidendig mit der benachbarten Wagenkasten-Seitenwand fest verbundenen Querträger aufnimmt, mittels welchem zumindest eine Luftverteileinrichtung 24 mit Zuluft gespeist wird.<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="97" he="95" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Schienenfahrzeug gemäß dem Oberbegriff des ersten Anspruchs.</p>
<p id="p0002" num="0002">Es ist bei Schienenfahrzeugen ganz allgemein bekannt, zumindest in einer Seitenwand des betreffenden Wagenkastens eine Tür vorzusehen, der im Innenraum des Wagenkastens ein Einstiegsbereich zugeordnet ist, dessen Boden als Stehplatzfläche dient. Seitlich schließt sich an diesen Einstiegsbereich ein Passagierbereich an, der mit Sitzen bestückt ist. Zwischen dem Einstiegsbereich und dem Passagierbereich können senkrecht stehende Haltestangen oder eine Trennwand mit Tür vorgesehen sein, wobei diese Trennelemente einerseits am Boden des Wagenkastens und andererseits an der Innenseite des Wagenkasten-Daches festgesetzt sind (EP 0577938 A1).</p>
<p id="p0003" num="0003">Aufgabe der Erfindung ist es, bei einem Schienenfahrzeug gemäß dem Oberbegriff des ersten Anspruchs Maßnahmen zu treffen, durch welche unter Anwendung einfacher Mittel eine Verbesserung des Fahrkomforts erreicht wird.</p>
<p id="p0004" num="0004">Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß der Erfindung durch die kennzeichnenden Merkmale des ersten Anspruchs. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in weiteren Ansprüchen angegeben.</p>
<p id="p0005" num="0005">Bei einer Ausstattung eines Schienenfahrzeugs gemäß der Erfindung mit einem im Dachbereich angeordneten, quer zur Wagenkasten-Längsrichtung verlaufenden Querholm ergibt sich die Möglichkeit, in diesem Querholm einen Querträger anzuordnen, der beidendig mit den benachbarten Wagenkasten-Seitenwänden fest verbunden ist und dadurch zur Erhöhung der Stabilität des Wagenkastens insgesamt beiträgt. Der nach technischen Gesichtspunkten zu gestaltende Querträger kann dabei mit einer dem<!-- EPO <DP n="2"> --> ästhetischen Empfinden genügenden Verkleidung versehen sein, wodurch sich der so gebildete Querholm optisch angepaßt in den Wagenkasten-Innenausbau einfügen kann. Der Querträger wird dabei zugleich für die Verteilung von Zuluft genutzt, die aus einem auf dem Dach des Wagenkastens angeordneten Luftaufbereitungsgerät zugeführt wird. Aus dem in den Querträger integrierten Luftverteilkanal, der mehrfach im Querträger ausgebildet sein kann, wird beispielsweise gefilterte, aufgeheizte oder gekühlte Frischluft in den Wagenkasten-Innenraum eingeführt. Hierzu weist der Querholm angepaßte Luftverteileinrichtungen auf, die aufbereitete Luft in den Einstiegbereich und den Passagierbereich oder auch nur in einen der beiden einleiten und so für eine angenehme Belüftung des Wagenkasten-Innenraumes dienen. Durch die Anordnung des Querholms im Übergangsbereich zwischen Einstieg und Passagierraum ist es zweckmäßig, in den Querholm eine Anzeigevorrichtung zu integrieren, die sich oberhalb der Köpfe der Passagiere befindet und dadurch von jeder Stelle des Wagenkasten-Innenraums aus zu sehen ist. Der Querholm und insbesondere der darin angeordnete Querträger kann zudem als Halter für wenigstens eine darunter angeordnete Trennwand genutzt werden, durch die bei geöffneter Tür das Einströmen von insbesondere kalter Luft unmittelbar in den Passagierbereich gedämpft oder unterbunden werden kann. Die Trennwand kann dabei mit einer Tür versehen sein, wenn dies zur Erhöhung des Komforts gewünscht wird. Zur Befestigung der feststehenden Trennwandelemente, die insbesondere aus Glas gefertigt sein kann, können Rohre vorgesehen sein, die am Querholm bzw. am Querträger und andererseits unten am Boden des Wagenkastens festgesetzt werden können.</p>
<p id="p0006" num="0006">Die Erfindung ist nachfolgend anhand von Skizzen eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.</p>
<p id="p0007" num="0007">Es zeigen:
<dl id="dl0001" compact="compact">
<dt>Fig. 1</dt><dd>ein Schienenfahrzeug mit Wagenkasten und Tür in verkürzter Seitenansicht,</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>eine perspektivische Innenansicht mit einem Querholm zwischen dem Einstiegsbereich und einem sich daran anschließenden Passagierbereich und</dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>einen in den Querholm zu integrierenden Querträger.</dd>
</dl><!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0008" num="0008">Ein Schienenfahrzeug 1 weist einen Wagenkasten 2 auf, der im Bereich eines kopfseitg angeordneten Führerstandes 3 auf einem zweiachsigen Drehgestell 4 und im Bereich des Übergangs zu einem anschließenden Wagenkasten auf einem Jacobs-Drehgestell 5 abgefedert aufsitzt. In wenigstens einer Seitenwand 6 des Wagenkastens 2 ist eine zweiflügelige Tür 7 in einer angepaßten Türöffnung 8 angeordnet. Im Bereich der Tür 7 ist im Wagenkasten-Innenraum ein Einstiegsbereich 9 und im daran anschließenden, mit Fenstern 10 versehenen Wagenkasten-Abschnitt ein mit nicht dargestellten Sitzen ausgestatteter Passagierraum 11 ausgebildet. Zwischen dem Einstiegsbereich 8 und dem Passagierbereich 11 ist im Wagenkasten-Innenraum oberhalb der Kopfhöhe von Passagieren ein quer zur Wagenkasten-Längsrichtung gelegter Querholm vorgesehen, der bis an die Innenfläche 13 des Wagenkasten-Daches 14 reicht. Im Querholm 12 ist ein Querträger 15 angeordnet, der mit einer zumindest weitgehend selbsttragenden Verkleidung umhüllt ist. Der Querträger 15 ist an seinen gegenüber liegenden Enden mit Befestigungsplatten 16 versehen, mit welchen er an den sich gegenüber liegenden Seitenwänden 6 des Wagenkastens festgesetzt wird. Soll der Querträger zur Versteifung des Wagenkasten-Aufbaus beitragen, wird er starr mit den Seitenwänden 6 zum Beispiel durch Schweißen verbunden. Soll dagegen eine elastische Halterung des Querholms insgesamt erzielt werden, werden die Befestigungsplatten 16 über elastische Elemente mit den Seitenwänden 6 verbunden.</p>
<p id="p0009" num="0009">Im Querträger 15 befinden sich benachbart zu den endständigen Befestigungsplatten 16 Luftverteilkanäle 17, die jeweils einen die Oberseite 18 des Querträgers 15 nach oben hin durchsetzenden Zuluftstutzen 19 aufweisen. Vom Zuluftstutzen 19 führt je eine Zuluftleitung 20 zu einer auf der Oberseite des Daches 14 angeordneten Luftaufbereitungseinrichtung 21, die Filter-, Heiz- und/oder Kühleinrichtungen aufweisen kann.</p>
<p id="p0010" num="0010">Die Luftverteilkanäle 17 weisen in den sich gegenüber liegenden Seitenflanken 22 des Querträgers 15 jeweils Öffnungen 23 auf, die mit Luftverteileinrichtungen 24 im<!-- EPO <DP n="4"> --> Einstiegsbereich 9 und weiteren, nicht dargestellten Luftverteileinrichtungen im Passagierraum 11 kommunizieren. Die Luftverteileinrichtung 24 ist dabei als horizontal liegendes Lamellengitter ausgebildet und schließt unmittelbar an die Innenwand 13 des Wagenkasten-Daches 14 nach unten hin an. Im Passagierbereich 11 sind die nicht dargestellten Luftverteileinrichtungen insbesondere in die Dach-Innenverkleidung integrierte Luftführungskanäle, die sich über die Länge des Passagierbereichs 11 erstrecken und geeignete Luftauslaßeinrichtungen aufweisen.</p>
<p id="p0011" num="0011">In weiterer Ausgestaltung des Querholms 12 kann darin auch eine Anzeigeeinrichtung 25 eingebaut sein, mittels welcher Informationen über die nächste Haltestelle, die Ausstiegsrichtung und dergleichen an den Fahrgast vermittelt werden können.</p>
<p id="p0012" num="0012">Zweckmäßig ist es zudem, am Querholm 12 bzw. unmittelbar am darin integrierten Querträger 15 an dessen Unterseite weitere Teile der Trenneinrichtung, insbesondere senkrechte Haltestangen 26 festzusetzen, die an ihrem entgegen gesetzten unteren Ende am Boden des Passagierbereichs 11 gehalten werden. Die Trenneinrichtung kann zudem auch Trennwände aufweisen, die zwischen die Haltestangen 26 und die jeweils benachbarte Wagenkasten-Seitenwand 6 eingesetzt werden können. Um eine lufttechnische Trennung zwischen dem Einstiegsbereich 9 und dem Passagierbereich 11 zu erzielen, kann zwischen die beiden Haltestangen 26 zusätzlich auch eine Tür eingefügt werden, wobei die Tür und die seitlich anschließenden Trennwände vorzugsweise aus Glas oder einem glasähnlichen Werkstoff bestehen können.</p>
<p id="p0013" num="0013">Insgesamt bildet somit der Querholm 12 ein multifunktionales Bauteil, das bei einfachem Aufbau eine komfortable Gestaltung des Wagenkasten-Innenraumes ermöglicht.</p>
</description><!-- EPO <DP n="5"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Schienenfahrzeug mit einem Wagenkasten, der zumindest in einer Seitenwand eine Tür und im Innenraum zwischen dem der Tür benachbarten Einstiegsbereich und einem anschließenden, mit Sitzen zu bestückenden Passagierbereich eine Trenneinrichtung aufweist,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b>
<claim-text><b>daß</b> die Trenneinrichtung einen im Bereich des Wagenkasten-Daches (14) angeordneten, quer zur Wagenkasten-Längsrichtung verlaufenden Querholm (12) aufweist, der einen beidendig mit der benachbarten Wagenkasten-Seitenwand (6) fest verbundenen Querträger (15) aufnimmt,</claim-text>
<claim-text><b>daß</b> der Querträger (15) mit wenigstens einem Luftverteilkanal (17) versehen ist,</claim-text>
<claim-text><b>daß</b> der Luftverteilkanal (17) an seiner dem Dach (14) des Wagenkastens (2) zugewandten Oberseite (18) wenigstens einen Zuluftstutzen (19) aufweist, und</claim-text>
<claim-text><b>daß</b> an den Luftverteilkanal (17) zumindest an einer Seitenflanke (22) des Querholmes (12) eine Luftverteileinrichtung (24) angeschlossen ist, die in den Einstiegsbereich (9) oder in den Passagierbereich (11) ausmündet.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Schienenfahrzeug nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> im Querholm (12) eine Anzeigevorrichtung (25) angeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Schienenfahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> am Querholm (12) wenigstens eine darunter angeordnete, am Querträger (13) festgesetzte Haltestange (26) und/oder eine Trennwand vorgesehen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Schienenfahrzeug nach Anspruch 3, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> die Trennwand eine Innentür aufweist.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="6"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="163" he="220" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings><!-- EPO <DP n="9000"> -->
<search-report-data id="srep" lang="de" srep-office="EP" date-produced=""><doc-page id="srep0001" file="srep0001.tif" wi="154" he="232" type="tif"/><!-- EPO <DP n="9001"> --><doc-page id="srep0002" file="srep0002.tif" wi="157" he="230" type="tif"/></search-report-data>
</ep-patent-document>
