[0001] Die Erfindung betrifft einen Wagenkasten gemäß dem Oberbegriff des ersten Anspruchs.
[0002] Bei einem bekannten Wagenkasten dieser Art (CA 597198) besteht die Innenverkleidung
im Bereich des Wagenkasten-Daches aus einer unterhalb des Zenits des Daches vorgesehenen
mittleren Teilverkleidung, die mit Abstand unter der Dachinnenwand über daran festgesetzte
Hängehalter angeordnet ist. Quer zur Längsrichtung des Wagenkastens schließen sich
rechts und links an die mittlere Teilverkleidung weitere nach unten abfallende Teilverkleidungen
an, deren obere Endkante am benachbarten Hängehalter festgesetzt ist, der die mittlere
Teilverkleidung hält. Die nach unten gerichteten, gegenüber liegenden Endkanten dieser
Teilverkleidungen sind ihrerseits an Halteschienen festgesetzt, welche sich in Wagenkasten-Längsrichtung
erstrecken. Von diesen Halteschienen läuft jeweils eine weitere Teilverkleidung nach
unten in den Bereich der Oberkanten von Fensteröffnungen in den Seitenwänden des Wagenkastens.
Die unteren Endkanten dieser dritten Teilverkleidungen sind wiederum an einer in Wagenkasten-Längsrichtung
verlaufenden zusätzlichen Halteschiene festgelegt, an welcher auch eine Fensterverkleidungsleiste
gehalten ist, die anderenends mit einem am Fensterrahmen festgesetzten Gummielement
in Eingriff steht. Das jeweils zwischen den Halteschienen sitzende Teilverkleidungselement
ist mit Durchbrüchen versehen, durch die hindurch der Fuß von Trägerelementen läuft,
die an der Seitenwand des Wagenkastens festgesetzt sind und in den Innenraum des Wagenkastens
ragen, wo sie als Gepäckträger ausgebildet sind. Die mittlere Teilverkleidung ist
dabei tiefer abgehängt, als die beiden seitlich sich anschließenden Teilverkleidungen,
wobei die mittlere Teilverkleidung Beleuchtungselemente aufnimmt.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Wagenkasten gemäß dem Oberbegriff
des ersten Anspruchs Maßnahmen zu treffen, durch welche die Innenverkleidung aus einer
geringen Zahl von Bauelementen hergestellt und auf einfache Weise montiert werden
kann.
[0004] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß der Erfindung durch die kennzeichnenden Merkmale
des ersten Anspruchs. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in weiteren Ansprüchen angegeben.
[0005] Bei einem Aufbau eines Wagenkastens gemäß der Erfindung werden vorzugsweise eigenständige
Halteelemente für daran festzusetzende Gepäckträger auch als Einsteckhalterung für
die jeweils einteilige seitliche Teilverkleidung herangezogen, so daß diese seitlichen
Teilverkleidungen nur mit ihrer unteren Endkante in Eingriff mit den Halteelementen
zu stecken sind. Die gegenüber liegenden Endkanten brauchen dann nur noch nach oben
geschwenkt und im oberen Dachbereich an dort vorgesehenen Hängehaltern festgesetzt
zu werden. Eine zusätzliche Unterteilung der seitlichen Teilverkleidungen erübrigt
sich dadurch. Die Halteelemente für den jeweiligen Gepäckträger können mit ihrer Unterkante
nahe dem Bereich der oberen Längskante der benachbarten Fensteröffnungen angeordnet
werden, so daß in diesem Bereich keine zusätzlichen schmalen streifenförmigen Teilverkleidungen
erforderlich sind. Von Vorteil ist dabei auch, daß die seitlichen Teilverkleidungen
auf ihrer der Innenseite der Wagenkasten-Dachwand zugewandten Oberseite in dem Bereich,
welcher zur mittleren Teilverkleidung hin weist, jeweils einstückig angeformte und
in Wagenkasten-Längsrichtung verlaufende Luftkanäle aufweisen kann, für die sonst
eigene Haltemittel vorzusehen und zu montieren sind. Besonders zweckmäßig ist es dann,
zwischen jeder seitlichen Teilverkleidung und der mittleren Teilverkleidung einen
Zuluftkanal zu integrieren, wobei diese Zuluftkanäle mit den Luftkanälen an den seitlichen
Teilverkleidungen kommunizieren und andererseits in den Wagenkasten-Innenraum ausmündende
Luftauslaßelemente aufweisen. Wird dabei die mittlere Teilverkleidung in einer Ebene
angeordnet, die höher als die ihr zugewandten Endkanten der benachbarten Teilverkleidungen
liegt, dann können die Luftauslaßelemente der Zuluftkanäle an ihren einander zugewandten
Seiten vorgesehen werden, so daß eine weitgehend horizontale Ausblasrichtung erzielt
wird. Zweckmäßig ist es dabei, die geschlossene Unterseite des Luftkanals zumindest
annähernd in der Ebene anzuordnen, in welcher die Endkanten der seitlich anschließenden
Teilverkleidungen liegen. Hierbei kann der Zuluftkanal zugleich an seiner Unterseite
mit Beleuchtungsmitteln ausgestattet sein, um eine allgemeine Ausleuchtung des Wagenkasten-Innenraums
zu erzielen. Besonders Zweckmäßig ist es, den Zuluftkanal als eigenständiges Bauteil
auszubilden, das nach unten ausschwenkbar entweder an einer der Teilverkleidungen
oder am benachbarten Hängehalter gelagert ist. Reinigungs- und Reparaturarbeiten können
so in einfacher Weise am Zuluftkanal und den Beleuchtungsmitteln ausgeführt werden.
[0006] Die mittlere Teilverkleidung kann ebenso wie die seitlichen Teilverkleidungen in
Wagenkasten-Längsrichtung aus mehreren Teilabschnitten bestehen. Die mittleren Teilabschnitte
können dabei zumindest an ihren einander zugewandten, quer zur Wagenkasten-Längsrichtung
verlaufenden Querenden nach unten zum Wagenkasten-Innenraum hin abgebogene Kantenstege
aufweisen, durch die eine erhöhte mechanische Stabilität dieser Teilabschnitte erreicht
wird. Dabei bilden diese quer zur Wagenkasten-Längsrichtung verlaufenden Kantenstege
optische Unterbrechungen der sonst langen, mittleren Innenfront. Diese Kantenstege
können dabei bis in die Ebene herunter gezogen werden, in welcher die einander zugewandten
Endkanten der benachbarten seitlichen Teilverkleidungen liegen, so daß vom Betrachter
entferntere Teile der mittleren Innenverkleidung so erscheinen, als ob sie einen stufenlosen,
glatten Übergang zwischen den seitlichen Teilverkleidungen bilden. Auch die seitlichen
Teilverkleidungen können in Wagenkasten-Längsrichtung aus mehreren Teilabschnitten
aufgebaut sein, wobei dann zweckmäßigerweise die quer zur Wagenkasten-Längsrichtung
verlaufenden Stirnenden mit U-förmigen Nutanformungen ausgestattet werden, deren offene
Seiten einander zugewandt sind. Zur spaltfreien Verbindung kann dann in diese sich
gegenüber stehenden offenen Nuten eine Verbindungsleiste eingeschoben werden, die
zugleich auch einen spaltfreien Übergang zwischen den aneinander angrenzenden Teilabschnitten
bewirken.
[0007] Daneben können die Teilverkleidungen in einem Wagenkastenabschnitt, dessen Boden
tiefer angeordnet ist, als der Boden in einem zweiten Wagenkastenabschnitt, einen
größeren Höhenabstand vom zugehörigen Dachabschnitt aufweisen als die Teilverkleidungen
im zweiten Wagenkastenabschnitt. Dadurch können im Raum zwischen den Teilverkleidungen
und der Innendachfläche des niederflurigen ersten Wagenkastenabschnitts relativ großvolumige
Hilfseinrichtungen wie Druckluftbehälter und dergleichen neben üblichen elektrischen
und hydraulischen Leitungen angeordnet werden, während im hochflurigen zweiten Wagenkastenabschnitt
zwischen den Teilverkleidungen und der Dachinnenfläche nur flache oder kleinvolumige
Hilfsmittel wie Leitungen und kleine Steuergeräte untergebracht werden können. Schließlich
ergibt sich auch die Möglichkeit, an der Unterseite der die Gepäckträger tragenden
Halteelemente eine Verblendleiste anzuordnen, die einseitig an der benachbarten Wagenkastenseitenwand
im Bereich der Oberkante der Fenster anliegt und die elektrische Beleuchtungskörper,
insbesondere Punktstrahler aufnehmen kann. Diese Verblendleiste kann somit zugleich
die Verkleidung der oberen Längskante der Fensterausschnitte bzw. der Fensterrahmen
bilden.
[0008] Die Erfindung ist nachfolgend anhand der Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels näher
erläutert.
[0009] Es zeigen:
- Fig.1
- ein Schienenfahrzeug mit einem Wagenkasten, der einen hochflurigen und einen niederflurigen
Wagenkastenabschnitt aufweist,
- Fig. 2
- eine Querschnittsdarstellung durch den Wagenkasten im niederflurigen Wagenkastenabschnitt
und
- Fig. 3
- einen Querschnitt durch den hochflurigen Wagenkastenabschnitt.
[0010] Ein Wagenkasten 1, der auf Fahrwerken 2 abgestützt ist, ist Teil eines nicht weiter
dargestellten Schienenfahrzeugs. Der Wagenkasten 1 weist einen niederflurigen Wagenkastenabschnitt
auf, dessen Boden 3 gegenüber der durch Schienen 4 vorgegebenen Ebene eine geringere
Höhe aufweist, als der Boden 5 des hochflurigen Wagenkastenabschnitts. Der hochflurige
Wagenkastenabschnitt ist dabei an seinem freien Ende mit einem Fahrerhaus 6 abgeschlossen.
Am Übergang zwischen dem niederflurigen Boden 3 und dem hochflurigen Boden 5 befindet
sich in der jeweiligen Seitenwand 6 eine im Bereich des Bodens 3 vorgesehene Tür 7
sowie im Innenraum 8 des Wagenkastens 1 eine Treppe 9 oder auch eine Rampe. In den
Seitenwänden 6 befinden sich zudem Fensteröffnungen 10, die jeweils durch in Fahrtrichtung
gegenläufig geneigte schmale Fensterstützen 11 getrennt sind. Der Innenraum 8 des
Wagenkastens ist in den beiden Wagenkastenabschnitten zum Dach 12 des Wagenkastens
1 hin mit einer Innenverkleidung versehen, die jedenfalls quer zur Wagenkasten-Längsachse,
also in Fahrtrichtung in nur drei Teilverkleidungen 13 und 14 unterteilt ist. Dabei
schließt sich an die mittlere Teilverkleidung 14 zu den Fensteröffnungen 10 hin seitlich
je eine Teilverkleidung 13 an. Dabei sind die beiden dem mittleren Verkleidungsteil
14 benachbarten Teilverkleidungen 13 spiegelbildlich ausgebildet. An den Innenseiten
der Seitenwände 6 sind eng benachbart zu dem Bereich der oberen Längskante 15 der
jeweils benachbarten Fensteröffnung 10 Halteelemente 16 festgesetzt, an welchen einerseits
Gepäckträger 17 befestigt sind und die andererseits nahe der Innenseite der jeweiligen
Seitenwand 6 jeweils eine nach oben offene Nut 18 aufweisen, in welche jeweils von
oben die Längsunterkante 19 der zugeordneten äußeren Teilverkleidung 13 eingesteckt
ist. Das Halteelement 16 erstreckt sich dabei in Wagenkasten-Längsrichtung über den
mit den Teilverkleidungen 13 und 14 zu verkleidenden Längenbereich des jeweiligen
Wagenkastenabschnitts. Dabei tragen die Halteelemente 16 an ihrer Unterseite je eine
Verblendleiste 20, die einseitig eng an die Innenseite der benachbarten Wagenkasten-Seitenwand
6 im Bereich der Oberkante 15 der betreffenden Fensteröffnungen 10 herangeführt ist
und in die z. B. elektrische Beleuchtungskörper integriert sind. Diese Beleuchtungskörper
sind insbesondere als Punktstrahler ausgebildet und in ihrer Strahlungsrichtung so
ausgerichtet, daß sie zu darunter angeordneten Sitzen 21 Licht ausstrahlen können.
[0011] Die seitlichen Teilverkleidungen 13 weisen an ihrer dem Wagenkasten-Dach 12 zugewandten
Oberseite vorzugsweise benachbart zur mittleren Teilverkleidung 14 jeweils einstückig
angeformte, in Wagenkasten-Längsrichtung verlaufende Luftkanäle 22 zur Versorgung
des Wagenkasten-Innenraumes mit gegebenenfalls beheizter oder gekühlter Frischluft
auf. Zur Einleitung der Frischluft in den Wagenkasten-Innenraum 8 ist jeweils zwischen
einer seitlichen Teilverkleidung 13 und der zugehörigen mittleren Teilverkleidung
14 ein Zuluftkanal 23 vorgesehen, der in den Wagenkasten-Innenraum 8 ausmündende Luftauslaßelemente
24 besitzt. Dabei ist die mittlere Teilverkleidung 14 in einer Ebene angeordnet, die
höher als die ihr zugewandten unteren Endkanten 25 der benachbarten seitlichen Teilverkleidungen
13 liegt. Die Luftauslaßelemente 24 sind dabei im jeweiligen Zuluftkanal 23 im Höhenbereich
zwischen den Endkanten 25 und der Unterseite der mittleren Teilverkleidung 14 angeordnet,
so daß sie aufeinander zuweisen und die Luft jeweils zur Wagenkastenmitte hin zumindest
annähernd in waagrechter Richtung ausblasen. Die Zuluftkanäle 23 können zudem an ihrer
Unterseite 26 in den Wagenkasten-Innenraum 8 gerichtete Beleuchtungsmittel aufweisen,
mittels welchen eine allgemeine Ausleuchtung des Wagenkasten-Innenraums 8 erzielt
wird. Dabei liegt die Unterseite 26 der Luftkanäle 23 vorzugsweise zumindest annähernd
in der Ebene, in welcher die Endkanten 25 der seitlich anschließenden Teilverkleidungen
13 liegen, so daß sich die Luftkanäle 23 in die Innenkontur der Innenverkleidung 13,
14 einfügt. Dazu ist auch zumindest die mittlere Teilverkleidung 14 in Wagenkasten-Längsrichtung
aus mehreren Teilabschnitten 14.1 aufgebaut. Die Teilabschnitte 14.1 weisen dabei
an ihren einander zugewandten, quer zur Wagenkasten-Längsridhtung verlaufenden Querenden
nach unten zum Wagenkasten-Innenraum 8 hin abgebogene Kantenstege 27 auf. Diese Kantenstege
27 sind höchstens bis in die Ebene herunter gezogen, in welcher die einander zugewandten
Endkanten 25 der seitlich benachbarten Teilverkleidungen 13 liegen. Die Kantenstege
27 bilden dabei optische Unterbrechungen der Längsfront der mittleren Teilverkleidung
14, die dadurch nach Art einer Cassettendecke unterteilt ist. Benachbarte Kantenstege
27 weisen an ihren unteren Querkanten aufeinander zu gerichtete, waagerecht gerichtete
Schenkel 28 auf, so daß im Bereich der Kantenstege 27 mit ihren Stegen 28 ein balkenartiges
Querelement geschaffen ist.
[0012] Die Luftkanäle 23 sind schwenkbar an einer der benachbarten Teilverkleidungen 13
oder 14 angelenkt, wobei die Teilverkleidungen 13, 14 im Bereich der Luftkanäle 23
über dort angeordnete Befestigungselemente 29 an die Innenseite des Daches 12 angehängt
sind.
[0013] Die seitlichen Teilverkleidungen 13 können ebenso wie die mittlere Teilverkleidung
14 in Wagenkasten-Längsrichtung aus mehreren Teilabschnitten bestehen, welche zumindest
an ihren einander zugewandten, quer zur Wagenkasten-Längsrichtung verlaufenden Stirnenden
U-förmige Nutanformungen aufweisen, deren offene Seiten einander zugewandt sind. In
die jeweils einander benachbarten, mit ihren offenen Seiten einander zugewandten Nutanformungen
können dann Verbindungsleisten eingeschoben werden, welche den sonst vorhandenen Spalt
zwischen den Teilabschnitten der Teilverkleidungen 13 überbrücken bzw. verschließen
und dabei die Teilabschnitte in einer durchgehenden Front halten und verbinden.
[0014] Im Bereich des niederflurigen Bodens 3 steht eine Höhe des Wagenkasten-Innenraumes
zur Verfügung, die es ermöglicht, die dort vorgesehenen Teilverkleidungen 13, 14 mit
größerem Abstand vom Dach 12 anzuordnen, als das im anschließenden zweiten Wagenkastenabschnitt
mit dem hochflurig angeordneten Boden 5 möglich ist. Dadurch können in dem im niederflurigen
Wagenkastenabschnitt zwischen dem Dach 12 und der Innenverkleidung aus den Teilverkleidungen
13, 14 vorhandenen Raum großvolumige Hilfsgerätschaften wie Druckluftbehälter oder
dergleichen neben notwendigen Steuereinrichtungen und Leitungen angeordnet werden,
während im hochflurigen Wagenkastenabschnitt die Zuluftkanäle 22 bis nahe an die Innenseite
des Daches 12 reichen und lediglich Raum für Steuerleitungen, elektronische Geräte
und dergleichen im Bereich der mittleren Teilverkleidung 14 vorhanden ist. Dagegen
können im hochflurigen Wagenkastenabschnitt unter dem Boden 5 Antriebselemente, wie
Motoren, Getriebe, Hilfsbetriebe und dergleichen untergebracht werden.
1. Wagenkasten, insbesondere für ein Schienenfahrzeug, mit einer im Dachbereich vorgesehenen
Innenverkleidung, welche zumindest quer zur Wagenkasten-Längsachse aus mehreren Teilverkleidungen
besteht, von welchen die mittlere Teilverkleidung und seitlich daran anschließende
Teilverkleidungen im Bereich ihrer der mittleren Teilverkleidung zugewandten Endkanten
an der Dachinnenseite festgesetzt sind, und mit Gepäckträgern an gegenüber liegenden
Wagenkasten-Seitenwänden, die unterhalb der Gepäckträger mit Fensteröffnungen versehen
sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Innenverkleidung quer zur Wagenkasten-Längsachse aus insgesamt drei Teilverkleidungen
(13, 14) besteht,
daß an den Seitenwänden (6) Halteelemente (16) festgesetzt sind, an welche die Gepäckträger
(17) angesetzt sind und
daß die Halteelemente (16) jeweils eine nach oben offene Nut (18) aufweisen, in welche
jeweils die Längsunterkante (19) der zugeordneten äußeren Teilverkleidung (13) eingesteckt
ist.
2. Wagenkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente (16) für den jeweiligen Gepäckträger (17) mit ihrer Unterkante
nahe dem Bereich der oberen Längskante (15) der benachbarten Fensteröffnung (10) angeordnet
ist.
3. Wagenkasten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Teilverkleidungen (13) auf ihrer dem Wagenkasten-Dach (12) zugewandten
Oberseite benachbart zur mittleren Teilverkleidung (14) jeweils einstückig angeformte,
in Wagenkasten-Längsrichtung verlaufende Luftkanäle (22) aufweisen.
4. Wagenkasten nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwischen einer äußeren (13) und der zugehörigen mittleren (14) Teilverkleidung
ein Zuluftkanal (23) mit in den Wagenkasten-Innenraum (8) ausmündenden Luftauslaßelementen
(24) vorgesehen ist.
5. Wagenkasten nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Teilverkleidung (14) in einer Ebene angeordnet ist, die höher als die
ihr zugewandten Endkanten (25) der benachbarten Teilverkleidungen (13) liegt und daß
Luftauslaßelemente (4) von Zuluftkanälen (23) an ihren einander zugewandten Seiten
vorgesehen sind.
6. Wagenkasten nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuluftkanal (23) an seiner Unterseite in den Wagenkasten-Innenraum (8) gerichtete
Beleuchtungsmittel (26) aufweist.
7. Wagenkasten nach wengistens einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite des Zuluftkanals (23) zumindest annähernd in der Ebene angeordnet
ist, in welcher die Endkanten (25) der seitlich anschließenden Teilverkleidungen (13)
liegen.
8. Wagenkasten nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die mittlere Teilverkleidung (14) in Wagenkasten-Längsrichtung aus mehreren
Teilabschnitten (14.1) besteht, die zumindest an ihren einander zugewandten, quer
zur Wagenkasten-Längsrichtung verlaufenden Querenden nach unten zum Wagenkasten-Innenraum
(8) hin abgebogene Kantenstege (27) aufweisen.
9. Wagenkasten nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kantenstege (27) höchstens bis in die Ebene herunter gezogen sind, in welcher
die einander zugewandten Endkanten (25) der benachbarten seitlichen Teilverkleidungen
(13) liegen.
10. Wagenkasten nach wenigstens einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuluftkanal (23) nach unten schwenkbar angeordnet ist.
11. Wagenkasten nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die seitlichen Teilverkleidungen (13) in Wagenkasten-Längsrichtung aus
mehreren Teilabschnitten bestehen, die zumindest an ihren einander zugewandten, quer
zur Wagenkasten-Längsrichtung verlaufenden Stirnenden U-förmige Nutanformungen aufweisen,
deren offene Seiten einander zugewandt sind und daß in die einander benachbarten Nutanformungen
Verbindungsleisten eingesetzt sind.
12. Wagenkasten nach wengistens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilverkleidungen (13, 14) in einem niederflurigen Wagenkastenabschnitt, dessen
Boden (3) tiefer angeordnet ist als der Boden (5) in einem zweiten hochflurigen Wagenkastenabschnitt,
einen größeren Abstand vom zugehörigen Dachabschnitt aufweisen, als die Teilverkleidungen
(13, 14) im zweiten; hochflurigen Wagenkastenabschnitt.
13. Wagenkasten nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente (16) an ihrer Unterseite je eine Verblendleiste (20) tragen, die
einseitig eng an der benachbarten Wagenkasten-Seitenwand (6) im Bereich der Oberkante
(15) der Fenster (10) anliegt und in die elektrische Beleuchtungskörper integriert
sind.