(57) Es wird eine Pressenanordung (10) zur Behandlung einer Faserstoffbahn, insbesondere
Papier-, Karton- oder Tissuebahn, in einem zwischen einer Schuhpreßwalze (12) und
einer Gegenfläche (14) gebildeten, in Bahnlaufrichtung verlängerten Preßpalt (16)
beschrieben. Die Schuhpreßwalze (12) imßast einen drehfest gelagerten Träger (18),
einen um den Träger (18) umlaufenden flexiblen Preßmantel (20) sowie wenigstens einen
am Träger (18) abgestützen Preßschuh (22), über den der flexible Preßmantel (20) gegen
die Gegenfläche (14) preßbar und der in Mantellaufrichtung (27) über den Preßspalt
(16) hinaus durch einen Auslauf (24) verlängert ist. Der preßmantel (20) ist bei gegen
die Gegenfläche (14) gepreßtem Preßschuh (22) durch diesen so geführt, daß er im Bereich
des Preßspaltes (16) radial außerhalb der Kreisbahn (26) verläuft, die sich bei angenommen
durchgehend Kreiszylindrischer Bahnführung ergeben würde, und im Bereich des freien
Endes (28) des Auslaufs an diesem anliegt.
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