[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Drosselklappenstutzen, insbesondere für einen
Verbrennungsmotor eines Kraftfahrzeugs, mit einem rohrförmigen Stutzenteil, das zumindest
einen Außenmantel, einen Innenmantel, eine erste Stirnfläche und eine zweite Stirnfläche
umfaßt, wobei der Innenmantel einen von einem gasförmigen Medium in einer Hauptströmungsrichtung
durchströmbaren Durchströmungskanal bildet, wobei in dem Durchströmungskanal eine
auf einer Drosselklappenwelle befestigte Drosselklappe schwenkbar angeordnet ist.
[0002] Zur Steuerung der Frischgasmenge eines Kraftfahrzeugs werden üblicherweise Drosselklappenstutzen
eingesetzt. Drosselklappenstutzen umfassen ein Gehäuse mit einem Durchströmungskanal
und ein in dem Durchströmungskanal angeordnetes Drosselorgan. Das Drosselorgan nimmt
für den Durchlass einer bestimmten Frischgasmenge eine bestimmte Stellung in dem Durchströmungskanal
ein. Hierzu ist das Drosselorgan mechanisch oder elektronisch ansteuerbar.
[0003] Gehäuse von Drosselklappenstutzen werden üblicherweise aus Kunststoff oder aus Metall
hergestellt. Gehäuse von Drosselklappenstutzen die aus Metall, beispielsweise Aluminium,
gefertigt sind, können besonders genau gefertigt werden und können daher besonders
geringe Toleranzen aufweisen. Geringe Toleranzen sind insbesondere dann für einen
Drosselklappenstutzen im Bereich der Drosselklappe erforderlich, wenn die durch den
Durchströmungskanal des Drosselklappenstutzens hindurchtretende Menge an Strömungsmedium
schon durch eine besonders geringe Bewegung der Drosselklappe beeinflußbar sein soll.
Im Schließbereich der Drosselklappe werden diese Anforderungen auch Leckluftanforderungen
genannt. Metallgehäuse von Drosselklappenstutzen weisen jedoch den Nachteil auf, daß
nach einer Herstellung des Gehäuses, beispielsweise im Druckgußverfahren, üblicherweise
eine aufwendige Nachbearbeitung des Gehäuses erforderlich ist. Beispielsweise ist
eine Nachbearbeitung von Gehäusen aus Aluminium notwendig, um die im und am Gehäuse
vorgesehenen funktionalen Anforderungen zu gewährleisten. Funktionale Anforderungen
sind insbesondere der Durchströmungskanal, die Aufnahme für den Stellantrieb und Getriebeachsabstände.
Auch ist üblicherweise eine genaue Bearbeitung der Lagersitze notwendig, da erst durch
den Preßsitz am Nadellager das richtige Betriebsspiel (Lagerluft) hergestellt wird.
[0004] Aus Kunststoff gefertigte Gehäuse von Drosselklappenstutzen weisen ein geringeres
Gewicht auf als Gehäuse von Drosselklappenstutzen, die im wesentlichen aus Metall,
insbesondere Aluminium, gefertigt sind. Weiterhin ist auch das Material Kunststoff
besonders einfach an verschiedenste geometrische Ausprägungen des Gehäuses anpaßbar.
Bei im Spritzgußverfahren hergestellten Kunststoffgehäusen können außerdem Einsätze,
beispielsweise Lager für die Lagerung der Drosselklappenwelle, in das Gehäuse eingespritzt
werden.
[0005] Im Spritzgussverfahren aus Kunststoff hergestellte Gehäuse von Drosselklappenstutzen
weisen jedoch den Nachteil auf, dass sie während und nach dem Spritzgussverfahren
schrumpfen. Ausserdem können sich derartige Gehäuse nach dem Entformen verziehen,
also bei der Herausnahme aus der Spritzgussform verformen. Auch sind aus Kunststoff
gefertigte Gehäuse von Drosselklappenstutzen nicht besonders formstabil in einem besonders
grossen Temperaturbereich. Gehäuse von Drosselklappenstutzen sind einerseits bei einem
Kraftfahrzeug Aussentemperaturen von bis zu -40°C ausgesetzt. Andererseits kann beim
Betrieb des Drosselklappenstutzens die Temperatur des Drosselklappenstutzens bis über
100 °C ansteigen. Diese grossen Temperaturschwankungen können zu nachteiligen Verformungen
des Kunststoffs im Verschwenkbereich der Drosselklappe führen. Diese Verformungen
wiederum können dazu führen, dass die besonders hohe Passgenauigkeit der Drosselklappe
in dem Gehäuse im Laufe der Zeit abnimmt. Besonders hohe Passgenauigkeit bedeutet
hierbei beispielsweise Passgenauigkeiten des Gehäuses des Drosselklappenstutzens im
Bereich von 0 bis 30 µm, sofern das Gehäuse in Bezug auf das Mass für den Durchströmungskanal
beispielsweise der ISO-Toleranz unterliegt. Als Folge von Formveränderungen des Durchströmungskanals
können die besonders hohen Leckluftanforderungen, insbesondere bei Leerlaufstellung
der Drosselklappe, nicht mehr eingehalten werden. Hiermit verbunden ist ein vergrösserter
Kraftstoffverbrauch und eine verminderte Abgasqualität. Für einen gleichbleibenden
Kraftstoffverbrauch und eine gleichbleibende Abgasqualität ist also eine Formstabilität
des Gehäuses des Drosselklappenstutzens, insbesondere des Durchströmungskanals, über
eine Vielzahl von Jahren erforderlich.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Drosselklappenstutzen der oben
genannten Art anzugeben, der ein besonders geringes Gewicht aufweist und mit besonders
geringem Aufwand herzustellen ist und dessen Durchströmungskanal bei besonders starken
thermischen Belastungen eine besonders hohe Formstabilität aufweist. Außerdem sollte
der Drosselklappenstutzen besonders einfach an verschieden Einbaugegebenheiten anpaßbar
sein.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Außenmantel des rohrförmigen
Stutzenteils zumindest teilweise von einem Gehäuse aus Kunststoff umgeben ist, wobei
in dem Gehäuse zumindest ein Stellantrieb für die Drosselklappenwelle angeordnet ist
und wobei das rohrförmige Stutzenteil überwiegend aus Metall besteht.
[0008] Die Erfindung geht dabei von der Überlegung aus, dass ein Drosselklappenstutzen,
der ein besonders geringes Gewicht aufweist und der mit besonders geringem Aufwand
herzustellen ist, wobei gleichzeitig der Durchströmungskanal des Drosselklappenstutzens
auch bei besonders starken thermischen Belastungen ein besonders hohes Maß an Formstabilität
aufweist, einen Durchströmungskanal aufweisen sollte, der zumindest im Bereich der
Drosselklappe von einem Bauteil aus Metall gebildet ist. Denn Metall erweist sich
auch bei besonders starken thermischen Belastungen als besonders formstabil. Zudem
läßt sich üblicherweise Metall formgenauer fertigen als Kunststoff. Außerdem kann
ein Bauteil aus Metall eine besonders gute thermische Anbindung an elektromechanische
Bauteile wie bspw. den Stellantrieb des Drosselklappenstutzens gewährleisten. Dennoch
sollten mit dem den Durchströmungskanal umschließenden Metall nicht die übliche aufwendige
Nachbearbeitung eines aus Metall gefertigten Gehäuses eines Drosselklappenstutzens
verbunden sein, um eine besonders einfache Herstellung des Drosselklappenstutzens
zu gewährleisten. Daher sollte nur der Durchströmungskanal von einem aus Metall gefertigten
Bauteil gebildet sein. Für einen besonders geringen Herstellungsaufwand des Drosselklappenstutzens
könnte dabei der Durchströmungskanal des Drosselklappenstutzens durch ein Standardbauteil
aus Metall gebildet sein. Hierzu eignet sich ein rohrförmiges Stutzenteil, das als
ein Standardbauteil verfügbar ist.
[0009] Um nun gleichzeitig einen besonders geringen Herstellungsaufwand des Drosselklappenstutzens
sowie ein besonders geringes Gewicht des Drosselklappenstutzens und eine besonders
einfache Anpaßbarkeit des Drosselklappenstutzens an verschiedene Einbaugegebenheiten
zu gewährleisten, sind die weiteren Elemente des Drosselklappenstutzens sowie das
rohrförmige Stutzenteil von Kunststoff gehäuseartig umspritzt. Dabei umschließt das
Gehäuse aus Kunststoff das rohrförmige Stutzenteil von außen zumindest teilweise.
Der Durchströmungskanal ist hierbei durch den Innenmantel des rohrförmigen Stutzenteils
gebildet und besteht aus Metall. Es können aber Aussparungen oder Bohrungen in dem
Innenmantel des rohrförmigen Stutzenteils angeordnet sein, über die beispielsweise
Meßinstrumente in Kontakt mit dem Durchströmungskanal gelangen. Diese Aussparungen
oder Bohrungen können mit Kunststoff verschlossen sein, um zur Vermeidung von Verwirbelungen
im Durchströmungskanal einen glatten Innenmantel mit dem Innenmantel des rohrförmigen
Stutzenteils zu bilden. Dann ist der Durchströmungskanal nicht vollständig aber nahezu
vollständig aus Metall gebildet.
[0010] Das anzuspritzende Gehäuse ist dabei für unterschiedliche Drosselklappenstutzen an
spezifische Einbaugegebenheiten anpaßbar. Der Drosselklappenstutzen wird also aus
einem einheitlichen Standardbauteil, dem rohrförmigen Stutzenteil, und einem unterschiedlichen,
spezifisch anpaßbaren Element, dem an das rohrförmige Stutzenteil anzuspritzenden
Gehäuse, gebildet.
[0011] Vorteilhafterweise ist zumindest die erste Stirnfläche des rohrförmigen Stutzenteils
von Kunststoff umgeben. Hierdurch ist der Innenmantel des rohrförmigen Stutzenteils
besonders zuverlässig zumindest von der ersten Stirnfläche her zuverlässig gegen vor
Verunreinigungen geschützt, die von außen in den Durchströmungskanal gelangen können.
[0012] Vorteilhafterweise ist der Außenmantel des rohrförmigen Stutzenteils von dem Gehäuse
radial umlaufend umschlossen. Diese Anordnung des Gehäuses an dem rohrförmigen Stutzenteil
gewährleistet besonders zuverlässig, daß das rohrförmige Stutzenteil fest mit dem
Gehäuse verbunden ist.
[0013] In dem Gehäuse ist vorteilhafterweise zusätzlich eine Positionserfassungseinrichtung
für die Drosselklappenwelle angeordnet. Mittels einer Positionserfassungseinrichtung
ist sicher gestellt, dass die jeweils aktuelle Position der Drosselklappenwelle erfassbar
ist und mit einer Soll-Position der Drosselklappenwelle verglichen werden kann. Dies
ist insbesondere dann der Fall, wenn eine Steuereinheit in dem Verbrennungsmotor des
Kraftfahrzeugs oder in dem Kraftfahrzeug vorgesehen ist, der die jeweils aktuelle
Position der Drosselklappenwelle zuführbar ist und die zumindest in Abhängigkeit von
der Soll-Position der Drosselklappenwelle den Stellantrieb so ansteuert, daß die Differenz
zwischen Ist-Position und Soll-Position der Drosselklappenwelle besonders gering oder
im Idealfall Null ist.
[0014] Vorteilhafterweise ist in dem Gehäuse zusätzlich ein Rückstellfedersystem für die
Drosselklappenwelle angeordnet. Ein Rückstellfedersystem bewirkt bei einem Ausfall
des Stellantriebs, daß die Drosselklappenwelle mit der auf ihr angeordneten Drosselklappe
in eine Position gebracht wird, die üblicherweise einer Leerlaufposition des Verbrennungsmotors
des Kraftfahrzeugs entspricht.
[0015] Das rohrförmige Stutzenteil weist vorteilhafterweise von seiner äußeren Mantelfläche
radial hervorstehende Fortsätze auf. Mittels dieser Fortsätze ist das rohrförmige
Stutzenteil in dem Gehäuse aus Kunststoff verankerbar.
[0016] Vorteilhafterweise sind die Fortsätze jedoch zur Aufnahme der Lager der Drosselklappenwelle
vorgesehen. Dadurch sind die Lager in die mechanische Festigkeit des Stutzens integriert.
Durch diese Anordnung der Lager ist die Drosselklappenwelle besonders stabil in dem
rohrförmigen Stutzenteil gelagert.
[0017] Vorteilhafterweise ist für den Stellantrieb eine Grundplatte aus Metall vorgesehen,
die zumindest teilweise von dem Gehäuse umgeben und einstückig mit dem rohrförmigen
Stutzenteil ausgebildet ist. Hierdurch ist der Stellantrieb thermisch an das rohrförmige
Stutzenteil angebunden. Beim Betrieb des Drosselklappenstutzens kann dann die im Stellantrieb
entstehende Wärme über die Verbindung zu dem rohrförmigen Stutzen in den Bereich des
Durchströmungskanals gelangen und wird dort durch das durch den Durchströmungskanal
hindurchtretende gasförmige Medium abgeführt. Mit anderen Worten: Das durch die Wärme
des Stellantriebs zumindest erwärmte rohrförmige Stutzenteil wird durch das durch
den Durchströmungskanal hindurchtretende Medium gekühlt. Zudem ist bei der Befestigung
des Stellantriebs in dem Gehäuse die Position des Stellantriebs fest vorgegeben, wodurch
aufwendige Justagearbeiten für den Stellantrieb nicht erforderlich sind.
[0018] Vorteilhafterweise weist das rohrförmige Stutzenteil einen ersten Endbereich und
einen zweiten Endbereich auf, wobei an dem ersten Endbereich Flanschaugen angeordnet
sind, die einstückig mit dem rohrförmigen Stutzenteil ausgeführt sind und zur Verbindung
des rohrförmigen Stutzenteils mit einem ersten Anschlussrohr vorgesehen sind. Über
einstückig mit dem rohrförmigen Stutzenteil ausgeführte Flanschaugen ist der Drosselklappenstutzen
in besonders einfacher Weise mit bspw. einem ersten Anschlussrohr verbindbar, wodurch
zusätzliche Befestigungsmittel verzichtbar sind.
[0019] Vorteilhafterweise sind an dem zweiten Endbereich Befestigungsmittel angeordnet,
die einstückig mit dem zweiten Endbereich ausgebildet sind und zur Verbindung des
rohrförmigen Stutzenteils mit einem zweiten Anschlussrohr vorgesehen sind. Diese Befestigungsmittel
sind vorteilhafterweise Rastmittel. Denn über Rastmittel braucht der Drosselklappenstutzen
nur bspw. in ein zweites Anschlussrohr eingerastet zu werden und ist dann mit diesem
schlüssig verbunden.
[0020] Vorteilhafterweise weist das Gehäuse zur Verbindung mit dem ersten Anschlußrohr und/oder
dem zweiten Anschlußrohr Flanschaugen auf, die einstückig mit dem Gehäuse ausgeführt
sind und in denen vorteilhafterweise eine Hülse angeordnet ist. Die Hülse kann dabei
bei der Herstellung des Gehäuses in die Form des Gehäuses eingelegt und dann mit Kunststoff
umspritzt werden. Eine Hülse in einem Flanschauge aus Kunststoff stabilisiert das
Flanschauge aus Kunststoff zusätzlich. Damit ist eine besonders starre Verbindung
des Flanschauges mit weiteren, außerhalb des Drosselklappenstutzens angeordneten Elementen
des Verbrennungsmotors und/oder des Kraftfahrzeugs gewährleistet.
[0021] Vorteilhafterweise ist das rohrförmige Stutzenteil aus Aluminium gefertigt. Aluminium
lässt sich besonders einfach mit einer besonders hohen Genauigkeit verarbeiten.
[0022] Vorteilhafterweise ist das rohrförmige Stutzenteil im Schwenkbereich der Drosselklappe
annähernd kalottenförmig ausgebildet. Dieser Bereich der Drosselklappe wird auch Leerlaufbereich
oder Niedriglastbereich genannt. Weist das rohrförmige Stutzenteil zumindest im Bereich
der Drosselklappe eine Kalotte auf, so kann hierdurch die Kennlinie des Drosselklappenstutzens
an spezielle Anforderungen angepasst werden. Die Kennlinie eines Drosselklappenstutzens
beschreibt die Abhängigkeit zwischen dem Arbeitsbereich oder dem Öffnungswinkel der
Drosselklappe und der Masse an gasförmigem Medium, die durch den Durchströmungskanal
des Drosselklappenstutzens hindurchtritt.
[0023] Vorteilhafterweise ist das Gehäuse durch einen Gehäusedeckel verschlossen, der mittels
Laserschweißen an dem Gehäuse befestigt ist. Diese besonders dauerhafte Verbindung
des Gehäuses mit dem Gehäusedeckel gewährleistet besonders zuverlässig, dass das Gehäuse
auch über einen besonders langen Zeitraum des Betriebes des Drosselklappenstutzens
gegen von außen eindringenden Schmutz zuverlässig abgedichtet ist. Alternativ kann
jedoch der Gehäusedeckel auch auf das Gehäuse aufgeklebt werden.
[0024] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass ein Standardbauteil
wie ein rohrförmiges Stutzenteil verwendet wird um verschiedensten Anforderungen der
sogenannten Schnittstelle "Stutzen" Rechnung zu tragen. Denn Kunststoff eignet sich
bis heute nicht dazu, alle verwendeten und bekannten Schnittstellen herzustellen.
Zudem lassen sich bei einem rohrförmigen Stutzenteil aus Metall, insbesondere Aluminium,
verschiedenste Innenkonturen je nach Anforderung in besonders einfacher Weise einprägen.
Gleichzeitig weist Metall eine besonders hohe Formstabilität auch bei extremen thermischen
Belastungen auf. Dabei lassen sich spezifische Anforderungen für einen Drosselklappenstutzen
in Bezug auf die vorhandenen Einbaugegebenheiten dadurch berücksichtigen, dass die
Kunststoffform des Gehäuses variiert wird. Dadurch wird auch erreicht, daß ein derartiger
Drosselklappenstutzen deutlich leichter als ein aus Metall gefertigter herkömmlicher
Drosselklappenstutzen ist.
[0025] Der rohrförmige Stutzen ist also ein Standardbauteil, das zur Anpassung an verschiedene
Kraftfahrzeugtypen mit einem geeigneten Gehäuse umspritzt wird. Damit fällt der Herstellungsaufwand
eines Drosselklappenstutzens für eine Vielzahl von Kraftfahrzeugen und / oder Verbrennungsmotoren
besonders gering aus. Hierbei gewährleistet die besonders hohe Verwindungssteifigkeit
des aus Metall gefertigten rohrförmigen Stutzens in Verbindung mit der besonders geringen
Verwindungssteife des Kunststoffs ein besonders hohes Maß an Formstabilität für den
jeweiligen Drosselklappenstutzen. Insbesondere ist ein Verbiegen des von den Maßen
her kritischen Stutzenbereichs beim Anordnen auf sogenannten unebenen Saugrohren so
gut wie ausgeschlossen. Gleichzeitig vermeidet das rohrförmige Stutzenteil aus Metall
besonders zuverlässig aufgrund seiner besonders glatten Innenkontur Verwirbelungen
des Strömungsmediums im Durchströmungskanal.
[0026] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand einer Zeichnung näher erläutert.
Darin zeigen:
- Figur 1
- schematisch einen Drosselklappenstutzen im Querschnitt in einer ersten Ausführung,
- Figur 2
- schematisch den Drosselklappenstutzen in der ersten Ausführung gemäß Figur 1 im Längsschnitt,
- Figur 3
- schematisch einen Drosselklappenstutzen in einer zweiten Ausführung im Längsschnitt,
- Figur 4
- schematisch einen Drosselklappenstutzen in einer dritten Ausführung im Querschnitt,
- Figur 5
- schematisch den Drosselklappenstutzen in der dritten Ausführung gemäß Figur 4 im Längsschnitt
und
- Figur 6
- schematisch einen Ausschnitt des Durchströmungskanals gemäß den Drosselklappenstutzen
der Figuren 1 bis 2, 3 sowie 4 bis 5.
[0027] Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0028] Der Drosselklappenstutzen 10 gemäß Figur 1 dient dazu, einem nicht dargestellten
Verbraucher, bspw. einer Einspritzeinrichtung eines ebenfalls nicht dargestellten
Kraftfahrzeugs, ein Luft- oder Kraftstoff- Luft- Gemisch zuzuführen, wobei mittels
des Drosselklappenstutzens 10 die dem Verbraucher zuzuführende Frischgasmenge steuerbar
ist. Hierzu weist der Drosselklappenstutzen 10 ein Gehäuse 12 auf, das überwiegend
aus Kunststoff 14 gefertigt und im Spritzgussverfahren hergestellt worden ist. Das
Gehäuse 12 umschließt radial umlaufend ein rohrförmiges Stutzenteil 16, das ein Standardbauteil
und aus Metall 18 gefertigt ist. Das rohrförmige Stutzenteil umfaßt einen Außenmantel
16A und einen Innenmantel 16B. In diesem Ausführungsbeispiel ist das Metall 18 als
Aluminium ausgebildet. Das rohrförmige Stutzenteil 16 ist bei der Herstellung des
Gehäuses 12 im Spritzgussverfahren in die Form für das Gehäuse 12 eingelegt und dann
ist der Außehmantel 16A des rohrförmigen Stutzenteils 16 mit Kunststoff umspritzt
worden.
[0029] Das rohrförmige Stutzenteil 16 bildet die Umfassungswand für den Durchströmungskanal
20, über den dem nicht dargestellten Verbraucher Luft- bzw. ein Kraftstoff- Luft-
Gemisch zuführbar ist. Zur Einstellung des dem Verbraucher zuzuführenden Volumens
an Frischgas ist auf einer Drosselklappenwelle 22 eine Drosselklappe 24 angeordnet.
Eine Drehung der Drosselklappenwelle 22 bewirkt gleichzeitig eine Verschwenkung der
auf der Drosselklappenwelle 22 angeordneten Drosselklappe 24, wodurch der Querschnitt
des Durchströmungskanals 20 vergrößert oder verkleinert wird. Mittels einer Vergrößerung
oder Verkleinerung des Querschnitts des Durchströmungskanals 20 durch die Drosselklappe
24 erfolgt eine Regulierung des Durchsatzes des Luft- bzw. Kraftstoff- Luft- Gemisches
durch den Durchströmungskanal 20 des Drosselklappenstutzens 10.
[0030] Die Drosselklappenwelle 22 kann mit einer nicht näher dargestellten Seilscheibe verbunden
sein, die wiederum über einen Bowdenzug mit einer Einstellvorrichtung für eine Leistungsanforderung
verbunden ist. Die Einstellvorrichtung kann hierbei als Gaspedal eines Kraftfahrzeugs
ausgebildet sein, so dass eine Betätigung dieser Einstellvorrichtung durch den Fahrer
des Kraftfahrzeugs die Drosselklappe 24 von einer Stellung minimaler Öffnung, insbesondere
einer Schließstellung, bis in eine Stellung maximaler Öffnung, insbesondere einer
Offenstellung gebracht werden kann, um hierdurch die Leistungsabgabe des Kraftfahrzeugs
zu steuern.
[0031] Die in Figur 1 gezeigte Drosselklappenwelle 22 des Drosselklappenstutzens 10 ist
im Gegensatz dazu entweder in einem Teilbereich von einem Stellantrieb und ansonsten
über das Gaspedal einstellbar oder aber die Drosselklappe 24 ist über den gesamten
Verstellbereich von einem Stellantrieb einstellbar. Bei diesen sogenannten E-Gas oder
Drive-by-wire-Systemen wird die mechanische Leistungssteuerung, bspw. das Niederdrücken
eines Gaspedals, in ein elektrisches Signal umgesetzt. Dieses Signal wird wiederum
einer Steuereinheit zugeführt, die ein Ansteuersignal für den Stellantrieb erzeugt.
Es gibt bei diesen Systemen im Normalbetrieb keine mechanische Kopplung zwischen dem
Gaspedal und der Drosselklappe 24.
[0032] Zur Verstellung der Drosselklappenwelle 22 und damit der Drosselklappe 24 weist daher
der Drosselklappenstutzen 10 ein Antriebsgehäuse 26 und ein Getriebegehäuse 28 auf.
Das Antriebsgehäuse 26 und das Getriebegehäuse 28 sind einstückig mit dem Gehäuse
12 des Drosselklappenstutzens 10 ausgeführt, sie können aber auch insgesamt eine separate
einstückige Baueinheit bilden, oder aber jedes für sich einstückig ausgeführt sein.
In dem Antriebsgehäuse 26 ist ein als Elektromotor ausgebildeter Stellantrieb 30 angeordnet.
In dem Getriebegehäuse 28 ist einerseits eine Positionserfassungseinrichtung 32 und
andererseits ein Getriebe 34 angeordnet. Die Positionserfassungseinrichtung 32 und
das Getriebe 34 sind in der Zeichnung nicht näher dargestellt. Über das Getriebe 34
ist eine Drehbewegung des als Elektromotor ausgebildeten Stellantriebs 30 auf die
Drosselklappenwelle 22 übertragbar.
[0033] Die Ansteuerung des als Elektromotor ausgebildeten Stellantriebs 30 erfolgt über
eine Steuereinheit, die ebenfalls nicht in der Zeichnung dargestellt ist. Die Steuereinheit
übermittelt dem als Elektromotor ausgebildeten Stellantrieb 30 ein Signal, mittels
dessen der als Elektromotor ausgebildete Stellantrieb 30 die Drosselklappenwelle 22
über das Untersetzungsgetriebe verstellt. Die tatsächliche Position der Drosselklappenwelle
22 ist über die Positionserfassungseinrichtung 32 erfasst. Die Positionserfassungseinrichtung
32 ist hierfür als Potentiometer ausgeführt, bei dem der Schleifer des Potentiometers
mit der Drosselklappenwelle 22 verbunden ist.
[0034] Das von dem Gehäuse 12 teilweise umschlossene rohrförmige Stutzenteil 16 gemäß Figur
1 ist aus Metall 18 gefertigt, das als Aluminium ausgebildet ist. Das rohrförmige
Stutzenteil 16 ist bei der Herstellung des Gehäuses 12 im Spritzgussverfahren in die
Form für das Gehäuse 12 eingelegt worden. Dann ist der Außenmantel 16A des rohrförmigen
Stutzenteils 16 mit Kunststoff umspritzt worden. Das rohrförmige Stutzenteil 16 ist
in einfachster Form ein Stück Rohr. Das rohrförmige Stutzenteil 16 ist einstückig
mit einer Grundplatte 36 ausgebildet, auf der der als Elektromotor ausgebildete Stellantrieb
30 angeordnet ist. Hierdurch ist die Wärme des als Elektromotor ausgebildeten Stellantriebs
30 auf den Durchströmungskanal 20 zumindest teilweise übertragbar. Weiterhin weist
das rohrförmige Stutzenteil Durchführungen 40 für die Drosselklappenwelle 22 auf.
Der Innenmantel 16B des rohrförmigen Stutzenteils 16 ist glatt ausgeführt. Der Innenmantel
16B des rohrförmigen Stutzenteils 16 kann aber auch konturiert gearbeitet sein, damit
vorgegebene Kennlinien für den Volumendurchsatz durch den Durchströmungskanal 20 in
Abhängigkeit von der Stellung der Drosselklappenwelle 22 und der mit ihr fest verbundenen
Drosselklappe 24 gewährleistet sind. Insbesondere kann der Innenmantel 16B des rohrförmigen
Stutzenteils 16 zumindest im Positionierbereich der Drosselklappe 24, üblicherweise
einige Winkelgrade von der geschlossenen Position der Drosselklappe 24 beabstandet,
kalottenförmig ausgebildet sein.
[0035] Gemäß Figur 1 weist das rohrförmige Stutzenteil 16 im Bereich der beiden Durchführungen
40 jeweils einen Fortsatz 44 auf. Die beiden Fortsätze 44 sind dafür vorgesehen, Lager
46 für die Drosselklappenwelle 22 aufzunehmen. Hierdurch erweist sich das Gehäuse
12 des Drosselklappenstutzens 10 als besonders montagefreundlich, da nach der Erstellung
des Gehäuses 12 die Lager 46 nur noch in die dafür vorgesehenen Fortsätze 44 des rohrförmigen
Stutzenteils 16 einzusetzen sind. Zudem gewährleisten die aus Metall gefertigten Fortsätze
44 des rohrförmigen Stutzenteils 16 eine besonders hohe Verwindungssteifigkeit der
Umgebung, in der die Lager 46 der Drosselklappenwelle 22 angeordnet sind.
[0036] Die Drosselklappenwelle 22 endet auf der einen Seite - gemäß Figur 1 auf der rechten
Seite - in einen Raum 48, in dem bspw. ein Federsystem mit sogenannten Rückstellfedern
und/oder Notlauffedern untergebracht sein kann. Die Rückstellfedern und/oder Notlauffedern
können alternativ jedoch auch im linken Raum untergebracht sein. Die Rückstellfedern
und/oder Notlauffedern des Federsystems 49 bewirken eine Vorspannung der Drosselklappenwelle
22 in Schließrichtung, so dass der als Elektromotor ausgebildete Stellantrieb 30 gegen
die Kraft der Rückstellfedern und/oder Notlauffedern arbeitet. Eine sogenannte Rückstellfeder
und/oder Notlauffeder des Federsystems bewirkt, daß bei einem Ausfall des als Elektromotor
ausgebildeten Stellantriebs 30 die Drosselklappe 24 in eine definierte Position gebracht
wird, die üblicherweise oberhalb der Leerlaufdrehzahl liegt. Alternativ oder zusätzlich
kann die Drosselklappenwelle 22 auch über den Raum 48 hinaus aus dem Gehäuse 12 des
Drosselklappenstutzens 10 hervorstehen. Dann ist es möglich, bspw. eine in der Zeichnung
nicht dargestellte Seilscheibe am Ende der Drosselklappenwelle 22 zu montieren, die
über einen Bowdenzug mit einem Gaspedal verbunden ist, womit eine mechanische Sollwertvorgabe
realisiert wird. Diese mechanische Kopplung der Drosselklappenwelle 22 mit dem in
der Zeichnung nicht näher dargestellten Gaspedal kann in Notsituationen, bspw. bei
einem Ausfall des Stellantriebs, einen Betrieb des Drosselklappenstutzens 10 gewährleisten.
Weiterhin können an der Stirnfläche der Fortsätze 44 weitere Ansätze angeordnet sein,
die zur Aufnahme zusätzlicher Elemente vorgesehen sind, wie bspw. Steckwellen für
Zahnräder oder Zahnsegmente des nicht gezeigten Getriebes, das als Untersetzungsgetriebe
ausgebildet ist. Auch können in dem Raum 48 weitere Elemente des Drosselklappenstutzens
10 angeordnet sein.
[0037] Das Gehäuse 12 des Drosselklappenstutzens 10 ist von einem Gehäusedeckel 50 verschließbar.
Hierzu weist das Gehäuse 12 des Drosselklappenstutzens 10 in Richtung des Gehäusedeckels
50 eine umlaufende Abflachung 52 auf, die mit einem umlaufenden Steg 54 des Gehäusedeckels
50 korrespondiert. Die Abflachung 52 und der Steg 54 gewährleisten eine wohldefinierte
Lage des Gehäusedeckels 50 auf dem Gehäuse 12. Die beiden einander zugewandten Flächen
der Abflachung 52 und des Steges 54 werden nach dem Aufsetzten des Gehäusedeckels
50 auf das Gehäuse 12 über einen Laserstrahl miteinander verschmolzen, wodurch eine
nahezu unlösbare Verbindung entsteht. Alternativ kann der Gehäusedeckel 50 jedoch
auch auf das Gehäuse 12' aufgeklebt sein. Weiterhin weist das Gehäuse 12 Flanschaugen
64 zur Verbindung mit außerhalb des Drosselklappenstutzens 10 angeordneten Elementen
auf, die einstückig mit dem Gehäuse 12 ausgeführt sind.
[0038] Figur 2 zeigt die erste Ausführungsform des Drosselklappenstutzens 10 gemäß Figur
1 schematisch im Längsschnitt. Gemäß Figur 2 ist das rohrförmige Stutzenteil 16 als
einfacher Hohlzylinder ausgebildet und aus dem als Aluminium ausgebildeten Metall
18 gefertigt. Der Außenmantel 16A des rohrförmigen Stutzenteils 16 ist von dem Kunststoff
14 des Gehäuses 12 umgeben. Der nach innen weisende Innenmantel 16B des rohrförmigen
Stutzenteils 16 ist als glatte Fläche ausgeführt und in keiner Weise von dem Kunststoff
14 des Gehäuses 12 bedeckt. Deutlich erkennbar sind die erste Stirnfläche 16C und
die zweite Stirnfläche 16 D des rohrförmigen Stutzenteils 16. Die erste Stirnfläche
16C ist in diesem Ausführungsbeispiel von dem Kunststoff 14 des Gehäuses 12 umgeben.
Hierdurch ist der Innenmantel 16B des rohrförmigen Stutzenteils 16 besonders zuverlässig
gegen von außen eindringende Verunreinigungen geschützt.
[0039] Die Drosselklappe 24 ist im Bereich des rohrförmigen Stutzenteils 16 mittels der
Drosselklappenwelle 22 schwenkbar in den Fortsätzen 44 des rohrförmigen Stutzenteils
16 gelagert, was in Figur 2 aufgrund des Schnittes nicht zu sehen ist. Das Antriebsgehäuse
26 ist einstückig mit dem Gehäuse 12 des Drosselklappenstutzens 10 ausgeführt.
[0040] Beim Betrieb des Drosselklappenstutzens tritt gasförmiges Medium 56 durch den von
dem rohrförmigen Stutzenteil 16 gebildeten Durchströmungskanal 20 des Drosselklappenstutzens
10 hindurch. Beim Durchgang durch den Durchströmungskanal 20 strömt das gasförmige
Medium 56 entlang einer Haupströmungsrichtung 58, die mit einem Pfeil gekennzeichnet
ist. Das gasförmige Medium 56 ist in diesem Ausführungsbeispiel als Luft ausgebildet,
kann aber alternativ auch ein Kraftstoff-Luft-Gemisch sein.
[0041] Deutlich erkennbar ist in Figur 2, daß das rohrförmige Stutzenteil 16 einen ersten
Endbereich 60 und einen zweiten Endbereich 62 aufweist. An dem ersten Endbereich 60
des rohrförmigen Stutzenteils 16 sind Flanschaugen 64 angeordnet, die einstückig mit
dem Gehäuse 12 ausgebildet sind und zur Verbindung des rohrförmigen Stutzenteils 16
mit einem ersten Anschlussrohr 66 vorgesehen sind. Das erste Anschlußrohr 66 ist aus
Metall 18 gefertigt, kann alternativ jedoch auch aus Kunststoff 14 gefertigt sein.
In den Flanschaugen 64 kann jeweils eine Hülse 65 angeordnet sein, die das jeweilige
Flanschauge 64 stabilisiert. Eine Hülse 65 in dem Flanschauge 64 gewährleistet eine
besonders starre Verbindung des Flanschauges 64 mit dem ersten Anschlußrohr 66. An
dem zweiten Endbereich 62 weist das rohrförmige Stutzenteil 16 Befestigungsmittel
68 auf, die einstückig mit dem zweiten Endbereich 62 ausgebildet sind und zur Verbindung
des rohrförmigen Stutzenteils 16 mit einem zweiten Anschlußrohr 68 vorgesehen sind.
Das zweite Anschlußrohr ist aus Kunststoff 14, kann alternativ jedoch auch aus Metall
18 gefertigt sein. Die Befestigungsmittel 70 sind als Rastmittel ausgebildet. Die
Befestigungsmittel 70 können dabei als Nut 72 oder als von dem Innenmantel 16B des
rohrförmigen Stutzenteils 16 hervorstehender Ring 74 ausgebildet sein. Über die als
Rastmittel ausgebildeten Befestigungsmittel 70 ist das rohrförmige Stutzenteil 16
in das zweite Anschlußrohr 68 einzurasten. Sind die Befestigungsmittel 70 als Nut
ausgebildet, so weist das zweite Anschlußrohr 68 einen Ring 76 auf, in den die Nut
72 des rohrförmigen Stutzenteils 16 einzurasten ist. Sind jedoch die Befestigungsmittel
70 als erhabener Ring 74 ausgebildet, so weist das zweite Anschlußrohr 68 eine Nut
78 auf, in die der erhabene Ring 74 des rohrförmigen Stutzenteils 16 einzurasten ist.
[0042] Figur 3 zeigt eine zweite Ausführungsform des Drosselklappenstutzens 90 im Querschnitt.
Die Elemente, die bei dem Drosselklappenstutzen 90 denen des Drosselklappenstutzens
in den Figuren 1 und 2 entsprechen, sind hier nicht näher beschrieben. Es wurden für
Elemente, die denen in Figur 1 und 2 entsprechen, die Bezugszeichen aus den Figuren
1 und 2 verwendet. Der Drosselklappenstutzen 90 gemäß Figur 3 weist im Gegensatz zu
dem Drosselklappenstutzen 10 gemäß den Figuren 1 und 2 Flanschaugen 64 auf, die nicht
aus dem Kunststoff 14 des Gehäuses 12 sondern einstückig mit dem rohrförmigen Stutzenteil
16 gefertigt sind. Durch diese Ausführungsform ist eine besonders starre Verbindung
zwischen dem rohrförmigen Stutzenteil und einem zweiten Anschlußrohr 68 gewährleistet.
[0043] Figur 4 zeigt einen Drosselklappenstutzen 100 in einer dritten Ausführungsform im
Querschnitt. Die für den Drosselklappenstutzen 10 gemäß den Figuren 1, 2 und 3 gesagten
allgemeinen funktionalen Fakten gelten auch für den Drosselklappenstutzen 100. Der
Drosselklappenstutzen 100 umfasst ein Gehäuse 112 aus Kunststoff 114 und ein rohrförmiges
Stutzenteil 116 aus Metall 118, das auch in dieser Ausführungsform aus Aluminium gefertigt
ist. Das rohrförmige Stutzenteil weist einen Außenmantel 116A und einen Innenmantel
116B auf. Der Innenmantel 116B des rohrförmigen Stutzenteils 116 bildet die Begrenzung
für den Durchströmungskanal 120. In dem Durchströmungskanal 120 ist die Drosselklappenwelle
122 angeordnet, auf der eine Drosselklappe 124 starr befestigt ist. Der Außenmantel
116A des rohrförmigen Stutzenteils 116 ist bei der Herstellung des Gehäuses 112 im
Spritzgußverfahren von Kunststoff umspritzt worden.
[0044] Der Drosselklappenstutzen 100 umfasst ein Antriebsgehäuse 126, das in diesem Ausführungsbeispiel
einstückig mit dem Gehäuse 112 ausgebildet ist. In dem Antriebsgehäuse 126 ist ein
Stellantrieb 130 angeordnet, der gemäß Figur 4 als sogenannter Torquer ausgebildet
ist. Ein Torquer ist ein besonders einfach ausgeführter Stellantrieb. Bei einem sogenannten
Torquer sitzt ein Permanentmagnet mit vorzugsweise nur einem Nord- und einem Südpol
fest auf der Drosselklappenwelle 122. Den Permanentmagneten nahezu vollständig umschließend
ist eine Spule auf einem Joch angeordnet. Bei einer Beströmung der Spule entsteht
ein Magnetfeld, das eine Drehbewegung des starr mit der Drosselklappenwelle verbundenen
Magneten herbeiführt. Hierdurch wird eine Drehung der Drosselklappenwelle 122 bewirkt.
Die Einzelbauteile des Torquers sind in Figur 3 nicht näher dargestellt. Zwischen
dem als Torquer ausgebildeten Stellantrieb 130 und dem Durchströmungskanal 120 ist
entlang der Drosselklappenwelle 122 eine Positionserfassungseinrichtung 132 angeordnet.
Da der als Torquer ausgebildete Stellantrieb 130 direkt auf die Drosselklappenwelle
122 wirkt, ist ein Getriebe, insbesondere eine Untersetzungsgetriebe verzichtbar.
[0045] Das dem als Torquer ausgebildeten Stellantrieb 130 abgewandte Ende der Drosselklappenwelle
122 mündet in einen Raum 148, in dem weiter Elemente des Drosselklappenstutzens angeordnet
sein können. Auch die Drosselklappenwelle 122 des Drosselklappenstutzens 100 kann
für Notfälle an diesem Ende mit einem in der Zeichnung nicht näher dargestellten Bowdenzug
verbunden sein, dessen Funktion in der Beschreibung zu Figur 1 erläutert ist.
[0046] Auf der dem als Torquer ausgebildeten Stellantrieb 130 abgewandten Ende der Drosselklappenwelle
122 ist ein Federsystem 149 angeordnet. Das Federsystem 149 weist eine Rückstellfeder
auf und bewirkt genau wie das für den Drosselklappenstutzen 10 in der ersten Ausführungsform
beschriebene Federsystem 49 bei einem Ausfall des als Torquer ausgebildeten Stellantriebs
130 eine Verstellung der Drosselklappenwelle 122 in eine Position, die fest vorgegeben
ist und einer sogenannten Leerlaufposition entspricht.
[0047] Das rohrförmige Stutzenteil 116 ist auch in diesem Ausführungsbeispiel ein Standardbauteil
und in einfachster Ausführung ein Stück Rohr. Das rohrförmige Stutzenteil 116 ist
einstückig mit einer Grundplatte 136 ausgeführt, auf der der als Torquer ausgebildete
Stellantrieb 130 gemeinsam mit der Positionserfassungseinrichtung 132 angeordnet ist.
Das rohrförmige Stutzenteil 116 weist Durchführungen 140 auf. Der Innenmantel 116B
des Durchströmungskanals 120 ist an einer weiteren Stelle mittels einer Bohrung 143
durchbrochen. In der Bohrung 143 können weitere Sensoren wie bspw. Druck- und Temperatursensoren
angeordnet sein. An die Durchführungen 140 schließen sich nach außen gerichtete Fortsätze
144 an, in denen Lager 146 der Drosselklappenwelle 122 angeordnet sind.
[0048] Auch das Gehäuse 112 des Drosselklappenstutzens 100 ist von einem Gehäusedeckel 150
verschließbar. Hierzu weist wiederum das Gehäuse 112 eine umlaufende Abflachung 152
und der Gehäusedeckel 150 einen umlaufenden Steg 154 auf. Die Abflachung 152 und der
Steg 154 werden für eine besondere Dichtheit des Gehäuses 112 des Drosselklappenstutzens
100 miteinander mittels eines Laserstrahls verschweißt. Alternativ können jedoch das
Gehäuse 112 und der Gehäusedeckel 150 auch miteinander verklebt sein.
[0049] Das rohrförmige Stutzenteil 116 weist weiterhin Flanschaugen 164 auf, über die das
rohrförmige Stutzenteil 116 mit einem ersten Anschlussrohr, das in Figur 4 nicht näher
dargestellt ist, verbindbar ist. Die Flanschaugen 164 können entweder aus dem Kunststoff
114 des Gehäuses 112 gefertigt oder aber einstückig mit dem rohrförmigen Stutzenteil
116 ausgebildet sein. Bei Flanschaugen 164 aus Kunststoff 114 ist üblicherweise in
den Flanschaugen 164 eine Hülse 165 angeordnet.
[0050] Figur 5 zeigt den Drosselklappenstutzen 100 gemäß Figur 4 in der dritten Ausführungsform
schematisch im Längsschnitt. Deutlich erkennbar ist das rohrförmige Stutzenteil 116,
das mit einem Fortsatz 144 und der Grundplatte 136 in das Antriebsgehäuse 126 hineinragt.
In dieser Darstellungsform des rohrförmigen Stutzenteils 16 sind auch die erste Stirnfläche
16A und die zweite Stirnfläche 16B deutlich erkennbar. Das rohrförmige Stutzenteil
116 weist einen ersten Endbereich 160 und einen zweiten Endbereich 162 auf. An dem
ersten Endbereich 160 ist in dieser Ausführung kein Flanschauge 164 angeordnet. Jedoch
weist der zweite Endbereich 162 keine als Rastmittel ausgebildeten Befestigungsmittel
170 gemäß dem in den Figuren 1, 2 und 3 beschriebenen Drosselklappenstutzen 10 auf.
Alternativ kann jedoch das rohrförmige Stutzenteil 116 des Drosselklappenstutzens
100 sowohl Flanschaugen 164 als auch als Rastmittel ausgebildete Befestigungsmittel
170 gemäß dem in den Figuren 1, 2 und 3 beschriebenen Drosselklappenstutzen 10 aufweisen.
Die Befestigungsmittel 170 des Drosselklappenstutzens 100 sind durch die einfache
Zylinderform des rohrförmigen Stutzenteils 116 gebildet, an die außerhalb des Drosselklappenstutzens
100 angeordnete Elemente anschließbar sind. Beispielsweise kann ein Anschlußrohr mittels
einer Schelle auf dem rohrförmigen Stutzenteil festgeflanscht werden.
[0051] Auch der Durchströmungskanal 120 des Drosselklappenstutzens 100 ist von einem gasförmigen
Medium 156, das in dieser Ausführungsform als Kraftstoff-Luft-Gemisch ausgebildet
ist, durchströmbar. Beim Betrieb des Drosselklappenstutzens 100 strömt das als Kraftstoff-Luft-Gemisch
ausgebildete gasförmige Medium 156 entlang einer Hauptströmungsrichtung 158 durch
den Durchströmungskanal 120 hindurch, die mit einem Pfeil gekennzeichnet ist.
[0052] Figur 6 zeigt eine kalottenartige Ausführung der Durchströmungskanäle 20 und 120
des Drosselklappenstutzens 10 bzw. 100. Mit anderen Worten: Sowohl das rohrförmige
Stutzenteil 16 als auch das rohrförmige Stutzenteil 116 des Drosselklappenstutzens
10 bzw. 100 können im Bereich der Drosselklappe 24 bzw. 124 kalottenartig ausgebildet
sein. Hierzu weist das rohrförmige Stutzenteil 16 bzw. 116 im Positionierbereich der
Drosselklappe 24 bzw. 124, üblicherweise einige Winkelgrade beabstandet von der geschlossenen
Position der Drosselklappe 24 bzw. 124, eine Kalottenform 80 auf. Hierdurch ist die
Kennlinie des Drosselklappenstutzens 10 bzw. 100 beeinflussbar.
[0053] Sowohl der Drosselklappenstutzen 10 als auch der Drosselklappenstutzen 100 weisen
ein rohrförmiges Stutzenteil 16 bzw. 116 auf, das ein Standardbauteil ist und besonders
formbeständig ist. Zudem ist das rohrförmige Stutzenteil 16 bzw. 116 durch geringfügige
Modifikationen besonders einfach an verschiedenste Anforderungen anpassbar. Einerseits
kann das rohrförmige Stutzenteil 16 bzw. 116 Flanschaugen 64 bzw. 164 und/oder Befestigungsmittel
70 aufweisen, um den Drosselklappenstutzen 10 bzw. 100 mit einem ersten Anschlussrohr
66 oder einem zweiten Anschlussrohr 68 zu verbinden. Andererseits kann auch eine für
den Stellantrieb 30 bzw. 130 vorgesehen Grundplatte 36 bzw. 136 einstückig mit dem
rohrförmigen Stutzenteil 16 bwz. 116 ausgebildet sein. Die Verwendung eines Standardbauteils,
nämlich des rohrförmigen Stutzenteils 16 bzw. 116 ist verbunden mit einer Kunststoffform
des Gehäuses 12 bzw. 112, das besonders einfach an verschiedenste Einbau-Anforderungen
anpassbar ist. Die Verbindung Kunststoffgehäuse 12 bzw. 112 mit einem rohrförmigen
Stutzenteil 16 bzw. 116 aus Metall gewährleistet besonders zuverlässig die Verbindung
eines an spezifische Anforderungen anpassungsfähigen Gehäuses 12 bzw. 112 mit einem
Standardbauteil, dem rohrförmigen Stutzenteil 16 bzw. 116. Hierdurch sind durch eine
Variation der Form des Gehäuses 12 bzw. 112 verschiedenste Drosselklappenstutzen 10
bzw. 100 herstellbar, ohne daß hierfür ohne spezielle Anforderungen die Form des rohrförmigen
Stutzenteils 16 bzw. 116 geändert werden müßte. Dadurch weist der Herstellungsaufwand
für eine Vielzahl von Drosselklappenstutzen 10 bzw. 100 ein besonders geringes Maß
auf.
[0054] Dabei gewährleistet das rohrförmige Stutzenteil 16 bzw. 116 durch seine Fertigung
aus Metall, das sowohl der Durchströmungskanal 20 bzw. 120 eine besonders hohe Formbeständigkeit
insbesondere bei besonders starken thermischen Belastungen aufweist. Gleichzeitig
ist die Lagerung der Lager 46 bzw. 146 besonders für starke Belastungen ausgelegt
aufgrund der mechanischen Festigkeit des rohrförmigen Stutzenteils 16 bzw. 116. Insgesamt
gewährleistet die Verbindung von einem besonders formbeständigen rohrförmigen Stutzenteil
16 bzw. 116 mit einem zu besonders geringer Verwindungssteife neigenden Kunststoff
im Hinblick auf ein Verbiegen des von den Abmessungen her kritischen Stutzenbereichs
eine besondere Formbeständigkeit des Drosselklappenstutzens 10 bzw. 100 verbunden
mit einem besonders geringen Gewicht des Drosselklappenstutzens 10 bzw. 100. Zudem
gewährleistet die manipulationssichere und einfache Befestigung des Gehäusedeckels
50 bzw. 150 mittels Laserschweißen auf dem Gehäuse eine besondere Dichtheit des Gehäuses
12 bzw. 112 gegen äußere Einflüsse.
1. Drosselklappenstutzen (10, 100), insbesondere für einen Verbrennungsmotor eines Kraftfahrzeugs,
mit einem rohrförmigen Stutzenteil (16, 116), das zumindest einen Außenmantel (16A,
116A), einen Innenmantel (16B, 116B), eine erste Stirnseite (16C, 116C) und eine zweite
Stirnseite (16D, 116D) umfaßt, wobei der Innenmantel () einen von einem gasförmigen
Medium (56, 156), insbesondere Luft, in einer Hauptströmungsrichtung (58, 158) durchströmbaren
Durchströmungskanal (20, 120) bildet, wobei in dem Durchströmungskanal (20, 120) eine
auf einer Drosselklappenwelle (22, 122) befestigte Drosselklappe (24, 124) schwenkbar
angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenmantel (16A, 116A) des rohrförmigen Stutzenteils (16, 116) zumindest teilweise
von einem Gehäuse (12,112) aus Kunststoff (14, 114) umgeben ist, wobei in dem Gehäuse
(12, 112) zumindest ein Stellantrieb (30, 130) für die Drosselklappenwelle (22, 122)
angeordnet ist und wobei das rohrförmige Stutzenteil (16, 116) überwiegend aus Metall
(18, 118) besteht.
2. Drosselklappenstutzen (10, 100) nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die erste Stirnfläche (16C, 116C) des rohrförmigen Stutzenteils (16, 116)
von Kunststoff (14, 114) umgeben ist.
3. Drosselklappenstutzen (10, 100) nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß der Außenmantel (16A, 116A) des rohrförmigen Stutzenteils (16, 116) von dem Gehäuse
(12, 112) radial umlaufend umschlossen ist.
4. Drosselklappenstutzen (10, 100) nach einem der Ansprüche 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuse (12, 112) zusätzlich eine Positionserfassungseinrichtung (32, 132)
für die Drosselklappenwelle (22, 122) angeordnet ist.
5. Drosselklappenstutzen (10, 100) nach einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuse (12, 112) zusätzlich ein Federsystem (49, 149) für die Drosselklappenwelle
(22, 122) angeordnet ist.
6. Drosselklappenstutzen (10, 100) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß das rohrförmige Stutzenteil (16, 116) von seiner äußeren Mantelfläche radial hervorstehende
Fortsätze (44, 144) aufweist.
7. Drosselklappenstutzen (10, 100) nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, daß die Fortsätze (44, 144) zur Aufnahme der Lager (46, 146) der Drosselklappenwelle
(22, 122) vorgesehen sind.
8. Drosselklappenstutzen (10, 100) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet, daß für den Stellantrieb (30, 130) eine Grundplatte (36, 136) aus Metall (18, 118) vorgesehen
ist, die zumindest teilweise von dem Gehäuse (12, 112) umgeben und einstückig mit
dem rohrförmigen Stutzenteil (16, 116) ausgebildet ist.
9. Drosselklappenstutzen (10, 100) nach einem der Ansprüche 1 bis 8'dadurch gekennzeichnet, daß das rohrförmige Stutzenteil (16, 116) einen ersten Endbereich (60, 160) und einen
zweiten Endbereich (62, 162) aufweist, wobei an dem ersten Endbereich (60) Flanschaugen
(64, 164) angeordnet sind, die einstückig mit dem rohrförmigen Stutzenteil (16, 116)
ausgeführt sind und zur Verbindung des rohrförmigen Stutzenteils (16, 116) mit einem
ersten Anschlußrohr (66) vorgesehen sind.
10. Drosselklappenstutzen (10, 100) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 dadurch gekennzeichnet, daß an dem zweiten Endbereich (62, 162) Befestigungsmittel (70) angeordnet sind, die
einstückig mit dem zweiten Endbereich (62, 162) ausgebildet sind und zur Verbindung
des rohrförmigen Stutzenteils (16, 116) mit einem zweiten Anschlußrohr (68) vorgesehen
sind.
11. Drosselklappenstutzen (10, 100) nach Anspruch 10 dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel (70) Rastmittel sind.
12. Drosselklappenstutzen (10, 100) nach einem der Ansprüche 1 bis 11 dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (11, 112) zur Verbindung mit dem ersten Anschlußrohr (66) und/oder dem
zweiten Anschlußrohr (68) Flanschaugen (64, 164) aufweist, die einstückig mit dem
Gehäuse (12, 112) ausgeführt sind.
13. Drosselklappenstutzen (10, 100) nach Anspruch 12 dadurch gekennzeichnet, daß in zumindest einem Flanschauge (64, 164) eine Hülse (65, 165) angeordnet ist.
14. Drosselklappenstutzen (10, 100) nach einem der Ansprüche 1 bis 13 dadurch gekennzeichnet, daß das rohrförmige Stutzenteil (16, 116) aus Aluminium gefertigt ist.
15. Drosselklappenstutzen (10, 100) nach einem der Ansprüche 1 bis 14 dadurch gekennzeichnet, daß das rohrförmige Stutzenteil (16, 116) im Schwenkbereich der Drosselklappe (24, 124)
annähernd kalottenförmig ausgebildet ist.
16. Drosselklappenstutzen (10, 100) nach einem der Ansprüche 1 bis 15 dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (12, 112) durch einen Gehäusedeckel (50, 150) verschlossen ist, der mittels
Laserschweißen an dem Gehäuse(12, 112) befestigt ist.