[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Prüfen der Dichtheit in einer Gasstrecke,
deren Prüfvolumen von mindestens zwei Ventilen gegen eine oder mehrere Gaszuleitungen
und Gasableitungen abgeschlossen ist, mit einer Membranpumpe zum Druckaufbau im Prüfvolumen,
die eingangsseitig über ein Absperrventil mit einer Gaszuleitung und ausgangsseitig
mit dem Prüfvolumen verbunden ist, und mit einem Druckwächter, der den im Prüfvolumen
herrschenden Ausgangsdruck mißt und bei Überschreiten eines voreingestellten Druckwertes
ein den Dichtheitszustand des Prüfvolumens anzeigendes Signal abgibt.
[0002] Eine derartige Prüfvorrichtung ist beispielsweise durch die DE 44 25 225 A1 bekanntgeworden.
[0003] Diese bekannte Prüfvorrichtung dient zum Prüfen der Dichtheit von zwei Hauptventilen
in einer Gasstrecke, deren Prüfvolumen von den beiden Hauptventilen gegen eine Gaszuleitung
und eine Gasableitung abgeschlossen ist, und arbeitet nach der Druckaufbaumethode.
Mit Hilfe einer mechanisch aufwendigen Membranpumpe wird das Gas vor dem ersten Hauptventil
in ein Prüfvolumen gepumpt und dabei auf einen höheren Prüfdruck komprimiert. Die
Pumpleistung ist so eingestellt, daß dieser Prüfdruck nur dann erreicht werden kann,
wenn die Leckage zwischen den beiden Hauptventilen unter einem vorgegebenen Grenzwert
bleibt. Wird der Prüfdruck erreicht, meldet ein integrierter Druckwächter dies an
die Elektronik weiter.
[0004] Aus der DE 198 26 076 C1 ist ein Doppelsicherheitsmagnetventil bekannt, bei dem das
Prüfvolumen zwischen den beiden Hauptventilen sehr klein ist. Für ein solch kleines
Prüfvolumen ist die aus der DE 44 25 225 A1 bekannte mechanisch aufwendige Membranpumpe
überdimensioniert.
[0005] Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, eine Prüfvorrichtung der eingangs genannten
Art derart weiterzubilden, daß auf möglichst einfache Art und Weise in einem kleinen
Prüfvolumen ein höherer Druck erzeugt werden kann.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Membranpumpe eine vom
Ventilkörper des Absperrventils oder dessen Stellelement angetriebene Membran aufweist,
deren einer (unterer) Membranraum zwischen Gaszuleitung und Prüfvolumen vorgesehen
und über das Absperrventil vom Prüfvolumen absperrbar ist.
[0007] Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht darin, daß zum Druckaufbau in einem
kleinen Prüfvolumen die Pumpwirkung auf einen einzigen Pumphub der Membran reduziert
ist. Verglichen mit der bisher üblichen mechanisch aufwendigen Membranpumpe ergeben
sich erhebliche mechanische Einsparungen. Der Prüfdruck im Prüfvolumen wird dadurch
erzeugt, daß durch einen einzigen Membranhub das Volumen zwischen den Ventilen reduziert
und so das darin eingeschlossene Gas auf den Prüfdruck komprimiert wird.
[0008] Bei bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung ist der Ventilsitz des Absperrventils
im unteren Membranraum zentrisch unter der Membran um eine aus dem unteren Membranraum
zum Prüfvolumen abführende Durchgangsbohrung herum angeordnet. Diese Maßnahme hat
den Vorteil, daß das Absperrventil ohne zusätzlichen Aufwand in die Membranpumpe integriert
werden kann. Diese Integration der verschiedenen Funktionselemente ermöglicht eine
preiswerte und kompakte Prüfvorrichtung.
[0009] In einer ersten Ausführungsform der Erfindung ist der untere Membranraum über ein
Rückschlagventil mit der Gaszuleitung verbunden. Diese Maßnahme erlaubt einerseits
das Befüllen des unteren Membranraums mit Gas und verhindert andererseits das Entweichen
von Gas aus dem unteren Membranraum beim Druckaufbau. Das Rückschlagventil kann beispielsweise
als ein im unteren Membranraum vorgesehenes Flatterventil ausgebildet sein, das bei
einem im unteren Membranraum relativ zur Gaszuleitung herrschenden Unterdruck öffnet
und bei einem Überdruck schließt.
[0010] In einer zweiten Ausführungsform der Erfindung ist der untere Membranraum über eine
Drosselstelle mit der Gaszuleitung verbunden. Diese Drosselstelle muß deutlich kleiner
als der vom unteren Membranraum zum Prüfvolumen abführende Leitungsquerschnitt sein.
Beim Pumpvorgang bewegt sich die Membran nur so weit nach unten, bis der im unteren
Membranraum aufgebaute Gasdruck im Gleichgewicht mit der Schließkraft des Absperrventils
steht. Um den Raum vollständig zu schließen, muß das komprimierte Gas über die Drosselstelle
an der Eingangsseite abströmen. Durch diese Maßnahme wird im Prüfvolumen ein konstanter
Ausgangsdruck, der lediglich von der Schließkraft der Schließfeder des Absperrventils
abhängt, erreicht.
[0011] Der andere (obere) Membranraum kann entweder mit der Atmosphäre verbunden sein, so
daß auf die zugehörige Membranseite Atmosphärendruck wirkt. Oder der obere Membranraum
ist in bevorzugten Ausführungsformen an die Gaszuleitung angeschlossen und daher mit
dem in der Gaszuleitung herrschenden Eingangsdruck beaufschlagt. Dies resultiert in
einer zusätzlichen Schließkraft, um die die Schließkraft des Absperrventils geringer
ausgelegt werden kann.
[0012] Bei bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung ist die Membran mit dem Ventilkörper
des Absperrventils oder dessen Stellelement bewegungsgekoppelt. Dazu kann die Membran
z.B. am Ventilkörper des Absperrventils oder an dessen Stellelement befestigt sein
oder durch eine im unteren Membanraum vorgesehene Feder in Anlage an den Ventilkörper
des Absperrventils oder dessen Stellelement gehalten sein. Vorzugsweise ist das Absperrventil
als Magnetventil mit einem Magnetanker als Ventilkörper bzw. als Stellelement ausgebildet,
so daß die Membranpumpe auf ein preiswertes Magnetsystem reduziert ist.
[0013] Ein Maß für den Druckaufbau im Prüfvolumen ist der Differenzdruck zwischen dem pumpenausgangsseitigen
Druck p
a und dem pumpeneingangsseitigen Druck p
e. Vorzugsweise ist der Druckwächter daher ein Differenzdruckwächter, der die Differenz
zwischen dem in der Gaszuleitung herrschenden Eingangsdruck und dem im Prüfvolumen
herrschenden Ausgangsdruck mißt und bei Überschreiten eines voreingestellten Differenzdruckwertes
ein den Dichtheitszustand des Prüfvolumens anzeigendes Signal abgibt.
[0014] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und der Zeichnung.
Ebenso können die vorstehend genannten und die noch weiter aufgeführten Merkmale erfindungsgemäß
jeweils einzeln für sich oder zu mehreren in beliebigen Kombinationen Verwendung finden.
Die gezeigten und beschriebenen Ausführungsform sind nicht als abschließende Aufzählung
zu verstehen, sondern haben vielmehr beispielhaften Charakter für die Schilderung
der Erfindung.
[0015] Es zeigt:
- Fig. 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung, bei der der
untere Membranraum über ein Flatterventil mit der Gaszuleitung verbunden ist; und
- Fig. 2
- ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung, bei der der
untere Membranraum über eine Drosselstelle mit der Gaszuleitung verbunden ist.
[0016] Die in
Fig. 1 insgesamt mit
1 bezeichnete Prüfvorrichtung dient zum Prüfen der Dichtheit von zwei Hauptventilen
2, 3 in einer Gasstrecke, deren Prüfvolumen
4 von den beiden Hauptventilen 2, 3 gegen eine Gaszuleitung
5 und eine Gasableitung
6 abgeschlossen ist. Die Prüfvorrichtung 1 arbeitet nach der Druckaufbaumethode, d.h.,
bei geschlossenen Hauptventilen 2, 3 wird zunächst im Prüfvolumen 4 ein Druck aufgebaut.
Wenn dieser Druck innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne nicht unter einen bestimmten
Grenzwert abfällt, sind beide Hauptventile 2, 3 dicht.
[0017] Der Druckaufbau im Prüfvolumen 1 erfolgt mit einer flexiblen Membran
7, die zwischen einem Membranteller
8 und einer Feder
9 eingespannt ist. Die Membran 7 besteht vorzugsweise aus NBR und trennt einen unteren
Membranraum
10 von einem oberen Membranraum
11 ab. Der untere Membranraum 10 ist über einen Leitungsabschnitt
12 und eine pneumatische Diode in Form eines Flatterventils
13 oder eines anderen Rückschlagventils an die Gaszuleitung 5 angeschlossen, an die
auch der obere Membranraum 11 über einen vom Leitungsabschnitt 12 abgehenden weiteren
Leitungsabschnitt
14 angeschlossen ist. Zentrisch unter der Membran 7 befindet sich um eine aus dem unteren
Membranraum 10 zum Prüfvolumen 4 abführende Durchgangsbohrung
15 herum der Ventilsitz
16 eines Absperrventils
17, welches den unteren Membranraum 10 mit dem Prüfvolumen 4 verbindet oder von diesem
absperrt. Der mit dem Ventilsitz 16 zusammenwirkende Ventilteller des Absperrventils
17 ist durch einen zylindrischen Ansatz
7' an der Membran 7 gebildet, der durch einen Magnetantrieb in Form eines Magnetankers
18 und einer Magnetspule
19 gegen die Wirkung einer Schließfeder
20 vom Ventilsitz 16 abgehoben werden kann. Die Membran 7 und der Membranteller 8 sind
durch die Feder 9 stets in Anlage an den Magnetanker 18 gehalten und daher mit diesem
bewegungsgekoppelt. Ein Differenzdruckwächter
21 ist eingangsseitig an den Leitungsabschnitt 12 und ausgangsseitig an den Leitungsabschnitt
22 angeschlossen, der die Durchgangsbohrung 15 mit dem Prüfvolumen 4 verbindet.
[0018] In der in Fig. 1 gezeigten Ausgangsposition der Prüfvorrichtung 1 drückt die Schließfeder
20 über die Membran 7 den zylindrischen Ansatz 7' auf den Ventilsitz 16, so daß dieser
den im unteren Membranraum 10 anstehenden Eingangsdruck p
e der Gaszuleitung 5 dicht gegen die Durchgangsbohrung 15 bzw. das Prüfvolumen 4 abschließt.
Wird die Magnetspule 19 bestromt, so bewegt sich der Magnetanker 18 gegen die Kraft
der Schließfeder 20 nach oben, und das Absperrventil 17 öffnet. Mit dem Magnetanker
18 wird auch die Membran 7 angehoben, und aufgrund des mit der Volumenvergrößerung
des unteren Membranraums 10 einhergehenden Druckabfalls im unteren Membranraum 10
öffnet das Flattervenil 13, bis der Eingangsdruck p
e im unteren Membranraum 10 herrscht. Dieser ist über die Durchgangsbohrung 15 und
den Leitungsabschnitt 22 mit dem Prüfvolumen 4 verbunden. Wenn nach einer kurzen Druckausgleichszeit
auch im Prüfvolumen 4 der Eingangsdruck p
e herrscht, wird durch Abschalten der Magnetspule 19 die auf den Magnetanker 18 wirkende
Magnetkraft abgebaut, so daß die Schließfeder 20 die Membran 7 nach unten in die in
Fig. 1 gezeigte Ausgangsposition bewegt. Dadurch trennt zuerst das Flatterventil 13
die Verbindung zur Gaszuleitung 5 bzw. zum Eingangsdruck p
e ab. Dann wird durch die weitere Abwärtsbewegung der Membran 7 das im unteren Membranraum
10 befindliche Gas verdichtet und damit der Ausgangsdruck p
a im Prüfvolumen 4 erhöht. In der Ausgangsposition, d.h. nach diesem Pumpvorgang, ist
das Prüfvolumen 4 vom unteren Membranraum 10 durch das Absperrventil 17 dicht abgeschlossen.
[0019] Ein Maß für den Druckaufbau im Prüfvolumen 4 ist die Differenz zwischen dem Ausgangsdruck
p
a und dem Eingangsdruck p
e, die mit Hilfe des Differenzdruckwächters 21 abgegriffen wird. Der Differenzdruckwächter
21 ist auf seiner p
+-Seite mit dem im Prüfvolumen 4 herrschenden Ausgangsdruck p
a und auf seiner p
--Seite mit dem Eingangsdruck p
e beaufschlagt. Fällt der Ausgangsdruck p
a innerhalb einer vorbestimmten Zeit unter die Schaltschwelle des Differenzdruckwächters
21, ist eines der beiden Hauptventile 2, 3 undicht. Eine interne oder externe Auswerteelektronik
(nicht gezeigt) steuert die Zeitabläufe und wertet das Signal des Differenzdruckwächters
21 aus.
[0020] Ausgehend von einer Membranfläche von 27 cm
2 und einem wirksamen Membranhub von 2 mm, ergibt sich ein Kompressionsvolumen von
5,4 cm
3. Bei einem Doppelsicherheitsmagnetventil, wie es aus der DE 198 26 076 C1 bekannt
ist, können das Prüfvolumen 4 und das Volumen des Differenzdruckwächters 21 insgesamt
mit 12 cm
3 angenommen werden. Durch die Druckerhöhung wird sich das Volumen des Differenzdruckwächters
21 um 2 cm
3 vergrößern. Ausgehend von einem Startvolumen von 17,4 cm
3 wird dieses auf 14 cm
3 komprimiert. Mit p*V/T = const ergibt sich bei einem Eingangsdruck p
e von 10 mbar ein Ausgangsdruck p
a im Prüfvolumen 4 von 370 mbar bzw. eine Druckerhöhung von 270 mbar. Fällt dieser
Differenzdruck auf z.B. 100 mbar ab, bedeutet dies, daß eine Lekkage von ca. 3 cm
3 vorhanden ist. Daher muß die Mindestprüfzeit kleiner als 0,22 s sein, um einen Grenzwert
von 50 l/h sicherzustellen.
[0021] In
Fig. 2 ist das durch die Membranbewegung gesteuerte Flatterventil durch eine als Drosselstelle
wirkende Bohrung
23 ersetzt. Diese Bohrung 23 ist deutlich kleiner als die zum Prüfvolumen 4 führende
Durchgangsbohrung 15. Beim Pumpvorgang bewegt sich die Membran 7 zunächst nur so weit
nach unten, bis der im unteren Membranraum 10 aufgebaute Druck im Gleichgewicht mit
der Schließkraft der Schließfeder 20 steht. Um das Absperrventil 17 vollständig zu
schließen und damit das Prüfvolumen 4 vom unteren Membranraum 10 abzutrennen, muß
zunächst ein Teil des komprimierten Gases aus dem unteren Membranraum 10 über die
Bohrung 23 an der Eingangsseite abströmen. Somit wird im Prüfvolumen 4 stets ein konstanter
Ausgangsdruck p
a, der lediglich von der Schließkraft der Schließfeder 20 abhängt, erreicht.
[0022] Bei einer Vorrichtung (1) zum Prüfen der Dichtheit in einer Gasstrecke, deren Prüfvolumen
(4) von mindestens zwei Ventilen (2, 3) gegen eine oder mehrere Gaszuleitungen (5)
und Gasableitungen (6) abgeschlossen ist, mit einer Membranpumpe zum Druckaufbau im
Prüfvolumen (4), die eingangsseitig über ein Absperrventil (17) mit einer Gaszuleitung
(5) und ausgangsseitig mit dem Prüfvolumen (4) verbunden ist, und mit einem Druckwächter,
der den im Prüfvolumen (4) herrschenden Ausgangsdruck (p
a) mißt und bei Überschreiten eines voreingestellten Druckwertes ein den Dichtheitszustand
des Prüfvolumens (4) anzeigendes Signal abgibt, weist die Membranpumpe eine vom Ventilkörper
des Absperrventils (17) oder dessen Stellelement angetriebene Membran (7) auf, deren
einer (unterer) Membranraum (10) zwischen Gaszuleitung (5) und Prüfvolumen (4) vorgesehen
und über das Absperrventil (17) vom Prüfvolumen (4) absperrbar ist. In einem kleinen
Prüfvolumen kann so die Pumpwirkung auf einen einzigen Pumphub der Membran reduziert
werden.
1. Vorrichtung (1) zum Prüfen der Dichtheit in einer Gasstrecke, deren Prüfvolumen (4)
von mindestens zwei Ventilen (2, 3) gegen eine oder mehrere Gaszuleitungen (5) und
Gasableitungen (6) abgeschlossen ist, mit einer Membranpumpe zum Druckaufbau im Prüfvolumen
(4), die eingangsseitig über ein Absperrventil (17) mit einer Gaszuleitung (5) und
ausgangsseitig mit dem Prüfvolumen (4) verbunden ist, und mit einem Druckwächter,
der den im Prüfvolumen (4) herrschenden Ausgangsdruck (pa) mißt und bei Überschreiten eines voreingestellten Druckwertes ein den Dichtheitszustand
des Prüfvolumens (4) anzeigendes Signal abgibt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Membranpumpe eine vom Ventilkörper des Absperrventils (17) oder dessen Stellelement
angetriebene Membran (7) aufweist, deren einer (unterer) Membranraum (10) zwischen
Gaszuleitung (5) und Prüfvolumen (4) vorgesehen und über das Absperrventil (17) vom
Prüfvolumen (4) absperrbar ist.
2. Prüfvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilsitz (16) des Absperrventils (17) im unteren Membranraum (10) zentrisch
unter der Membran (7) um eine aus dem unteren Membranraum (10) zum Prüfvolumen (4)
abführende Durchgangsbohrung (15) herum angeordnet ist.
3. Prüfvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Membranraum (10) über ein Rückschlagventil mit der Gaszuleitung (5) verbunden
ist.
4. Prüfvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die pneumatisch Diode als ein im unteren Membranraum (10) vorgesehenes Flatterventil
(13) ausgebildet ist.
5. Prüfvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Membranraum (10) über eine Drosselstelle mit der Gaszuleitung (5) verbunden
ist.
6. Prüfvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der andere (obere) Membranraum (11) an die Gaszuleitung (5) angeschlossen ist.
7. Prüfvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Schließfeder (20), die den Ventilkörper des Absperrventils (17) in seine absperrende
Ventilstellung kraftbeaufschlagt.
8. Prüfvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (7) mit dem Ventilkörper des Absperrventils (17) oder dessen Stellelement
bewegungsgeköppelt ist.
9. Prüfvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (7) am Ventilkörper des Absperrventils (17) oder dessen Stellelement
befestigt ist.
10. Prüfvorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine im unteren Membanraum (10) vorgesehene Feder (9), die die Membran (7) in Anlage
an den Ventilkörper des Absperrventils (17) oder dessen Stellelement hält.
11. Prüfvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrventil (17) als Magnetventil mit einem Magnetanker (18) als Ventilkörper
bzw. als Stellelement ausgebildet ist.
12. Prüfvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckwächter ein Differenzdruckwächter (21) ist, der die Differenz zwischen dem
in der Gaszuleitung (5) herrschenden Eingangsdruck (pe) und dem im Prüfvolumen (4) herrschenden Ausgangsdruck (pa) mißt und bei Überschreiten eines voreingestellten Differenzdruckwertes ein den Dichtheitszustand
des Prüfvolumens (4) anzeigendes Signal abgibt.