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EP 1 187 256 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.03.2004 Patentblatt 2004/11 |
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Anmeldetag: 06.07.2001 |
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Elektrisches Verbindungselement
Electrical connecting element
Elément de connexion électrique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
05.09.2000 CH 17252000
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.03.2002 Patentblatt 2002/11 |
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Patentinhaber: WOERTZ AG |
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CH-4132 Muttenz 1 (CH) |
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Erfinder: |
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- Bolliger, Roman Marcel
4123 Allschwil (CH)
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Vertreter: Troesch Scheidegger Werner AG |
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Schwäntenmos 14 8126 Zumikon 8126 Zumikon (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 334 282 DE-U- 9 109 666 US-A- 5 934 930
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DE-A- 19 851 529 US-A- 3 549 786
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Element zur Erstellung einer elektrisch leitenden
Verbindung zwischen feindrähtigen Aderseelen in übereinanderliegend angeordneten Kabeln,
insbesondere Flachbandkabeln.
[0002] Zur Erstellung elektrischer Verbindungen der vorstehend beschriebenen Art sind die
unterschiedlichsten, mehr oder weniger aufwendigen Vorrichtungen, wie z.B. Verbindungs-
oder Abzweigdosen bekannt.
[0003] Aus DE 91 09 666 U geht hervor, wie ein Innenleiter eines Kabels durch ein Anschlusselement
Kontaktiert werden kann, wobei letzteres ein spitzes freies Ende aufweist und ein
Anschlag zur Begrenzung der Eindringtiefe vorgesehen ist. Zum Verbinden von übereinander
liegenden Kabeln eignet sich diese Konstruktion nicht.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, eine wesentlich einfachere elektrische
und mechanische Verbindung zwischen feindrähtigen Leitern in Kabeln, insbesondere
Flachbandkabeln zu schaffen, wobei die Verbindung auch auf kleinstem Raum sicher und
sehr schnell erstellbar sein sollte.
[0005] Diese Aufgabe wird nun bei einem Verbindungselement der eingangs definierten Art
erfindungsgemäss durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils von Anspruch 1 gelöst.
[0006] Besondere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sind in den abhängigen Ansprüchen
definiert.
[0007] Die erfindungsgemässe Lösung wird weitgehend auch dadurch ermöglicht, als die heutigen
Kabel sehr präzis gefertigt sind (genaue Position der Leiteradern und deren Isolation
im Kabelmantel).
[0008] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
noch etwas näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- einen Querschnitt durch zwei übereinanderliegende fünfadrige Flachkabel mit einem
Element zum Verbinden der Leiteradern, und
- Fig. 2
- rein schematisch die Anordnungsmöglichkeiten der Verbindungsstellen für die Verbindung
aller Adern.
[0009] Figur 1 der Zeichnung zeigt zwei übereinanderliegende Flachkabel 1, 2 mit jeweils
fünf Leiteradern (feindrähtige bzw. Litzenadern) 3 - 7 die von einer Aderisolation
3' - 7' umgeben in den Kabelmantel 1' bzw. 2' eingebettet sind.
[0010] Zur sicheren elektrischen Verbindung der Adern 3-3, 4-4 ... der beiden Kabel 1, 2
sind elektrisch leitende (metallische) Verbindungselemente 8 vorgesehen. Diese bestehen
aus einem nagelförmigen Kontaktstift mit jeweils an jedem Ende vorgesehener Nagelspitze
10, 11 und dazwischenliegendem Nagelschaft 9. Der Basisdurchmesser der Nagelspitzen
10, 11 ist etwas grösser als der Durchmesser des Nagelschaftes, so dass jeweils eine
Schulter gebildet wird.
[0011] Auf dem Nagelschaft 9 in vorbestimmtem Abstand von den Nagelspitzen 10, 11 ist ein
radial abstehender Flansch 12 vorgesehen. Die Funktion sowohl der Schulter an der
Spitzenbasis als auch des Flansches 12 geht aus nachfolgender Beschreibung hervor:
[0012] Um auf kleinstem Raum in kürzester Zeit eine sichere elektrische und mechanische
Verbindung zwischen feindrähtigen Litzen-Flachbandkabeln zu erstellen, wurde das vorstehend
beschriebene Verbindungselement entwickelt (Kontaktnagel). Mit einem Werkzeug (nicht
dargestellt) werden beispielsweise bei einem fünfadrigen Flachbandkabel 2 die Kontaktnägel
8 im richtigen Abstand voneinander gehalten und dann mittels einer Vorrichtung (nicht
dargestellt) zuerst in das eine Flachbandkabel 2 gepresst und dann wird das andere
Flachbandkabel 1 auf die vorstehenden Kontaktnägel 8 aufgepresst. Die Spitzen 10,
11 der Kontaktnägel 8 durchstechen den Kabelmantel 1' und die Aderisolation 3' - 7'
und dringen in die feindrähtige Aderseele 3 - 7 ein, ohne aber die Aderisolation 3'
- 7' auf der entgegengesetzten Seite zu durchbohren. Um zu verhindern, dass die so
miteinander verbundenen Flachbandkabel 1, 2 von den Kontaktnägeln 8 abgleiten, wenn
die Pressvorrichtung entfernt wird und der Pressdruck aufhört, ist der Durchmesser
an der Basis der Nagelspitzen 10, 11 etwas grösser als der Durchmesser des Nagelschafts
9. Der etwas grössere Durchmesser an der Basis der Nagelspitzen 10, 11 wirkt wie ein
Widerhaken im Geflecht der feindrähtigen Aderseele 3 - 7. Die Adern vom Hauptleiter
zum Abzweigleiter sind elektrisch und mechanisch miteinander verbunden und die Flachbandkabel
können sich nicht von selbst von den Kontaktnägeln 8 lösen.
[0013] Da bei heutigen Kabeln deren "Geometrie" mit hoher Präzision bekannt ist, kann durch
passende Anordnung des Flansches 12 die Eindringtiefe des Kontaktnagels 8 festgelegt
werden (so dass der Kontaktnagel 8 nur in die Adern 3 - 7 eindringt, deren Isolation
3' - 7' jedoch im Bereich der Spitzen 10, 11 (nach dem Einpressen) nicht durchdringt.
[0014] Figur 2 der Zeichnung zeigt (im Vergleich zu Fig. 1 verändertem Massstab) zwei Anordnungsmöglichkeiten
der Verbindungselemente zum Verbinden der Adern von zwei übereinander gelegten fünfadrigen
Kabeln A-B-C-D-E oder A-B-C'-D'-E'.
1. Element zur Erstellung einer elektrisch leitenden Verbindung zwischen feindrähtigen
Aderseelen (3-7) in übereinander liegend angeordneten Kabeln (1,2), insbesondere Flachbandkabeln,
dadurch gekennzeichnet, dass es durch einen nagelförmigen Kontaktstift (8) gebildet ist, welcher an seinen beiden
Enden je mit einer Nagelspitze (10,11) mit unter Bildung einer Schulter im Vergleich
zum Schaft (9) etwas vergrössertem Basisdurchmesser versehen ist, und dass am Schaft
(9) in vorbestimmtem Abstand von den Nagelspitzen (10,11) ein die Eindringtiefe beschränkender
Anschlagflansch (12) vorgesehen ist.
2. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagflansch (12) in vorbestimmtem Abstand zwischen den beiden Nagelspitzen
(10,11) liegt.
3. Element nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es aus Kupfer, insbesondere Hartkupfer besteht.
4. Element nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Nagelspitzen (10,11) mit Umfangsrippen versehen ist.
1. Element for making an electrically conducting connection between cable cores (3 -
7) mad of fine wires in superposed cables (1, 2), particularly flat ribbon-type cables,
characterized in that it is formed by a nail-shaped contact pin (8) presenting at each of its two ends
a pointed nail head (10, 11) formed with a shoulder and having, compared to the shaft
(9), a slightly enlarged basic diameter and in that a stop flange (12) is provided on said shaft (9) at a predetermined distance from
said pointed nail heads (10, 11) in order to limit the penetration depth.
2. Element as claimed in claim 1, characterized in that said stop flange (12) is situated at a predetermined distance between said two pointed
nail heads (10, 11).
3. Element as claimed in any of claims 1 or 2, characterized in that it is made of copper, particularly of hard copper.
4. Element as claimed in any of claims 1 to 3, characterized in that the surface of said pointed nail heads (10, 11) is provided with peripheral ribs.
1. Elément pour réaliser une connexion électriquement conductive entre des conducteurs
fins de l'âme (3 - 7) de câbles superposés (1, 2), notamment de câbles en forme de
ruban, caractérisé en ce qu'il est formé par une broche de contact (8) en forme de clou présentant à chacune de
ses deux extrémités une pointe (10, 11) formant un épaulement et présentant, comparé
à la tige (9), un diamètre de base légèrement agrandi, et en ce qu'une butée (12) est prévue sur ladite tige (9) disposée à une distance prédéterminée
desdites pointes (10, 11) pour limiter la profondeur de pénétration.
2. Elément selon la revendication 1, caractérisé en ce que ladite butée (12) est disposée à une distance prédéterminée entre les deux pointes
(10, 11).
3. Elément selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce qu'il est en cuivre, notamment en cuivre dur.
4. Elément selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que des nervures périphériques sont prévues sur la superficie des pointes (10, 11).
