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(11) |
EP 1 187 702 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.08.2003 Patentblatt 2003/33 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.05.2000 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B25B 5/08 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP0004/294 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 0007/3026 (07.12.2000 Gazette 2000/49) |
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| (54) |
EXZENTERSPANNZWINGE
ECCENTRIC CLAMP CLIP
ETRIER DE SERRAGE EXCENTRIQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB |
| (30) |
Priorität: |
27.05.1999 DE 29909191 U 09.02.2000 DE 10005634
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.03.2002 Patentblatt 2002/12 |
| (73) |
Patentinhaber: Wolfcraft GmbH |
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56746 Kempenich (DE) |
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Erfinder: |
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- DEGEN, Klemens
D-56745 Weibern (DE)
- NONIWEICZ, Zbigniew
D-56746 Kempenich (DE)
- GASPER, Theo
D-56659 Burgbrohl (DE)
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| (74) |
Vertreter: Grundmann, Dirk, Dr. |
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Corneliusstrasse 45 42329 Wuppertal 42329 Wuppertal (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
BE-A- 620 679 DE-B- 1 187 199 FR-A- 1 034 834 GB-A- 2 204 263
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DE-A- 3 136 879 FR-A- 555 333 GB-A- 782 623
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Spannzwinge gemäß Gattungsbegriff des Anspruches 1.
[0002] Eine derartige Spannzwinge wird von der FR 555 333 beschrieben. Dort ist eine erste
Spannbacke entlang der Erstreckungsrichtung einer Gleitschiene verschieblich. Die
Gleitschiene weist eine Verzahnung auf, in welche ein verzahntes Haltemittel des Trägers
der ersten Spannbacke eingreifen kann. In Opposition zur ersten Spannbacke befindet
sich eine zweite Spannbacke, die einem zweiten Spannbackenträger zugeordnet ist. Dieser
zweite Spannbackenträger kann ebenfalls entlang der Gleitschiene in Richtung ihrer
Mittellinie verlagert werden. Zur Verlagerung des zweiten Spannbackenträgers dient
ein am Ende der Gleitschiene um eine Drehachse drehbarer Druckkörper, der eine Exzenterfläche
aufweist, die auf eine Druckschulter wirkt.
[0003] Aus der GB 782 623 ist eine Spannzwinge mit einer Gleitschiene bekannt, an welcher
ein erster Spannbackenträger gleitverschieblich angeordnet ist. Am Ende der Gleitschiene
befindet sich eine trapezförmige Hülle. Dort ist auch ein als Kipphebel gestalteter
zweiter Spannbackenträger schwenkgelagert. Gegen eine Druckschulter desselben wirkt
ein Exzenter. Dieser ist um eine Achse schwenkbar, die fest an einem Ausleger befestigt
ist.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einfachen Mitteln eine gattungsgemäße
Spannzwinge gebrauchsvorteilhaft zu verbessern.
[0005] Gelöst wird die Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung. Die Unteransprüche
stellen vorteilhafte Weiterbildungen dar. Die Exzenterfläche geht vorzugsweise in
einen Flächenabschnitt des Betätigungsgriffs über. Der zweite Spannbakkenträger kann
mittels einer Feder in einer Schwenkendstellung gehalten werden. Es handelt sich dabei
vorzugsweise um diejenige Schwenkendstellung, in welcher die erste Spannbacke von
der zweiten Spannbacke weggerichtet ist, so daß die Druckschulter auch in der Nichtspannstellung
federkraftbeaufschlagt gegen die exzentrische Fläche des Druckkörpers anliegt. Dies
hat bspw. zur Folge, daß die Lage des Betätigungsgriffs bei nicht eingespanntem Werkstück
zwischen den beiden Spannbacken reibschlüssig in beliebiger Schwenkstellung gehalten
wird. Die zweite Spannbacke sitzt vorzugsweise schwenkbar am zweiten Spannbackenträger.
Die Oberfläche der zweiten Spannbacke kann sich damit den Oberflächengegebenheiten
des einzuspannenden Werkstückes anpassen. Zudem wird durch diese Schwenkbarkeit die
beim Spannen im Wege der Exzenterverlagerung ausgeübte Drehung des Spannbackenträgers
um seine Achse ausgeglichen. In einer bevorzugten Ausgestalung bildet der zweite Spannbackenträger
eine Gelenkpfanne aus. In dieser Gelenkpfanne sitzt ein Gelenkzapfen der zweiten Spannbacke.
Der Gelenkzapfen ist dort vorzugsweise eingeklipst. Kinematische Vorteile ergeben
sich dadurch, daß die Schwenkachse des Spannbackenträgers außermittig der Längsachse
der Gleitschiene liegt. Die Achse liegt dabei auf der der Spannbacke abgewandten Seite
der Mittellinie der Gleitschiene. Die Gleitschiene hat vorzugsweise einen rechteckigen
Querschnitt und ist aus Stahl gefertigt. Die Schwenkachse des exzentrischen Druckkörpers
liegt vorzugsweise ebenfalls außermittig der Längsmittelebene der Gleitschiene. Diese
Achse liegt jedoch auf der anderen Seite, nämlich auf der der Spannbacke zugewandten
Seite.
[0006] Durch die Anlenkung des Spannbackenträgers an der Schiene und die Anordnung des exzentrischen
Druckkörpers in Schienenverlängerungsrichtung dazu sind spanntechnisch verbesserte
Hebelverhältnisse gegeben. Die Steigung der spiralförmigen Spannfläche ist auf den
geometrisch als Winkelhebel zu bezeichnenden Spannarm abgestimmt.
[0007] In einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Druckkörper gegen Rückverlagerung
verrastet in die Spannstellung bringbar ist. Dem Druckkörper bzw. dem von ihm ausgehenden
Betätigungsgriff ist ein Rastglied zugeordnet. Dieses greift mit seinen Rastzähnen
in eine an der Gleitschiene angeordnete Gegenrast. Diese Gegenrast kann bevorzugt
von einem zylindrischen Körper ausgebildet sein, dessen Mantelfläche Rastnischen ausbildet.
Der Rastzylinder wird vorzugweise von einem Ende der Gleitschiene getragen. Das Rastglied
kann mittels eines Entrasthebels in eine Lösestellung gebracht werden. Vorzugsweise
liegen sowohl Rastglied als auch Entrasthebel in einer U-förmigen Höhlung des aus
Kunststoff gefertigten Griffs ein. Sowohl Rastglied, als auch Rasthebel können als
Kunststoffteile ausgebildet sein und sind jeweils um gesonderte Drehachsen schwenkbar.
Das Rastglied ist bevorzugt mehrarmig ausgebildet. Ein Arm bildet die Drehachse. Ein
anderer Arm bildet die Rastzähne. Ein weiterer Arm kann mit der Rückdrückfeder zusammenwirken.
Schließlich kann ein vierter Arm vorgesehen sein, auf welchen der Entrasthebel wirkt.
Der Entrasthebel kann zweiarmig ausgebildet sein. Der Lösearm des Rastgliedes kann
in einem Gabelmaul des Entrasthebels einliegen. Wenn der zylinderförmige Rastkörper
vollständig ummantelt im Druckkörper liegt, besitzt die Vorrichtung ein gefälliges
Aussehen.
[0008] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand beigefügter Zeichnungen nachfolgend
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- die Exzenterspannzwinge in der Seitenansicht;
- Fig. 2
- die Exzenterspannzwinge in einer um 90° gewendeten Darstellung;
- Fig. 3
- ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer Darstellung gemäß Fig. 1;
- Fig. 4
- eine vergrößerte Darstellung des Rastmechanismus im Betätigungsgriff in der Raststellung;
- Fig. 5
- eine Darstellung gemäß Fig. 4 in der Lösestellung und
- Fig. 6
- einen Schnitt gemäß der Linie VI-VI in Fig. 4.
[0009] Die aus Stahl gefertigte Gleitschiene 1 besitzt einen rechteckigen Querschnitt und
eine strichpunktiert angedeutete Längsmittellinie. Auf der Gleitschiene 1 ist ein
erster Spannbackenträger 2 verschieblich gelagert. Der Spannbackenträger 2 besitzt
eine erste Spannbacke 3, welche seitlich beabstandet zur Gleitschiene 1 liegt. Wird
auf die Spannbacke 3 ein Moment ausgeübt, so verkantet sich der Spannbackenträger
2 an der Gleitschiene 1 und sitzt dort fest. Die Gleitschiene kann dazu einseitig
oder beidseitig geriffelt sein.
[0010] Gegenüberliegend zur Spannbacke 3 ist eine zweite Spannbacke 5 vorgesehen. Die Spannbacke
5 ist ebenso wie der Spannbackenträger 2 und die von ihm getragene Spannbakke 3 aus
Kunststoff gefertigt. Die Spannbacke 5 bildet einen Gelenkzapfen 11 aus, der der Spannbacke
5 angeformt ist. Der Gelenkzapfen 11 ist in einer Gelenkpfanne 10 eingeklipst, die
von einem ebenfalls aus Kunststoff gefertigten zweiten Spannbackenträger 4 ausgebildet
ist.
[0011] Der zweite Spannbackenträger 4 ist um eine Achse 13 schwenkbar fest an der Gleitschiene
1 befestigt. Hierzu bildet der Spannbackenträger 4 ebenso wie der Spannbakkenträger
2 einen Schacht aus, durch welchen die Gleitschiene 1 ragt. Dieser Schacht umgibt
die Gleitschiene 1 mit soviel Spiel, daß der Spannbackenträger 4 um die Schwenkachse
13 verschwenkt werden kann. Die Achse 13 wird von einem Stahlstift ausgebildet, welcher
durch eine außermittige Bohrung der Gleitschiene 1 ragt. Die Bohrung liegt dabei auf
der der Spannbacke 5 abgewandten Seite der Gleitschiene 1.
[0012] Während die Achse 13 etwa auf Höhe der Spannbacke 5 liegt, liegt eine die Gleitschiene
1 schräg kreuzende Druckschulter 7 auf der anderen Seite des Schachtes und bildet
die Öffnung des Schachtes.
[0013] Am Ende der Gleitschiene 1 befindet sich ebenfalls eine außermittige Bohrung. Letztere
liegt aber auf der der Spannbacke 5 zugewandten Seite der Mittellinie der Gleitschiene
1. Durch diese Bohrung ist ein Zapfen 12 hindurchgesteckt. Mit diesem Zapfen 12 wird
die Drehachse ausgebildet für einen exzentrischen Druckkörper 6.
[0014] Der exzentrische Druckkörper 6 ist ebenfalls aus Kunststoff gefertigt und bildet
eine spiralförmig zur Drehachse 12 verlaufende Druckfläche 6' aus, welche sprungstellenfrei
in eine Fläche 8' eines dem Druckkörper 6 angeformten Betätigungsgriffes 8 übergeht.
[0015] In dem Schacht, durch welchen die Gleitschiene 1 den zweiten Spannbackenträger 4
durchsetzt befindet sich noch ein Federelement 9, welches sich einerseits an der Schachtwand
und andererseits an der Gleitschiene abstützt. Dieses Federelement 9 übt eine Abspreizwirkung
aus, mit welcher die Spannbacke 5 entgegen der Druckrichtung des Druckkörpers 6 gegen
die Exzenterfläche 6' gedrückt wird, so daß der Druckkörper 6 reibschlüssig in jeder
Schwenkstellung gehalten ist.
[0016] Bei dem in den Figuren 3 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispiel kann die Stellung
des Betätigungsgriffes 8 bzw. die Stellung des Druckkörpers 6 in bezug auf die Druckschulter
7 durch Verrastung festgelegt werden. Hierzu ist an dem Ende der Gleitschiene 1, an
welchem der Druckkörper 6 gelagert ist, ein Rastzylinder 14 angeordnet. Dieser Rastzylinder
14 kann mittels des Zapfens 12 am Ende der Gleitschiene 1 befestigt sein. Auf der
Zylindermantelfläche des Rastzylinders 14 befinden sich in Achsrichtung des Zylinders
verlaufende Rastnischen. In die Rastnischen greifen Rastzähne 20 eine Rastgliedes
15 ein.
[0017] Das Rastglied 15 ist mittels eine Drehachse 17 am Betätigungsgriff 8 befestigt. Es
sitzt ebenso wie ein Entrasthebel 16 in einer U-förmigen Höhlung des Griffes 8. Das
Rastglied 25 bildet insgesamt vier Arme aus. Ein Arm bildet das Drehlager 17. Ein
zweiter Arm bildet die Rastzähne 20. Ein dem die Rastzähne bildenden Arm gegenüberliegender
Arm 21 ist ein Lösearm. Er kann von einem Druckarm 22 des Entrasthebels 16 beaufschlagt
werden und liegt in einem Gabelmaul, welches von dem Druckarm 22 und einem zweiten
Arm 25 des Entrasthebels 16 gebildet ist.
[0018] Ein dem die Drehachse 17 tragenden Arm gegenüberliegender Federarm 19 ist mittels
einer Druckfeder 18 in Rastrichtung gegenüber dem Gehäuse des Betätigungsgriffes 8
abgefedert.
[0019] Der Entrasthebel 16 ist zweiarmig. Der eine Arm bildet den besagten Druckarm 22 aus.
Der in Gestrecktlage gegenüberliegende, längere Arm bildet einen Betätigungsarm 23
aus, der bereichsweise aus der U-Öffnung des Betätigungsgriffes 8 herausragt. Der
Betätigungsarm 23 ist mit zu einer Druckfeder 25 gegenüber dem U-Steg der Höhlung
des Griffes 8 abgefedert. Die hierzu vorgesehene Druckfeder 25 liegt in einer entsprechenden
Federaufnahmekammer des Betätigungsgriffes 8 ein.
[0020] In Grifflängsrichtung verlaufen zwei Stege 16, die dem Griff angespritzt sind. Diese
dienen als Führung des Betätigungsarmes 23 des Entrasthebels 16.
[0021] Der verschiebliche Spannbackenträger besitzt zur Verrastung mit der Zahnung der Gleitschiene
1 einen Raststift, der in die aus Kunststoff bestehende Spannbacke eingelassen ist.
In axialversetzter Gegenüberlage zu diesem Zahnstift 27 trägt der Spannbackenträger
2 einen Widerlagerstift 26, mit dem sich die Spannbacke 2 auf der der Verzahnung gegenüberliegenden
Seite der Schiene 1 abstützen kann. Die Zähne des Zahnstiftes werden durch Ausübung
eines Drehmomentes auf die Spannbacke 3 in die Verzahnung gedrückt. Das Gegendrehmoment
wird vom Stift 26 aufgenommen.
[0022] Die Funktionsweise der Exzenterspannzwinge ist die folgende. Ein nicht dargestelltes
Werkstück wird zwischen die Spannbacken 3 und 5 derart voreingespannt, daß der verschiebliche
Spannbackenträger 2 soweit gegen den festen aber schwenkbaren Spannbackenträger 4
geschoben wird, bis das Werkstück in Klemmlage zwischen Spannbacke 3 und 5 liegt.
In dieser Stellung nimmt der Druckkörper 6 eine derartige Drehstellung ein, daß der
radial kleinste Abschnitt der Exzenterfläche 6' auf der Druckschulter 7 liegt. Wird
jetzt der Druckkörper 6 durch Angriff am Betätigungsgriff 8 um seine Achse 12 geschwenkt,
treten die radial größeren Abschnitte der Exzenterfläche 6' gegen die Druckschulter
7 und verschwenken den Spannbackenträger 4 in Richtung des Werkstückes, so daß sich
der Druck, mit welchem die Spannbacke 5 auf das Werkstück wirkt, vergrößert. Dabei
wird die Feder 9 gespannt.
[0023] Der Spannbackenträger 4 bildet insgesamt technisch einen Winkelhebel aus. Die Hebeldrehachse
wird durch den Befestigungszapfen 13 ausgebildet. Der eine Hebelarm endet an der Spannbacke
5 und der in spitzem Winkel dazu abragende zweite Hebelarm wird von der Druckschulter
7 ausgebildet. Die Druckschulter 7 kreuzt die strichpunktierte Längsmittelebene der
Gleitschiene 1 in einem spitzen Winkel. Dieser Winkel ist aber stumpfer, als der Winkel
zwischen dem Druckpunkt der Exzenterfläche 6' auf der Druckschulter 7 und der Achse
13 mit der Längsmittelebene.
[0024] Bei dem in den Figuren 3 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispiel kann der Betätigungsgriff
in seinen Schwenkstellungen in Spannrichtung verrasten. Hierzu greifen die oben beschriebenen
Rastzähne 20 in die Rastnischen des Rastkörpers 40 ein. Die Kraft der Druckfeder 18
sorgt für den notwendigen Andruck. Wird der Entrasthebel 16 betätigt, also der Betätigungsarm
23 in die U-förmige Höhlung eingeschwenkt, so drückt der Druckarm 23 auf den Lösearm
21, so daß die Zähne 20 außer Eingriff zu den Rastnischen gebracht werden. Dann kann
der Betätigungsarm in der zuvor beschriebenen Weise in beiden Schwenkrichtungen geschwenkt
werden. Damit ist ein Lösen der Spannbacke 5 vom Werkstück möglich.
1. Spannzwinge mit einer Gleitschiene (1), die sich in Richtung ihrer Längsmittellinie
erstreckt, und mit einem entlang der Gleitschiene (1) verlagerbaren und durch Aufbringen
eines Kippmomentes daran festlegbaren ersten Spannbackenträger (2) mit einer von der
Gleitschiene (1) zumindest bereichsweise beabstandeten ersten Spannbacke (3) und mit
einem im Bereich eines Endes der Gleitschiene sitzenden zweiten Spannbackenträger
(4), mit einer in Opposition zur ersten Spannbacke (3) angeordneten zweiten Spannbacke
(5), welche sich zufolge einer Beaufschlagung des Spannbackenträgers mit einem am
Ende der Gleitschiene drehgelagerten exzentrischen Druckkörper (6) auf die erste Spannbacke
(3) zu verlagert, dadurch gekennzeichnet, dass der exzentrische Druckkörper (6) auf eine die Gleitschiene (1) schräg zur Längsmittellinie
kreuzende Druckschulter (7) des um eine zwischen Druckkörper (6) und erstem Spannbackenträger
(2) liegenden gleitschienenfeste Befestigungsachse (13) schwenkbaren zweiten Spannbackenträger
(4) wirkt.
2. Spannzwinge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenterfläche (6') des Druckkörpers (6) in eine einem Betätigungsgriff (8) zugeordnete
Fläche (8') im wesentlichen stufenlos übergeht.
3. Spannzwinge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Spannbackenträger (4) mittels eine Feder (9) in eine von der ersten Spannbacke
weg weisende Schwenkendstellung gedrückt wird.
4. Spannzwinge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Spannbacke (5) schwenkbar am zweiten Spannbackenträger (4) sitzt und der
zweite Spannbackenträger (4) eine Gelenkpfanne (10) für einen Gelenkzapfen (11) der
zweiten Spannbacke (5) ausbildet, wobei die zweite Spannbacke (5) mit dem Gelenkzapfen
(11) in der Gelenkpfanne (10) eingeklipst ist.
5. Spannzwinge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die insbesondere von einem Stift ausgebildete Schwenkachse (13) des zweiten Spannbackenträgers
außermittig auf der der Spannbacke (5) abgewandten Seite der Gleitschiene (1) liegt
und die insbesondere von einem Stahlzapfen gebildete Schwenkachse (12) des exzentrischen
Druckkörpers (6) ebenfalls außermittig der Gleitschiene aber auf der anderen, nämlich
der der Spannbacke zugewandten Seite der Längsmittellinie der Gleitschiene befindet.
6. Spannzwinge nach einem der vorhgergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkörper (6) in Schwenkstellungen verrastbar ist, und daß der Druckkörper
(6) gegen Rückverlagerung verrastet in die Spannstellung bringbar ist und die Verrastung
mittels eines parallel zum Hebelarm verlaufenden Entrasthebel (16) lösbar ist.
7. Spannzwinge nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das insbesondere als Rastzylinder (14) gestaltete Rastglied (14) sowie ein das Rastglied
(15) außer Wirkung bringbarer Entrasthebel (16) in einer Höhlung des Betätigungsgriffes
(8) sitzt.
8. Spannzwinge nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhlung des Betätigungsgriffes (8) Führungsstege (26) ausbildet, zwischen welchen
sich der Entrasthebel (16) erstreckt.
9. Spannzwinge nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lösearm (21) des durch Federdruck (18) in der Raststellung gehaltenen Rastgliedes
(15) von einem Druckarm (22) des zweiarmigen Entrasthebels (16) beaufschlagbar ist,
welcher insbesondere in einem Gabelmaul (22, 25) des Entrasthebels (16) liegt.
10. Spannzwinge nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastzylinder (14) von der Wandung des Druckkörpers (6) ummantelt ist.
1. A clamp clip having a slide bar (1) which extends in the direction of its longitudinal
center line, and having a first clamping jaw carrier (2), which can be displaced along
the slide bar (1) and can be fixed thereon by applying a tilting moment, said first
clamping jaw carrier having a first clamping jaw (3), at least certain regions of
which are at a spacing from the slide bar (1), and the clamp clip having a second
clamping jaw carrier (4), which is located in the region of one end of the slide bar,
said second clamping jaw carrier having a second clamping jaw (5), which is located
opposite the first clamping jaw (3) and which is displaced towards the first clamping
jaw (3) when the clamping jaw carrier is impinged upon by a pivotably mounted eccentric
pressure element (6), located at the end of the slide bar, characterized in that the eccentric pressure element (6) acts on a pressure shoulder (7) of the second
clamping jaw carrier (4) crossing the slide bar (1) obliquely to the longitudinal
center line of the bar, the said second clamping jaw carrier being pivotable about
a mounting axis (13) located between the pressure element (6) and the first clamping
jaw carrier (2).
2. Clamp clip as claimed in claim 1, characterized in that the eccentric surface (6') of the pressure element (6) merges substantially smoothly
into a surface (8') associated with an operating handle (8).
3. Clamp clip as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the second clamping jaw carrier (4) is pressed by means of a spring (9) into a pivoted
end position facing away from the first clamping jaw.
4. Clamp clip as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the second clamping jaw (5) is located pivotably on the second clamping jaw carrier
(4) and the second clamping jaw carrier (4) forms a pivot socket (10) for a pivot
bearing (11) of the second clamping jaw (5), the second clamping jaw (5) being clipped
into the pivot socket (10) by the pivot bearing (11).
5. Clamp clip as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the pivot axis (13), defined in particular by a pin, of the second clamping jaw carrier
lies off-center on the side of the slide bar (1) facing away from the clamping jaw
(5), and the pivot axis (12), defined in particular by a steel pin, of the eccentric
pressure element (6) is likewise located off-center of the slide bar but on the other
side of the longitudinal center line of the slide bar, that is the side facing toward
the clamping jaw.
6. Clamp clip as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the pressure element (6) can be latched in pivoted positions, and in that the pressure element (6) can be brought into the clamping position in a ratcheted
manner and the latching can be released by means of an unlatching lever (16) extending
parallel to the lever arm.
7. Clamp clip as claimed in Claim 6, characterized in that the latching element (14), formed in particular as a latching cylinder (14), and
an unlatching lever (16) which can disengage the latching element (15) are located
in a hollow of the operating handle (8).
8. Clamp clip as claimed in Claim 7, characterized in that the hollow of the operating lever (8) forms guiding legs (26), between which the
unlatching lever (16) extends.
9. Clamp clip as claimed in one of Claims 6 to 8, characterized in that a release arm (21) of the latching element (15) held in the latched position by spring
pressure (18) can be acted upon by a pressure arm (22) of the two-arm unlatching lever
(16), which lies in particular in a mouth of a fork (22, 25) of the unlatching lever
(16).
10. Clamp clip as claimed in one of Claims 6 to 9, characterized in that the latching cylinder (14) is enclosed by the wall of the pressure element (6).
1. Etrier de serrage avec un rail de glissement (1), qui s'étend dans le sens de son
axe longitudinal, et comportant un premier support de mâchoire de serrage (2) déplaçable
le long du rail de glissement (1) et pouvant se fixer sur celui-ci par l'application
d'un couple de pivotement, portant une première mâchoire de serrage (3) espacée au
moins d'une certaine zone du rail de glissement (1), et avec un second support de
mâchoire de serrage (4) situé dans la région d'une extrémité du rail de glissement
et portant une seconde mâchoire de serrage (5), disposée en opposition à la première
mâchoire de serrage (3) et qui se déplace vers la première mâchoire de serrage (3)
par suite d'une commande du support de la mâchoire de serrage avec un corps de pression
excentrique (6) pivotant à l'extrémité du rail de glissement, caractérisé en ce que le corps de pression excentrique (6) agit sur un épaulement de pression (7), croisant
le rail de glissement (1) en oblique par rapport à l'axe longitudinal, du second support
de mâchoire de serrage (4) pivotant autour d'un axe de fixation (13) lié au rail de
glissement et situé entre le corps de pression (6) et le premier support de mâchoire
de serrage (2).
2. Etrier de serrage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la surface excentrique (6') du corps de pression (6) se prolonge de manière sensiblement
progressive en une surface (8') associée à une poignée de saisie (8).
3. Etrier de serrage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le second support de mâchoire de serrage (4) est repoussé au moyen d'un ressort (9)
dans une position finale de pivotement l'écartant de la première mâchoire de serrage.
4. Etrier de serrage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la seconde mâchoire de serrage (5) est montée de manière pivotante sur le second
support de mâchoire de serrage (4) et le second support de mâchoire de serrage (4)
forme une cuvette d'articulation (10) pour un pivot d'articulation (11) de la seconde
mâchoire de serrage (5), moyennant quoi la seconde mâchoire de serrage (5) est coincée
par le pivot d'articulation (11) dans la cuvette d'articulation (10).
5. Etrier de serrage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'axe de pivotement (13), formé en particulier par une tige, du second support de
mâchoire de serrage est situé en position décentrée vers le côté du rail de glissement
(1) situé à l'opposé de la mâchoire de serrage (5) et l'axe de pivotement (12) du
corps de pression excentrique (6), formé en particulier par un pivot en acier, se
trouve également en position décentrée par rapport au rail de glissement mais vers
l'autre côté, à savoir vers le côté de l'axe central longitudinal du rail de glissement
situé vers la mâchoire de serrage.
6. Etrier de serrage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps de pression (6) peut être verrouillé dans des positions basculées, et en ce que le corps de pression (6), verrouillé contre un déplacement de retour en arrière,
peut être amené dans la position de serrage et le verrouillage peut être libéré au
moyen d'un levier de déverrouillage (16) disposé parallèlement au bras de levier.
7. Etrier de serrage selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'organe de verrouillage (14) ayant en particulier la forme d'un cylindre de verrouillage
(14) ainsi qu'un levier de déverrouillage (16) pouvant désactiver l'organe de verrouillage
(15) sont logés dans une cavité de la poignée de saisie (8).
8. Etrier de serrage selon la revendication 7, caractérisé en ce que la cavité de la poignée de saisie (8) forme des nervures de guidage (26), entre lesquelles
s'étend le levier de déverrouillage (16).
9. Etrier de serrage selon l'une quelconque des revendications 6 à 8, caractérisé en ce qu'un bras de libération (21) de l'organe de verrouillage (15) maintenu dans la position
de verrouillage sous pression de ressort (18) peut être actionné par un bras de pression
(22) du levier de déverrouillage à deux bras (16), qui est situé en particulier dans
une ouverture de fourche (22, 25) du levier de déverrouillage (16).
10. Etrier de serrage selon l'une quelconque des revendications 6 à 9, caractérisé en ce que le cylindre de verrouillage (14) est enveloppé par la paroi du corps de pression
(6).