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EP 1 188 930 B2 |
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NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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13.06.2007 Patentblatt 2007/24 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.04.2004 Patentblatt 2004/15 |
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Anmeldetag: 14.09.2000 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Gebläseanordnung, insbesondere Radialgebläseanordnung
Fan device, in particular radial fan device
Dispositif de soufflante, particulièrement dispositif d'un ventilateur radial
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.03.2002 Patentblatt 2002/12 |
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Patentinhaber: PUNKER GmbH & CO. |
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24340 Eckernförde (DE) |
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Erfinder: |
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- Claussen, Ernst
24888 Steinfeld (DE)
- Peetz, Joachim
24358 Ascheffel (DE)
- Wegner, Gerd
24340 Eckernförde (DE)
- Xia, Yingan, Dr.
24354 Rieseby (DE)
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| (74) |
Vertreter: Vetter, Hans et al |
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Patentanwälte
Magenbauer, Reimold, Vetter & Abel
Plochinger Strasse 109 73730 Esslingen 73730 Esslingen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 588 072 EP-A- 1 002 957 DE-A- 3 629 132 DE-A- 4 023 363 DE-A- 19 503 781 US-A- 3 356 034 US-A- 4 926 765 US-A- 5 584 653
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EP-A- 0 940 493 DE-A- 2 656 561 DE-A- 3 839 430 DE-A- 19 501 816 DE-A- 19 548 800 US-A- 4 549 848 US-A- 5 484 259
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- "Ventilatoren im Einsatz" von Schlender/Klingenberg, VDI-Verlag GmbH, Düsseldorf,
1996.
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Gebläseanordnung, insbesondere Radialgebläseanordnung,
mit einem ein Gebläselaufrad enthaltenden Gebläsegehäuse, das einen Lufteinlass und
einen Luftauslass besitzt.
[0002] Derartige, als Radialgebläse ausgebildete Gebläseanordnungen sind beispielsweise
aus der DE-U-298 20 767, der DE-U-298 20 766, der EP-A-10 02 957, der EP-A-10 02 958,
der EP-A-10 22 470 oder der EP-A-10 22 469 bekannt. Derartige Gebläse besitzen ein
hohes Leistungsvermögen und eignen sich daher besonders als moderne Brennergebläse,
die einen großen modulierbaren Leistungsbereich aufweisen müssen.
[0003] Um die Luftleistung zu regulieren, verwendet man derzeit in den meisten Systemen
eine Drosselregelung, d.h., der Luftstrom wird mittels eines Drosselglieds bei Bedarf
gedrosselt, was ausnahmslos zu einer Strömungsstörung führt und somit auch mit einer
Verschlechterung von Geräuschverhalten sowie Wirkungsgrad der Gebläseanordnung verbunden
ist. Eine solche Drosselregelung ist z.B. aus der DE 195 48 800 A1 bekannt.
[0004] Aus der EP 0 588 072 A1 ist ein Gebläse mit einer schwenkbaren Klappe am Gebläseauslass
bekannt, über die Umgebungsluft dem druckseitigen Luftstrom zugeführt werden kann.
Diese Klappe ist im Gebläse selbst angeordnet und erfordert dadurch eine konstruktive
Änderung am Gebläse. Darüber hinaus wird in nachteiliger Weise bei der Zufuhr von
Umgebungsluft der druckseitige Luftstrom gedrosselt, was ebenfalls zu einer Verschlechterung
von Geräuschverhalten und Wirkungsgrad führt.
[0005] Bei einer aus der
DE-A-38 39 430 bekannten Gebläseanordnung kann ein Teil des druckseitigen Luftstroms dem Innenraum
des Gebläses wieder zugeführt werden. Dies erfolgt über mehrere strömungsungünstige,
mehrfach umgelenkte Überströmkanäle. Durch diese mehrfache Umlenkung wird die Energie
und die Strömungsgeschwindigkeit der saugseitigen Strömung in keiner Weise unterstützt,
eher noch durch die ungünstigen Strömungsverhältnisse vermindert.
[0006] Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit darin, ein Gebläse mit geringeren
Energieverlusten und geräuscharmer zu regulieren.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Gebläseanordnung mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst.
[0008] Die Vorteile dieser Anordnung gegenüber der herkömmlichen Drosselregulierung der
Gebläseleistung sind vielseitig. Zum einen kann die erfindungsgemäße Bypassregulierung
nahezu störungsfrei in der Gebläseanordnung mit integriert werden. Die Gebläseanordnung
verfügt insgesamt über eine hohe Kennlinienstabilität, weil der für den Druckaufbau
verantwortliche und empfindliche Ausblasbereich des beispielsweise als Spiralgehäuse
ausgebildeten Gebläsegehäuses nahezu ungestört durch die Bypassanordnung bleibt. Die
einstellbare Öffnung ermöglicht eine einfache und effektive Leistungsregelung. Im
gesamten Leistungsbereich arbeitet die Gebläseanordnung effizient und geräuscharm.
Die Luftführungsanordnung lässt sich leicht mit vorhandenen Gebläsen kombinieren,
so dass diese im Wesentlichen konstruktiv nicht verändert zu werden brauchen. Ein
Teil der energiereichen Strömung wird gezielt der energiearmen Strömung im saugseitigen
Luftkanal derart zugeführt, dass sich die Energie und Strömungsgeschwindigkeit der
saugseitigen Strömung vergrößert. Dabei erfolgt diese Zuströmung verlust- und geräuscharm.
[0009] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführte Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen der im Anspruch 1 angegebenen Gebläseanordnung möglich.
[0010] Die Öffnung zwischen dem druckseitigen und dem saugseitigen Luftkanal ist in vorteilhafter
Weise durch ein Einstellorgan, insbesondere eine einstellbare Luftklappe einstellbar.
Die Wirkung der Zuströmung kann noch dadurch verbessert werden, dass die Öffnung und/oder
das Einstellorgan an der radialen Außenseite eines gekrümmten Bereichs des druckseitigen
Luftkanals angeordnet ist, da beim Öffnen des Einstellorgans bzw. der Luftklappe die
energiereiche Strömung automatisch durch Zentrifugalwirkung der energiearmen Strömung
zugeführt wird.
[0011] Durch die Luftklappe kann dabei die gewünschte Strömungsrichtung unterstützt werden.
[0012] Vorteilhafter Weise kann das Einstellorgan mit einem die Luft- oder Gebläseleistung
einstellenden oder regelnden Stellglied verbunden sein, so dass die Gebläseleistung
bzw. eine Brennerleistung bei entsprechendem Einsatz automatisch geregelt werden kann.
[0013] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung enthält die Luftführungsanordnung
eine druckseitig am Gebläsegehäuse angeschlossene Druckkammer mit einer ausgangsseitigen
Ausblasöffnung, wobei die Druckkammer einen gegenüber dem Luftauslass des Gebläsegehäuses
wenigstens zum Teil größeren Querschnitt aufweist. Diese Druckkammer bewirkt in vorteilhafter
Weise eine statische Druckerhöhung, die vor allem für den Einsatz bei Heizungsbrennern
besonders vorteilhaft ist.
[0014] Diese Erhöhung des statischen Drucks kann noch dadurch verbessert bzw. verstärkt
werden, wenn die Druckkammer als Ausblas-Diffusor mit einem sich zur Ausblasöffnung
hin im Querschnitt erweiternden, insbesondere kontinuierlich erweiternden Luftkanal
ausgebildet ist. Dieser Luftkanal ist zweckmäßigerweise G-, U- oder bogenartig gekrümmt,
so dass ein sehr kompakter Diffusor erzielt werden kann, der sich vor allem für den
Brennereinsatz eignet.
[0015] Eine sehr kompakte und konstruktiv günstige Anordnung der Luftführungsanordnung kann
dadurch erreicht werden, dass diese als Flachgehäuse ausgebildet ist, und das Gebläsegehäuse
an einer Flachseite des Flachgehäuses angebracht ist, wobei der Luftauslass des Gebläsegehäuses
an einer Zugangsöffnung zum druckseitigen Luftkanal mündet. In diesem Flachgehäuse
können die beiden Luftkanäle in einfacher Weise so nebeneinander angeordnet werden,
dass der energiereiche Teilstrom in optimaler Weise dem energiearmen saugseitigen
Luftstrom zugeführt werden kann.
[0016] Der saugseitige Luftkanal im Flachgehäuse könnte zweckmäßigerweise an einer Austrittsöffnung,
die über einen Verbindungskanal oder ein Verbindungsgehäuse mit dem Lufteinlass des
Gebläsegehäuses verbunden ist, wobei diese Austrittsöffnung vorzugsweise an der die
Zugangsöffnung zum druckseitigen Luftkanal aufweisenden Flachseite des Flachgehäuses
angeordnet ist, so dass das Gebläsegehäuse in einfacher Weise an dieser Flachseite
montiert werden kann und die saugseitige Verbindung in konstruktiv einfacher Weise
durch einen anmontierbaren Verbindungskanal oder ein Verbindungsgehäuse realisiert
werden kann.
[0017] Die Ausblasöffnung der Luftführungsanordnung ist vorzugsweise an der vom Gebläsegehäuse
wegweisenden Flachseite der als Flachgehäuse ausgebildeten Luftführungsanordnung angebracht
und mündet im Falle einer Brenneranwendung vorzugsweise an einem an der Luftführungsanordnung
angeschlossenen Mischrohr. Dabei kann die als Flachgehäuse ausgebildete Luftführungsanordnung
in vorteilhafter Weise gleichzeitig als Verschlussdeckel eines Heizungskessels dienen.
[0018] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der
nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine Draufsicht auf eine Flachseite der als Flachgehäuse ausgebildeten Luftführungsanordnung,
- Figur 2
- eine schematische Seitenansicht der gesamten Gebläseanordnung und
- Figur 3
- eine Seitenansicht des auf das Flachgehäuse aufgesetzten Gebläsegehäuses.
[0019] Die in den Figuren 1 bis 3 als Ausführungsbeispiel dargestellte Gebläseanordnung
weist ein ein Gebläsegehäuse 11 besitzendes Radialgebläse 10 auf, wie es beispielsweise
in dem eingangs angegebenen Stand der Technik dargestellt und in verschiedenen Varianten
beschrieben ist. Im Gebläsegehäuse 10 ist ein topfartiges Laufrad 12 drehbar gelagert
und wird durch einen Antriebsmotor 13 an der Außenseite des Gebläsegehäuses 11 angetrieben.
Das Gebläsegehäuse 11 besitzt einen seitlichen axialen Lufteinlass 14 und einen radialen
Luftauslass 15 am Ende des sich schneckenartig erweiternden Gebläsegehäuses 11.
[0020] Das Radialgebläse 10 ist an einer Flachseite einer als Flachgehäuse 16 ausgebildeten
Luftführungsanordnung 17 derart montiert, dass der Luftauslass 15 des Gebläsegehäuses
11 an einer Zugangsöffnung 18 zu einem druckseitigen Luftkanal 19 im Flachgehäuse
16 mündet bzw. mit dieser fluchtet. Dieser druckseitige Luftkanal 19 im Inneren des
Flachgehäuses 16 bildet eine Druckkammer bzw. einen Ausblas-Diffusor und ist G-, U-
oder bogenartig gekrümmt. Der Querschnitt dieses druckseitigen Luftkanals 19 erweitert
sich von der Zugangsöffnung 18 aus bis zu einer ausgangsseitigen Ausblasöffnung 20
hin im Wesentlichen stetig, wobei auch Abschnitte mit gleichbleibendem oder sich vorübergehend
verringerndem Durchmesser möglich sind. Die Ausblasöffnung 20 befindet sich an der
zur Zugangsöffnung 18 gegenüberliegenden Seitenwandung des Flachgehäuses 16 und bildet
einen Zugang zu einem dort angesetzten Mischrohr 21 bzw. Brennerrohr.
[0021] Der Durchmesser des Mischrohrs 21 entspricht im Wesentlichen dem größten Durchmesser
am Endbereich des druckseitigen Luftkanals 19, während der Ausblasöffnung 20 einen
geringeren Durchmesser besitzt. In einer alternativen Ausgestaltung kann der Durchmesser
der Ausblasöffnung 20 auch dem Durchmesser des Mischrohrs 21 entsprechen. Weiterhin
ist es möglich, im Übergangsbereich zwischen dem druckseitigen Luftkanal 19 und dem
Mischrohr 21 oder im Mischrohr eine in Verbindung mit Mischrohren bekannte Drosseleinrichtung
bzw. ein Mischelement vorzusehen, wie dies beispielsweise in der EP-A-990 844 beschrieben
ist.
[0022] Ein Mischrohr 21 ist selbstverständlich nur im Falle der Anwendung bei einem Brenner,
beispielsweise Heizungsbrenner erforderlich. In diesem Falle kann auch das gesamte
Flachgehäuse 16 als Verschlusstür oder Verschlussklappe für den Brennraum eines Heizungskessels
ausgebildet sein.
[0023] Die Ausbildung des druckseitigen Luftkanals 19 als Ausblas-Diffusor dient zur Erhöhung
des statischen Gebläsedrucks, wobei in einer einfacheren Ausführung der druckseitige
Luftkanal 19 auch eine geometrisch anders ausgestaltete Druckkammer bilden kann, um
den statischen Druck zu erhöhen. Wesentlich ist hierfür, dass sich der Querschnitt
dieser Druckkammer gegenüber dem des Luftauslasses 15 vergrößert.
[0024] Ein saugseitiger bzw. saugseitig an das Gebläsegehäuse 11 angeschlossener Luftkanal
22 im Flachgehäuse 16 besitzt eine eingangsseitige Zuströmöffnung 23_und mündet an
einer Austrittsöffnung 24, die an der selben Flachseite des Flachgehäuses 16 angeordnet
ist, wie die Zugangsöffnung 18 zum druckseitigen Luftkanal 19. Diese Austrittsöffnung
24 befindet sich derart neben dem anmontierten Gebläsegehäuse 11, dass der saugseitige
Luftkanal 22 sich unter dem Gebläsegehäuse 11 hindurch erstreckt. Zur Verbindung dieser
Austrittsöffnung 24 mit dem Lufteinlass 14 des Gebläsegehäuses 11 dient ein Verbindungsgehäuse
25, das mit seiner Flachseite an der mit dem Lufteinlass 14 versehenen Seitenwandung
des Gebläsegehäuses 11 anliegt und mit einer Schmalseite der Austrittsöffnung 24 überdeckt,
so dass der saugseitige Luftstrom durch den saugseitigen Luftkanal 22, die Austrittsöffnung
24, das Verbindungsgehäuse 25 und den Lufteinlass 14 in das Gebläsegehäuse 11 axial
einströmen kann. Die saugseitigen Luftströme sind zur Verdeutlichung als Doppelpfeile
und die druckseitigen Luftströme als fette Pfeile dargestellt, wobei diese Darstellung
in Figur 2 dadurch problematisch ist, da die beiden Luftkanäle 19, 22 hintereinander
angeordnet sind.
[0025] Die beiden Luftkanäle 19, 22 sind derart am Flachgehäuse 16 angeordnet, dass der
Endbereich des druckseitigen Luftkanals 19 und der Anfangsbereich des saugseitigen
Luftkanals 22 direkt nebeneinander verlaufen und lediglich durch eine Zwischenwandung
26 getrennt sind. Der druckseitige Luftkanal 19 besitzt in Folge seiner G-, U- bzw.
bogenartigen Gestalt eine Krümmung. Die entsprechend gekrümmte Zwischenwandung 26
wird an dieser Stelle durch eine schwenkbare Luftklappe 27 gebildet, durch die ein
Bypass vom druckseitigen Luftkanal 19 zum saugseitigen Luftkanal 22 mit variablem
Querschnitt gebildet werden kann. Je nach Öffnungswinkel dieser Luftklappe 27 wird
mehr oder weniger die energiereiche Strömung im Luftkanal 19 teilweise der energieärmeren
saugseitigen Strömung im Luftkanal 22 zugemischt. Hierdurch kann die Gebläseleistung
und im Falle der Anwendung bei einem Brenner die Brennerleistung e-nergieverlust-
und geräuscharm reguliert oder geregelt werden. Hierzu kann die Luftklappe 27 mit
einem nicht dargestellten Stellglied, beispielsweise einem Stellmotor versehen sein.
Die Luftklappe 27 ist dabei als Strömungsführungsorgan ausgestaltet, um die energiereiche
Luftströmung möglichst verlustarm dem Luftkanal 22 zuführen zu können.
[0026] An Stelle einer Luftklappe 27 kann selbstverständlich auch ein anderes Einstellorgan
für eine Verbindungsöffnung zwischen den beiden Luftkanälen 19, 22 treten, beispielsweise
eine verschiebbare oder verschwenkbare Blende.
[0027] An Stelle eines Flachgehäuses 16 kann selbstverständlich auch eine andere Gehäuseform
für die Luftführungsanordnung 17 treten. Wesentlich ist es dabei, dass eine Zumischung
der energiereichen druckseitigen Luftströmung zur energiearmen saugseitigen Luftströmung
in variabler Weise möglich ist.
[0028] Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf Radialgebläse beschränkt, vielmehr
können auch andere Gebläseformen eingesetzt und mit einer entsprechenden Luftführungsanordnung
17 verbunden werden. Prinzipiell ist es auch möglich, ein kombiniertes Gebläse- und
Luftführungsgehäuse zu realisieren.
1. Gebläseanordnung, insbesondere Radialgebläseanordnung, mit einem ein Gebläselaufrad
(12) enthaltenden Gebläsegehäuse (11), das einen Lufteinlass (14) und einen Luftauslass
(15) besitzt und mit einer Luftführungsanordnung (17) verbunden ist, in der ein druckseitig
am Gebläsegehäuse (11) angeschlossener Luftkanal (19) mit einer ausgangsseitigen Ausblasöffnung
(20) und ein saugseitig am Gebläsegehäuse (11) angeschlossener Luftkanal (22) mit
einer eingangsseitigen Zuströmöffnung (23) über eine einstellbare Öffnung derart miteinander
verbunden ist, dass ein Teil des druckseitigen Luftstroms dem saugseitigen Luftstrom
zugeführt wird, wobei die beiden Luftkanäle (19, 22) derart in einem Flachgehäuse
(16) angeordnet sind, dass der Endbereich des druckseitigen Luftkanals (19) und der
Anfangsbereich des saugseitigen Luftkanals (22) direkt nebeneinander verlaufen und
lediglich durch eine die einstellbare Öffnung aufweisende Zwischenwandung (26) getrennt
sind, wobei die einstellbare Öffnung derart ausgebildet ist, dass der druckseitig
zugemischte Teilluftstrom zur Strömungsrichtung des saugseitigen Luftstroms ausgerichtet
ist und sich die Energie und Strömungsgeschwindigkeit der saugseitigen Strömung vergrößert.
2. Gebläseanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einstellbare Öffnung zwischen dem druckseitigen (19) und dem saugseitigen Luftkanal
(22) durch ein Einstellorgan (27), in der Form einer einstellbaren Luftklappe, einstellbar
ist.
3. Gebläseanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einstellbare Öffnung und/oder das Einstellorgan (27) an der radialen Außenseite
oder Außenwandung (26) eines gekrümmten Bereichs des druckseitigen Luftkanals (19)
angeordnet ist.
4. Gebläseanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellorgan (27) mit einem die Luft- oder Gebläseleistung einstellenden oder
regelnden Stellglied verbunden ist.
5. Gebläseanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der druckseitige Luftkanal (19) als eine druckseitig am Gebläsegehäuse (11) angeschlossene
Druckkammer (19) mit einer ausgangsseitigen Ausblasöffnung (20) ausgebildet ist, wobei
die Druckkammer einen gegenüber dem Luftauslass (15) des Gebläsegehäuses (11) wenigstens
zum Teil größeren Querschnitt aufweist.
6. Gebläseanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der druckseitige Luftkanal (19) als Ausblas-Diffusor mit einem sich zur Ausblasöffnung
(20) hin im Querschnitt erweiternden, insbesondere kontinuierlich erweiternden Luftkanal
ausgebildet ist.
7. Gebläseanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftkanal (19) G-, U- oder bogenartig gekrümmt ist.
8. Gebläseanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftführungsanordnung (17) als Flachgehäuse (16) ausgebildet ist, und dass Gebläsegehäuse
(11) an einer Flachseite des Flachgehäuses (16) angebracht ist, wobei der Luftauslass
(15) des Gebläsegehäuses (11) an einer Zugangsöffnung (18) zum druckseitigen Luftkanal
(19) mündet.
9. Gebläseanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der saugseitige Luftkanal (22) im Flachgehäuse (16) an einer Austrittsöffnung (24)
mündet, die über einen Verbindungskanal oder ein Verbindungsgehäuse (25) mit dem Lufteinlass
(14) des Gebläsegehäuses (11) verbunden ist, wobei diese Austrittsöffnung (24) vorzugsweise
an der die Zugangsöffnung (18) zum druckseitigen Luftkanal (19) aufweisenden Flachseite
des Flachgehäuses (16) angeordnet ist.
10. Gebläseanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausblasöffnung (20) der Luftführungsanordnung (17) an der vom Gebläsegehäuse
(11) wegweisenden Flachseite der als Flachgehäuse (16) ausgebildeten Luftführungsanordnung
(17) angeordnet ist.
11. Gebläseanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausblasöffnung (20) an einem an der Luftführungsanordnung (17) angeschlossenen
Mischrohr (21) mündet und/oder dass die als Flachgehäuse (16) ausgebildete Luftführungsanordnung
(17) als Verschlussdeckel eines Heizungskessels ausgebildet ist.
1. Fan assembly, in particular a radial fan assembly, with a fan housing (11) containing
a fan impeller (12) and having an air intake (14) and an air outlet (15), and connected
to an air guidance assembly (17) in which an air passage (19) connected to the fan
housing (11) on the outlet side is connected to an outflow orifice (20) on the outlet
side, and an air passage (22) connected to the fan housing (11) on the inlet side
is connected to an inflow orifice (23) on the inlet side via an adjustable orifice,
in such a way that a portion of the outlet-side airflow is fed to the inlet-side airflow,
wherein the two air passages (19, 22) are so arranged in a flat housing (16) that
the end section of the outlet-side air passage (19) and the initial section of the
inlet-side air passage (22) run directly adjacent to one another and are separated
only by a partition (26) with the adjustable orifice, wherein the adjustable orifice
is so designed that the partial airflow added on the outlet-side is aligned towards
the direction of flow of the inlet-side airflow and increases the energy and flow
rate of the inlet-side flow.
2. Fan assembly according to claim 1, characterised in that the adjustable orifice between the outlet-side (19) and the inlet-side air passage
(22) is adjustable by means of an adjusting member (27) in the form of an adjustable
air throttle.
3. Fan assembly according to claim 1 or 2, characterised in that the adjustable orifice and/or the adjusting member (27) are/is located on the radial
outer side of the outside wall (26) of a curved section of the outlet-side air passage
(19).
4. Fan assembly according to any of the preceding claims, characterised in that the adjusting member (27) is connected to an actuator which adjusts or regulates
the air or fan output.
5. Fan assembly according to any of the preceding claims, characterised in that the outlet-side air passage (19) is in the form of a pressure chamber (19) connected
to the fan housing (11) on the outlet-side with an outflow orifice (20) on the outlet-side,
wherein the pressure chamber has a larger cross-section, at least in part, relative
to the air outlet (15) of the fan housing (11).
6. Fan assembly according to claim 5, characterised in that the outlet-side air passage (19) is in the form of an outflow diffuser with an air
passage increasing in cross-section, in particular increasing continuously, towards
the outflow orifice (20).
7. Fan assembly according to claim 6, characterised in that the air passage (19) is curved with a G- ,U- or bow shape.
8. Fan assembly according to any of the preceding claims, characterised in that the air guidance assembly (17) is in the form of a flat housing (16), and that the
fan housing (11) is attached to a flat side of the flat housing (16), with the air
outlet (15) of the fan housing (11) emerging at an access opening (18) to the outlet-side
air passage (19).
9. Fan assembly according to claim 8, characterised in that the inlet-side air passage (22) in the flat housing (16) emerges at an outlet orifice
(24) which is connected via a connecting passage or a connection housing (25) to the
air intake (14) of the fan housing (11), with this outlet orifice (24) being located
preferably on the flat side of the flat housing (16) which has the access opening
(18) to the outlet-side air passage (19).
10. Fan assembly according to any of the preceding claims, characterised in that the outflow orifice (20) of the air guidance assembly (17) is located on the flat
side, facing away from the fan housing (11), of the air guidance assembly (17) which
is in the form of a flat housing (16).
11. Fan assembly according to claim 10, characterised in that the outflow orifice (20) leads to a mixer tube (21) connected to the air guidance
assembly (17), and/or that the air guidance assembly (17) in the form of a flat housing
(16) is designed as cover lid of a heating boiler.
1. Dispositif de soufflante, en particulier dispositif de ventilateur radial, avec un
boîtier de soufflante (11) comprenant un rotor de soufflante (12) et possédant une
entrée d'air (14) et une sortie d'air (15), et étant en liaison avec un dispositif
de déflexion de l'air (17), dans lequel un conduit de ventilation (19) raccordé au
boîtier de soufflante (11) du côté de refoulement est relié avec une ouverture de
soufflage (20) du côté de la sortie, et un conduit de ventilation (22) raccordé au
boîtier de soufflante (11) du côté de l'aspiration est en liaison avec une ouverture
d'afflux (23) du côté de l'entrée via une ouverture réglable de manière à ce qu'une
partie du courant d'air du côté du refoulement soit amenée dans le courant d'air du
côté de l'aspiration, les deux conduits de ventilation (19, 22) étant situés dans
un boîtier plat (16) de telle sorte que la zone terminale du conduit de ventilation
(19) du côté de refoulement et la zone d'origine du conduit de ventilation (22) du
côté de l'aspiration s'étendent directement l'une à côté de l'autre et ne soient séparées
que par une paroi intermédiaire (26) présentant l'ouverture réglable, l'ouverture
réglable étant conçue de manière à ce que le courant d'air partiel mélangé du côté
de refoulement soit orienté en direction de flux du courant d'air du côté de l'aspiration
et que l'énergie et la vitesse d'écoulement du courant du côté de l'aspiration augmentent.
2. Dispositif de soufflante selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'ouverture réglable entre le conduit de ventilation du côté de refoulement (19)
et du côté de l'aspiration (22) peut être réglée via un organe de réglage (27) sous
la forme d'un volet d'aération réglable.
3. Dispositif de soufflante selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'ouverture réglable et/ou l'organe de réglage (27) est disposé(e) sur le côté extérieur
radial ou la paroi extérieure (26) d'une zone curviligne du conduit de ventilation
(19) du côté de refoulement.
4. Dispositif de soufflante selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'organe de réglage (27) est en liaison avec un élément de réglage ajustant ou réglant
la puissance de l'air ou de la soufflante.
5. Dispositif de soufflante selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le conduit de ventilation (19) du côté de refoulement est développé en tant que chambre
de compression (19) raccordée au boîtier de soufflante (11) du côté de refoulement
avec une ouverture de soufflage (20) du côté de la sortie, moyennant quoi la chambre
de compression présente une section au moins partiellement plus grande que celle de
la sortie d'air (15) du boîtier de soufflante (11).
6. Dispositif de soufflante selon la revendication 5, caractérisé en ce que le conduit de ventilation (19) du côté de refoulement est développé en tant que diffuseur
de sortie avec un conduit de ventilation à section s'élargissant en direction d'ouverture
de soufflage (20), et s'élargissant en particulier de manière continue.
7. Dispositif de soufflante selon la revendication 6, caractérisé en ce que le conduit de ventilation (19) est courbé en G, en U ou en forme d'arc.
8. Dispositif de soufflante selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de déflexion de l'air (17) est développé en tant que boîtier plat (16),
et en ce que le boîtier de soufflante (11) est monté sur un côté plat du boîtier plat (15), moyennant
quoi la sortie d'air (15) du boîtier de soufflante (11) débouche dans une ouverture
d'accès (18) vers le conduit de ventilation (19) du côté de refoulement.
9. Dispositif de soufflante selon la revendication 8, caractérisé en ce que le conduit de ventilation (22) du côté d'aspiration débouche dans une ouverture de
sortie (24) dans le boîtier plat (16), laquelle est reliée via un canal de liaison
ou un boîtier de liaison (25) avec l'entrée d'air (14) du boîtier de soufflante (11),
moyennant quoi cette ouverture de sortie (24) est de préférence disposée sur le côté
plat du boîtier plat (16) présentant l'ouverture d'accès (18) vers le conduit de ventilation
(19) du côté de refoulement.
10. Dispositif de soufflante selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'ouverture de soufflage (20) du dispositif de déflexion de l'air (17) est disposée
sur le côté plat pointant vers la direction opposée du boîtier de soufflante (11)
du dispositif de déflexion de l'air (17) développé en tant que boîtier plat (16).
11. Dispositif de soufflante selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'ouverture de soufflage (20) débouche dans un tube mélangeur (21) raccordé au dispositif
de déflexion de l'air (17) et/ou en ce que le dispositif de déflexion de l'air (17) développé en tant que boîtier plat (16)
est réalisé en tant que couvercle de fermeture d'une chaudière de chauffage.


IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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