[0001] Die Erfindung betrifft eine Trockenvorrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffes
des Patentanspruches 1.
[0002] Dahingehende Trockenvorrichtungen (U.S. 4,194,296 A1) sind in einer Vielzahl von
Ausführungsformen auf dem Markt frei erhältlich. Dabei ist die technische Holztrocknung
heute über verschiedene Verfahren realisierbar. Neben dem Standardverfahren, der sog.
konventionellen Trocknung mit Frisch- und Abluft, haben heute nur noch Kondensations-
und Vakuum-Trocknungsvorrichtungen eine wirtschaftlich relevante Bedeutung. Holzart,
Holzstärke, Anfangs- und Endfeuchte sowie die Energie- und Umweltsituation einschließlich
geforderter Tagesleistung und Trocknungsqualität bestimmen das geeignete Verfahren
mit der jeweiligen Vorrichtung, wobei die Vakuumtrocknung sich zusehends etabliert.
[0003] Bei den Vakuumtrocknern tritt insbesondere bei großen Trocknerkammervolumina die
Schwierigkeit auf, daß im Betrieb des Vakuumtrockners als Trockenvorrichtung die relativ
dünn ausgestalteten Kammerwände nach innen ausbeulen, so daß die dahingehenden Kammerwände,
um diesem Effekt entgegenzuwirken, über entsprechende Stützstrukturen auszusteifen
sind. Vielfach dienen dazu außen liegende Beulsteifenringe, die bei runden, mehreckigen
oder speziell rechteckigen Trocknerquerschnitten verwendet werden. Insbesondere ist
bei besonders breiten, rechteckigen Vakuumtrokkenvorrichtungen die Deckenkammerwand
gegenüber der Bodenkammerwand zusätzlich abzustützen. Auch bei den noch häufiger anzutreffenden
zylindrischen Vakuumtrocknern sind solche zusätzlichen Innenstützstrukturen ab einer
bestimmten Größe erforderlich. Die dahingehende Stützstruktur ist als Fachwerkkonstruktion
ausgebildet und bildet eine Art Trennwand aus, die die Trocknerkammer in zwei oder
mehrere Teilräume unterteilt. Um einen freien Luftaustausch zwischen den Teilräumen
innerhalb des Trockners gewährleisten zu können und um derart zu guten Trocknungsergebnissen
für das Schnittholz zu gelangen, ist ein Austausch des gasförmigen Trockenmediums
über die freigelassenen Stellen innerhalb der Fachwerkstützstruktur gegeben. Die dahingehende
Stützstruktur stützt bei der bekannten Trockenvorrichtung bei deren Betrieb gegebenenfalls
auch die stirnseitigen Trockenkammerwände ab, die zumindest teilweise öffen- und schließbare
Kammertüren bilden, um derart das Schnittholz ein- und ausbringen zu können.
[0004] Zusätzlich zu dieser Fachwerkstützstruktur sind innerhalb der bekannten Trockenvorrichtung
hiervon separate sog. Heizregister angeordnet, die die Trockenvorrichtung beheizen;
die jedoch als eigenständige Bauteile innerhalb des Trockners relativ viel Bauraum
einnehmen und derart das theoretische Nutzvolumen für das Schnittholz reduzieren können.
Des weiteren ist die bekannte Trockenvorrichtung an eine Vakuumeinrichtung angeschlossen
und es besteht eine Entnahmemöglichkeit für die bei der Trocknung aus dem Trockengut
entzogene Feuchte. Ferner ist mindestens ein Umwälzventilator innerhalb der Trockenvorrichtung
vorhanden für eine Zirkulation des über die Heizregister erwärmten gasförmigen Trockenmediums.
Vorzugsweise erlauben dabei Strömungsgitter innerhalb der Trockenvorrichtung einen
gerichteten und vergleichsmäßigten Kontakt des über die Ventilatoren umgewälzten Trockenmediums
mit dem Trockengut. Aufgrund der Vielzahl der genannten eigenständigen Bauteile sind
die bekannten Trockenvorrichtungen auch aufwendig und mithin teuer in der Herstellung.
[0005] Durch die DE-C-165 161 ist eine Trockenvorrichtung bekannt mit mindestens einer Trockenkammer,
die über eine Heizeinrichtung beheizbar ist und die von Kammerwänden umgeben ist,
die teilweise über eine Stützstruktur abgestützt sind. Ferner ist bei der bekannten
Lösung die Heizeinrichtung zumindest teilweise integraler Bestandteil der Stützstruktur.
Die bekannte Vorrichtung dient dem Trocknen für Ziegel- und Tonwaren und ist in der
Art einer Gebäudestruktur ausgebildet. Die bekannte Lösung wäre in dieser Ausgestaltung
für die Trocknung von Schnittholz ungeeignet, und baut im übrigen groß und mithin
kostenintensiv auf.
[0006] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
die bekannten Trockenvorrichtungen dahingehend weiter zu verbessern, daß bei gleicher
Baugröße ein vergrößertes Nutzvolumen für das Schnittholz zur Verfügung steht, wobei
gleichzeitig der Herstellungsund mithin der Kostenaufwand für dahingehende Trockner
reduziert ist. Eine dahingehende Aufgabe löst eine Trockenvorrichtung mit den Merkmalen
des Patentanspruches 1 in seiner Gesamtheit.
[0007] Dadurch, daß gemäß dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 die Stützstruktur
sich innerhalb der Trockenkammer befindet und aus einem Fachwerk gebildet ist, mit
einzelnen Versteifungsstäben, die zumindest teilweise aus Hohlstäben gebildet dem
Transport eines Heizmediums dienen, kann auf eigenständige Heizregister innerhalb
der Trockenvorrichtung verzichtet werden, da nun unmittelbar die Stützstruktur gleichzeitig
als Heizeinrichtung benutzt wird. Da mithin die Heizregister entfallen können, und
die für die Stützfunktion nötige Materialmenge durch das Einbringen der Heizfunktion
nicht weiter erhöht werden muß, kann die Wirtschaftlichkeit der erfindungsgemäßen
Trockenvorrichtung -auch wegen zusätzlicher Lohnkosteneinsparungen - deutlich erhöht
werden. Im übrigen ergibt die Integrierung der Heizeinrichtung innerhalb der Stützstruktur
der Trockenkammer eine verbesserte Heizwirkung, da die Heizeinrichtung dann zentral
in der Trockenkammer anordenbar ist und über den Trockenmedienstrom eine bessere Verteilung
der Wärmemenge innerhalb des zu trocknenden Schnittholzes erlaubt, was insgesamt energetisch
günstig ist.
[0008] Auch ergibt sich eine zusätzliche Ersparnis an Energie für die Umwälzungsventilatoren,
da der Druckverlust bei Durchströmung der Kombination aus Stützstruktur und Heizung
gegenüber der Durchströmung mehrerer, gesonderter Einheiten verringert ist.
[0009] Eine weitere Ausführungsform nutzt ein spezielles Profil in der Stützstruktur, vorzugsweise
der Bodenwand, über das sich diese auf der oben beschriebenen Struktur abstützt. Dieses
spezielle Stützprofil ist ebenfalls beheizbar, gleichzeitig aber noch als Wanne ausgebildet,
in die aus dem Trockengut stammende Feuchte nach Kondensation, z.B. im freien Gefälle,
hinein geführt oder Frischwasser zugeführt wird. Bei Bedarf kann diese Stützwanne
gezielt beheizt werden, und damit eine Verdampferfunktion zur Beeinflussung des Trockenklimas
ausüben. Eine Entnahme des Kondensates kann z.B. durch Abpumpen erfolgen.
[0010] Dieses spezielle Stützprofil in Wannenform mit Beheizung vereint damit in vorteilhafter
Weise zusätzlich zu Stütz- und Heizfunktion die Aufgaben eines üblichen, separaten,
internen oder externen Verdampfers und eines gesonderten Kondensatsammelbehälters,
wie er Stand der Technik ist.
[0011] Darüber hinaus ist es sinnvoll, wenn statisch wichtige Teile zusätzlich vor Korrosion
dadurch geschützt sind, daß durch eine Beheizung die Kondensation aggressiver Medien
dort verhindert wird. Dadurch kann hier auf die Wahl besonders teurer Werkstoffe verzichtet
werden.
Die erfindungsgemäße Stützstruktur mit integrierter Heizeinrichtung findet insbesondere
Anwendung auf innenliegende Stützstrukturen von Vakuumtrockenkammern. Es ist aber
auch möglich, die Stützstruktur von Außenwänden mit einer Heizfunktion auf diese Art
zu kombinieren.
[0012] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Trockenvorrichtung bildet
die Stützstruktur gleichfalls ein Fachwerk aus mit einzelnen Versteifungsstäben, die
als Hohlstäbe ausgebildet dem Transport eines Heizmediums dienen. In Abhängigkeit
des Einsatzortes und des jeweiligen Anwendungsfalles kann als Heizmedium erwärmtes
Fluid, wie Wasser oder Öl, dienen oder die Heizeinrichtung ist mittels heißem Dampf
betreibbar. Ebenfalls kann die Stützstruktur ganz oder teilweise als elektrischer
Heizstab/stäbe verwendet werden.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Trockenvorrichtung
sind die Hohlstäbe aus Längs- und Querstäben gebildet, wobei vorzugsweise die Längsstäbe
die Last der jeweils zugeordneten Kammerwand aufnehmen. Damit läßt sich eine gleichmäßige
Lastverteilung innerhalb der Stützstruktur erreichen. Die bei der Vakuumtrocknung
auftretenden Kräfte sind enorm. Bei einem Unterdruck von beispielsweise 900mbar innerhalb
des Vakuumtrockners kommen auf jeden Quadratmeter des Trocknergehäuses Lasten von
ca. 90.000 N, was einem Gewicht von ca 9 t entspricht. Für die relativ dünn gehaltenen
Kammerwände stellt dies eine enorm hohe Beanspruchung dar. Vorzugsweise ist des weiteren
vorgesehen, daß die jeweiligen Längsstäbe fluidführend mit den an ihnen jeweils angeschlossenen
Querstäben verbunden sind. Unter Wegfall von Diagonalverstrebungen, wie sie sonst
für ein Fachwerk üblich sind, läßt sich über die Längs- und Querstäbe eine Art Trockenwand
erstellen, wobei die Stützstäbe in vorgebbaren Abständen derart eng benachbart angeordnet
sind, daß zwar noch ungestört der Trockenmediumstrom die jeweilige Stützwand passieren
kann, daß dennoch aber ein mit den ansonsten gesondert angeordneten bekannten Heizregistern
vergleichbarer Heizenergieeintrag möglich ist.
[0013] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Trockenvorrichtung
sind die Längs- und die Querstäbe zu Funktionsgruppen zusammengefaßt, wobei z.B. der
mittlere Längsstab zwischen zwei äußeren Längsstäben der Zufuhr des Heizmediums dient
und die beiden anderen Längsstäbe der Abfuhr. Aufgrund dieser Funktionsgruppierungen
lassen sich gegebenenfalls innerhalb der beheizbaren Stützwand definierte Heizbereiche
festlegen, so daß in Abhängigkeit von dem Verwendungszweck auch in Stufen eine Trocknung
erfolgen kann oder für einen Trokkenvorgang nicht alle Heizgruppen innerhalb der Stützstruktur
anzusteuern sind. Vorzugsweise weist dabei der jeweilige mittlere Längsstab zur Versorgung
der beiden benachbarten Längsstäbe einer Funktionsgruppe zwei getrennte Fluidführungen
auf, wobei für die Fluidzu- und -abfuhr die Längsstäbe an zugeordnete Sammelleitungen
angeschlossen sind.
[0014] Die Anzahl der Quer- oder Längsstäbe läßt sich vorgeben, so daß es möglich ist, Stützwandstrukturen,
die beheizbar sind, überwiegend über Queroder überwiegend über Längsstäbe aufzubauen.
Vorzugsweise sind jedoch die Längsstäbe in vorgebbaren Längen modular aufgebaut, so
daß mit einer Standardgröße an Stützstreben sich im wesentlichen die Fachwerkstützstruktur
aufbauen läßt.
[0015] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der sonstigen Unteransprüche.
[0016] Im folgenden wird die erfindungsgemäße Trockenvorrichtung anhand der Zeichnung näher
erläutert.
Es zeigen in prizipieller und nicht maßstäblicher Darstellung die
- Fig.1
- eine stirnseitige Schnittansicht auf eine bekannte Trockenvorrichtung;
- Fig.2
- in Seitenansicht eine bei einer Trockenvorrichtung nach der Fig.1 verwendete Stützstruktur;
- Fig.3
- eine der Fig.1 entsprechende Darstellung des erfindungsgemäßen Trockners;
- Fig.4 und 5
- eine der Darstellung nach der Fig.2 entsprechende Seitenansicht auf zwei verschiedene
Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Stützstruktur;
- Fig.6
- einen Teilausschnitt der Stützstruktur nach den Fig.4 und 5.
[0017] Des besseren Verständnisses wegen wird zunächst eine Trockenvorrichtung mit Stützstruktur
gemäß den Fig.1 und 2 nach dem Stand der Technik näher beschrieben. Die Trockenvorrichtung
nach der Fig.1 dient der Trocknung von Schnittholz, welches in Paketen 10 zusammengefaßt
von außen her, insbesondere von der Stirnseite der Trockenvorrichtung her, in diesen
einbringbar ist. Für den Trockenvorgang weist die Trockenvorrichtung eine Trockenkammer
12 auf, die über eine als Ganzes mit 14 bezeichnete Heizeinrichtung beheizbar ist.
Die angesprochene Trockenkammer 12 ist von Kammerwänden 16 umgeben, und zwar von zwei
Seitenkammerwänden 18, einer Deckenkammerwand 20 sowie einer Bodenkammerwand 22. Des
weiteren schließt die Trockenkammer 12 in Blickrichtung auf Fig.1 gesehen nach hinten
mit einer stirnseitigen Trockenkammerwand 24 ab. Die vordere stirnseitige, gegenüberliegende
Trockenkammerwand ist nicht dargestellt. Mindestens eine der beiden stirnseitigen
Trockenkammerwände muß in der Art von Kammertüren ganz oder teilweise öffen- und schließbar
sein, um die Pakete 10 an zu trocknendem Schnittholz aus der Trockenvorrichtung ein-
und ausbringen zu können. Die angesprochenen Kammerwände 18,20,22,24 sind standardisierte
Bauteile und lassen sich in vorgebbaren Baugruppen zusammenstellen, um derart unterschiedliche
Größen an Trokkenvorrichtungen im Sinne eines modularen Baukastens zusammenstellen
zu können.
[0018] In diesem Beispiel in etwa der Mitte der Trockenvorrichtung erstreckt sich innerhalb
der Trockenkammer 12 in einer senkrechten Ebene zwischen der Deckenkammerwand 20 und
der Bodenkammerwand 22 eine Stützstruktur 26 in der Art eines Fachwerkes 28, wie es
näher in der Fig.2 dargestellt ist. In hierzu senkrechter Richtung, also in waagerechter
Orientierung, erstreckt sich die bekannte Stützstruktur 26 in Form des Fachwerkes
28 auch zwischen den beiden stirnseitigen Trockenwänden 24. Das bekannte Fachwerk
28 besteht aus einzelnen Versteifungsstäben 30, die aus Längsstäben 32 und Querstäben
34 sich zusammensetzen, wobei eine weitere Aussteifung über Querstreben 36 erreicht
ist. Die Deckenkammerwand 20 sowie die Bodenkammerwand 22 stützen sich mit ihren Innenseiten
an den freien Enden der Längsstäbe 32 ab. Die dahingehende Krafteinleitung ist mit
Pfeilen wiedergegeben. Im Bereich der stirnseitigen Trockenkammerwände 24 stützen
sich diese in diesem Beispiel mit ihrer Innenseite an den senkrechten Längsseiten
der zu äußerst angeordneten Längsstäbe 32 ab. Auch die dahingehende Krafteinleitung
ist nunmehr mit waagerechten Pfeilen prinzipiell wiedergegeben.
[0019] Eine an die Trockenvorrichtung angeschlossene, als Ganzes mit 38 bezeichnete Vakuumeinrichtung
mit einer Vakuumpumpe 40 legt während des Betriebes der Trockenvorrichtung in der
Trockenkammer 12 ein Vakuum an, wobei der in der Trockenkammer 12 erzeugte Unterdruck
in der Regel bei mindestens 500 mbar liegt. Der derart erzeugte Unterdruck in der
Trockenvorrichtung läßt die Kammerwände 16 nach innen in Richtung der Trockenkammer
12 ausbeulen, wobei der dahingehende Einbeulvorgang von Deckenkammerwand 20 und Bodenkammerwand
22 durch die Stützstruktur 26 als Fachwerk 28 zusätzlich zu äußeren oder inneren Beulsteifenringen
abgefangen wird und derart eine Aussteifung für die dahingehenden Kammerwände 20,22
erfolgt. Über nicht näher dargestellte Belüftungseinrichtungen, wie Lüfterklappen
oder Ventile, die am Trocknergehäuse angeordnet sind, läßt sich dieses auch mit Frischluft
beschicken. Im bodenseitigen Bereich verfügt die Trockenvorrichtung über eine Entnahmemöglichkeit
42 für die beim Trockenvorgang zu entziehende Feuchte. Derart läßt sich mithin das
bei der Trocknung entstehende Wasser aus dem Trockner abführen. Der vorstehend beschriebene
Aufbau ist dem Grunde nach bekannt, so daß an dieser Stelle hierauf nicht mehr näher
eingegangen wird.
[0020] Zwischen den Seitenkammerwänden 18 und den Schnittholzchargen 10 befindet sich in
diesem Beispiel die Heizeinrichtung 14 mit zwei übereinander angeordneten senkrechten
Reihen an einzelnen Heizregistern 44. Diese Heizregister 44 können innerhalb der Trockenkammer
12 relativ viel Bauraum einnehmen, der dann nicht mehr für die Bevorratung von Schnittholzchargen
10 zur Verfügung steht, so daß die Einbringmenge an zu trocknendem Schnittholz bei
der bekannten Lösung verringert ist. Die dahingehenden Heizregister 44 sind an eine
zentrale Wärmequelle angeschlossen, die die Heizregister 44 mit erwärmten Fluid, wie
Wasser oder Öl, oder mit gasförmigem Dampf für den Trockenvorgang versorgt. Zwischen
der Stützstruktur 26, die eine Art Trennwand ausbildet, und den bevorrateten Schnittholzchargen
10 ist in diesem Beispiel jeweils mindestens ein elektrisch betriebener Umwälzungsventilator
46 angeordnet, dessen Ventilatorschaufeln jeweils den Schnittholzchargen 10 zugewandt
sind. Des weiteren ist der jeweilige Ventilator 46 mit der Fachwerk-Stützstruktur
26,28 verbunden und derart innerhalb der Trockenkammer 12 gehalten. Die dahingehenden
Ventilatoren 46 können an verschiedenen Stellen innerhalb der Trockenvorrichtung angeordnet
sein. Um eine verbesserte Trockenmediumführung zu erreichen, ist darüber hinaus vorgesehen,
zwischen dem jeweiligen Ventilator 46 und der Schnittholzcharge 10 ein Strömungsgitter
48 anzuordnen. Auch der dahingehende Aufbau ist bekannt, so daß an dieser Stelle hierauf
nicht mehr näher eingegangen wird.
[0021] Ausgehend von den vorstehenden Anmerkungen zum Stand der Technik wird nunmehr die
erfindungsgemäße Trockenvorrichtung näher erläutert; jedoch nur noch insoweit, als
sie sich wesentlich und erfindungsgemäß von der vorstehend bezeichneten bekannten
Trockenvorrichtung nach den Fig.1 und 2 unterscheidet. Dabei werden dieselben Bauteile,
die den Bauteilen nach der vorstehend bezeichneten bekannten Lösung entsprechen, mit
denselben Bezugsziffern wiedergegeben. Die hierzu getroffenen Ausführungen gelten
auch entsprechend für die erfindungsgemäße Lösung.
[0022] Die erfindungsgemäße Trockenvorrichtung unterscheidet sich insofern wesentlich von
der vorangegangenen Trockenvorrichtung nach dem Stand der Technik dadurch, daß die
mittlere Stützstruktur 26 als Fachwerk ausgebildet die als Ganzes mit 14 bezeichnete
Heizeinrichtung integriert, d.h. die bisherigen Heizregister 44 sind dem Grunde nach
integraler Bestandteil der Fachwerk-Stützstruktur 26,28. Die Versteifungsstäbe 30
dienen nunmehr selbst dem Transport des Heizmediums. Die als Hohlstäbe ausgebildeten
Versteifungsstäbe 30 lassen sich aus einem Metallwerkstoff od.dgl. kostengünstig herstellen
und in vorgebbaren Längen abhängig von der Größe der Trockenvorrichtung bereitstellen.
[0023] Gemäß den Darstellungen nach den Fig.4 und 5 sind die als Hohlstäbe ausgebildeten
Versteifungsstäbe 30 diesmal nur aus Längsstäben 32 und Querstäben 34 in der Art eines
Hohlkammerprofils zusammengesetzt und die bekannten weiteren Querverstrebungen oder
Querstreben 36 sind grundsätzlich vermieden. Es ist aber durchaus möglich, sofern
dies notwendig werden sollte und wie dies in der Fig.5 dargestellt ist, solche zusätzlichen
Querstreben 36 noch einzusetzen. Dabei können diese als Hohlkammerprofile ausgebildet
gleichfalls dem Transport des Heizmediums dienen oder aber im Sinne einer weiteren
Fachwerkstruktur der Aussteifung der Stützstruktur 26 dienen. Vorzugsweise nehmen
auch bei der erfindungsgemäßen Stützstruktur 26 mit integrierter Heizeinrichtung 14
wiederum die Längsstäbe 32 die Last der jeweils zugeordneten Kammerwand 20,22 auf,
wobei die Lasteintragrichtung wiederum über Pfeile angegeben ist. Die Deckenkammerwand
20 und gegebenenfalls auch die Bodenkammerwand 22 liegen also an den freien Enden
der Längsstäbe 32 an und im Betrieb der Trockenvorrichtung bei angelegtem Vakuum über
die Vakuumeinrichtung 38 beulen die Kammerwandbleche ein und stützen sich an den freien
Enden der Längsstäbe 32 ab. Die stirnseitigen Trockenkammerwände 24 wiederum stützen
sich in diesem Beispiel an den vertikal verlaufenden äußeren Längsstäben 32 ab. Um
eine gleichmäßige Verteilung des Heizmediums innerhalb der Hohlfachwerkstruktur auszuführen,
sind die jeweiligen Längsstäbe 32 fluidführend mit den an ihnen jeweils unmittelbar
angeschlossenen Querstäben 34 verbunden.
[0024] Des weiteren sind, wie dies insbesondere die Fig.6 zeigt, die Längsstäbe 32 und die
Querstäbe 34 zu Funktionsgruppen 50 zusammengefaßt, wobei ein mittlerer Längsstab
52 zwischen zwei äußeren Längsstäben 54 einer Funktionsgruppe 50 der Zufuhr des Heizmediums
dient und die beiden anderen benachbarten Längsstäbe 54 der Abfuhr desselben. Die
Fig.6 gibt dabei einen Ausschnitt wieder bezogen auf die Verhältnisse und die Stabführung
gemäß der Darstellung nach der Fig.4. Die Fluidströmungsrichtung des Heizmediums ist
in prinzipieller Weise in der Fig.6 mit Pfeilen entsprechend angegeben. Im Hinblick
auf die in der Fig.6 gezeigte Fluidführung des Heizmediums sind die jeweiligen Längsstäbe
52,54 in ihrer Mittenebene über eine Trennwand 56 fluiddicht voneinander getrennt.
Anstelle des Einziehens einer Trennwand 56 besteht hier auch die Möglichkeit, die
Längsstäbe 52,54 aus Standardlängen an Hohllängsstäben 32 auszubilden und diese gruppenweise
aneinanderstoßend unter Bildung eines Lastaufnahmestabes zusammenzufügen.
[0025] Die Querstäbe 34, die unterschiedliche Länge aufweisen können, lassen sich ebenfalls
derart bausatzartig modular für eine Trockenvorrichtung zusammenstellen. Die Übergansstellen
von Quer- und Längsstäben 32,34 lassen sich vorzugsweise über Schweißstellen fluiddicht
erhalten. Des weiteren ist vorgesehen, wie dies in der Fig.6 dargestellt ist, daß
der jeweils mittlere Längsstab 52 zur Versorgung der beiden benachbarten äußeren Längsstäbe
54 zwei getrennte Fluidführungen 58 aufweist, an die die benachbarten Querstäbe 34
angeschlossen sind. Für den Zu- und Ablauf der jeweiligen Längsstäbe 32 sind diese
im Bereich ihres endseitigen Abschlusses an eine nicht näher dargestellte Sammelzu-
und -abfuhrleitung angeschlossen, wobei mehrere dieser Sammelleitungen die Funktionsgruppen
50 ansteuern können. Derart läßt sich eine Art Feinabstimmung des Trocknungsvorganges
über die integrierte Heizeinrichtung 14 erreichen, ohne daß die freien Enden der Längsstäbe
32 in ihrer Lastaufnahmefähigkeit durch die Sammelleitungen beeinträchtigt wären.
[0026] Bei der Ausgestaltung der Stützstruktur 26 nach der Fig.4 übernehmen, wie bereits
ausgeführt, die senkrechten Längsstäbe 32 als Stütze die zusätzliche Funktion als
Sammelrohr für den Zu- bzw. Ablauf des Heizmediums gemäß der prinzipiellen Darstellung
nach der Fig.6 für die Querstäbe 34. Bei der Ausgestaltung nach der Fig.5 übernehmen
hingegen die waagerecht verlaufenden Querstäbe 34 als Stützen die notwendige Sammelrohrfunktion
für das Zu- und Abführen des Heizmediums. Die Abstützung erfolgt jedoch auch hier
wiederum über die senkrecht angeordneten Längsstäbe 32, die im mittleren Bereich zwischen
den beiden äußeren Längsstäben 32 jedoch geteilt ausgebildet sind und nicht durchgehend
von oben nach unten als eine Stützkomponente verlaufen. Vielmehr münden die mittleren
äußeren Längsstäbe 32 in einen gemeinsamen Querstab 34, wobei die Vielzahl an Längsstäben
32 innerhalb der waagerecht verlaufenden Querstäbe 34 in zwei Funktionsgruppen 50
aufgeteilt neben der Abstützung im wesentlichen die Beheizung mit übernehmen. Die
vertikal zuunterst und zuoberst angeordneten Längsstäbe 32 dienen also nur als Krafteinleitungsstreben
und die tatsächliche Hauptlast wird später über die mittlere Gitterstruktur von Querstreben
34 und Längsstäben 32 in die untere Stützstruktur mit den Längsstäben 32 an die Bodenkammerwand
22 abgegeben. Die entsprechenden Krafteinleitungsstellen sind auch hier wiederum mit
Pfeilen angegeben.
[0027] Bei der Ausführungsform nach der Fig.5 ist also die Anzahl der Längsstäbe 32 für
eine Stützstruktur im Sinne einer Kammerwand gegenüber den Querstäben 34 erhöht, wohingegen
bei der Ausführungsform nach den Fig.4 und 6 die Querstäbe 34 gegenüber den Längsstäben
32 überwiegen, die hier durchgehend ausgebildet sind. Bei den gezeigten Ausführungsformen
nach den Fig.4 bis 6 ist die Heizfluidführung im wesentlichen in geschlossenen Kreisläufen
durchgehend realisiert. Es wäre aber denkbar, eine klassische Fachwerkstruktur gemäß
der Darstellung nach der Fig.2 mit einer fluidführenden Fachwerkstruktur gemäß den
Darstellungen nach den Fig.4 bis 6 zu verbinden und derart an vorgebbaren Stellen
ausschließlich die Beheizung vorzunehmen.
[0028] Als günstig erweist es sich auch, die Stützstruktur mit integrierter Heizung zusätzlich
als Strömungsgitter zu nutzen. Bei der dahingehenden Anordnung, bei der die Lüfterräder
z.B. von den Schnittholzstapeln 10 wegweisen, können die Strömungsgitter 48 im Stand
der Technik entfallen und die Strömungsleitführung wird über die Stützstruktur 26
mit ihrem Fachwerk 28 realisiert. Auch dies erhöht den möglichen Einlagerraum für
die Schnittholzstapel 10 innerhalb der Teilräume der Trockenkammer 12. Somit ist eine
Kombination aus Heizeinrichtung 14, Stützstruktur 26 und Strömungsluftführung innerhalb
der Trockenvorrichtung mit einer Baueinheit erreicht.
[0029] Die erfindungsgemäße Trockenvorrichtung läßt sich für Trockner mit runden, viereckigen,
mehreckigen oder sonstigen Querschnitten einsetzen. Die Trocknung erfolgt durch Umwälzung
des im Unterdruck befindlichen Trokkenmediums mittels der Ventilatoren 46. Dabei nimmt
das Trockenmedium und letztendlich das Trockengut über Konvektion Wärme von der Heizeinrichtung
14 der mittigen Stützstruktur 26 auf. Das Fachwerk 28, das dann ein Strömungsgitter
ausbildet, sorgt des weiteren für eine verbesserte Verteilung des erwärmten Trockenmediums
über das zu trocknende Gut, um aus diesem Feuchtigkeit gleichmäßig entziehen zu können.
Über eine Taupunktunterschreitung wird dem gasförmigen Trockenmedium wiederum die
vorher aufgenommene Feuchtigkeit mittels Kondensation entzogen. Dieser Vorgang läuft
bis zum Erreichen der gewünschten Endfeuchte im Trockengut ab, wobei der dahingehende
Vorgang über eine Steuerungs- und Überwachungseinrichtung (nicht näher dargestellt)
überwacht werden kann.
[0030] Die eingesetzten Rohre und Profile für die Stützstruktur 26 können unterschiedliche
Formen aufweisen und aus unterschiedlichen Werkstoffen oder Kombinationen von Werkstoffen
bestehen. Ferner lassen sich die Größenabmessungen variieren. Ebenso kann die Nutzung
der Sammelrohre und Sammelleitungen für den Anschluß an Vor- und Rücklaufleitungen
für das Heizmedium variieren. Des weiteren können die als Heizrohre dienenden Versteifungsstäbe
30 für eine verbesserte Wärmeabgabe z.B. gerippt aber auch glatt ausgeführt sein.
[0031] Durch die Integration der Heizregister innerhalb der Stützstruktur 26 ergibt sich
im statisch beanspruchten Vakuumtrockner derart eine günstige Einsatzmöglichkeit,
daß Materiai-, Lohn- und Platzeinsparungen erreicht sind. Die darüber hinaus erreichbare
große Rohroberfläche über die statisch notwendige Menge an Versteifungsstäben 30 hat
zum Ergebnis, daß nicht noch zusätzliche Rippen für den Wärmeaustausch im Grobvakuum
notwendig werden. Dies begründet wiederum eine Strömungsgitterfunktion, bei der Rippen
ansonsten den Zwischenraum von parallelen Rohren zu sehr verengen könnten.
[0032] Die Trockenvorrichtung kann in Abhängigkeit ihrer Größe mehrere Teilräume für die
Schnittholzpakete 10 aufweisen, wobei dann vorzugsweise zwischen zwei benachbarten
Teilkammerräumen diese über eine Fachwerkwand als Stützstruktur 26 abgetrennt sind.
Neben der Stützstruktur 26 ist gegebenenfalls eine zusätzliche Abstützmöglichkeit
über vorzugsweise außenliegende Beulsteifenringe, die dem Grunde nach bekannt sind,
gegeben. Alle Längsstäbe 32 sind vorzugsweise bei aufgestellter Trockenvorrichtung
senkrecht orientiert und die Querstäbe 34 horizontal. Schräganordnungen sind hier
aber gleichfalls möglich. Des weiteren können die Längsstäbe grundsätzlich als Heizrohre
dienen und die Querstäbe als Sammelrohre. Die dahingehende Anordnung läßt sich auch
umkehren, wobei verschiedene Verschaltungsvarianten für die Zu- und Abfuhr des Heizmediums
möglich sind. Die erfindungsgemäße Trockenvorrichtung ist insbesondere dadurch charakterisiert,
daß eine Kombination von Heizregistern, Stützstruktur und gegebenenfalls von Strömungsgittern
in einer Baueinheit realisiert ist.
1. Trockenvorrichtung mit Unterdruckbetrieb für Schnittholz, mit mindestens einer Trockenkammer
(12), die über eine Heizeinrichtung (14) beheizbar ist und die von Kammerwänden (18,
20, 22, 24) umgeben ist, die teilweise über eine Stützstruktur (26) abgestützt sind,
wobei die Heizeinrichtung (14) zumindest teilweise integraler Bestandteil der Stützstruktur
(26) ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützstruktur (26) sich innerhalb der Trockenkammer (12) befindet und aus einem
Fachwerk (28) gebildet ist mit einzelnen Versteifungsstäben (30), die zumindest teilweise
aus Hohlstäben gebildet dem Transport eines Heizmediums dienen.
2. Trockenvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlstäbe längs und quer eingesetzt sind und daß vorzugsweise die Längsstäbe
(32) die Last der zugeordneten Kammerwände (20, 22) aufnehmen.
3. Trockenvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweiligen Längsstäbe (32) fluidführend mit den an ihnen jeweils angeschlossenen
Querstäben (34) verbunden sind.
4. Trockenvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Längs- (32) und die Querstäbe (34) zu Funktionsgruppen (50) zusammengefaßt sind
und daß der mittlere Längsstab (52) zwischen zwei äußeren Längsstäben (54) der Zufuhr
des Heizmediums dient und die beiden anderen Längsstäbe (54) der Abfuhr.
5. Trockenvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweils mittlere Längsstab (52) zur Versorgung der beiden benachbarten Längsstäbe
(54) zwei getrennte Fluidführungen (58) aufweist und daß für die Fluidzu- und -abfuhr
die Längsstäbe (32) an zugeordneten Sammelleitungen angeschlossen sind.
6. Trockenvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Querstäbe (34) oder der Längsstäbe (32) für eine Stützstruktur (26)
einer Kammerwand gegenüber den Längsstäben (32) bzw. den Querstäben (34) überwiegt.
7. Trockenvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige Stützstruktur (26) sich ein- oder mehrmals vertikal zwischen der Bodenkammerwand
(22) und der Deckenkammerwand (20) erstreckt und daß diese die Trockenkammer (12)
mindestens in zwei Teilräume unterteilt.
8. Trockenvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Längsstäbe (32) den endseitigen Abschluß der jeweiligen Stützstruktur (26) bilden,
die in Anlage bringbar sind mit den stirnseitigen Trockenkammerwänden (24), die zumindest
teilweise öffen- u schließbare Kammertüren bilden.
9. Trockenvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vakuumeinrichtung (38) an die Trockenkammer (12) anschließbar ist und daß die
Trockenvorrichtung, insbesondere für einen Vakuumtrockner vorgesehen ist.
1. Drying means with underpressure operation for cut wood, with at least one drying chamber
(12), heatable with the aid of a heating means (14) and enclosed by chamber walls
(18, 20, 22,24), whereby the same are partly supported by a support structure (26),
and whereby the heating means (14) forms at least in part an integral component of
the support structure (26), characterised in that the support structure (26) is located within the drying chamber (12), and in that the same consists of a timber structure (28) with individual enforcing rods (30)
formed at least partly from hollow rods and serving for the transport of the heating
medium.
2. Drying means according to Claim 1, characterised in that the hollow rods extend in a longitudinal and diagonal direction, and in that the longitudinal rods (32) preferably take up the load of the associated chamber
walls (20, 22).
3. Drying means according to Claim 2, characterised in that the individual longitudinal rods (32) are connected with the relevant crossing diagonal
rods (34) in a fluid conveying manner.
4. Drying means according to Claim 2 or 3, characterised in that the longitudinal (32) and the diagonal rods (34) are divided into function groups
(50), and in that the central longitudinal rod (52) serves for the supply of the heating medium between
two external longitudinal rods (54), and the two other longitudinal rods (54) for
the extraction of the same.
5. Drying means according to Claim 4, characterised in that the relevant central longitudinal rod (52) incorporates two separate fluid passages
(58) for the supply of the two adjacent longitudinal rods (54), and in that the same are connected to associated collection pipes for the fluid supply and extraction
for the longitudinal rods (32).
6. Drying means according to Claim 2 or 3, characterised in that the number of diagonal rods (34) or of longitudinal rods (32) for a support structure
(26) of a chamber wall is greater in favour of either the longitudinal rods (32) or
the diagonal rods (34).
7. Drying means according to one of the preceding Claims 1 to 6, characterised in that the relevant support structure (26) extends one or more times vertically between
the floor chamber wall (22) and the ceiling chamber wall (20), and in that these separate the said drying chamber (12) into at least two part chambers.
8. Drying means according to Claim 7, characterised in that two longitudinal rods (32) form an end closure of the relevant support structure
(26), whereby the same can be brought into contact with the facing drying chamber
walls (24) that form chamber doors which can be opened and closed at least in part.
9. Drying means according to one of the preceding Claims 1 to 8, characterised in that a vacuum means (38) can be connected to the drying chamber (12), and in that the drying means is envisaged especially for a vacuum dryer.
1. Dispositif de séchage avec vide partiel pour bois scié, avec au moins une chambre
de séchage (12), qui peut être chauffée par un dispositif de chauffage (14) et est
entourée de parois de chambre (18, 20, 22, 24) qui sont partiellement supportées par
une structure de soutien (26), dans lequel le dispositif de chauffage (14) est au
moins partiellement un élément intégral de la structure de soutien (26), caractérisé en ce que la structure de soutien (26) se situe à l'intérieur de la chambre de séchage (12)
et est constituée d'une charpente (28) avec des barres de renfort (30) individuelles,
qui se composent au moins partiellement de barres creuses servant au transport d'un
moyen de chauffage.
2. Dispositif de séchage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les barres creuses sont placées longitudinalement et transversalement et en ce que, de préférence, les barres longitudinales (32) supportent la charge des parois de
la chambre (20, 22) affectées.
3. Dispositif de séchage selon la revendication 2, caractérisé en ce que les barres longitudinales respectives (32) sont reliées aux barres transversales
(34) respectives, de sorte qu'elles transportent le liquide.
4. Dispositif de séchage selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que les barres longitudinales (32) et les barres transversales (34) sont regroupées en
groupes de fonctions (50) et en ce que la barre longitudinale (52) centrale située entre deux barres longitudinales (54)
externes est utilisée pour amener le moyen de chauffage et les deux autres barres
longitudinales (54) pour l'évacuer.
5. Dispositif de séchage selon la revendication 4, caractérisé en ce que la barre longitudinale (52) centrale respective comporte deux conduites (58) séparées
pour alimenter les deux barres longitudinales (54) annexes et en ce que les barres longitudinales (32) sont reliées aux tuyaux collecteurs affectés pour
l'arrivée et l'évacuation du liquide.
6. Dispositif de séchage selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que le nombre de barres transversales (34) ou de barres longitudinales (32) pour une
structure de soutien d'une paroi de chambre est supérieur par rapport aux barres longitudinales
(32) ou aux barres transversales (34).
7. Dispositif de séchage selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la structure de soutien (26) respective s'étend verticalement une ou plusieurs fois
entre la paroi de la chambre du fond (22) et la paroi de la chambre de couverture
(20) et en ce que celle-ci divise la chambre de séchage (12) en au moins deux parties.
8. Dispositif de séchage selon la revendication 7, caractérisé en ce que deux barres longitudinales (32) forment la fermeture latérale de la structure de
soutien (26) respective, barres qui peuvent être amenées dans la structure avec les
parois de la chambre de séchage (24) de devant, qui forment au moins partiellement
les portes de la chambre qui peuvent être ouvertes et fermées.
9. Dispositif de séchage selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'un dispositif de vide (38) peut être ajouté à la chambre de séchage (12) et en ce que le dispositif de séchage est prévu plus particulièrement pour un appareil de séchage
à vide.