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(11) |
EP 1 190 973 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.01.2005 Patentblatt 2005/04 |
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Anmeldetag: 13.07.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B65H 35/00 |
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Klebebandabroller
Dispenser for adhesive tape
Distributeur pour ruban adhésif
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB |
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Priorität: |
22.09.2000 DE 10047581
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.03.2002 Patentblatt 2002/13 |
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Patentinhaber: Esselte Leitz GmbH & Co KG |
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70469 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Blum, Michael
73733 Esslingen (DE)
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Vertreter: Wolf, Eckhard, Dr.-Ing. et al |
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Patentanwälte Wolf & Lutz
Hauptmannsreute 93 70193 Stuttgart 70193 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-95/23108 US-A- 2 555 187 US-A- 4 586 639 US-A- 5 326 421
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GB-A- 838 038 US-A- 4 486 263 US-A- 4 793 536
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Klebebandabroller mit einer in einem Gehäuse angeordneten
Aufnahme für eine Klebebandrolle, mit einem im Abstand von der Aufnahme am Gehäuse
angeordneten einseitig durch ein Umlenkelement begrenzten Austrittsspalt für das abzurollende
Klebeband und mit einer auf der Seite des Umlenkelements in seitlichem Abstand vom
Austrittsspalt angeordneten Schneidklinge zum Abtrennen eines überstehenden Klebebandstücks,
wobei das Umlenkelement beim Abtrennen des überstehenden Klebebandstücks entgegen
der Kraft einer Feder in Richtung Schneidklinge bewegbar ist, und wobei die Schneidklinge
in Wirkverbindung mit dem Umlenkelement steht und unter dessen Einwirkung zwischen
einer eingezogenen Endstellung und einer mit ihrer Schneide über das Gehäuse überstehenden
Endstellung bewegbar ist.
[0002] Klebebandabroller dieser Art sind bekannt (WO 95/23108). Der Abstand zwischen dem
Austrittsspalt und der Schneidklinge sorgt dafür, daß immer ein ausreichendes Stück
des Klebebandes aus dem Gehäuse herausragt, daß das Klebeband also nicht in das Gehäuse
zurück gleiten kann. Bei den bekannten Klebebandabrollern dieser Art wird es als nachteilig
empfunden, daß beim bestimmungsgemäßen Gebrauch die Gefahr einer Verletzung an der
Schneidklinge besteht.
[0003] Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Klebebandabroller
der eingangs angegebenen Art zu entwickeln, der ohne eine Verletzungsgefahr leicht
handhabbar ist.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe werden die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale vorgeschlagen:
[0005] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den
abhängigen Ansprüchen.
[0006] Der erfindungsgemäßen Lösung liegt primär der Gedanke zugrunde, daß das Umlenkelement
beim Abtrennen des überstehenden Klebebandstücks entgegen der Kraft einer Feder in
Richtung Schneidklinge bewegbar ist und daß die Schneidklinge in Wirkverbindung mit
dem Umlenkelement steht und unter dessen Einwirkung zwischen einer eingezogenen Endstellung
und einer mit ihrer Schneide über das Gehäuse überstehenden Endstellung bewegbar ist,
wobei das Umlenkelement am freien Ende einer am Gehäuse eingespannten Federzunge angeordnet
und die Federzunge zweckmäßig über ein federndes Koppelglied mit der Schneidklinge
gekoppelt ist. Mit den erfindungsgemäßen Maßnahmen ist somit gewährleistet, daß die
Schneidklinge nur dann selbsttätig aus ihrer geschützten Position herausbewegt wird,
wenn ein überstehendes Klebebandstück abgetrennt wird. Fehlbedienungen, die zu Verletzungen
führen könnten, sind daher weitgehend ausgeschlossen.
[0007] Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Schneidklinge in einer
Schubführung des Gehäuses angeordnet ist.
[0008] Vorteilhafterweise ist das federnde Koppelglied als Biegefeder ausgebildet, die an
ihrem einen Ende in die Schubführung eingreift wo es die Schneidklinge trägt und mit
ihrem anderen Ende im Abstand vom Umlenkelement und zweckmäßig auch von der Einspannstelle
mit der Federzunge verbunden ist.
[0009] Da die Schneidklinge nur einen definierten Verschiebeweg benötigt, um ihre Wirkung
zu entfalten, ist es vorteilhaft, wenn der Bewegungsweg des Umlenkelements durch einen
Gehäuseanschlag begrenzt ist.
[0010] Aus fertigungstechnischen Gründen ist es von Vorteil, wenn die Federzunge und das
federnde Koppelglied als einstückiges Formteil vorzugsweise aus Kunststoff ausgebildet
sind. Die Schneidklinge kann dabei im Bereich des freien Endes des federnden Koppelglieds
in das Formteil eingebettet sein.
[0011] Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß das Gehäuse aus zwei Gehäuseschalen
besteht, die um eine zur Abrollachse des Klebebands parallele Schwenkachse gegeneinander
verschwenkbar sind und die in ihrer Schließstellung lösbar miteinander verrastbar
sind. Die beiden Gehäuseschalen bilden dabei zweckmäßig an ihren schwenkachsennahen
Enden eine gemeinsame Stellfläche und begrenzen an ihren anderen Enden gemeinsam den
bezüglich der Stellfläche schräg nach oben weisenden Austrittsspalt wobei die Schneidklinge
an einer der Gehäuseschalen bezüglich der Stellfläche schräg oberhalb des Austrittsspalts
angeordnet ist. Die Schneide der Schneidklinge ist durch eine zum Austrittsspalt parallele
Schlitzöffnung der betreffenden Gehäuseschale hindurch verschiebbar. Eine vorteilhafte
Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die an der schneidklingenseitigen Gehäuseschale
gelagerte Federzunge mit ihrem stirnseitigen, das Umlenkelement tragenden Ende in
einen randoffenen Austrittskanal der anderen Gehäuseschale spaltbegrenzend eingreift.
[0012] Vorteilhafterweise ist die Aufnahme für die Klebebandrolle als an einer der Gehäuseschalen
drehfest fixierbare Steckachse ausgebildet, die zweckmäßig auf über die eine Gehäuseschale
überstehende Haltezungen drehfest aufsteckbar ist. Die Steckachse greift vorteilhafterweise
mit ihren unrunden Enden formschlüssig in eine entsprechend unrunde Öffnung zwischen
den beiden Gehäuseschalen ein.
[0013] Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung in schematischer Weise
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- einen Klebebandabroller in schaubildlicher Darstellung;
- Fig. 2
- den Klebebandabroller nach Fig. 1 in schaubildlicher Explosivdarstellung;
- Fig. 3
- einen senkrechten Schnitt durch den Klebebandabroller nach Fig. 1.
[0014] Der in der Zeichnung dargestellte Klebebandabroller weist ein aus zwei Gehäuseschalen
10, 12 zusammengesetztes Gehäuse auf, in welchem eine Steckachse 14 zur Aufnahme einer
Klebebandrolle 16 angeordnet ist. In seinem oberen Bereich weist das Gehäuse einen
durch ein Umlenkelement 18 begrenzten Austrittsspalt 20 für das abzurollende Klebeband
22 sowie eine auf der Seite des Umlenkelements 18 im Abstand vom Austrittsspalt 20
angeordnete Schneidklinge 24 zum Abtrennen eines überstehenden Klebebandstücks 62
auf. Die beiden Gehäuseschalen 10, 12 bilden an ihrem unteren Ende eine durch ein
aufgerastetes Bodenteil 26 gebildete Stellfläche und sind um eine zur Abrollachse
der Klebebandrolle 16 parallele Schwenkachse 28 zum Öffnen des Gehäuses gegeneinander
verschwenkbar und in ihrer in Fig. 1 und 3 gezeigten Schließstellung über Rastelemente
30 miteinander verrastbar. Die Rastverbindung 30 kann durch federelastisches Gegeneinanderdrücken
der an den Seitenwänden 32 der Gehäuseschale 12 angeordneten geriffelten Griffbereiche
34 gelöst werden. Wie aus Fig. 1 und 3 zu sehen ist weist der Austrittsspalt 20 für
das Klebeband 22 schräg nach oben.
[0015] Er ist durch einen Austrittskanal 36 in der Gehäuseschale 12 und durch das Umlenkelement
18 begrenzt. Die Schneidklinge 24, die bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel eine
zackenförmige Schneide 38 aufweist, befindet sich in einer zum Austrittsspalt 20 parallelen
Schlitzöffnung 40 der Gehäuseschale 10.
[0016] Die Steckachse 14 zur Aufnahme der Klebebandrolle 16 ist auf über die Gehäuseschale
12 quer überstehende Haltezungen 42 drehfest aufsteckbar. Sie greift mit ihren unrunden
Enden 44 formschlüssig in die zwischen den beiden Gehäuseschalen 10, 12 gebildete
zwickelartige Öffnung 46 ein. Um auch Klebebandrollen mit kleinerem Rolleninnendurchmesser
aufnehmen zu können, sind an den einander zugewandten Innenflächen der Haltezungen
zylindrische Halteringe 70 angeformt, auf die die Klebebandrolle mit ihren offenen
Enden aufsteckbar ist. Die Haltezungen 42 sind zu diesem Zweck federnd gegeneinander
aufspreizbar.
[0017] Wie insbesondere aus Fig. 2 und 3 zu ersehen ist, ist das Umlenkelement 18 durch
das verdickte freie Ende einer mit seinem anderen Ende 47 an Einspannstellen 48 der
Gehäuseschale 10 eingespannten Federzunge 50 gebildet. Im Abstand vom Umlenkelement
18 ist an der Federzunge 50 weiter ein als Biegefeder ausgebildetes federndes Koppelglied
52 angeformt, das mit seinem die Schneidklinge 24 tragenden Ende 54 in der Außenwand
58 der Gehäuseschale 10 abgestützt und in Richtung des Pfeils 60 nach Art einer Schubführung
geführt ist. Wenn somit beim Abrollen und anschließenden Abschneiden des Klebebands
22 das abzutrennende Bandende 62 in Richtung des Pfeils 64 gezogen wird, wird das
Umlenkelement 18 unter Aufweitung des Austrittsspalts 20 bis zum Anschlag 66 entgegen
der Federkraft der Federzunge 50 und des federnden Koppelglieds 52 mitgenommen. Dabei
kommt es zu einer Verschiebung des Koppelglieds 52 in Richtung des Pfeils 60, die
dazu führt, daß die Schneidklinge 24 mit ihrer Schneide 38 aus der in Fig. 3 gezeigten,
in das Gehäuse zurückgezogenen Position in Richtung des Pfeils 60 durch die Schlitzöffnung
40 nach außen hindurchtritt und dort zum Abschneiden des überstehenden Bandstücks
62 verwendet werden kann. Wenn das Bandstück abgetrennt ist, gelangt das verbleibende
Band unter der Einwirkung des von der Federkraft zurück schwingenden Umlenkelements
18 wieder in die in Fig. 1 und 3 gezeigte Ausgangslage. Gleichzeitig wird hierbei
die Schneide 38 der Schneidklinge 24 in ihre geschützte Position in der Gehäuseschale
10 zurück verschoben. Die Federzunge 50 und das mit dieser verbundene federnde Koppelglied
52 bilden somit eine Art Koppelgetriebe, dessen Bewegung beim Abtrennen des überstehenden
Klebebandstücks entgegen der Kraft einer Feder bewegbar ist. Die Schneidklinge besteht
zweckmäßig aus einem gehärteten Stahl, während die übrigen Bauteile als Kunststoffformteile
ausgebildet sein können.
[0018] Zusammenfassend ist folgendes festzuhalten: Die Erfindung bezieht sich auf einen
Klebebandabroller mit einer in einem Gehäuse 10, 12 angeordneten Aufnahme 14 für eine
Klebebandrolle 16. Im Abstand von der Aufnahme 14 ist am Gehäuse 10, 12 ein Austrittsspalt
20 für das abzurollende Klebeband angeordnet, der einseitig durch ein Umlenkelement
18 begrenzt ist. Weiter befindet sich im Abstand vom Austrittsspalt 20 auf der Seite
des Umlenkelements 18 eine Schneidklinge 24 zum Abtrennen eines überstehenden Klebebandstücks
62. Eine einfache Handhabung ohne Verletzungsgefahr wird dadurch ermöglicht, daß das
Umlenkelement 18 beim Abtrennen des überstehenden Klebebandstücks 62 entgegen der
Kraft einer Feder 50 in Richtung Schneidklinge 24 bewegbar ist. Die Schneidklinge
24 steht dabei in Wirkverbindung mit dem Umlenkelement 18 und ist unter dessen Einwirkung
zwischen einer eingezogenen Endstellung und einer mit ihrer Schneide 38 über das Gehäuse
überstehenden Endstellung bewegbar.
1. Klebebandabroller mit einer in einem Gehäuse (10, 12) angeordneten Aufnahme (14) für
eine Klebebandrolle (16), mit einem im Abstand von der Aufnahme (14) am Gehäuse angeordneten,
einseitig durch ein Umlenkelement (18) begrenzten Austrittsspalt (20) für das abzurollende
Klebeband (22) und mit einer auf der Seite des Umlenkelements im Abstand vom Austrittsspalt
(20) angeordneten Schneidklinge (24) zum Abtrennen eines überstehenden Klebebandstücks
(62), wobei das Umlenkelement (18) beim Abtrennen des überstehenden Klebebandstücks
(62) entgegen der Kraft einer Feder (50, 52) in Richtung Schneidklinge (24) bewegbar
ist, und wobei die Schneidklinge (24) in Wirkverbindung mit dem Umlenkelement (18)
steht und unter dessen Einwirkung zwischen einer eingezogenen Endstellung und einer
mit ihrer Schneide (38) über das Gehäuse überstehenden Endstellung bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Umlenkelement (18) am freien Ende einer am Gehäuse (10) eingespannten Federzunge
(50) angeordnet ist, und daß die Federzunge (50) über ein federndes Koppelglied (52)
mit der Schneidklinge (24) gekoppelt ist.
2. Klebebandabroller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidklinge (24) in einer Schubführung (56) des Gehäuses (10) angeordnet ist.
3. Klebebandabroller nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das federnde Koppelglied (52) als Biegefeder ausgebildet ist, die an ihrem einen
Ende in die Schubführung (56) eingreift und die Schneidklinge (24) trägt und mit ihrem
andere Ende im Abstand vom Umlenkelement (18) und von der Einspannstelle (48) mit
der Federzunge (50) verbunden ist.
4. Klebebandabroller nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen gehäusefesten Anschlag (66) für das Umlenkelement (18).
5. Klebebandabroller nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Federzunge (50) und das federnde Koppelglied (52) als einstückiges Formteil vorzugsweise
aus Kunststoff ausgebildet sind.
6. Klebebandabroller nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidklinge (24) in das Formteil eingebettet ist.
7. Klebebandabroller nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse aus zwei Gehäuseschalen (10, 12) besteht, die um eine zur Abrollachse
der Klebebandrolle (16) parallele Schwenkachse (28) gegeneinander verschwenkbar sind
und die in ihrer Schließstellung lösbar miteinander verrastbar sind.
8. Klebebandabroller nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Gehäuseschalen (10, 12) an ihrem einen, schwenkachsenseitigen Ende eine
gemeinsame Stellfläche (26) bilden und mit ihrem anderen Ende gemeinsam den bezüglich
der Stellfläche (26) schräg nach oben weisenden Austrittsspalt (20) begrenzen.
9. Klebebandabroller nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidklinge (24) an einer der Gehäuseschalen (10) bezüglich der Stellfläche
oberhalb des Austrittsspalts (20) angeordnet ist.
10. Klebebandabroller nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneide (38) der Schneidklinge (24) durch eine zum Austrittsspalt (20) parallele
Schlitzöffnung (40) der betreffenden Gehäuseschale (10) hindurch verschiebbar ist.
11. Klebebandabroller nach einem der Ansprüche 8 bis 10 dadurch gekennzeichnet, daß die an der schneidklingenseitigen Gehäuseschale (10) gelagerte Federzunge (50) mit
ihrem stirnseitigen, das Umlenkelement (18) tragenden Ende in einen randoffenen Austrittskanal
(36) der anderen Gehäuseschale (12) spaltbegrenzend eingreift.
12. Klebebandabroller nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme für die Klebebandrolle (16) als an einer der Gehäuseschalen (12) drehfest
fixierbare Steckachse (14) ausgebildet ist.
13. Klebebandabroller nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckachse (14) auf über die eine Gehäuseschale (12) überstehende Haltezungen
(42) drehfest aufsteckbar ist.
14. Klebebandabroller nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckachse (14) mit ihren unrunden Enden (44) formschlüssig in eine zwischen
den beiden Gehäuseschalen gebildete unrunde Öffnung (46) eingreift.
15. Klebebandabroller nach einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme für die Klebebandrolle zwei über eine Gehäuseschale (12) überstehende,
gegeneinander federnd aufspreizbare Haltezungen (42) aufweist, an deren einander zugewandten
Innenseiten je ein zylindrischer Haltering (70) zum Aufstecken der Klebebandrolle
angeformt ist.
1. Adhesive tape dispenser having a receptacle (14), which is disposed in a casing (10,
12), for a roll (16) of adhesive tape; having an exit gap (20), which is disposed
on the casing at a distance from the receptacle (14) and is delimited on one side
by a deflecting element (18), for the adhesive tape (22) to be dispensed; and having
a cutting blade (24), which is disposed on the side of the deflecting element at a
distance from the exit gap (20), for severing a projecting piece (62) of adhesive
tape, wherein the deflecting element (18) can be moved in the direction of the cutting
blade (24) against the force of a spring (50, 52) when the projecting piece (62) of
adhesive tape is severed, and wherein the cutting blade (24) is in operative connection
with the deflecting element (18) and can be moved, under the action of the latter,
between a drawn-in end position and an end position in which it projects, with its
cutting edge (38), above the casing, characterised in that the deflecting element (18) is disposed at the free end of a spring tongue (50) which
is clamped in on the casing (10), and that said spring tongue (50) is coupled to the
cutting blade (24) via a resilient coupling member (52).
2. Adhesive tape dispenser according to claim 1, characterised in that the cutting blade (24) is disposed in a sliding guide (56) in the casing (10).
3. Adhesive tape dispenser according to one of claims 1 or 2, characterised in that the resilient coupling member (52) is constructed as a bending spring which engages,
at one of its ends, in the sliding guide (56) and carries the cutting blade (24),
and is connected, by its other end, to the spring tongue (50) at a distance from the
deflecting element (18) and from the clamping-in point (48).
4. Adhesive tape dispenser according to one of claims 1 to 3, characterised by a stop (66), which is integral with the casing, for the deflecting element (18).
5. Adhesive tape dispenser according to one of claims 1 to 4, characterised in that the spring tongue (50) and the resilient coupling member (52) are constructed, preferably
from plastic, as a one-piece moulding.
6. Adhesive tape dispenser according to claim 5, characterised in that the cutting blade (24) is embedded in the moulding.
7. Adhesive tape dispenser according to one of claims 1 to 6, characterised in that the casing consists of two casing shells (10, 12) which can be swivelled in relation
to one another about an axis of pivoting (28) parallel to the axis of dispensing of
the roll (16) of adhesive tape, and which can be detachably latched to one another
in their closed position.
8. Adhesive tape dispenser according to claim 7, characterised in that the two casing shells (10, 12) form a joint standing surface (26) at one of their
ends at the axis of pivoting and, with their other end, jointly delimit the exit gap
(20) which points obliquely upwards with respect to said standing surface (26).
9. Adhesive tape dispenser according to claim 8, characterised in that the cutting blade (24) is disposed on one of the casing shells (10), above the exit
gap (20) with respect to the standing surface.
10. Adhesive tape dispenser according to claim 9, characterised in that the cutting edge (38) of the cutting blade (24) can be displaced through a slot-type
opening (40) in the casing shell (10) in question, which opening is parallel to the
exit gap (20).
11. Adhesive tape dispenser according to one of claims 8 to 10, characterised in that the spring tongue (50) which is supported on the casing shell (10) on the cutting-blade
side engages in a gap-delimiting manner, with its front end which carries the deflecting
element (18), in an exit channel (36), which is open at the rim, in the other casing
shell (12).
12. Adhesive tape dispenser according to one of claims 7 to 11, characterised in that the receptacle for the roll (16) of adhesive tape is constructed as a slip-in spindle
(14) which can be fixed in a torsion-proof manner to one of the casing shells (12).
13. Adhesive tape dispenser according to claim 12, characterised in that the slip-in spindle (14) can be slipped in a torsion-proof manner onto holding tongues
(42) projecting above one casing shell (12).
14. Adhesive tape dispenser according to one of claims 12 or 13, characterised in that the slip-in spindle (14) engages in a form-locking manner with its non-circular ends
(44) in a non-circular opening (46) formed between the two casing shells.
15. Adhesive tape dispenser according to one of claims 7 to 14, characterised in that the receptacle for the roll of adhesive tape has two holding tongues (42) which project
above one casing shell (12) and can be spread open resiliently in relation to one
another and onto whose inner sides that face towards one another a cylindrical holding
ring (70) for slipping on the roll of adhesive tape is moulded in each case.
1. Distributeur pour ruban adhésif, avec un élément porteur (14) pour un rouleau (16)
de ruban adhésif qui est disposé dans un boîtier (10, 12), avec une ouverture de sortie
(20) pour le ruban adhésif (22) à dévider, disposée à distance de l'élément porteur
(14) sur le boîtier en étant délimitée d'un côté par un élément déflecteur (18), et
avec une lame de coupe (24) disposée à distance de l'ouverture de sortie (20) du côté
de l'élément déflecteur pour sectionner un bout dépassant (62) de ruban adhésif, l'élément
déflecteur (18) pouvant, lors du sectionnement du bout dépassant (62) de ruban adhésif,
être déplacé à l'encontre de la force d'un ressort (50, 52) en direction de la lame
de coupe (24), et la lame de coupe (24) se trouvant en liaison fonctionnelle avec
l'élément déflecteur (18) et pouvant, sous l'action de ce dernier, être déplacée entre
une position finale rétractée et une position finale dépassant du boîtier par son
tranchant (38), caractérisé en ce que l'élément déflecteur (18) est disposé à l'extrémité libre d'une languette flexible
(50) fixée sur le boîtier (10), et en ce que la languette flexible (50) est couplée à la lame de coupe (24) au moyen d'un élément
d'accouplement (52) à effet de ressort.
2. Distributeur pour ruban adhésif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la lame de coupe (24) est disposée dans un guide de coulissement (56) du boîtier
(10).
3. Distributeur pour ruban adhésif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément d'accouplement (52) à effet de ressort est réalisé sous forme de ressort
de flexion, qui à une de ses extrémités s'engage dans le guide de coulissement (56)
et porte la lame de coupe (24), et qui par son autre extrémité est relié à la languette
flexible (50) à distance de l'élément déflecteur (18) et du point de fixation (48).
4. Distributeur pour ruban adhésif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par une butée (66) solidaire du boîtier pour l'élément déflecteur (18).
5. Distributeur pour ruban adhésif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la languette flexible (50) et l'élément d'accouplement (52) à effet de ressort sont
réalisés d'un seul tenant sous la forme d'une pièce moulée, de préférence en matière
plastique.
6. Distributeur pour ruban adhésif selon la revendication 5, caractérisé en ce que la lame de coupe (24) est noyée dans la pièce moulée.
7. Distributeur pour ruban adhésif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le boîtier est constitué de deux coques de boîtier (10, 12), qui peuvent pivoter
l'une par rapport à l'autre autour d'un axe de pivotement (28) parallèle à l'axe de
dévidage du rouleau (16) de ruban adhésif et qui peuvent être mutuellement assemblées
par enclenchement de manière amovible dans leur position fermée.
8. Distributeur pour ruban adhésif selon la revendication 7, caractérisé en ce que les deux coques de boîtier (10, 12) forment à une de leurs extrémités, située du
côté de l'axe de pivotement, une surface de pose commune (26), et délimitent conjointement
par leur autre extrémité l'ouverture de sortie (20) dirigée vers le haut en oblique
par rapport à la surface de pose (26).
9. Distributeur pour ruban adhésif selon la revendication 8, caractérisé en ce que la lame de coupe (24) est disposée sur l'une (10) des coques de boîtier au-dessus
de l'ouverture de sortie (20) par rapport à la surface de pose.
10. Distributeur pour ruban adhésif selon la revendication 9, caractérisé en ce que le tranchant (38) de la lame de coupe (24) peut coulisser à travers un orifice (40)
en forme de fente, parallèle à l'ouverture de sortie (20), de la coque de boîtier
correspondante (10).
11. Distributeur pour ruban adhésif selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que la languette flexible (50), montée sur la coque de boîtier (10) située du côté du
tranchant, s'engage par son extrémité frontale portant l'élément déflecteur (18) dans
un canal de sortie (36), ouvert sur le bord, de l'autre coque de boîtier (12), délimitant
ainsi l'ouverture de sortie.
12. Distributeur pour ruban adhésif selon l'une des revendications 7 à 11, caractérisé en ce que l'élément porteur pour le rouleau (16) de ruban adhésif est réalisé sous la forme
d'un axe d'emboîtement (14) qui peut être fixé en position sur l'une (12) des coques
de boîtier en étant bloqué en rotation.
13. Distributeur pour ruban adhésif selon la revendication 12, caractérisé en ce que l'axe d'emboîtement (14) peut être emboîté, en étant bloqué en rotation, sur des
languettes de retenue (42) dépassant de l'une (12) des coques de boîtier.
14. Distributeur pour ruban adhésif selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce que l'axe d'emboîtement (14) s'engage positivement, par ses extrémités ovalisées (44),
dans une ouverture ovalisée (46) formée entre les deux coques de boîtier.
15. Distributeur pour ruban adhésif selon l'une des revendications 7 à 14, caractérisé en ce que l'élément porteur pour le rouleau de ruban adhésif présente deux languettes de retenue
(42) dépassant d'une coque de boîtier (12) et pouvant être écartées élastiquement
l'une de l'autre, languettes sur les côtés intérieurs, en vis-à-vis, de chacune desquelles
est formé un anneau de retenue (70) cylindrique respectif pour l'emboîtement du rouleau
de ruban adhésif.