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(11) |
EP 1 191 496 B2 |
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NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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24.11.2010 Patentblatt 2010/47 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.08.2004 Patentblatt 2004/33 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.09.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Streulichtrauchmelder
Light scattering smoke detector
Détecteur de fumée à lumière dispersée
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
22.09.2000 DE 10046992
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.03.2002 Patentblatt 2002/13 |
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Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Schneider, Joachim
89564 Nattheim (DE)
- Pfefferseder, Anton, Dr.
82054 Sauerlach-Arget (DE)
- Siber, Bernd
85625 Glonn (DE)
- Hensel, Andreas
71665 Vaihingen (DE)
- Oppelt, Ulrich
85604 Zorneding (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 472 039 EP-A- 1 039 426 US-A- 4 206 456
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EP-A- 0 978 718 WO-A1-01/31602
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Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Streulichtrauchmelder nach der Gattung des unabhängigen
Patentanspruchs.
[0002] Aus der nicht vorveröffentlichten
WO 01/31602 A1 ist bereits bekannt, dass Streulichtrauchmelder verwendet werden, wobei der Streupunkt
von Lichtsender und Lichtempfänger außerhalb des Streulichtrauchmelders im Freien
liegt. Dies hat den Vorteil, dass keine Meßkammer mit einem Labyrinth vorgesehen werden
muß. Rauchmelder mit Labyrinth weisen den Nachteil auf, dass das Labyrinth durch Verschmutzung
verstopft werden kann.
Vorteile der Erfindung
[0004] Der erfindungsgemäße Streulichtrauchmelder mit den Merkmalen des unabhängigen Patentanspruchs
hat demgegenüber den Vorteil, dass eine Unterscheidung zwischen permanenten Fremdkörpern
im Streupunkt des Streulichtrauchmelder und tatsächlichem Rauch möglich ist. Solche
Fremdkörper können z.B. Leitern, die für Handwerksarbeiten abgestellt werden, oder
Kisten, die deckenhoch gestapelt werden, sein. Auch Spinnen können in engen Schächten
in dem Freiraum des Streulichtrauchmelders ihr Netz bauen und durch Zufall in dem
Streupunkt des Streulichtrauchmelders dauerhaft verweilen. Der erfindungsgemäße Streulichtrauchmelder
erkennt solche Fremdkörper und eliminiert sie aus den Meßsignalen, so dass falsche
Brandmeldungen vermieden werden.
[0005] Durch die in den abhängigen Ansprüchen aufgeführten Maßnahmen und Weiterbildungen
sind vorteilhafte Verbesserungen des im unabhängigen Patentanspruch angegebenen Streulichtrauchmelders
möglich.
[0006] Besonders vorteilhaft ist, dass die Mittel zur Unterscheidung zwischen Rauch und
anderen Fremdkörpern einen Prozessor zur Analyse des Zeitverlaufs von Empfangssignalen
des Lichtempfängers aufweisen, wobei der Prozessor an den Lichtempfänger angeschlossen
ist. Anhand des Zeitverlaufs ist es vorteilhafterweise möglich, festzustellen, ob
Rauch oder ein anderer Fremdkörper im Streulichtrauchmelder vorliegt. Bei Rauch wird
mit zunehmender Zeit eine steigende Intensität des Streulichtsignals registriert,
während beim Eindringen eines Fremdkörpers in den Streupunkt eine Art Sprungfunktion
kurzfristig auftritt, um dann wieder in ein festes Signal überzugehen. Diese Unterscheidung
im Hinblick auf einen Sprung in der Zeitfunktion ermöglicht also auf einfache Weise
die Unterscheidung zwischen Rauch und einem anderen Fremdkörper. Dabei ist es weiterhin
von Vorteil, dass ein vorhandener Streulichtrauchmelder nur um Software ergänzt werden
muß, die diese zeitliche Analyse des Empfangssignals vom Lichtempfänger durchführt.
Damit ist der erfindungsgemäße Streulichtmelder in einfacher Weise realisierbar.
[0007] Weiterhin ist es von Vorteil, dass um den Lichtempfänger eine Optik, vorzugsweise
ein Facettenspiegel, angebracht ist, die Streusignale aus einem Gebiet um den Streupunkt
in den Lichtempfänger einkoppelt. Das Gesamtsignal am Lichtempfänger ist das Integral
der Signale aus allen Streubereichen in diesem Gebiet. Durch geeignete Facettenspiegel
ist es möglich, viele räumlich auseinanderliegende Streubereiche zu erfassen, in denen
der Melder sensibel auf Streulicht reagiert. Bei Vorhandensein von Rauch ist davon
auszugehen, dass alle Streubereiche im Wesentlichen homogen mit der entsprechenden
Rauchdichte einen Anteil am Streulichtsignal liefern, während eine Spinne lokal ein
Teilsignal auf den Empfänger streut. Mit einer solchen Anordnung kann durch einfachen
Amplitudenvergleich eine Spinne von Rauch unterschieden werden.
[0008] Darüber hinaus ist es von Vorteil, dass der Lichtempfänger als ein Fotoempfänger-Arrays
ausgebildet ist, wobei der Fotoempfänger-Array wenigstens zwei Fotoempfängerelemente
aufweist. Damit ist es vorteilhafterweise möglich, nicht nur ein Integral von Signalen
von verschiedenen Streupunkten zu messen, sondern eine Ortsverteilung der Streusignale
aufzunehmen. Durch diese Ortsverteilung ist es vorteilhafterweise möglich, zwischen
Rauch, Kleintieren und Gegenständen zu unterscheiden. Man erhält weiterhin eine Information
über die Verteilung der Rauchdichte und den Abstand der Partikel vom Streulichtrauchmelder.
Mit Hilfe von Kreuzkorrelationstechniken, die auf einem Prozessor im Streulichtrauchmelder
implementiert werden, ist weiterhin die Geschwindigkeit der Rauchschwaden oder der
Gegenstände in der Nähe des Streulichtrauchmelders meßbar. Durch eine geeignete Optik,
vorzugsweise eine Linse, wird die Aufnahme der Ortsverteilung der Streusignale ermöglicht.
[0009] Ein weiterer vorteilhafter Ansatz, den Streulichtrauchmelder derart auszubilden,
dass eine Unterscheidung zwischen Rauch und anderen Fremdkörpern möglich ist, ist
die Ausbildung der Lichtquelle mit einstellbarer Wellenlänge. Damit wird vorteilhafterweise
der Effekt ausgenutzt, dass bei der Rayleighstreuung das Streuverhalten von der Wellenlänge
der Strahlung abhängig ist. Bei Verwendung eines durchstimmbaren Lasers erhält man
bei Vorhandensein von Rauchpartikeln für die Rayleighstreuung unterschiedliche Signalsintensitäten
als Funktion der Wellenlänge. Bei Partikeln, die groß gegenüber der Wellenlänge sind,
hängt die Streuung nicht oder nur geringfügig von der Wellenlänge ab, daher wird bei
einem Durchstimmen des Lichtsenders kein signifikanter Effekt bei den Streusignalen
auftreten. Bei kleinen Partikeln, wie es Rauchpartikel sind, ist dieser Effekt der
Intensitätsvariation in Abhängigkeit von der Wellenlänge deutlich meßbar. Damit ist
es vorteilhafterweise möglich, solche Rauchpartikel von größeren Teilen zu unterscheiden.
Diese Unterscheidung wird dann durch einen Prozessor im erfindungsgemäßen Streulichtrauchmelder
durchgeführt.
[0010] Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass der Lichtsender mit einem Amplitudenmodulator
verbunden ist. Amplitudenmodulierte Lichtsignale ermöglichen einerseits aufgrund der
Phasenverschiebung zwischen gesendeten und empfangenen Signalen, das sind die Impulse,
die aus der Amplitudenmodulation entstanden sind, eine Entfernungsbestimmung von dem
streuenden Objekt, während eine Pulsverbreiterung, also eine Dispersion, ein Maß für
einen diffusen Streukörper ist, wie es vor allem eine Rauchwolke ist. Damit ist es
also vorteilhafterweise möglich, dass in Abhängigkeit von der Pulsverbreiterung bestimmt
werden kann, ob Rauch oder ein anderer Fremdkörper vorliegt.
[0011] Schließlich ist es auch von Vorteil, dass der Streulichtrauchmelder einen Ultraschallsensor
aufweist, wobei der Ultraschallsensor einen Sender und einen Empfänger aufweist und
wobei der Ultraschallsensor derart angeordnet ist, so dass der Ultraschallsensor das
Gebiet um den Streupunkt überwacht. Der Ultraschallsensor überwacht damit vorteilhafterweise
den optischen Streubereich des Streulichtmelders. Befindet sich ein fester Fremdkörper
in dem Streubereich, so empfängt der Ultraschallsensor und der Streulichtsensor ein
Signal. Befindet sich Rauch im Streupunkt, so empfängt nur der Streulichtsensor ein
Signal nicht aber der Ultraschallsensor. Für diesen Verfahren eignen sich vor allem
Ultraschallsensoren, die im Megahertz-Bereich arbeiten, da diese Ultraschallsensoren
eine sehr gute Richtwirkung aufweisen. Mit Hilfe des Ultraschallsensors ist es weiterhin
vorteilhafterweise feststellbar, ob sich ein Fremdkörper in einem Bereich um den Rauchmelder
befindet, der möglicherweise eine Beeinflussung der Strömungsverhältnisse für die
Branderkennung bedeutet. Dies kann als Warnung von der Zentrale ausgegeben werden.
Zeichnung
[0012] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden in
der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Figur 1 zeigt eine erste Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Streulichtrauchmelders, Figur 2 eine zweite Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Streulichtrauchmelders mit einem Facettenspiegel, Figur 3 eine
dritte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Streulichtrauchmelders mit einem Fotoempfänger-Arrays,
Figur 4 eine vierte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Streulichtrauchmelders mit
einem Amplitudenmodulator, Figur 5 eine fünfte Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Streulichtrauchmelders mit einem Ellipsoid, Figur 6 ein amplitudenmoduliertes optisches
Signal zur Bestimmung einer Entfernung, Figur 7 amplitudenmodulierte optische Signale
zur Identifikation einer Rauchwolke und Figur 8 der erfindungsgemäße Streulichtrauchmelder
mit einer Ultraschalldetektion für Fremdkörper.
Beschreibung
[0013] Streulichtrauchmelder, die als Brandmelder verwendet werden, haben den Vorteil, unabhängig
gegenüber Störlichtquellen, Staub, Verschmutzung, Insekten, kurzfristigen Rauchschwaden
und kurzzeitig eingebrachten Fremdkörpern im Meßpunkt, wie z.B. Reinigungsgeräten,
zu sein. Längerfristige Rauchschwaden, wie sie bei einem Brand entstehen, sorgen bei
dem Streulichtrauchmelder für ein deutliches Streusignal, das als Branderkennungssignal
erkannt wird, beispielsweise durch Vergleich mit einem vorgegebenen Schwellwert. Bei
einem dauerhaften Verbleiben von Gegenständen im Meßpunkt, das ist der Streupunkt,
wird der Streulichtrauchmelder jedoch funktionsgemäß eine Brandmeldung abgeben. Erfindungsgemäß
wird daher ein Streulichtrauchmelder vorgeschlagen, der Mittel aufweist, um zwischen
Rauch und anderen Fremdkörpern zu unterscheiden. Solche Mittel betreffen insbesondere
einen Prozessor, der den Zeitverlauf von Empfangssignalen des Lichtempfängers analysiert.
Weitergehende Möglichkeiten umfassen die Verwendung von Facettenspiegeln, um ein Gebiet
um den Streupunkt zu erfassen, ein Fotoempfänger-Array, um eine Ortsauflösung zu erzielen,
eine durchstimmbare Lichtquelle, um wellenlängenabhängige Streusignale zu detektieren,
einen Amplitudenmodulator, um über amplitudenmodulierte Lichtsignale die Unterscheidung
zwischen Fremdkörpern und Rauch zu treffen und einen Ultraschallsensor, der das Gebiet
um den Streupunkt überwacht.
[0014] In Figur 1 ist eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Streulichtrauchmelders
als Blockschaltbild dargestellt. Eine Abdeckung 3 schützt den Streulichtrauchmelder
vor Feuchtigkeit, aggressiven Gasen und mechanischen Beschädigungen. Die Abdeckung
3 ist als transparenter Kunststoff ausgebildet. Die Abdeckung 3 ist derart beschaffen,
so dass sie für das Licht für die Streulichtmessung transparent ist. Sie kann damit
auch als Filter für unerwünschte Störstrahlung wirken. Insbesondere wenn Infrarotstrahlung
verwendet wird, ist das Umgebungslicht leicht durch die Abdeckung 3 und den Lichtempfänger
2 filterbar. Hinter der Abdeckung 3 befindet sich einerseits ein Lichtsender 1, hier
eine Leuchtdiode im Infrarotbereich. Alternativ ist auch ein Laser, vorzugsweise ein
Halbleiterlaser, und/oder andere Wellenlängenbereiche möglich, der von einer Senderansteuerung
5 angesteuert wird. Die Senderansteuerung 5 ist also eine Treiberschaltung für den
Lichtsender 1. Im Falle eines Lasers ist es eine typische Lasertreiberschaltung mit
Temperatur- und Arbeitspunktkompensation. Die Ansteuerung 5 ist über einen zweiten
Ausgang mit einem Prozessor 7 verbunden. Der Prozessor 7 ist über einen Datenein-/-ausgang
mit einem Speicher 8 verbunden, in dem fest abgespeicherte Referenzsignale abgespeichert
sind und der zur Abspeicherung von Zwischenwerten verwendet wird. Über einen zweiten
Dateneingang ist der Prozessor 7 mit einer Empfangsauswertung 6 verbunden. Über einen
Datenausgang ist der Prozessor 7 an eine Signalisierungsvorrichtung 9 angeschlossen.
Ein Eingang der Empfangsauswertung 6 ist mit einem Lichtempfänger 2 verbunden. Der
Lichtempfänger 2 ist hier eine Fotodiode. Die Leuchtdiode 1 und die Fotodiode 2 sind
derart angeordnet, dass ein Streupunkt 4 außerhalb des Streulichtrauchmelders im Freien
liegt.
[0015] In dem Streupunkt 4 wird detektiert, ob Rauch vorliegt oder nicht. Liegt Rauch vor,
wird dies durch Streusignale von der Fotodiode 2 erkannt, und der Prozessor 7 führt
daraufhin mit der Signalisierungsvorrichtung 9 eine Signalisierung bezüglich eines
Brandes durch. Die Empfangsauswertung 6 ist hier ein Empfangsverstärker und eine Analog/Digitalwandlung.
Die Signalisierungsvorrichtung 9 kann eine Leuchte, eine Sirene oder ein Kommunikationsbaustein
sein, der eine Signalisierung an eine Zentrale, vorzugsweise über einen Bus, überträgt.
Dies ist insbesondere von Vorteil, wenn mehrere Streulichtrauchmelder verwendet werden,
die über den Bus mit der Zentrale verbunden sind, um eine zentrale Überwachung eines
Gebäudes durchzuführen.
[0016] Der Prozessor 7 führt nun eine Zeitverlaufsanalyse der Empfangssignale der Fotodiode
2 durch. Tritt Rauch im Streupunkt 4 auf, führt dies zu einem kontinuierlichen Anstieg
der Intensität des empfangenen Streulichts durch die Fotodiode 2. Wird jedoch ein
Fremdkörper in den Streupunkt 4 eingebracht, dann wird beim Einbringen des Fremdkörpers
in den Streupunkt 4 ein Sprung in dem Zeitverlauf der Intensitätsfunktion der empfangenen
Signale durch die Fotodiode 2 stattfinden, um dann nach dem Einbringen und dem Verbleiben
des Fremdkörpers im Streupunkt 4 wieder ein flaches Signalplateau hervorzurufen. Ein
kurzes Auftauchen eines Fremdkörpers in dem Streupunkt 4 ruft einen kurzen Impuls
in der Empfangsfunktion der Streusignale hervor und wird damit als ein Signal erkannt,
das nicht zur Alarmauslösung verwendet wird.
[0017] Tritt also in der Zeitfunktion der Intensität der Empfangssignale ein Sprung auf,
ist dies auf ein Einbringen eines Fremdkörpers zurückzuführen. Dies kann softwaremäßig
durch den Prozessor 7 erkannt werden, um es dann über den Kommunikationsbaustein 9
der Zentrale zu übertragen, so dass hier gemeldet wird, dass der Streulichtrauchmelder
aufgrund eines Fremdkörpers nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren kann, so dass die
optimalen Strömungsverhältnisse wieder herzustellen sind.
[0018] Andere Signale sind beispielsweise bei Spinnennetzen und Spinnen direkt im Streupunkt
zu erwarten. Durch die langsame Entstehung eines Spinnennetzes wird der eigentliche
Bau des Spinnennetzes durch die in den Streulichtrauchmeldern übliche Driftkompensation
ausgeglichen. Die übliche Driftkompensation besteht darin, dass sehr langsame Signaländerungen
im Bereich von 6 bis 8 Stunden unterdrückt werden. Die einfachste Ausführungsform
ist ein Hochpass mit einer entsprechend kleinen Zeitkonstanten. Eine Drift tritt in
konventionellen Brandmeldern durch Alterung der Bauteile und insbesondere auch durch
eine langsame Verschmutzung des Labyrinthinneren auf. Damit ist also eine Ruhewertnachführung
realisiert.
[0019] Schwankungen des Spinnennetzes, z.B. durch einen Luftzug, können aber zu Störsignalen
führen oder, wenn die Spinne sich selbst langsam in den Streupunkt bewegt, kann dies
zu Täuschungssignalen führen. Dies wird jedoch zu einem Knick in der Intensitätsfunktion
führen, so dass solche Intensitätssprünge durch den Prozessor 7 erkennbar sind.
[0020] In Figur 2 ist eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Streulichtrauchmelders
dargestellt, wobei um den Lichtempfänger 2 ein Facettenspiegel aus zwei konkaven Spiegeln
(Hohlspiegelsegmente) 10 und 11 angebracht ist. Die konkaven Spiegel 10 und 11 sammeln
Licht aus einem Gebiet um jeweils einen eigenen Streupunkt und koppeln es in den Lichtempfänger
2 ein. Der oder die Streupunkte sind genau genommen Volumenbereiche, wo sich die Lichtkeule
der Strahlungsquelle und die Empfangskeule des Lichtempfängers schneiden. Hier liegen
zwei Streupunkte vor, da es für die optischen Achsen der beiden Spiegel 10 und 11
sowie der optischen Achse des Lichtsenders 1 jeweils zwei Schnittpunkte gibt.
[0021] Der Lichtempfänger 2 ist daher rundherum empfindlich, so dass der Lichtempfänger
2 nun aus mehreren Dioden, die Licht aus verschiedenen Richtungen empfangen können,
zusammengesetzt ist. Die Abdeckung 3 schützt wiederum den Streulichtrauchmelder vor
äußeren Angriffen.
[0022] Der Lichtempfänger 2 ist über seinen Ausgang mit der Empfangsauswertung 6 verbunden,
die über ihren Datenausgang an dem Prozessor 7 angeschlossen ist. Der Prozessor 7
ist über einen Datenein-/-ausgang mit dem Speicher 8 verbunden. Über einen Datenausgang
ist der Prozessor 7 mit der Signalisierungsvorrichtung 9 verbunden. An einen zweiten
Dateneingang des Prozessors 7 ist die Senderansteuerung 5 angeschlossen. Ein zweiter
Ausgang der Senderansteuerung 5 führt zu dem Lichtsender 1, der hier erneut eine Leuchtdiode
ist. Weiterhin ist hier ein Laser einsetzbar.
[0023] Durch Verwendung der konkaven Spiegel 10 und 11 als Facettenspiegel wird das Integral
aus den erfassten Streubereichen durch den Lichtempfänger 2 gebildet. Bei Vorhandensein
von Rauch ist davon auszugehen, dass alle Streubereiche im Wesentlichen homogen mit
der entsprechenden Rauchdichte einen Anteil am Streulichtsignal liefern, während eine
Spinne nur lokal ein Teilsignal auf den Empfänger streut. Mit einer solchen Anordnung
kann durch einen einfachen Amplitudenvergleich der Empfangssignale durch den Prozessor
7 eine Spinne als Fremdkörper von Rauch unterschieden werden. Die Auswertung kann
insbesondere auch durch eine Bewertung des Zeitsignals erfolgen. Rauch gibt ein kontinuierliches
Signal, während ein Insekt als Beispiel für einen Fremdkörper einen Signalsprung bei
Verlassen und Betreten jedes Segments erzeugt. Ein Insekt würde demnach eine Impulsfolge
beim Durchqueren durch den Streubereich erzeugen. Dabei ist dann ein Schwellwert im
Speicher 8 vorzusehen, der eine Schwelle für die Amplitude vorgibt, ab der Rauch als
erkannt gilt. Eine Spinne würde ein Signal ergeben, das unter dem Schwellwert liegt.
Der Schwellwert wird anhand experimenteller Daten festgelegt.
[0024] In Figur 3 ist eine dritte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Sreulichtrauchmelders
dargestellt. Die Abdeckung 3 schützt erneut den Streulichtrauchmelder vor äußeren
Angriffen. Der Lichtsender 1 ist über seinen Eingang mit der Senderansteuerung 5 verbunden.
Die Senderansteuerung 5 ist über einen zweiten Ausgang mit dem Prozessor 7 verbunden.
Der Prozessor 7 ist über einen Datenein-/-ausgang mit dem Speicher 8 verbunden. An
einen zweiten Dateneingang des Prozessors 7 ist eine Fotoempfängerarray-Auswertung
13 angeschlossen. An einen Datenausgang des Prozessors 7 ist eine Signalisierungsvorrichtung
9 angeschlossen. Die Fotoempfängerarray-Auswertung 13 ist über ihren Eingang mit einem
Fotoempfänger-Array 12 verbunden. Das Fotoempfänger-Array 12 besteht aus einem Feld
von Fotodioden. Es kann alternativ auch eine CCD (Charged Coupled Device)-Zeile, CCD-Matrix
oder eine CMOS-Matrix sein. Eine Linse 14 ist zwischen der Abdeckung 3 und dem Fotoempfänger-Array
12 angeordnet. Die Linse 14 ist derart angeordnet, so dass die Fotodioden des Fotoempfänger-Arrays
12 mehrere Ortsbereiche um den Streupunkt 4 detektieren.
[0025] Die Fotoempfängerarray-Auswertung 13 fragt die einzelnen Signale der Fotodioden ab
und digitalisiert sie, um sie dann an den Prozessor 7 zu übertragen, der damit eine
Ortsauflösung der Empfangssignale um den Streupunkt 4 durchführt. Damit ist es möglich,
nicht nur das Integral der Empfangssignale aus dem Gebiet um den Streupunkt 4 zu messen,
sondern mit der Linse 14 eine Ortsverteilung der Signale aufzunehmen. Durch die Strahlen
15, 16, 17 und 18 sind beispielhaft zwei Ortsbereiche, die durch das Fotoempfängerdioden-Array
12 erfasst werden, dargestellt. Durch diese Ortsauflösung lässt sich nun eindeutig
zwischen Rauch, der homogen sein wird, Kleintieren, die nur in einzelnen Bereichen
auftauchen, und Gegenständen unterscheiden. Bei Gegenständen, die etwas größer sind,
wird das empfangene Intensitätssignal zwischen zwei Fotodioden des Fotoempfänger-Arrays
einen Sprung in der empfangenen Lichtintensität hervorrufen. Weiterhin ist es möglich,
dass beim Einbringen eines Gegenstands mehrere Fotodioden des Fotoempfänger-Arrays
durchwandert werden und dabei im zeitlichen Abstand ein typisches Signalmuster produziert
wird, was auf das Einbringen eines Gegenstandes in das Streufeld des Streulichtrauchmelders
schließen lässt.
[0026] In Figur 4 ist eine vierte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Streulichtrauchmelders
dargestellt. Die Abdeckung 3 schützt wiederum den Streulichtrauchmelder vor äußeren
Eingriffen. Der Lichtsender 1 ist über seinen Eingang mit einem Amplitudenmodulator
19 verbunden. Ein Datenausgang des Amplitudenmodulators 19 führt zu einem ersten Dateneingang
des Prozessors 7. Die Senderansteuerung 5 ist an einen Dateneingang des Amplitudenmodulators
19 angeschlossen. Ein zweiter Ausgang der Senderansteuerung 5 führt zu einem zweiten
Dateneingang des Prozessors 7. Der Prozessor 7 ist über seinen dritten Dateneingang
mit der Empfängerauswertung 6 verbunden. Über einen Datenein-/-ausgang ist der Prozessor
7 mit dem Speicher 8 verbunden. Über einen Datenausgang des Prozessor 7 ist die Signalisierungsvorrichtung
9 angeschlossen. An einen Eingang der Empfängerauswertung 6 ist der Lichtempfänger
2 angeschlossen. Der Lichtsender 1 und der Lichtempfänger 2 sind so angeordnet, dass
der Streupunkt 4 außerhalb des Streulichtrauchmelders im Freien liegt.
[0027] Der Amplitudenmodulator 19 formt aus dem elektrischen Signal der Senderansteuerung
5 eine Impulsfolge und führt dadurch eine Amplitudenmodulation durch. In der einfachsten
Form ist dies einfach ein Schalter, so dass eine Folge von periodischen Lichtimpulsen
im Lichtsender 1 erzeugt wird und dann wieder eine Dunkeltastung durchgeführt wird
und dies abwechselnd in einem Takt, den der Amplitudenmodulator 19 vorgibt. Der Prozessor
7 wertet dann die Empfangssignale im Vergleich zu diesen gesendeten Signalen, die
der Amplitudenmodulator 19 dem Prozessor 7 direkt überträgt, durch. Dadurch ist der
Prozessor 7 in der Lage, einerseits eine Entfernungsbestimmung anhand der Phasenverschiebung
zwischen den gesendeten und den empfangenen Impulsen durchzuführen und andererseits
zu überprüfen, ob es sich um eine Rauchwolke oder einen Gegenstand handelt. Ist überhaupt
nichts im Streupunkt 4 außer Luft zu finden, werden keine Signale gestreut und der
Empfänger 2 empfängt nur Umgebungslicht, was durch entsprechende Wahl der Lichtwellenlänge
oder des Lichtwellenlängenbereichs sowie eine (elektronische) Gleichlichtunterdrückung
ausgeschieden werden kann.
[0028] In Figur 6 ist dargestellt, wie sich Impulsfolgen, die gesendet wurden und die empfangen
wurden, in der Phase unterscheiden. In Figur 6a ist die gesendete Impulsfolge dargestellt,
die angezeigt durch den Pfeil 21, auf die Reflexionsebene 22 fällt. In Figur 6b ist
die empfangene Impulsfolge dargestellt. Man erkennt durch einen Zeitvergleich, dass
die Phasenverschiebung 23 aufgetreten ist. Die Phasenverschiebung 23 ist ein Maß für
die Entfernung von dem Lichtsender und -empfänger zu der Reflexionsebene 22. In Figur
7a ist erneut eine gesendete Impulsfolge dargestellt, die auf eine Rauchwolke 25 trifft.
In Figur 7b ist dagegen die empfangene Impulsfolge von der Rauchwolke 25 dargestellt.
Dadurch, dass viele Streuzentren in der Rauchwolke 25 vorliegen, verbreitern sich
die Impulse der gesendeten Impulsfolge A, und es kommt zu einer Pulsdispersion wie
in Figur 7b dargestellt. Die Breite der empfangenen Impulse in Figur 7b ist ein Maß,
ob Rauch vorliegt oder nicht. Dies kann mittels eines Schwellwertvergleichs von dem
Prozessor 7 ermittelt werden. Dieser Schwellwert wird dann vorgegeben und im Speicher
8 abgelegt.
[0029] Eine weitere Ausführungsform, Gegenstände von einer Rauchwolke zu unterscheiden,
ist die Verwendung einer Lichtquelle mit durchstimmbarer Wellenlänge als Lichtsender
1. Es kann beispielsweise ein durchstimmbarer Halbleiterlaser im Infrarotbereich verwendet
werden, der über einen vorgegebenen Wellenlängenbereich durchgestimmt wird, um zu
erkennen, ob die gestreuten Lichtsignale abhängig von der Wellenlänge sind. Diese
Streuung wird Rayleighstreuung genannt. Bei kleinen Partikeln, wie sie in einer Rauchwolke
vorkommen, ist diese Rayleighstreuung wellenlängenabhängig. Der Prozessor 7 wird damit
über die Senderansteuerung 5 über die momentan verwendete Wellenlänge informiert,
um dann die empfangenen Signale als Funktion der Sendewellenlänge zu analysieren.
Ergibt diese Funktion eine Waagrechte oder eine annähernd Waagrechte, dann ist ein
Gegenstand in den Streupunkt 4 eingebracht worden, da große Gegenstände, die insbesondere
groß gegenüber der verwendeten Wellenlänge sind, keine Intensitätsabhängigkeit von
der Wellenlänge aufweisen. Damit ist eine eindeutige Detektion möglich, ob ein Fremdkörper
oder Rauch im Gebiet um den Streupunkt 4 vorliegt.
[0030] Neben einem durchstimmbaren Laser ist es auch möglich, eine Lampe zu verwenden, die
bei mehreren Wellenlängen Licht emittiert und über einen Filter dann diese einzelnen
Wellenlängen zu selektieren.
[0031] In Figur 5 ist eine fünfte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Streulichtrauchmelders
dargestellt. Die Abdeckung 3 schützt erneut den Streulichtrauchmelder vor äußeren
Eingriffen. Der Lichtsender 1 ist über seinen Eingang mit der Senderansteuerung 5
verbunden, wobei die Senderansteuerung 5 über einen Datenausgang mit einem ersten
Dateneingang des Prozessors 7 verbunden ist. Der Prozessor 7 ist über einen Datenein-/-ausgang
mit dem Speicher 8 verbunden. Über einen zweiten Dateneingang ist der Prozessor 7
mit der Empfangsauswertung 6 verbunden. An einen Datenausgang des Prozessors 7 ist
die Signalisierungsvorrichtung 9 angeschlossen. Der Lichtempfänger 2 ist an einen
Eingang der Empfängerauswertung 6 angeschlossen. Um den Lichtempfänger 2 ist ein Ellepsoid
20 angeordnet, der dafür sorgt, dass möglichst viel Streulicht in den Lichtempfänger
2 eingekoppelt wird. Dies verbessert den Signal-zu-Rausch-Abstand des Streulichtrauchmelders.
Eine alternative Methode ist, dass ein stärkerer Lichtsender 1 verwendet wird.
[0032] In Fig. 8 ist der erfindungsgemäße Streulichtrauchmelder mit einer Ultraschalldetektion
dargestellt. Der Lichtsender 1 und der Lichtempfänger 2 sind so angeordnet, dass der
Streupunkt 4 außerhalb des Streulichtrauchmelders im Freien liegt. Die Abdeckung 3
schützt den Streulichtrauchmelder vor äußeren Angriffen. An einen Eingang des Lichtsenders
1 ist die Senderansteuerung 5 angeschlossen. Ein Datenausgang der Senderansteuerung
5 führt zu einem ersten Dateneingang des Prozessors 7. An einen zweiten Dateneingang
des Prozessors 7 ist eine Signalverarbeitung 28 angeschlossen, wobei anderen Eingang
ein Ultraschallempfänger 27 angeschlossen ist. Der Ultraschallempfänger ist auf den
Streupunkt 4 ausgerichtet, auf den auch ein Ultraschallsender 26 ausgerichtet ist.
Der Ultraschallsender wird entweder im Dauerbetrieb oder in periodischen Zeitabschnitten
betrieben.
[0033] An einen dritten Eingang des Prozessors 7 ist die Empfangsauswertung 6 angeschlossen.
An einen Datenausgang des Prozessors 7 ist eine Signalisierung 9 angeschlossen. Über
einen Datenein-\-ausgang ist der Prozessor 7 mit dem Speicher 8 verbunden. An einen
Eingang der Empfangsauswertung 6 ist der Lichtempfänger 2 angeschlossen.
[0034] Liegt ein Fremdkörper im Gebiet um den Streupunkt 4, dann empfangen sowohl der Lichtempfänger
2 als auch der Ultraschallempfänger 27 Signale, so dass der Prozessor 7 anhand des
Empfangssignals von der Signalverarbeitung 28, die die Empfangssignale von dem Ultraschallempfänger
27 verstärkt und digitalisiert, erkennt, dass es sich um einen Fremdkörper handelt
und nicht um Rauch, der die Streusignale, die der Lichtempfänger 2 empfängt, verursacht.
Damit wird das optische Empfangssignal durch das Ultraschallempfangssignal überwacht.
Handelt es sich um Rauch, der die Streusignale im Streupunkt 4 hervorruft, dann erhält
der Ultraschallempfänger kein Empfangssignal. Ultraschallwellen bieten die Möglichkeit,
gezielt ein Gebiet zu beschallen, so dass Fehlsignale unwahrscheinlich sind.
[0035] Die Funktion eines Ultraschall-Senders und -Empfängers kann auch in einem Bauteil
integriert sein. Es wird zunächst ein Ultraschallimpuls abgestrahlt. Dann stellt man
auf Empfang um und wartet auf das von einem gegebenenfalls vorhandenen Gegenstand
reflektiertem Signal (Echobetrieb).
Patentansprüche für folgende(n) Vertragsstaat(en): TR
1. Streulichtrauchmelder, wobei der Streulichtrauchmelder einen Lichtsender (1) und einen
Lichtempfänger (2) aufweist, die derart angeordnet sind, so dass der Streupunkt (4)
von dem Lichtsender (1) und dem Lichtempfänger (2) außerhalb des Streulichtrauchmelders
im Freien liegt, wobei der Streulichtrauchmelder eine Abdeckung (3) zum Schutz des
Lichtsenders und des Lichtempfängers (2) und Mittel (7) zur Unterscheidung zwischen
Rauch und anderen Fremdkörpern, die sich in einem Gebiet um den Streupunkt (4) befinden,
aufweist, wobei die Mittel zur Unterscheidung zwischen Rauch und anderen Fremdkörpern
einen Prozessor (7) zur Analyse des Zeitverlaufs von Empfangssignalen des Lichtempfängers
(2) aufweisen, wobei der Prozessor (7) an den Lichtempfänger (2) anschließbar ist.
2. Streulichtrauchmelder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Unterscheidung zwischen Rauch und anderen Fremdkörpern eine Optik
(10, 11) an dem Lichtempfänger (2) aufweisen, die Streusignale aus mehreren Streubereichen
in einem Gebiet um den Streupunkt (4) in den Lichtempfänger (2) einkoppelt.
3. Streulichtrauchmelder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Optik als Facettenspiegel (10, 11) ausgebildet ist.
4. Streulichtrauchmelder nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtempfänger als ein Fotoempfänger-Array (12) ausgebildet ist, wobei der Fotoempfänger-Array
(12) wenigstens zwei Fotoempfänger-Elemente aufweist.
5. Streulichtrauchmelder nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Linsensystem (14) vor dem Fotoempfänger-Array (12) angeordnet ist.
6. Streulichtrauchmelder nach Anspruch 1, 2, 3, 4, oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtsender (1) als eine durchstimmbare Lichtquelle ausgebildet ist, wobei die
durchstimmbare Lichtquelle in Abhängigkeit von Steuersignalen von einer Senderansteuerung
(5) Licht mit einer veränderten Wellenlänge emittiert.
7. Streulichtrauchmelder nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtsender (1) mit einem Amplitudenmodulator (19) verbindbar ist.
8. Streulichtrauchmelder nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Streulichtrauchmelder einen Ultraschallsensor aufweist, wobei der Ultraschallsensor
einen Ultraschallsender und einen Ultraschallempfänger aufweist und dass der Ultraschallsensor
derart angeordnet ist, so dass der Ultraschallsensor das Gebiet um den Streupunkt
(4) überwacht.
9. Streulichtrauchmelder nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Ultraschallsensor im Echobetrieb betreibbar ist.
Patentansprüche für folgende(n) Vertragsstaat(en): AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI,
FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
1. Streulichtrauchmelder, wobei der Streulichtrauchmelder einen Lichtsender (1) und einen
Lichtempfänger (2) aufweist, die derart angeordnet sind, so dass der Streupunkt (4)
von dem Lichtsender (1) und dem Lichtempfänger (2) außerhalb des Streulichtrauchmelders
im Freien liegt, wobei der Streulichtrauchmelder eine Abdeckung (3) zum Schutz des
Lichtsenders und des Lichtempfängers (2) und Mittel (7) zur Unterscheidung zwischen
Rauch und anderen Fremdkörpern, die sich in einem Gebiet um den Streupunkt (4) befinden,
aufweist, wobei die Abdeckung (3) als transparenter Kunststoff ausgebildet ist, wobei
die Mittel zur Unterscheidung zwischen Rauch und anderen Fremdkörpern einen Prozessor
(7) zur Analyse des Zeitverlaufs von Empfangssignalen des Lichtempfängers (2) aufweisen,
wobei der Prozessor (7) an den Lichtempfänger (2) anschließbar ist.
2. Streulichtrauchmelder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Unterscheidung zwischen Rauch und anderen Fremdkörpern eine Optik
(10, 11) an dem Lichtempfänger (2) aufweisen, die Streusignale aus mehreren Streubereichen
in einem Gebiet um den Streupunkt (4) in den Lichtempfänger (2) einkoppelt.
3. Streulichtrauchmelder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Optik als Facettenspiegel (10, 11) ausgebildet ist.
4. Streulichtrauchmelder nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtempfänger als ein Fotoempfänger-Array (12) ausgebildet ist, wobei der Fotoempfänger-Array
(12) wenigstens zwei Fotoempfänger-Elemente aufweist.
5. Streulichtrauchmelder nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Linsensystem (14) vor dem Fotoempfänger-Array (12) angeordnet ist
6. Streulichtrauchmelder nach Anspruch 1, 2, 3, 4, oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtsender (1) als eine durchstimmbare Lichtquelle ausgebildet ist, wobei die
durchstimmbare Lichtquelle in Abhängigkeit von Steuersignalen von einer Senderansteuerung
(5) Licht mit einer veränderten Wellenlänge emittiert.
7. Streulichtrauchmelder nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtsender (1) mit einem Amplitudenmodulator (19) verbindbar ist.
8. Streulichtrauchmelder nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Streulichtrauchmelder einen Ultraschallsensor aufweist, wobei der Ultraschallsensor
einen Ultraschallsender und einen Ultraschallempfänger aufweist und dass der Ultraschallsensor
derart angeordnet ist, so dass der Ultraschallsensor das Gebiet um den Streupunkt
(4) überwacht.
9. Streulichtrauchmelder nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Ultraschallsensor im Echobetrieb betreibbar ist.
Claims for the following Contracting State(s): TR
1. Light-scattering smoke detector, the light-scattering smoke detector having a light
transmitter (1) and a light receiver (2) which are arranged in such a way that the
scattering point (4) of the light transmitter (1) and the light receiver (2) lies
outside the light-scattering smoke detector, the light-scattering smoke detector having
a cover (3) for protecting the light transmitter and the light receiver (2), and means
(7) for distinguishing between smoke and other foreign bodies which are located in
a region about the scattering point (4), the means for distinguishing between smoke
and other foreign bodies having a processor (7) for analysing the time profile of
reception signals of the light receiver (2), and it being possible to connect the
processor (7) to the light receiver (2).
2. Light-scattering smoke detector according to Claim 1, characterized in that the means for distinguishing between smoke and other foreign bodies have an optical
system (10, 11) on the light receiver (2) which feeds scattering signals from a plurality
of scattering ranges in the region around the scattering point (4) into the light
receiver (2).
3. Light-scattering smoke detector according to Claim 2, characterized in that the optical system is embodied as a faceted mirror (10, 11).
4. Light-scattering smoke detector according to Claim 1, 2 or 3, characterized in that the light receiver is embodied as a photoreceiver array (12), the photoreceiver array
(12) having at least two photoreceiver elements.
5. Light-scattering smoke detector according to Claim 4, characterized in that a lens system (14) is arranged in front of the photoreceiver array (12).
6. Light-scattering smoke detector according to Claim 1, 2, 3, 4 or 5, characterized in that the light transmitter (1) is embodied as a tunable light source, the tunable light
source emitting, as a function of control signals from a transmitter actuating means
(5), light with a changed wavelength.
7. Light-scattering smoke detector according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the light transmitter (1) can be connected to an amplitude modulator (19).
8. Light-scattering smoke detector according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the light-scattering smoke detector has an ultrasonic sensor, the ultrasonic sensor
having an ultrasonic transmitter and an ultrasonic receiver, and in that the ultrasonic sensor is arranged in such a way that the ultrasonic sensor monitors
the region around the scattering point (4).
9. Light-scattering smoke detector according to Claim 8, characterized in that the ultrasonic sensor can be operated in echo mode.
Claims for the following Contracting State(s): AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR,
GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
1. Light-scattering smoke detector, the light-scattering smoke detector having a light
transmitter (1) and a light receiver (2) which are arranged in such a way that the
scattering point (4) of the light transmitter (1) and the light receiver (2) lies
outside the light-scattering smoke detector, the light-scattering smoke detector having
a cover (3) for protecting the light transmitter and the light receiver (2), and means
(7) for distinguishing between smoke and other foreign bodies which are located in
a region around the scattering point (4), the cover (3) being embodied as transparent
plastic, the means for distinguishing between smoke and other foreign bodies having
a processor (7) for analysing the time profile of reception signals of the light receiver
(2), and it being possible to connect the processor (7) to the light receiver (2).
2. Light-scattering smoke detector according to Claim 1, characterized in that the means for distinguishing between smoke and other foreign bodies have an optical
system (10, 11) on the light receiver (2) which feeds scattered signals from a plurality
of scattering areas in the region around the scattering point (4) into the light receiver
(2).
3. Light-scattering smoke detector according to Claim 2, characterized in that the optical system is embodied as a faceted mirror (10, 11).
4. Light-scattering smoke detector according to Claim 1, 2 or 3, characterized in that the light receiver is embodied as a photoreceiver array (12), the photoreceiver array
(12) having at least two photoreceiver elements.
5. Light-scattering smoke detector according to Claim 4, characterized in that a lens system (14) is arranged in front of the photoreceiver array (12).
6. Light-scattering smoke detector according to Claim 1, 2, 3, 4 or 5, characterized in that the light transmitter (1) is embodied as a tuneable light source, the tuneable light
source emitting, as a function of control signals from a transmitter actuating means
(5), light with a changed wavelength.
7. Light-scattering smoke detector according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the light transmitter (1) can be connected to an amplitude modulator (19).
8. Light-scattering smoke detector according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the light-scattering smoke detector has an ultrasonic sensor, the ultrasonic sensor
having an ultrasonic transmitter and an ultrasonic receiver, and in that the ultrasonic sensor is arranged in such a way that the ultrasonic sensor monitors
the region around the scattering point (4).
9. Light-scattering smoke detector according to Claim 8, characterized in that the ultrasonic sensor can be operated in echo mode.
Revendications pour l'(les) Etat(s) contractant(s) suivant(s): TR
1. Détecteur de fumée à lumière dispersée, comportant un photoémetteur (1) et un photorécepteur
(2) installés de façon que le point de dispersion (4) du photoémetteur (1) et du photorécepteur
(2) se situe à l'extérieur du détecteur de fumée à lumière dispersée, dans l'espace
libre,
caractérisé par
un moyen de recouvrement (3) pour protéger le photoémetteur et le photorécepteur (2),
ainsi que des moyens (7) pour distinguer entre la fumée et d'autres corps étrangers
qui pourraient se trouver dans la zone entourant le point de dispersion (4),
les moyens pour distinguer entre la fumée et d'autres corps étrangers comprenant un
processeur (7) pour analyser l'évolution chronologique des signaux de réception du
photorécepteur (2), le processeur (7) étant relié au photorécepteur (2).
2. Détecteur de fumée à lumière dispersée selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les moyens pour distinguer entre la fumée et d'autres corps étrangers comprennent
sur le photorécepteur (2), une optique (10, 11) qui injecte les signaux dispersés
provenant de plusieurs zones de dispersion dans un domaine autour du point de dispersion
(4) dans les photorécepteurs (2).
3. Détecteur de fumée à lumière dispersée selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
l'optique est réalisée sous la forme d'un miroir à facettes (10, 11).
4. Détecteur de fumée à lumière dispersée selon les revendications 1, 2 ou 3,
caractérisé en ce que
le photorécepteur est réalisé par un réseau de photorécepteurs (12), ce réseau de
photorécepteurs (12) ayant au moins deux éléments photorécepteurs.
5. Détecteur de fumée à lumière dispersée selon la revendication 4,
caractérisé en ce qu'
un système de lentille (14) est installé en amont du réseau photorécepteur (12).
6. Détecteur de fumée à lumière dispersée selon les revendications 1, 2, 3, 4 ou 5,
caractérisé en ce que
le photoémetteur (1) est réalisé sous la forme d'une source lumineuse qui peut être
accordée, et cette source lumineuse accordable émet la lumière avec une longueur d'onde
variable en fonction des signaux de dispersion venant d'une commande d'émetteur (5).
7. Détecteur de fumée à lumière dispersée selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
le photoémetteur (1) peut être relié avec un modulateur d'amplitude (19).
8. Détecteur de fumée à lumière dispersée selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
le détecteur de fumée à lumière dispersée comporte un capteur à ultrasons ayant un
émetteur d'ultrasons et un récepteur d'ultrasons, et est installé pour surveiller
le domaine autour du point de dispersion (4).
9. Détecteur de fumée à lumière dispersée selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
le capteur d'ultrasons fonctionne en mode Echo.
Revendications pour l'(les) Etat(s) contractant(s) suivant(s): AT, BE, CH, CY, DE,
DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
1. Détecteur de fumée à lumière diffusée, le détecteur de fumée à lumière diffusée présentant
un émetteur de lumière (1) et un récepteur de lumière (2) qui sont disposés de telle
sorte que le point de diffusion (4) de l'émetteur de lumière (1) et du récepteur de
lumière (2) se trouve dans l'espace libre en-dehors du détecteur de fumée à lumière
diffusée, le détecteur de fumée à lumière diffusée présentant un capot (3) pour protéger
l'émetteur de lumière et le récepteur de lumière (2) et des moyens (7) pour faire
la différence entre la fumée et d'autres corps étrangers qui se trouvent dans une
région autour du point de diffusion (4), le capot (3) étant réalisé en matière plastique
transparente, les moyens pour faire la différence entre la fumée et d'autres corps
étrangers présentant un processeur (7) pour analyser l'évolution dans le temps des
signaux reçus du récepteur de lumière (2), le processeur (7) pouvant être raccordé
au récepteur de lumière (2).
2. Détecteur de fumée à lumière diffusée selon la revendication 1, caractérisé en ce que les moyens pour faire la différence entre la fumée et d'autres corps étrangers présentent
une optique (10, 11) sur le récepteur de lumière (2), laquelle injecte dans le récepteur
de lumière (2) les signaux diffusés en provenance de plusieurs zones de diffusion
dans une région autour du point de diffusion (4).
3. Détecteur de fumée à lumière diffusée selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'optique est réalisée sous la forme d'un miroir à facettes (10, 11).
4. Détecteur de fumée à lumière diffusée selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que le récepteur de lumière est réalisé sous la forme d'un réseau de photorécepteurs
(12), le réseau de photorécepteurs (12) présentant au moins deux éléments photorécepteurs.
5. Détecteur de fumée à lumière diffusée selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'un système de lentille (14) est disposé devant le réseau de photorécepteurs (12).
6. Détecteur de fumée à lumière diffusée selon la revendication 1, 2, 3, 4 ou 5, caractérisé en ce que l'émetteur de lumière (1) est réalisé sous la forme d'une source de lumière ajustable,
la source de lumière ajustable émettant de la lumière avec une longueur d'onde variable
en fonction des signaux de commande d'une commande d'émetteur (5).
7. Détecteur de fumée à lumière diffusée selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'émetteur de lumière (1) peut être relié avec un modulateur d'amplitude (19).
8. Détecteur de fumée à lumière diffusée selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le détecteur de fumée à lumière diffusée présente un capteur à ultrasons, le capteur
à ultrasons présentant un émetteur d'ultrasons et un récepteur d'ultrasons et que
le capteur à ultrasons est disposé de telle sorte que le capteur à ultrasons surveille
la région autour du point de diffusion (4).
9. Détecteur de fumée à lumière diffusée selon la revendication 8, caractérisé en ce que le capteur à ultrasons peut fonctionner en mode écho.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
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