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<ep-patent-document id="EP00929491B1" file="EP00929491NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="1192297" kind="B1" date-publ="20070110" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>......DE....FRGB................................................................</B001EP><B003EP>*</B003EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 (Ver 1.5  21 Nov 2005) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>1192297</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20070110</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>00929491.9</B210><B220><date>20000504</date></B220><B240><B241><date>20011025</date></B241><B242><date>20020524</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>19927642</B310><B320><date>19990617</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330><B310>10007325</B310><B320><date>20000217</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20070110</date><bnum>200702</bnum></B405><B430><date>20020403</date><bnum>200214</bnum></B430><B450><date>20070110</date><bnum>200702</bnum></B450><B452EP><date>20060707</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>C25D   3/48        20060101AFI20010105BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>C25D   3/62        20060101ALI20010105BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>SAURES BAD ZUR GALVANISCHEN ABSCHEIDUNG VON GLÄNZENDEN GOLD- UND GOLDLEGIERUNGSSCHICHTEN UND GLANZZUSATZ HIERFÜR</B542><B541>en</B541><B542>ACIDIC BATH FOR GALVANIC DEPOSITION OF LUSTROUS GOLD AND GOLD ALLOY LAYERS AND LUSTRING ADDITIVE THERFOR</B542><B541>fr</B541><B542>BAIN ACIDE POUR DEPOSER PAR VOIE ELECTROLYTIQUE DES COUCHES D'OR OU D'ALLIAGE D'OR BRILLANTES, ET AGENT DE BRILLANTAGE PREVU A CET EFFET</B542></B540><B560><B561><text>EP-A- 0 046 912</text></B561><B561><text>CH-A- 629 258</text></B561><B561><text>DE-A- 4 040 526</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>MANZ, Uwe</snm><adr><str>Egerlandstrasse 17</str><city>D-73431 Aalen</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>BRONDER, Klaus</snm><adr><str>Hagenbuchstrasse 1</str><city>D-73565 Spraitbach</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>Degussa Galvanotechnik GmbH</snm><iid>03246630</iid><irf>G5003 EP</irf><adr><str>Klarenbergstrasse 53-79</str><city>73525 Schwäbisch Gmünd</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Vossius &amp; Partner</snm><iid>00100311</iid><adr><str>Postfach 86 07 67</str><city>81634 München</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>DE</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry></B840><B860><B861><dnum><anum>EP2000003993</anum></dnum><date>20000504</date></B861><B862>de</B862></B860><B870><B871><dnum><pnum>WO2000079031</pnum></dnum><date>20001228</date><bnum>200052</bnum></B871></B870></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein saures Bad zur galvanischen Abscheidung von glänzenden Gold- und Goldlegierungsschichten und einen Glanzzusatz hierfür.</p>
<p id="p0002" num="0002">Galvanische Goldbäder enthalten üblicherweise Gold und gegebenenfalls eines oder mehrere Legierungselemente in gelöster Form.</p>
<p id="p0003" num="0003">Derartige Elektrolyte basieren überwiegend auf Goldcyanidkomplexen. Es ist erforderlich, diese Elektrolyte mit Hilfe von anorganischen und/oder organischen Säuren und Puffersalzen auf einen schwach bis mäßig sauren pH-Wert einzustellen.</p>
<p id="p0004" num="0004">Damit aus solchen Bädern glänzende Gold- bzw. Goldlegierungsschichten abgeschieden werden, enthalten diese üblicherweise bestimmte anorganische oder organische Verbindungen als sogenannte "Glanzzusätze".</p>
<p id="p0005" num="0005">Ein typischer, sehr häufig eingesetzter Glanzzusatz ist, wie beispielsweise in DE 23 55 581 beschrieben, die Verbindung Pyridin-3-sulfonsäure.</p>
<p id="p0006" num="0006">Derartige Zusätze verschieben bzw. erweitern den Arbeitsbereich, also den Bereich anwendbarer Stromdichte, in dem ein glänzender Goldüberzug abgeschieden wird, in Richtung hoher Stromdichten. Die Anwendung höherer Stromdichten wiederum erlaubt die Abscheidung mit größerer Geschwindigkeit.</p>
<p id="p0007" num="0007">Andererseits ist der Arbeitsbereich derartiger Goldbäder auch vom pH-Wert des Elektrolyten abhängig. Hierbei gilt, daß bei höherem pH-Wert der Arbeitsbereich (anwendbarer Stromdichtebereich) eingeengt, gleichzeitig aber die Stromausbeute<!-- EPO <DP n="2"> --> und damit die Abscheidegeschwindigkeit gesteigert wird.</p>
<p id="p0008" num="0008">Es war daher Aufgabe der Erfindung, eine Optimierung der Arbeitsbedingungen und der Abscheideleistung derartiger saurer Goldbäder in der Hinsicht vorzunehmen, daß einerseits ein maximaler Stromdichte-Arbeitsbereich bei möglichst geringer negativer Beeinflussung durch pH-Wert-Änderungen und andererseits eine maximale Stromausbeute und Abscheidegeschwindigkeit erzielt wird.</p>
<p id="p0009" num="0009">Überraschend wurde nun gefunden, daß dies erreicht werden kann, wenn derartigen sauren Bäder zur Abscheidung von glänzenden Goldschichten als zweiten Glanzzusatz mindestens eine Verbindung der allgemeinen Formel I<br/>
<br/>
        <b>R - SO<sub>m</sub>-H</b>     <b>(I)</b><br/>
<br/>
zugefügt wird, worin
<dl id="dl0001">
<dt><b>m</b></dt><dd>die Zahlen 3 oder 4 und</dd>
<dt><b>R</b></dt><dd>eine gerad- oder verzweigtkettige oder cyklische Alkylgruppe mit bis zu 20 C-Atomen und im Falle m = 4 auch eine Aryl- oder Heteroarylgruppe mit bis zu 10 C-Atomen, die gegebenenfalls ein- oder mehrfach mit gerad- oder verzweigtkettigen Alkylgruppen mit 1 bis 14 C-Atomen substituiert sein können,</dd>
</dl>
bedeutet.</p>
<p id="p0010" num="0010">Gegenstand der Erfindung ist somit ein saures Bad zur galvanischen Abscheidung von glänzenden Gold- und Goldlegierungsschichten, enthaltend Gold und gegebenenfalls ein oder mehrere Legierungselemente in gelöster Form sowie mindestens einen ersten Glanzzusatz, ausgewählt aus Pyridin-3-sulfonsäure, Nicotinsäure, Nicotinsäureamid, 3-(3-Pyridyl)-acrylsäure, 3-(4-Imidazolyl)-acrylsäure, 3-Pyridylhydroxymethansulfonsäure, Pyridin, Picolin, Chirtolinsulfonsäure, 3-Aminopyridin, 2,3-Diaminopyridin, 2,3-Di-(2-pyridyl)-pyrazin, 2-(Pyridyl)-4-ethansulfonsäure, 1-(3-Sulfopropyl)-pyridiniumbetain, 1-(3-Sulfopropyl)-isochinoliniumbetain und ihren Salzen und Derivaten, das Bad als zweiten Glanzzusatz mindestens eine Verbindung der allgemeinen Formel<br/>
<br/>
<!-- EPO <DP n="3"> -->        <b>R - SO<sub>m</sub>-H</b>     <b>(I)</b><br/>
<br/>
enthält, worin
<dl id="dl0002">
<dt><b>m</b></dt><dd>die Zahlen 3 oder 4 und</dd>
<dt><b>R</b></dt><dd>eine gerad- oder verzweigtkettige oder cyclische Alkylgruppe mit bis zu 20 C-Atomen und im Falle m = 4 auch eine Aryl- oder Heteroarylgruppe mit bis zu 10 C-Atomen, die gegebenenfalls ein- oder mehrfach mit gerad- oder verzweigtkettigen Alkylgruppen mit 1 bis 14 C-Atomen substituiert sein können,</dd>
</dl>
bedeutet.</p>
<p id="p0011" num="0011">Die Glanzzusätze gemäß Formel I sind ausgewählte Verbindungen aus den Klassen der Alkylsulfonate und der Alkyl-, Aryl- oder Heteroarylsulfate. In Formel I bedeutet, wenn m für die Zahlen 3 oder 4 steht, R eine gerad- oder verzweigtkettige oder cyclische Alkylgruppe mit bis zu 20 C-Atomen. Wenn m für die Zahl 4 steht, dann kann R auch eine Aryl- oder Heteroarylgruppe mit bis zu 10 C-Atomen sein, wobei diese ein- oder mehrfach mit gerad- oder verzweigtkettigen Alkylgruppen mit 1 bis 14 C-Atomen substituiert sein können.</p>
<p id="p0012" num="0012">Die Verbindungen der Formel I sind an sich bekannt und sind entweder kommerziell erhältlich oder ohne weiteres nach Standardverfahren herstellbar.</p>
<p id="p0013" num="0013">Diese Verbindungen sind ausreichend wasserlöslich und mit dem Galvanikbad kompatibel. Die Verbindungen haben Tensideigenschaften, wobei die entsprechende Wirkung bei einer Gesamtzahl an C-Atomen weniger als 4 verringert ist, und bei einer Gesamtzahl an C-Atomen von mehr als 20 im allgemeinen keine ausreichende Löslichkeit mehr gegeben ist.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0014" num="0014">Bevorzugte Glanzzusätze sind Verbindungen der Formel I in denen R für gerad- oder verzweigtkettige oder cyclische Alkylgruppen mit 5 bis 12 C-Atomen und insbesondere für verzweigtkettige Alkylgruppen mit 6 bis 10 C-Atomen steht.</p>
<p id="p0015" num="0015">Typische erfindungsgemäße Glanzzusätze sind
<tables id="tabl0001" num="0001">
<table frame="none">
<tgroup cols="2" colsep="0" rowsep="0">
<colspec colnum="1" colname="col1" colwidth="32mm" colsep="0"/>
<colspec colnum="2" colname="col2" colwidth="28mm" colsep="0"/>
<tbody>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left" valign="top">Pentylsulfonat</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">Pentylsulfat</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left" valign="top">Hexylsulfonat</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">Hexylsulfat</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left" valign="top">Heptylsulfonat</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">Heptylsulfat</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left" valign="top">Octylsulfonat</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">Octylsulfat</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left" valign="top">Nonylsulfonat</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">Nonylsulfat</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left" valign="top">Decylsulfonat</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">Decylsulfat</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left" valign="top">Dodecylsulfonat</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">Dodecylsulfat</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left" valign="top">Cyclohexylsulfonat</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">Cyclohexylsulfat</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left" valign="top">und deren Isomere.</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top"/></row></tbody></tgroup>
</table>
</tables></p>
<p id="p0016" num="0016">Diese Verbindungen können auch in Form ihrer Salze vorliegen.</p>
<p id="p0017" num="0017">Verzweigtkettige und kurzkettigere Verbindungen eignen sich aufgrund der geringer ausgeprägten Schaumneigung besonders in Verfahren und Anlagen, bei denen eine starke Schaumbildung stört, z.B. in luftbewegten Elektrolyten, bei der Trommelbearbeitung, in Anlagen zur Hochgeschwindigkeitsabscheidung (Spritzanlagen) und in Anlagen zur selektiven Abscheidung, wie z.B. Tauchzellen.</p>
<p id="p0018" num="0018">Die Anwendung des erfindungsgemäßen weiteren Glanzzusatzes in sauren Bädern zur galvanischen Abscheidung von glänzenden Gold- und Goldlegierungsschichten erfolgt zweckmäßigerweise in einem Konzentrationsbereich von 0,01 bis 10 g/l. Besonders vorteilhaft sind erfindungsgemäße Bäder, die den Glanzzusatz gemäß Formel I in einer Konzentration von 0,1 bis 5 g/l enthalten.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0019" num="0019">Durch den erfindungsgemäßen Einsatz der Verbindungen der Formel I als weiteren Glanzzusatz in galvanischen Goldbädern von ansonsten üblicher Zusammensetzung wird in unerwarteter Weise der anwendbare Stromdichte-Arbeitsbereich erheblich erweitert und gleichzeitig die Stromausbeute und die Abscheideleistung zum Teil drastisch gesteigert.</p>
<p id="p0020" num="0020">Zur Herstellung der erfindungsgemäßen Goldbäder kann von vielen gängigen und handelsüblichen galvanischen, schwach sauren Goldbädern ausgegangen werden, in dem diesen die entsprechende Menge an Verbindung der Formel I zugegeben wird. Die qualitative und quantitative Zusammensetzung derartiger Goldbäder ist dem Fachmann aus Literatur und Praxis bestens bekannt und bedarf daher keiner eingehenderer Erläuterung. Diese enthalten in jedem Fall Gold in gelöster Form, ausgehend von Goldsalzen oder Gold-Komplexsalzen, wobei überwiegend Goldcyanidkomplexe eingesetzt werden. Weiterhin können die Bäder Legierungselemente in Form gelöster Salze oder Komplexsalze enthalten. Weiterhin enthalten die Bäder anorganische und/oder organische Säuren, entsprechende Salze sowie gegebenenfalls Puffer- und Leitsalze, um den pH-Wert und die Leitfähigkeit einzustellen. Um glänzende, glatte Goldschichten abzuscheiden sind regelmäßig organische Verbindungen enthalten, die meist Tensideigenschaften haben und als Glanzbildner wirken. Ein typischer und bewährter derartiger Glanzbildner ist Pyridin-3-sulfonsäure.</p>
<p id="p0021" num="0021">Weiterhin kommen als konventionelle Glanzzusätze auch
<ul id="ul0001" list-style="none" compact="compact">
<li>Nicotinsäure,</li>
<li>Nicotinsäureamid,</li>
<li>3-(3-Pyridyl)-acrylsäure</li>
<li>3-(4-Imidazolyl)-acrylsäure</li>
<li>3-Pyridylhydroxymethansulfonsäure<!-- EPO <DP n="6"> --></li>
<li>Pyridin</li>
<li>Picolin</li>
<li>Chinolinsulfonsäure</li>
<li>3-Aminopyridin</li>
<li>2,3-Diaminopyridin</li>
<li>2,3-Di-(2-pyridyl)-pyrazin</li>
<li>2-(Pyridyl)-4-ethansulfonsäure</li>
<li>1-(3-Sulfopropyl)-pyridiniumbetain -</li>
<li>1-(3-Sulfopropyl)-isochinoliniumbetain</li>
</ul>
und ihre Salze und Derivate in Betracht. Die erfindungsgemäßen galvanischen Goldbäder enthalten typischerweise etwa
<tables id="tabl0002" num="0002">
<table frame="none">
<tgroup cols="2" colsep="0" rowsep="0">
<colspec colnum="1" colname="col1" colwidth="20mm" colsep="0"/>
<colspec colnum="2" colname="col2" colwidth="146mm" colsep="0"/>
<tbody>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="right" valign="bottom">0,1 - 50 g/l</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">Gold als Goldcyanidkomplex</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="right" valign="bottom">0 - 50 g/l</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">Legierungsmetalle wie Eisen, Kobalt, Nickel, Indium, Silber, Kupfer, Cadmium-, Zinn, Zink, Wismut, Arsen, Antimon als Salz oder Komplexsalz</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="right" valign="bottom">10 - 200 g/l</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">Citronensäure/Citrate als Puffer- und/oder Leitsalze</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="right" valign="bottom">0,1 - 10 g/l</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">Pyridin-3-sulfonsäure als Glanzbildner</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="right" valign="bottom">0,1 - 5 g/l</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">Verbindung der Formel I als erfindungsgemäßen weiteren Glanzzusatz,</entry></row></tbody></tgroup>
</table>
</tables>
wobei der pH-Wert des Bades auf 3 bis 6 eingestellt wird, vorzugsweise auf 4 bis 5.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0022" num="0022">Der Einsatz des erfindungsgemäßen Glanzusatzes bewirkt eine Reihe praxisrelevanter Vorteile. So kann unter ansonsten unveränderten Bedingungen die Abscheideleistung deutlich gesteigert werden. Aufgrund des breiteren Arbeitsbereiches ist die Feineinstellung der Arbeitsweise weniger kritisch, wobei die Gefahr einer sudigen Abscheidung wesentlich reduziert wird.</p>
<p id="p0023" num="0023">Es kann aber auch mit höheren pH-Werten bei unverändertem Arbeitsbereich gearbeitet werden. Damit ist es ebenfalls möglich, die Abscheideleistung zu steigern.</p>
<p id="p0024" num="0024">Alternativ kann aber auch ein geringer Goldgehalt bei gleichbleibender Abscheideleistung verwendet werden. Die Vorteile liegen dabei in der geringeren Verschleppung durch an der Ware anhaftenden Elektrolyten und in der niedrigeren Kapitalbindung.</p>
<heading id="h0001"><u style="single">Beispiel 1:</u></heading>
<p id="p0025" num="0025">In einem Gold-Kobalt-Elektrolyten mit
<tables id="tabl0003" num="0003">
<table frame="none">
<tgroup cols="2" colsep="0" rowsep="0">
<colspec colnum="1" colname="col1" colwidth="14mm" colsep="0"/>
<colspec colnum="2" colname="col2" colwidth="57mm" colsep="0"/>
<tbody>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="right" valign="top">10 g/l</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">Gold in Form von Kaliumgold(I)-cyanid</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="right" valign="top">0,5 g</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">Kobalt als Kobaltsulfat</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="right" valign="top">100 g/l</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">Citronensäure</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="right" valign="top">3 g/l</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">Pyridin-3-sulfonsäure</entry></row></tbody></tgroup>
</table>
</tables>
mit Kaliumhydroxid auf pH 4,2 eingestellt wird in einer Hullzelle (Versuchsbedingungen: platinierte Titananode, Temperatur 50°C, Dauer 2 min, Bewegung 500 U/min durch Magnetrührstab 25 mm) bei einem Zellenstrom von 2 A ein Arbeitsbereich bis 3 A/dm<sup>2</sup> erzielt. Die Stromausbeute bei 3 A/dm<sup>2</sup> beträgt 48 %; die Abscheidegeschwindigkeit beträgt 0,98 µm/min.</p>
<p id="p0026" num="0026">Durch den Zusatz von 1 g/l Nonylsulfat wird die maximal anwendbare Stromdichte auf über 5 A/dm<sup>2</sup> gesteigert. Dies entspricht<!-- EPO <DP n="8"> --> einer Verbreiterung des Arbeitsbereichs um über 66 %.</p>
<p id="p0027" num="0027">Bei einem dann auf 4,4 erhöhten pH-Wert wird ein Arbeitsbereich bis 4 A/dm<sup>2</sup> erzielt; die Abscheideleistung beträgt 1,05 µm/min.</p>
<p id="p0028" num="0028">Bei pH 4,6 reicht der Arbeitsbereich bis 3 A/dm<sup>2</sup> und es wird eine Abscheidegeschwindigkeit von 1,15 µm/min erzielt.</p>
<heading id="h0002"><u style="single">Beispiel 2:</u></heading>
<p id="p0029" num="0029">In einem Gold-Nickel-Elektrolyten mit
<tables id="tabl0004" num="0004">
<table frame="none">
<tgroup cols="2" colsep="0" rowsep="0">
<colspec colnum="1" colname="col1" colwidth="14mm" colsep="0"/>
<colspec colnum="2" colname="col2" colwidth="57mm" colsep="0"/>
<tbody>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="right" valign="top">10 g/l</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">Gold in Form von Kaliumgold(I)-cyanid</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="right" valign="top">0,7 g</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">Nickel in Form von Nickelsulfat</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="right" valign="top">100 g/l</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">Citronensäure</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="right" valign="top">3 g/l</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">Pyridin-3-sulfonsäure</entry></row></tbody></tgroup>
</table>
</tables>
mit Kaliumhydroxid auf pH 4,2 eingestellt wird auf vorvernickelten Blechen der Größe 25 x 40 mm (Versuchsaufbau: 1 Liter Becherglas, platinierte Titananode, Badbewegung 200 U/min durch Magnetrührstab 60 mm, Warenbewegung 5 cm/s) eine maximale Stromdichte von 3 A/dm<sup>2</sup> erreicht. Die kathodische Stromausbeute bei 3 A/dm<sup>2</sup> beträgt 52 % und die Abscheidegeschwindigkeit 1,0 µm/min.</p>
<p id="p0030" num="0030">Durch den Zusatz von 0,5 g/l Decylsulfat wird die maximal anwendbare Stromdichte auf über 7 A/dm<sup>2</sup> gesteigert. Bei 7 A/dm<sup>2</sup> beträgt die Stromausbeute noch 26 %, die Abscheideleistung steigt auf 1,18 µm/min. Dies entspricht einem Geschwindigkeitszuwachs um 18 %.<!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<heading id="h0003"><u style="single">Beispiel 3:</u></heading>
<p id="p0031" num="0031">In einem Gold-Eisen-Elektrolyten mit
<tables id="tabl0005" num="0005">
<table frame="none">
<tgroup cols="2" colsep="0" rowsep="0">
<colspec colnum="1" colname="col1" colwidth="15mm" colsep="0"/>
<colspec colnum="2" colname="col2" colwidth="57mm" colsep="0"/>
<tbody>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="right" valign="top">10 g/l</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">Gold in Form von Kaliumgold(I)-cyanid</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="right" valign="top">0,05 g</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">Eisen als Eisen(III)citrat</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="right" valign="top">100 g/l</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">Citronensäure</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="right" valign="top">3 g/l</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">Pyridin-3-sulfonsäure</entry></row></tbody></tgroup>
</table>
</tables>
mit Kaliumhydroxid auf pH 4,2 eingestellt wird auf Blechen der Größe 25 x 40 mm (Bedingungen siehe Beispiel 2) eine maximale Stromdichte von 5 A/dm<sup>2</sup> erreicht. Die kathodische Stromausbeute beträgt dabei 31 % und die Abscheidegeschwindigkeit 1,0 µm/min.</p>
<p id="p0032" num="0032">Durch den Zusatz von 4 g/l Hexylsulfat wird die maximal anwendbare Stromdichte auf über 6 A/dm<sup>2</sup> gesteigert. Bei 6 A/dm<sup>2</sup> beträgt die Stromausbeute noch 30 %; die Abscheideleistung steigt auf 1,16 µm/min. Dies entspricht einem Geschwindigkeitszuwachs um 16 %.</p>
<heading id="h0004"><u style="single">Beispiel 4:</u></heading>
<p id="p0033" num="0033">In einem Gold-Kobalt-Elektrolyten mit
<tables id="tabl0006" num="0006">
<table frame="none">
<tgroup cols="2" colsep="0" rowsep="0">
<colspec colnum="1" colname="col1" colwidth="14mm" colsep="0"/>
<colspec colnum="2" colname="col2" colwidth="58mm" colsep="0"/>
<tbody>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="right" valign="top">10 g/l</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">Gold in Form von Kaliumgold(I)-cyanid</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="right" valign="top">0,5 g</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">Kobalt als Kobaltsulfat</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="right" valign="top">100 g/l</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">Citronensäure</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="right" valign="top">1 g/l</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">3-(3-Pyridyl)-acrylsäure</entry></row></tbody></tgroup>
</table>
</tables>
mit Kaliumhydroxid auf pH 4,2 eingestellt wird in einer Hullzelle (Versuchsbedingungen: platinierte Titananode, Temperatur 50°C, Dauer 2 min, Bewegung 500 U/min durch Magnetrührstab 25 mm) bei einem Zellenstrom von 2 A ein Arbeitsbereich bis 5 A/dm<sup>2</sup> erzielt. Die Stromausbeute bei 5 A/dm<sup>2</sup> beträgt 26 %; die Abscheidegeschwindigkeit beträgt 0,83 µm/min.<!-- EPO <DP n="10"> --></p>
<p id="p0034" num="0034">Durch den Zusatz von 1,5 g/l Octylsulfat wird die maximal anwendbare Stromdichte auf über 8 A/dm<sup>2</sup> gesteigert. Bei 8 A/dm<sup>2</sup> beträgt die Stromausbeute noch 19 %; die Abscheideleistung steigt auf 1,0 µm/min.</p>
<heading id="h0005"><u style="single">Beispiel 5:</u></heading>
<p id="p0035" num="0035">Im Gold-Kobalt-Elektrolyten aus Beispiel 1 wird durch den Zusatz von 1 g/l Hexylsulfonat die maximal anwendbare Stromdichte auf über 5.A/dm<sup>2</sup> gesteigert. Bei 5 A/dm<sup>2</sup> beträgt die Stromausbeute 35,1 %, die Abscheideleistung steigt auf 1,13 µm/min. Dies entspricht einem Geschwindigkeitszuwachs um 15 %.</p>
<heading id="h0006"><u style="single">Beispiel 6:</u></heading>
<p id="p0036" num="0036">Im Gold-Kobalt-Elektrolyten aus Beispiel 1 wird durch den Zusatz von 1 g/l Octylsulfonat die maximal anwendbare Stromdichte auf über 7 A/dm<sup>2</sup> gesteigert. Bei 7 A/dm<sup>2</sup> beträgt die Stromausbeute 26,2 %, die Abscheideleistung steigt auf 1,18 µm/min. Dies entspricht einem Geschwindigkeitszuwachs um 20 %.</p>
<heading id="h0007"><u style="single">Beispiel 7:</u></heading>
<p id="p0037" num="0037">In einem Gold-Kobalt-Elektrolyten (siehe Beispiel 1)aus
<tables id="tabl0007" num="0007">
<table frame="none">
<tgroup cols="2" colsep="0" rowsep="0">
<colspec colnum="1" colname="col1" colwidth="14mm" colsep="0"/>
<colspec colnum="2" colname="col2" colwidth="57mm" colsep="0"/>
<tbody>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="right" valign="top">10 g/l</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">Gold in Form von Kaliumgold(I)-cyanid</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="right" valign="top">0,5 g</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">Kobalt als Kobaltsulfat</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="right" valign="top">100 g/l</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">Citronensäure</entry></row></tbody></tgroup>
</table>
</tables>
mit Kaliumhydroxid auf pH 4,2 eingestellt wird unter den Versuchsbedingungen von Beispiel 1 der Einfluß auf Arbeitsbereich und Abscheidegeschwindigkeit durch<!-- EPO <DP n="11"> --> Zugabe von Octylsulfat alleine, Pyridin-3-sulfonsäure alleine und beide Substanzen gemeinsam als Glanzzusätze ermittelt. Tabelle 1 zeigt das Ergebnis.</p>
<p id="p0038" num="0038">Die Kombination aus beiden Substanzen erweitert den-Arbeitsbereich drastisch und bewirkt eine erhebliche Steigerung der Abscheidegeschwindigkeit.
<tables id="tabl0008" num="0008">
<table frame="all">
<title>Tabelle 1:</title>
<tgroup cols="4" colsep="1" rowsep="1">
<colspec colnum="1" colname="col1" colwidth="20mm" colsep="1"/>
<colspec colnum="2" colname="col2" colwidth="36mm" colsep="1"/>
<colspec colnum="3" colname="col3" colwidth="45mm" colsep="1"/>
<colspec colnum="4" colname="col4" colwidth="43mm" colsep="1"/>
<thead>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left" valign="top">Octylsulfat</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">Pyridin-3-sulfonsäure</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="left" valign="top">Arbeitsbereich (glänzend) bis</entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="left" valign="top">Abscheidegeschwindigkeit</entry></row></thead>
<tbody>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left" valign="top">-</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">-</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="left" valign="top">2 A/dm<sup>2</sup></entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="left" valign="top">0,63 µm/min</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left" valign="top">2 g/l</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">-</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="left" valign="top">2 A/dm<sup>2</sup></entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="left" valign="top">0,65 µm/min</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left" valign="top">-</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">3 g/l</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="left" valign="top">3 A/dm<sup>2</sup></entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="left" valign="top">0,98 µm/min</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left" valign="top">2 g/l</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left" valign="top">3 g/l</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="left" valign="top">5 A/dm<sup>2</sup></entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="left" valign="top">1,12 µm/min</entry></row></tbody></tgroup>
</table>
</tables></p>
</description><!-- EPO <DP n="12"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Saures Bad zur galvanischen Abscheidung von glänzenden Gold- und Goldlegierungsschichten, enthaltend Gold und gegebenenfalls ein oder mehrere Legierungselemente in gelöster Form sowie mindestens einen ersten Glanzzusatz, ausgewählt aus Pyridin-3-sulfonsäure, Nicotinsäure, Nicotinsäureamid, 3-(3-Pyridyl)-acrylsäure, 3-(4-Imidazolyl)-acrylsäure, 3-Pyridylhydroxymethansulfonsäure, Pyridin, Picolin, Chirtolinsulfonsäure, 3-Aminopyridin, 2,3-Diaminopyridin, 2,3-Di-(2-pyridyl)-pyrazin, 2-(Pyridyl)-4-ethansulfonsäure, 1-(3-Sulfopropyl)-pyridiniumbetain, 1-(3-Sulfopropyl)-isochinoliniumbetain und ihren Salzen und Derivaten,<br/>
wobei das Bad als zweiten Glanzzusatz mindestens eine Verbindung der allgemeinen Formel<br/>
<br/>
        <b>R - SO<sub>m</sub>-H</b>     <b>(I)</b><br/>
<br/>
enthält, worin
<claim-text><b>m</b> die Zahlen 3 oder 4 und</claim-text>
<claim-text><b>R</b> eine gerad- oder verzweigtkettige oder cyclische Alkylgruppe mit bis zu 20 C-Atomen und im Falle m = 4 auch eine Aryl- oder Heteroarylgruppe mit bis zu 10 C-Atomen, die gegebenenfalls ein- oder mehrfach mit gerad- oder verzweigtkettigen Alkylgruppen mit 1 bis 14 C-Atomen substituiert sein können,</claim-text>
bedeutet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Galvanisches Bad nach Anspruch 1, wobei<br/>
es als zweiten Glanzzusatz mindestens eine Verbindung der Formel I enthält, worin <b>R</b> eine gerad- oder<!-- EPO <DP n="13"> --><!-- EPO <DP n="14"> --> verzweigtkettige Alkylgruppe mit 5 bis 12 C-Atomen, vorzugsweise eine verzweigtkettige Alkylgruppe mit 6 bis 10 C-Atomen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Galvanisches Bad nach Anspruch 1 oder 2, wobei<br/>
es als zweiten Glanzzusatz mindestens eine Verbindung ausgewählt aus Pentylsulfonat, Hexylsulfonat, Heptylsulfonat, Octylsulfonat, Nonylsulfonat, Decylsulfonat, Dodecylsulfonat, Cyclohexylsulfonat, Pentylsulfat, Hexylsulfat, Heptylsulfat, Octylsulfat, Nonylsulfat, Decylsulfat, Dodecylsulfat, Cyclohexylsulfat oder deren Isomere enthält.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Galvanisches Bad nach den Ansprüchen 1 bis 3, wobei<br/>
es 0,01 bis 10 g/l, vorzugsweise 0,1 bis 5 g/l, an Verbindung der Formel I enthält.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Verwendung von Verbindungen der allgemeinen Formel<br/>
<br/>
        <b>R-SO<sub>m</sub>-H</b>     <b>(I)</b><br/>
<br/>
worin
<claim-text><b>m</b> die Zahlen 3 oder 4 und</claim-text>
<claim-text><b>R</b> eine gerad- oder verzweigtkettige oder cyclischen Alkylgruppe mit bis zu 20 C-Atomen und im Falle m = 4 auch oder eine Aryl- oder Heteroarylgruppe mit bis zu 10 C-Atomen, die gegebenenfalls ein- oder mehrfach mit gerad- oder verzweigtkettigen Alkylgruppen mit 1 bis 14 C-Atomen substituiert sein können,</claim-text><!-- EPO <DP n="15"> -->
bedeutet,<br/>
als zweiten Glanzzusatz in sauren Bädern zur galvanischen Abscheidung von glänzenden Gold- und Goldlegierungsschichten, enthaltend Gold und gegebenenfalls ein oder mehrere Legierungselemente in gelöster Form sowie mindestens einen ersten Glanzzusatz ausgewählt aus Pyridin-3-sulfonsäure, Nicotinsäure, Nicotinsäureamid, 3-(3-Pyridyl)-acrylsäure, 3-(4-Imidazolyl)-acrylsäure, 3-Pyridylhydroxymethansulfonsäure, Pyridin, Picolin, Chirtolinsulfonsäure, 3-Aminopyridin, 2,3-Diaminopyridin, 2,3-Di-(2-pyridyl)-pyrazin, 2-(Pyridyl)-4-ethansulfonsäure, 1-(3-Sulfopropyl)-pyridiniumbetain, 1-(3-Sulfopropyl)-isochinoliniumbetain und ihren Salzen und Derivaten.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Verfahren zur galvanischen Abscheidung von glänzenden Gold- und Goldlegierungsschichten, wobei<br/>
die Abscheidung aus einem Bad gemäß den Ansprüchen 1 bis 4 bei einem pH-Wert-Bereich von 3 bis 6, vorzugsweise 4 bis 5, erfolgt.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="16"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>An acidic bath for the electrodeposition of lustrous gold and gold alloy layers, containing gold and optionally one or more alloy elements in dissolved form as well as at least one first lustring additive selected from pyridine-3-sulfonic acid, nicotinic acid, nicotinic acid amide, 3-(3-pyridyl)-acrylic acid, 3-(4-imidazolyl)-acrylic acid, 3-pyridylhydroxymethanesulfonic acid, pyridine, picoline, quinolinesulfonic acid, 3-aminopyridine, 2,3-diaminopyridine, 2,3-di-(2-pyridyl)-pyrazine, 2-(pyridyl)-4-ethanesulfonic acid, 1-(3-sulfopropyl)-pyridinium betaine, 1-(3-sulfopropyl)-isoquinolinium betaine and salts and derivatives thereof, wherein the bath contains as a second lustring additive at least one compound of the general formula<br/>
<br/>
        R-SO<sub>m</sub>-H     (I)<br/>
<br/>

<claim-text>wherein m represents a number of 3 or 4, and</claim-text>
<claim-text>R represents a straight-chain or branched or cyclic alkyl group having up to 20 C-atoms and, in the event m = 4, also an aryl or heteroaryl group having up to 10 C-atoms, which may be optionally substituted once or several times with straight-chain or branched alkyl groups having 1 to 14 carbon atoms.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>The electrodeposition bath according to claim 1, wherein the electrodeposition bath contains as the second lustring agent at least one compound of the formula I, wherein R is a straight-chain or branched alkyl group having 5 to 12 C-atoms, preferably a branched alkyl group having 6 to 10 C-atoms.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>The electrodeposition bath of claim 1 or 2, wherein the electrodeposition bath contains as the second lustring agent at least one compound selected from pentyl sulfonate, hexyl sulfonate, heptyl sulfonate, octyl sulfonate, nonyl sulfonate, decyl sulfonate, dodecyl sulfonate, cyclohexyl sulfonate, pentyl sulfate, hexyl sulfate, heptyl sulfate, octyl<!-- EPO <DP n="17"> --> sulfate, nonyl sulfate, decyl sulfate, dodecyl sulfate, cyclohexyl sulfate or isomers thereof.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>The electrodeposition bath according to any of claims 1 to 3, wherein the electrodeposition bath contains 0.01 to 10 g/l, preferably 0.1 to 5 g/l, of the compound of formula I.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Use of compounds of the general formula<br/>
<br/>
        R-SO<sub>m</sub>-H     (I)<br/>
<br/>

<claim-text>wherein m represents a number of 3 or 4, and</claim-text>
<claim-text>R represents a straight-chain or branched or cyclic alkyl group having up to 20 C-atoms and, in the event m = 4, also an aryl or heteroaryl group having up to 10 C-atoms, which may be optionally substituted once or several times with straight-chain or branched alkyl groups having 1 to 14 C-atoms,</claim-text>
as a second lustring agent in acidic baths for the electrodeposition of lustrous gold and gold alloy layers, containing gold and optionally one or more alloy elements in dissolved form as well as at least one first lustring additive selected from pyridine-3-sulfonic acid, nicotinic acid, nicotinic acid amide, 3-(3-pyridyl)-acrylic acid, 3-(4-imidazolyl)-acrylic acid, 3-pyridylhydroxymethanesulfonic acid, pyridine, picoline, quinolinesulfonic acid, 3-aminopyridine, 2,3-diaminopyridine, 2,3-di-(2-pyridyl)-pyrazine, 2-(pyridyl)-4-ethanesulfonic acid, 1-(3-sulfopropyl)-pyridinium betaine, 1-(3-sulfopropyl)-isoquinolinium betaine and salts and derivatives thereof.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>A method for the electrodeposition of lustrous gold and gold alloy layers, wherein the deposition occurs from a bath according to claims 1 to 4 at a pH in the range of 3 to 6, preferably 4 to 5.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="18"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Bain acide pour déposer par voie électrolytique des couches d'or ou d'alliage d'or brillantes,<br/>
contenant de l'or et le cas échéant un ou plusieurs éléments d'alliage sous forme dissoute, ainsi qu'au moins un premier agent de brillantage, sélectionné parmi les substances suivantes : acide pyridine-3-sulfonique, acide nicotinique, amide d'acide nicotinique, acide 3-(3-pyridyl)-acrylique, acide 3-(4-imidazolyl)-acrylique, acide 3-pyridylhydroxyméthanesulfonique, pyridine, picoline, acide quinoléine-sulfonique, 3-aminopyridine, 2,3-diaminopyridine, 2,3-di-(2-pyridyl)pyrazine, acide 2-(pyridyl)-4-éthanesulfonique. 1-(3-sulfopropyl)-pyridiniumbétaïne, 1-(3-sulfopropyl)-isoquinoléiniumbétaïne et leurs sels et dérivés,<br/>
et contenant comme second agent de brillantage au moins un composé selon la formule générale<br/>
<br/>
        R - SO<sub>m</sub>-H     (I)<br/>
<br/>
dans laquelle
<claim-text>m désigne le nombre 3 ou 4 ;</claim-text>
<claim-text>R désigne un groupe alkyle à chaîne linéaire ou ramifiée, ou encore cyclique, comportant jusqu'à 20 atomes C, et dans le cas m = 4 également un groupe aryle ou hétéroaryle comportant jusqu'à 10 atomes C qui peuvent être substitués le cas échéant de façon simple ou multiple à l'aide de groupes alkyle à chaîne linéaire ou ramifiée comportant de 1 à 14 atomes C.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Bain électrolytique selon la revendication 1,<br/>
contenant, comme second agent de brillantage, au moins un composé selon la formule I dans laquelle R est un groupe alkyle à chaîne linéaire ou ramifiée comportant de 5 à 12 atomes C, de préférence un groupe alkyle à chaîne ramifiée comportant de 6 à 10 atomes C.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Bain électrolytique selon la revendication 1 ou 2,<br/>
contenant, comme second agent de brillantage au moins un composé sélectionné parmi les substances suivantes : sulfonate de pentyle, sulfonate d'hexyle, sulfonate d'heptyle, sulfonate d'octyle, sulfonate de nonyle,<!-- EPO <DP n="19"> --> sulfonate de décyle, sulfonate de dodécyle, sulfonate de cyclohexyle, sulfate de pentyle, sulfate d'hexyle, sulfate d'heptyle, sulfate d'octyle, sulfate de nonyle, sulfate de décyle, sulfate de dodécyle, sulfate de cyclohexyle ou leurs isomères.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Bain électrolytique selon les revendications 1 à 3,<br/>
contenant de 0,01 à 10 g/litre, de préférence de 0,1 à 5 g/litre, de composé selon la formule I.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Utilisation de composés selon la formule générale<br/>
<br/>
        R - SO<sub>m</sub>-H     (I)<br/>
<br/>
dans laquelle
<claim-text>m désigne le nombre 3 ou 4 ; et</claim-text>
<claim-text>R désigne un groupe alkyle à chaîne linéaire ou ramifiée, ou encore cyclique, comportant jusqu'à 20 atomes C, et dans le cas m = 4 également un groupe aryle ou hétéroaryle comportant jusqu'à 10 atomes C qui peuvent être substitués le cas échéant de façon simple ou multiple à l'aide de groupes alkyle à chaîne linéaire ou ramifiée comportant de 1 à 14 atomes C,</claim-text>
comme second agent de brillantage dans des bains acides pour déposer par voie électrolytique des couches d'or ou d'alliage d'or brillantes, bains contenant de l'or et le cas échéant un ou plusieurs éléments d'alliage sous forme dissoute, ainsi qu'au moins un premier agent de brillantage, sélectionné parmi les substances suivantes : acide pyridine-3-sulfonique, acide nicotinique, amide d'acide nicotinique, acide 3-(3-pyridyl)-acrylique, acide 3-(4-imidazolyl)-acrylique, acide 3-pyridylhydroxyméthanesulfonique, pyridine, picoline, acide quinoléine-sulfonique, 3-aminopyridine, 2,3-diaminopyridine, 2,3-di-(2-pyridyl)pyrazine, acide 2-(pyridyl)-4-éthanesulfonique, 1-(3-sulfopropyl)-pyridiniumbétaïne, 1-(3-sulfopropyl)-isoquinoléiniumbétaïne et leurs sels et dérivés.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Procédé pour déposer par voie électrolytique des couches d'or ou d'alliage d'or brillantes,<br/>
<!-- EPO <DP n="20"> -->le dépôt s'effectuant à partir d'un bain selon les revendications 1 à 4 pour un pH situé dans la gamme de 3 à 6, de préférence de 4 à 5.</claim-text></claim>
</claims>
</ep-patent-document>
