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(11) |
EP 1 193 349 B2 |
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NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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28.01.2009 Patentblatt 2009/05 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.09.2004 Patentblatt 2004/40 |
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Anmeldetag: 26.07.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Mäkler mit Wechselvorrichtung für hydraulische Arbeitsgeräte
Hammer bearing structure with exchange apparatus for hydraulic tools
Sonnette de battage équipée d'un dispositif de remplacement d'outils hydrauliques
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
29.09.2000 DE 10048257
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.04.2002 Patentblatt 2002/14 |
| (73) |
Patentinhaber: ABI Anlagentechnik-Baumaschinen-Industriebedarf
Maschinenfabrik und Vertriebsgesellschaft mbH |
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63843 Niedernberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Heichel, Christian
64832 Babenhausen (DE)
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Vertreter: Kötter, Ulrich |
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Dörner, Kötter & Kollegen
Patentanwälte
Körnerstraße 27 58095 Hagen 58095 Hagen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 4 222 193 DE-A- 19 804 740 DE-A- 69 717 080 US-A- 4 742 470 US-A- 35 766 218
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DE-A- 4 312 368 DE-A- 69 000 781 US-A- 4 371 041 US-A- 4 993 564
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[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Mäkler nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Für die im Spezialtiefbau anfallenden Arbeiten, wie Bohren, Pressen, Rammen etc.
werden Mäkler eingesetzt, der einen Mast mit Führungsschiene darstellt, entlang der
ein Schlitten gleitet, welcher zur Aufnahme von Arbeitsgeräten wie Bohrgeräten, Vibratoren,
Schnellschlaghämmer, Dieselbären, Pressen und dergl. ausgebildet ist. Der Mäkler ist
in der Regel an einen Hydraulikbagger angebaut. Seine Aufgabe besteht darin, die Arbeitsgeräte
zu führen und Anpress- und Zugkräfte zu erzeugen. Die Mäkler sind entweder zur Durchführung
einer Aufgabe konzipiert, oder, wie bei den Universalmäklern, für Arbeiten mit verschiedenen
Arbeitsgeräten ausgelegt. Bei den Universalmäklem überwiegen Ausführungsformen, bei
denen die Arbeitsgeräte konventionell mit Schrauben und Bolzen fest am Schlitten des
Mäklers angebaut sind. Ein Austausch des Arbeitsgerätes dauert bei Mäklern dieser
Art daher in der Regel mehrere Stunden.
[0003] Bei Vorrichtungen nach dem Stand der Technik ist die Zielrichtung bei dem Bemühen,
den Zeitaufwand beim Wechsel der Arbeitsgeräte zu verringern, darauf gerichtet, die
mechanischen Aufnahmevorrichtungen zu optimieren. So wird beispielsweise bei der
DE 43 12 368 A1 eine Zeiteinsparung beim Gerätewechsel dadurch erzielt, daß die mechanische Verbindung
zwischen Arbeitsgerät und Hubschlitten mit einer hydraulischen Verriegelung hergestellt
wird.
[0004] Daneben gibt es auch Mäkler, die mit Wechselvorrichtungen ausgerüstet sind. Bei Mäklern
dieser Art sind die Arbeitsgeräte als Tauschgeräte konzipiert. Sie sind auf einem
Führungsschlitten montiert, der in der Führungsschiene des Mäklers gleitet. Beim Austausch
des Arbeitsgerätes wird der Führungsschlitten mitsamt Arbeitsgerät aus der Führungsschiene
herausgefahren und statt dessen eine komplette Einheit aus Führungsschlitten und vorgesehenem
Arbeitsgerät wieder eingesetzt. Für diesen Tauschvorgang ist nur ein geringer zeitlicher
Aufwand erforderlich.
[0005] Mit dem Austausch des Arbeitsgerätes allein ist der Wechsel von einem auf ein anderes
Arbeitsgerät jedoch noch nicht vollzogen. Um das ausgetauschte Gerät einsatzbereit
zu machen, ist es notwendig, auch die elektrischen und hydraulischen Versorgungsleitungen
anzuschließen. Bei Geräten nach dem Stand der Technik ist für diesen Vorgang ein wesentlich
größere Zeitaufwand notwendig als für das Austauschen der Geräte. Bei den bekannten
Wechselvorrichtungen werden die hydraulischen und elektrischen Verbindungen zwischen
Arbeitsgerät und Grundschlitten per Hand hergestellt. Dabei gehört zu diesem Arbeitsschritt
nicht nur die Verschraubung der Hydraulikleitungen mit den zugehörigen Anschlüssen,
sondern auch die Einstellung von Ölmenge, Flußrichtung und Betriebsdruck entsprechend
den speziellen Erfordernissen des verwandten Arbeitsgeräts. Für diese Vorgänge müssen
Betriebswahlschalter und Kugelhähne in die jeweils richtigen Positionen gebracht werden.
Als Nachteil mit gegebenenfalls gravierenden Folgen ist hierbei der Unsicherheitsfaktor
anzusehen, der dadurch gegeben ist, daß bei der Durchführung dieser Arbeiten menschliche
Irrtümer nicht auszuschließen sind. Aus der
DE-U-29810118 ist ein hydraulisches Schnellwechsel-Kupplungssystem bekannt.
[0006] Insgesamt erfordern diese Arbeiten viel Zeit, so daß auch bei Mäklem mit Wechselvorrichtung
für den kompletten Wechselvorgang - Austausch des Arbeitsgerätes und Trennen und Neu-Anschluß
der Versorgungsleitungen - ein hoher Zeitaufwand notwendig ist.
[0007] Darüber hinaus ist es auch von Nachteil, daß während des Wechselvorganges die Enden
der Hydraulikleitungen und die zugehörigen Anschlüsse offen und ungeschützt da liegen.
Hierdurch ist die Gefahr gegeben, daß einerseits Schmutz in das hydraulische Leitungssystem
eindringen kann und andererseits für die Umwelt abträgliches Hydrauliköl aus dem Leitungssystem
austreten kann.
[0008] Vor diesem Hintergrund hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, eine Wechselvorrichtung
anzugeben, welche den kompletten Wechselvorgang beim Austausch von Arbeitsgeräten
erheblich verkürzt, ein leckagefreies Wechseln ermöglicht, und zudem Fehlschaltungen
infolge menschlicher Irrtümer ausschließt.
[0009] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs
gelöst.
[0010] Dabei trägt der Führungsschlitten das Arbeitsgerät, während der Grundschlitten die
Versorgungsleitungen für das Arbeitsgerät zur Verfügung stellt.
[0011] Gemäß vorliegender Erfindung ist der Grundschlitten mit einer Platte mit Kuppelelementen
ausgestattet. Diese Platte arbeitet mit einem Kupplungsblock zusammen, der am Führungsschlitten
montiert ist und mit Gegenaufnahmen für die Kuppelelmente ausgestattet ist. Während
des Betriebes sind beide Schlitten mit einer in der Regel hydraulisch arbeitenden
Verriegelungsvorrichtung fest mit einander verbunden. In dieser Position greifen die
Kuppelelemente der Platte in die Gegenaufnahmen im Kupplungsblock ein und stellen
so die hydraulische Verbindung zwischen Grundschlitten und Arbeitsgerät her.
[0012] Mit derart ausgestatteten Grund- und Führungsschlitten läßt sich der Wechsel der
Arbeitsgeräte an Universalmäklern in kürzester Zeit durchführen.
[0013] Zur Demontage eines Arbeitsgerätes setzt der Mäkler das Arbeitsgerät auf einer stabilen
Unterlage ab. Anschließend werden die zum Arbeitsgerät führenden Hydraulikleitungen
drucklos geschaltet und die Verriegelungsvorrichtungen zwischen Grund- und Führungsschlitten
gelöst. Dadurch wird die mechanische Verbindung zwischen Grund- und Führungsschlitten
aufgehoben. Anschließend wird der Grundschlitten hochgefahren, während der Führungsschlitten
mit Arbeitsgerät auf der Unterlage verharrt. Bei diesem Vorgang werden sämtliche zum
Arbeitsgerät führenden hydraulischen Zuführungen vom Arbeitsgerät getrennt. Die Trennung
erfolgt dadurch, daß die Kuppelelemente der am Grundschlitten befestigten Platte aus
den entsprechenden Gegenaufnahmen des am Führungsschlitten befestigten Kupplungsblocks
herausgefahren werden. Damit ist die Demontage des Arbeitsgerätes nahezu vollzogen.
Es bleibt lediglich das Ausfädeln des Arbeitsgerätes aus der Führungsschiene des Mäklers.
Dieser Vorgang wird durch Hochfahren des Mäklers durchgeführt.
[0014] Bei der Montage eines Arbeitsgerätes werden die einzelnen Arbeitsschritte in umgekehrter
Reihenfolge durchlaufen.
[0015] Zur Durchführung eines kompletten Wechselvorgangs - Austausch des Arbeitsgerätes
und Trennen und Neu-Anschluß der Versorgungsleitungen - muß ein mit der erfindungsgemäßen
Vorrichtung ausgestatteter Mäkler nur für sehr kurze Zeiten außer Betrieb gesetzt
werden. Da Stillstandzeiten für hochtechnisierte Geräte, wie Mäkler, sehr kostspielig
sind, lassen sich mit vorliegender Erfindung erhebliche Kosten einsparen.
[0016] Auch aus Sicht der Betriebssicherheit bringt die vorgeschlagenene Wechselvorrichtung
eine Verbesserung mit sich. Beim Stand der Technik ist die Gefahr gegeben, daß beim
Verbinden der hydraulischen Anschlüsse menschliche Irrtümer unterlaufen und dadurch
Fehlschaltungen verursacht werden. Diese Möglichkeit ist bei vorliegender Erfindung
von vorne herein ausgeschlossen, da die hydraulischen Verbindungen ohne menschliches
Zutun hergestellt werden.
[0017] Von Vorteil ist eine Ausführungsform der vorgeschlagenen Wechselvorrichtung, bei
der die Kuppelelemente oder Gegenaufnahmen als Ventile ausgebildet sind und die Ventile
eine Vorrichtung aufweisen, durch welche sie schließund öffenbar sind. Dabei schließt
genannte Vorrichtung die Ventile beim Auseinanderfahren von Platte und Kupplungsblock.
Dadurch wird verhindert, daß einerseits Hydrauliköl freigesetzt wird und andererseits
Schmutzteilchen in die Hydraulikleitungen eindringen können. Beim Zusammenfahren von
Platte und Block werden dagegen die Ventile durch die genannte Vorrichtung geöffnet.
[0018] Um die Ventile während der Zeit, in der Platte und Block nicht miteinander gekuppelt
sind, vor mechanischer Beschädigung zu schützen, hat es sich bewährt, wenn die auf
der Platte angeordneten Kuppelelemente in Form von Steckern, die Gegenaufnahmen auf
dem Kupplungsblock in Form von Muffen ausgebildet sind. Bei dieser Ausgestaltung werden
die Stecker der am Grundschlitten befestigten Platte durch die ebenfalls am Grundschlitten
befestigte Verriegelungsvorrichtung zum großen Teil abgeschirmt und daher vor mechanischen
Beschädigungen geschützt.
[0019] Platte und Block weisen in der Regel mehrere hydraulisch beaufschlagbare Kuppelelemente
bzw. Gegenaufnahmen auf. Da unterschiedliche Arbeitsgeräte mitunter auch jeweils eine
unterschiedliche Anzahl von hydraulischen Leitungen erfordern, ist die Zahl der Kuppelelemente
bzw. der Gegenaufnahmen so bemessen, daß bei Einsatz der verschiedenen Arbeitsgeräte
die jeweils erforderlichen Hydraulikleitungen zur Verfügung gestellt werden. Bei einer
vorteilhaften Ausführungsform entspricht daher die Anzahl der Kuppelelemente und der
Gegenaufnahmen gleich der Maximalzahl der bei den unterschiedlichen Arbeitsgeräten
auftretenden Hydraulikleitungen.
[0020] Nach dem Einfädeln des Arbeitsgerätes in die Führungsschiene des Mäklers werden Grund-
und Führungsschlitten zusammengefügt und mit der Verriegelungsvorrichtung mit einander
verbunden. Bei dem Fügevorgang müssen die als Stecker ausgebildeten Kuppelelemente
der Platte in die als Muffen ausgebildeten Gegenaufnahmen am Kupplungsblock eingeführt
werden. Um ein belastungsfreies Einkoppeln zu erreichen, ist es von Vorteil, wenn
die Platte schwimmend gelagert ist und Elemente zum Ausrichten der Platte in der Plattenebene
aufweist, die mit den entsprechenden Gegenelementen im Kupplungsblock zusammenarbeiten.
Diese Elemente stellen in Zusammenwirken mit der schwimmenden Lagerung der Platte
sicher, daß Platte und Kupplungsblock exakt ausgerichtet werden, bevor die Stecker
in die entsprechenden Muffen eingreifen.
[0021] Die Ausbildung der Stecker als Ventile, die sich beim Einführen in den Kupplungsblock
selbsttätig öffnen und bei Ausfahren aus dem Kupplungsblock dementsprechend selbsttätig
schließen, verhindern, daß Hydrauliköl in größeren Mengen freigesetzt wird. Da bei
einem Gerätewechsel mitunter dennoch Leckageöl anfällt, ist bei einer Weiterbildung
der Wechselvorrichtung der Kupplungsblock auf der Seite der Gegenaufnahmen mit einem
Leckölkanal ausgestattet. Dieser Kanal dient zur Aufnahme und Weiterleitung des Leckageöls
an eine Ölauffangwanne.
[0022] Bei einem gemäß vorliegender Erfindung ausgebildeten Mäkler werden die hydraulischen
Verbindungen zwischen Grundschlitten und Arbeitsgerät selbsttätig hergestellt. Die
unterschiedliche Betriebsweise der einzelnen Arbeitsgeräte erfordert jedoch die Einstellung
unterschiedlicher Betriebsbedingungen, wie Einstellung von Ölmenge, Flußrichtung und
Betriebsdruck. Um auch diese Arbeitsschritte zu automatisieren und frei von menschlichen
Fehlleistungen zu halten, ist das Arbeitsgerät mit einer Speichereinheit ausgerüstet,
in der Informationen über das Arbeitsgerät, vorzugsweise hydraulische und elektrische
Betriebsdaten, abgelegt sind. Von Vorteil ist es wenn die Speichereinheit batterielos,
vorzugsweise unter Verwendung von einem NMOS-EPROM oder FRAM, betrieben wird.
[0023] Die Speichereinheit arbeitet drahtlos, vorzugsweise mittels elektromagnetischer Induktion,
mit einem am Führungs- oder Grundschlitten vorgesehenen Lese-/Schreibgerät für elektronische
Daten zusammen. Das Lesegerät leitet dabei aus der Speichereinheit ausgelesene Daten
als Signale an die Maschinensteuerung des Mäklers und/oder Signale von der Maschinensteuerung
als Daten an die Speichereinheit weiter. Die Kommunikation zwischen Lese- und Schreibgerät
und der Maschinensteuerung erfolgt in der Regel über eine serielle Schnittstelle.
[0024] Aus der Speichereinheit ausgelesenen Daten betreffen die Betriebsdaten des Arbeitsgerätes.
Aufgrund dieser Informationen werden die Hydraulikleitungen zu den Ventilen auf der
am Grundschlitten befestigten Platte freigeschaltet und hydraulisch beaufschlagt.
An die Speichereinheit weitergegebene Daten können beispielsweise die Betriebsstunden
oder auch Zeiten besonderer Betriebszustände, wie z. B. Überlastungen, festhalten.
Insgesamt können auf diese Weise Daten erfaßt werden, die zur Wartung, zum Erhalt
oder zur Reparatur des Arbeitsgerätes notwendig sind.
[0025] Die Speichereinheit und die Lese-/Schreibeinheit ermöglichen ein selbsttätiges Erkennen
des Arbeitsgerätetyps und aller für den Betrieb dieses Gerätes relevanter Daten. Fehlbedienungen
durch manuelle Eingriffe sind daher ausgeschlossen.
[0026] Die in der Speichereinheit abgelegten Daten können auch außerhalb der Betriebszeiten
des Mäklers von Interesse sein. Daher ist bei vorliegender Erfindung auch ein Handterminal
vorgesehen, das die Eigenschaften des Lesegerätes aufweist und die Daten aus der Speichereinheit
abzufragen gestattet.
[0027] Ein Arbeitsgerät weist neben den hydraulischen Zuleitungen in der Regel auch elektrische
Zuleitungen auf. Zuleitungen elektrischer Art oder Datenleitungen sind auch für die
Leseeinheit erforderlich. Diese Leitungen sind zwischen Grundschlitten und Arbeitsgerät
daher mit Steckverbindungen ausgerüstet. Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind
die Steckverbindungen zwischen Grundschlitten und Innenseite der Verriegelungsvorrichtung
ausgebildet. Durch diese Ausbildung erreicht man, daß im gleichen Arbeitsgang mit
dem Schließen bzw. Öffnen der Verriegelungsvorrichtung auch die elektrischen Verbindungen
geschlossen bzw. geöffnet werden. Daneben erbringt diese Anordnung für die Steckverbindungen
auch einen gewissen Schutz sowohl vor mechanischen Beschädigungen als auch gegen Öl
und Feuchtigkeit in den Zeiträumen, in denen Grund- und Führungsschlitten voneinander
getrennt sind.
[0028] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung lassen sich dem nachfolgenden
Teil der Beschreibung entnehmen. In diesem Teil wird ein Ausführungsbeispiel der erfindungsbemäßen
Vorrichtung anhand von Zeichnungen erläutert. Die Zeichnungen zeigen in schematischer
Darstellung:
- Figur 1 a:
- erste Ansicht
- und Figur 1b:
- zweite Ansicht
der am Grundschlitten befestigten Platte in axiometrischer Darstellung
- Figur 2
- Aufsicht auf den am Führungsschlitten befestigten Kupplungsblock in axiometrischer
Darstellung
[0029] In Figur 1a ist die am Grundschlitten befestigte Platte wiedergegeben. Die Darstellung
zeigt die dem Führungsschlitten zugewandte Seite mit den als Stecker ausgebildeten
Kuppel-elementen (1). Die Stecker weisen zwei unterschiedlich große Ausführungsformen
(1'), (1") auf, die Hydraulikleitungen mit unterschiedlich großen Durchsätzen zugeordnet
sind. Bei betriebsbereitem Arbeitsgerät greifen die Stecker in entsprechende Gegenaufnahmen
des Figur 2 dargestellten Kupplungsblocks ein. Auf der Darstellung der Figur 1a ebenfalls
zu erkennen sind Elemente (2) zum Ausrichten der Platte, die als Säulen ausgebildet
sind. Diese Säulen dienen als Fügehilfe beim Zusammenfügen der schwimmend ausgebildeten
Platte und des Kupplungsblocks.
[0030] Figur 1b zeigt die Gegenseite, d.h. die dem Grundschlitten zugewandte Seite der Platte.
Mit dem Bezugszeichen (3) sind die anderen Enden der Stecker gekennzeichnet, die als
Anschlüsse ausgebildet sind und mit den hydraulischen Zuführungen am Grundschlitten
verbunden werden.
[0031] Figur 2 gibt eine Ansicht des Kupplungsblocks wieder. Dieser Block ist am Führungsschlitten
montiert und weist mit seiner oberen Seite (4) zum Grundschlitten hin. Auf dieser
Seite sind die Gegenaufnahmen (5) zu den Kupplungssteckern der Platte wiedergegeben,
die bei der vorliegenden Ausführungsform als Muffen ausgebildet sind. Ebenso sind
Bohrungen (6) zu erkennen, welche die als Fügehilfen dienenden Säulen (2) der Platte
aufnehmen. In der unmittelbaren Umgebung zu den Muffen ist ein Leckölkanal (7) vorgesehen,
der das bei jedem Entkuppelvorgang anfallende Lecköl einer unter dem Kupplungsblock
liegenden, nicht dargestellten Ölauffangwanne zuleitet. Auf der Vorderseite (8) des
Kupplungsblocks sind Öffnungen (9) von Kanälen wiedergegeben, die innerhalb des Kupplungsblocks
ausgebildet sind und mit den jeweiligen Muffen (5) Verbindung haben. An diesen Öffnungen
werden die Hydraulikschläuche des Arbeitsgerätes angeschlossen.
1. Mäkler mit Wechselvorrichtung für hydraulische Arbeitsgeräte, mit einem Grund- und
Führungsschlitten, die auf einer Führungsschiene gleiten und miteinander durch eine
Verriegelungsvorrichtung verkuppelbar sind, und hydraulischen Zuführungen am Grundschlitten,
wobei beide Schlitten während des Betriebs mit einer hydraulisch arbeitenden Verriegelungsvorrichtung
fest miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundschlitten eine Platte mit einem oder mehreren hydraulisch beaufschlagbaren
Kuppelelementen(1,1',1") auf der zum Führungsschlitten zugewandten Seite aufweist,
die auf einer nicht zum Führungsschlitten zugewandten Seite mit hydraulischen Zuführungen
am Grundschlitten verbunden sind und
der Führungsschlitten einen Kupplungsblock mit je einer Gegenaufnahme (5) für jedes
Kuppelelement (1) auf der zum Grundschlitten zugewandten Seite (4) aufweist,
wobei die Gegenaufnahmen (5) auf der zum Arbeitsgerät hin gerichteten Seite des Kupplungsblocks
mit den Hydraulikschläuchen des Arbeitsgerätes verbunden sind und
die Platte schwimmend gelagert ist und
Elemente (2) zum Ausrichten der Platte in der Plattenebene aufweist, die mit den entsprechenden
Gegenelementen (6) im Kupplungsblock zusammenarbeiten
und das Arbeitsgerät eine Speichereinheit aufweist, in der Informationen über das
Arbeitsgerät, vorzugsweise hydraulische und elektrische Betriebsdaten, abgelegt sind,
sowie am Führungs- oder Grundschlitten ein Lese-/Schreibgerät für elektronische Daten
vorgesehen ist, das mit der Speichereinheit zusammenarbeitet und aus der Speichereinheit
ausgelesene Daten als Signal an die Maschinensteuerung des Mäklers und/oder Signale
von der Maschinensteuerung als Daten au die Speichereinheit weitergeleitet, wobei
die ausgelesenen Daten Informationen zur hydraulischen Beaufschlagung der Kupplungselemente
auf der Platte enthalten.
2. Mäkler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Kuppelelemente (1) oder Gegenaufnahmen (5) als Ventile ausgebildet sind und die
Ventile eine Vorrichtung aufweisen, durch welche sie schließund öffenbar sind.
3. Mäkler nach einem der Ansprüche 1 - 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kuppelelemente (1) auf der Platte in Form von Steckern (3), die Gegenaufnahmen
(5) auf dem Kupplungsblock in Form von Muffen ausgebildet sind.
4. Mäkler nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Kuppelelemente (1) und der Gegenaufnahmen (5) gleich der Maximalzahl
der bei den unterschiedlichen Arbeitsgeräten auftretenden, Hydraulikleitungen entspricht.
5. Mäkler nach einem der Anspruch 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupplungsblock auf der Seite der Gegenaufnahmen (5) einen Leckölkanal (7) aufweist
und der Leckölkanal (7) mit einer Ölauffangwanne verbunden ist.
6. Mäkler nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Speichereinheit batterielos, vorzugsweise unter Verwendung von einem NMOS-EPROM
oder FRAM, arbeitet.
7. Mäkler nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
die Verwendung eines Handterminals, das die Elgenschaften des Lesegerätes aufweist.
8. Mäkler nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die elektrischen Zuleitungen des Arbeitsgerätes Steckverbindung aufweisen und die
Steckverbindung zwischen Grundschlitten und Verriegelungsvorrichtung ausgebildet sind.
1. Hammer bearing structure with exchange apparatus for hydraulic tools, having a bottom
and guide slide which run on a guide rail and can be coupled together by an interlocking
device and having hydraulic feed elements on the bottom slide, where during operation
both slides are rigidly connected to each other by a hydraulically operating interlocking
device,
characterised in that the bottom slide incorporates a plate having one or more hydraulically loadable coupling
elements (1, 1', 1") on the side facing the guide slide, which coupling elements are
on a side not facing the guide slide connected to hydraulic feed elements on the bottom
slide and the guide slide incorporates on the side (4) facing the bottom slide a coupling
block with a counterfixture (5) for each coupling element (1), where the counterfixtures
(5) on the side of the coupling facing the tool are connected to the hydraulic hoses
of the tool and the plate is floatingly mounted and incorporates elements (2) for
aligning the plate in the plate plane, which elements work with the corresponding
counterelements (6) in the coupling block and the tool incorporates a storage unit
in which information about the tool, preferably hydraulic and electric operating data,
is stored
and on the guide or bottom slide a reading/writing device for electronic data, which
reading/writing device works with the storage unit and transmits to the machine control
system in the form of signals data read out of the storage unit and/or to the storage
unit in the form of data signals from the machine control system, where the data read
out contain information for the hydraulic loading of the coupling elements on the
plate.
2. Leader according to claim 1 characterised in that the coupling elements (1) or mating receptacles (5) are designed as valves and the
valves have a device by means of which they can be closed and opened.
3. Leader according to one of claims 1-2, characterised in that the coupling elements (1) on the plate are designed in the form of plugs (3), and
the mating receptables (5) on the coupling block are designed in the form of sockets.
4. Leader according to one of claims 1-3, characterised in that the number of coupling elements (1) and mating receptacles (5) is equal to the maximum
number of hydraulic supply lines occurring with the different tools.
5. Leader according to claims 1-4, characterised in that the coupling block possesses, on the side of the mating receptacles (5) a leaking-fluid
channel (7), and the leaking-fluid channel (7) is connected to a fluid-intercepting
trough..
6. Leader according to one of the preceding claims, characterised in that the memory unit is operated free of batteries, preferably using NMOS-EPROM or FRAM.
7. Leader according to one of the preceding claims, characterised by the use of a hand terminal that has the properties of the reader.
8. Leader according to one of the preceding claims, characterised in that the electrical supply lines of the tool have a plug connections, and the plug connections
are formed between the main carriage and inside of the locking device.
1. Sonnette de battage équipée d'un dispositif de remplacement d'outils hydrauliques,
dotée d'un chariot de base et d'un chariot de guidage qui glissent sur un rail de
guidage et que l'on peut accoupler l'un à l'autre par un dispositif de verrouillage,
ainsi que de dispositifs d'alimentation hydraulique montés sur le chariot de base,
les deux chariots étant fermement reliés entre eux, pendant le service, par un dispositif
de verrouillage à fonctionnement hydraulique,
caractérisée en ce que le chariot de base présente, sur le côté regardant le chariot de guidage, une plaque
avec un ou plusieurs éléments de couplage (1, 1', 1") pouvant être mis sous pression
hydraulique, éléments qui sont reliés, sur un côté ne regardant pas le chariot de
guidage, avec des dispositifs d'alimentation hydraulique sur le chariot de base et
en ce que le chariot de guidage présente un bloc d'accouplement avec un réceptacle antagoniste
(5) pour chaque élément de couplage (1) sur le côté (4) regardant le chariot de base,
sachant que les réceptacles antagonistes (5) sont reliés, sur le côté du bloc d'accouplement
tourné vers l'outil, avec les flexibles hydrauliques de l'outil et en ce que la plaque repose flottante et présente des éléments (2) servant à aligner la plaque
sur le plan de la plaque et qui coopèrent avec les éléments antagonistes (6) correspondants
dans le bloc d'accouplement,
et en ce que l'outil présente une unité à mémoire dans laquelle sont stockées des informations
sur l'outil, de préférence des données d'exploitation hydrauliques et électriques,
et en ce que sur le chariot de guidage ou le chariot de base est prévu un appareil de lecture
/ écriture des données électroniques qui coopère avec l'unité à mémoire et transmet
sous forme de signaux, à la commande machine de la sonnette de battage, des données
lues figurant dans l'unité à mémoire et/ou transmet à l'unité à mémoire des signaux
de la commande machine sous forme de données, sachant que les données qui ont été
lues contiennent des informations sur la mise sous pression hydraulique des éléments
d'accouplement sur la plaque.
2. Jumelles selon la revendication 1, caractérisées en ce que les éléments d'accouplement (1) ou les logements (5) sont des vannes, ces vannes
étant équipées d'un système permettant de les ouvrir et de les fermer.
3. Jumelles selon la revendication 1 ou 2, caractérisées en ce que les éléments d'accouplement (1) ont la forme de fiches (3) et les logements (5) du
bloc d'accouplement la forme de prises.
4. Jumelles selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisées en ce que le nombre des éléments d'accouplement (1) et des logements (5) correspond au nombre
maximum de conduites hydrauliques nécessaires pour pouvoir utiliser tous les outils
hydrauliques.
5. Jumelles selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisées en ce que le bloc d'accouplement est doté d'un canal d'huile de fuite (7) sur le côte des logements
(5) et en ce que le canal d'huile de fuite (7) est relié à un bac de rétention de l'huile.
6. Jumelles selon les revendications précédentes, caractérisées en ce que le module mémoire fonctionne sans pile et est de préférence alimenté via NMOS-EPROM
ou FRAM.
7. Jumelles selon les revendications précédentes, caractérisées en ce que l'on utilise un petit terminal portatif indiquant les caractéristiques du lecteur.
8. Jumelles selon l'une des revendications précédentes, caractérisées en ce que les câbles électriques de l'outil de travail sont dotés de connecteurs et la connexion
est réalisée entre le berceau et la face intérieure du système de verrouillage.


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