Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft ein Substrat mit mindestens einem geglätteten und/oder planarisierten
Oberflächenbereich und ein Verfahren zum Herstellen insbesondere eines solchen Substrats.
[0002] Substrate dieser Art werden beispielsweise als Grundlage von mikroelektronichen Schaltungen
benötigt, wobei diese Substrate aus einem isolierenden oder halbleitenden Material
bestehen. Auf den Substraten werden Metallschichten abgeschieden, welche anschliessend
photolithographisch strukturiert werden. Hat das Substrat eine rauhe Oberfläche, hat
auch das Metall - unabhängig davon, ob es als Folie auf das Substrat laminiert oder
galvanisch aufgebracht wird - eine rauhe Oberfläche. Bei der Strukturierung kann dann
das gewünschte Muster nicht wahrheitsgetreu von einer Maske auf die Metalloberfläche
übertragen werden. Auch wenn die Substratoberfläche gekrümmt ist, ist die Übertragung
ungenau. Sollen auf der rauhen Oberfläche mehrere, durch isolierende Schichten voneinander
getrennte Lagen, beispielsweise, von Leiterzügen erzeugt werden, kann es, wenn der
Abstand zwischen den Lagen sehr gering sein soll, wegen der Rauigkeit zu Kurzschlüssen
kommen. Isolierende Substrate aus Keramikmaterial, insbesondere die wegen ihrer geringen
Herstellungkosten günstigen LTCC (Low temperature cofired ceramics) werden bevorzugt
zum Aufbau von Mikrowellenschaltungen für höhere Frequenzen eingesetzt. Je nach Hersteller
weisen aber die Oberflächen der Keramiksubstrate eine starke Rauhigkeit auf. Bei den
Mikrowellenschaltungen verursachen Metalleitungen mit rauher Oberfläche frequenzabhängig
Verluste.
[0003] Zwar ist es so, daß bei Frequenzen < etwa 10 GHz die durch diese Rauhigkeit verursachten
Verluste nicht beachtlich sind, so daß die metallischen Leitungen hierfür auch auf
rauhen Oberflächen aufgebracht werden können. Bei Frequenzen > etwa 10 GHz sind aber
die auftretenden Verluste beachtlich und werden mit steigender Frequenz untolerierbar.
[0004] Um die genannten Nachteile zu beheben, können die Keramikscheiben poliert werden.
Dieser Arbeitsschritt ist jedoch wegen der Sprödigkeit des Materials aufwendig und
mit hohen Kosten verbunden und der Ausschuß ist hoch.
Die Erfindung und ihre Vorteile
[0005] Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein preiswertes Substrat mit mindestens einem geglätteten
und/oder planarisierten Oberflächenbereich und ein einfaches Verfahren zu seiner Herstellung
anzugeben, welches nicht aufwendig ist, und mit hoher Ausbeute durchgeführt werden
kann.
[0006] Diese Aufgabe wird mit einem Substrat der eingangs genannten Art mit dem Merkmalen
der kennzeichnenden Teile der Ansprüche 1 und 4 und mit einem Verfahren der eingangs
genannten Art mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 19 gelöst.
[0007] Die Polymerschicht auf rauhen und gegebenenfalls gekrümmten Substratoberflächen hat,
wenn ein geeignetes Polymer ausgesucht wird, auf ihrer vom Substrat abgewandten Seite
eine so ausreichend glatte und/oder ebene Oberfläche, daß die wahrheitsgetreue Übertragung
von Mustern in auf der Polymerschicht aufgebrachtes Metall und der Aufbau von Mehrlagenstrukturen
auf der Polymerschicht aus sehr dünnen isolierenden und leitenden Schichten möglich
ist, ohne daß Kurzschlüsse zu befürchten sind. Bei Substraten, welche halbleitend
sind, kann die glättende Schicht gleichzeitig als Isolierschicht verwendet werden.
[0008] Das Verfahren ist einfach mit den bei der Herstellung mikrominiaturisierter Schaltungen
ohnehin gebräuchlichen Werkzeugen durchführbar. Bei richtiger Auswahl der Ausgangsmaterialien
für das Polymer läßt sich die Herstellung der glättenden Schicht so durchführen -
und zwar auch dann, wenn die polymerisierbare Flüssigkeit ein Lösungsmittel enthält
-, daß die Schicht beim Trocknen und Aushärten allenfalls so schrumpft, daß die von
der rauhen Substratoberfläche abgewandte Oberfläche der erzeugten Polymerschicht nur
eine unwesentliche Rauhigkeit aufweist. Die Ausgangsmaterialien für die Erzeugung
einer geeigneten glättenden Polymerschicht lassen sich aufgrund des Allgemeinwissens
über eine große Anzahl von Polymeren mit guten dielektrischen und mechanischen Eigenschaften
durch einfache Versuche leicht ermitteln.
[0009] Es ist vorteilhaft, wenn das Substratmaterial halbleitend oder isolierend ist. Günstige
isolierende Materialien sind Keramikmaterialien.
[0010] Bevorzugt ist das Polymer in der Polymerschicht ein organisches oder ein anorganisch-organisches
Polymer.
[0011] Vorteilhafte organische Polymere sind insbesondere ausgewählt aus der Gruppe Polyimide,
Polytetrafluorethylene und Benzocyclobutene. Zu den geeigneten anorganisch-organischen
Polymeren gehören insbesondere solche, welche durch einen modifizierten Sol-Gel-Prozess
erzeugt worden ist. Von diesen sind Ormocere® besonders vorteilhaft.
[0012] Ein erfindungsgemäßes Substrat aus einem Keramikmaterial, das plattenförmig ausgebildet
ist, und bei dem auf beiden großen Oberflächen Metall aufgebracht ist, läßt sich vorteilhafter
Weise als Hochfrequenzschaltung verwenden, bei der auch bei Frequenzen > etwa 10 GHz
die Verluste sehr gering sind.
[0013] Bei der Herstellung des erfindungsgemäßen Substrats ist es vorteilhaft, wenn eine
Monomere oder Oligomere enthaltende polymerisierbare Flüssigkeit aufgebracht wird.
Dabei wird die polymersierbare Flüssigkeit bevorzugt durch Tauchen, Sprühen oder Schleudern
aufgebracht, wobei das Glätten und/oder Planarisieren der aufgebrachten Flüssigkeitsschicht
in vorteilhafter Weise durch thermische Viskositätserniedrigung in der polymerisierbaren
Flüssigkeit unterstützt wird.
[0014] Bevorzugt werden die anorganisch-organischen Polymere durch einen modifizierten Sol-Gel-Prozess
erzeugt.
[0015] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Substrats und des erfindungsgemäßen
Verfahrens zu seiner Herstellung sind in den Unteransprüchen aufgeführt.
Die Zeichnung
[0016] Im folgenden wird die Erfindung anhand von durch Zeichnungen erläuterten Ausführungsbeispielen
detailliert beschrieben. Es zeigt
[0017] Fig. 1 in schematischer Querschnittsdarstellung einen Ausschnitt aus einer Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Substrats, nämlich ein Keramiksubstrat mit geglätteter Oberfläche
und einem auf der geglätteten Oberfläche aufgebrachten Metallstreifen.
[0018] Im folgenden wird die Erfindung in erster Linie am Beispiel eines Keramiksubstrats
beschrieben, welches durch eine Ormocer®-beschichtung geglättet worden ist. Es sei
aber klargestellt, daß zwar das mit Ormocer® geglättete Keramiksubstrat besonders
günstige Eigenschaften hat und sich besonders einfach herstellen läßt, und die Erfindung
anhand dieses Beispiels sich besonders anschaulich erläutern läßt, daß aber von diesem
Beispiel im Rahmen der Ansprüche mannigfaltige Abweichungen möglich sind.
[0019] Die in der Fig. 1 gezeigte, nicht maßstäbliche Darstellung stellt ausschnittsweise
eine Anordnung 1 dar, die aus einem plattenförmigen Keramiksubstrat 2 mit einer rauhen
oberen Oberfläche 3 und einer auf dieser aufgebrachten Schicht 4 aus einem Ormocer
R (Produkte, welche unter diesem Markennamen von der Frauenhofer-Gesellschaft angeboten
werden und welche durch einen modifizierten Sol-Gel-Prozess erzeugt worden sind) mit
einer glatten Oberfläche 5. Die Tiefe der Rauigkeit in der Oberfläche 3 kann > etwa
100 µm betragen. In der Oberfläche 5 ist die Tiefe der Rauigkeit maximal mehrere 10
nm (Normalerweise ist auch die untere Oberfläche des Keramiksubstrats rauh. Auch die
untere Oberfläche kann in derselben Weise wie die obere geglättet werden). Auf der
Oberfläche 5 ist eine metallische Leitung 6 aufgebracht. Gegebenenfalls ist die untere
Oberfläche des Keramiksubstrats ganzflächig mit einer nicht gezeigten Metallschicht
bedeckt.
[0020] Statt des Ormocers
R kann die Schicht 4 auch aus einem anderen anorganisch-organischen Polymer erzeugt
sein, insbesondere solchen, die durch einen modifizierten Sol-Gel-Prozess hergestellt
worden sind. Die anorganisch-organischen Polymere sind besonders günstig, weil sie
aufgrund ihrer chemischen Verwandtschaft besonders gut, beispielsweise bezüglich der
Haftung, zu Keramikmaterial passen. Die Schicht 4 kann aber auch aus einem organischen
Polymer, wie einem Polyimid, Polytetrafluorethylen oder einem Benzocyclobuten erzeugt
sein, sofern es sich auf dem Keramiksubstrat polymerisieren läßt. Um eine gute Haftung
des organichen Polymers auf dem Keramikmaterial sicherzustellen, kann es nötig sein,
einen Haftvermittler, wie Hexamethyldisilazan (HMDS), anzuwenden.
[0021] Versuche haben gezeigt, daß bei Verwendung des in der Fig. gezeigten Substrats der
Verlust bei tan δ < etwa 2·10
-2 liegt.
[0022] Um die in der Fig. 1 gezeigte Anordnung herzustellen, wird von dem Keramiksubstrat
2 ausgegangen. Auf dessen Oberfläche 3 wird die Ormocer
R-Schicht erzeugt.
[0023] Bei der Herstellung der Ormocere
R durch Sol-Gel-Reaktionen organisch modifizierter Si-Alkoxide (R
xSi(OR)
y) wird in einem ersten Schritt das anorganische Netzwerk aufgebaut:


(Kondensation mit anderen Metalloxiden möglich). In einem zweiten Schritt erfolgt
der Aufbau des organischen Netzwerks:

(Vernetzungsreaktion von Si-gebundenen Monomeren, die geschwungene Linie versinnbildlicht
das organische Netzwerk; X: Acryl, Vinyl, Epoxy usw.; die Härtung kann thermisch,
durch UV/IR-Licht oder redoxinitiiert erfolgen). Die Anteile der Strukturelemente
bestimmen die Werkstoffeigenschaften. Die Steuerung der Eigenschaften erfolgt durch
die Auswahl der Ausgangsmaterialien, die Reaktionsführung der anorganischen Polykondensationsreaktion,
sowie die Kontrolle der Verknüpfungsreaktionen, die zum Aufbau des organischen Netzwerks
führen. Einzelheiten stehen in der Veröffentlichung des Frauenhofer Instituts für
Silikatforschung "Abteilung ORMOCERe, Gut kombiniert: Hybridpolymere für neue Anwendungen".
[0024] In der Praxis wird auf der Oberfläche 3 durch Sprühen, Tauchen oder Schleudern eine
Flüssigkeit eines Ormocers® aufgetragen. Je nach der erforderlichen Dicke der aufzubringenden
Schicht wird die Aufbringmethode und/oder die Viskosität der Flüssigkeit festgelegt.
Die Schicht muß mindestens so dick sein, daß sie die Oberfläche 3 vollständig bedeckt.
Anschließend wird bei moderaten Temperaturen (< etwa 200°C) ausgehärtet. Beim Aushärten
schrumpft zwar die Schicht etwas, aber in einer Weise, daß sich nur sehr geringe Unebenheiten
auf der Oberfläche 5 bilden.
[0025] Generell, also auch beim Herstellen von organischen Polymeren, wird auf die Keramikoberfläche
3 ein Mono- oder Oligomer aufgebracht, dem gegebenenfalls ein Photoinitiator oder
ein thermischer Starter und ein Lösungsmittel beigemischt ist. Dies kann beispielsweise
durch ein Schleuder-, ein Tauch- oder ein Sprühverfahren erfolgen. Durch eine thermische
Viskositätserniedrigung kann die Glättung noch verbessert werden. Das glättende Material
kann dann durch UV/IR-Licht und/oder erhöhte Temperatur gehärtet werden.
[0026] Auf der Struktur mit der geglätteten Oberfläche können Metallagen abgeschieden werden,
die je nach Anwendung strukturiert werden. Als Metallagen werden entweder auf die
geglättete Oberfläche laminierte Metallfolien oder galvanisch abgeschiedene Metallschichten
aufgebracht. Die Strukturierung erfolgt bevorzugt photolithographisch.
[0027] Ein Anwendungsbeispiel einer solchen Struktur ist eine Hochfrequenzschaltung, die
auf der Unterseite eines plattenförmigen Keramiksubstrats eine ganzflächige Metallschicht
aufweist und auf der geglätteten Oberseite einen Metallstreifen trägt.
[0028] Gekrümmte Oberflächen wie sie beispielsweise am Rand von Halbleiterwafern auftreten,
lassen sich - sofern Rauhigkeiten vorhanden sind, gleichzeitig mit dem Glätten der
Oberfläche - mit dem erfindungsgemäßen Verfahren planarisieren.
1. Substrat mit mindestens einem geglätteten Oberflächenbereich dadurch gekennzeichnet, daß auf mindestens einem rauhen Oberflächenbereich des Substrats eine Polymerschicht
aufgebracht ist, deren vom Substrat abgewandte Oberfläche glatt ist.
2. Substrat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine Oberflächenbereich planar ist.
3. Substrat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Substrat plattenförmig, die beiden großen Oberflächen zueinander parallel sind,
und mindestens eine der großen Oberflächen den genannten mindestens einen Oberflächenbereich
bildet.
4. Substrat mit mindestens einem planarisierten und geglätteten Oberflächenbereich dadurch gekennzeichnet, daß auf mindestens einen gekrümmten, gegebenenfalls rauhen Oberflächenbereich des Substrats
eine Polymerschicht aufgebracht ist, deren vom Substrat abgewandte Oberfläche planar
und glatt ist.
5. Substrat nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Substratmaterial halbleitend oder isolierend ist.
6. Substrat nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das isolierende Substratmaterial ein Keramikmaterial ist.
7. Substrat nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Polymer der Polymerschicht ein organisches Polymer ist.
8. Substrat nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Polymer ausgewählt ist aus der Gruppe Polyimide, Polytetrafluorethylene und Benzocyclobutene.
9. Substrat nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Polymer der Polymerschicht ein anorganisch-organisches Polymer ist.
10. Substrat nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Polymer durch einen modifizierten Sol-Gel-Prozess erzeugt worden ist.
11. Substrat nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Polymer ein Ormocer® ist.
12. Substrat nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Substratmaterial und Polymer ein Haftvermittler vorhanden ist.
13. Substrat nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß als Haftvermittler HMDS verwendet ist.
14. Substrat nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe der Rauhigkeiten in der Substratoberfläche > etwa 100µm ist.
15. Substrat nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe der Rauhigkeiten in der vom Substrat abgewandten Oberfläche des Polymers
in der Größenordnung von mehreren 10 nm liegt.
16. Substrat nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Polymerschicht Metallstreifen aufgebracht sind.
17. Substrat nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß auf der vom Polymer abgewandten Substratoberfläche ganzflächig oder partiell eine
Metallschicht aufgebracht ist.
18. Substrat nach einem der Ansprüche 1 bis 17, gekennzeichnet durch seine Verwendung als Hochfrequenzschaltung.
19. Verfahren zum Herstellen eines Substrats insbesondere nach einem der Anspruche 1 bis
18, dadurch gekennzeichnet, daß auf mindestens einen rauhen und/oder gekrümmten Oberflächenbereich des Substrats
eine polymerisierbare Flüssigkeit aufgebracht und polymerisiert wird.
20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß eine Monomere oder Oligomere enthaltende polymerisierbare Flüssigkeit aufgebracht
wird.
21. Verfahren nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß die polymersierbare Flüssigkeit durch Tauchen, Sprühen oder Schleudern aufgebracht
wird.
22. Verfahren nach Anspruch einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Glätten und/oder Planarisieren durch thermische Viskositätserniedrigung in der
polymerisierbaren Flüssigkeit unterstützt wird.
23. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß vor der polymerisierbaren Flüssigkeit ein Haftvermittler aufgebracht wird.
24. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß als Haftvermittler HMDS aufgebracht wird.
25. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß der polymerisierbaren Flüssigkeit ein Photoinitiator oder ein thermischer Starter
beigemischt ist.
26. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß anorganisch-organische Polymere durch einen modifizierten Sol-Gel-Prozesses erzeugt
werden.
27. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Polymerschicht eine Metallschicht aufgebracht wird.
28. Verfahren nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß eine Metallfolie auflaminiert wird.
29. Verfahren nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallschicht galvanisch abgeschieden wird.
30. Verfahren nach einem der Ansprüche 27 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallschicht photolithographisch strukturiert wird.
31. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß von einem plattenförmigen Substrat ausgegangen wird, und daß auf der einen großen
Oberfläche des Subsrats die Polymerschicht und gegebenenfalls die Metallschicht und
auf der anderen großen Oberfäche ganzflächig eine Metallschicht aufgebracht wird.