Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Speichereinrichtung für Karten u.a. mit einer vertikal
stehenden Stapelspeicherkassette gemäß Patentanspruch 1.
[0002] Karten aufnehmende Stapelspeicherkassetten werden überall dort eingesetzt, wo eine
Vielzahl in der Regel gleich dimensionierter Karten abzulegen sind. Als Karten werden
blattförmige Gegenstände vorzugsweise mit einem Informationsinhalt verstanden. In
der Regel ist dieser Informationsinhalt maschinell lesbar auf den Karten aufgebracht.
Man stapelt die Karten einmal der Ordnung wegen in Stapelspeicherkassetten, andererseits
können diese Karten auch durch Aufbringen einer neuen Information oder deren Auffrischung
wieder verwendet werden.
[0003] Die Karten können beispielsweise Fahrkarten bevorzugt mit einem Preisaufdruck sein.
Auch kann es sich um Telefonkarten handeln, welche einen abgespeicherten Geldbetrag
für zu tätigende Telefonate enthalten. Es kann sich auch um Karten handeln, welche
einen eingespeicherten Geldbetrag aufweisen, der zu diversen beziehbaren Dienstleistungen
sukzessive abbuchbar ist. Verbleibt ein Restbetrag auf dieser Karte, so kann dieser
dann in einem Automaten auf eine neue Karte in der Regel unter Hinzuzahlen eines Geldbetrags
übertragen oder ausgezahlt werden. Ein Überschreiben der Karteninformation kann dann
im Automaten erfolgen; oftmals wird jedoch eine neue Karte ausgegeben. Die "alte"
Karte wird dann in einer Stapelspeicherkassette, welche aus dem Automaten entnehmbar
gehalten ist, abgelegt.
[0004] Aus der EP-A 0 198 756, die dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entspricht, ist eine
Speichereinrichtung mit einer Karten aufnehmenden, vertikal stehenden Stapelspeicherkassette
bekannt. Am oberen Kassettenrandbereich diesem benachbart war eine Karteneingabeeinheit
angeordnet. Die Kassette hatte in einer Kassettenseite eine vertikal verlaufende Öffnung.
An der die Öffnung aufweisenden Kassettenseite war ein vertikal umlaufendes Förderband
mit mehreren von einander distanzierten zur Bandoberfläche senkrecht stehenden Flanschen
angeordnet. Die Flansche griffen durch die Öffnung. Die Flansche stellten eine Ablagehilfe
für in den Kassetteninnenraum einzubringenden Karten dar. Die in der Stapelspeicherkassette
bereits abgelegten Karten ruhten auf einem mit einer Hebeeinrichtung höhenverstellbaren
Kassettenboden. Die Kassette war feststehend angeordnet, lediglich der Kassettenboden
wurde durch ein von unten durch diesen wirkendes Gestänge verstellt.
Darstellung der Erfindung
Aufgabe der Erfindung
[0005] Die Aufgabe der Erfindung ist es, eine kompakte Speichereinrichtung mit einem großen
Kartenaufnahmevolumen zu schaffen.
Lösung der Aufgabe
[0006] Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0007] Zur Erzeugung eines großen Kartenaufnahmevolumens in einer Stapelspeicherkassette
reicht es nicht, diesen möglichst groß bzw. hoch zu machen und die Karten einfach
von oben einzuwerfen. Die Karten würden sich nämlich verkeilen, wodurch keine geordnete
Kartenablage mehr möglich ist und damit auch das abzuspeichernde Kartenvolumen in
der Stapelspeicherkassette rapide abnehmen würde. Es ist deshalb erfindungsgemäß eine
Lifteinheit mit einer Ablageplatte für die abzulegenden Karten der Stapelspeicherkassette
zugeordnet. Die Liftplatte ist mit der Lifteinheit immer soweit absenkbar, dass in
der Regel mit hoher Geschwindigkeit eingebrachte ("eingeschossene") Karten einwandfrei
übereinander abgelegt werden. Erfindungsgemäß wird nun zusätzlich auf eine kostengünstige
Ausgestaltung der Speichereinrichtung und hier insbesondere auf eine kostengünstige
Ausgestaltung der Speicherkassette geachtet, von denen schließlich eine Vielzahl benötigt
wird. Die erfindungsgemäße Speichereinrichtung hat zudem keine Elemente, welche beim
Abspeichervorgang über die Kassettenabmessungen herausstehen würden. Nicht einmal
der angeflanschte Elektromotor steht in der untersten Position der Lifteinheit bei
vollständig gefüllter Kassette über den Kassettenfuß nach unten hervor.
[0008] Es ist davon ausgegangen worden, die Stapelspeicherkassette möglichst einfach und
dadurch preisgünstig zu gestalten. Die Lifteinheit hingegen wird nur für den Abspeichervorgang
benötigt und nicht für die Speicherung. Die Lifteinheit ist deshalb in die Stapelspeicherkassette
einsetzbar und von diesem entfembar ausgebildet. Die abgespeicherten Karten können
dann in einer billigen Stapelspeicherkassette ohne Lifteinheit aufbewahrt werden.
[0009] Betreffend einer optimalen preisgünstigen Ausgestaltung ist die Stapelspeicherkassette
derart ausgebildet, dass sie längsseits eine vertikal verlaufende Öffnung für die
Lifteinheit hat. Die Lifteinheit ist oben in die Stapelspeicherkassette einsetzbar
und unten ohne Beeinflussung des Karteninhalts wieder entnehmbar. Beim Abspeichern
wird nun die Ablageplatte mit der Lifteinheit nicht kontinuierlich bezüglich eingebrachter
Karten stufenweise abgesenkt. Die Ablageplatte ist schon in ihrer Anfangsstellung
um eine Abspeicherteilhöhe abgesenkt. Erst wenn diese Abspeicherteilhöhe mit einem
eingebrachten Kartenpaket aufgefüllt ist, erfolgt eine Absenkung um eine weitere Abspeicherstufe
bis die gesamte Stapelspeicherkassette vollständig gefüllt ist und durch eine leere
Stapelspeicherkassette ersetzt wird, in dessen Öffnung dann die Lifteinheit, welche
aus der gefüllten Kassette entnommen worden ist, oben eingesetzt wird.
[0010] Die Lifteinheit kann selbstverständlich auch unten eingesetzt werden und von dort
nach oben verschoben werden. Auch kann die Lifteinheit am oberen Kassettenrand "eingehängt"
sowie auch "ausgehängt" werden. Bei über einen Schieber eingeschwenkten Kletterrädern
ist die Lifteinheit frei in der Höhe verschiebbar.
[0011] Vorzugsweise hat die Stapelspeicherkassette an jedem Öffnungsrand eine an ihm längsverlaufende
Zahnstange mit vorzugsweise gegen die Öffnung gerichteten Zähnen. Die Lifteinheit
hat passend zur Zahnstange beidseits je ein bevorzugt als Zahnrad ausgebildetes Kletterrad,
welches mit der entsprechenden Zahnstange kämmt. Die Verwendung von Zahnrad und Zahnstange
ergibt ein einwandfreies Kletterverhalten der Lifteinheit. Anstelle dieses Formschusses
kann jedoch auch ein Reibschluss verwendet werden. Man würde dann das Zahnrad beispielsweise
durch ein gummibereiftes Rad ersetzen, welches in einer Schiene am Öffnungsrand laufen
würde.
[0012] Jedes Kletterrad (Reibrad oder Zahnrad) ist verschwenkbar in einer ersten bzw. zweiten
Halteeinheit federbelastet gegen die Zahnstangen drückend gehalten und zur Entnahme
der Lifteinheit sind beide Kletterräder aufeinanderzu verschiebbar gehalten.
[0013] Vorzugsweise wird man die Halteeinheiten als Hebel ausbilden. Das eine Hebelende
weist eine horizontal verlaufende erste Lagerbüchse auf, welche die Drehachse des
Kletterrads aufnimmt. Das andere Hebelende ist mit einem Schwenkgelenk verschwenkbar
gehalten. Die Kletterräder sind vorzugsweise über je einen Getrieberadsatz antreibbar.
Jedes erste Zahnrad jedes Getrieberadsatzes kämmt mit jeweils einem der Kletterräder.
Die zweiten Zahnräder jedes Getriebsradsatzes kämmen zusammen mit einem insbesondere
durch einen Elektromotor antreibbaren Schneckenrad. Hierdurch ist einerseits ein Gleichlauf
der Kletterräder erreichbar und andererseits bei Stillstand der Lifteinheit eine Selbsthemmung
gegeben.
[0014] Das Schwenkgelenk am anderen Hebelende der Halteeinheit weist insbesondere eine zweite
Lagerbüchse auf, welche auf einer koaxialen, zwischen erstem und zweitem Zahnrad des
Getrieberadsatzes angeordneten Achsverdickung gleitet. Hierdurch wird eine stabile
Lagerung der verschwenkbaren Halteeinheit und damit auch eine stabile Lagerung der
Kletterräder erreicht, welche letztendlich das gesamte Gewicht der abgespeicherten,
d. h. auf der Ablageplatte liegenden Karten aufnehmen müssen. Auf das die Kletterräder
haltende Lager der verschwenkbaren Halteeinheit wirken somit keine störenden Kräfte,
welche ein Verkippen senkrecht zur Öffnungsebene der Kassettenöffnung ergeben könnten.
Die Stabilisierung wird noch verstärkt durch jeweils einen an der Innenseite des Liftgehäuses
angeordneten, mit einer zentrischen Bohrung versehenen Achszapfen und eine dritte,
an die zweite Lagerbüchse anschließende Lagerbüchse am anderen Hebelende, wobei die
dritte Lagerbüchse und der Achszapfen derart ausgebildet sind, dass die Halteeinheit
auf dem Achszapfen mit der dritten Lagerbüchse verschwenkbar ist.
[0015] Die stabile ("lotterfreie") Verschwenkungsmöglichkeit der hebelartigen Halteeinheit
läßt sich besonders einfach dadurch erreichen, dass jede zweite und die dritte Lagerbüchse
eine Ausnehmung aufweisen, durch die das Kletterrad hindurch kämmend in das erste
Zahnrad greift.
[0016] Das einwandfreie Funktionieren der Lifteinheit wird insbesondere dadurch erreicht,
dass an der ersten Halteeinheit ein erster hebelartiger Ansatz und an der zweiten
Halteeinheit ein zweiter hebelartiger Ansatz, eine Zugfeder zwischen den ersten Lagerbüchsen
der ersten und zweiten Halteeinheit und ein manuell gegen die.Kraft einer Druckfeder
betätigbarer Schieber vorhanden sind. Beide Ansätze sind von einer Verbindungsachse
zwischen jeweils erster Lagerbüchse und der betreffenden Schwenkgelenklenkachse weggerichtet
und infolge der Kraft der Zugfeder aufeinander aufliegend angeordnet. Zum Verschwenken
weist der Schieber eine Erhebung auf, welche in einem in das Liftgehäuse nicht eingedrückten
Zustand den zweiten Ansatz sowie damit auch den ersten Ansatz hochhält und im eingedrückten
Zustand durch Wegschieben der Erhebung beide Ansätze nach unten bewegen lässt, wodurch
die Halteeinheit beide Kletterräder gegeneinander bewegt. Werden die beiden Kletterräder
gegeneinander bewegt, kann die Lifteinheit aus der Öffnung insbesondere durch einen
der Ablageplattendicke entsprechenden Schlitz am unteren Öffnungsrand entnommen werden.
Die Lifteinheit kann dann in die nächste vorzugsweise leere Stapelspeicherkassette
eingesetzt werden.
[0017] Bevorzugt wird man eine Füllstandkontrolle im oberen Kassettenbereich durchführen.
Immer dann wenn dieser Bereich mit Karten gefüllt ist, erfolgt eine Absenkung der
Lifteinheit mit ihrer Ablageplatte um einen Teilablageweg. Die Lifteinheit wird somit
stufenweise abgesenkt bis die Stapelspeicherkassette vollständig gefüllt ist.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0018] Im Folgenden werden Beispiele der erfindungsgemäßen Speichereinrichtung anhand der
nachfolgenden Zeichnungen näher erläutert. Weitere Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus dem Beschreibungstext. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine seitliche Draufsicht auf den oberen Bereich der erfindungsgemäßen Speichereinrichtung
mit gerade dort befindlicher Lifteinheit, deren eine Gehäusehälfte abgenommen ist,
um einen Blick in deren Inneres zu geben,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf die in Figur 1 dargestellte Speichereinrichtung,
- Fig. 3
- eine seitliche Draufsicht, analog zur Ansicht in Figur 1, auf eine in der Lifteinheit verwendete Halteeinheit für deren dort linkes Kletterrad
und
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf eine Halteeinheit für das in Figur 1 rechts dargestellte Kletterad sowie
- Fig. 5
- einen um einen Winkel α geschwenkten Schnitt entlang der Linie V - V in Figur 3 durch die dort dargestellte, in Figur 1 linke Halteeinheit, wobei jedoch hier die Lage gegenüber Figur 3 umgeklappt dargestellt ist, um die Montagevorgänge für einen Einsatz in den Gehäuseteil
19a der Lifteinheit 7 besser erkennen zu können; der Aufsteckteil 30a ist hier noch nicht aufgesteckt gezeichnet,
- Fig.6
- eine zum Schnitt der Figur 5 analoge Schnittdarstellung der in Figur 1 rechten Halteeinheit entlang der Linie VI - VI in Figur 4, wobei hier eine Schwenkung um den Winkel α nicht vorgenommen und das betreffende
Aufsteckteil aufgesteckt ist,
- Fig. 7
- eine Draufsicht auf einen Gehäuseteil der in Figur 1 gezeigten Lifteinheit, wobei sämtliche "Innereien" entfernt sind,
- Fig. 8
- einen Schnitt durch den in Figur 7 gezeigten Gehäuseteil entlang der dortigen Linie VIII - VIII,
- Fig. 9
- einen Schnitt durch den in Figur 7 gezeigten Gehäuseteil entlang einer Linie IX - IX in Figur 8,
- Fig. 10
- eine vergrößerte Darstellung der Lifteinheit in einer gegenüber der Darstellung in
Figur 1 vertikal um 180° gedrehten Lage, wobei hier ein entsprechender Gehäuseteil abgenommen
ist, um die "Innereien" zu sehen und
- Fig. 11
- eine Seitenansicht der aus dem Kassettenfuß entnommenen Kassette.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0019] Die in den
Figuren 1 und
2 dargestellte Speichereinrichtung hat eine vertikal stehende Stapelspeicherkassette
1 zur Aufnahme von abzulegenden Karten
2. Auf den abzulegenden Karten sind Informationen gespeichert, wie z. B. abzubuchende
Geldbeträge, Fahrberechtigungen, diverse Eintrittsberechtigungen usw. Es kann auch
sein, dass auf jeweils einer Karte nur eine einzige Berechtigung abgespeichert ist.
Sind die Berechtigungen ausgelesen (abgebucht) und die Karte nicht mehr oder nur teilweise
gültig oder es befindet sich noch eine Restberechtigung oder -betrag auf der Karte,
so ist diese aus dem Verkehr zu ziehen und eventuell eine Restberechtigung bzw. -betrag
zu vergüten. Die auf der betreffenden Karte gespeicherte Information wird mit einer
in den Figuren 1 und 2 lediglich angedeuteten Karteneingabe-, -lese- und Steuerungseinheit
3 ermittelt. Anschließend wird die Karte von der Einheit 3 über den oberen Rand 4
der Stapelspeicherkassette 1 in diese hinein befördert. Die Stapelspeicherkassette
1 hat an ihrer vorderen Breitseite eine längs verlaufende symmetrisch zur Längsmitte
der Breitseite liegende Speicheröffnung
5.
[0020] Durch diese Öffnung
5 greift eine Lifteinheit
7 mit ihrer Ablageplatte 9, auf die in der Stapelspeicherkassette
1 die Karten abgelegt werden. In dieser Öffnung ist die Lifteinheit
7 vertikal verfahrbar. Die Ablageplatte
9 ist derart ausgebildet, dass die Karten übereinander auf ihr liegen ohne nach unten
durchzufallen. Die Aussenkontur der Ablageplatte
9 ist dem Querschnitt des Innenraums
10 der Stapelspeicherkassette
1 angepasst. Die Lifteinheit
7 ist, wie unten noch genauer beschrieben wird, über den oberen Rand
4 in die Öffnung
5 einsetzbar und im Bodenbereich des Kassetteninnenraums entnehmbar.
[0021] An den Öffnungsrändern ist je eine längsverlaufende Zahnstange
11a und
11b angeordnet, deren Zähne
12 gegen die Öffnungsmitte gerichtet sind. Zu der Zahnung der Zahnstangen
11a und
11b passend hat die Lifteinheit
7 zwei als Kletterräder
13a und
13b ausgebildete Zahnräder einer Kletterradeinheit
14a bzw.
14b, wobei jeweils ein Zahnrad
13a bzw.
13b mit den Zähnen einer Zahnstange
11a bzw.
11b kämmt, welche in einer Längsnut
16a bzw.
16b in der Lifteinheit
7 entlang läuft. Die Kletterräder
13a und
13b greifen hierfür durch jeweils eine Seitenöffnung
18a bzw.
18b in der Lifteinheit
7 (Gehäuseteil
19a) hindurch. Jedem Kletterrad
13a bzw.
13b ist ein Zahnrad
44a bzw.
44b fest zugeordnet. Der Zahnkranzdurchmesser jedes Zahnrads
44a bzw.
44b ist geringfügig größer als derjenige der Kletterräder
13a bzw.
13b. Die Kletterräder
13a und
13b und die Zahnräder
44a und
44b liegen zentrisch zueinander, wobei das jeweilige Kletterrad
13a bzw.
13b immer aussen (zur Innenwand des Gehäuseteils 19b benachbart) liegt.
[0022] Jedes Kletterrad
13a und
13b ist in der Lifteinheit
7 mit einer ersten bzw. zweiten Halteeinheit
15a und
15b verschwenkbar und durch die Kraft einer Druckfeder
17 belastet gegen die Zahnstangen
11a und
11b gedrückt. Zur Entnahme aus der Kassettenöffnung
5 im Kassettenbodenbereich sind beide Kletterräder
13a und
13b durch Eindrücken eines Schiebers
21 aufeinander zu bewegbar. Die Wirkungsweise der Druckfeder
17 ist unten beschrieben.
[0023] Die Lifteinheit
7 hat ein zweiteiliges Gehäuse. Der eine Gehäuseteil
19a ist einstückig mit der Ablageplatte
9 verbunden. Beide Gehäuseteile
19a und
19b sind in Kunststoffspritzguss allerdings aus unterschiedlichen Kunststoffen hergestellt.
Die Gehäusehälfte
19a mit den in ihre angeordneten "Innereien" ist in
Figur 1 dargestellt. Im oberen Bereich des Gehäuses sind die beiden Kletterräder
13a und
13b angeordnet. Die Halteeinheiten
15a und
15b sind als Hebel ausgebildet. An jeweils einem Hebelende, in den
Figuren 3 und
4 oben, ist jeweils eine erste horizontal verlaufende Lagerbüchse
23a bzw.
23b ausgebildet. Diese Lagerbüchse
23a bzw.
23b nimmt die Drehachse
25a bzw.
25b des Kletterrads
13a bzw.
13b auf. Aus Stabilitätsgründen ist die Lagerbuchsenlänge so groß wie möglich gewählt.
[0024] Am jeweils anderen Hebelende ist eine zweite Lagerbüchse
27a bzw.
27b angeordnet. Die Mittellinie
29a bzw.
29b dieser Lagerbüchsen
27a und
27b ist die Schwenkachse, um welche die Halteeinheit
15a bzw.
15b und mit dieser auch die Kletterräder
13a und
13b verschwenbar ist bzw. sind. Jeder Halteeinheit
15a und
15b ist ein Aufsteckteil
30a bzw.
30b zugeordnet. Das Aufsteckteil
30b ist in
Figur 6 auf der Halteeinheit
15b aufgesteckt und aufgeleimt dargestellt.
Figur 5 stellt eine Explosionszeichnung des Aufsteckteils
30a zur dazugehörenden Halteeinheit
15a dar.
[0025] Jedes Aufsteckteil
30a und
30b hat an der jeweiligen Stirnseite
31a bzw.
31b für eine Auflage um einen vom Gehäuseteil
19a in dessen Innenraum hineinragenden Achszapfen
33a bzw.
33b einen Scheibenring
32. Der Aufsteckteil
30a ist gegenüber der Lage in
Figur 3 um den dort eingezeichneten Winkel α in die Vertikale gedreht. Beide Aufsteckteile
30a und
30b haben in einem an den Scheibenring
32 anschließenden kreiszylindrischen Teil
34 eine sektorielle Ausnehmung
36a mit einem Zentriwinkel von etwa 140°. Die Ausnehmung
36a ist derart ausgebildet, dass sie im zusammenmontierten Zustand von Aufsteckteil
30a bzw.
30b und Halteeinheit
15a bzw.
15b in eine entsprechende Ausnehmung
36b in der jeweiligen Lagerbuchse
27a bzw.
27b fluchtend übergeht.
[0026] Bei der Montage wird nun zuerst das jeweilige Kletterrad
13a bzw.
13b mit seiner Achse in die Lagerbüchse
23a bzw.
23b bei der hinteren Seite bei der in den
Figuren 3 und
4 gezeigten Lage eingesteckt und mit einem am Achsende angreifenden Klemmring gegen
Herausrutschen gesichert. Das Kletterrad
13a bzw.
13b und das Zahnrad
44a bzw.
44b liegen hierbei in der betreffende Ausnehmung
36a bzw.
36b. Anschließend wird das betreffende Aufsteckteil
30a bzw.
30b derart aufgesteckt und verleimt, dass die Ränder der Ausnehmungen
36a bzw.
36b miteinander fluchten. Jede Kletterradeinheit
14a bzw.
14b ist nun nicht mehr auseinandernehmbar mit der betreffenden Halteeinheit
15a bzw.
15b verbunden.
[0027] In einem nächsten Montageschritt werden die beiden Halteeinheiten
15a und
15b mit eingesetzter Kletterradeinheit
14a bzw.
14b über eine Zugfeder
57 miteinander verbunden. Hierzu hat jede Halteeinheit
15a bzw.
15b eine am Aussenmantel des betreffenden Lagers
23a bzw.
23b angeordnete Öse
55a und
55b. In diese beiden Ösen
55a und
55b wird je ein Federende eingehängt. Die Halteeinheiten
15a und
15b werden nun in ihrem durch Feder
57 verkoppelten Zustand auf jeweils einen Achszapfen
33a bzw.
33b aufgesteckt.
[0028] Jeder Achszapfen
33a und
33b hat eine zentrische Bohrung, hier eine Durchgangsbohrung
35a bzw.
35b (es könnte auch eine Sackbohrung verwendet werden), in die in einem nächsten Montageschritt
eine Achse
37a bzw.
37b eines Getrieberadsatzes
39a bzw.
39b eingesteckt ist. Jeder Getrieberadsatz
39a und
39b hat ein erstes
41a bzw.
41b und ein zweites Zahnrad
43a bzw.
43b. Das jeweils erste Zahnrad
41a bzw.
41b kämmt mit jeweils dem dem Kletterrad
13a bzw.
13b fest zugeordneten Zahnrad
44a bzw.
44b durch die Ausnehmungen
36a und
36b Jede Ausnehmung ist so groß gewählt, dass das betreffende Kletterrad
13a und
13b hindurch greift und auch das Zahnrad
44a bzw.
44b über den gesamten Verschwenkbereich der jeweiligen Halteeinheit
15a bzw.
15b mit dem jeweils ersten Zahnrad
41a bzw.
41b im Eingriff bleiben kann.
[0029] Jedes zweite Zahnrad
43a bzw.
43b des Getrieberadsatzes
39a und
39b kämmt, wie in
Figur 1 gut sichtbar, mit einem Schneckenrad
47, welches auf einer Antriebswelle eines Elektromotors
49 sitzt. Über das Schneckenrad
47 und die beiden Getrieberadsätze
39a und
39b sind die beiden Kletterräder
13a und
13b zum Gleichlauf verbunden. Zudem wird hierdurch auch bei stromlosem Elektromotor
49 eine Selbsthemmung erreicht Die Selbsthemmung ist so groß, dass auch bei nahezu vollständig
mit Karten gefüllter Kassette
1, wobei das Kartengewicht über die Ablageplatte
9 auf die Kletterräder
13a und
13b wirkt, eine ausreichende Haltewirkung vorhanden ist.
[0030] Zwischen dem jeweils ersten und zweiten Zahnrad
41a/b und
43a/b des Getrieberadsatzes
39a bzw.
39b ist je eine koaxiale Achsverdickung
51a bzw.
51b vorhanden, auf der dann jeweils die Lagerbüchse
27a bzw.
27b zum Verschwenken der Halteeinheit
15a bzw.
15b gleitet.
[0031] Die Wirkungsweise des aufeinander Zubewegens der Kletterräder
13a und
13b wird anhand von
Figur 10 erklärt. In
Figur 10 ist ein gegenüber
Figur 1 in einer horizontalen Ebene um 180° geschwenkter Blick in die Lifteinheit
7 dargestellt. Es wird gegenüber
Figur 1 die Rückseite der Lifteinheit bei angenommenem Gehäuseteil
19a gezeigt.
[0032] Die eine Halteeinheit
15a sowie die andere
15b haben, wie auch in den
Figuren 3 und
4 zu sehen ist, einen ersten bzw. einen zweiten hebelartigen Ansatz
53a und
53b. Beide Ansätze
53a und
53b sind von einer geometrischen Verbindungsachse
54a bzw.
54b zwischen jeweils der ersten geometrischen Lagerbüchsenachse
56a bzw.
56b und der betreffenden geometrischen Schwenkgelenkachse
29a bzw.
29b der betreffenden Halteeinheit
15a bzw.
15b weggerichtet. An jeder der ersten Lagerbüchsen
23a und
23b ist eine Öse
55a bzw.
55b angeordnet. In diese Ösen
55a und
55b ist eine in den
Figuren 1 und
10 sichtbare Zugfeder
57 eingehängt, welche eine Zugkraft auf die beiden Kletterräder
13a und
13b aufeinander zu bewirkt.
[0033] Der Schieber
21 hat eine klinkenartige Erhebung
59, welche, wie in
Figur 10 dargestellt, in der Schieberruhestellung, d.h. bei einem Eingriff der Kletterräder
13a und
13b in die Zähne
12 der Zahstangen
11a und
11b, durch die Kraft der Druckfeder
17 gegen die Innenseite der Seitenwand des Gehäuseteils
19b gedrückt wird. Der Schieber
21 hat eine weitere Erhebung
61 mit einer in Richtung auf den Schieberkopf
63 abfallenden Schräge
64. In der in
Figur 10 gezeigten Schieberruhestellung liegt das Ende des Ansatzes
53a auf dieser Erhebung
61 und das Ende des Ansatzes
53b auf den Ansatz
53a mit einer durch die Zugfeder
57 erzeugten Auflagekraft. Wird nun der Schieber
21 manuell eingedrückt, so rutscht das Ende des Ansatzes
53a durch die Kraft der Zugfeder
57 auf der Schräge
64 nach unten, wodurch auch der Ansatz
53b nach unten bewegt wird. Beide Bewegungen verursachen ein nach innen Schwenken der
Halteeinheiten
15a und
15b, wodurch auch die Kletterräder
13a und
13b nach innen bewegt werden.
[0034] Die Lifteinheit
7 weist beidseits des Übergangs der Ablageplatte
9 in den Gehäuseteil
19a eine Ausnehmung
65a und
65b auf, die so groß gewählt ist, dass sie die Zahnstangen
11a und
11b umgreift. Die Ausnehmungsränder
67a und
67b gleiten somit auf dem Innenrand der Kassettenöffnung
5 entlang. Der Gehäuseteil
19a ist an seiner vertikalen Aussenseite stegartig von oben nach unten ausgebildet. Dieser
Steg
67a bzw.
67b gleitet somit an der Aussenseite der Kassette
1 im Bereich
69a und
69b. Hierdurch ist die Lifteinheit
7 sicher in der Öffnung
5 gehalten. Um nun die Lifteinheit
7 aus einer mit Karten gefüllten Kassette
1 entnehmen zu können, hat diese, wie in
Figur 11 gezeigt, in ihrem unteren Bereich beidseits am Zahnstangenende einen Schlitz
71a und 71 b, dessen Schlitzbreite um eine Toleranz größer ist als die Dicke der Ablageplatte
9. Werden nun die Kletterräder
13a und
13b, so wie oben beschrieben, in der untersten Position der Lifteinheit
7 gegeneinander bewegt, so kann diese entnommen werden.
[0035] Wie oben bereits ausgeführt, dient die Stapelspeicherkassette
1 nur dazu, abgearbeitete Karten aufzunehmen. Ist eine Kassette
1 voll, soll die Lifteinheit
7 entnommen werden und in eine leere neue Kassette
1 eingesetzt werden. Die Kassetten
1 sind nun zudem derart gestaltet, dass sie jeweils einfach aus einer in
Figur 11 angedeuteten Steckhalterung
73 einer nicht weiter beschriebenen Verarbeitungsanlage mittels eines einklickenden
Haltemechanismusses eingesetzt und entnommen werden können.
[0036] Wie bereits oben ausgeführt, wird die Lifteinheit
7 nach erfolgter Teilbeladung stufenweise abgesenkt. Der Ladezustand wird mit einer
Lichtschranke
75, wie in
Figur 1 lediglich gestrichelt angedeutet, ermittelt. Die Lichtschranke
75 und der Elektromotor
49 sind signal- und energiemäßig mit der Einheit
3 verbunden. Die Lichtschranke
75 ist zudem direkt an der Einheit angeordnet. Ein horizontaler Lichtstrahl der Lichtschranke
75 verläuft beispielsweise durch eine Öffnung im oberen Randbereich der Kassette
1. Je nach rückgestreutem Lichtfluss kann dann auf eine erreichte Füllung ermittelt
werden. Der Elektromotor
49 und somit auch die Lifteinheit
7 sind über elektrische Leitungskabel mit der Einheit
3 verbunden. Die Kabellänge ist derart gewählt, dass ein Auswechseln einer gefüllten
Kassette 1 gegen eine leere problemlos möglich ist.
[0037] Die Zahnstangen
11a und
11b könnten auch mit von der Öffnung wegweisenden Zähnen
12 angeordnet werden. In diesem Fall würden dann die Kletterräder außen angreifen und
müßten zur Abnahme der Lifteinheit nach außen weggedrückt werden. Diese Konstruktion
würde seitlich gegenüber der oben beschriebenen eine Vergrößerung bewirken.
[0038] Die Ausnehmungen
36a im jeweiligen Aufsteckteil
30a und
30b und die hierzu passenden Ausnehmungen
36b in den Halteeinheiten
15a und
15b sind nun derart ausgebildet, dass das Kletterrad
13a bzw.
13b und das Zahnrad
44a bzw.
44b hindurchgreifen. Für die Funktionsfähigheit der Lifteinheit
7 muss jedoch nur das jeweilige Zahnrad
44a bzw.
44b hindurchgreifen. Das Kletterrad
13a bzw.
13b muss somit nicht unbedingt hindurch greifen; sein Durchmesser muss dann nur so groß
gewählt werden, dass es am Scheibenring 32 vorbei bewegbar ist.
1. Eine Speichereinrichtung mit einer Karten aufnehmenden, vertikal stehenden Stapelspeicherkassette
(1), mit einer dem oberen Kassettenrandbereich (4) benachbarten Karteneingabe- und Steuerungseinheit (3) sowie Kartenleseeinheit, wobei die Stapelspeicherkassette (1) eine vertikal verlaufende, in einer Kassettenseite angeordnete Speicheröffnung (5) hat, und mit einer eine in dieser Öffnung (5) vertikal verfahrbaren, im Speicherinnenraum (10) zu liegen kommenden Ablageplatte (9) für die Karten aufweisenden Lifteinheit (7) wobei die Ablageplatte im Kassettenendbereich
entnehmbar und einsetzbar ist dadurch gekennzeichnet, dass die Speicheröffnung (5) Ränder und die Lifteinheit (7) ein Liftgehäuse (19a, 19b) aufweist, welches an den Rändern der Speicheröffnung (5) angreifend, um jeweils bevorzugt eine Kartenpaketablagehöhe, für ein einwandfreies
Kartenablegen höhenverfahrbar d.h. absenkbar ist.
2. Speichereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Öffnungsrand eine an ihm längsverlaufende Zahnstange (11a, 11b) mit vorzugsweise gegen die Öffnung (5) gerichteten Zähnen (12) und die Lifteinheit (7) beidseits je ein bevorzugt als Zahnrad ausgebildetes Kletterrad (13a, 13b) hat, welches mit der entsprechenden Zahnstange (11a, 11b) kämmt.
3. Speichereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Kletterrad (13a, 13b) verschwenkbar in einer ersten bzw. zweiten Halteeinheit (15a, 15b), bevorzugt federbelastet, gegen jeweils eine der Zahnstangen (11a, 11b) drückend gehalten ist und
zur Entnahme der Lifteinheit (7) von der Kassette (1) beide Kletterräder (13a, 13b) aufeinander zu verschiebbar sind.
4. Speichereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jede Halteeinheit (15a, 15b) als Hebel ausgebildet ist, das eine Hebelende eine horizontal verlaufende erste Lagerbüchse
(23a, 23b) aufweist, welche jeweils die Rotationsachse für eines der Kletterräder (13a, 13b) aufnimmt, das andere Hebelende mit einem Schwenkgelenk verschwenkbar gehalten ist.
5. Speichereinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kletterräder (13a, 13b) über je einen Getrieberadsatz (39a, 39b) antreibbar sind, dessen jeweils erstes Zahnrad (41a, 41b) mit einem der Kletterräder bzw. einem insbesonders mit diesem fest zugeordneten und
verbundenen Zahnrad (44a, 44b) kämmt und jedes zweite Zahnrad (43a, 43b) der Getrieberadsätze (39a, 39b) zusammen mit einem insbesondere durch einen Elektromotor (49) antreibbares Schneckenrad
(47) kämmt, damit einerseits ein Gleichlauf der Kletterräder (13a, 13b) und andererseits bei Liftstillstand eine Selbsthemmung der Kletterräder (13a, 13b) erreicht wird.
6. Speichereinrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenkgelenk am anderen Hebelende eine zweite Lagerbüchse (27a, 27b) aufweist, welche auf einer koaxialen, zwischen erstem und zweitem Zahnrad (41a/b, 43a/b) des Getrieberadsatzes (39a, 39b) angeordneten Achsverdickung (51a, 51b) gleitet.
7. Speichereinrichtung nach Anspruch 4 und 6, gekennzeichnet durch jeweils einen an der Innenseite des Liftgehäuses (19a) angeordneten, mit einer Bohrung
(35a, 35b) versehenem Achszapfen (33a, 33b) und eine dritte, an die zweite Lagerbüchse (27a, 27b) anschließende Lagerbüchse (31a, 31b) am anderen Hebelende, wobei die dritte Lagerbüchse (31a, 31b) und der Achszapfen (33a, 33b) derart ausgebildet sind, dass jede Halteeinheit (15a, 15b) auf dem betreffenden Achszapfen (33a, 33b) mit der dritten Lagerbüchse (31a, 31b) verschwenkbar ist.
8. Speichereinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass jede zweite und die dritte Lagerbüchse (27a/b, 31a/b) eine Ausnehmung (65a, 65b) aufweisen, durch die das Kletterrad (13a, 13b) bzw. bevorzugt auch dessen fest zugeordnetes Zahnrad (44a, 44b) hindurch kämmend in das erste Zahnrad (41a, 41b) greift.
9. Speichereinrichtung nach Anspruch 3 und 4, gekennzeichnet durch einen ersten hebelartigen Ansatz (53a) an der ersten Halteeinheit (15a), einen zweiten hebelartigen Ansatz (53b) an der zweiten Halteeinheit (15b), eine Zugfeder (57) zwischen den ersten Lagerbüchsen (23a, 23b) der ersten und zweiten Halteeinheit (15a, 15b) und einen manuell gegen die Kraft einer Druckfeder (17) betätigbaren Schieber (21), wobei beide Ansätze (53a, 53b) von einer geometrischen Verbindungsachse (54a, 54b) zwischen jeweils der ersten geometrischen Lagerbüchsenachse (56a, 56b) und der betreffenden geometrischen Schwenkgelenkachse (29a, 29b) weggerichtet, infolge der Kraft der Zugfeder (57) aufeinander aufliegend, angeordnet sind, der Schieber (21) eine Erhebung (61) aufweist, welche in einem nicht gegen das Liftgehäuse (19a, 19b) eingedrückten Ruhezustand des Schiebers (21) den zweiten Ansatz (53b) sowie damit auch den ersten Ansatz (53a) hochhält und im eingedrückten Zustand durch Wegschieben der Erhebung (61) beide Ansätze (53a, 53b) nach unten bewegen läßt, wodurch beide Halteeinheiten (15a, 15b) die Kletterräder (13a, 13b) gegeneinander bewegen, wodurch dann die Lifteinheit (7) aus der Öffnung (5) insbesondere durch einen der Ablageplatte (9) entsprechenden Schlitz (71a, 71b) am unteren Öffnungsrand entnehmbar ist.
10. Speichereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch eine Füllstandkontrolleinheit (75) im oberen Kassettenbereich, weiche einen Kartenfüllungsgrad auf der Ablageplatte
(9) feststellt und dann über die Karteneingabe-, -lese- und Steuerungseinheit (3) die Lifteinheit (7) um einen vorgegebenen Weg absenkt.
1. Storage device having a vertically arranged stacking storage cassette (1) for receiving
cards, having a card input and control unit (3), which is adjacent to the upper peripheral
region (4) of the cassette, and a card reading unit, the stacking storage cassette
(1) having a vertically extending storage opening (5) which is arranged at one cassette
side, and having a lift unit (7) which has, for the cards, a receiving plate (9) which
can be vertically displaced in this opening (5) and which comes to rest in the storage
interior (10), the receiving plate being able to be removed and inserted in the end
region of the cassette, characterised in that the storage opening (5) has edges and the lift unit (7) has a lift housing (19a,
19b) which, when engaged at the edges of the storage opening (5), can be vertically
adjusted, that is to say, lowered, by preferably one depositing height of a card packet
in each case so that cards can be correctly deposited.
2. Storage device according to claim 1, characterised in that each opening edge has a toothed rack (11a, 11b) which extends along the opening edge
and which has teeth (12) which are preferably directed towards the opening (5), and
the lift unit (7) has at both sides a respective climbing wheel (13a, 13b) which is
preferably in the form of a toothed wheel and which meshes with the corresponding
toothed rack (11a, 11b).
3. Storage device according to claim 2, characterised in that each climbing wheel (13a, 13b) is held in a swivellable manner, preferably in a resiliently-loaded
manner, in a first or second holding unit (15a, 15b) so as to press against one of
the toothed racks (11a, 11b) in each case and in that both climbing wheels (13a, 13b) are displaceable towards each other to remove the
lift unit (7) from the cassette (1) .
4. Storage device according to claim 3, characterised in that each holding unit (15a, 15b) is in the form of a lever, one lever end has a horizontally
extending first bearing sleeve (23a, 23b) which receives the axis of rotation for
one of the climbing wheels (13a, 13b) in each case, and the other lever end is held
in a swivellable manner by a swivel joint.
5. Storage device according to any one of claims 2 to 4, characterised in that the climbing wheels (13a, 13b) can be driven in each case by a gear wheel set (39a,
39b) whose first toothed wheel (41a, 41b) in each case meshes with one of the climbing
wheels or with a toothed wheel (44a, 44b) which is, in particular, fixedly associated
with and connected to the climbing wheel, and each second toothed wheel (43a, 43b)
of the gear wheel sets (39a, 39b) meshes together with a worm wheel (47) which can
be driven, in particular, by an electric motor (49) so that, on the one hand, synchronisation
of the climbing wheels (13a, 13b) and, on the other hand, self-locking of the climbing
wheels (13a, 13b) when the lift stops are brought about.
6. Storage device according to claims 4 and 5, characterised in that, at the other lever end, the swivel joint has a second bearing sleeve (27a, 27b)
which slides on a coaxial axis thickening (51a, 51b) which is arranged between a first
and second toothed wheel (41a/b, 43a/b) of the gear wheel set (39a, 39b).
7. Storage device according to claims 4 and 6, characterised by an axis journal (33a, 33b) which is arranged on the inner side of the lift housing
(19a) and which is provided with a . hole (35a, 35b), and, at the other lever end,
a third bearing sleeve (31a, 31b) which adjoins the second bearing sleeve (27a, 27b),
the third bearing sleeve (31a, 31b) and the axis journal (33a, 33b) being constructed
in such a manner that each holding unit (15a, 15b) is swivellable with the third bearing
sleeve (31a, 31b) on the relevant axis journal (33a, 33b).
8. Storage device according to claim 7, characterised in that each second bearing sleeve (27a/b) and the third bearing sleeve (31a/b) have a recess
(65a, 65b), through which the climbing wheel (13a, 13b), or preferably also the fixedly
associated toothed wheel (44a, 44b) thereof, engages in the first toothed wheel (41a,
41b) in a meshing manner.
9. Storage device according to claims 3 and 4, characterised by a first lever-type extension (53a) on the first holding unit (15a), a second lever-type
extension (53b) on the second holding unit (15b), a tension spring (57) between the
first bearing sleeves (23a, 23b) of the first and second holding units (15a, 15b),
and a slide (21) which can be manually operated counter to the force of a compression
spring (17), both extensions (53a, 53b) being arranged directed away from a geometrical
connecting axis (54a, 54b) between the first geometrical bearing sleeve axis (56a,
56b) and the relevant geometrical swivel joint axis (29a, 29b) in each case, and being
supported one on the other owing to the force of the tension spring (57), the slide
(21) having an elevation (61) which holds up the second extension (53b) and therefore
also the first extension (53a) when the slide (21) is in a rest state not pressed
in relative to the lift housing (19a, 19b) and which, in the pressed-in state, allows
both extensions (53a, 53b) to be moved downwards by the elevation (61) being pushed
away, whereby both holding units (15a, 15b) move the climbing wheels (13a, 13b) towards
each other, as a result of which the lift unit (7) can then be removed from the opening
(5), in particular through a slot (71a, 71b) at the lower opening edge, which slot
(71a, 71b) corresponds to the receiving plate (9).
10. Storage device according to any one of claims 1 to 9, characterised by a filling level control unit (75) in the upper region of the cassette, which control
unit (75) detects a card filling degree on the receiving plate (9) and then lowers
the lift unit (7) by a predetermined distance by means of the card input, reading
and control unit (3).
1. Dispositif de stockage avec une cassette pour l'empilage vertical de cartes (1), avec
une unité d'entrée et de commande de cartes (3) ainsi qu'une unité de lecture de cartes
adjacentes à la zone de bord supérieure de la cassette (4), moyennant quoi la cassette
pour l'empilage vertical de cartes (1) est munie d'une ouverture de stockage (5) s'étendant
verticalement, agencée sur un côté de la cassette, et avec une unité d'élévateur (7)
recevant une plaque d'empilage (9) pour les cartes, déplaçable verticalement dans
cette ouverture (5), se trouvant à l'intérieur du dispositif de stockage (10), moyennant
quoi la plaque d'empilage peut être extraite de et insérée dans la zone d'extrémité
de la cassette, caractérisé en ce que l'ouverture de stockage (5) comporte des bords et l'unité d'élévateur (7) un boîtier
d'élévateur (19a, 19b) qui est déplaçable en hauteur, c'est-à-dire abaissable, en
prise dans les bords de l'ouverture de stockage (5), de préférence respectivement
selon une hauteur d'empilage de paquets de cartes pour un empilage des cartes parfait.
2. Dispositif de stockage selon la revendication 1, caractérisé en ce que chaque bord d'ouverture a une crémaillère (11a, 11b) s'étendant longitudinalement
près de lui avec des dents (12) dirigées de préférence contre l'ouverture (5) et l'unité
d'élévateur (7) a de chaque côté une roue à plans inclinés (13a, 13b) configurée de
préférence comme une roue dentée qui s'engrène avec la crémaillère (11a, 11b) correspondante.
3. Dispositif de stockage selon la revendication 2, caractérisé en ce que chaque roue à plans inclinés (13a, 13b) est maintenue de manière à pouvoir pivoter
dans une première ou une seconde unité de retenue (15a, 15b), de préférence commandée
par ressort, pressée contre l'une des crémaillères (11a, 11b) et en ce que les deux roues à plans inclinés (13a, 13b) sont déplaçables l'une par rapport à l'autre
pour extraire l'unité d'élévateur (7) de la cassette (1).
4. Dispositif de stockage selon la revendication 3, caractérisé en ce que chaque unité de retenue (15a, 15b) est configurée comme un levier, une extrémité
de levier comporte un premier coussinet (23a, 23b) s'étendant horizontalement dans
lequel est logé l'axe de rotation respectif pour l'une des roues à plans inclinés
(13a, 13b), l'autre extrémité de levier est maintenue de manière à pouvoir pivoter
avec une articulation pivotante.
5. Dispositif de stockage selon l'une quelconque des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que les roues à plans inclinés (13a, 13b) peuvent être entraînées chacune par un jeu
de roues d'engrenage (39a, 39b) dont la première roue dentée (41a, 41b) s'engrène
avec l'une des roues à plans inclinés ou avec une roue dentée (44a, 44b) associée
et raccordée fixement en particulier à celle-ci et une roue dentée sur deux (43a,
43b) du jeu de roues d'engrenage (39a, 39b) s'engrène avec une roue à denture hélicoïdale
(47) entraînable en particulier par un moteur électrique (49), afin d'obtenir, d'une
part, un synchronisme des roues à plans inclinés (13a, 13b) et, d'autre part, un blocage
automatique des roues à plans inclinés (13a, 13b) lors de l'arrêt de l'élévateur.
6. Dispositif de stockage selon les revendications 4 et 5, caractérisé en ce que l'articulation pivotante comporte à l'autre extrémité de levier un deuxième coussinet
(27a, 27b) qui coulisse sur un épaississement d'axe (51a, 51b) coaxial, agencé entre
la première et la deuxième roue dentée (41a/b, 43a/b) du jeu de roues d'engrenage
(39a, 39b).
7. Dispositif de stockage selon les revendications 4 et 6, caractérisé par un tourillon (33a, 33b) agencé sur le côté intérieur du boîtier de l'élévateur (19a),
muni d'un alésage (35a, 35b) et par un troisième coussinet (31a, 31b) raccordé au
deuxième coussinet (27a, 27b) à l'autre extrémité de levier, moyennant quoi le troisième
coussinet (31a, 31b) et le tourillon (33a, 33b) sont configurés de telle manière que
chaque unité de retenue (15a, 15b) peut pivoter sur le tourillon (33a, 33b) concerné
avec le troisième coussinet (31a, 31b).
8. Dispositif de stockage selon la revendication 7, caractérisé en ce chaque deuxième
coussinet et le troisième coussinet (27a/b, 31a/b) comportent un évidement (65a, 65b)
à travers lequel la roue à plans inclinés (13a, 13b) ou, de préférence, également
sa roue dentée (44a, 44b) associée fixement s'engrène en traversant la première roue
dentée (41a, 41b).
9. Dispositif de stockage selon les revendications 3 et 4, caractérisé par un premier épaulement (53a) en forme de levier sur la première unité de retenue (15a),
un second épaulement (53b) en forme de levier sur la seconde unité de retenue (15b),
une ressort de traction (57) entre les premiers coussinets (23a, 23b) de la première
et de la seconde unité de retenue (15a, 15b) et un coulisseau (21) actionnable manuellement
contre la force d'un ressort de pression (17), moyennant quoi les deux épaulements
(53a, 53b) sont agencés par un axe de liaison géométrique (54a, 54b) entre le premier
axe de coussinet géométrique (56a, 56b) concerné et l'axe de l'articulation pivotante
géométrique (29a, 29b) concerné, appuyés l'un sur l'autre en raison de la force du
ressort de traction (57), le coulisseau (21) comporte une élévation (61) qui maintient
levé le second épaulement (53b) ainsi que, par conséquent, également le premier épaulement
(53a) dans un état de repos du coulisseau (21) non pressé contre le boîtier d'élévateur
(19a, 19b), et qui permet le déplacement des deux épaulements (53a, 53b), à l'état
pressé, vers le bas en écartant l'élévation, de sorte que les deux unités de retenue
(15a, 15b) déplacent les roues à plans inclinés (13a, 13b) l'une contre l'autre, de
sorte que l'unité d'élévateur (7) peut être extraite, au niveau du bord inférieur
de l'ouverture, hors de l'ouverture (5), en particulier à travers une fente (71a,
71b) correspondant à la plaque d'empilage (9).
10. Dispositif de stockage selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé par une unité de contrôle du niveau de remplissage (75) dans la zone supérieure de la
cassette, qui détermine un degré de remplissage de cartes sur la plaque d'empilage
(9) et qui abaisse alors l'unité d'élévateur (7) selon une course prédéterminée par
l'intermédiaire de l'unité d'entrée, de lecture et de commande de cartes (3).