[0001] Die Erfindung betrifft einen Umschaltdüsenkopf für ein Hochdruckreinigungsgerät mit
einer Flüssigkeitszufuhr und mit einem im Umschaltdüsenkopf beweglich gelagerten Umschaltkörper,
der mehrere zu Düsenkörpern führende Strömungsdurchlässe aufweist, die durch Bewegung
des Umschaltkörpers einzeln mit der Flüssigkeitszufuhr verbindbar sind.
[0002] Bei Hochdruckreinigungsgeräten ist es wünschenswert, die Flüssigkeit in unterschiedlichen
Strahlformen abzugeben, und dazu werden unterschiedliche Düsenkörper in Umschaltdüsenköpfen
angeordnet, die wahlweise mit einer Flüssigkeitszufuhr in Verbindung gebracht werden
können. Es ist dabei bekannt, in einem drehbaren Umschaltkörper mehrere im Abstand
zur Drehachse angeordnete parallele Strömungsdurchlässe vorzusehen, die jeweils zu
einem Düsenkörper führen. Durch Drehung des Schaltkörpers können diese Strömungsdurchlässe
wahlweise mit einer einzigen Flüssigkeitszufuhr verbunden werden, die Verdrehung des
Schaltkörpers erfolgt beispielsweise durch Verdrehung eines Teils des Gehäuses des
Umschaltdüsenkopfes gegenüber einem anderen Teil. Eine solche Ausgestaltung arbeitet
zufriedenstellend, es ist aber notwendig, zu jedem Verstellen die Hand an den Düsenkopf
zu legen und dort Teile gegeneinander zu verdrehen. Dies ist bei häufigem Wechsel
unbequem (DE 87 15 909 U1).
[0003] Andererseits sind Umschalteinrichtungen bekannt (DE 78 13 438 U1), bei denen die
Auswahl verschiedener Strömungsdurchlässe durch Ventilkörper erfolgen kann, die frei
beweglich in einem Strömungsdurchlaß angeordnet sind und die wahlweise vor die Strömungsdurchlässe
gelegt werden können und diese verschließen, so daß von den mehreren Strömungsdurchlässen
jeweils nur einer frei bleibt, während alle anderen verschlossen sind. Eine solche
Umschalteinrichtung hat den Vorteil, daß sie bei abgeschaltetem Hochdruckreinigungsgerät
eine Umschaltung alleine durch Verdrehen des gesamten Umschaltdüsenkopfes ermöglicht,
da dann unter dem Einfluß der Schwerkraft die Ventilkörper im Strömungsdurchlaß so
positioniert werden können, daß sie nach dem Einschalten des Hochdruckreinigungsgerätes
bestimmte Strömungsdurchlässe versperren und andere freigeben. Nachteilig ist aber,
daß eine solche Umschalteinrichtung in der Regel auf die Verwendung von zwei Strömungsdurchlässen
und einen Ventilkörper beschränkt ist. Zwar ist es grundsätzlich theoretisch möglich,
die Zahl der Ventilkörper und die Zahl der Strömungsdurchlässe zu erhöhen, dann aber
ist die Bedienung sehr ungenau und erfordert höchste Geschicklichkeit.
[0004] Es ist Aufgabe der Erfindung, einen gattungsgemäßen Umschaltdüsenkopf so auszugestalten,
daß auch beim Vorsehen von drei Düsenkörpern das Umschalten so einfach wie möglich
durchgeführt werden kann.
[0005] Diese Aufgabe wird bei einem Umschaltdüsenkopf der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß einer der Strömungsdurchlässe zu zwei Düsenkörpern führt und eine
Wahleinrichtung mit einem im Strömungsdurchlaß frei beweglichen Ventilkörper aufweist,
mit dem jeweils eine Strömungsverbindung zwischen dem Strömungsdurchlaß und den Düsenkörpern
verschließbar ist. Bei einem solchen Umschaltdüsenkopf wird also in dem beweglichen
Umschaltkörper selbst eine Wahleinrichtung mit frei beweglichem Ventilkörper neben
einem Strömungsdurchlaß ohne eine solche Wahleinrichtung angeordnet, wobei auf diese
Weise der Umschaltkörper insgesamt drei Düsenkörper aufweist, die wahlweise mit der
einzigen Flüssigkeitszufuhr verbunden werden können.
[0006] In einer ersten Stellung des Umschaltkörpers ist der Strömungsdurchlaß ohne Wahleinrichtung
mit der Flüssigkeitszufuhr verbunden, die Flüssigkeit wird dann über den diesem Strömungsdurchlaß
zugeordneten Düsenkörper abgegeben.
[0007] In einer anderen Stellung des beweglichen Umschaltkörpers ist der Strömungsdurchlaß
mit der Flüssigkeitszufuhr verbunden, der eine Wahleinrichtung aufweist. Diese Wahleinrichtung
ermöglicht es bei abgeschalteter Flüssigkeitszufuhr, allein durch Verdrehen des Umschaltdüsenkopfes
aufgrund der Schwerkraft den Ventilkörper so zu verlagern, daß beim Einschalten der
Flüssigkeitszufuhr ein Düsenkörper dieses Strömungsdurchlasses versperrt wird, während
der andere offenbleibt. Ohne Umschaltung von Hand am Umschaltdüsenkopf kann der Benutzer
daher einfach durch kurzes Abschalten der Flüssigkeitszufuhr und durch Verdrehen des
gesamten Umschaltdüsenkopfes zwischen den beiden Düsenkörpern dieses Strömungsdurchlasses
wählen, lediglich für den Fall, daß der dritte Düsenkörper benötigt wird, muß am Umschaltdüsenkopf
der Umschaltkörper verschoben werden.
[0008] Beim normalen Betrieb eines Hochdruckreinigungsgerätes werden üblicherweise hauptsächlich
ein Kompaktstrahl und ein Flachstrahl benötigt, während nur in relativ seltenen Bearbeitungsperioden
ein Düsenkörper benötigt wird, über den eine Reinigungschemikalie abgegeben wird.
Es ist daher vorteilhaft, den Strömungsdurchlaß ohne Wahleinrichtung mit einem Düsenkörper
für die Chemikalienabgabe zu versehen, und in den Strömungsdurchlaß mit der Wahleinrichtung
eine Kompaktstrahldüse und eine Flachstrahldüse einzusetzen. Bei dem normalen Betrieb,
der normalerweise 90 % der Betriebsdauer ausmacht, kann dann der Benutzer allein durch
Verdrehen des gesamten Umschaltdüsenkopfes zwischen Kompaktstrahldüse und Flachstrahldüse
wählen, ohne am Umschaltdüsenkopf selbst Verstellungen vornehmen zu müssen. Lediglich
für die Chemikalienabgabe ist eine Verstellung des Umschaltdüsenkopfes notwendig,
und dies tritt relativ selten ein.
[0009] Andererseits hat diese Ausgestaltung den großen Vorteil, daß die Umschaltung zwischen
Flachstrahldüse und Kompaktstrahldüse mit Hilfe der Wahleinrichtung keinerlei Mühe
macht, da nur zwischen zwei Auswahlmöglichkeiten gewählt werden muß und da zu einer
Auswahl zwischen zwei Stellungen keine besondere Sorgfalt notwendig ist.
[0010] Vorzugsweise ist der Ventilkörper eine Kugel.
[0011] Es ist günstig, wenn der Umschaltkörper im Umschaltdüsenkopf verdrehbar gelagert
ist, wenn die Strömungskanäle und die Flüssigkeitszufuhr von der Drehachse jeweils
den gleichen Abstand einnehmen und wenn die Strömungskanäle in den Umschaltkörpern
in Umfangsrichtung versetzt sind. Bei einer solchen Ausgestaltung wird der Umschaltkörper
in an sich bekannter Weise im Umschaltdüsenkopf zur Umschaltung von einem Strömungskanal
auf den andern verdreht, wobei dadurch ausgewählt werden kann, ob der Strömungskanal
mit Wahleinrichtung oder der Strömungskanal ohne Wahleinrichtung mit der Flüssigkeitszufuhr
verbunden wird.
[0012] Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Strömungsdurchlaß mit Wahleinrichtung sich
dabei über einen größeren Umfangswinkelbereich erstreckt. Dadurch ist es beispielsweise
möglich, für den Umschaltkörper drei Winkelstellungen vorzusehen, wobei in einer ersten
Winkelstellung der Strömungsdurchlaß ohne Wahleinrichtung mit der Flüssigkeitszufuhr
verbunden ist, in den beiden anderen Winkelstellungen dagegen der Strömungsdurchlaß
mit Wahleinrichtung. Der Benutzer hat auf diese Weise die Möglichkeit, auch die Auswahl
der beiden Düsenkörper der Wahleinrichtung durch Verdrehung des Umschaltkörpers am
Umschaltdüsenkopf vorzunehmen, falls er die Wahleinrichtung nicht einfach durch Verdrehung
des gesamten Umschaltdüsenkopfes betätigen will.
[0013] Vorzugsweise weist der Strömungsdurchlaß mit Wahleinrichtung eine Aufnahmekammer
für den Ventilkörper auf, aus der zu den beiden Düsenkörpern führende Kanäle austreten.
[0014] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind in diese Kanäle Gleichrichter eingesetzt.
[0015] Diese Gleichrichter können Rohrstücke sein, die über einen Teil ihrer Länge achsparallele
Leitwände umschließen.
[0016] Günstig ist es, wenn sich die Leitwände an der Einströmseite der Rohrstücke etwa
über die halbe Länge derselben erstrecken.
[0017] Es ist weiterhin vorteilhaft, wenn die Gleichrichter die gesamte Länge der Kanäle
zwischen Aufnahmekammer und Düsenkörper einnehmen.
[0018] Eine besonders günstige Ausgestaltung ergibt sich, wenn die Gleichrichter an ihrem
Einströmende einen Ventilsitz für den in der Aufnahmekammer angeordneten Ventilkörper
bilden. Der Gleichrichter übernimmt somit eine Mehrfachaufgabe, er bildet nämlich
einmal den Ventilsitz aus, zum anderen vermindert er die Turbulenz in der Strömung
und schließlich überbrückt er den gesamten Abstand zwischen Aufnahmekammer und Düsenkörper
und legt somit den Düsenkörper am Ende des Kanals fest. Er bildet also ein Distanzstück
in einer Haltevorrichtung für den Düsenkörper, insbesondere dann, wenn der Gleichrichter
in den Kanal eingepreßt ist.
[0019] Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung dient im
Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine Vorderansicht eines Umschaltkopfes mit drei Düsenkörpern in einer ersten Schaltstellung
des Umschaltkörpers;
- Figur 2:
- eine Ansicht ähnlich Figur 2 in einer zweiten Schaltstellung des Umschaltkörpers;
- Figur 3:
- eine Längsschnittansicht des Umschaltdüsenkopfes längs Linie 3-3 in Figur 1;
- Figur 4:
- eine Teilschnittansicht längs Linie 4-4 in Figur 1;
- Figur 5:
- eine Schnittansicht längs Linie 5-5 in Figur 3 und
- Figur 6:
- eine Schnittansicht längs Linie 6-6 in Figur 3.
[0020] Der in der Zeichnung dargestellte Umschaltdüsenkopf 1 weist einen Anschlußstutzen
2 auf, der über eine Überwurfmutter 3 auf einem in der Zeichnung nicht dargestellten
Strahlrohr eines Hochdruckreinigungsgerätes aufgeschraubt werden kann.
[0021] Der Anschlußstutzen 2 mündet in den Boden 5 eines topfförmigen Gehäuses 4 ein, in
dieses Gehäuse 4 ist eine den Boden 5 bedeckende Dichtung 6 eingelegt, die im Abstand
von der Mittelachse des kreiszylindrischen Gehäuses 4 eine in den Innenraum des Gehäuses
4 eintretende Zufuhröffnung 7 aufweist, die ihrerseits mit dem Innenraum des Anschlußstutzens
2 in Verbindung steht.
[0022] In das Gehäuse 4 ist von dessen offener Seite her ein Umschaltkörper 8 eingesetzt,
der den Innenraum des Gehäuses 4 vollständig ausfüllt und gegenüber der Innenwand
8 des Gehäuses 4 durch einen in eine Umfangsnut 9 eingelegten Dichtring 10 abgedichtet
ist. Der Umschaltkörper 8 ist in dem Gehäuse 4 um dessen Längsachse verdrehbar und
wird in axialer Richtung dadurch im Gehäuse 4 gehalten, daß eine auf ein Außengewinde
1 des Gehäuses 4 aufgeschraubte Überwurfmutter 12 an einem Ringflansch 13 des Umschaltkörpers
8 anliegt (Figur 3).
[0023] Auf der Außenseite des Gehäuses 4 ist ein Lagerring 14 aus Kunststoff gehalten, an
dem eine das Gehäuse 4 und den Umschaltkörper 8 überfangende Haube 15 um die Längsachse
des Gehäuses 4 verdrehbar gelagert ist, diese Haube 15 wird durch ein seitliches Einschubelement
16 in axialer Richtung festgelegt, welches zwischen den Lagerring 14 und die Überwurfmutter
12 eingreift (Figur 4). Dieses Einschubelement 16 ist radial aus seiner eingeschobenen
Position herausziehbar und gibt dann die Haube 15 in axialer Richtung frei, so daß
sie vom Umschaltdüsenkopf 1 abgezogen werden kann.
[0024] Die aus Kunststoff bestehende Haube 15 umgreift mit einer Querwand 17 den vorderen,
unrunden Teil des Umschaltkörpers 8 formschlüssig und verdreht dadurch den Umschaltkörper
8, wenn sie selbst von Hand auf dem Lagerring 15 verdreht wird.
[0025] In dem Umschaltkörper 8 sind um jeweils 120° in Umfangsrichtung gegeneinander versetzt
drei Strömungskanäle 18 angeordnet, in die an dem dem Anschlußstutzen 2 gegenüberliegenden
Ende jeweils ein Düsenkörper 19 eingesetzt ist. Die Strömungskanäle 18 befinden sich
auf einem Kreis, der konzentrisch zur Drehachse des Umschaltkörpers 8 angeordnet ist
und dessen Radius dem Abstand der Zufuhröffnung 7 von der Drehachse entspricht.
[0026] Ein erster Strömungskanal 18 durchsetzt den Umschaltkörper 8 auf seiner ganzen Länge,
so daß dieser Strömungskanal in einer ersten Stellung des Umschaltkörpers 8 unmittelbar
an die Zufuhröffnung 7 angeschlossen werden kann, so daß Flüssigkeit über den Anschlußstutzen
2, die Zufuhröffnung 7 und diesen Strömungskanal zu dem entsprechenden Düsenkörper
gelangen kann. Diese Stellung ist in Figur 3 dargestellt.
[0027] Die beiden anderen Strömungskanäle 18 münden an ihrem dem Anschlußstutzen 2 zugewandten
Ende in eine gemeinsame Aufnahmekammer 20, die zur Dichtung 6 hin offen ist und durch
diese abgeschlossen wird. In dieser Aufnahmekammer 20 ist ein kugelförmiger Ventilkörper
21 aufgenommen, der sich in der Aufnahmekammer 20 frei bewegen kann.
[0028] In die beiden in die Aufnahmekammer 20 einmündenden Strömungskanäle 18 ist jeweils
ein Gleichrichter 22 eingesetzt. Jeder Gleichrichter 22 bildet ein Rohrstück 23, welches
am aufnahmekammerseitigen Ende einen Ventilsitz 24 für den kugelförmigen Ventilkörper
21 ausbildet. Unmittelbar an den Ventilsitz 24 schließen sich einströmseitig im Innern
des Rohrstückes 23 angeordnete, achsparallele Leitwände 25 an, die sich etwa über
die Hälfte der Länge des Rohrstückes 23 erstrecken.
[0029] Das aus Kunststoff bestehende Rohrstück 23 nimmt den gesamten Raum des Strömungskanales
ein und liegt am entsprechenden Düsenkörper 19 des jeweiligen Strömungskanales 18
an. Die Gleichrichter 22 werden in die Strömungskanäle eingepreßt und in diesen im
Preßsitz gehalten, so daß sie gleichzeitig den in den Strömungskanal 18 eingeschobenen
Düsenkörper 19 in axialer Richtung fixieren und somit eine Mehrfachfunktion übernehmen,
nämlich einmal die Funktion einer Beruhigung der turbulenten Strömung im Strömungskanal,
zum andern die Funktion einer Festlegung des Düsenkörpers und schließlich die Funktion
eines Ventilsitzes für den kugelförmigen Ventilkörper 21.
[0030] Auch in den vollständig durchlaufenden Strömungskanal kann ein Gleichrichter eingesetzt
werden, der jedoch dann keinen Ventilsitz aufweist.
[0031] Beim Betrieb des beschriebenen Umschaltdüsenkopfes 1 wird der Umschaltkörper 8 normalerweise
mittels der Haube 15 in eine Stellung verdreht, in der die Aufnahmekammer 20 mit der
Zufuhröffnung 7 ausgerichtet ist, in der also zugeführte Flüssigkeit in die Aufnahmekammer
20 eintritt. Vor dem Zuführen der Flüssigkeit kann sich der Ventilkörper 21 frei in
der Aufnahmekammer 20 bewegen, so daß der Benutzer durch Verdrehung des gesamten Umschaltdüsenkopfes
1 wählen kann, vor welche der beiden aus der Aufnahmekammer 20 austretenden Strömungskanäle
18 sich der kugelförmige Ventilkörper 21 legt. Wird jetzt die Flüssigkeitszufuhr eingeschaltet,
wird der Ventilkörper in der einmal gewählten Stellung gegen den entsprechenden Ventilsitz
24 gepreßt und verschließt dadurch den zugehörigen Strömungskanal, die Flüssigkeit
tritt dann durch den anderen aus der Aufnahmekammer 20 austretenden Strömungskanal
aus. Eine Umschaltung innerhalb der Aufnahmekammer 20 kann ohne Verstellung des Umschaltdüsenkopfes
1 einfach dadurch erfolgen, daß die Flüssigkeitszufuhr abgeschaltet und der gesamte
Umschaltdüsenkopf 1 so orientiert wird, daß sich der nun wieder frei bewegliche Ventilkörper
21 vor den anderen Ventilsitz 24 legt.
[0032] Damit ist in einfachster Weise eine Umschaltung zwischen den beiden von der Aufnahmekammer
20 ausgehenden Strömungskanäle allein dadurch möglich, daß die Flüssigkeitszufuhr
kurz abgeschaltet und der gesamte Umschaltdüsenkopf 1 unterschiedlich geneigt wird.
[0033] Eine solche Umschaltung läßt sich im übrigen grundsätzlich auch dadurch erreichen,
daß der Umschaltkörper 8 zwischen den beiden Positionen verstellt wird, in denen die
Aufnahmekammer 20 mit der Zufuhröffnung 7 verbunden ist, allerdings muß der Benutzer
dann dafür Sorge tragen, daß dabei der Umschaltdüsenkopf 1 so gehalten wird, daß der
jeweils zu versperrende Strömungskanal unten liegt, so daß sich der Ventilkörper 21
unter der Wirkung der Schwerkraft vor diesen Strömungskanal legt.
[0034] Wünscht der Benutzer dagegen Flüssigkeit über den Strömungskanal 18 abzugeben, der
den Umschaltkörper 8 vollständig durchsetzt und in dem sich keine Aufnahmekammer befindet,
dann kann dies durch Verdrehung des Umschaltkörpers 8 mittels der Haube 15 erfolgen,
bis der entsprechende Strömungskanal mit der Zufuhröffnung 7 ausgerichtet ist, wie
dies in Figur 3 dargestellt ist.
1. Umschaltdüsenkopf (1) für ein Hochdruckreinigungsgerät mit einer Flüssigkeitszufuhr
(7) und mit einem im Umschaltdüsenkopf (1) beweglich gelagerten Umschaltkörper (8),
der mehrere zu Düsenkörpern (19) führende Strömungsdurchlässe (18) aufweist, die durch
Bewegung des Umschaltkörpers (8) einzeln mit der Flüssigkeitszufuhr (7) verbindbar
sind, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Strömungsdurchlässe (18) zu zwei Düsenkörpern (19) führt und eine Wahleinrichtung
mit einem im Strömungsdurchlaß (18) frei beweglichen Ventilkörper (21) aufweist, mit
dem jeweils eine Strömungsverbindung zwischen dem Strömungsdurchlaß (18) und den Düsenkörpern
(19) verschließbar ist.
2. Düsenkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Strömungsdurchlaß (18) ohne Wahleinrichtung ein Düsenkörper (19) für Chemikalienabgabe
und in den Strömungsdurchlässen (18) mit Wahleinrichtung ein Düsenkörper (19) für
einen Kompaktstrahl und ein Düsenkörper (19) für einen Flachstrahl angeordnet sind.
3. Düsenkopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper (21) eine Kugel ist.
4. Düsenkopf nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschaltkörper (8) im Umschaltdüsenkopf (1) verdrehbar gelagert ist, daß die
Strömungskanäle (18) und die Flüssigkeitszufuhr (7) von der Drehachse jeweils den
gleichen Abstand einnehmen und daß die Strömungskanäle (18) in dem Umschaltkörper
(8) in Umfangsrichtung versetzt sind.
5. Düsenkopf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Strömungsdurchlaß (18) mit Wahleinrichtung sich über einen größeren Umfangswinkelbereich
erstreckt.
6. Düsenkopf nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Strömungsdurchlaß (18) mit Wahleinrichtung eine Aufnahmekammer (20) für den Ventilkörper
(21) aufweist, aus der zu den Düsenkörpern (19) führende Kanäle austreten.
7. Düsenkopf nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in diese Kanäle Gleichrichter (22) eingesetzt sind.
8. Düsenkopf nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichrichter (22) Rohrstücke (23) sind, die über einen Teil ihrer Länge achsparallele
Leitwände (25) umschließen.
9. Düsenkopf nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Leitwände (25) an der Einströmseite der Rohrstücke (23) etwa über die halbe
Länge derselben erstrecken.
10. Düsenkopf nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichrichter (22) die gesamte Länge der Kanäle zwischen Aufnahmekammer (20)
und Düsenkörper (19) einnehmen.
11. Düsenkopf nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichrichter (22) an ihrem Einströmende einen Ventilsitz (24) für den in der
Aufnahmekammer (20) angeordneten Ventilkörper (21) bilden.
12. Düsenkopf nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleichrichter (22) in dem Kanal im Preßsitz gehalten ist.
1. A switching nozzle (1) for a high-pressure cleaning device, having a fluid supply
inlet (7) and a switching body (8) mounted movably within a switching nozzle (1),
which switching body has a plurality of flow passages (18) leading to nozzle bodies
(19), which flow passages are individually connectable to the fluid supply inlet (7)
by moving the switching body (8), characterised in that one of the flow passages (18) leads to two nozzle bodies (19) and has a selector
device with a valve body (21) freely movable within the flow passage (18), with which
valve body a flow connection between the flow passage (18) and the nozzle bodies (19)
is closable in each case.
2. A nozzle according to Claim 1, characterised in that a nozzle body (19) for delivering chemicals is arranged within the flow passage (18)
without the selector device, and a nozzle body (19) for a compact jet and a nozzle
body (19) for a flat jet are arranged in the flow passages (18) with the selector
device.
3. A nozzle according to Claim 1 or 2, characterised in that the valve body (21) is a sphere.
4. A nozzle according to one of the preceding claims, characterised in that the switching body (8) is mounted rotatably within the switching nozzle (1), the
flow ducts (18) and the fluid supply inlet (7) are in each case equidistant from the
axis of rotation, and the flow ducts (18) are offset within the switching body (8)
in the circumferential direction.
5. A nozzle according to Claim 4, characterised in that the flow passage (18) with the selector device extends over a major circumferential
angular region.
6. A nozzle according to one of the preceding claims, characterised in that the flow passage (18) with the selector device has a chamber (20) for accommodating
the valve body (21), from which chamber ducts leading to the nozzle bodies (19) emerge.
7. A nozzle according to Claim 6, characterised in that rectifiers (22) are inserted into these ducts.
8. A nozzle according to Claim 7, characterised in that the rectifiers (22) are tube pieces (23) which enclose axially parallel conductive
walls (25) over a part of their length.
9. A nozzle according to Claim 8, characterised in that the conductive walls (25) on the inlet side of the tube pieces (23) extend over roughly
half the length thereof.
10. A nozzle according to Claim 8 or 9, characterised in that the rectifiers (22) take up the whole length of the ducts between the accommodating
chamber (20) and the nozzle body (19).
11. A nozzle according to one of Claims 7 to 10, characterised in that the rectifiers (22) form at their inlet end a valve seat (24) for the valve body
positioned within the accommodating chamber (20).
12. A nozzle according to one of Claims 7 to 11, characterised in that the rectifier (22) is held within the duct in a press fit.
1. Tête d'ajutage de commutation (1) pour un appareil de nettoyage à haute pression équipé
d'une alimentation pour le liquide (7) et d'un corps de commutation (8) fixé de façon
mobile dans la tête d'ajutage de commutation (1) qui présente plusieurs passages d'écoulement
(18) menant aux corps d'ajutage (19), lesquels passages peuvent être reliés individuellement
à l'alimentation pour le liquide (7) par le mouvement du corps de commutation (8),
caractérisée en ce qu'un des passages d'écoulement (18) mène à deux corps d'ajutage (19) et présente un
dispositif de sélection avec un corps de valve (21) mobile librement dans le passage
d'écoulement (18) avec lequel une liaison d'écoulement peut être fermée respectivement
entre le passage d'écoulement (18) et les corps d'ajutage (19).
2. Tête d'ajutage selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'un corps d'ajutage (19) pour l'évacuation des produits chimiques est disposé dans
le passage d'écoulement (18) sans dispositif de sélection, et un corps d'ajutage (19)
pour un jet compact et un corps d'ajutage (19) pour un jet plat sont disposés dans
les passages d'écoulement (18) avec dispositif de sélection.
3. Tête d'ajutage selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le corps de valve (21) est une boule.
4. Tête d'ajutage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le corps de commutation (8) est monté de façon pivotante dans la tête d'ajutage de
commutation (1), en ce que les canaux d'écoulement (18) et l'alimentation pour le liquide (7) sont à distance
égale de l'axe de rotation et en ce que les canaux d'écoulement (18) sont déplacés dans le corps de sélection (8) en direction
circonférentielle.
5. Tête d'ajutage selon la revendication 4, caractérisée en ce que le passage d'écoulement (18) avec le dispositif de sélection s'étend sur une plus
grande zone d'angle de circonférence.
6. Tête d'ajutage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le passage d'écoulement (18) avec le dispositif de sélection présente une chambre
de logement (20) pour le corps de valve (21) de laquelle les canaux menant aux têtes
d'ajutage émanent.
7. Tête d'ajutage selon la revendication 6, caractérisée en ce que dans ces canaux sont installés des redresseurs (22).
8. Tête d'ajutage selon la revendication 7, caractérisée en ce que les redresseurs (22) sont des portions de tuyau (23) dont une partie de la longueur
entourent des parois latérales (25) parallèles à l'axe.
9. Tête d'ajutage selon la revendication 8, caractérisée en ce que les parois latérales (25) s'étendent du côté d'admission des portions de tuyau (23)
sur environ la moitié de la longueur de ceux-ci.
10. Tête d'ajutage selon la revendication 8 ou 9, caractérisée en ce que les redresseurs (22) prennent toute la longueur des canaux entre la chambre de logement
(20) et les corps d'ajutage (19).
11. Tête d'ajutage selon l'une quelconque des revendications 7 à 10, caractérisée en ce que les redresseurs (22) forment à leur extrémité d'admission une assise de valve (24)
pour le corps de valve (21) disposé dans la chambre de logement (20).
12. Tête d'ajutage selon l'une quelconque des revendications 7 à 11, caractérisée en ce que le redresseur (2) est maintenu en ajustement serré dans le canal.