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(11) |
EP 1 196 344 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.12.2005 Patentblatt 2005/51 |
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Anmeldetag: 23.05.2000 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B65H 31/32 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2000/004689 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2000/078657 (28.12.2000 Gazette 2000/52) |
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| (54) |
VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM WECHSELN VON PALETTEN FÜR BOGENSTAPEL
METHOD AND DEVICE FOR CHANGING SHEET STACK PALLETS
PROCEDE ET DISPOSITIF POUR CHANGER DES PALETTES DESTINEES A DES PILES DE FEUILLES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
21.06.1999 DE 19928367
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.04.2002 Patentblatt 2002/16 |
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Patentinhaber: E.C.H. Will GmbH |
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D-22529 Hamburg (DE) |
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Erfinder: |
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- DEUTSCHLE, Robert
D-25358 Horst (DE)
- RILITZ, Norbert
D-22851 Norderstedt (DE)
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Vertreter: Meier, Frank |
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Eisenführ, Speiser & Partner
Zippelhaus 5 20457 Hamburg 20457 Hamburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 270 943 EP-A- 0 845 431 DE-A- 3 616 470 DE-C- 942 947 US-A- 2 853 299
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EP-A- 0 773 179 DE-A- 2 942 965 DE-B- 1 230 810 DE-C- 943 772
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Wechseln von Paletten
für Bogenstapel bei ununterbrochener Förderung von Bogen zur Stapelstelle. Ferner
betrifft die Erfindung eine Trennbacke für eine derartige Vorrichtung.
[0002] Derartige Verfahren und Vorrichtungen sind aus dem Stand der Technik bekannt. Dabei
werden unter Bogen beispielsweise Einzelbogen aus Papier, Folie, Kunststoff o.dgl.
verstanden, die eine flächige Form haben. Unter dem Begriff Bogenstapel werden dabei
Ansammlungen übereinanderliegender Bogen verstanden. Unter dem Begriff Stapelstelle
wird die Stelle verstanden, an der der Bogenstapel aus den angeförderten Bogen gebildet
wird.
[0003] In der papierverarbeitenden Industrie werden an sogenannten Sammelstationen einzelne
Bogen, die z.B. von einer Schneideinrichtung durch Abschneiden von einer laufenden
Bahn gebildet wurden, fortlaufend, d.h. ununterbrochen, zu einer Stapelstelle gefördert
und dort zu Bogenlagen oder Bogenstapein übereinander gelegt. Während dieser Ansammlung
von Bogen an der Stapelstelle müssen Bogenstapel mit einer definierten Anzahl von
Bogen zur Weiterverarbeitung von der Stapelstelle wegbefördert werden. Zumeist werden
die Bogenstapel auf Paletten gebildet. Das bedeutet, daß bei dem Wegbefördern des
Bogenstapels der Bogenstapel auf der Palette bzw. zusammen mit der Palette von der
Stapelstelle entfernt wird. Aufgrund der ununterbrochenen Förderung der Bogen an die
Stapelstelle muß dabei die gefüllte Palette entfernt und eine leere Palette an die
Stapelstelle gebracht werden, ohne daß die Stapelung des Bogenstapels über Gebühr
gestört wird.
[0004] Ein bekanntes Verfahren zur Vornahme eines solchen Palettenwechsels bei ununterbrochener
Förderung von Bogen zur Stapelstelle ist aus der DE 36 16 470 C2 bekannt. Das dort
offenbarte Verfahren zeigt zugleich den nächstliegenden Stand der Technik. Bei diesen
bekannten Verfahren wird zunächst eine Anzahl von Bogen an der Stapelstelle zu einem
ersten Bogenstapel auf einer ersten Palette gestapelt. Anschließend wird ein Trennfinger
von der in Förderrichtung der Bogen hinteren Seite des Bogenstapels zwischen den ersten
Bogenstapel und die nachfolgend angeförderten Bogen eingeschoben.
[0005] Dieser Trennfinger wird nun langsamer als der erste Bogenstapel abgesenkt, so daß
sich eine Lücke zwischen den nachgeförderten, auf dem Trennfinger liegenden Bogen
und dem ersten Bogenstapel bildet. In diese Lücke wird nun eine erste Klemmbacke eingeschoben.
Anschließend wird der Trennfinger aus der Lücke herausgenommen, erneut an die Spitze
des Stapels der nachgeförderten Bogen hochgefahren und dort erneut von der hinteren
Seite zwischen die weiter nachfolgenden Bogen und den Bogenstapel auf der ersten Klemmbacke
geschoben. Nunmehr wird erneut der Trennfinger langsamer abgesenkt, als die erste
Klemmbacke mit dem darauf befindlichen Stapel, so daß sich eine weitere, zweite Lücke
zwischen der ersten Klemmbacke und den sich auf dem Trennfinger befindenden Bogen
bildet. In diese zweite Lücke wird eine zweite Klemmbacke eingeschoben. Nun wird der
sich zwischen der ersten und der zweiten Klemmbacke befindende Bogenstapel zwischen
den Klemmbacken eingeklemmt, indem die Klemmbacken aufeinanderzu bewegt werden.
[0006] Daraufhin wird die erste Palette mit dem ersten Bogenstapel unterhalb des von den
Klemmbacken eingeklemmten Bogenstapels abgesenkt, so daß sich unterhalb des von den
Klemmbacken eingeklemmten Bogenstapels eine Lücke bildet, in die ein Hilfstisch eingefahren
werden kann. Nach dem Einfahren des Hilfstisches in die Lücke wird die Palette mit
dem ersten Bogenstapel wegbefördert. Anschließend wird eine neue Palette unter dem
Hilfstisch angeordnet. Daraufhin wird der Hilfstisch wieder aus der Lücke unterhalb
des von den Klemmbacken gehaltenen Bogenstapels herausgezogen, so daß der von den
Klemmbacken gehaltene Bogenstapel auf die unterhalb des Hilfstisches angeordnete Palette
abgesenkt werden kann. Weiter anschließend wird die Klemmung des von den Klemmbacken
eingeklemmten Bogenstapels gelöst, indem der Abstand der Klemmbacken zueinander wieder
vergrößert wird. Dabei muß die obere Klemmbacke leicht angehoben werden, da die untere
Klemmbacke direkt benachbart zu der leeren Palette liegt. Anschließend kann zunächst
die untere Klemmbacke aus der Lücke zwischen der leeren Palette und dem zuvor eingeklemmten
Bogenstapel und dann die obere Klemmbacke aus der Lücke oberhalb des zuvor eingeklemmten
Bogenstapels herausgezogen werden. Anschließend beginnt der Zyklus von vorne.
[0007] Weiterhin ist aus der EP 0 77 3179 A2 eine Vorrichtung der eingangs genannten Art
bekannt, die ein Trennschwert aufweist, das von der Seite her zwischen die beiden
Bögen, zwischen denen die Lücke zu bilden ist, einfährt und den oberen Bogen im Hinterkantenbereich
abstützt, bis ein Hilfsstapelträger seine eingeschobene Position erreicht hat. Dabei
wirkt das Trennschwert mit einer Halteeinrichtung, wie z.B. einem Trennkeil, in der
Weise zusammen, dass Letzterer das Trennschwert und den oberen Bogen im Hinderkantenbereicht
ansaugend von unten festhält, bis der Hilfsstapelträger eingefahren ist. Eine ähnliche
Vorrichtung findet sich in der US 2,853,299, bei der jedoch im Unterschied zum vorgenannten
Stand der Technik kein Trennschwert vorgesehen ist, sondern der Trennkeil selbst zum
Bilden der Lücke zwischen den beiden Bögen verwendet wird.
[0008] Die aus dem Stand der Technik bekannten Verfahren und Anlagen erreichen zwar den
gewünschten Zweck des Palettenwechsels, jedoch ist zur Erreichung dieses Zieles ein
relativ hoher konstruktiver Aufwand von Nöten. Aufgabe der vorliegenden Erfindung
ist es daher, eine weniger aufwendige Vorrichtung zu schaffen.
[0009] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren gemäß Anspruch 1 bzw. durch eine Vorrichtung
gemäß Anspruch 11 oder eine Trennbacke gemäß Anpruch 12 gelöst.
[0010] Die Vorteile der Erfindung liegen insbesondere darin, daß aufgrund der Erfindung
eine Einklemmung eines Stapels von Bogen nicht mehr notwendig ist. Vielmehr wird aufgrund
der Erfindung der Bogen an die Trennbacke angesaugt, so daß keine Krafteinwirkung
auf den Bogenstapel bzw. auf die einzelnen Bogen in Stapelrichtung notwendig ist.
Darüber hinaus werden dank der Erfindung die Klemmbacken überflüssig, was eine erhebliche
Vereinfachung des Verfahrens und auch der nach einem solchen Verfahren arbeitenden
Vorrichtung darstellt.
[0011] Die Erfindung nutzt eine spezielle Eigenschaft eines Bogenstapels aus, der aufgrund
der Präzision heutiger Schneidevorrichtungen an seinen Seitenflächen praktisch eine
geschlossene, nahezu glatte Oberfläche bildet. Diese Tatsache ermöglicht es, einen
solchen Bogenstapel von der Seite her anzusaugen.
[0012] Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens zeichnet sich dadurch
aus, daß bei dem Verfahren gemäß Anspruch 1 das Erzeugen der Lücke zwischen dem ersten
Bogenstapel und den nachfolgenden Bogen erwirkt wird, indem der Trennfinger langsamer
entgegen der Stapelrichtung des ersten
[0013] Bogenstapels abgesenkt wird als der erste Bogenstapel selbst. Auf diese Weise wird
auf einfache Weise die Lücke erzeugt.
[0014] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens weist den
Schritt auf, das gleichzeitig mit oder nach dem Einbringen der Trennbacke in die von
dem Trennfinger erzeugte Lücke der Trennfinger aus der Lücke genommen wird. Diese
Ausführungsform ermöglicht es beispielsweise, dass der Trennfinger nicht in einer
Ausnehmung in der Trennbacke geführt werden muss. Alternativ ist es jedoch möglich,
den Trennfinger in einer Ausnehmung der Trennbacke zu führen, so dass die Trennbacke
in die Lücke geschoben werden kann, während sich auch der Trennfinger noch in der
Lücke befindet.
[0015] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus,
dass in der Trennbacke den nachfolgenden Bogen zugewandte Öffnungen vorgesehen sind,
durch die die nachfolgenden Bogen angesaugt werden, indem durch diese Öffnungen Gas,
bevorzugt Luft, angesaugt wird. Bei dieser Ausführungsform kann die Trennbacke beispielsweise
als Hohlkörper ausgeführt werden, in welchem Hohlkörper ein Vakuum erzeugt wird. Der
Hohlkörper ist dann neben den Öffnungen in seiner Wandung auch noch mit Öffnungen
versehen, durch die der Hohlkörper an die Saugseite eines Gebläses oder eine andere
Unterdruckquelle anschließbar ist.
[0016] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform saugt die Trennbacke den untersten
Bogen an seiner Unterseite an. Somit wird dieser Boden zusätzlich fixiert.
[0017] Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass bei einem bereits im Wirkbereich der
Trennbacke aus nachfolgenden Bogen gebildeten Anfang eines neuen Stapels der Rücken
dieses neuen Stapels von der Trennbacke angesaugt wird. Darüber hinaus kann das Ansaugen
des Rückens des neuen Stapels auch kummulativ zu dem Ansaugen der Unterseite im Bereich
des Rückens des neuen Stapels vorgesehen werden. Letztere Ausführungsform verspricht
eine zusätzliche und maximale Fixierung des neuen Stapels an der derart arbeitenden
Trennbacke. Die Trennbacke ist dabei vorzugsweise als Winkel ausgebildet. Dabei weist
die Trennbacke zwei vorzugsweise rechtwinklig angeordnete Oberflächen auf, die jeweils
Öffnungen aufweisen, durch die ein Unterdruck im Bereich dieser Oberflächen erzeugt
wird. Die eine Oberfläche ist dabei parallel zur Ebene der Bogen angeordnet, während
die andere Oberfläche parallel zum Rücken des neuen Stapels angeordnet ist. Somit
wird mit Hilfe einer solchen rechtwinkligen Trennbacke eine maximal große Kontaktfläche
von Trennbacke und Rücken bzw. von Trennbacke und Unterseite im Bereich des Rückens
des neuen Stapels erzielt.
[0018] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens zeichnet
sich dadurch aus, daß während des Einbringens des Hilfstisches mindestens ein auf
seiner Oberfläche angeordnetes Band derart aktiviert wird, daß die Relativgeschwindigkeit
zwischen dem Band und dem untersten Bogen der nachfolgenden Bogen im wesentlichen
gleich Null ist. Auf diese Weise werden auch beim Einbringen des Hilfstisches in die
durch die erfindungsgemäße Trennbacke gebildete Lücke Markierungen an der Unterseite
des neuen Stapels bzw. an der Unterseite des untersten Bogens der nachgeförderten
Bogen vermieden.
[0019] Eine besonders vorteilhafte und besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
zeichnet sich dadurch aus, daß während des Einbringens des Hilfstisches Gas, bevorzugt
Luft, gegen die Unterseite des Bandes geblasen wird. Auf diese Weise wird die Reibung
zwischen dem Hilfstisch und dem Band verringert. Besonders bevorzugt ist es dabei,
wenn das an der Oberfläche des Hilfstisches angeordnete Band zur Vermeidung einer
Relativgeschwindigkeit von Hilfstischoberfläche und unterstem nachfolgenden Bogen
als Tuch ausgebildet ist.
[0020] Weitere bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0021] Eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens und eine Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Vorrichtung wird nun anhand der Zeichnung erklärt.
[0022] Die Zeichnung zeigt:
- Fig. 1 bis 10
- eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verfahrens in Form von zehn schematischen
Momentanaufnahmen der das erfindungsgemäße Verfahren ausführenden erfindungsgemäßen
Vorrichtung.
[0023] Die Fig. 1 zeigt schematisch eine Vorrichtung 1 zum Wechseln von Paletten für Bogenstapel
bei ununterbrochener Förderung von Bogen zur Stapelstelle. Die Vorrichtung 1 weist
ein Zuförderband 2 auf. Auf dem Zuförderband 2 werden Bogen 4 zu einer Stapelstelle
6 gefördert. Die Stapelstelle 6 wird in Förderrichtung begrenzt durch einen als Anschlag
für die zur Stapelstelle 6 geförderten Bogen dienenden Frontanrichter 8. Dem Frontanrichter
8 gegenüberliegend wird die Stapelstelle 6 durch einen schematisch dargestellten,
wandartigen hinteren Anrichter 10 begrenzt. Der Frontanrichter 8 und der hintere Anrichter
10 verlaufen vertikal. Das Zuförderband 2 verläuft horizontal. Nach unten wird die
Stapelstelle 6 durch eine horizontal angeordnete Palette 12 begrenzt. Die Palette
12 ist - wie durch den Pfeil 14 angedeutet - nach unten absenkbar, um zu ermögüchen,
daß die Oberkante 16 aus bereits auf der Palette 12 gestapelten Bogen 4 stets in der
gleichen Höhe verbleibt, d.h. relativ zur Förderebene des Zuförderbandes 2 unverändert
bleibt. Die zur Absenkung der Palette 12 erforderlichen Absenkmittel sind in der Zeichnung
nicht dargestellt.
[0024] Der Frontanrichter 8 weist Durchbohrungen 18 auf. Die Durchbohrungen 18 verbinden
die Vorderseite 20 des Frontanrichters 8 mit einer Rückseite 22 des Frontanrichters
8. An der Rückseite 22 ist um den Bereich herum, in welchem die Durchbohrungen 18
münden ein Hohlraum 24 vorgesehen. In dem Hohlraum 24 ist durch nicht dargestellte
Pumpmittel ein Unterdruck erzeugbar.
[0025] Der hintere Anrichter 10 weist in den in den Fig. dargestellten Seitenansichten nicht
sichtbare Ausnehmungen auf, durch die ein Trennfinger 26 und eine Trennbacke 28 in
den Bereich des bereits auf der Palette 12 gestapelten Bogenstapels 30 gelangen können.
[0026] Der Trennfinger 26 wird mit Hilfe eines schematisch angedeuteten Antriebes 32 bewegt.
Der Trennfinger 26 kann sowohl in der durch den Pfeil 14 angedeuteten Richtung nach
unten, als auch in der entgegengesetzten Richtung, als auch in Richtung auf den Bogenstapel
30 zu verfahren werden. Der Trennfinger 26 kann unabhängig von allen anderen Teilen
der Vorrichtung 1 bewegt werden. Der Trennfinger 26 weist eine Grundplatte 34 auf,
die in der in der Fig. 1 dargestellten Grundstellung des Trennfingers 26 parallel
zu dem hinteren Anrichter 10 verläuft. An dem dem Zuförderband 2 zugewandten Ende
36 der Grundplatte 34 des Trennfingers 26 ist senkrecht zur Grundplatte 34 eine den
eigentlichen Trennfinger 26 bildende Trennplatte 38 angebracht. In diesem Zusammenhang
sei darauf hingewiesen, daß der in den Fig. dargestellte Abstand der Bogen 4 an der
Stapelstelle 6 bzw. in dem Bogenstapel 30 nur der Erleichterung des Verständnisses
der Zeichnung dient. Selbstverständlich ist in Wirklichkeit der Abstand der Bogen
4 untereinander gleich 0.
[0027] Die Trennbacke 28 ist ebenso wie der Trennfinger 26 als Winkel ausgebildet. Auch
die Trennbacke 28 weist eine parallel zum hinteren Anrichter 10 verlaufende Grundplatte
40 auf. An der Grundplatte 40 ist an dem dem Zuförderband 2 abgewandten Ende eine
Nase 42 angeordnet. Die Nase 42 verläuft zunächst von der Grundplatte 40 ausgehend
senkrecht zur Grundplatte 40, wobei die Nase 42 an ihrem vorderen Ende abgerundet
ist. In dem senkrecht zur Grundplatte 40 verlaufenden Abschnitt der Nase 42 sind Durchbohrungen
46 in der Wandung 48 der Nase 42 vorgesehen. Diese Durchbohrungen 46 in der Wandung
48 der Nase 42 verbinden die Oberfläche 44 der Nase 42 mit einem Hohlraum 50 innerhalb
der Trennbacke 28. In diesem Hohlraum 50 ist ein Unterdruck erzeugbar, so daß durch
die Öffnungen 46 in der Wandung 48 Luft aus dem Außenraum in den Hohlraum 50 eingesaugt
wird. Darüber hinaus ist in dem Hohlraum 50 ein Überdruck erzeugbar, so daß durch
die Bohrungen 46 in der Wandung 48 der Nase 42 Luft nach außen ausgeblasen wird. Der
Unterdruck bzw. der Überdruck in dem Hohlraum 50 wird durch nicht dargestellte Pumpmittel
zur Verfügung gestellt.
[0028] Hinter der Grundplatte 40 der Trennbacke 28 ist ein zweiter Hohlraum 52 vorgesehen.
Der zweite Hohlraum 52 läßt sich auch unter Unterdruck setzen. Dieser Unterdruck kann
durch die gleichen Pumpmittel bewerkstelligt werden, die auch den Unterdruck in dem
Hohlraum 50 zur Verfügung stellen. Mit Hilfe des Unterdruckes in dem Hohlraum 52 läßt
sich an der Oberfläche 54 der Grundplatte 40 der Trennbacke 28 Unterdruck erzeugen,
indem durch Durchbohrungen 56 in der Grundplatte 40 der Trennbacke 28 Luft aus dem
Außenraum in den Hohlraum 52 eingesaugt wird.
[0029] Weiterhin zeigt die Fig. 1 einen schematisch dargestellten Hilfstisch 58. Der Hilfstisch
58 verläuft parallel zum Zuförderband 2. Auf dem Hilfstisch 58 ist ein schematisch
dargestelltes Tuch 60 bewegbar angebracht. Der Hilfstisch 58 läßt sich in der durch
den Pfeil 62 angedeuteten Richtung parallel zu den in dem Bogenstapel 30 gestapelten
Bogen 4 verfahren. Gleichzeitig mit dem Verfahren des Hilfstisches 58 in Richtung
des Pfeiles 62 läßt sich das Tuch mit entgegengesetzter, betragsmäßig jedoch gleicher
Geschwindigkeit in Richtung des Pfeiles 64 auf dem Hilfstisch 58 verfahren. Die Kombination
aus Hilfstisch 58 und Tuch 60 läßt sich somit derart bewegen, daß ein Punkt x auf
dem Tuch 60 während des Verfahrens des Hilfstisches 58 raumfest bleibt. Weitere Funktionen
des Hilfstisches 58 werden mit Bezug auf die folgenden Fig. beschrieben.
[0030] Die Fig. 1 zeigt den Grundzustand der Vorrichtung 1 bzw. des erfindungsgemäßen Verfahrens.
In diesem Grundzustand wird zunächst gesteuert von einer nicht dargestellten Steuereinrichtung
eine vorgegebene Anzahl von Bogen 4 zu einem Bogenstapel 30 auf der Palette 12 gestapelt.
Dies geschieht, indem ein unterbrochener Strom von Bogen 4 mit Hilfe des Zuförderbandes
2 zur Stapelstelle 6 gegen den Frontanrichter 8 gefördert wird. Gleichzeitig wird
die Palette 12 durch nicht dargestellte Absenkmittel abgesenkt, um die Vorderkante
16 relativ zur Förderebene des Zuförderbandes 2 unverändert zu lassen. Dabei befinden
sich der Trennfinger 26, die Trennbacke 28 und der Hilfstisch 58 in den in der Fig.
1 dargestellten Positionen. Sowohl in dem Hohlraum 50 als auch in dem Hohlraum 52
befindet sich weder ein Unter- noch ein Überdruck. In der in der Fig. 1 dargestellten
Ausführungsform ist in dem Hohlraum 24 des Frontanrichters 8 ebenfalls kein Unterdruck
erzeugt.
[0031] Nachdem von einem nicht dargestellten Sensor- oder Zählmittel festgestellt wurde,
daß eine genügende Anzahl von Bogen auf dem Bogenstapel 30 an der Stapelstelle 6 auf
der Palette 12 gestapelt wurde, wird der Trennfinger 26 von der in Förderrichtung
des Zuförderbandes 2 hinteren Seite in den Strom der zugeförderten Bogen 4 geschoben.
Der Trennfinger 26 begrenzt somit gemäß Fig. 2 den fertigen ersten Bogenstapel 30
nach oben und trennt die nachfolgenden Bogen 4 von dem fertigen ersten Bogenstapel
30. Unmittelbar nach dem Einführen des Trennfingers 26 zwischen dem fertigen ersten
Bogenstapel 30 und den weiter nachfolgenden Bogen 4 wird der Trennfinger 26 parallel
zum Absenken der Palette 12 (Pfeil 14), wie durch den Pfeil 66 angedeutet, abgesenkt.
Wie durch die verschiedenen Längen der Pfeile 14 bzw. 66 weiterhin angedeutet ist,
geschieht das Absenken des Trennfingers 26 jedoch langsamer als das Absenken der Palette
12. Alle übrigen Bestandteile der Vorrichtung 1 sind gegenüber ihrem in Fig. 1 dargestellten
Zustand unverändert. Durch das schnellere Absenken der Palette 12 gegenüber dem Absenken
des Trennfingers 26 bildet sich eine in der Fig. 3 dargestellte Lücke 68 zwischen
dem ersten Bogenstapel 30 und den weiter von dem Zuförderband 2 nachgeförderten Bogen
4, die zur Stapelstelle 6 gelangen. In die so gebildete Lücke 68 zwischen dem Bogenstapel
30 und den nachfolgenden Bogen 4 wird die Trennbacke 28 eingeschoben. Dabei gelangt
die Trennbacke 28 mit ihrer Grundplatte 40 in Kontakt mit dem Rücken 70 des sich inzwischen
aufgestapelten neuen Stapels aus Bogen 4, die von dem Trennfinger 26 gegenüber dem
Bogenstapel 30 zurückgehalten wurden. Die Oberseite 44 der Nase 42 gelangt dabei mit
der Unterseite 72 des untersten der Bogen 4 oberhalb des Trennfingers 26 in Kontakt.
Gleichzeitig mit dem Einschieben der Trennbacke 28 in die Lücke 68 oder unmittelbar
danach wird der Trennfinger 26 aus der Lücke 68 herausgezogen, so daß sich der in
der Fig. 4 dargestellte Zustand ergibt. Gleichzeitig mit dem Einschieben der Trennbacke
28 in die Lücke 68 wird die Trennbacke 28 parallel zum Absenken des Trennfingers 26
gemäß dem Pfeil 66 ebenfalls abgesenkt (siehe Pfeil 74). Alle übrigen Bestandteile
der Vorrichtung 1 sind weiterhin in einem unveränderten Zustand.
[0032] Noch während oder unmittelbar nach dem Herausziehen des Trennfingers 26 aus der Lücke
68 wird sowohl in dem Hohlraum 50 als auch in dem Hohlraum 52 der Trennbacke 28 ein
Unterdruck erzeugt. Mit Hilfe dieses Unterdruckes wird durch die Öffnungen 56 in der
Grundplatte 40 der Trennbacke 28 Luft in den Hohlraum 52 eingesaugt. Durch dieses
Einsaugen von Luft durch die Öffnungen 56 wird an der Oberfläche 54 der Grundplatte
40 ein Unterdruck erzeugt, welcher etwaige noch zwischen den Bogen befindliche Luft
absaugt und den Rücken 70 des neuen Stapels 76 aus nachgeförderten Bogen 4 an der
Grundplatte 40 fixiert.
[0033] Durch den Unterdruck in dem Hohlraum 50 der Trennbacke 28 wird Luft durch die Öffnungen
46 in der Wandung 48 der Nase 42 der Trennbacke 28 in den Hohlraum 50 eingesogen,
die die Unterseite 72 des untersten Bogens 4 des neuen Bogenstapels 76 an der Oberfläche
44 der Nase 42 an der Trennbacke 28 fixiert.
[0034] Gleichzeitig mit dem Erzeugen von Unterdrücken in den Hohlräumen 50 und 52 wird auch
in dem Hohlraum 24 des Frontanrichters 8 ein Unterdruck erzeugt. Somit wird Luft durch
die Durchbohrungen 18 in dem Fronteinrichter 8 in den Hohlraum 24 eingesogen. Somit
entsteht an der Vorderseite 20 des Frontanrichters 8 im Bereich der Durchbohrungen
18 ebenfalls ein Unterdruck. Mit Hilfe dieses Unterdruckes wird Luft zwischen den
Bogen abgesaugt und die in Förderrichtung des Zuförderbandes 2 vorne liegenden Enden
der Bogen 4 gegen den Frontanrichter 8 gezogen und so ein Absinken der vorderen Enden
78 auf den ersten Bogenstapel 30 verhindert.
[0035] Gleichzeitig mit dem vorstehend beschriebenen Fixieren des neuen Stapels 76 an der
Trennbacke 28 wird der Trennfinger 26 zusammen mit dem ersten Bogenstapel 30 auf der
Palette 12 nach unten gemäß dem Pfeil 14 verfahren. Somit gelangt der Trennfinger
26 zunächst in die in der Fig. 5 und anschließend in die in der Fig. 6 dargestellte
Position unterhalb der Ebene des Hilfstisches 58.
[0036] In der Fig. 6 ist ein weiterer Verfahrensschritt dargestellt. Indem die Palette 12
mit einer relativ zu der Absenkgeschwindigkeit der Trennbacke 28 höheren Absenkgeschwindigkeit
(Pfeil 14) abgesenkt wurde, wurde die Lücke 68 zwischen dem neuen Stapel 76 und dem
ersten Bogenstapel 30 weiter vergrößert. In die nun weiter vergrößerte Lücke 68 wird
bei unverändert aufrecht erhaltenen Unterdrücken in den Hohlräumen 50, 52 und 24 der
Hilfstisch 58 gemäß Pfeil 80 hineingefahren. Dabei sorgt vor allem der Unterdruck
in dem Hohlraum 24 dafür, daß die Unterseite 72 des untersten Bogens 4 des neuen Stapels
76 nicht auf den Hilfstisch 58 bzw. auf das auf dem Hilfstisch entgegen der Bewegungsrichtung
80 rückwärtslaufende Tuch 60 fällt. Sollte die Unterseite 72 dennoch in Berührung
mit dem Tuch 60 kommen, so wird durch die betragsmäßig mit gleicher Geschwindigkeitskomponente
wie der Hilfstisch 58 (Pfeil 80) rückwärts gerichtete Bewegung des Tuches 60 (siehe
Pfeil 64 in der Fig. 1) eine Relativbewegung zwischen der Unterseite 72 und dem Tuch
60 vermieden. Somit kann es zu keinen Markierungen auf der Unteseite 72 des Bogens
4 durch das Tuch 60 kommen. Ein leichtes und ruckfreies Gleiten des Tuches 60 auf
dem Hilfstisch 58 wird durch einen Luftfilm gewährleistet, der durch aus Öffnungen
des Hilfstisches 58 austretende Durckluft erzeugt wird. Das Ausblasen der Luft aus
dem Hilfstisch 58 ist durch die Pfeile 82 angedeutet. Schließlich gelangt der Hilfstisch
58 in die in der Fig. 7 dargestellte Position. Gleichzeitig mit dem Einfahren des
Hilfstisches 58 in die vergrößerte Lücke 68 wird der Hilfstisch 58 gemäß Pfeil 84
parallel mit der Trennbacke 28 abgesenkt, so daß weiterhin gewährleistet ist, daß
die Oberkante 16 der gestapelten Bogen gegenüber dem Zuförderband 2 unverändert bleibt.
[0037] Anschließend wird der vollständige erste Bogenstapel 30 mitsamt der Palette 12 wegbefördert.
Gleichzeitig mit dem weiterhin kontinuierlich verlaufenden Absenken der Trennbacke
28 und des Hilfstisches 58, um die Oberkante 16 des neuen Stapels 76 unverändert gegenüber
dem Zuförderband 2 zu halten, wird eine neue Palette 86 von unten an den Hilfstisch
58 herangebracht. Zuvor wurde bereits der Unterdruck in dem Hohlraum 24 des Frontanrichters
8 aufgehoben, um ein weiteres Absenken des neuen Stapels 76 nicht zu behindern. In
der dargestellten Ausführungsform wird gemäß Fig. 8 das Ausblasen von Luft aus dem
Hilfstisch 58 zu diesem Zeitpunkt gestoppt. Alternativ kann jedoch das Ausblasen von
Luft aus dem Hilfstisch 58 weiter fortgesetzt werden, bis der Hilfstisch 58 aus der
in der Fig. 8 dargestellten Position in seine in der Fig. 9 dargestellte Position
zurückgezogen wurde. Dieses Zurückziehen des Hilfstisches 58 verläuft entsprechend
dem Hineinschieben des Hilfstisches 58. Auch bei einem Herausziehen des Hilfstisches
58 wird das Tuch 60 so auf dem Hilfstisch 58 abgewickelt, daß keine Relativbewegung
zwischen der Unterseite 72 des untersten Bogens 4 aus dem neuen Stapel 76 und dem
Tuch 60 entsteht.
[0038] Die Fig. 9 zeigt den nächsten Schritt, bei dem die neue Palette 36 an die von dem
Hilfstisch 58 verlassene Position gemäß Fig. 8 gebracht wird. Das bedeutet, daß der
Abstand zwischen der Unterseite 72 des untersten Bogens 4 aus dem neuen Stapel 76
und der neuen Palette 86 auf ein Minimum verringert wird. Gleichzeitig mit dem Heranfahren
der neuen Palette 86 an den neuen Stapel 76 wird gemäß dem Pfeil 88 in der Fig. 9
die Trennbacke 28 aus der Lücke 68 zwischen dem neuen Stapel 76 und der neuen Palette
86 herausgezogen und der Stapel 76 auf dieser abgelegt, wie es in Fig. 10 dargestellt
ist. Um dieses Herausziehen der Trennbacke 28 aus der Lücke 68 zu erleichtern, wird
gemäß den Pfeilen 90 Luft durch die Öffnungen 46 in der Trennbacke 28 durch Erzeugung
eines Überdruckes in dem Hohlraum 50 der Trennbacke 28 gegen die Unterseite 72 des
untersten Bogens 4 des neuen Stapels 76 geblasen. Auf diese Weise kommt es zu einer
möglichst geringen Reibung zwischen der Unterseite 72 des untersten Bogens 4 des neuen
Stapels 76 und der Oberseite 44 der Trennbacke 28. Dies vermeidet Markierungen auf
der Unterseite 72.
[0039] Nachdem die Trennbacke 28 gemäß Pfeil 92 und der Trennfinger 26 gemäß Pfeil 94 in
ihre in der Fig. 1 dargestellten Grundpositionen zurückgefahren wurden, beginnt ein
neuer Zyklus.
1. Verfahren zum Wechseln von Paletten (12, 86) für Bogenstapel (30, 76) bei ununterbrochener
Förderung von Bogen (4) zur Stapelstelle (6), mit den Schritten:
- eine vorgebbare Anzahl von Bogen (4) wird an der Stapelstelle (6) zu einem ersten
Bogenstapel (30) auf einer ersten Palette (12) gestapelt;
- ein Trennfinger (26) wird von der in Förderrichtung hinteren Seite zwischen den
ersten Bogenstapel (30) und die nachfolgenden Bogen (4) verbracht;
- mit Hilfe des Trennfingers (26) wird eine Lücke (68) zwischen dem ersten Bogenstapel
(30) und den nachfolgenden Bogen (4) erzeugt;
- eine winkelförmige Trennbacke (28) wird an den Rücken der nachfolgenden Bogen und
in die von dem Trennfinger (26) erzeugte Lücke (68) zwischen dem ersten Bogenstapel
(30) und den nachfolgenden Bogen (4) verbracht, wobei die Trennbacke eine dem Rücken
(70) eines Stapels (76) aus in den Wirkbereich der Trennbacke (28) geförderten Bogen
(4) zugeordnete Oberfläche (54) aufweist, an der ein Unterdruck erzeugbar ist;
- die nachfolgenden Bogen (4) werden an die Trennbacke (28) gesaugt;
- die Lücke (68) zwischen dem ersten Bogenstapel (30) und den nachfolgenden, von der
Trennbacke (28) gehaltenen Bogen (4) wird vergrößert;
- in die vergrößerte Lücke (68) wird ein Hilfstisch (58) verbracht;
- die erste Palette (12) mit dem ersten Bogenstapel (30) wird unter dem Hilfstisch
(58) wegbefördert;
- eine zweite, leere Palette (86) wird unter den Hilfstisch (58) verbracht;
- der Hilfstisch (58) wird wegbefördert;
- das Ansaugen der nachfolgenden Bogen (4) an die Trennbacke (28) wird gestoppt;
- die Trennbacke (28) wird aus der Lücke (68) genommen.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
wobei das Erzeugen der Lücke (68) zwischen dem ersten Bogenstapel (30) und den nachfolgenden
Bogen (4) erzeugt wird, indem der Trennfinger (26) langsamer abgesenkt wird, als der
erste Bogenstapel (30).
3. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, mit dem Schritt:
- gleichzeitig mit oder nach dem Einbringen der Trennbacke (28) in die von dem Trennfinger
(26) erzeugte Lücke (68) wird der Trennfinger (26) aus der Lücke (68) genommen.
4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei die nachfolgenden Bogen (4) angesaugt werden, indem durch den Bogen (4) zugewandte
Öffnungen (46, 56) in der Trennbacke Gas angesaugt wird.
5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei die Trennbacke (28) die nachfolgenden Bogen (4) an deren Unterseite (72) ansaugt.
6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei die Trennbacke (28) die nachfolgenden Bogen (4) erst dann ansaugt, wenn bereits
mehrere nachfolgende Bogen (4) in den Wirkbereich der Trennbacke (28) gefördert wurden.
7. Verfahren nach Anspruch 6,
wobei in dem Wirkbereich der Trennbacke (28) aus den nachfolgenden Bogen (4) der Anfang
eines neuen Stapels (76) gebildet wird, und wobei dessen Rücken (70) von der Trennbacke
(28) angesaugt wird.
8. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei die nachfolgenden Bogen (4) von einem Frontanrichter (8) angesaugt werden, sobald
sie den Anfang eines neuen Stapels (76) bilden.
9. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei während des Einbringens des Hilfstisches (58) mindestens ein auf seiner Oberfläche
angeordnetes Band (60) derart aktiviert wird, daß die Relativgeschwindigkeit zwischen
dem Band (60) und der Unterseite (72) des untersten nachfolgenden Bogens (4) im wesentlichen
gleich Null ist.
10. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
wobei während des Einbringens des Hilfstisches (58) mit Hilfe des Hilfstisches (58)
Gas gegen die Unterseite (72) des Bandes (60) geblasen wird.
11. Vorrichtung zum Wechseln von Paletten (12, 86) für Bogenstapel (30, 76) bei ununterbrochener
Förderung von Bogen (4) zur Stapelstelle (6), mit einer an der Stapelstelle (6) angeordneten,
absenkbaren Ablageplattform (12, 86),
mit einem Trennfinger (26), welcher zwischen einem eine vorgebbare Anzahl von Bogen
(4) enthaltenden ersten Bogenstapel (30) und nachfolgenden Bogen (4) einbringbar ist,
wobei der Trennfinger (26) zur Erzeugung einer Lücke (68) zwischen dem ersten Bogenstapel
(30) und den nachfolgenden Bogen (4) langsamer absenkbar ist als die Ablageplattform
(12, 86),
mit einer Trennbacke (28), die in die von dem Trennfinger (26) zwischen dem ersten
Bogenstapel (30) und den nachfolgenden Bogen (4) erzeugte Lücke (68) einbringbar ist,
wobei mit Hilfe der Trennbacke (28) die von dem Trennfinger (26) zwischen dem ersten
Bogenstapel (30) und den nachfolgenden Bogen (4) erzeugte Lücke (68) vergrößerbar
ist,
mit einem Hilfstisch (58), welcher in die vergrößerte Lücke (68) einbringbar ist,
wobei die Trennbacke Saugmittel (46, 50, 52, 56) aufweist, mit deren Hilfe mindestens
einer der nachfolgenden Bogen (4) ansaugbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Trennbacke (28) winkelförmig ausgebildet ist, wobei die Trennbacke eine dem Rücken
(70) eines Stapels (76) aus in den Wirkbereich der Trennbacke (28) geförderten Bogen
(4) zugeordnete Oberfläche (54) aufweist, an der ein Unterdruck erzeugbar ist.
12. Trennbacke für eine Vorrichtung (1) zum Wechseln von Paletten (12, 86) für Bogenstapel
(30, 76) bei ununterbrochener Förderung von Bogen (4) zur Stapelstelle (6),
gekennzeichnet durch Öffnungen (46, 56), mit deren Hilfe in der Umgebung der Trennbacke (28) ein Unterdruck
erzeugbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Trennbacke (28) winkelförmig ausgebildet ist, wobei die Trennbacke eine dem Rücken
(70) eines Stapels (76) aus in den Wirkbereich der Trennbacke (28) geförderten Bogen
(4) zugeordnete Oberfläche (54) aufweist, an der der Unterdruck erzeugbar ist.
13. Trennbacke nach Anspruch 12,
wobei die Trennbacke (28) eine der Unterseite (72) von in den Wirkbereich der Trennbacke
(28) geförderten Bogen (4) zugeordnete Oberfläche (44) aufweist, an der der Unterdruck
erzeugbar ist.
14. Trennbacke nach einem der Ansprüche 12 oder 13,
wobei durch die Öffnungen (46, 56) Gas zur Erzeugung des Unterdruckes einsaugbar ist.
15. Trennbacke nach einem der Ansprüche 12 bis 14,
wobei durch die Öffnungen (46) Gas zur Erzeugung eines Überdruckes an der Oberfläche
(44) der Trennbacke (28) ausblasbar ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 11,
wobei der Hilfstisch (58) Öffnungen aufweist, durch die Gas zur Erzeugung eines Überdruckes
in der Umgebung des Hilfstisches (58) ausblasbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die den auf den Hilfstisch (58) geförderten Bogen (4) zugewandte Oberfläche
des Hilfstisches (58) aus einem im wesentlichen gasundurchlässigen Tuch (60) gebildet
ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16,
wobei das Tuch (60) derart relativ zum Hilfstisch (58) bewegbar ist, dass bei dem
Einschieben des Hilfstisches (58) unter einen Bogenstapel (76) die Relativgeschwindigkeit
zwischen der Unterseite (72) des Bogenstapels (76) und dem Tuch (60) im wesentlichen
gleich Null ist.
1. Method for exchanging pallets (12, 86) for stacks of sheets (30, 76) during the continuous
conveyance of sheets (4) to the stacking point (6), comprising the steps:
- a pre-determined number of sheets (4) is stacked onto a first pallet (12) at the
stacking point (6) for a first stack of sheets (30);
- a separating finger (26) is moved from the rear side in the conveying direction
between the first stack of sheets (30) and the subsequent sheets (4);
- a gap (68) is created by means of the separating finger (26) between the first stack
of sheets (30) and the subsequent sheets (4);
- an angular separating jaw (28) is moved to the trailing edge of the subsequent sheets
and into the gap (68) created by the separating finger (26) between the first stack
of sheets (30) and the subsequent sheets (4), the separating jaw comprising a surface
(54) associated with the trailing edge (70) of a stack (76) made up of sheets (4)
conveyed into the working area of the separating jaw (28) and at which a vacuum may
be created;
- the subsequent sheets (4) are sucked against the separating jaw (28);
- the gap (68) between the first stack of sheets (30) and the subsequent sheets (4)
held by the separating jaw (28) is enlarged;
- an auxiliary table (58) is moved into the enlarged gap (68);
- the first pallet (12) with the first stack of sheets (30) is conveyed away from
under the auxiliary table (58);
- a second empty pallet (86) is moved under the auxiliary table (58) ;
- the auxiliary table (58) is conveyed away;
- the suction of the subsequent sheets (4) against the separating jaw (28) is halted;
- the separating jaw (28) is taken out of the gap (68).
2. Method according to claim 1, the gap (68) between the first stack of sheets (30) and
the subsequent sheets (4) being created by the separating finger (26) being lowered
more slowly than the first stack of sheets (30).
3. Method according to any one of the preceding claims, comprising the step:
- simultaneously with, or after, the insertion of the separating jaw (28) into the
gap (68) created by the separating finger (26), the separating finger (26) is taken
out of the gap (68).
4. Method according to any one of the preceding claims, the subsequent sheets (4) being
sucked in by gas being sucked in through apertures (46, 56) in the separating jaw
facing the sheets (4).
5. Method according to any one of the preceding claims, the separating jaw (28) sucking
in the subsequent sheets (4) on their underside (72).
6. Method according to any one of the preceding claims, the separating jaw (28) only
sucking in the subsequent sheets (4) when a plurality of subsequent sheets (4) have
already been conveyed into the working area of the separating jaw (28).
7. Method according to claim 6, in the working area of the separating jaw (28) the start
of a new stack (76) being formed from the subsequent sheets (4) and their trailing
edge (70) being sucked in by the separating jaw (28).
8. Method according to any one of the preceding claims, the subsequent sheets (4) being
sucked in by a front aligning member (8), as soon as they form the start of a new
stack (76).
9. Method according to any one of the preceding claims, during the insertion of the auxiliary
table (58) at least one belt (60) arranged on its surface being activated such that
the relative speed between the belt (60) and the underside (72) of the lowest subsequent
sheet (4) is substantially equal to zero.
10. Method according to any one of the preceding claims, during the insertion of the auxiliary
table (58), gas being blown against the underside (72) of the belt (60) by means of
the auxiliary table (58).
11. Device for exchanging pallets (12, 86) for stacks of sheets (30, 76) during the continuous
conveyance of sheets (4) to the stacking point (6) with a lowerable stacking platform
(12, 86) arranged at the stacking point (6),
with a separating finger (26) which may be inserted between a first stack of sheets
(30) containing a pre-determined number of sheets (4) and subsequent sheets (4), the
separating finger (26) being able to be lowered more slowly than the stacking platform
(12, 86) to create a gap (68) between the first stack of sheets (30) and the subsequent
sheets (4),
with a separating jaw (28) which may be inserted into the gap (68) created by the
separating finger (26) between the first stack of sheets (30) and the subsequent sheets
(4), the gap (68) created by the separating finger (26) between the first stack of
sheets (30) and the subsequent sheets (4) being able to be enlarged by means of the
separating jaw (28), with an auxiliary table (58) which may be inserted into the enlarged
gap (68),
the separating jaw comprising suction means (46, 50, 52, 56) by means of which at
least one of the subsequent sheets (4) may be sucked in,
characterised in that the separating jaw (28) is of angular construction, the separating jaw comprising
a surface (54) associated with the trailing edge (70) of a stack (76) made up of sheets
(4) conveyed into the working area of the separating jaw (28) and at which a vacuum
may be created.
12. Separating jaw for a device (1) for exchanging pallets (12, 86) for stacks of sheets
(30, 76) during the continuous conveyance of sheets (4) to the stacking point (6),
characterised by apertures (46, 56) by means of which a vacuum may be created in the vicinity of the
separating jaw (28),
characterised in that the separating jaw (28) is of angular construction, the separating jaw comprising
a surface (54) associated with the trailing edge (70) of a stack (76) made up of sheets
(4) conveyed into the working area of the separating jaw (28) and at which the vacuum
may be created.
13. Separating jaw according to claim 12, the separating jaw (28) comprising a surface
(44) associated with the underside (72) of sheets (4) conveyed into the working area
of the separating jaw (28) and at which the vacuum may be created.
14. Separating jaw according to either claim 12 or 13, gas being able to be sucked in
through the apertures (46, 56) to create the vacuum.
15. Separating jaw according to any one of claims 12 to 14, gas being able to be blown
out through the apertures (46) to create overpressure on the surface (44) of the separating
jaw (28).
16. Device according to claim 11, the auxiliary table (58) comprising apertures through
which gas may be blown to create overpressure in the vicinity of the auxiliary table
(58), characterised in that at least the surface of the auxiliary table (58) facing the sheets (4) conveyed onto
the auxiliary table (58) is formed from a fabric (60) which is substantially impermeable
to gas.
17. Device according to claim 16, the fabric (60) being movable relative to the auxiliary
table (58) such that when inserting the auxiliary table (58) under a stack of sheets
(76), the relative speed between the underside (72) of the stack of sheets (76) and
the fabric (60) is substantially equal to zero.
1. Procédé pour changer des palettes (12, 86) pour piles de feuilles (30, 76) lors d'un
acheminement continu de feuilles (4) au poste d'empilage (6), comprenant les étapes
suivantes :
- un nombre prédéfinissable de feuilles (4) est, au poste d'empilage (6), empilé sur
une première palette (12), en une première pile de feuilles (30) ;
- un doigt de séparation (26) est, depuis le côté arrière suivant la direction d'acheminement,
amené entre la première pile de feuilles (30) et les feuilles suivantes (4) ;
- à l'aide du doigt de séparation (26), il est formé une brèche (68) entre la première
pile de feuilles (30) et les feuilles suivantes (4) ;
- une mâchoire séparatrice (28) de forme angulaire est amenée contre le dos des feuilles
suivantes et dans la brèche (68) formée par le doigt de séparation (26), entre la
première pile de feuilles (30) et les feuilles suivantes (4), la mâchoire séparatrice
présentant une surface (54) associée au dos (70) d'une pile (76) de feuilles (4) acheminées
dans la zone d'intervention de la mâchoire séparatrice (28), surface au niveau de
laquelle peut être créée une dépression ;
- les feuilles suivantes (4) sont aspirées contre la mâchoire séparatrice (28) ;
- la brèche (68) entre la première pile de feuilles (30) et les feuilles suivantes
(4), retenues par la mâchoire séparatrice (28), est agrandie ;
- dans la brèche agrandie (68) est amenée une table auxiliaire (58) ;
- la première palette (12) portant la première pile de feuilles (30) est éloignée
de dessous la table auxiliaire (58) ;
- une deuxième palette (86), vide, est amenée sous la table auxiliaire (58) ;
- la table auxiliaire (58) est éloignée ;
- l'aspiration des feuilles suivantes (4) contre la mâchoire séparatrice (28) est
arrêtée ;
- la mâchoire séparatrice (28) est retirée de la brèche (68).
2. Procédé suivant la revendication 1, selon lequel la formation de la brèche (68) entre
la première pile de feuilles (30) et les feuilles suivantes (4) se réalise en abaissant
le doigt de séparation plus lentement que la première pile de feuilles (30).
3. Procédé suivant l'une des revendications précédentes, comprenant l'étape suivante
:
- le doigt de séparation (26) est retiré de la brèche (68) en même temps que ou après
l'introduction de la mâchoire séparatrice (28) dans la brèche (68) formée par le doigt
de séparation (26).
4. Procédé suivant l'une des revendications précédentes, selon lequel les feuilles suivantes
(4) sont aspirées par aspiration de gaz dans la mâchoire séparatrice, à travers des
orifices (46, 56) tournés vers les feuilles (4).
5. Procédé suivant l'une des revendications précédentes, selon lequel la mâchoire séparatrice
(28) aspire les feuilles suivantes (4) au niveau de leur face inférieure (72).
6. Procédé suivant l'une des revendications précédentes, selon lequel la mâchoire séparatrice
(28) n'aspire les feuilles suivantes (4) que lorsque plusieurs desdites feuilles suivantes
(4) ont déjà été acheminées dans la zone d'intervention de la mâchoire séparatrice
(28).
7. Procédé suivant la revendication 6, selon lequel dans la zone d'intervention de la
mâchoire séparatrice (28) est formée, à partir des feuilles suivantes (4), l'amorce
d'une nouvelle pile (76), et le dos (70) de cette dernière est aspiré par la mâchoire
séparatrice (28).
8. Procédé suivant l'une des revendications précédentes, selon lequel les feuilles suivantes
(4) sont aspirées par un appareil de dressage frontal (8), dès qu'elles forment l'amorce
d'une nouvelle pile (76).
9. Procédé suivant l'une des revendications précédentes, selon lequel, pendant l'introduction
de la table auxiliaire (58), au moins une bande (60), disposée sur sa surface supérieure,
est mise en action d'une manière telle, que la vitesse relative entre la bande (60)
et la face inférieure (72) de la feuille suivante la plus basse (4) soit sensiblement
égale à zéro.
10. Procédé suivant l'une des revendications précédentes, selon lequel, pendant l'introduction
de la table auxiliaire (58), du gaz est soufflé contre la face inférieure (72) de
la bande (60) à l'aide de la table auxiliaire (58).
11. Dispositif destiné à changer des palettes (12, 86) pour piles de feuilles (30, 76)
lors d'un acheminement continu de feuilles (4) au poste d'empilage (6), comportant
une plateforme de dépose (12, 86) pouvant être abaissée, disposée au poste d'empilage
(6),
un doigt de séparation (26), qui peut être introduit entre une première pile de
feuilles (30) contenant un nombre prédéfinissable de feuilles (4) et des feuilles
suivantes (4), le doigt de séparation (26) pouvant être abaissé plus lentement que
la plateforme de dépose (12, 86) afin de former une brèche (68) entre la première
pile de feuilles (30) et les feuilles suivantes (4),
une mâchoire séparatrice (28), qui peut être introduite dans la brèche (68) formée
par le doigt de séparation (26), entre la première pile de feuilles (30) et les feuilles
suivantes (4), la brèche (68) formée par le doigt de séparation (26) entre la première
pile de feuilles (30) et les feuilles suivantes (4) pouvant être agrandie à l'aide
de la mâchoire séparatrice (28),
une table auxiliaire (58), qui peut être introduite dans la brèche agrandie (68),
la mâchoire séparatrice présentant alors des moyens d'aspiration (46, 50, 52, 56)
à l'aide desquels l'une au moins des feuilles suivantes (4) peut être aspirée,
caractérisé en ce que la mâchoire séparatrice (28) est réalisée sous une forme angulaire, la mâchoire séparatrice
présentant une surface (54) associée au dos (70) d'une pile (76) de feuilles (4) acheminées
dans la zone d'intervention de la mâchoire séparatrice (28), surface au niveau de
laquelle peut être créée une dépression.
12. Mâchoire séparatrice pour un dispositif (1) destiné à changer des palettes (12, 86)
pour piles de feuilles (30, 76) lors d'un acheminement continu de feuilles (4) au
poste d'empilage (6),
caractérisée par des orifices (46, 56), à l'aide desquels une dépression peut être créée dans l'environnement
de la mâchoire séparatrice (28),
caractérisée en ce que la mâchoire séparatrice (28) est réalisée sous une forme angulaire, la mâchoire séparatrice
présentant une surface (54) associée au dos (70) d'une pile (76) de feuilles (4) acheminées
dans la zone d'intervention de la mâchoire séparatrice (28), surface au niveau de
laquelle peut être créée la dépression.
13. Mâchoire séparatrice selon la revendication 12, ladite mâchoire séparatrice (28) présentant
une surface (44) associée à la face inférieure (72) de feuilles (4) acheminées dans
la zone d'intervention de la mâchoire séparatrice (28), surface au niveau de laquelle
peut être créée la dépression.
14. Mâchoire séparatrice selon l'une des revendications 12 ou 13, dans laquelle du gaz
peut être aspiré à travers les orifices (46, 56) pour la création de la dépression.
15. Mâchoire séparatrice selon l'une des revendications 12 à 14, dans laquelle du gaz
peut être soufflé à travers les orifices (46) pour la création d'une surpression au
niveau de la surface (44) de la mâchoire séparatrice (28).
16. Dispositif selon la revendication 11, dans lequel la table auxiliaire (58) présente
des orifices, à travers lesquels du gaz peut être soufflé pour la création d'une surpression
dans l'environnement de la table auxiliaire (58), caractérisé en ce qu'au moins la surface de la table auxiliaire (58), qui est tournée vers les feuilles
(4) acheminées sur la table auxiliaire(58), est constituée par une toile (60) essentiellement
imperméable aux gaz.
17. Dispositif selon la revendication 16, dans lequel la toile (60) peut être déplacée
par rapport à la table auxiliaire (58) d'une manière telle, que lors de l'insertion
de la table auxiliaire (58) sous une pile de feuilles (76), la vitesse relative entre
la face inférieure (72) de la pile de feuilles (76) et la toile (60) soit sensiblement
égale à zéro.