[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein extrudiertes Kunststoffhohlprofil gemäß einem
Oberbegriff des Anspruchs 1, mit eingelagerter Metallverstärkung, vorzugsweise auf
ein Rahmenprofil für Fenster oder Türen.
[0002] Ein derartiges Kunststoffrahmenprofil ist aus der DE-GM 81 11 425 bekannt, bei dem
die faserverstärkten Kunststoffbänder entweder in den Außenwandungen eingebettet oder
an der Innenseite der Außenwand durch einen Schaumkern oder durch einen Kleber festgelegt
sind. Die Befestigung dieser faserverstärkten Kunststoffbänder erfolgt ausschließlich
über die Haftung zwischen den einzelnen Materialien. Diese Haftung entsteht durch
eine klebende Wirkung der Rahmenmaterialien mit den Verstärkungsbändem bzw. zwischen
dem Verstärkungsband und dem Schaumkem. Diese Haftung durch Kleben bzw. durch Kraftschluß
reicht bei der Kraftübertragung durch dynamische Belastungen auf das Kunststoffhohlprofil
nicht aus, um die Schubfestigkeit zwischen dem Verstärkungsband und dem Rahmenprofil
sicherzustellen.
[0003] Es kommt hinzu, daß das bekannte Rahmenprofil eine Innenkammer mit großem Querschnitt
aufweist, so daß sich in diesem großvolumigen Innenraum eine Wärmekonvektionsströmung
ausbilden kann, durch die die Wärmedämmung beeinträchtigt wird.
[0004] Ein weiteres Kunststoffrahmenprofil ist aus der DE 28 33 738 A1 bekannt, bei dem
die Kunststoffwände eine großvolumige Innenkammer umschließen, in die rohrförmige
Versteifungsprofile eingesetzt sind, die sich über die lichte Weite der Innenkammer
erstrecken und an den Innenseiten der Kammerwände anliegen. Diese rohrförmigen Metallprofile
sind ein guter Wärmeleiter zwischen den Außenflächen des Rahmenprofils. Eine Wärmedämmung
wird ferner dadurch beeinträchtigt, daß sich im großvolumigen Innenraum eine Wärmekonvektionsströmung
ausbilden kann und auch eine Wärmeabstrahlung von den Metallflächen stattfindet.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kunststoffhohlprofil der eingangs genannten
Art so zu gestalten, daß mit geringem konstruktiven Aufwand eine hohe Wärmedämmung
sowie eine große statische Belastbarkeit gegeben sind.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Kunststoffhohlprofil mit den Merkmalen
des Anspruches 1 gelöst.
[0007] Durch die Mehrzahl der Innenkammern, die jeweils ein kleines Volumen aufweisen, wird
eine die Wärmedämmung beeinträchtigende Konvektionsströmung verhindert. Da die leistenförmigen,
aus vorzugsweise Metall gefertigten Versteifungselemente nicht miteinander verbunden
sind, entfällt auch eine Wärmeleitung zwischen diesen Versteifungselementen.
[0008] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist das Kunststoffhohlprofil
mehrere, durch in Profillängsrichtung sich erstreckende Trennwände begrenzte Innenkammern
mit kleinem Querschnitt auf, wobei die Versteifungselemente im Längsbereich oder im
Bereich zwischen den Längsrändern mit Formschluß bildenden Ausstanzungen ausgerüstet
sind.
[0009] Durch diese Formschlussmittel wird zwischen den faserverstärkten Versteifungselementen
aus Kunststoff und dem Rahmenprofil eine hohe Schubfestigkeit erreicht
[0010] Durch die Mehrzahl der Innenkammern, die ausschließlich einen kleinen Querschnitt
und ein kleines Volumen aufweisen, wird eine die Wärmedämmung beeinträchtigende Konvektionsströmung
verhindert.
[0011] Die Versteifungselemente, die vorzugsweise im Querschnitt rechteckförmig ausgebildet
sind, können eine Oberfläche mit hoher Strahlungsreflektion aufweisen, so daß durch
Wärmestrahlung die Wärmedämmung des Kunststoffhohlprofils nicht beeinträchtigt wird.
[0012] Die Versteifungselemente sind gemäß einer bevorzugten Ausführungsform aus faserverstärktem
Kunststoff ausgebildet. Bei den Fasern zur Herstellung der Kunststoffversteifungselemente
kommen alle derzeit bekannten Materialien in Frage, wie Glasfasern, Kohlfasern, Naturfasern
- wie Hanf und Sisal - und dgl. Die Versteifungs- bzw. Verstärkungselemente können
beispielsweise aus PVC, Polyamid, Polyester oder Epoxidharz gefertigt werden.
[0013] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den übrigen Unteransprüchen herausgestellt.
[0014] Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Kunststoffhohlprofils sind in den Zeichnungen
dargestellt und werden im folgenden beschrieben.
[0015] Es zeigen:
- Figur 1
- ein Rahmenprofil für Fenster oder Türen im Schnitt, bei dem an der Innenseite der
Außenwandungen bandförmige oder leistenförmige Versteifungselemente angeordnet sind,
- Figur 2
- ein Rahmenprofil mit vertikal und horizontal angeordneten leistenförmigen Versteifungselementen,
- Figur 3
- ein Rahmenprofil, bei dem band- oder leistenförmige Versteifungselemente in Abstand
von den Außenwandungen vorgesehen sind,
- Figur 4
- eine Abwandlungsform zu der Figur 3, bei der die leistenförmigen Versteifungselemente
in Taschen von Trennwänden angeordnet sind,
- Figur 5
- ein Flügelrahmen- und ein Blendrahmenprofil eines Fensters oder einer Tür und
- Figuren 6 und 7
- Ausführungsformen leistenförmiger Versteifungselemente.
[0016] Das in der Figur 1 dargestellte Rahmenprofil 1 für Fenster oder Türen, das aus Kunststoff
gefertigt ist, weist an den Innenseiten der Außenwandungen 2,3 band- oder leistenförmige
Versteifungselemente 4,5 aus Metall oder faserverstärktem Kunststoff auf. Die Außenwandungen
2,3, die die Profilsichtflächen bilden, werden in ihrer Dimensionierung durch die
Anordnung der leistenförmigen Versteifungselemente 4,5 nur geringfügig beeinflußt.
Die Versteifungselemente 4,5 liegen in halboffenen oder geschlossenen Kammern und
werden dort durch Fonnschluss festgelegt, indem sie bereits bei der Profilherstellung
miteinextrudiert sind.
[0017] Die Längskanten der Versteifungselemente 4,5 werden bei dem dargestellten Ausfuhrungsbeispiel
vom Kunststoffprofil durch Haltestege 6 umschlossen. Die Versteifungselemente sind
im Längsrandbereich mit Formschluß bildenden Ausstanzungen. ausgerüstet, so daß sich
eine innige Verbindung zwischen Rahmenprofil und den Versteifungselementen ergibt.
[0018] Der zwischen den Außenwandungen 2,3 liegende Profilhohlraum wird durch dünne Trennwände
7,8,9 in Hohlkammem aufgeteilt. Es können beliebig viele Hohlkammem vorgesehen werden,
die in der Breite übereinstimmen können.
[0019] Es ist das Ziel, durch eine Mehrzahl von Hohlkammern die Ausbildung von Wärmekonvektionsströmen
zu unterbinden.
[0020] Die Figur 2 zeigt ein Kunststoffrahmenprofil 10, das dahingehend gegenüber dem Rahmenprofil
1 nach der Fig. 1 abgewandelt ist, daß nicht nur vertikale Versteifungselemente 4,5
sondern zusätzlich horizontal sich erstreckende bandförmige oder leistenförmige Versteifungselemente
11,12 vorgesehen sind, und zwar an der Innenseite der Profilfalzwandungen.
[0021] Diese Versteifungselemente 11,12 dienen ebenfalls der Erhöhung der Profilstatik,
jedoch zusätzlich der sicheren Festlegung von Beschlagteilen bzw. der Festlegung der
gefertigten Bauelemente selbst mittels Schrauben und/oder sonstigen üblichen Befestigungsmitteln.
[0022] Diese Versteifungselemente, die im Längsrandbereich mit Formschluß bildenden Ausstanzungen
ausgebildet sind, dienen dann ebenfalls der Erhöhung der Profilstatik, jedoch zusätzlich
der sicheren Festlegung von Beschlagteilen bzw. der Festlegung der gefertigten Bauelemente
selbst mittels Schrauben und/oder sonstigen üblichen Befestigungsmitteln.
[0023] Diese Versteifungselemente 11, 12 werden aus wärmetechnischen Gründen lediglich in
bezug auf die Profillänge partiell angeordnet, und zwar an den Stellen, an denen sie
zur Festlegung von Befestigungsmitteln erforderlich sind.
[0024] In der Figur 3 ist ein Rahmenprofil 13 dargestellt, bei dem die streifenförmigen
Versteifungselemente 4,5 in Trennwänden 14, 17 angeordnet sind, die parallel zu den
Außenwänden 2,3 verlaufen. Diese Trennwände sind in der Nähe der Außenwände 2,3 vorgesehen.
Die Versteifungselemente 4,5 sind auch durch Formschluß bildende Ausstanzungen in
den Trennwänden 14,17 verankert.
[0025] Das Profil weist weitere Trennwände 15,16 auf, die Innenkannmem mit geringem Volumen
begrenzen und sich parallel zu den Außenwänden 2 und 3 erstrecken.
[0026] Die Versteifungselemente 4,5 sind an ihren Längskanten in Profillängsrichtung durch
Haltestege 6 an der Trennwand 14 bzw. 17 gehalten.
[0027] Eine Besonderheit dieses Rahmenprofils 13 besteht darin, daß die Versteifungselemente
4,5 in einer Ebene liegen, die sich nicht durch eine Profilsichtkante des späteren
Fensters oder der Tür erstreckt.
[0028] Die Außenwand 2 geht im Bereich des Flügel- bzw. Glasfalzes in einen Flügelanschlag
19 über, der nach oben eine Sichtfläche des Fensters oder der Tür bildet.
[0029] Verlängert man die Fluchtebene der Versteifungselemente 4,5 und bezeichnet diese
Fluchtebene mit A, so ist zu erkennen, daß die beiden Fluchtebenen der Versteifungselemente
4,5 die Sichtfläche 20 nicht durchsetzen.
[0030] Die Figur 4 zeigt ein Rahmenprofil, das weitgehend mit dem Rahmenprofil 13 der Figur
3 übereinstimmt. Lediglich anstelle der Haltestege 6 zur endseitigen Einfassung der
Versteifungselemente 4,5 sind bei dieser Konstruktion durchgehende Wandungen 21, 22
angeordnet, die eine geschlossene Aufnahmetasche bzw. einen geschlossenen Aufnahmeraum
für die Versteifungselemente 4,5 bilden.
[0031] Diese vollständige Einbettung der Versteifungselemente bietet die Möglichkeit, die
Versteifungselemente durch entsprechende Ausnehmungen gewichtsmäßig zu reduzieren
unter Aufrechterhaltung der erforderlichen Statik, so daß die eingesetzte Metallmasse
vermindert wird. Dies wirkt sich einerseits wärmetechnisch vorteilhaft aus und andererseits
wird ein Formschluss zwischen den Versteifungselementen und dem Kunststoffhohlprofil
erreicht. Es bestehe auch die Möglichkeit, ausschließlich im Längsrandbereich der
Versteifungselemente 4,5 aus faserverstärktem Kunststoff formschlusserhöhende Ausstanzungen
vorzusehen, die im Material der Wände 21,22 verankert werden und somit die Schubfestigkeit
zwischen den Versteifungselementen und dem Rahmenprofil erhöhen.
[0032] Die Figur 5 zeigt einen Schnitt durch eine Profilkombination eines Fensters oder
einer Tür, die aus einem Blendrahmen 23 und einem Flügelrahmen 24 besteht.
[0033] Die Versteifungselemente 25 sind sowohl im Flügel als auch im Blendrahmen nahe der
Außenwandungen 26, 27, 28, 29 vorgesehen, und bilden Trennwände zwischen zwei Innenkammern.
Die Längskanten der Versteifungselemente 25, die mit Formschluß erhöhenden Ausstanzungen
ausgerüstet sind, werden beidseitig durch Haltestege 6 bzw. durch Innenwandmaterial
des Profils eingefaßt und gehalten.
[0034] Im Bereich des Blendrahmens 23 liegen die Außenebenen A der Versteifungselemente
25 so weit innerhalb der Profilkontur, daß diese Ebenen die Sichtfläche 30 nicht durchtreten.
[0035] Im Gegensatz dazu durchschneiden die seitlichen Begrenzungsebenen der Versteifungselemente
25 im Bereich des Flügelrahmens 24 die jeweilige Sichtfläche 31 bzw. 32. Hier ist
aber sichergestellt, daß die zur Sichtfläche weisende Längskante des Versteifungselementes
25 eine ausreichend große Distanz zu dieser Sichtfläche hat. Die Versteifungselemente
25 erstrecken sich ausschließlich über den Kembereich des Flügelrahmenprofils 24,
so daß die Anschlagbereiche 33 und 34 von dem Versteifungselement 25 freigehalten
sind.
[0036] Im Blendrahmenprofil 23 ist zum oberen Falz hin eine Kammer 35 vorgesehen, die zur
Aufnahme eines Versteifungselementes 11 dient. Dieses Versteifungselement wird während
der Extrusion im Rahmenprofil 23 angeordnet.
[0037] Die Figur 6 zeigt ein band- oder leistenförmiges Versteifungselement 4,5,25, das
zur formschlüssigen Festlegung im Rahmenprofil an den einander gegenüberliegen den
Längskanten mit Ausstanzungen 36 versehen ist. Diese Ausstanzungen 36 sind so gestaltet,
daß ein Formschluß zwischen dem Rahmenprofil und dem Versteifungselement sowohl in
Längsrichtung als auch quer zum Versteifungselement entsteht. Die Ausstanzung 36 entspricht
flächenmäßig dem verbleibenden Elementabschnitt 37.
[0038] Die Ausstanzungsreihen sind so angeordnet, daß der Ausstanzung 36 auf der einen Seite
ein Elementabschnitt 37 exakt gegenüberliegt.
[0039] Hierdurch wird erreicht, daß beim Einextrudieren des Versteifungselementes zu jedem
Zeitpunkt die extrudierte Kunststoffmasse identisch gleich ist. Es wird sichergestellt,
daß pro Profillänge immer identisch die gleiche Kunststoffmenge für die Extrusion
benötigt wird. Unterschiedliche Materialmengen pro Profillänge würden in der Extrusion
zu einem Pulsieren mit unterschiedlichen Drücken führten, was eine Beeinträchtigung
der Extrusion und der Profilqualität ergeben würde.
[0040] Dadurch, daß einer Ausklinkung ein entsprechend gleicher Elementabschnitt gegenübersteht,
liegt bei jedem Schnitt durch das Versteifungselement die gleiche Querschnittsfläche
vor. Die verdrängbare Masse bleibt somit immer exakt gleich.
[0041] Voraussetzung ist aber weiterhin, daß auch die Ausstanzung 36 und die Elementabschnitte
37 identisch gleich sind. Bei der Darstellung ist der Winkel α der Ausstanzung gleich
45°.
[0042] Natürlich sind auch andere Ausstanzungsformen denkbar, wie z.B. gestufte Rechteckausnehmungen,
die ebenfalls eine Flächengleichheit ergeben, wie dies in der Figur 6 angedeutet ist.
Weitere Formgebungen sind denkbar und anwendbar, die Ausstanzungen u.a. Kreise und
Halbkreise aufweisen und die die Flächengleichheit mit Abweichungen annähernd erreichen.
[0043] Die Figur 7 zeigt ein Versteifungselement 4,5 das z.B. bei einem Rahmenprofil nach
der Fig. 4 eingesetzt werden kann. Das Versteifungselement wird bei diesem Rahmenprofil
vollständig von extrudiertem Kunststoffmaterial umschlossen. Zur Einsparung von Material
zur Verminderung des Gewichtes wie auch zur Verbesserung der Wärmedämmung ist dieses
Versteifungselement mit Ausstanzungen 3 8 versehen, zwischen denen sich Diagonalstäbe
39 ergeben. Die Ausstanzungen reihen sich wechselseitig aneinander, wobei es vorteilhaft
ist, den Winkel α gleich auszubilden.
[0044] Es sind aber auch Ausstanzungen möglich, bei denen die eingestanzten Dreiecke mit
unterschiedlichen Winkeln ausgestattet sein können.
[0045] Entscheidend ist auch hier, daß die Querschnittsfläche der Versteifungselemente bei
einem beliebig gelegten Querschnitt immer gleich ist, so daß auch hier mit identisch
gleicher Extrusionsmaterialmenge gearbeitet werden kann. Das Extrusionsmaterial wird
von den Ausstanzungen aufgenommen. Die Versteifungselemente 4,5, 25 werden aus Metall,
vorzugsweise aus Aluminium herstellt. Zur Verbesserung der Wärmedämmung des Kunststoffprofils,
d.h. zur Verschlechterung des Wärmeflusses, können die Oberflächen der Versteifungselemente
so behandelt werden, daß eine hohe Strahlungsrefektion erzielt wird. Dies kann durch
Reflektionsbeschichtungen erreicht werden.
[0046] Dies kann auch durch hochblanke Oberflächen, durch Eloxieren oder durch Reflektionsbeschichtungen
erreicht werden.
[0047] In den Figuren 1 und 2 sind die Versteifungselemente auf der Innenseite der Außenwandungen
2,3 angeordnet, während in den Figuren 3 bis 5 die Versteifungselemente in der Nachbarschaft
der Außenwände vorgesehen sind. Aus der Fig. 5 ergibt sich, daß die Versteifungselemente
auch als Trennwände zwischen zwei Innenkammern verwendet werden können.
[0048] Wichtig ist, daß die Versteifungselemente eine ausreichende Distanz zu den Außensichtflächen
haben, da für den Schweißvorgang zur Rahmenherstellung die Versteifungselemente gegenüber
der Schnittfläche der Rahmenprofile geringfügig gekürzt werden können. Dies erfolgt
durch Fräsen mittels Scheibenfräser oder Stimfräser oder durch Stanzen.
[0049] Die Bearbeitung des Stirnbereichs der Versteifungselemente muß in der Form gewährleistet
sein, daß die Sichtflächen der Rahmenprofile nicht beschädigt werden und eine ausreichend
gute Verschweißung in optischer wie in funktioneller Hinsicht sichergestellt ist.
[0050] Unter diesem Gesichtspunkt ist auch die Anordnung der Versteifungselemente 25 in
der Figur 5 in bezug auf die Anschlagstege 30, 31 und 32 vorgenommen worden. Wird
bei diesen Rahmenprofilen z.B. die Klinkung im Stirnbereich der Versteifungselemente
mit Scheibenfräsern vorgenommen" so ist ausreichender Auslauf des Fräswerkzeuges sichergestellt,
ohne daß die Sichtflächen des Rahmenprofils beschädigt werden.
[0051] Die Figur 2 zeigt, daß sowohl vertikal angeordnete Versteifungselemente 4,5 und horizontal
sich erstreckende Versteifungselemente 11,12 in einem Rahmenprofil angeordnet werden
können. Diese Versteifungselemente sind getrennt voneinander vorgesehen, so daß diese
Elemente die Wärmeleitung nicht erhöhen.
[0052] Im allgemeinen erstrecken sich die horizontal angeordneten Versteifungselemente 11,12
nicht über die gesamte Profillänge, sondern erfassen nur einen Profilabschnitt.
[0053] Die Versteifungselemente 4,5,25 sind im Längsbereich oder im Bereich zwischen den
Längsrändern mit formschlussbildenden Ausstanzungen ausgerüstet
1. Extrudiertes Kunststoffhohlprofil mit eingelagerten Verstärkungselementen, vorzugsweise
Rahmenprofil für Fenster oder Türen, wobei es mehrere, durch in Profillängsrichtung
sich erstreckende Trennwände (7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 18) begrenzte Innenkammern
aufweist und als Verstärkungselemente leistenförmige, nicht miteinander verbundene
Versteifungselemente (4, 5, 11, 12, 25) vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet,
- dass mindestens zwei einander gegenüberliegende Versteifungselemente (4, 5, 11, 12, 25)
an Innenflächen der die Sichtflächen des Hohlprofils bildenden Außenwandungen (2,
3) festgelegt oder in diesen Außenwandungen eingebettet sind,
- und/oder dass mindestens zwei Versteifungselemente (6, 25) an die Innenkammern begrenzenden
Trennwänden (14, 17) festgelegt oder in diese Trennwände (14, 17) eingebettet sind,
- und dass die Versteifungselemente (4,5,25) im Längsrandbereich oder im Bereich zwischen den
Längsrändern mit Ausstanzungen (36,38) versehen sind, die so gestaltet sind, daß bei
einem beliebigen Schnitt quer zur Längsachse des Versteifungselements (4,5,25) das
Versteifungselement die gleiche Querschnittsfläche aufweist,
- wobei die Versteifungselemente (4, 5, 11, 12, 25) bei der Herstellung des Kunststoffhohlprofils
derart mit einextrudiert sind, dass die mit den Ausstanzungen (36, 38) versehenen
Bereiche der Versteifungselemente (4, 5, 25) mit der extrudierten Kunststoffmasse
einen Formschluss zwischen dem Kunststoffprofil und den Versteifungselementen bilden.
2. Kunststoffhohlprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungselemente aus Metall ausgebildet sind.
3. Kunststoffhohlprofil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungselemente aus eingelagerten Bändern oder Streifen aus faserverstärktem
Kunststoff gebildet sind und mehrere, durch in Profillängsrichtung sich erstreckende
Trennwände (7,8,9,14,15,16,17,18) begrenzte Innenkammern mit kleinem Querschnitt vorgesehen
sind.
4. Kunststoffhohlprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungselemente (4,5,11,12,25) im Querschnitt rechteckförmig ausgebildet
sind.
5. Kunststoffhohlprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Metall gefertigten Versteifungselemente (4,5,11,12,25) ein Oberfläche mit
hoher Strahlungsreflektion aufweisen.
6. Kunststoffhohlprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Versteifungselemente (4,5,11,12,25) mit einer Reflektionsbeschichtung
versehen ist.
7. Kunststoffhohlprofil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungselemente (4,5,11,12,25) aus Aluminium bestehen und eloxiert sind.
8. Kunststoffhohlprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die nach außen geöffneten Ausstanzungen (36) an dem einen Längsrand des Versteifungselementes
(4,5,25) zu den Ausstanzungen des anderen Längsrandes versetzt sind und der zwischen
zwei Ausstanzungen verbleibende Abschnitt (37) flächenmäßig mit der Ausstanzung übereinstimmt.
9. Kunststoffhohlprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungselemente (25) Trennwände zwischen zwei Innenkammern bilden.
10. Kunststoffhohlprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die leistenförmigen Versteifungselemente (4,5,25) seitliche Begrenzungsebenen A aufweisen,
die keine Sichtflächen des Hohlprofils schneiden.
11. Kunststoffhohlprofil nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die leistenförmigen Versteifungselemente (4,5,25) eine ausreichende Distanz zu den
Sichtflächen des Kunststoffhohlprofils haben, so daß eine Bearbeitung des Stimbereichs
der Versteifungselemente mit einem Werkzeug ohne Beschädigung der Sichtflächen des
Hohlprofils durchführbar ist.
12. Kunststoffhohlprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zu vertikal angeordneten leistenförmigen Versteifungselementen (4,5) horizontal
sich erstreckende Versteifungselemente (11,12) vorgesehen sind, die sich im Abstand
von den vertikalen Versteifungselementen erstrecken.
13. Kunststoffhohlprofil nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die horizontalen Versteifungselemente (11,12) nur im Bereich eines Profilabschnittes
vorgesehen sind.
14. Kunststoffhohlprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Einschubtasche (35) für ein lose einliegendes Beschlagbefestigungsprofil
aufweist.
1. Extruded hollow plastic profile with integrated reinforcing elements, preferably a
frame profile for windows or doors, the extruded profile comprising a plurality of
inner chambers bounded by partitions (7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 18) extending in the
longitudinal direction of the profile and the reinforcing elements provided being
rib-shaped stiffening elements (4, 5, 11, 12, 25) which are not connected to one another,
characterized in that
- at least two mutually opposite stiffening elements (4, 5, 11, 12, 25) are fixed
to inner faces of the outer walls (2, 3), these walls forming the visible faces of
the hollow profile, or are embedded in these outer walls,
- and/or at least two stiffening elements (6, 25) are fixed to the partitions (14,
17) bounding the inner chambers or are embedded in these partitions (14, 17),
- and the stiffening elements (4, 5, 25) are provided with punchouts (36, 38) in the
longitudinal edge region or in the region between the longitudinal edges, these punchouts
being configured in such a way that the stiffening element has the same cross-sectional
area for any section taken transversely to the longitudinal axis of the stiffening
element (4, 5, 25),
- the stiffening elements (4, 5, 11, 12, 25) being incorporated by coextrusion with
the hollow plastic profile during the production thereof in such a way that those
regions of the stiffening elements (4, 5, 25) which are provided with the punchouts
(36, 38) form, with the extruded plastic composition, a positive connection between
the plastic profile and the stiffening elements.
2. Hollow plastic profile according to Claim 1, characterized in that the stiffening elements are formed from metal.
3. Hollow plastic profile according to Claim 1 or 2, characterized in that the stiffening elements are formed from integrated bands or strips of fibre-reinforced
plastic, and a plurality of inner chambers of small cross section which are bounded
by partitions (7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 18) extending in the longitudinal direction
of the profile are provided.
4. Hollow plastic profile according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the stiffening elements (4, 5, 11, 12, 25) are rectangular in cross section.
5. Hollow plastic profile according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the stiffening elements (4, 5, 11, 12, 25) produced from metal have a surface with
high radiation reflection.
6. Hollow plastic profile according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the surface of the stiffening elements (4, 5, 11, 12, 25) is provided with a reflective
coating.
7. Hollow plastic profile according to Claim 5, characterized in that the stiffening elements (4, 5, 11, 12, 25) are made of aluminium and are anodized.
8. Hollow plastic profile according to Claim 1, characterized in that the outwardly open punchouts (36) on one longitudinal edge of the stiffening element
(4, 5, 25) are offset with respect to the punchouts in the other longitudinal edge,
and the section (37) remaining between two punchouts corresponds in surface area to
the punchout.
9. Hollow plastic profile according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the stiffening elements (25) form partitions between two inner chambers.
10. Hollow plastic profile according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the rib-shaped stiffening elements (4, 5, 25) have lateral boundary planes A which
do not intersect any visible faces of the hollow profile.
11. Hollow plastic profile according to Claim 10, characterized in that the rib-shaped stiffening elements (4, 5, 25) are sufficiently spaced apart from
the visible faces of the hollow plastic profile so that work can be carried out on
the end region of the stiffening elements using a tool without damaging the visible
faces of the hollow profile.
12. Hollow plastic profile according to one of Claims 1 to 11, characterized in that, in addition to vertically arranged rib-shaped stiffening elements (4, 5), horizontally
extending stiffening elements (11, 12) extending at a distance from the vertical stiffening
elements are also provided.
13. Hollow plastic profile according to Claim 12, characterized in that the horizontal stiffening elements (11, 12) are provided only in the region of a
portion of the profile.
14. Hollow plastic profile according to one of Claims 1 to 13, characterized in that it has an insertion pocket (35) for a loosely engaging furniture attachment profile.
1. Profilé creux extrudé en matière synthétique avec des éléments de renforcement intégrés,
de préférence profilé d'huisserie pour fenêtres ou portes, qui présente plusieurs
chambres intérieures limitées par des cloisons (7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 18) s'étendant
dans la direction longitudinale du profilé et dans lequel des éléments de rigidité
(4, 5, 11, 12, 25) en forme de baguettes et non reliés entre eux sont prévus comme
éléments de renforcement,
caractérisé en ce que
- au moins deux éléments de rigidité mutuellement opposés (4, 5, 11, 12, 25) sont
fixés sur des surfaces intérieures des parois extérieures (2) formant les faces visibles
du profilé creux ou noyés dans ces parois extérieures,
- et/ou en ce qu'au moins deux éléments de rigidité (6, 25) sont fixés sur des cloisons (14, 17) délimitant
les chambres intérieures ou noyés dans ces cloisons (14, 17),
- et en ce que, dans la zone de bord longitudinale ou dans la zone comprise entre les bords longitudinaux,
les éléments de rigidité (4, 5, 25) sont munis d'estampages (36, 38) qui sont conformés
de telle sorte que, pour une coupe quelconque transversalement à l'axe longitudinal
de l'élément de rigidité (4, 5, 25), l'élément de rigidité présente la même surface
de section,
- les éléments de rigidité (4, 5, 11, 12, 25) étant extrudés en même temps que la
fabrication du profilé creux en matière synthétique, de telle manière que les zones
des éléments de rigidité (4, 5, 25) munies des estampages (36, 38) établissent avec
la masse de matière synthétique extrudée un engagement positif entre le profilé en
matière synthétique et les éléments de rigidité.
2. Profilé creux en matière synthétique selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments de rigidité sont réalisés en métal.
3. Profilé creux en matière synthétique selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les éléments de rigidité sont formés de rubans ou bandes intégrés de matière synthétique
renforcée par des fibres et plusieurs chambres intérieures de faible section limitées
par des cloisons (7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 18) s'étendant dans la direction longitudinale
du profilé sont prévues.
4. Profilé creux en matière synthétique selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les éléments de rigidité (4, 5, 11, 12, 25) sont réalisés avec une section rectangulaire.
5. Profilé creux en matière synthétique selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les éléments de rigidité (4, 5, 11, 12, 25) fabriqués en métal présentent une surface
à forte réflexion de rayons.
6. Profilé creux en matière synthétique selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la surface des éléments de rigidité (4, 5, 11, 12, 25) est munie d'un revêtement
réfléchissant.
7. Profilé creux en matière synthétique selon la revendication 5, caractérisé en ce que les éléments de rigidité (4, 5, 11, 12, 25) sont constitués d'aluminium et sont anodisés.
8. Profilé creux en matière synthétique selon la revendication 1, caractérisé en ce que les estampages (36) ouverts vers l'extérieur présents sur le premier bord longitudinal
de l'élément de rigidité (4, 5, 25) sont décalés par rapport aux estampages de l'autre
bord longitudinal et la section (37) restant entre deux estampages coïncide avec l'estampage
en termes de surface.
9. Profilé creux en matière synthétique selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les éléments de rigidité (25) forment des cloisons entre deux chambres intérieures.
10. Profilé creux en matière synthétique selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les éléments de rigidité (4, 5, 25) en forme de baguettes présentent des plans latéraux
de limitation A qui ne coupent aucune surface visible du profilé creux.
11. Profilé creux en matière synthétique selon la revendication 10, caractérisé en ce que les éléments de rigidité (4, 5, 25) en forme de baguette présentent une distance
suffisante par rapport aux surfaces visibles du profilé creux en matière synthétique,
de sorte qu'un usinage de la zone frontale des éléments de rigidité avec un outil
est réalisable sans endommager les surfaces visibles du profilé creux.
12. Profilé creux en matière synthétique selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce qu'en plus des éléments de rigidité (4, 5) en forme de baguette disposés verticalement,
il est prévu des éléments de rigidité (11, 12) d'extension horizontale qui s'étendent
à distance des éléments de rigidité verticaux.
13. Profilé creux en matière synthétique selon la revendication 12, caractérisé en ce que les éléments de rigidité horizontaux (11, 12) ne sont prévus qu'au niveau d'une section
du profilé.
14. Profilé creux en matière synthétique selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce qu'il présente une poche d'insertion (35) pour un profilé de fixation d'armature inséré
librement.