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<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIE......FI....CY..TR............................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 Ver 2.4  (29 Nov 2007) -  2720000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>1197936</B110><B120><B121>NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B2</B130><B140><date>20080514</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>01123041.4</B210><B220><date>20010926</date></B220><B240><B241><date>20031017</date></B241><B243><date>20080514</date></B243></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>10051329</B310><B320><date>20001010</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20080514</date><bnum>200820</bnum></B405><B430><date>20020417</date><bnum>200216</bnum></B430><B450><date>20050202</date><bnum>200505</bnum></B450><B452EP><date>20040809</date></B452EP><B472><B475><date>20050926</date><ctry>AT</ctry><date>20050930</date><ctry>BE</ctry><date>20050926</date><ctry>CY</ctry><date>20050502</date><ctry>DK</ctry><date>20050513</date><ctry>ES</ctry><date>20050202</date><ctry>FI</ctry><date>20050502</date><ctry>GR</ctry><date>20050930</date><ctry>LU</ctry><date>20050930</date><ctry>MC</ctry><date>20050202</date><ctry>NL</ctry><date>20050502</date><ctry>SE</ctry><date>20050202</date><ctry>TR</ctry><date>20050202</date><ctry>IT</ctry><date>20050702</date><ctry>PT</ctry></B475></B472><B477><date>20080514</date><bnum>200820</bnum></B477></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>G08B  26/00        20060101AFI20020111BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>Gefahrenmeldeanlage</B542><B541>en</B541><B542>Alarm system</B542><B541>fr</B541><B542>Système d'alarme</B542></B540><B560><B561><text>EP-A- 0 532 787</text></B561><B561><text>EP-A2- 0 052 220</text></B561><B561><text>DE-A1- 2 935 335</text></B561><B561><text>DE-A1- 3 614 692</text></B561><B561><text>DE-A1- 19 516 092</text></B561><B561><text>DE-A1- 19 538 754</text></B561><B561><text>DE-U1- 29 611 600</text></B561><B561><text>US-A- 4 864 519</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>Röpke, Gerhard</snm><adr><str>Islandstrasse 37</str><city>23570 Lübeck-Travemünde</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>Job Lizenz GmbH &amp; Co. KG</snm><iid>02366250</iid><irf>44 953-19</irf><adr><str>Kurt-Fischer-Strasse 30</str><city>22926 Ahrensburg</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Hauck Patent- und Rechtsanwälte</snm><iid>00100553</iid><adr><str>Neuer Wall 41</str><city>20354 Hamburg</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740><B780><B781><dnum><text>01</text></dnum><date>20051028</date><kind>1</kind><snm>Novar GmbH</snm><iid>00157620</iid><adr><str>Dieselstrasse 2</str><city>41469 Neuss</city><ctry>DE</ctry></adr><B784><snm>Prietsch, Reiner</snm><iid>00038273</iid><adr><str>Dipl.-Ing. Reiner Prietsch 
Patentanwalt 
Postfach 14 55</str><city>82170 Puchheim</city><ctry>DE</ctry></adr></B784></B781></B780></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B880><date>20030702</date><bnum>200327</bnum></B880></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung bezieht sich auf eine Gefahrenmeldeanlage nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.</p>
<p id="p0002" num="0002">Gefahrenmeldeanlagen, zum Beispiel Brandmeldeanlagen, weisen in der Regel eine größere Anzahl von Gefaluenmeldern auf, die an eine zweiadrige Meldeleitung angeschlossen sind. Diese kann als Stich- oder als Ringleitung konzipiert sein, über die die einzelnen Melder mit einer Zentrale kommunizieren. Jeder Melder weist einen Sensor oder dergleichen auf, der in Abhängigkeit von Parametern seiner Umgebung Meßwerte produziert. Die Meßwerte werden über die Leitung an die Zentrale übertragen, wobei diese üblicherweise die einzelnen Melder zyklisch abfragt. Um eine Zuordnung der Meßwerte zu den einzelnen Meldern vornehmen zu können, ist es notwendig, jedem Melder eine Kennung oder eine Adresse zuzuordnen. Die Adresse ist in einem nicht flüchtigen Speicher des Melders abgelegt. Im Prozessor der Zentrale sind die Meldeadressen gespeichert, so dass die Zentrale mit Hilfe eines geeigneten Programms eine Überwachung der individuellen Melder vornehmen kann.</p>
<p id="p0003" num="0003">Die Installation und Inbetriebnahme einer derartigen Gefahrenmeldeanlage ist mit einem beträchtlichen Aufwand verbunden. Häufig werden die Installationsarbeiten Unternehmen übertragen, die für derartige Anlagen nicht als Fachfirmen bezeichnet werden können. Die Inbetriebnahme einer derartigen Meldeanlage erfolgt jedoch in der Regel durch speziell geschultes Personal.</p>
<p id="p0004" num="0004">Aus den erwähnten Gründen ergibt sich die Notwendigkeit, Fehler und Störungen, welche sich durch fehlerhafte Installation einstellen, möglichst kurz vor der Inbetriebnahme, jedoch spätestens bei der Inbetriebnahme aufzudecken und zu identifizieren.</p>
<p id="p0005" num="0005">Es ist bekannt, separate Prüfschaltungsanordnungen vorzusehen, die an die Meldeleitung angeschlossen wird, zum Beispiel zur Überprüfung von Kurzschlußfehlern oder der Verpolung von Leitungen. Es ist aus <patcit id="pcit0001" dnum="DE29611600U1"><text>DE 29611600 U1</text></patcit> eine Anordnung zur Prüfung einer Alarmanlage bekannt, bei der eine Vielzahl von Lautsprechern an eine zentrale Steuervorrichtung angeschlossen ist. Über eine dritte Leitung ist eine mit einer Adresse versehene Prüfeinheit für jeden Lautsprecher an die Steuervorrichtung angeschlossen zur Überprüfung der Lautsprecher und ihrer Leitungen.</p>
<p id="p0006" num="0006">Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gefahrenmeldeanlage zu schaffen, bei der auf einfache Weise eine Vielzahl von Fehlern erkannt und lokalisiert werden kann, wobei der Aufwand für die Prüfschaltung und der Meßaufwand minimal sind.</p>
<p id="p0007" num="0007">Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.</p>
<p id="p0008" num="0008">Bei der erfindungsgemäßen Gefahrenmeldeanlage ist eine Prüfschaltungsanordnung vorgesehen, die Bestandteil der Zentrale ist und zum Beispiel auf einen speziellen Befehl des zentralen Steuerprozessors den betriebsfähigen Zustand des Netzes der Gefahrenmeldeanlage überprüft. Dies geschieht mit Hilfe mindestens einer Prüfeinheit, die einen eigenen Prüfprozessor enthält, in dem ein Prüfprogramm gespeichert ist. Außerdem ist eine vom Prüfprozessor gesteuerte Schalteranordnung vorgesehen zur wahlweisen Verbindung der mindestens einen Prüfeinheit mit der Meldeleitung.</p>
<p id="p0009" num="0009">Bei der erfindungsgemäßen Gefahrenmeldeanlage sind die Meßmittel zur Überprüfung des betriebsfähigen Zustands der Gefahrenmeldeanlage in die Meldezentrale integriert, so daß in Verbindung mit einer intelligenten Auswertungs-Software Installationsfehler schnell und wirksam erkannt werden können.</p>
<p id="p0010" num="0010">Häufig vorkommende Fehler bei Gefahrenmeldeanlagen sind Verpolungen der Adern, Überschreitung zulässiger Leitungslängen, Kurzschlüsse bzw. Berührung von Adern oder Abschirmungen sowie Vertauschung von Detektortypen und Abweichung vom Installationsplan sowie Änderungen von Übergangswiderständen.</p>
<p id="p0011" num="0011">Für derartige Fehler kann jeweils eine besondere Prüfeinheit in der Prüfungsschaltungsanordnung vorgesehen werden, wobei sämtliche Prüfeinheiten mit einem Prüfprozessor verbunden sind. Dieser kann jedoch redundant vorgesehen werden.</p>
<p id="p0012" num="0012">Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist die Prüfschaltungsanordnung als Modul ausgebildet, etwa in Form einer Steckkarte, auf der alle Bauelemente der Prüfschaltungsanordnung angeordnet sind.</p>
<p id="p0013" num="0013">Nach einer Ausgestaltung der Erfindung weist die Prüfschaltungsanordnung einen Modemanschluß auf zur Überprüfung des Netzes über eine Fernverbindung. Diese kann zum Beispiel über das Telefonnetz stattfinden. Mit Hilfe einer derartigen Möglichkeit kann die Überprüfung von einem entfernten Ort, beispielsweise dem Herstellort der Gefahrenmeldeanlage, in Gang gesetzt werden. Die bei der Überprüfung erhaltenen Ergebnisse, insbesondere die aufgefundenen Fehler, können dann ausgelesen und über die Fernverbindung an den entfernten Ort übertragen werden. So können dann beispielsweise schon vor der endgültigen Inbetriebnahme bzw. Abnahme der Gefahrenmeldeanlage Installationsfehler aufgedeckt und behoben werden.</p>
<p id="p0014" num="0014">Es kommt häufiger vor, dass bei der Installation einer Gefahrenmeldeanlage zu große Leitungslängen verwendet werden. Dies kann zur Folge haben, dass die Übertragung von Signalen auf der Leitung dadurch geschwächt oder gestört wird, so dass ein ordnungsgemäßer Betrieb nicht mehr gewährleistet ist. Die Prüfeinheit nach der Erfindung zur Feststellung von unzulässig großen Leitungslängen sieht eine Konstantstromquelle vor, die über einen Modulator und einen steuerbaren Schalter an die Leitung geschaltet wird. Mit Hilfe eines Datenworts, das vom Prüfprozessor über einen Modulator erzeugt wird und das außerdem die Adresse eines Melders enthält, kann ein Melder angesteuert und ein Querschalter darin veranlaßt werden, die Adern der Leitung zu verbinden. Die Konstantstromquelle begrenzt den Strom auf der Leitung auf einen vorgegebenen Wert, und eine Spannungsmeßvorrichtung kann den gesamten Spannungsabfall über den kurzgeschlossenen Abschnitt der Leitung messen. Da die Spannungsabfälle von den in dem Abschnitt liegenden Meldern bekannt<!-- EPO <DP n="2"> --> sind, ergibt sich der Spannungsabfall, der durch die Leitungen veranlaßt wird, aus der Differenz des gemessenen Spannungsabfalls und der Summe der Spannungsabfälle an den Meldern des gemessenen Abschnitts und ggf. eines Meßwiderstands, über den der Konstantstrom nach Masse fließt. Wenn der Spannungsabfall, der allein durch die Leitungslänge bestimmt wird, bekannt ist, läßt sich auch der Widerstand der Leitungslänge ermitteln, denn der Querschnitt der Leitung ist bekannt. Aus dem auf diese Weise ermittelten Widerstand für die Leitungen des gemessenen Abschnitts läßt sich mithin auch die Länge des gemessenen Abschnitts ermitteln. Auf diese Weise kann die Gesamtlänge einer Leitung ermittelt werden. Es ist auf die oben beschriebene Art und Weise auch möglich, die Länge von Leitungsabschnitten zwischen ausgewählten Meldern zu ermitteln, indem in den Meldern, welche den Leitungsabschnitt begrenzen, nacheinander die Querschalter geschlossen werden.</p>
<p id="p0015" num="0015">Das Datenwort zur Ansteuerung der individuellen Melder und zum Schließen der Querschalter ist nach einer Ausgestaltung der Erfindung vorzugsweise spannungsmoduliert. Im Melder befindet sich üblicherweise eine Logikschaltung sowie ein Demodulator, so daß der angewählte bzw. adressierte Melder feststellt, wann ihm ein Befehl erteilt wird zum Schließen des Querschalters. Es kann außerdem eine Zeitschaltung vorgesehen werden, welche nach Ablauf einer vorgegebenen Zeit den Querschalter wieder öffnet, um die Leitungslänge für einen anderen Abschnitt zwischen Meldern errichtet werden kann.</p>
<p id="p0016" num="0016">Leitungen für die beschriebenen Netze weisen häufig eine Abschirmung auf in Form eines Geflechts oder einer leitenden Folie, welche die Adern der Leitungen umgibt.</p>
<p id="p0017" num="0017">Eine derartige Abschirmung weist einen sehr geringen Widerstand auf. Sie liegt entweder an Masse oder an einem vorgegebenen Potential. Es kann insbesondere im Bereich der Melder bei der Installation geschehen, daß eine Ader die Abschirmung berührt und dadurch einen Kurzschluß hervorruft. Mit Hilfe der Prüfeinheit für eine sog. Abschirmungsüberwachung läßt sich ein derartiger Kurzschluß ermitteln. Auf einfache Weise geschieht dies nach der Erfindung dadurch, daß das Potential der Abschirmung über den Prüfprozessor überwacht wird. Weicht das Potential von einem vorgegebenen Wert ab, liegt eine Berührung einer Ader mit der Abschirmung vor.</p>
<p id="p0018" num="0018">Die beschriebenen Überwachungsschaltungen haben räumlich zum Teil erhebliche Abmessungen. Es ist daher von Vorteil, wenn nicht nur festgestellt wird, ob ein Kurzschluß vorliegt, sondern auch, an welcher Stelle er sich befindet. Daher sieht eine Ausgestaltung der Erfindung vor, daß die Abschirmung über einen Meßwiderstand mit einer Potentialquelle verbunden ist. Die Prüfschaltungsanordnung weist, wie eingangs schon beschrieben, eine Konstantspannungsquelle auf. Diese sorgt dafür, daß im Fall des beschriebenen Kurzschlusses ein in der Höhe begrenzter vorgegebener Strom durch die Leitung, über die Kurzschlußstelle und den Meßwiderstand fließt. Der gesamte Spannungsabfall setzt sich im wesentlichen aus dem Spannungsabfall aus den Leitungsabschnitten und am Meßwiderstand zusammen. Wie erwähnt, trägt die Abschirmung kaum zu einer Spannungsreduzierung bei und kann mithin vernachlässigt werden. Da der Spannungsabfall am Meßwiderstand bekannt ist, läßt sich auf diese Weise der durch die Leitung verursachte Spannungsabfall errechnen. Aus dem Strom und dem Leitungsspannungsabfall läßt sich auch der Widerstand des Leitungsstücks bis zur Kurzschlußstelle ermitteln. Da der Querschnitt und der spezifische Widerstand der Adern bekannt sind, läßt sich mithin aus dem Widerstand auch die Länge der Leitung bis zur Kurzschlußstelle errechnen. Diese Rechenvorgänge können im Prüfprozessor vorgenommen werden.</p>
<p id="p0019" num="0019">Die Länge der Leitung von der Zentrale bis zur Kurzschlußstelle ist bereits eine wesentliche Aussage, welche das Auffinden einer Kurzschlußstelle erleichtert. Noch einfacher ist es, wenn festgestellt werden kann, zwischen welchen benachbarten Meldern ein Kurzschluß aufgetreten ist. Bei dem oben beschriebenen Verfahren läßt sich die Länge der Leitungsabschnitte zwischen den Meldern bestimmen. Sind daher die einzelnen Leitungslängen im Prüfprozessor gespeichert, kann dann ausgerechnet werden, zwischen welchen Meldern die Berührung zwischen Abschirmung und Ader bzw. des Kurzschlusses vorliegt</p>
<p id="p0020" num="0020">Bei den beschriebenen Gefahrenmeldeanlagen werden häufig Ringleitungen verwendet, deren Enden jeweils mit symmetrischen Schaltungsanordnungen einer Zentrale verbunden sind. Es ist daher möglich, eine Ringleitung von beiden Enden her zu betreiben, beispielsweise wenn sie im Bereich des Kurzschlusses unterbrochen wird. In diesem Fall kann z. B. von dem einen Zentralabschnitt eine Stichleitung und von dem anderen zentralen Abschnitt die andere Stichleitung betrieben werden. Damit bestimmte Melder aus der Meldeanlage herausgenommen werden können, sieht eine Ausgestaltung der Erfindung vor, daß die Melder in Reihe mit an der Ader liegende Trennschalter aufweisen zur Auftrennung der Leitung auf beiden Seiten einer Kurzschlußstelle. Im Normalbetrieb sind die Trennschalter geschlossen, werden jedoch auf Befehl von der Zentrale geöffnet. Da die Zentrale "weiß", zwischen welchen Meldern sich ein Kurzschluß befindet, können die dem Kurzschluß benachbarten Melder angesteuert werden zwecks Öffnens der Trennschalter.</p>
<p id="p0021" num="0021">Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in Zeichnungen dargestellten Schaltungsanordnungen beschrieben.
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>zeigt schematisch eine Prüfschaltungsanordnung nach der Erfindung für eine Gefahrenmeldeanlage.<!-- EPO <DP n="3"> --></dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>zeigt schematisch einen Melder der Gefahrenmeldeanlage nach <figref idref="f0001">Fig. 1</figref>.</dd>
</dl></p>
<p id="p0022" num="0022">In <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> ist eine Prüfschaltungsanordnung dargestellt, die innerhalb eines gestrichelt dargestellten Kastens 10 angeordnet ist. Die Prüfschaltungsanordnung 10 ist Bestandteile einer nicht weiter dargestellten Zentrale einer Gefahrenmeldeanlage, die eine Ringleitung aufweist. In <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> ist nur die Linie A der Ringleitung dargestellt. Das andere Ende, das ebenfalls mit der Zentrale und mit einer zur Prüfschaltungsanordnung 10 symmetrischen Schaltungsanordnung verbunden ist, ist aus Einfachheitsgründen nicht gezeigt. Die Linie A besteht aus den Adern 12 und 14, und im Zuge der Linie A ist eine Reihe von Meldern M bis M<sub>n</sub> geschaltet. In <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> sind die Melder M1, M2 und M<sub>n</sub> dargestellt. Ein Teil der Schaltung der Melder M ist in <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> wiedergegeben. Man erkennt einen Querschalter T3, der im geschlossenen Zustand die Adern 12, 14 verbindet. Man erkennt ferner die Spannungsversorgung U<sub>STAB</sub> mit einem Kondensator C und einer Diode D. Dadurch wird die Meldeschaltung auch dann mit Spannung versorgt, wenn die Spannung der Linie A kurzzeitig absinkt oder gegen Null geht. Der Melder M weist ferner einen Modulator/Demodulator 16 auf, der einen Spannungsimpuls auf der Linienleitung in Logiksignale für eine Logikschaltung 18 umwandelt. Die Logikschaltung 18 beinhaltet einen Adreßspeicher und mehrere Ein/Ausgabeleitungen. Sie empfängt ein serielles Datensignal (z. B. eine Adresse oder einen Befehl) und führt einen Befehl aus, wenn eine empfangene Adresse mit der in der Logikschaltung 18 abgespeicherten Adresse übereinstimmt. Dies kann z. B. der Fall sein, um den Querschalter T3 zu betätigen und damit die Adern 12, 14 kurzzuschließen.</p>
<p id="p0023" num="0023">Jeder Melder M weist auf beiden Seiten des Querschalters T3 in der Ader 14 Trennschalter T1, T2 auf, die normalerweise im Betrieb der Melder geschlossen sind. Außerdem sind die Adern 12, 14 über nicht näher bezeichnete Zenerdioden miteinander verbunden, so daß bei einer Verpolung der Melder bei der Installation ein Kurzschluß entsteht, der wiederum durch eine Kurzschlußprüfschaltung ermittelt werden kann, worauf weiter unten noch eingegangen wird.</p>
<p id="p0024" num="0024">Die Prüfschaltungsanordnung 10 weist einen ersten Prüfprozessor 20 auf und einen zweiten Prüfprozessor 22 (CPU1 bzw. CPU2). Der Prüfprozessor 20 ist über eine Schnittstelle 24 (COM1) mit dem nicht dargestellten zentralen Prozessor der Zentrale für die Gefahrenmeldeanlage in Verbindung. Der Prüfprozessor 22 ist redundant vorgesehen.</p>
<p id="p0025" num="0025">Eine Konstantspannungsquelle 26 (I<sub>KA</sub>) ist über einen Modulator 28 (MA) und einen Schalter 30 (S<sub>1A</sub>) mit der Ader 12 verbunden. Die Konstantspannungsquelle 26 ist mit einer Spannungsversorgung 32 verbunden (U<sub>STABA</sub>). Der Prüfprozessor 20 steuert den Modulator 28 und den Schalter 30, um z. B. ein spannungsmoduliertes Datenwort auf die Leitung zu geben, wenn der Schalter 30 geschlossen ist. Ein weiterer Schalter 33, der ebenfalls vom Prüfprozessor 20 gesteuert wird (S<sub>2A</sub>), verbindet die Ader 12 mit Masse, wenn er geschlossen ist.</p>
<p id="p0026" num="0026">Eine Spannungsmeßvorrichtung 36 (A/D1<sub>A</sub>) ist mit der Ader 12 verbunden, und ihr Ausgang ist mit dem Prüfprozessor 20 verbunden. Das gleiche trifft zu für eine Spannungsmeßvorrichtung 38 (A/D2<sub>A</sub>), die mit der Ader 14 verbunden ist.</p>
<p id="p0027" num="0027">Die Adern 12, 14 sind mit einer Abschirmung 40 umgeben, die in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> gestrichelt angedeutet ist. Die Abschirmung 40 ist mit einer Abschirmungsprüfeinheit 42 verbunden, deren Ausgang mit dem Prüfprozessor 20 verbunden ist. Sie enthält einen Prüfwiderstand 44 (R<sub>A</sub>), der an die Abschirmung 40 angeschlossen ist und mit der anderen Klemme an das Potential U<sub>s</sub>. Außerdem ist die Abschirmung mit dem Pluseingang eines Operationsverstärkers 46 verbunden, dessen Ausgang mit dem Prüfprozessor 20 verbunden ist.</p>
<p id="p0028" num="0028">Die Ader 14 ist über einen Meßwiderstand 46a mit Masse verbunden (R<sub>MA</sub>), wobei derselbe Pol des Widerstands 46a, der mit der Ader 14 verbunden ist, mit dem positiven Eingang eines Operationsverstärkers 48 verbunden ist, dessen Ausgang auf den Prüfprozessor 20 geschaltet ist.</p>
<p id="p0029" num="0029">Mit Hilfe der gezeigten Schaltungsanordnung läßt sich z. B. die Leitungslänge der Linie A ermitteln bzw. der Adern 12, 14 und auch die Leitungslängen zwischen gewünschten Meldern M, z. B. zwischen benachbarten Meldern M. Hierzu nachfolgend die Beschreibung eines Ausführungsbeispiels.</p>
<p id="p0030" num="0030">Es soll z. B. die Leitungslänge zwischen den Meldern M2 und M<sub>n</sub> vermessen werden. Es wird dabei von einem normalen Betriebszustand ausgegangen, bei dem der Schalter 30 geschlossen ist und der Schalter 33 geöffnet. Die Schalter T1 und T2 in den Meldern M1 ... M<sub>n</sub> sind geschlossen. Der Schalter T3 in den Meldern M1 ... M<sub>n</sub> sind geöffnet. Damit ist die Leitung Linie A unter Spannung gesetzt (Betriebsspannung). Durch Ansteuerung des Modulators MA wird ein spannungsmoduliertes Signal auf der Leitung, z. B. einer Ringleitung, gesendet. Das Datenwort beinhaltet die Adresse des Melders bzw. seine Kommunikationsadresse und einen Befehl zum Schließen des Schalters T3, etwa von M<sub>n</sub>. Nachdem M<sub>n</sub> den Befehl empfangen hat, wird sein Schalter T3 geschlossen. Es fließt nunmehr ein Konstantstrom I<sub>A</sub>, verursacht durch die Konstantstromquelle 26. Der Strom fließt über die Schalter T3 und T1 von M<sub>n</sub>, sowie über den Widerstand R<sub>MA</sub>. Mit Hilfe der Spannungsmeßvorrichtung 36 wird der Spannungsabfall am Anschluß plus Linie A gemessen und dem Prüfprozessor 20 zugeführt. Der gemessene Spannungsabfall setzt sich wie folgt zusammen:
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li><maths id="math0001" num=""><math display="block"><msub><mi mathvariant="normal">U</mi><mi>RMA</mi></msub><mo>=</mo><msub><mi mathvariant="normal">I</mi><mi>IKA</mi></msub><mo>×</mo><msub><mi mathvariant="normal">R</mi><mi>MA</mi></msub></math><img id="ib0001" file="imgb0001.tif" wi="43" he="9" img-content="math" img-format="tif"/></maths></li>
<li><maths id="math0002" num=""><math display="block"><msub><mi mathvariant="normal">U</mi><mi>TX</mi></msub><mo>=</mo><msub><mi mathvariant="normal">I</mi><mi>KA</mi></msub><mo>×</mo><mfenced separators=""><msub><mi mathvariant="normal">M</mi><mi mathvariant="normal">N</mi></msub><mo>×</mo><mn>2</mn><mo>×</mo><msub><mi mathvariant="normal">R</mi><mi>TX</mi></msub></mfenced></math><img id="ib0002" file="imgb0002.tif" wi="54" he="8" img-content="math" img-format="tif"/></maths></li>
<li><maths id="math0003" num=""><math display="block"><msub><mi mathvariant="normal">U</mi><mi>RL</mi></msub><mo>=</mo><msub><mi mathvariant="normal">I</mi><mi>KA</mi></msub><mo>×</mo><msub><mi mathvariant="normal">R</mi><mi mathvariant="normal">L</mi></msub></math><img id="ib0003" file="imgb0003.tif" wi="39" he="8" img-content="math" img-format="tif"/></maths></li>
<li><maths id="math0004" num=""><math display="block"><msub><mi mathvariant="normal">U</mi><mi>LT</mi></msub><mo>=</mo><msub><mi mathvariant="normal">U</mi><mi>RMA</mi></msub><mo>+</mo><msub><mi mathvariant="normal">U</mi><mi>RL</mi></msub><mo>+</mo><msub><mi mathvariant="normal">U</mi><mi>TX</mi></msub></math><img id="ib0004" file="imgb0004.tif" wi="53" he="8" img-content="math" img-format="tif"/></maths></li>
</ul><!-- EPO <DP n="4"> -->
wobei
<dl id="dl0002" compact="compact">
<dt>U<sub>RMA</sub></dt><dd>der Spannungsabfall über Widerstand R<sub>MA</sub>,</dd>
<dt>U<sub>TX</sub></dt><dd>der Spannungsabfall über T1, T2 eines jeden Melders vor M<sub>n</sub>,</dd>
<dt>U<sub>LT</sub></dt><dd>der Spannungsabfall am Linienanschluß A,</dd>
<dt>R<sub>TX</sub></dt><dd>der Gesamtwiderstand aller Schalter T1, T2 der Melder M1 bis M<sub>n</sub> und</dd>
<dt>R<sub>MA</sub></dt><dd>der Meßwiderstand vor dem Anschluß Minuslinie A ist.</dd>
</dl></p>
<p id="p0031" num="0031">Nach Umstellung der Gleichung 4. ergibt sich:<maths id="math0005" num="(1)"><math display="block"><msub><mi mathvariant="normal">U</mi><mi>RL</mi></msub><mo>=</mo><msub><mi mathvariant="normal">U</mi><mi>LT</mi></msub><mo>-</mo><msub><mi mathvariant="normal">U</mi><mi>RMA</mi></msub><mo>-</mo><msub><mi mathvariant="normal">U</mi><mi>TX</mi></msub></math><img id="ib0005" file="imgb0005.tif" wi="59" he="7" img-content="math" img-format="tif"/></maths><maths id="math0006" num="(2)"><math display="block"><mi>RL</mi><mrow><mo>(</mo><msub><mi mathvariant="normal">M</mi><mi mathvariant="normal">n</mi></msub><mo>)</mo><mo>=</mo><mfrac><mrow><msub><mi mathvariant="normal">U</mi><mi>LT</mi></msub><mo>-</mo><msub><mi mathvariant="normal">U</mi><mi>RMA</mi></msub><mo>-</mo><msub><mi mathvariant="normal">U</mi><mi>TX</mi></msub><mfenced><msub><mi mathvariant="normal">M</mi><mi mathvariant="normal">n</mi></msub></mfenced></mrow><msub><mi mathvariant="normal">I</mi><mi>KA</mi></msub></mfrac></mrow></math><img id="ib0006" file="imgb0006.tif" wi="66" he="12" img-content="math" img-format="tif"/></maths></p>
<p id="p0032" num="0032">Die Gleichung 2 wird im Prüfprozessor 20 berechnet und das Ergebnis R<sub>L</sub>(M<sub>n</sub>) abgespeichert. Dieser Wert beinhaltet den Leitungswiderstand zwischen dem Anschluß der Linie A und dem Melder M<sub>n</sub>.</p>
<p id="p0033" num="0033">Nach einer gewissen Zeit t<sub>M</sub> wird im Melder M<sub>n</sub> der Schalter T3 wieder geöffnet. Dies geschieht mit Hilfe einer geeigneten Zeitschaltung, die im Melder, beispielsweise im Logikbaustein 18, untergebracht ist. Die Linienspannung geht wieder auf Betriebspotential.</p>
<p id="p0034" num="0034">Anschließend werden die obigen Schritte für den Melder M2 durchgeführt. Das Ergebnis R<sub>L</sub>(M2) wird ebenfalls in dem Speicher von dem Prüfprozessor 20 abgelegt. Nunmehr wird die Differenz zwischen beiden Messungen gebildet:<maths id="math0007" num=""><math display="block"><msub><mi mathvariant="normal">ΔR</mi><mi mathvariant="normal">L</mi></msub><mo>=</mo><msub><mi mathvariant="normal">R</mi><mi mathvariant="normal">L</mi></msub><mrow><mo>(</mo><msub><mi mathvariant="normal">M</mi><mi mathvariant="normal">n</mi></msub><mo>)</mo><mo>-</mo><msub><mi mathvariant="normal">R</mi><mi mathvariant="normal">L</mi></msub><mfenced><msub><mi mathvariant="normal">M</mi><mi mathvariant="normal">n</mi></msub></mfenced></mrow></math><img id="ib0007" file="imgb0007.tif" wi="45" he="9" img-content="math" img-format="tif"/></maths></p>
<p id="p0035" num="0035">Bei einem gegebenen Leiterdurchmesser (Querschnitt) kann die Leitungslänge zwischen Melder M2 und M<sub>n</sub> bestimmt werden:<maths id="math0008" num=""><math display="block"><msub><mi mathvariant="normal">I</mi><mi mathvariant="normal">G</mi></msub><mo>=</mo><mfrac><mrow><mi mathvariant="normal">A</mi><mo>×</mo><msub><mi mathvariant="normal">R</mi><mi mathvariant="normal">L</mi></msub></mrow><mi mathvariant="normal">ρ</mi></mfrac></math><img id="ib0008" file="imgb0008.tif" wi="27" he="14" img-content="math" img-format="tif"/></maths> wobei A der Querschnitt der Leitung und p der spezifische Widerstand ist. Die einfache Länge einer Ader bzw. eines Aderabschnittes ergibt sich aus<maths id="math0009" num=""><math display="block"><mi mathvariant="normal">I</mi><mo>=</mo><mfrac><msub><mi mathvariant="normal">I</mi><mi mathvariant="normal">G</mi></msub><mn>2</mn></mfrac></math><img id="ib0009" file="imgb0009.tif" wi="17" he="12" img-content="math" img-format="tif"/></maths></p>
<p id="p0036" num="0036">Das gleiche Verfahren kann dazu angewendet werden, um die gesamte Länge der Leitung zu bestimmen. Ist z. B. eine Ringleitung vorgesehen, wird am anderen Ende der Schalter geschlossen, der dem Schalter 33 nach <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> entspricht. Dadurch fließt ein Konstantstrom über die Ader 12 zu Masse. Über die Spannungsmeßvorrichtung 36 wird nun die Spannung am Anschluß der Ader 12 gemessen. Die gemessene Spannung kann direkt in die Länge der Leitung umgerechnet werden:<maths id="math0010" num=""><math display="block"><msub><mi mathvariant="normal">R</mi><mi mathvariant="normal">L</mi></msub><mo>=</mo><mfrac><msub><mi mathvariant="normal">U</mi><mi>LT</mi></msub><msub><mi mathvariant="normal">I</mi><mi mathvariant="normal">K</mi></msub></mfrac></math><img id="ib0010" file="imgb0010.tif" wi="20" he="13" img-content="math" img-format="tif"/></maths><maths id="math0011" num=""><math display="block"><mi mathvariant="normal">I</mi><mo>=</mo><mfrac><mrow><mi mathvariant="normal">A</mi><mo>×</mo><msub><mi mathvariant="normal">R</mi><mi mathvariant="normal">L</mi></msub></mrow><mi mathvariant="normal">ρ</mi></mfrac></math><img id="ib0011" file="imgb0011.tif" wi="19" he="13" img-content="math" img-format="tif"/></maths></p>
<p id="p0037" num="0037">Die gemessenen Werte für die Leitungsabschnitte und die gesamte Leitung können im Prüfprozessor 20 abgespeichert werden.</p>
<p id="p0038" num="0038">Mit Hilfe der gezeigten Schaltungsanordnung kann auch ein Kurzschluß zwischen der Abschirmung 40 und einer der Adern festgestellt werden sowie auch der Ort des Kurzschlusses.</p>
<p id="p0039" num="0039">Wie schon erwähnt, besteht die Abschirmung 40 aus einem Drahtgeflecht oder einer Folie und ist niederohmig und wird bei den nachfolgenden Berechnungen vernachlässigt. Ausgegangen wird wiederum von einem Normalbetriebszustand, d. h. Schalter 30 ist geschlossen und Schalter 33 geöffnet. Es soll nun der Kurzschluß K1 detektiert und der Kurzschlußort bestimmt werden.</p>
<p id="p0040" num="0040">Es fließt der Strom I<sub>A</sub> der Konstantstromquelle 26. Er fließt, wenn der Kurzschluß K1 besteht, auch über die Abschirmung 40 und den Widerstand 44 zum Potential U<sub>s</sub> der Schirmüberwachung 42. Mit Hilfe der Spannungsmeßvorrichtung 36 kann die Spannung, die sich einstellt, gemessen werden. Der Spannungsabfall am Widerstand 44 ist bekannt. Mithin kann hieraus der Spannungsabfall berechnet werden, der durch die Leitung bis zur Kurzschlußstelle K1 hervorgerufen wird, d.h. durch die Ader 12. Dieser Spannungsabfall U<sub>LA</sub> und der Strom I<sub>A</sub> erlauben die Berechnung des Widerstands Aderabschnitts, der mit R<sub>LK</sub> bezeichnet ist. Die Leitungslänge bis zur Kurzschlußstelle ist mithin<maths id="math0012" num=""><math display="block"><mi mathvariant="normal">I</mi><mo>=</mo><mfrac><mrow><mi mathvariant="normal">A</mi><mo>×</mo><msub><mi mathvariant="normal">R</mi><mi>LK</mi></msub></mrow><mi mathvariant="normal">ρ</mi></mfrac></math><img id="ib0012" file="imgb0012.tif" wi="22" he="11" img-content="math" img-format="tif"/></maths><!-- EPO <DP n="5"> --> wobei
<dl id="dl0003" compact="compact">
<dt>A</dt><dd>der Querschnitt der Ader,</dd>
<dt>R<sub>LK</sub></dt><dd>der gemessene Widerstandswert und</dd>
<dt>ρ</dt><dd>der spezifische Widerstand ist.</dd>
</dl></p>
<p id="p0041" num="0041">Auf diese Weise kann ermittelt werden, in welcher Leitungsentfernung der Kurzschluß aufgetreten ist. Da diese Leitungsentfernung noch wenig aussagt über den tatsächlichen Ort des Kurzschlusses, kann diese Leitungslänge auch in Beziehung gesetzt werden zu den ermittelten Längen der Leitungsabschnitte zwischen den Meldern M1 ... M<sub>n</sub>. Daher läßt sich ohne weiteres ermitteln, zwischen welchen Meldern der Kurzschluß liegt, also hier zwischen den Meldern M1 und M2.</p>
<p id="p0042" num="0042">Auf ähnliche Weise, wie oben beschrieben, kann auch festgestellt werden, ob eine Verpolung vorliegt. Bei einer Verpolung fließt der Konstantstrom I<sub>A</sub> über die nicht gezeichnete Zenerdiode und führt mithin einen durch die Konstantstromquelle 26 begrenzten Kurzschlußstrom herbei. Durch Messung der Leitungslänge läßt sich mithin feststellen, an welcher Stelle sich der Kurzschluß befindet. Da sich in diesem Fall auch der Spannungsabfall am Meßwiderstand 46a ändert, kann durch den Block D<sub>A</sub> ermittelt werden, ob ein Kurzschluß vorliegt oder die Leitung ungestört ist, was dann zu einer entsprechenden Meldung an den Prüfprozessor 20 führt.</p>
</description><!-- EPO <DP n="6"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Gefahrenmeldeanlage mit
<claim-text>- einer Vielzahl von Meldern (M1 bis M<sub>n</sub>) und ggf. anderen Linienelementen, die auf mindestens ein Gefahrenkriterium ansprechen und an eine zweiadrige Leitung (Linie A) angeschlossen sind,</claim-text>
<claim-text>- einer mit der Leitung (Linie A) verbundenen Zentrale, die eine Spannungsversorgung und einen zentralen Prozessor aufweist, in dem die Adressen der Melder (M1 bis M<sub>n</sub>) gespeichert sind zur individuellen Ansteuerung und Abfrage der Melder (M1 bis M<sub>n</sub>) sowie ein Programm zur Überwachung des Zustandes der Melder (M1 bis M<sub>n</sub>),</claim-text>
<b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> in der Zentrale eine Prüfschaltungsanordnung (10) angeordnet ist zur Überprüfung des betriebsfähigen Zustands des aus Leitung (Linie A) und Melder (M1 bis M<sub>n</sub>) bzw. Linienelementen gebildeten Netzes mit Hilfe einer Prüfeinheit, wobei die Prüfschaltungsanordnung (10) einen Prüfprozessor (20, 22) enthält, der seinerseits eine Auswertungs-Software aufweist und eine vom Prüfprozessor (20, 22) gesteuerte Schalteranordnung (30, 33) vorgesehen ist zum wahlweisen Verbinden der mindestens einen Prüfeinheit mit der Leitung (Linie A), die Prüfeinheit zur Überprüfung der Leitungslängen eine Konstantstromquelle (26) aufweist, die über einen Modulator (28) und einen steuerbaren Schalter (30) an die Leitung (Linie A) anschaltbar ist, wobei mit Hilfe des Prüfprozessors (20, 22) und des Modulators (28) ein Datenwort erzeugt wird, das die Adresse eines Melders (M1 bis M<sub>n</sub>) und ein Steuersignal für einen die Adern (12, 14) verbindenden Querschalter (T3) im Melder enthält und ferner eine mit der Leitung (Linie A) verbundene Spannungsmeßvorrichtung (36) vorgesehen ist, die mit dem Prüfprozessor (20, 22) verbunden ist.<!-- EPO <DP n="7"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Anlage nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> die Prüfschaltungsanordnung (10) als Modul ausgebildet ist, etwa in Form einer Steckkarte.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Anlage nach Anspruch 1 oder 2, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> die Prüfschaltungsanordnung (10) einen Modemanschluß aufweist zur Überprüfung des Netzes über eine Fernverbindung.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, <b>gekennzeichnet durch</b> eine Prüfeinheit zur Prüfung der Verpolung der Melder (M1 bis M<sub>n</sub>) bzw. der Linienelemente.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, <b>gekennzeichnet durch</b> eine Prüfeinheit zur Überprüfung von Kurzschlüssen in der Leitung und/oder einer Berührung von Adern (12, 14) der Leitung (Linie A) bzw. der Abschirmung (40) der Leitung mit einer Ader (12, 14).</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, <b>gekennzeichnet durch</b> eine Prüfeinheit zur Überprüfung der installierten Netzes mit einem vorgegebenen Installationsplan.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Anlage nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> das Datenwort durch Spannungsmodulation im Modulator (28) gebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Anlage nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> eine Zeitschaltung vorgesehen ist, welche ein Öffnen des Schalters (T3) veranlaßt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Anlage nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> mindestens ein zweiter Schalter (33) vorgesehen ist, der eine Ader (14)<!-- EPO <DP n="8"> --> der Leitung (Linie A) mit Masse verbindet zur Erzeugung eines in der Leitung Linie (A) fließenden Konstantstroms.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Anlage nach einem der Ansprüche 5 bis 9, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> eine Abschirmungsprüfeinheit (42) das Potential der Abschirmung (40) mittels des Prüfprozessors (20, 22) überwacht und ein Signal erzeugt, wenn das Potential von einem vorgegebenen Wert abweicht</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Anlage nach Anspruch 10, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> mit der Abschirmung (40) ein Meßwiderstand (44) verbunden ist, dessen Spannungsabfall auf den Prüfprozessor (20, 22) gegeben wird und aus dem Spannungswert am Anschluß der Leitung (Linie A) und dem gespeicherten Spannungsabfall des Meßwiderstands (U<sub>RA</sub>) und dem Konstantstrom (I<sub>A</sub>) der Leitungswiderstand bis zur Kurzschlußstelle ermittelt wird und aus dem Widerstand die Leitungslänge bis zur Kurzschlußstelle.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 11, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> die Melder (M1 bis M<sub>n</sub>) in Reihe mit einer Ader (14) liegende Trennschalter (T1, T2) aufweisen zur Auftrennung der Leitung (Linie A) auf beiden Seiten einer Kurzschlußstelle (K1).</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0013" num="0013">
<claim-text>Verfahren zur Messung des Widerstands von Leitungsabschnitten oder Leitungslängen in Gefahrenmeldeanlagen nach einem der Ansprüche 1 bis 12 mit den folgenden Merkmalen:
<claim-text>- eine Vielzahl von Meldern (M1 bis M<sub>n</sub>) und ggf. anderen Linienelementen, die auf mindestens ein Gefahrenkriterium ansprechen und an eine zweiadrige Leitung (Linie A) angeschlossen sind</claim-text>
<claim-text>- eine mit der Leitung (Linie A) verbundene Zentrale, die eine Spannungsversorgung und einen zentralen Prozessor aufweist, in dem die Adressen der Melder (M1 bis M<sub>n</sub>) gespeichert sind zur individuellen Ansteuerung und zur Abfrage der Melder (M1 bis M<sub>n</sub>) sowie ein Programm zur Überwachung des Zustands der Melder (M1 bis M<sub>n</sub>)</claim-text>
<b>gekennzeichnet durch</b> folgende Verfahrensschritte:
<claim-text>- eine Prüfeinheit (10) wird mit der Leitung (12, 14) verbunden</claim-text>
<claim-text>- ein Prüfprozessor (20, 22) der Prüfeinheit (10), in dem die Adressen der Melder (M1 bis M<sub>n</sub>) gespeichert werden, gibt an einen vorgegebenen Melder (M<sub>n</sub>) über seine Adresse einen Befehl zum Schließen eines die Adern der Leitung (12, 14) verbindenden Querschalters (T3) im Melder (M<sub>n</sub>)</claim-text>
<claim-text>- eine Konstantstromquelle (I<sub>KA</sub>) der Prüfeinheit (10) erzeugt einen Konstantstrom (I<sub>A</sub>) auf der Leitung (12, 14)</claim-text>
<claim-text>- eine Spannungsmeßvorrichtung (36) mißt den Spannungsabfall am Anschluß der Leitung (12, 14) und gibt dem Meßwert auf den Prüfprozessor (20, 22)</claim-text>
<claim-text>- der Prüfprozessor (20, 22) errechnet den Widerstand der Summe der Leitungsabschnitte zwischen dem Anschluß der Leitung (12, 14) und dem Melder (M<sub>n</sub>) unter Subtraktion der Widerstände der Melder (M1 bis M<sub>n-1</sub>) und ggf. eines Begrenzungswiderstands (R<sub>MA</sub>).</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0014" num="0014">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 13, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> der Widerstand bzw. die Leitungslänge zwischen benachbarten Meldern (M<sub>n</sub>, M2) berechnet wird, indem die Schritte nach Anspruch 15 für den benachbarten Melder (M2) wiederholt werden und der kleinere Widerstandswert vom größeren subtrahiert wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0015" num="0015">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> eine Zeitschaltung in den Meldern den Querschalter (T3) nach einer vorgegebenen Zeit öffnet, wenn er vorher geschlossen wurde.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0016" num="0016">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 15, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> die Widerstände bzw. die Leitungslänge der einzelnen Leitungsabschnitte zwischen den Meldern (M1 bis M<sub>n</sub>) und die vorgegebenen Widerstandswerte der einzelnen Melder (M1 bis M<sub>n</sub>) im Prüfprozessor (20, 22) gespeichert werden und bei einer späteren Messung im Betrieb die gemessenen Widerstände für die Melder mit den gespeicherten Widerstandswerten für die Melder verglichen werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0017" num="0017">
<claim-text>Verfahren zur Bestimmung eines Kurzschlusses zwischen der Leitung einer Gefahrenmeldeanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 12 und einer Abschirmung für die Leitung, wobei die Gefahrenmeldeanlage umfaßt:
<claim-text>- eine Vielzahl von Meldern (M1 bis M<sub>n</sub>) und ggf. anderen Linienelementen, die auf mindestens ein Gefahrenkriterium ansprechen und an eine zweiadrige Leitung (Linie A) angeschlossen sind</claim-text>
<claim-text>- eine mit der Leitung (Linie A) verbundene Zentrale, die eine Spannungsversorgung und einen zentralen Prozessor aufweist, in dem die Adressen der Melder (M1 bis M<sub>n</sub>) gespeichert sind zur individuellen Ansteuerung und zur Abfrage der Melder (M1 bis M<sub>n</sub>) sowie ein Programm zur Überwachung des Zustands der<!-- EPO <DP n="9"> --> Melder (M1 bis M<sub>n</sub>)</claim-text>
<b>gekennzeichnet durch</b> folgende Verfahrensschritte:
<claim-text>- die Abschirmung (40) wird über einen Widerstand (R<sub>A</sub>) der Prüfeinheit (10) mit Masse verbunden</claim-text>
<claim-text>- eine Konstantstromquelle (I<sub>KA</sub>) der Prüfeinheit (10) erzeugt auf der Leitung (12, 14) einen Konstantstrom (I<sub>A</sub>)</claim-text>
<claim-text>- eine Spannungsmeßvonichtung (36) mißt den Spannungsabfall am Anschluß der Leitung (12, 14) und gibt den Meßwert auf den Prüfprozessor (20, 22)</claim-text>
<claim-text>- der Prüfprozessor (20, 22) errechnet den Widerstand der kurzgeschlossenen Leitung bis zur Kurzschlußstelle (K1) und errechnet aus den Parametern der Leitung (12, 14) die Leitungslänge bis zur Kurzschlußstelle (K1).</claim-text></claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="10"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>A danger signalling system, comprising:
<claim-text>- a multiplicity of detectors (M1 to M<sub>n</sub>) and other line members, in case of need, which respond to at least one danger criterion and are connected to a two-wire line (line A),</claim-text>
<claim-text>- a control centre connected to the line (line A), which has a voltage supply and a central processor in which the addresses of the detectors (M1 to M<sub>n</sub>) are stored for individually addressing and polling the detectors (M1 to M<sub>n</sub>) as well as a program for monitoring the status of the detectors (M1 to M<sub>n</sub>),</claim-text>
<b>characterized in that</b> a testing circuitry (10) is disposed in the control centre for checking the working order of the network formed from the line (line A) and the detectors (M1 to M<sub>n</sub>) or line members by means of a testing unit wherein the testing circuitry (10) includes a testing processor (20, 22) which, in turn, has an evaluation software, and a switch assembly (30, 33) controlled by the testing processor (20, 22) is provided for selectively connecting the at least one testing unit to the line (line A), the testing unit for checking the line lengths has a stabilized-current source (26) which is adapted to be connected to the line (line A) via a modulator (28) and a controllable switch (30) wherein the testing processor (20, 22) and the modulator (28) help in generating a data word which contains the address of a detector (M1 to M<sub>n</sub>) and a control signal for a cross-connection switch (T3) inside the detector interconnecting the wires (12, 14) and, further, a voltage measuring device (36) connected to the line (line A) is provided which is connected to the testing processor (20, 22).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>The system according to claim 1, <b>characterized in that</b> the testing circuitry (10) is designed as a module, e.g. in the form of a p.c. plug-in card.<!-- EPO <DP n="11"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>The system according to claim 1 or 2, <b>characterized in that</b> the testing circuitry (10) has a modem connection for checking the network via a trunk connection line.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>The system according to any one of claims 1 to 3, <b>characterized by</b> a testing unit for checking any respective misplacement of poles of the detectors (M1 to M<sub>n</sub>) and line members.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>The system according to any one of claims 1 to 4, <b>characterized by</b> a testing unit for checking any respective short-circuits in the line and/or any contact of wires (12, 14) of the line (line A) and the shielding enclosure (40) of the line with a wire (12, 14).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>The system according to any one of claims 1 to 5, <b>characterized by</b> a testing unit for checking the installed network with a predetermined installation scheme.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>The system according to claim 1, <b>characterized in that</b> the data word is formed by modulating the voltage in the modulator (28).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>The system according to claim 1, <b>characterized in that</b> a timing circuit is provided which causes the switch (T3) to open.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>The system according to claim 1, <b>characterized in that</b> at least a second switch (33) is provided which connects a wire (14) of the line (line A) to ground for generating a stabilized current flowing in the line (line A).<!-- EPO <DP n="12"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>The system according to any one of claims 5 to 9, <b>characterized in that</b> a shielding enclosure testing unit (42) monitors the potential of the shielding enclosure (40) by means of the testing processor (20, 22) and produces a signal if the potential deviates from a predetermined value.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>The system according to claim 10, <b>characterized in that</b> the shielding enclosure (40) has connected thereto a precision resistor (44) the voltage drop of which is provided to the testing processor (20, 22) and the line resistance up to the short-circuit location is determined from the voltage level at the connection of the line (line A) and the stored voltage drop of the precision resistor (U<sub>RA</sub>) and the line length up to the short-circuit location is determined from said resistance.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>The system according to any one of claims 1 to 11, <b>characterized in that</b> the detectors (M1 to M<sub>n</sub>) have disconnecting switches (T1, T2) located in series with a wire (14) for breaking up the line (line A) on either side of a short-circuit location (K1).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0013" num="0013">
<claim-text>A method for measuring the resistance of line portions or line lengths in danger signalling systems according to one of the claims 1 to 12 having the following features:
<claim-text>- a multiplicity of detectors (M1 to M<sub>n</sub>) and other line members, in case of need, which respond to at least one danger criterion and are connected to a two-wire line (line A),</claim-text>
<claim-text>- a control centre connected to the line (line A), which has a voltage supply and a central processor in which the addresses of the detectors (M1 to M<sub>n</sub>) are stored for individually addressing and polling the detectors (M1 to M<sub>n</sub>) as well as a program for monitoring the status of the detectors (M1 to M<sub>n</sub>),</claim-text><!-- EPO <DP n="13"> -->
<b>characterized by</b> the following process steps:
<claim-text>- a testing unit (10) is connected to the line (12, 14),</claim-text>
<claim-text>- a testing processor (20, 22) of the testing unit (10) in which the addresses of the detectors (M1 to M<sub>n</sub>) are stored provides an instruction to a predetermined detector (M<sub>n</sub>), via its address, to close a cross-connection switch (T3) interconnecting the wires of the line (12, 14) in the detector (M<sub>n</sub>),</claim-text>
<claim-text>- a stabilized-current source (I<sub>KA</sub>) of the testing unit (10) generates a stabilized current (I<sub>A</sub>) on the line (12, 14),</claim-text>
<claim-text>- a voltage measuring device (36) measures the voltage drop at the connection of the line (12, 14) and provides the value measured to the testing processor (20, 22),</claim-text>
<claim-text>- the testing processor (20, 22) calculates the resistance of the sum of line portions between the connection of the line (12, 14) and the detector (M<sub>n</sub>) while subtracting the resistances of the detectors (M1 to M<sub>n-1</sub>) and a limiting resistance (R<sub>MA</sub>), if required.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0014" num="0014">
<claim-text>The method according to claim 13, <b>characterized in that</b> the resistance or line length between adjoining detectors (M<sub>n</sub>, M<sub>2</sub>) is calculated by repeating the steps according to claim 15 for the adjoining detector (M2) and the minor resistance value is subtracted from the major one.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0015" num="0015">
<claim-text>The method according to claim 13 or 14, <b>characterized in that</b> a timing circuit in the detectors opens the cross-connection switch (T3) after a predetermined time if it had been closed before.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0016" num="0016">
<claim-text>The method according to any one of claims 13 to 15, <b>characterized in that</b> the resistances or line length of the single line portions between the detectors (M1<!-- EPO <DP n="14"> --> to M<sub>n</sub>) and the predetermined resistance values of the single detectors (M1 to M<sub>n</sub>) are stored in the testing processor (20, 22) and, when measurements are made in operation later, the resistances measured for the detectors are compared to the resistance values stored for the detectors.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0017" num="0017">
<claim-text>A method for determining a short-circuit between the line of a danger signalling system according to one of the claims 1 to 12 and a shielding enclosure for the line, the danger signalling system comprising:
<claim-text>- a multiplicity of detectors (M1 to M<sub>n</sub>) and other line members, in case of need, which respond to at least one danger criterion and are connected to a two-wire line (line A),</claim-text>
<claim-text>- a control centre connected to the line (line A), which has a voltage supply and a central processor in which the addresses of the detectors (M1 to M<sub>n</sub>) are stored for individually addressing and polling the detectors (M1 to M<sub>n</sub>) as well as a program for monitoring the status of the detectors (M1 to M<sub>n</sub>),</claim-text>
<b>characterized by</b> the following process steps:
<claim-text>- the shielding enclosure (40) is connected to ground via a resistor (R<sub>A</sub>) of the testing unit (10),</claim-text>
<claim-text>- a stabilized-current source (I<sub>KA</sub>) of the testing unit (10) generates a stabilized current (I<sub>A</sub>) on the line (12, 14),</claim-text>
<claim-text>- a voltage measuring device (36) measures the voltage drop at the connection of the line (12, 14) and provides the value measured to the testing processor (20, 22),</claim-text>
<claim-text>- the testing processor (20, 22) calculates the resistance of the short-circuited line up to the short-circuit location (K1) and calculates the line length up to the short-circuit location (K1) from the parameters of the line (12, 14).</claim-text></claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="15"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Système avertisseur de danger, comprenant
<claim-text>- une pluralité d'avertisseurs (M1 à M<sub>n</sub>) et éventuellement d'autres éléments de ligne qui réagissent à au moins un critère de danger, et qui sont connectés à une ligne à deux conducteurs (ligne A), et</claim-text>
<claim-text>- une unité centrale reliée à la ligne (ligne A), comportant une alimentation en tension et un processeur central dans lequel sont enregistrés les adresses des avertisseurs (M1 à M<sub>n</sub>) pour commander et interroger les avertisseurs (M1 à M<sub>n</sub>) individuellement ainsi qu'un programme pour surveiller l'état des avertisseurs (M1 à M<sub>n</sub>),</claim-text>
<b>caractérisé en ce qu'</b>un dispositif de circuit de contrôle (10) est disposé dans l'unité centrale pour vérifier l'état opérationnel du réseau formé par la ligne (ligne A) et les avertisseurs (M<sub>1</sub> à M<sub>n</sub>) ou respectivement des éléments de ligne, à l'aide d'une unité de contrôle, le dispositif de circuit de contrôle (10) contenant un processeur de contrôle (20, 22) qui comprend de son côté un logiciel d'évaluation, <b>en ce qu'</b>un dispositif d'interrupteur (30, 32) commandé par le processeur de contrôle (20, 22) est prévu pour la connexion sélective de la au moins une unité de contrôle avec la ligne (ligne A) pour vérifier les longueurs de ligne, et <b>en ce que</b> l'unité de contrôle comprend une source de courant constant (26) qui peut être connectée via un modulateur (28) et un interrupteur apte à être commandé (30) à la ligne (ligne A), un mot porteur de données étant généré à l'aide du processeur de contrôle (20, 22) et du modulateur (28) qui contient l'adresse d'un avertisseur (M1 à M<sub>n</sub>) et un signal de commande pour un interrupteur transversal (T3) connectant les conducteurs (12, 14) dans l'avertisseur, un dispositif de mesure de tension (36) relié à la ligne (ligne A) étant en outre prévu qui est connecté au processeur de contrôle (20, 22).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Système selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> le dispositif de circuit de contrôle (10) est réalisé sous forme de module, par exemple en forme de carte enfichable.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Système selon la revendication 1 ou 2, <b>caractérisé en ce que</b> le dispositif de circuit de contrôle (10) comporte une connexion de modem pour vérifier le réseau par l'intermédiaire d'une télécommunication.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Système selon l'une des revendications 1 à 3, <b>caractérisé par</b> une unité de contrôle pour vérifier la polarité des avertisseurs (M1 à M<sub>n</sub>) ou respectivement des éléments de ligne.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Système selon l'une des revendications 1 à 4, <b>caractérisé par</b> une unité de contrôle pour vérifier la présence de courts-circuits dans la ligne et/ou d'un contact<!-- EPO <DP n="16"> --> d'un conducteur (12, 14) de la ligne (ligne A) ou, respectivement, du blindage (40) de la ligne avec un conducteur (12, 14).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Système selon l'une des revendications 1 à 5, <b>caractérisé par</b> une unité de contrôle pour vérifier le réseau installé selon un plan d'installation préétabli.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Système selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> le mot porteur de données est formé au moyen d'une modulation de tension dans le modulateur (28).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Système selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce qu'</b>un circuit de temporisation est prévu qui commande l'ouverture de l'interrupteur(T3).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Système selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce qu'</b>au moins un deuxième interrupteur (33) est prévu qui connecte un conducteur (14) de la ligne (ligne A) à la masse pour produire un courant constant s'écoulant dans la ligne (ligne A).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Système selon l'une des revendications 5 à 9, <b>caractérisé en ce qu'</b>une unité de contrôle du blindage (42) surveille le potentiel du blindage (40) au moyen du processeur de contrôle (20, 22) et génère un signal lorsque le potentiel dévie d'une valeur prédéterminée.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Système selon la revendication 10, <b>caractérisé en ce qu'</b>une résistance de mesure (44) est connectée au blindage (40) dont la chute de tension est transmise au processeur de contrôle (20, 22), et <b>en ce que</b> la résistance de ligne jusqu'à l'endroit de court-circuit est déterminée à partir de la valeur de tension au point de connexion de la ligne (ligne A) et de la chute de tension enregistrée sur la résistance de mesure (U<sub>RA</sub>) et du courant constant (I<sub>A</sub>), et la longueur de la ligne jusqu'à l'endroit de court-circuit à partir de la résistance.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>Système selon l'une des revendications 1 à 11, <b>caractérisé en ce que</b> les avertisseurs (M1 à M<sub>n</sub>) comportent des disjoncteurs (T1, T2) connectés en série avec un conducteur (14) pour une ouverture de la ligne (ligne A) des deux côtés d'un endroit de court-circuit (K1).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0013" num="0013">
<claim-text>Procédé pour mesurer la résistance de sections ou de longueurs de câbles dans les systèmes avertisseurs de danger selon l'une des revendications 1 à 12, comprenant les caractéristiques suivantes:
<claim-text>- une pluralité d'avertisseurs (M1 à M<sub>n</sub>) et éventuellement d'autres éléments de ligne qui réagissent à au moins un critère de danger et qui sont connectés à une ligne à deux conducteurs (ligne A), et</claim-text>
<claim-text>- une unité centrale reliée à la ligne (ligne A), comportant une alimentation en tension et un processeur central dans lequel sont enregistrés les adresses des avertisseurs (M1 à M<sub>n</sub>) pour contrôler et interroger les avertisseurs (M1 à M<sub>n</sub>)<!-- EPO <DP n="17"> --> individuellement ainsi qu'un programme pour surveiller l'état des avertisseurs (M1 à M<sub>n</sub>),</claim-text>
<b>caractérisé par</b> les étapes de procédé suivantes:
<claim-text>- une unité de contrôle (10) est connectée à la ligne (12, 14)</claim-text>
<claim-text>- un processeur de contrôle (20, 22) de l'unité de contrôle (10), dans lequel les adresses des avertisseurs (M1 à M<sub>n</sub>) sont enregistrées, transmet une commande de fermeture d'un contacteur transversal (T3) situé dans l'avertisseur (M<sub>n</sub>), reliant les conducteurs de la ligne (12, 14)</claim-text>
<claim-text>- une source de courant constant (I<sub>KA</sub>) de l'unité de contrôle (10) produit un courant constant (I<sub>A</sub>) sur la ligne (12, 14)</claim-text>
<claim-text>- un dispositif de mesure de tension (36) mesure la chute de tension à l'endroit de connexion de la ligne (12, 14) et transmet la valeur mesurée au processeur de contrôle (20, 22)</claim-text>
<claim-text>- le processeur de contrôle (20, 22) calcule la résistance de la somme des sections de ligne entre l'endroit de connexion de la ligne (12, 14) et l'avertisseur (M<sub>n</sub>) en soustrayant les résistances des avertisseurs (M1 à M<sub>n-1</sub>) et une résistance de limitation éventuelle (R<sub>MA</sub>).</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0014" num="0014">
<claim-text>Procédé selon la revendication 13, <b>caractérisé en ce que</b> la résistance ou, respectivement, la longueur de ligne entre deux avertisseurs avoisinants (M<sub>n</sub>, M2) est calculée en répétant les étapes selon la revendication 13 pour l'avertisseur avoisinant (M2), et que la valeur de résistance plus petite est soustraite à la valeur plus grande.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0015" num="0015">
<claim-text>Procédé selon la revendication 13 ou 14, <b>caractérisé en ce qu'</b>un circuit temporisateur dans les avertisseurs ouvre le contacteur transversal (T3) après un temps prédéterminé lorsqu'il a été fermé auparavant.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0016" num="0016">
<claim-text>Procédé selon l'une des revendications 13 à 15, <b>caractérisé en ce que</b> les résistances ou, respectivement, la longueur de ligne des différentes sections de ligne entre les avertisseurs (M1 à M<sub>n</sub>) et les valeurs de résistance préétablies des différents avertisseurs (M1 à M<sub>n</sub>) sont enregistrées dans le processeur de contrôle (20, 22), les résistances des avertisseurs mesurées lors d'une mesure ultérieure quand le système est en fonction étant comparées aux valeurs de résistance enregistrées des avertisseurs.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0017" num="0017">
<claim-text>Procédé pour déterminer un court-circuit entre la ligne d'un système avertisseur de danger selon l'une des revendications 1 à 12 et un blindage de la ligne, le système avertisseur de danger comprenant:<!-- EPO <DP n="18"> -->
<claim-text>- une pluralité d'avertisseurs (M1 à M<sub>n</sub>) et éventuellement d'autres éléments de ligne qui réagissent à au moins un critère de danger et qui sont connectés à une ligne à deux conducteurs (ligne A),</claim-text>
<claim-text>- une unité centrale reliée à la ligne (ligne A), comportant une alimentation en tension et un processeur central dans lequel sont enregistrées les adresses des avertisseurs (M1 à M<sub>n</sub>) pour contrôler et interroger les avertisseurs (M1 à M<sub>n</sub>) individuellement ainsi qu'un programme pour surveiller l'état des avertisseurs (M1 à M<sub>n</sub>),</claim-text>
<b>caractérisé par</b> les étapes de procédé suivantes:
<claim-text>- le blindage (40) est connecté à la masse par l'intermédiaire d'une résistance (R<sub>A</sub>) de l'unité de contrôle (10),</claim-text>
<claim-text>- une source de courant constant (I<sub>KA</sub>) de l'unité de contrôle (10) produit un courant constant (I<sub>A</sub>) sur la ligne (12, 14),</claim-text>
<claim-text>- un dispositif de mesure de tension (36) mesure la chute de tension au point de connexion de la ligne (12, 14) et transmet la valeur mesurée au processeur de contrôle (20, 22),</claim-text>
<claim-text>- le processeur de contrôle (20, 22) calcule la résistance de la ligne court-circuitée jusqu'à l'endroit de court-circuit (K1) et calcule la longueur de la ligne jusqu'à l'endroit de court-circuit (K1) à partir des paramètres de la ligne (12, 14).</claim-text></claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="19"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="165" he="221" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="20"> -->
<figure id="f0002" num="2"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="154" he="166" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="DE29611600U1"><document-id><country>DE</country><doc-number>29611600</doc-number><kind>U1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0005]</crossref></li>
</ul></p>
</ep-reference-list>
</ep-patent-document>
