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(11) |
EP 1 199 732 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.08.2006 Patentblatt 2006/32 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.09.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Blockiereinrichtung für Trennmesser
Locking device for switch blade
Dispositif de blocage pour contact à couteau
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
22.09.2000 DE 10047566
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.04.2002 Patentblatt 2002/17 |
| (73) |
Patentinhaber: Jean Müller GmbH Elektrotechnische Fabrik |
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65343 Eltville (DE) |
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Erfinder: |
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- Die Erfinder haben auf ihre Nennung verzichtet.
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| (74) |
Vertreter: Quermann, Helmut et al |
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Patentanwälte
Quermann Sturm
Unter den Eichen 7 65195 Wiesbaden 65195 Wiesbaden (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 4 419 240 US-A- 3 268 852
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DE-A- 19 729 223
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Sicherungsleisten oder Trenner werden üblicherweise mit Sicherungen bestückt. Immer
häufiger kommen jedoch, speziell für Einspeisesysteme, Geräte zum Einsatz, die nicht
mit Sicherungen, sondern mit Trennmessern bestückt sind. Dies insbesondere unter dem
Aspekt der geringeren Verlustleistung und des Kurzschlussschutzes auf der Primärseite
des Einspeisetransformators. Hier wird häufig eine dynamische Kurzstromfestigkeit
vom Schaltgerät erwartet. Man versteht darunter, dass im Kurzschlussfall die Leiste
bewusst nicht reagiert.
[0002] Die Belastung ergibt sich hier einerseits durch die Stromspitze beim Einschalten
und andererseits durch die thermische Belastung bei Dauerstrom (üblicherweise eine
Sekunde). Speziell die dynamische Belastung beim elektrischen Einschwingvorgang führt
häufig dazu, dass durch die stromdynamischen Abstoßungskräfte die Trennmesser aus
den Kontakten des Sicherungshalters herausgeschleudert werden. Hierdurch entsteht
eine Gefährdung für Mensch und Einrichtungen.
[0003] Das Herausschleudern des Trennmessers kann durch Blockiereinrichtungen verhindert
werden. Bei Sicherungsunterteilen für höhere Nennströme sind Blockiereinrichtungen
in Form von Bügeln bekannt. Im Bereich der schaltbaren Leisten gibt es ebenso Blockiereinrichtungen,
die die Aufreißkräfte im zugehörigen Gehäuse abfangen. Hier sind durch die Festigkeit
der Gehäuseelemente jedoch Grenzen gesetzt.
[0004] DE-A-4419240 beschreibt eine Blockier ein richtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Blockiereinrichtung für Trennmesser zu schaffen,
die im Kurzschlussfall sicher ein Herausschleudern des Trennmessers verhindert. Es
soll ausgeschlossen werden, dass hierbei Zerstörungen am Gehäuse der durch die Kontakte
gebildeten Kontaktanordnung oder des gesamten elektrischen Geräts zu verzeichnen sind.
Bestehende Sicherungsleisten oder Trenner sollen unkompliziert mit der Blockiereinrichtung
nachrüstbar sein.
[0006] Die Erfindung schlägt vor, eine Blockiereinrichtung für ein Trennmesser, das in eine
Kontaktanordnung eingesetzt ist, wobei die Blockiereinrichtung ein Herausschleudern
des Trennmessers aus der Kontaktanordnung im Kurzschlussfall verhindert und ein Element
zum Übertragen einer Blockierkraft im Kurzschlussfall direkt von der Kontaktanordnung
auf das Trennmesser aufweist, wobei das Element im Wesentlichen in einer Ebene senkrecht
zur Längsachse des Trennmessers beweglich ist. Gemäss einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist Vorgesehen, dass das Element schwenkbar ist.
[0007] Wesentlich ist somit bei der erfindungsgemäßen Blockiereinrichtung, dass die im Kurzschlussfall
in das Trennmesser eingeleiteten Kräfte, die das Trennmesser aus dem zugeordneten
Kontakt herausschleudern wollen, unmittelbar vom Trennmesser in das Element und von
dort in die Kontaktanordnung bzw. den dem Trennmesser zugeordneten Kontakt übergeleitet
werden. Das Element weist eine hohe mechanische Festigkeit auf und besteht insbesondere
aus Draht. Die Wirkverbindung zwischen dem Element und dem Trennmesser sowie der Kontaktanordnung
erfolgt vorzugsweise über einen Formschluss, der spätestens beim teilweisen Herausbewegen
des Trennmessers aus der Kontaktanordnung herbeigeführt wird, und zwar zwischen dem
Element und dem Trennmesser einerseits sowie dem Element und der Kontaktanordnung
bzw. dem Kontakt andererseits. Bevorzugt hintergreift das Element dabei das Trennmesser
bzw. den Kontakt.
[0008] Bei einer Ausbildung des Elementes aus Draht lässt sich durch einfache, gegebenenfalls
mehrmalige Abwinklung des Drahtes ein Gebilde herstellen, das auf einfache Art und
Weise mit einem Ende in eine Hintergriffsstellung mit dem Kontakt bringbar bzw. in
einer Ausnehmung des Kontaktes einsteckbar ist und dessen anderes Ende dem Hintergriff
des Trennmessers dient. Gehalten werden kann dieses Element beispielsweise mittels
eines Gehäuseteiles oder einer Abdeckplatte des Gehäuses für die Kontaktanordnung.
Vorzugsweise lässt sich das Element schwenkbar in dem Gehäuseteil bzw. der Abdeckplatte
führen, so dass es möglich ist, dieses in unterschiedlichen Stellungen zu positionieren.
Gedacht ist insbesondere an zwei Stellungen im Gehäuseteil bzw. der Abdeckplatte,
in denen das Element rastierbar ist. Diese beiden Stellungen entsprechen der Eingriffsstellung
des Elementes, in der es das Trennmesser hintergreift, und der Außereingriffsstellung,
in der es dieses nicht hintergreift. In der letztgenannten Stellung lässt sich das
Trennmesser in die Kontaktanordnung einführen.
[0009] Es wird als besonders vorteilhaft angesehen, wenn die Blockiereinrichtung vom Anwender
von außen, das heißt berührgeschützt, betätigbar ist. Damit kann die Bedieneinrichtung
auch bei eingeschaltetem Gerät von außen betätigt werden.
[0010] Es wird als besonders vorteilhaft angesehen, wenn ein Bedienteil für das Element
in einem Deckel zum Abdecken des Trennmessers und der Kontaktanordnung gelagert, insbesondere
verschieblich gelagert ist. Ist dieser Deckel beispielsweise schwenkbar, kontaktiert
das Bedienteil automatisch bei Abschluss der Schwenkbewegung beim Schließen des Deckels
das Element oder eine mit dem Element verbundene Abdeckkappe. Es ist dann nur noch
nötig, das Bedienteil zu verschieben, um das Element in die Hintergriffsstellung mit
dem Trennmesser zu bringen.
[0011] Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Patentansprüchen, der Beschreibung der
Figuren und insbesondere den Figuren selbst dargestellt, wobei bemerkt wird, dass
alle Merkmale sowie Kombinationen von Merkmalen erfindungswesentlich sind.
[0012] In den Figuren ist die Erfindung anhand einer Ausführungsform dargestellt, ohne hierauf
beschränkt zu sein. Es zeigt:
- Figur 1
- eine räumliche Ansicht eines mit einem Trennmesser bestückten und mit der Blockiereinrichtung
für das Trennmesser versehenen Trenners, wobei nur die erfindungsrelevanten Teile
des Trenners und eine Hälfte des Trennerdeckels veranschaulicht sind,
- Figur 2
- eine räumliche Ansicht, bei der bezüglich des in Figur 1 gezeigten Trenners im Wesentlichen
ein Kontakt und die erfindungsgemäße Blockiereinrichtung für ein Trennmesser veranschaulicht
ist, allerdings ohne eingesetztes Trennmesser,
- Figur 3
- zur Verdeutlichung der Funktion der Blockiereinrichtung die in Figur 2 gezeigten Bauteile,
allerdings teilweise demontiert und
- Figur 4
- eine Ansicht des Kontaktes und der relevanten Bauteile der Blockiereinrichtung, bezogen
auf die Darstellung nach Figur 3, von hinten gesehen.
[0013] Der Trenner 1 weist zwei Kontakte 2 und 3 auf, in die, wie in Figur 1 gezeigt, ein
Trennmesser 4 eingesetzt ist. Das Trennmesser 4 ist mit zwei Grifflaschen 5 versehen,
die von einem Trennerdeckel 6 aufgenommen werden. Der nur zur Hälfte gezeigte Trennerdeckel
ist im Bereich seines Endes 7 in einen Vorsprung eines nicht gezeigten Trennergehäuses
eingesetzt und um diesen schwenkbar, im Sinne einer Öffnungsbewegung gemäß Pfeil X.
Zum Öffnen bzw. Schließen des Trennerdeckels 2 wird dieser im Bereich seines gegenüberliegenden
Endes 8 ergriffen. Die beiden Kontakte 2 und 3 sind als sogenannte Delta-Kontakte
ausgebildet, wie sie in der DE 197 29 223 A1 beschrieben und angeordnet sind. Der
jeweilige Kontakt 2 bzw. 3 ist im Bereich eines Bodenplattenabschnittes 9 mit einem
nicht veranschaulichten Trennerunterteil verschraubt, wobei Schrauben Bohrungen 10
im Bodenplattenabschnitt 9 durchsetzen. Der Kontaktkörper 2 bzw. 3 weist ferner, von
dem Bodenplattenabschnitt ausgehend und vom Trennerunterteil weg gerichtet, Plattenabschnitte
11 und 12 sowie 13 und 14 auf, wobei die Plattenabschnitte 12 und 14 bzw. 11 und 13
in ihrem unteren Bereich mit dem Bodenplattenabschnitt 9 quasi Deltaform bilden und
im jeweiligen oberen Bereich parallel zueinander angeordnet sind. Die Plattenabschnitte
13 und 14 sind länger ausgebildet als die Plattenabschnitte 11 und 12, wobei erstgenannte
auf Höhe des oberen Endes der Plattenabschnitte 11 und 12 in deren Richtung abgewinkelt
sind und Vorsprünge 15 der Plattenabschnitte 11, 12 Ausnehmungen 16 im abgewinkelten
Bereich der Plattenabschnitte 13 und 14 durchsetzen. Die Plattenabschnitte 11 und
12 bzw. 13 und 14 weisen in ihrem unteren Bereich aufeinander zugerichtete Ansätze
17 auf, die sich, bei nicht eingesetztem Trennmesser, berühren und einen Steg 18 bilden,
bzw. bei eingesetztem Trennmesser 4 geringfügig voneinander beabstandet sind. Hierdurch
ist oberhalb des Steges 18, zwischen den jeweiligen Plattenabschnitten 11 und 12 bzw.
den jeweiligen Plattenabschnitten 13 und 14, ein Schlitz 19 zum Einführen des jeweiligen
eigentlichen Messers 20 des Trennmessers 4 gebildet. Zwischen dem jeweiligen Steg
10 und dem zugeordneten Bodenplattenabschnitt 9 ist im Kontaktkörper 2 bzw. 3, infolge
des Abstandes der Plattenabschnitte 11 und 12 bzw. 13 und 14, eine Öffnung 21 gebildet.
Die Öffnung zwischen den Plattenabschnitten 13 und 14 des Kontaktkörpers 3 dient beim
Ausführungsbeispiel der Aufnahme des nachfolgend näher beschriebenen Elementes der
Blockiereinrichtung. Jeder Kontaktkörper 2 bzw. 3 ist im Bereich der Plattenabschnitte
11 und 12 bzw. 13 und 14 mit einem Federring 22 versehen, der die Plattenabschnitte
11 und 12 bzw. 13 und 14 im Sinne einer Annäherung der Stege 18 vorspannt.
[0014] Die Blockiereinrichtung 23 weist ein Element 24 aus einem eine hohe mechanische Festigkeit
besitzenden Draht auf. Dieser ist im Bereich seines oberen Endes in Art eines nach
unten gerichteten U ausgebildet. Das Element 24 ist in seinem vom U 25 ausgehenden
unteren Bereich zunächst im Wesentlichen in der Ebene des U abgewinkelt, so dass sich
an einen langen Drahtabschnitt 27 ein kurzer Drahtabschnitt 26 anschließt. Der Draht
ist an den kurzen Drahtabschnitt 26 anschließend, im Wesentlichen in einem rechten
Winkel senkrecht zur Ebene des U abgewinkelt, so dass sich ein relativ langer Drahtabschnitt
28 ergibt. Die doppelte Abwinklung des Elementes 24 im Bereich des kurzen Drahtabschnittes
26 dient dem Zweck, eine Lagerfläche zu einem entsprechend abgewinkelten Gegenlager
29 einer Kunststoffabdeckplatte 30 zu bilden. Die Abdeckplatte 30 ist mit Rastelementen
versehen, die bevorzugt mit dem nicht dargestellten Trennergehäuse oder mit dem zugeordneten
Kontaktkörper 3 durch Einklipsen im Bereich der Plat tenabschnitte 11 und 12 verbindbar
ist. In dieser mit dem Gehäuse bzw. dem Kontaktkörper 3 verbundenen Position wird
der lange Drahtabschnitt 27 mittels der Abdeckplatte 30 gegen den Kontaktkörper 3
gedrückt und damit gehalten, wobei der lange Drahtabschnitt 28 in den Kontaktkörper
3 im Bereich der Öffnungen zwischen den Plattenabschnitten 11 und 12 bzw. 13 und 14
eingesetzt ist. Dies derart, dass der Drahtabschnitt 28 in geringem Abstand zum jeweiligen
Steg 18 positioniert ist. Die in Art eines L ausgebildete Abdeckplatte 30 ist im Bereich
ihres oberen Endes mit zwei Rastausnehmungen 32 und 33 versehen, die halbkreisförmig
ausgebildet sind, so dass der lange Drahtabschnitt 27 in der einen Position in der
Rastausnehmung 32, wie in Figur 4 gezeigt, oder in der anderen Rastausnehmung 33 festgelegt
ist.
[0015] Figur 3 veranschaulicht den Kontaktkörper 3, der mit einer Abdeckhaube 34 versehen
ist, die allerdings, um die Erfindung zu verdeutlichen, nur zur Hälfte gezeichnet
ist. In die Öffnungen 21 des Kontaktkörpers 3 ist der lange Drahtabschnitt 28 des
Elementes 24 eingesetzt. In dieser Position wird die Abdeckplatte 30 mit dem Kontaktkörper
3 oder dem nicht gezeigten Gehäuseunterteil des Trenners 1 verbunden. Auf das U-förmige
Ende 25 des Elementes 24 wird eine Kunststoffkappe 35 aufgesteckt. Mit dieser wirkt
ein verschiebbar im Trennerdeckel 6 gelagertes Bedienteil 36 zusammen, wie es in Figur
2 veranschaulicht ist.
[0016] Das Element 24 ist somit im Wesentlichen in einer Ebene senkrecht zur Längsachse
39 des Trennmessers 4 schwenkbar. Diese Ebene ist im Wesentlichen parallel zu den
parallelen Bereichen der Plattenabschnitte 11 bis 14 angeordnet. In der Schwenkposition
des Elementes 24, in der es mit der Rastausnehmung 33 zusammenwirkt, befindet sich
der freie Abschnitt 37 des U-förmigen Endes 25 des Elementes 24 außerhalb der Flucht
des zugeordneten Schlitzes 19 im Kontaktkörper 3, so dass das Trennmesser 4 von oben
in die beiden Kontaktkörper 2 und 3 eingeführt werden kann, bis es nahezu die Stege
18 der Kontaktkörper 2 und 3 berührt, wie es in Figur 1 veranschaulicht ist. Das Einführen
des Trennmessers 4 erfolgt durch Einschwenken des das Trennmesser aufnehmenden Gehäusedeckels
6. Bei Beendigung des Einschwenkvorganges des Trennerdeckels 6 legt sich das Bedienteil
36 mit seinen beiden unteren Vorsprüngen 38 auf die Abdeckkappe 35 des Elementes 24
und positioniert dieses zwischen den Vorsprüngen 38. Durch Verschieben des Bedienteils
36 in die in Figur 1 gezeigte Endstellung wird das Element 24 verschwenkt, so dass
es eine Position einnimmt, in der der lange Drahtabschnitt 27 mit der Rastausnehmung
32 rastiert. In dieser Stellung fluchtet der freie Abschnitt 37 des Elementes 24 mit
dem zugeordneten Messer 20 und ist in gerinfügigem Abstand zu diesem angeordnet. -
Im Kurzschlussfall, wenn Kräfte wirksam werden, die das Trennmesser 4 insbesondere
aus dem Kontaktkörper 3 herausschleudern wollen, wird dies wirksam dadurch verhindert,
dass das Messer 20 gegen die Stirnfläche des freien Abschnittes 37 des Elementes 24
stößt und infolge des Kraftschlusses des Elementes 24 mit dem Kontaktkörper 3 das
Messer 20 und damit das Trennmesser 4 blockiert wird.
[0017] Das Trennmesser 4 kann einfach aus den Kontaktkörpern 2 und 3 herausgezogen werden,
wenn zuvor durch Verschieben des Bedienteils 36 in entgegengesetzter Richtung die
andere Raststellung des Elementes 24 herbeigeführt wird, in der es die Rastausnehmung
33 durchsetzt.
1. Blockiereinrichtung (23) für ein Trennmesser (4), das in eine Kontaktanordnung (2,
3) eingesetzt ist, wobei die Blockiereinrichtung (23) ein Hinausschleudern des Trennmessers
(4) aus der Kontaktanordnung (2, 3) im Kurzschlussfall verhindert und ein Element
(24) zum Übertragen einer Blockierkraft im Kurzschlussfall direkt von der Kontaktanordnung
(2, 3) auf das Trennmesser (4) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Element (24) im Wesentlichen in einer Ebene senkrecht zur Längsachse (39) des
Trennmessers (4) beweglich ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Element (24) schwenkbar ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Element über ein Bedienteil (36) berührgeschützt betätigbar ist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Element (24) aus einem Werkstoff hoher mechanischer Festigkeit, insbesondere
aus Draht besteht.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Element (24) das Trennmesser (4) auf der einem Kontakt (3) der Kontaktanordnung
(2, 3) abgewandten Seite hintergreift und/oder das Element (24) den Kontakt (3) auf
der dem Trennmesser (4) abgewandten Seite hintergreift oder in diesen eingreift.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Element (24) einen ersten Abschnitt (25, 27, 37), der im Wesentlichen in der
Ebene senkrecht zur Längsachse des Trennmessers (4) angeordnet ist, sowie einen zweiten
Abschnitt (28), der im Wesentlichen senkrecht zum ersten Abschnitt (25, 27, 37) und
im Wesentlichen parallel zur Längsachse des Trennmessers (4) angeordnet ist, aufweist,
wobei der erste Abschnitt (25, 27, 37) das Trennmesser (4) hintergreift und der zweite
Abschnitt (28) einen Kontakt (3) der Kontaktanordnung (2, 3) hintergreift.
7. Einrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Element (24) in mindestens eine Öffnung (21) des Kontakts (3), die auf der dem
Trennmesser (4) zugewandten Seite durch einen Steg (18) begrenzt ist, eingesetzt ist.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Element (24) im Bereich seines dem Kontakt (3) abgewandten Endes U-förmig (25)
zurückgebogen ausgebildet ist, zum Zusammenwirken des freien Schenkels (37) des U
(25) mit dem Trennmesser (Messer 20).
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Element (24) schwenkbar in einem stationären Gehäuseteil oder einer stationären
Abdeckplatte (30) geführt ist.
10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Element (24) in zwei Stellungen (Raststellungen 32, 33) im Gehäuseteil bzw. der
Abdeckplatte (30) rastierbar ist.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienteil (36) in einem Deckel (6) zum Abdecken des Trenners (1) gelagert, insbesondere
verschieblich gelagert ist, wobei das Bedienteil (36) mit dem Element oder einer mit
dem Element (24) verbundenen Abdeckkappe (35) zusammenwirkt.
1. Locking device (23) for an isolating blade (4) used in a contact arrangement (2, 3),
wherein the locking device (23) prevents ejection of the isolating blade (4) from
the contact arrangement (2, 3) in the event of a short-circuit and has an element
(24) for transmitting a locking force directly from the contact arrangement (2, 3)
to the isolating blade (4) in the event of a short-circuit, characterized in that the element (24) is movable substantially in a plane perpendicular to the longitudinal
axis (39) of the isolating blade (4).
2. Device according to Claim 1, characterized in that the element (24) is pivotable.
3. Device according to Claim 1 or Claim 2, characterized in that the element is operable, with protection against accidental contact, by means of
an operating part (36).
4. Device according to any one of Claims 1 to 3, characterized in that the element (24) consists of a material with high mechanical strength, in particular
wire.
5. Device according to any one of Claims 1 to 4, characterized in that the element (24) reaches behind the isolating blade (4) on the side remote from a
contact (3) of the contact arrangement (2, 3) and/or the element (24) reaches behind,
or engages in, the contact (3) on the side remote from the isolating blade (4).
6. Device according to Claim 5, characterized in that the element (24) has a first portion (25, 27, 37) which is arranged substantially
in the plane perpendicular to the longitudinal axis of the isolating blade (4) and
a second portion (28) which is arranged substantially perpendicularly to the first
portion (25, 27, 37) and substantially parallel with the longitudinal axis of the
isolating blade (4), wherein, the first portion (25, 27, 37) reaches behind the isolating
blade (4) and the second portion (28) reaches behind a contact (3) of the contact
arrangement (2, 3).
7. Device according to Claim 5 or Claim 6, characterized in that the element (24) is inserted into at least one opening (21) in the contact (3) that
is bounded by a bridging web (18) on the side towards the isolating blade (4).
8. Device according to any one of Claims 5 to 7, characterized in that in the region of its end remote from the contact (3) the element (24) is bent back
in a U (25) for cooperation of the free arm (37) of the U (25) with the isolating
blade (blade 20).
9. Device according to any one of Claims 1 to 8, characterized in that the element (24) is guided pivotably in a stationary casing part or a stationary
cover plate (30).
10. Device according to Claim 9, characterized in that the element (24) is latchable in two positions (latch positions 32, 33) in the casing
part or cover plate (30).
11. Device according to any one of Claims 3 to 10, characterized in that the operating part (36) is mounted, in particular displaceably mounted, in a protective
cover (6) for the isolator (1), wherein the operating part (36) cooperates with the
element or with a covering cap (35) connected to the element (24).
1. Dispositif de blocage (23) pour un couteau de sectionnement (4) qui est mis en oeuvre
dans un agencement des contacts (2, 3), et
le dispositif de blocage (23) empêche le couteau de sectionnement (4) de quitter l'agencement
des contacts (2, 3) par projection en cas de court-circuit et présente un élément
(24) pour transférer une force de blocage, en cas de court-circuit, directement de
l'agencement des contacts (2, 3) au couteau de sectionnement (4), caractérisé en ce que l'élément (24) est mobile essentiellement dans un plan perpendiculaire à l'axe longitudinal
(39) du couteau de sectionnement (4).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément (24) est à même de pivoter.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément peut être actionné d'une manière protégée contre les contacts accidentels,
via une pièce de manoeuvre (36).
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'élément (24) est constitué d'un matériau à résistance mécanique élevée, en particulier
de fil métallique.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'élément (24) vient enserrer le couteau de sectionnement (4) par l'arrière, du côté
se détournant d'un contact (3) de l'agencement des contacts (2, 3), et/ou l'élément
(24) vient enserrer le contact (3) par l'arrière, du côté se détournant du couteau
de sectionnement (4), ou bien vient s'insérer dans le contact en question.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'élément (24) présente un premier tronçon (25, 27, 37), qui est disposé essentiellement
dans le plan perpendiculairement à l'axe longitudinal du couteau de sectionnement
(4), ainsi qu'un deuxième tronçon (28), qui est disposé essentiellement perpendiculairement
au premier tronçon (25, 27, 37) et essentiellement parallèlement à l'axe longitudinal
du couteau de sectionnement (4), et le premier tronçon (25, 27, 37) vient enserrer
le couteau de sectionnement (4) par l'arrière et le deuxième tronçon (28) vient enserrer
un contact (3) de l'agencement des contacts (2, 3) par l'arrière.
7. Dispositif selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que l'élément (24) est inséré dans au moins une ouverture (21) du contact (3), qui est
délimitée par une traverse (18) sur le côté tourné vers le couteau de sectionnement
(4).
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 5 à 7, caractérisé en ce que l'élément (24) est réalisé en étant replié en U (25) dans la zone de son extrémité
se détournant du contact (3), à des fins de coopération de la branche libre (37) du
U (25) avec le couteau de sectionnement (couteau 20).
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'élément (24) est guidé en pivotement dans un élément stationnaire faisant office
de boîtier ou dans une plaque de recouvrement stationnaire (30).
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'élément (24) est à même de s'encliqueter dans deux positions (positions d'encliquetage
32, 33) dans l'élément faisant office de boîtier, respectivement dans la plaque de
recouvrement (30).
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 3 à 10, caractérisé en ce que la pièce de manoeuvre (36) est montée dans un couvercle (6) pour le recouvrement
du couteau (1), en particulier est montée en mobilité, et la pièce de manoeuvre (36)
coopère avec l'élément ou avec un recouvrement (35) en forme de capuchon, relié à
l'élément (24).