| (19) |
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(11) |
EP 1 199 969 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.09.2004 Patentblatt 2004/39 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.07.2000 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2000/007257 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/008543 (08.02.2001 Gazette 2001/06) |
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| (54) |
VERFAHREN ZUM STAUBSAUGEN MIT EINEM HANDSTAUBSAUGER, SOWIE STAUBFILTERBEUTEL BEZIEHUNGSWEISE
STAUBSAMMELRAUM, INSBESONDERE ZUR VERWENDUNG IN EINEM SOLCHEN VERFAHREN
METHOD FOR VACUUM-CLEANING USING A HAND VACUUM CLEANER AND DUST FILTER BAGS OR DUST
COLLECTION COMPARTMENT, ESPECIALLY FOR USE IN A METHOD OF THIS TYPE
PROCEDE POUR ASPIRER LA POUSSIERE AVEC UN ASPIRATEUR-BALAI, AINSI QUE SAC DE FILTRATION
DE LA POUSSIERE ET COMPARTIMENT COLLECTEUR DE POUSSIERE, S'UTILISANT NOTAMMENT DANS
LE CADRE D'UN TEL PROCEDE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
29.07.1999 DE 19935356 24.06.2000 DE 10030958
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.05.2002 Patentblatt 2002/18 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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04103211.1 |
| (73) |
Patentinhaber: Vorwerk & Co. Interholding GmbH |
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42275 Wuppertal (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- RODEMANN, Thomas
D-44801 Bochum (DE)
- SAUER, Ralf
D-45527 Hattingen (DE)
- LEHMANN, Petra
D-58239 Schwerte (DE)
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| (74) |
Vertreter: Müller, Enno, Dipl.-Ing. |
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Rieder & Partner
Anwaltskanzlei
Corneliusstrasse 45 42329 Wuppertal 42329 Wuppertal (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 174 273 DE-A- 3 740 517 GB-A- 2 288 749
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WO-A-94/21305 FR-A- 2 417 287 US-A- 5 461 751
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1995, no. 01, 28. Februar 1995 (1995-02-28) & JP 06
277168 A (NIPPON PETROCHEM CO LTD), 4. Oktober 1994 (1994-10-04) -& DATABASE WPI Section
Ch, Week 199444 Derwent Publications Ltd., London, GB; Class A88, AN 1994-353784 XP002153416
& JP 06 277168 A (NIPPON PETROCHEMICALS CO LTD), 4. Oktober 1994 (1994-10-04)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft zunächst ein Verfahren zum Staubsaugen mit einem Handstaubsauger,
wobei der Staub zunächst in einem Staubsammelbehälter, beispielsweise einem Staubfilterbeutel,
aufgenommen wird und nachfolgend entsorgt wird, wobei weiter auch eine Geruchsadsorbierung
erfolgt mittels eines Adsorbens, beispielsweise Aktivkohle.
[0002] Derartige Verfahren sind bekannt, wobei zur Geruchsadsorbierung Adsorptionsfilter
eingesetzt werden, deren Hauptbestandteile das Adsorbens zur Bindung der Geruchsstoffe
und ein geeignetes Trägermaterial zur Fixierung des Adsorbenses sind. Als Adsorbens
werden hochporöse Materialien eingesetzt, in vielen Fällen wird z. B. Aktivkohle verwendet.
Es finden aber auch andere Materialien wie z. B. Zeolithe oder poröse organische Polymere
Verwendung. Das Adsorbens besteht zumeist aus Partikeln, die in unterschiedlichen
Formen und Größenfraktionen vorliegen können. Diese werden mit Hilfe verschiedener
Trägerstrukturen, wie Schaum, Gewebe, Vlies, Waben etc. in definierter Weise über
den Filter verteilt. Ein derartiger Geruchsfilter ist in dem Gerät so angeordnet,
dass dieser während des Betriebes des Gerätes von der geförderten Luft durchströmt
wird. In der Regel ist ein solcher Filter auf der Saugseite vor dem Gebläse angeordnet,
womit das Adsorptions-Gleichgewicht im Filter nicht durch die erhöhte Temperatur nach
der Motor-Gebläseeinheit negativ beeinflusst wird. Des Weiteren ist es bekannt zum
Zweck der Überdeckung eines unangenehmen Geruches poröse, mit Duftstoffen getränkte
Medien in Raumluftreinigern und Staubsaugern einzusetzen. Hierbei sind Sticks und
Granulate bekannt, die in eine Filtertüte eingebracht werden oder auch im Strömungsweg
der Luft angebracht werden. Die Abscheidung von Geruchsstoffen in einem Staubsauger
stellt spezifisch Anforderungen. Anders als z. B. in einem Raumluftreiniger wird in
einem Staubsauger der aufgenommene Staub in einem Staubfilterbeutel oder einem anderen
speziellen Staubsammelbehälter zurückgehalten und gesammelt. Der aufgenommene Staub
verbleibt für eine bestimmte Zeit in diesen Filterbeutel oder Behälter. Während dieser
Zeit wird durch den mikrobiologischen Abbau verschiedener Staubinhaltsstoffe ein Großteil
der unerwünschten Geruchsstoffe produziert. Im Falle eines Staubsaugers besteht der
wesentliche Nachteil der bekannten Lösungen nun darin, dass die Abscheidung der Geruchsstoffe
im Wesentlichen während des Betriebs des Staubsaugers erfolgt, indem die Geruchsstoffe
durch konvektiven Transport mit der strömenden Luft in den Geruchsfilter gelangen.
Zum einen verursacht das damit verbundene Durchströmen der Filter einen unerwünscht
hohen Druckverlust. Zum anderen verlangt die nach dem Einschalten des Staubsaugers
plötzlich einsetzende hohe Konzentration von Geruchsstoffen in der Saugluft eine sehr
gute Adsorptionskinetik der Filter
[0003] Aus der US-A 5 461 751 ist es bekannt, Zedernholzstückchen als Luftfrischer und Schädlingsbekämpfungsmittel
in einen Staubfilterbeutel einzubringen. Die Freisetzungen des Zedernholz wirken zugleich
duftüberdeckend und schädlingsbekämpfend. In vergleichbarer Weise ist es aus der FR-A
2 417 287 bekannt, Bakterizide, Fungicide oder odorierende Substanzen in einen Staubfilterbeutel
einzubringen. Die WO 94/21305 A beschäftigt sich mit einem rieselfähigen Mittel zur
Luftverbesserung als solchem und schlägt hierzu eine Kombination aus einem Sand und
Riechstoff vor. Die vorbekannten Gegenstände beinhalten also jeweils selbst geruchsfreisetzende
Substanzen. Diese sind auch während des Stillstandes eines Staubsaugers wirksam. Beim
Einschalten eines Staubsaugers werden vermehrt in dem Staubfilterbeutel angesammelte
geruchswirksame Substanzen freigesetzt und führen zu einer nicht immer als vorteilhaft
angesehenen Geruchsbelastung.
[0004] Im Hinblick auf den zuvor beschriebenen Stand der Technik wird eine technische Problematik
der Erfindung zunächst darin gesehen, ein Verfahren zum Staubsaugen mit einem Handstaubsauger
in vorteilhafter Weise weiterzubilden derart, daß unter Berücksichtigung eines geringen
Druckverlustes insbesondere der nach dem Einschalten des Staubsaugers plötzlich einsetzende
Geruchsschwall unterbunden wird.
[0005] Diese Problematik ist hinsichtlich des Verfahrens durch den Gegenstand des Anspruches
1 gelöst. Zufolge dieser Ausgestaltung ist ein Verfahren angegeben, bei welchem die
Geruchsstoffe am Ort ihrer Entstehung gebunden werden. Dies geschieht dadurch, daß
das Adsorbens in die unmittelbare Nähe des aufgesaugten Staubes eingebracht wird.
Die Menge des Adsorbens kann vergleichbar gering sein, etwa zwischen 3 und 30g, bevorzugt
zwischen 5 und 50g je üblichen Staubsammelraum liegen. Das Adsorbens liegt insbesondere
von lose eingebrachten oder eingetragenen Adsorbens-Körnchen. Die Geruchsstoffe werden
nicht nur durch die Strömung während des Betriebes des Staubsaugers zum Adsorbens
transportiert. Vielmehr findet der Transport vor allem auch in den Zeiten, in denen
das Gerät stillsteht, durch Diffusion der Geruchsstoffe statt. In vorteilhafter Weise
entfällt durch die vorgeschlagene Erfindung der Druckverlust eines Filters, welcher
während des Betriebes des Gerätes von der Luft durchströmt wird. Zum Weiteren wird
das Anreichern einer größeren Menge von Geruchsstoffen im Staubfilterbeutel bzw. in
dem Staubsammelbehälter verhindert, da die sich bildenden Geruchsstoffe kontinuierlich
zum Adsorbens diffundieren und dort gebunden werden. Dies hat zur Folge, daß im Gegensatz
zu den bekannten Geruchsfiltern keine relativ große Menge Geruchsstoffe in kurzer
Zeit adsorbiert werden müssen. Ein erfindungsgemäßer Diffusions-Geruchsfilter kommt
daher mit einer mittelmäßen Adsorptionskinetik aus, ohne daß der Durchbruch einer
intensiven Geruchsschwade beim Einschalten des Gerätes erfolgt. Durch das erfindungsgemäße
Verfahren werden beim Staubsaugen die Geruchsmoleküle eliminiert, welche unmittelbar
nach dem Einschalten des Gerätes ausgetragen werden. Das Adsorbens kann in verschiedenen
Verfahren unmittelbar in den Staubsammelraum eingegeben oder eingetragen werden. So
ist es beispielsweise denkbar, daß vor Beginn eines erstmaligen Saugvorganges oder
bei Beginn jedes Saugvorganges das Adsorbens in den Staubsammelraum, gegebenenfalls
in den Saugfilterbeutel eingebracht wird. Diesbezüglich kann vorgesehen sein, daß
das Adsorbens wie beispielsweise Aktivkohle, welche in Bruch-/Kugelform oder als Fasern
vorliegt, portionsweise abgefüllt in einem Beutel vorliegt, welcher Beutel durch den
Benutzer vor einem erstmaligen Gebrauch des Staubfilterbeutels bzw. des Staubsammelraumes
in diesen eingebracht werden kann. Ein solcher Adsorbens-Beutel besteht aus einem
besonders luftdurchlässigen Material wie beispielsweise einem dünnen Vlies aus Papier
oder Melt-Blown. Um bei diesem Verfahren eine genügende räumliche Verteilung des Adsorbens
in dem Staubsammelraum bzw. in dem Saugfilterbeutel zu erreichen wird vorgeschlagen,
daß mehrere kleinere Beutel mit Adsorbens eingebracht werden, so beispielsweise zwei
Beutel mit je 5 Gramm Aktivkohle. In einer alternativen Ausgestaltung des Verfahrens
ist vorgesehen, daß das Adsorbens in loser Form in dem Staubsammelraum bzw. Staubfilterbeutel
vorliegt. Dies erweist sich dahingehend als vorteilhaft, daß sich das Adsorbens in
innigem Kontakt mit dem eingesaugten Staub befindet, so daß die Geruchsstoffe besonders
leicht zum Adsorbens diffundieren können. So kann beispielsweise der Anwender mittels
eines Dosierbehälters eine vorgegebene Adsorbens-Menge durch die Einfüllöffnung des
Staubfilterbeutels bzw. in den Staubsammelraum einbringen. Alternativ kann das Adsorbens
in Form von Aktivkohle auch portionsweise in Tüten vorliegen. Der Anwender kann demzufolge
vor Beginn eines erstmaligen Saugvorganges, d.h. nach Einsetzen eines neuen Staubfilterbeutels
bzw. nach Entleerung des Staubsammelraumes eine vordefinierte Portion Adsorbens einfüllen.
Weiter alternativ ist vorgesehen, daß das Adsorbens auf dem zu saugenden Boden aufgebracht
wird und zusammen mit dem aufgesaugten Staub in den Staubsammelraum bzw. in den Staubfilterbeutel
eingebracht wird. So wird das Adsorbens in Form von Partikeln als Schüttgut in einen
leeren Staubfilterbeutel bzw. Staubsammelraum eingesaugt. Auch hier ist es denkbar,
daß Adsorbens mittels eines Dosierbehälters zur vordefinierten Ausgabe einer Adsorbens-Portion
auf den zu saugenden Boden zu streuen. Weiter alternativ ist vorgesehen, daß das Adsorbens
in einem Vorratsbehältnis in dem Staubsammelraum bzw. in dem Staubfilterbeutel vorliegt
und im Zuge des Staubsaugens aus dem Vorratsbehältnis herausgesaugt wird. So kann
beispielsweise im Bereich der Saugluft-Eintrittsöffnung des Staubfilterbeutels bzw.
des Staubsammelraumes ein randoffener Beutel oder ein napfartiges Behältnis angeordnet
sein, aus welchem bei erstmaliger Inbetriebnahme des Staubsaugers nach einem Staubfilterbeutelwechsel
bzw. nach einer Entleerung des Staubsammelraumes oder im Zuge eines Schließens des
Staubsammelraumes bzw. der, den Staubfilterbeutel aufnehmenden Filterkammer das Adsorbens
in den Staubfilterbeutel bzw. den Staubsammelraum eingebracht wird. Hierbei ist es
denkbar, daß durch zumindest teilweiser Zerstörung des Vorratsbeutels bzw. des Behältnisses
das Adsorbens zur Verteilung in dem Raum selbständig austritt. Des Weiteren sind Lösungen
denkbar, bei welchen ein Behältnis mit einem durch den Saugluftstrom bzw. durch den
in dem Staubsammelraum bzw. dem Staubfilterbeutel herrschenden Unterdruck in eine
das Adsorbens freigebende Offenstellung bewegbaren Deckel versehen ist.
[0006] Die Erfindung betrifft zudem einen Staubfilterbeutel für einen Staubsauger gemäß
den Merkmalen des Anspruches 6. Zufolge dieser Ausgestaltung befindet sich das Adsorbens
in innigen Kontakt mit dem eingesaugten Staub, so daß die Geruchsstoffe besonders
leicht zum Adsorbens diffundieren können. Zufolge dessen werden die Geruchsstoffe
am Ort ihrer Entstehung gebunden. Hierbei erweist es sich als besonders vorteilhaft,
daß ein derartiger Diffusions-Geruchsfilter innerhalb des Staubfilterbeutels mit einer
mittelmäßigen Adsorptionskinetik auskommt, ohne daß der Durchbruch einer intensiven
Geruchsschwade beim Einschalten des Staubsaugers erfolgt. Als Adsorbens-Material kann
hierbei beispielsweise Aktivkohle, Zeolithe oder poröse Polymere verwendet werden,
diese in Bruch-/Kugelform oder als Fasern. Die Größenverteilung, die chemische Ausrüstung
(bakterizide und fungizide Substanzen) und Menge des Adsorbens ist an das Aufnahmevolumen
des Staubfilterbeutels und an das Anwendungsgebiet, d.h. an die voraussichtlich aufzusaugenden
Substanzen angepaßt. Hierbei kommt es des Weiteren zum einen auf eine möglichst effiziente
Adsorption der unerwünschten Geruchsstoffe an, für die das Verhältnis von Makro-,
Meso- und Mikroporen im Adsorbens maßgeblich ist. Zum anderen sind auch anwendungstechnische
Kriterien maßgebend. Beispielsweise besitzt das Adsorbens des erfindungsgemäßen Staubfilterbeutels
die Eigenschaft sich gleichmäßig in dem Beutel zu verteilen und sich möglichst dauerhaft
an der Innenseite der Beutelwandung abzusetzen. Diesbezüglich kann weiter vorgesehen
sein, daß diese Anforderungen von einer sehr feinkörnigen Bruchkohle erfüllt sind.
Es kommen jedoch auch andere Materialien in Betracht, wie beispielsweise Molekularsiebe
in Form eines Puders. Vorteilhaft kann auch die Zufügung eines feuchtigkeitsbindenden
Mittels (z.B. Selicagel) sein um die Lebensbedingungen von Mikroorganismen im Staubbeutel
zu verschlechtern und gleichzeitig die Adsorptionsleistung der Aktivkohle zu steigern.
Im einfachsten Fall ist es denkbar, daß Adsorbens in Form von Partikeln als Schüttgut
vor Beginn eines erstmaligen Saugvorganges, d.h. nach Erneuerung des Saugfilterbeutels,
auf den zu saugenden Boden auszustreuen und in den leeren Staubfilterbeutel einzusaugen.
Das Adsorbens befindet sich hiernach in innigen Kontakt mit dem eingesaugten Staub,
so daß die Geruchsstoffe besonders leicht zum Adsorbens diffundieren können. Alternativ
kann vorgesehen sein, daß das Adsorbens in einem außenseitig des Staubfilterbeutels
befestigten Vorratsbehältnis angeordnet ist zur von-Hand-Entleerung in den Staubfilterbeutel.
So wird beim Einsetzen eines neuen Staubfilterbeutels in den Staubsauger beispielsweise
eine, mit einer Adsorptionsmaterial-Portion gefüllte Tüte, welche weiter beispielsweise
auf der Halteplatte des Staubfilterbeutels abnehmbar fixiert ist, entfernt und aufgerissen
um das hierin enthaltene Adsorptionsmaterial durch die Einsaugöffnung in den Staubfilterbeutel
einzustreuten. Eine solche Portioniertüte kann auch in loser Form dem Staubfilterbeutel
zugeordnet sein, wodurch für den Anwender die Möglichkeit besteht, das darin enthaltene
Adsorptionsmaterial direkt in den Staubfilterbeutel einzustreuen oder auf dem abzusaugenden
Boden zu verteilen. Weiter alternativ wird vorgeschlagen, daß das Adsorbens in einer
eigenen, luftdurchlässigen Umhüllung innerhalb des Staubfilterbeutels enthalten ist.
Die Umhüllung besteht hierbei aus einem luftdurchlässigen Material wie beispielsweise
einem dünnen Vlies aus Papier oder Melt-Blown. Ein solcher Adsorbens-Beutel kann bereits
werkseitig in den Staubfilterbeutel eingebracht sein. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit,
einen solchen Adsorbens-Beutel lose oder abnehmbar an der Halteplatte dem Staubfilterbeutel
zuzuordnen. Der Anwender bringt diesen Beutel vor erstmaliger Inbetriebnahme des Staubfilterbeutels
durch die Einlaßöffnung in diesen ein, wobei die Umhüllung des Adsorbens in ihrer
Größe an den Querschnitt der Einlaßöffnung des Staubfilterbeutels angepaßt wird. Bevorzugt
weist hierbei eine Flächenerstreckung der Umhüllung einen Bruchteil einer Durchmesserabmessung
der Einlaßöffnung des Staubfilterbeutels auf. Um weiter eine genügende räumliche Verteilung
des Adsorbens in dem Staubfilterbeutel zu gewährleisten, wird vorgeschlagen, daß eine
Mehrzahl von Adsorbensbeuteln in dem Staubfilterbeutel enthalten sind bzw. in diesen
eingebracht werden können. Zudem ist vorgesehen, daß jeweils eine Mehrzahl von Adsorptionsteilchen
in einer Umhüllung enthalten sind. So wird vorgeschlagen, daß in einem Staubfilterbeutel
zwei Beutel mit je 5 Gramm Aktivkohle eingebracht sind. In einer weiteren alternativen
Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes ist vorgesehen, daß ein durch Luftströmung
oder Unterdruck öffenbares Adsorbens-Vorratsbehältnis an einer Innenwandung des Staubfilterbeutels
angebracht ist. So kann ein, sich zunächst über die Einfüllöffnung des Staubfilterbeutels
sich erstreckendes Vorratsbehältnis vorgesehen sein, welches beim erstmaligen Einschalten
des Staubsaugers nach einem Staubfilterbeutelwechsel durch die Luftströmung oder den
in dem Staubfilterbeutel herrschenden Unterdruck aus der Einlaßöffnung in das Innere
des Staubfilterbeutels gerissen wird. Hierbei kann es sich beispielsweise um einen
mit dem Adsorbens gefüllten Beutel handeln, welcher zunächst im Bereich der Einlaßöffnung
randnah gehalten wird. Durch die Luftstrom-/Unterdruckbeaufschlagung wird dieser aus
dem Einlaßbereich gerissen, wonach der Inhalt durch vorgesehene Öffnungen des Behältnisses
in den Beutelinnenraum entweichen kann. Alternativ kann ein solches Behältnis auch
perforiert ausgebildet sein, wobei beim Einschalten des Staubsaugers dieses entlang
der Perforation abreißt und das enthaltene Adsorbens freigibt. Weiter alternativ kann
ein solches Behältnis auch napfartig, den Einlaßquerschnitt des Staubfilterbeutels
zunächst verschließend ausgebildet sein. Zudem ist es auch denkbar, ein Behältnis
unterseitig der Halteplatte randnah der Einfüllöffnung anzuordnen. So kann beispielsweise
unterseitig der Halteplatte ein ringförmiges, die Einfüllöffnung umschließendes Behältnis
vorgesehen sein, welches durch den Luftstrom bzw. den anstehenden Unterdruck beim
Einschalten des Staubsaugers zur Freigabe des Adsorbenses von der Halteplatte abgerissen
wird oder bei welchem durch Einsetzen des Luftstromes bzw. des Unterdruckes ein das
Adsorbens in dem Behältnis zurückhaltender Deckel oder dergleichen in eine das Adsorbens
freigebende Stellung verlagert wird. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, daß das
Adsorbens in einem durch Durchstoßen öffenbaren Vorratsbehältnis, beispielsweise in
einem Beutel, in Überdeckung zu der Saugstutzenöffnung des Staubfilterbeutels angeordnet
ist. Erfindungsgemäß kann vor einer ersten Inbetriebnahme des Staubfilterbeutels der
Anwender dieses Vorratsbehältnis durchstoßen, zur Verteilung des beinhaltenden Adsorbenses
in den Staubfilter. Bevorzugt findet diese Ausgestaltung dort Anwendung, bei welcher
ein luftströmungsmäßig mit einem Saugkanal verbundener Saugstutzen bei einem Schließen
der, den Staubfilterbeutel haltenden Filterkammer durch die Saugstutzenöffnung der
Staubfilterbeutel-Halteplatte tritt. Demnach wird im Zuge dieses Filterkammer-Schließvorganges
das in Überdeckung zu der Saugstutzenöffnung angeordnete Adsorbens-Vorratsbehältnis
von dem Saugstutzen durchstoßen und somit geöffnet, zur Freigabe und Verteilung des
Adsorbens in den Staubfilterbeutel. Besonders vorteilhaft erweist sich bei der Auswahl
des Adsorbens Aktivkohlepulver mit einer Korngrößenfraktion zwischen 0,15 und 0,25
mm, wobei der Unterkornanteil mit weniger als 2 % klein gehalten ist. Sehr vorteilhaft
sind auch Aktivkohlefasern mit einem Durchmesser von 0,01 bis 0,1 mm und einer Faserlänge
von 10 bis 100 mm. Besonders wirkungsvoll sind auch aus Kokosnussschalen hergestellte
Aktivkohlepulver mit CTC-Werten größer 60%.
[0007] Die Erfindung betrifft zudem einen Staubsammelraum für einen Staubsauger gemäß den
Merkmalen der Ansprüche 15 und 16. Derartige Staubsauger sind bekannt, wobei hier
der aufgesaugte Staub in dem filterlosen System in den Sammelraum abgeschieden wird.
Der gefüllte Sammelraum ist zur Entleerung von dem Gerätegehäuse abnehmbar. Zufolge
der erfindungsgemäße Ausgestaltung befindet sich das Adsorbens in innigen Kontakt
mit dem eingesaugten Staub, so daß die Geruchsstoffe besonders leicht zum Adsorbens
diffundieren können. Zufolge dessen werden die Geruchsstoffe am Ort ihrer Entstehung
gebunden. Hierbei erweist es sich als besonders vorteilhaft, daß ein derartiger Diffusions-Geruchsfilter
innerhalb des Staubsammelraumes mit einer mittelmäßigen Adsorptionskinetik auskommt,
ohne daß der Durchbruch einer intensiven Geruchsschwade beim Einschalten des Staubsaugers
erfolgt. Als Adsorbens-Material kann hierbei beispielsweise Aktivkohle, Zeolithe oder
poröse Polymere verwendet werden, diese in Bruch-/Kugelform oder als Fasern. Die Größenverteilung,
die chemische Ausrüstung (bakterizide und fungizide Substanzen) und Menge des Adsorbens
ist an das Aufnahmevolumen des Staubsammelraumes und an das Anwendungsgebiet, d.h.
an die voraussichtlich aufzusaugenden Substanzen angepaßt. Hierbei kommt es des Weiteren
zum einen auf eine möglichst effiziente Adsorption der unerwünschten Geruchsstoffe
an, für die das Verhältnis von Makro-, Meso- und Mikroporen im Adsorbens maßgeblich
ist. Zum anderen sind auch anwendungstechnische Kriterien maßgebend. Beispielsweise
besitzt das Adsorbens des erfindungsgemäßen Staubsammelraumes die Eigenschaft sich
gleichmäßig in dem Sammelraum zu verteilen und sich möglichst dauerhaft an der Innenseite
der Raumwandung abzusetzen. Diesbezüglich kann weiter vorgesehen sein, daß diese Anforderungen
von einer sehr feinkörnigen Bruchkohle erfüllt sind. Es kommen jedoch auch andere
Materialien in Betracht, wie beispielsweise Molekularsiebe in Form eines Puders. Vorteilhaft
kann auch die Zufügung eines feuchtigkeitsbindenden Mittels (z.B. Selicagel) sein
um die Lebensbedingungen von Mikroorganismen im Staubsammelraum zu verschlechtern
und gleichzeitig die Adsorptionsleistung der Aktivkohle zu steigern. Im einfachsten
Fall ist es denkbar, daß Adsorbens in Form von Partikeln als Schüttgut vor Beginn
eines erstmaligen Saugvorganges, d.h. nach Entleerung des Staubsammelraumes, auf den
zu saugenden Boden auszustreuen und in den leeren Staubsammelraum einzusaugen. Das
Adsorbens befindet sich hiernach in innigem Kontakt mit dem eingesaugten Staub, so
daß die Geruchsstoffe besonders leicht zum Adsorbens diffundieren können. Alternativ
kann vorgesehen sein, daß das Adsorbens in einem Vorratsbehältnis angeordnet ist zur
von-Hand-Entleerung in den Staubsammelraum. So wird nach einem Entleeren des Sammelraumes
beispielsweise ein, mit einer Adsorptionsmaterial-Portion gefüllte Tüte, aufgerissen
und das hierin enthaltene Adsorptionsmaterial in den Staubsammelraum eingestreut.
Mittels einer solchen Portioniertüte kann auch das darin enthaltene Adsorptionsmaterial
auf dem abzusaugenden Boden verteilt werden. Weiter alternativ wird vorgeschlagen,
daß das Adsorbens in einer eigenen, luftdurchlässigen Umhüllung innerhalb des Staubsammelraumes
enthalten ist. Die Umhüllung besteht hierbei aus einem luftdurchlässigen Material
wie beispielsweise einem dünnen Vlies aus Papier oder Melt-Blown. Der Anwender bringt
diesen Beutel vor erstmaliger Inbetriebnahme des Staubsammelraumes in diesen ein,
wobei die Umhüllung des Adsorbens in ihrer Größe an den Querschnitt einer Einlaßöffnung
des Staubsammelraumes angepaßt wird. Bevorzugt weist hierbei eine Flächenerstreckung
der Umhüllung einen Bruchteil einer Durchmesserabmessung der Einlaßöffnung des Staubsammelraumes
auf. Um weiter eine genügende räumliche Verteilung des Adsorbens in dem Staubsammelraum
zu gewährleisten, wird vorgeschlagen, daß eine Mehrzahl von Adsorptionsbeuteln in
dem Staubsammelraumenthalten sind bzw. in diesen eingebracht werden können. Zudem
ist vorgesehen, daß jeweils eine Mehrzahl von Adsorptionsteilchen in einer Umhüllung
enthalten sind. So wird vorgeschlagen, daß in einem Staubsammelraum zwei Beutel mit
je 5 Gramm Aktivkohle eingebracht sind. In einer weiteren alternative Ausgestaltung
des Erfindungsgegenstandes ist vorgesehen, daß ein durch Luftströmung oder Unterdruck
öffenbares Adsorbens-Vorratsbehältnis an einer Innenwandung des Staubsammelraumes
angebracht ist. Hierbei kann es sich beispielsweise um einen mit dem Adsorbens gefüllten
Beutel handeln, welcher zunächst beispielsweise an der Innenseite der Sammelraum-Innenwandung
gehalten ist. Durch die Luftstrom-/Unterdruckbeaufschlagung wird dieser ab- bzw. aufgerissen,
wonach der Inhalt durch vorgesehene Öffnungen des Behältnisses in den Sammelraum entweichen
kann. Alternativ kann ein solches Behältnis auch perforiert ausgebildet sein, wobei
beim Einschalten des Staubsaugers dieses entlang der Perforation abreißt und das enthaltene
Adsorbens freigibt. Weiter alternativ kann ein solches Behältnis auch napfartig ausgebildet
sein. Darüber hinaus ist es auch denkbar, daß das Adsorbens in einem durch Durchstoßen
öffenbaren Vorratsbehältnis, beispielsweise in einem Beutel angeordnet ist. Erfindungsgemäß
kann vor einer ersten Inbetriebnahme des Staubsammelraumes der Anwender dieses Vorratsbehältnis
durchstoßen, zur Verteilung des beinhaltenden Adsorbenses in den Sammelraum. Ein solches
Durchstoßen kann auch automatisch im Zuge eines Sammelkammer-Schließvorganges erfolgen,
so beispielsweise durch geräteseitige, in den Sammelraum eintauchende Geräteteile.
Besonders vorteilhaft erweist sich bei der Auswahl des Adsorbens Aktivkohlepulver
mit einer Korngrößenfraktion zwischen 0,15 und 0,25 mm, wobei der Unterkornanteil
mit weniger als 2 % klein gehalten ist. Sehr vorteilhaft sind auch Aktivkohlefasern
mit einem Durchmesser von 0,01 bis 0,1 mm und einer Faserlänge von 10 bis 100 mm.
Besonders wirkungsvoll sind auch aus Kokosnussschalen hergestellte Aktivkohlepulver
mit CTC-Werten größer 60 %.
[0008] Schließlich betrifft die Erfindung ein Adsorbens-Material gemäß den Merkmalen des
Anspruches 23. Zufolge dieser Ausgestaltung kann ein durch eine luftdurchlässige Umhüllung
umschlossenes Adsorbens-Material durch die Eintrittsöffnung in den Staubsammelraum
bzw. in den Staubfilterbeutel eingebracht werden. Hieraus ergibt sich der wesentliche
Vorteil, daß das Adsorbens in der unmittelbaren Nähe des aufgesaugten Staubes positioniert
ist, wodurch das Anreichern einer größeren Menge von Geruchsstoffen in dem Staubsammelraum
bzw. Staubfilterbeutel verhindert ist, da die sich bildenden Geruchsstoffe kontinuierlich
zum Adsorbens diffundieren und dort gebunden werden. Diesbezüglich wird weiter vorgeschlagen,
daß eine Flächenerstreckung der Umhüllung einem Bruchteil einer Durchmesserabmessung
der Eintrittsöffnung des Staubsammelraumes bzw. des Staubfilterbeutels entspricht.
So kann beispielsweise die Flächenerstreckung der Umhüllung etwa einem Fünftel bis
einem Zehntel der Durchmesserabmessung der Eintrittsöffnung entsprechen. Beispielsweise
kann hierbei jeder Adsorbens-Beutel mit drei bis zehn Gramm, bevorzugt fünf Gramm
Adsorptions-Material, wie beispielsweise Aktivkohle gefüllt sein.
[0009] Aus den zuvor beschriebenen erfindungsgemäßen Ausgestaltungen zur Geruchsfilterung
bzw. zur Ausbildung eines Diffusions-Geruchsfilters ergeben sich wesentliche Vorteile.
So liegen die Geruchsfilter (das Adsorbens sowohl in Beutel- als auch in Loseform)
im Unterschied zu einem bekannten Standard-Adsorptionsfilter nicht unmittelbar im
Strömungsweg. Zudem kann bei der Verwendung des Adsorbens in loser Form auf eine Trägerstruktur
verzichtet werden, wobei verschiedene geometrische Anordnungen denkbar sind. Weiter
sind die Druckverluste, die von einem erfindungsgemäßen Diffusions-Geruchsfilter verursacht
werden gegenüber den Druckverlusten, hervorgerufen durch einen Standard-Filter zu
vernachlässigen. Weiter entfaltet ein erfindungsgemäßer Diffusions-Geruchsfilter seine
Wirkung auch während des Stillstands des Gerätes, so daß im Staubfilterbeutel bzw.
in dem Staubsammelraum die Entstehung einer größeren Menge von Geruchsstoffen verhindert
wird. Der Wegfall der Trägerstruktur ist mit einer Materialersparnis und einem erheblich
geringeren verfahrenstechnischen Aufwand bei der Herstellung verbunden. Zudem ist
die Adsorptionsleistung vom Anwender durch Zugabe einer individuell gewählten Menge
Adsorbens an seine Bedürfnisse anpaßbar (z.B. geruchsintensiver Staub durch Haustierhaltung).
Des Weiteren erweist es sich als vorteilhaft, daß durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung
der Diffusions-Geruchsfilter bei jedem Staubfilterbeutelwechsel bzw. bei jeder Entleerung
des Staubsammelraumes entsorgt wird. Demzufolge liegt nach dem Wechsel/Entleeren ein
Geruchsfilter mit optimierter Adsorptionscharakteristik vor. Ein guter Wirkungsgrad
ist zudem bei Aktivkohle mit einem Durchmesser kleiner als 0,5 mm gegeben.
[0010] Nachfolgend ist die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung, welche jedoch lediglich
mehrere Ausführungsbeispiele darstellt, näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- einen Staubsauger mit einem Staubfilterbeutel, wobei zum Einbringen des Adsorbens
dieses auf den zu saugenden Boden aufgebracht wird;
- Fig. 2
- eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung, jedoch mit einem Staubsauger mit einem
Staubsammelraum;
- Fig. 3
- einen Staubfilterbeutel, zur von-Hand-Befüllung mit einem Adsorbens;
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf eine Halteplatte eines Staubfilterbeutels mit einer, eine AdsorbensPortion
beinhaltenden Tüte;
- Fig. 5
- den Staubfilterbeutel partiell geschnitten im Zuge des Einfüllens des Adsorbens aus
der aufgerissenen Tüte gem. Fig. 4;
- Fig. 6
- eine weitere Darstellung einer Staubfilterbeutel-Halteplatte in Draufsicht mit einem,
die Einfüllöffnung des Staubfilterbeutels überdekkenden Adsorbens-Beutel;
- Fig. 7
- eine geschnittene Ausschnittsdarstellung des Staubfilterbeutels mit einem in der Einfüllöffnung
gehaltenen Adsorbens-Beutel gemäß Fig. 6;
- Fig. 8
- eine Draufsicht auf eine Staubfilterbeutel-Halteplatte, eine weitere alternative Anordnung
eines Adsorbens-Behältnisses darstellen;
- Fig. 9
- eine der Fig. 7 entsprechende Schnittdarstellung, jedoch die Ausgestaltung gemäß Fig.
8 betreffend;
- Fig. 10
- eine weitere der Fig. 7 entsprechende Schnittdarstellung, betreffend eine weitere
Ausführungsform eines Adsorbens-Behältnisses;
- Fig. 11
- eine Schnittdarstellung gemäß Fig. 7, die Anordnung eines alternativen Adsorbens-Behältnisses
in Form eines Beutels mit Sollrißstellen betreffend;
- Fig. 12
- eine der Fig. 11 entsprechende Darstellung, wobei das im Bereich der Einfüllöffnung
angeordnete Adsorbens-Behältnis von einem Saugstutzen durchstoßen wird;
- Fig. 13
- eine der Fig. 12 entsprechende Darstellung, jedoch bei Einsatz eines napfartigen Adsorbens-Vorratsbehältnisses;
- Fig. 14
- eine weitere alternative Anordnung eines Adsorbens-Behältnisses unterseitig der Halteplatte
im randnahen Bereich zur Einfüllöffnung;
- Fig. 15
- einen Staubfilterbeutel in partieller Schnittdarstellung mit eingebrachtem, umhüllten
Adsorbens.
[0011] Dargestellt und beschrieben ist zunächst mit Bezug zur Fig. 1 ein Staubsauger 1 mit
einem in einer Filterkammer 2 gehaltenen Staubfilterbeutel 3. Während des Betriebs
des Staubsaugers 1 wird mittels einer schematisch dargestellten Motor-/Gebläseeinheit
4 im Bereich einer fußseitigen Saugdüse 5 ein Unterdruck erzeugt, mittels welchem
Staub- und Schmutzpartikel von dem zu reinigenden Boden 6 gelöst und mittels des Saugluftstromes
über einen nicht dargestellten Saugkanal in den Staubfilterbeutel 3 transportiert
werden. Die Motor-/Gebläseeinheit 4 ist in Luftströmungsrichtung dem Staubfilterbeutel
3 nachgeschaltet.
[0012] Der in dem Staubfilterbeutel 3 aufgenommene Staub verbleibt dort für eine bestimmte
Zeit. Während dieser Zeit werden durch den mikrobiologischen Abbau verschiedener Staubinhaltsstoffe
Geruchsstoff produziert, welche, wie nachstehend ausgeführt, adsorbiert werden.
[0013] Hierzu wird ein Adsorbens 7 in Form von Aktivkohle, Zeolithe oder porösem Polymer
in den Staubfilterbeutel 3 eingegeben oder eingetragen.
[0014] Gemäß dem Ausführungsbeispiel in Fig. 1 wird hierzu das Adsorbens 7 mittels eines
Dosierbehälters 8 auf den zu saugenden Boden 6 gestreut und hiernach bei Inbetriebnahme
des Staubsaugers 1 zusammen mit dem aufgesaugten Staub in den Staubfilterbeutel 3
eingebracht. Der Dosierbehälter 8 weist die Funktion eines Zuckerstreuers auf, womit
nach einem einmaligen Kippen desselben eine vordefinierte Portion des Adsorbens 7
ausgegeben wird. Die Adsorptionsleistung läßt sich jedoch vom Anwender durch Zugabe
einer individuell gewählten Menge Adsorbens 7 (durch Ausgabe mehrerer Adsorbensportionen)
an die Bedürfnisse anpassen. So kann beispielsweise bei geruchsintensivem Staub durch
Haustierhaltung eine doppelte Adsorbens-Portion auf den zu saugenden Boden 6 aufgebracht
werden.
[0015] Bevorzugt erfolgt diese Adsorbens-Ausgabe bzw. das Aufsaugen und Einbringen des Adsorbens
7 in den Staubfilterbeutel 3 einmalig bei der ersten Inbetriebnahme des Staubsaugers
1 nach einem Staubfilterbeutelwechsel.
[0016] In Fig. 2 ist schematisch ein Staubsauger 1 dargestellt, welcher zur Aufnahme der
aufgesaugten Schmutz-/Staubpartikel einen Abscheider und einen hiernach geschalteten
Staubsammelraum 9 aufweist. Dieser Staubsauger 1 weist keinen, bei Bedarf auswechselbaren
Staubfilterbeutel gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel auf. Vielmehr wird hier der
gefüllte Staubsammelraum 9 bei Bedarf geleert.
[0017] Auch bei diesem Staubsaugerprinzip ergibt sich durch den Verbleib des aufgenommenen
Staubes über einen bestimmten Zeitraum ein mikrobiologischer Abbau verschiedener Staubinhaltsstoffe,
was die Produktion von unerwünschten Geruchsstoffen zur Folge hat. Insbesondere beim
Einschalten des Staubsaugers 1 ergibt sich hieraus ein unangenehmer Anfangs-Geruchsschwall,
welchem erfindungsgemäß durch die Aufnahme von Adsorbens 7 in den Staubsammelraum
9 entgegengewirkt wird.
[0018] Gemäß dem bezüglich der Fig. 1 beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel wird auch
in diesem zweiten Ausführungsbeispiel das Adsorbens 7 mittels eines Dosierbehälters
8 auf den zu reinigenden Boden 6 aufgestreut und hiernach zusammen mit dem aufgesaugten
Staub in den Staubsammelraum 9 verbracht.
[0019] Durch das Einbringen des Adsorbens 7 in den Staubfilterbeutel 3 bzw. in den Staubsammelraum
9 befindet sich dieses in innigem Kontakt mit dem eingesaugten Staub, so daß die Geruchsstoffe
besonders leicht zum Adsorbens diffundieren können.
[0020] In Fig. 3 ist ein Staubfilterbeutel 3 dargestellt, welcher vor einer ersten Benutzung
mit Adsorbens 7 befüllt werden kann. Diese Befüllung erfolgt hier ähnlich den zuvor
beschriebenen Ausführungsbeispielen mittels eines Dosierbehälters 8, zur Ausgabe einer
vordefinierten Adsorbens-Portion. Das Adsorbens 7 wird direkt in den Filterbeutel
3 durch Einstreuen durch die Eintrittsöffnung 10 des Staubfilterbeutels 3 eingebracht.
Auch hier besitzt der Anwender die Möglichkeit durch Zugabe einer individuell gewählten
Menge Adsorbens 7 die Adsorptionseigenschaften seinen Bedürfnissen anzupassen.
[0021] Darüber hinaus kann das Einstreuen einer Adsorbens-Portion aus dem Dosierbehälter
8 auch in den Staubsammelraum eines Staubsaugers 1 gemäß Fig. 2 erfolgen.
[0022] Weiter alternativ kann das Adsorbens 7 auch vorportioniert dem Anwender zur Verfügung
stehen, so beispielsweise in Form einer, eine Adsorbens-Portion enthaltenden Tüte
11, welche dem Staubfilterbeutel 3 lose beigepackt ist. Gemäß den Darstellungen in
den Figuren 4 und 5 kann eine solche, ein Vorratsbehältnis 13 bildende Portions-Tüte
11, auch dem Staubfilterbeutel 3 zugeordnet sein, so beispielsweise durch eine lösbare
Anordnung der Tüte 11 auf der Oberseite der Staubfilterbeutel-Halteplatte 12. Die
Tüte 11 ist unübersehbar für den Anwender auf der Halteplatte 12 angeordnet, wobei
die Grundrißform der Tüte 11 gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel einem Hinweispfeil
ähnelnd ausgebildet sein kann. Nach Abnahme der Tüte 11 von der Halteplatte 12 kann
das in der Tüte 11 enthaltene Adsorbens durch die Eintrittsöffnung 10 in den Staubfilterbeutel
3 eingestreut werden. Die Tüte 11 ist hierzu entlang einer bevorzugt perforierten
Linie aufreißbar.
[0023] Weiter alternativ kann das Adsorbens 7 in einem Vorratsbehältnis 13 zur Verfügung
stehen.
[0024] In den Figuren 6 und 7 ist diesbezüglich ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei
welchem das Vorratsbehältnis 13 beutelartig mit einem umlaufenden Rand 14 ausgeformt
ist. In dem so geformten Beutel ist eine vorgegebene Portion des Adsorbens 7 enthalten.
[0025] Das beutelartige Vorratsbehältnis 13 ist in Überdeckung zu der Eintrittsöffnung 10
der Staubfilterbeutel-Halteplatte 12 positioniert und im Bereich des umlaufenden Randes
14 zwischen zwei Lagen der mehrlagigen Halteplatte 12 lose eingelegt und gehalten.
Die ansonsten in üblicher Weise miteinander klebstoffverbundenen Lagen der Halteplatte
12 sind im Bereich der den Beutelrand 14 halternden Abschnitte nicht miteinander verbunden.
Diesbezüglich ist weiter denkbar, die, den Beutelrand 14 erfassenden, ringförmigen
Zonen der beiden, das beutelartige Vorratsbehältnis 13 klemmfixierenden Lagen mit
einer Vertiefung, beispielsweise Prägung, zu versehen.
[0026] Nach einem Einsetzen des Staubfilterbeutels 3 in den Staubsauger 1 und hiernach erfolgender
Inbetriebnahme des Gerätes wird das beutelartige Vorratsbehältnis 13 durch die Luftströmung
bzw. durch den in dem Staubfilterbeutel 3 aufgebauten Unterdruck aus der Eintrittsöffnung
10 in den Staubfilterbeutel 3 gesaugt. Das Adsorbens 7 kann sich hiernach in dem Staubfilterbeutel
3 verteilen, wozu das beutelartige Vorratsbehältnis 13 über einen Teilumfang des umlaufenden
Randes 14 unverschlossen ist.
[0027] Zufolge dieser Ausgestaltung erfolgt eine automatische Befüllung des Staubfilterbeutels
3 mit einer vordefinierten Adsorbens-Portion, welche hiernach in loser Form in dem
Staubfilterbeutel 3 vorhanden ist.
[0028] In den Figuren 8 und 9 ist eine alternative Ausgestaltung eines unterseitig der Halteplatte
12 befestigten Vorratsbehältnisses 13 dargestellt. Hier ist ein im Grundriß im wesentlichen
rechteckförmiges Vorratsbehältnis 13 dargestellt, welches die Eintrittsöffnung 10
unterseitig der Halteplatte 12 überdeckt. Das Vorratsbehältnis 13 ist im Bereich zwischen
der Eintrittsöffnung 10 und einem Schmalseitenrand der Halteplatte 12 vollflächig
an der Unterseite letzterer angeklebt. Das von dieser Klebestelle 15 abgewandte freie
Ende des Vorratsbehältnisses 13 weist eine Öffnung 16 auf, welche im unbenutzten Zustand
des Staubfilterbeutels 3 gemäß Fig. 9 durch eine materialeinheitlich an dem Vorratsbehältnis
13 angebundene Einstecklasche 17 verschlossen ist.
[0029] Das eine vordefinierte Portion des Adsorbens 7 beinhaltende Vorratsbehältnis 13 ist
im wesentlichen selbsttragend ausgebildet derart, daß in der unbenutzten Stellung
gemäß Fig. 9 das Vorratsbehältnis 13 sich nahezu parallel zur Halteplatte 12 erstreckt.
[0030] Durch den bei Inbetriebnahme des Staubsaugers 1 anstehenden Luftstrom bzw. den in
dem Staubfilterbeutel 2 aufgebauten Unterdruck wird das Vorratsbehältnis 13 in Richtung
auf das Staubfilterbeutelinnere abgeschwenkt, dies unter gleichzeitigem Heraussaugen
der Einstecklasche 17 zur Freigabe der Öffnung 16. Das bevorratete Adsorbens 7 kann
hiernach austreten und sich in dem Staubfilterbeutel 3 verteilen.
[0031] Diesbezüglich ist weiter denkbar, daß das Vorratsbehältnis 13 in Form eines offenen
Papier- oder Folienschlauches gebildet ist, welcher an den Enden umgeklappt und unter
die Eintrittsöffnung 10 der Halteplatte 12 fixiert ist (beispielsweise durch Einstecken
des freien Endes in die Eintrittsöffnung 10).
[0032] Eine weitere Alternative zu dem zuletzt beschriebenen Ausführungsbeispiel ist in
der Fig. 10 dargestellt. Hier ist ein Vorratsbehältnis 13 in Form eines Papieroder
Folienschlauches gezeigt, dessen freies, abklappbares Ende unterseitig der Halteplatte
12 fixiert ist. In der dargestellten Ausführungsform ist dies durch einen leicht lösbaren
Wachskleber realisiert. Durch Einsetzen des Saugluftstromes reißt das freie Ende von
dem Wachskleber 18 ab zur Ausgabe des Adsorbens 7.
[0033] Weiter alternativ kann gemäß Fig. 11 das Vorratsbehältnis 13 mit einer Perforation
19 versehen sein. Dieses ist in Form eines Beutels oder einer Tüte unterseitig der
Halteplatte 12, die Eintrittsöffnung 10 überdeckend umlaufend, halteplattenrandseitig
fixiert, beispielsweise angeklebt. Die Perforationslinie ist bevorzugt in Überdeckung
zur Eintrittsöffnungsrandkante.
[0034] Bei Inbetriebnahme des Staubsaugers 1 wird dieses Vorratsbehältnis 13 durch den Luftstrom
bzw. den in dem Staubfilterbeutel 3 anstehenden Unterdruck entlang der Perforation
19 ganz oder auch nur teilweise abgerissen, wonach durch die im Bereich der Perforation
19 entstehenden Öffnungen das bevorratete Adsorbens 7 frei in den Staubfilterbeutel
3 austreten kann.
[0035] Im allgemeinen gilt für die Ausführungen, bei denen das Vorratsbehältnis 13 in Form
eines Beutels oder eines Schlauches ausgebildet ist, daß das in dem abgetrennten bzw.
geöffneten Vorratsbehältnis 13 bevorratete Adsorbens 7 gänzlich aus dem Vorratsbehältnis
13 austritt, dies unterstützt durch das Aussaugen derselben aus dem Behältnis in den
Staubfilterbeutel 3.
[0036] Bei Staubsaugern, bei welchen die strömungstechnische Verbindung zwischen Saugkanal
und Staubfilterbeutel 3 durch einen, durch die Eintrittsöffnung 10 geführten Saugstutzen
20 hergestellt wird, kann die Freigabe des in einem Vorratsbehältnis 13 bevorrateten
Adsorbens 7 auch durch Zerstörung des Vorratsbehältnisses 13 mittels des Saugstutzens
20 erfolgen.
[0037] Derartige Lösungen sind beispielhaft in den Fig. 12 und 13 dargestellt, wobei in
Fig. 12 unterseitig der Halteplatt 12, die Eintrittsöffnung 10 überdeckend ein Vorratsbehältnis
13 gemäß dem Ausführungsbeispiel in Fig. 11 befestigt ist. Der bei einem Schließen
der, den Staubfilterbeutel 3 aufnehmenden Filterkammer 2 durch die Eintrittsöffnung
10 der Halteplatte 12 tretende Saugstutzen 20 reißt das Vorratsbehältnis 13 entlang
der Perforation 19 ab, wonach das Behältnis in den Staubfilterbeutel 3 fällt. Das
bevorratete Adsorbens 7 kann hiernach aus dem zerstörten Vorratsbehältnis 13 ausrieseln.
Etwaige Reste in dem Vorratsbehältnis 13 werden bei Inbetriebnahme des Staubsaugers
1 aus dem Behältnis heraus in den Staubfilterbeutel 3 gesaugt.
[0038] In Fig. 13 ist ein napfartiges Vorratsbehältnis 13 dargestellt, welches mit einem
umlaufenden Rand 21 versehen ist. Letzterer ist gehalten zwischen zwei Lagen der mehrlagigen
Halteplatte 12. Zumindest eine Lage weist hierzu eine konzentrisch zur Eintrittsöffnung
10 umlaufende ringförmige Vertiefung zur Aufnahme des Randes 21 auf.
[0039] Das in der Eintrittsöffnung 10 einliegende, napfartige Vorratsbehältnis 13 beinhaltet
einen Adsorbens-Vorrat.
[0040] Dieses Vorratsbehältnis 13 entspricht im wesentlichen im Grundriß dem Querschnitt
der Eintrittsöffnung 10 und ist beispielsweise aus einem Papierwerkstoff hergestellt.
[0041] Bei einem Filterbeutelwechsel und hiernach erfolgendem Schließen der Filterkammer
2 taucht der Saugstutzen 20 durch die Eintrittsöffnung 10 und zerstört hierbei das
napfartige Vorratsbehältnis 13, indem es dieses sowohl im Bereich der Behältnisdecke
22 als auch im Bereich des Behältnisbodens 23 durchstößt. Auch hier kann hiernach
das bevorratete Adsorbens 7 frei in den Staubfilterbeutel 3 austreten.
[0042] Des Weiteren ist in Fig. 14 eine alternative Ausgestaltung dargestellt, bei welcher
randnah der Eintrittsöffnung 10 unterseitig der Halteplatte 12 ein napfartiges Vorratsbehältnis
13 fixiert ist, mit einem Boden 23, welche bei Inbetriebnahme des Staubsaugers 1 durch
den Luftstrom bzw. den aufgebauten Unterdruck beispielsweise entlang einer Perforation
auf- bzw. abreißt, zur Freigabe des Adsorbens 7.
[0043] Durch die beschriebene Anordnung eines Vorratsbehältnisses 13 in oder unterhalb der
Halteplatte, d.h. dem Staubfilterbeutelinnern zugewandt, wird letzterer automatisch
bei einer ersten Inbetriebnahme mit dem losen Adsorbens befüllt. Der Anwender hat
darüber hinaus noch die Möglichkeit gemäß den ersten Ausführungsbeispielen beispielsweise
mittels eines Dosierbehälters 8 seinen Bedürfnissen angepaßt die Adsorbens-Dosis zu
erhöhen.
[0044] Die beschriebenen verschiedenen Möglichkeiten der Befüllung des Staubfilterbeutels
3 finden im wesentlichen auch beim Staubsammelraum 9 gemäß Fig. 2 Anwendung. Das Adsorbens
7 als Schüttgut hat insbesondere den Vorteil, daß sich dieses in innigem Kontakt mit
dem eingesaugten Staub befindet, so daß die Geruchsstoffe besonders leicht zum Adsorbens
7 diffundieren können.
[0045] Eine weitere Möglichkeit besteht gemäß Fig. 15 darin, das Adsorbens 7 in einer eigenen,
luftdurchlässigen Umhüllung 24 anzuordnen. Beispielsweise können hier pastillenartigen
Beutel mit einer Mehrzahl mit Adsorbensteilchen vorgesehen sein.
[0046] Die so mit einer Adsorbens-Portion gefüllten Beutel 25 können werkseitig bereits
in dem Staubfilterbeutel 3 lose angeordnet sein. Es ist jedoch auch denkbar, daß diese
Beutel 25 durch den Anwender vor Inbetriebnahme des Staubfilterbeutels 3 bzw. des
Staubsammelraumes 9 in diesen eingeworfen werden. Hierzu ist vorgesehen, daß eine
Flächenerstreckung a der Umhüllung 24 einem Bruchteil der Durchmesserabmessung b der
Eintrittsöffnung 10 bzw. Saugstutzenöffnung des Staubfilterbeutels 3 bzw. bei einem
Staubsauger gemäß Fig. 2 dem Staubsammelraum 9 entspricht. So kann beispielsweise
die Flächenerstreckung a der Umhüllung 24 etwa einem Fünftel bis einem Zehntel der
Durchmesserabmessung der Eintrittsöffnung 10 entsprechen.
[0047] Um eine genügende räumliche Verteilung des in der Umhüllung 24 aufgenommenen Adsorbens
7 in dem Staubfilterbeutel 3 bzw. Staubsammelraum 9 zu gewährleisten, sind mehrere
kleine Beutel 25 mit Adsorbens 7 vorgesehen.
[0048] Durch die zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes ist
das Adsorbens 7 in die unmittelbare Nähe des aufgesaugten Staubes verbracht. Es werden
demnach nicht nur die durch die Strömung während des Betriebes des Staubsaugers zum
Adsorbens transportierten Geruchsstoffe eliminiert. Der Transport findet vor allem
auch in den Zeiten, in denen das Gerät stillsteht durch Diffusion der Geruchsstoffe
statt. Die Anreicherung einer größeren Menge von Geruchsstoffen im Staubfilterbeutel
3 wird verhindert, da die sich bildenden Geruchsstoff kontinuierlich zum Adsorbens
7 diffundieren und dort gebunden werden. Der so gebildete Diffusions-Geruchsfilter
kommt mit einer mittelmäßigen Adsorptionskinetik aus, ohne daß der Durchbruch einer
intensiven Geruchsschwade beim Einschalten des Gerätes befürchtet werden muß.
[0049] Adsorbens 7, das in loser Form in den Staubfilterbeutel 3 eingebracht wird (vergl.
Fig. 1 bis 14) hat die Eigenschaft, sich gleichmäßig in dem Staubfilterbeutel 3 zu
verteilen, dies bei möglichst dauerhaftem Absetzen an der Innenwandung des Staubfilterbeutels
3 bzw. Staubsammelraumes 9. Vorteilhafter Weise kann auch die Zufügung eines feuchtigkeitsbindenden
Mittels wie beispielsweise Silicagel vorgesehen sein, um die Lebensbedingungen von
Mikroorganismen im Staubfilterbeutel 3 bzw. im Staubsammelraum 9 zu verschlechtern
und gleichzeitig die Adsorptionsleistung des Adsorbens 7 zu steigern.
1. Verfahren zum Staubsaugen mit einem Handstaubsauger (1), wobei der Staub zunächst
in einem Staubsammelbehälter (9), beispielsweise einem Staubfilterbeutel (3), aufgenommen
wird und nachfolgend entsorgt wird, dadurch gekennzeichnet, dass auch eine Geruchsadsorbierung erfolgt mittels eines Adsorbens (7), beispielsweise
Aktivkohle, wobei das Adsorbens (7) unmittelbar in den Staubsammelraum (3, 9) eingegeben
oder eingetragen wird in einer Menge, die einem Bruchteil der insgesamt in den Staubsammelraum
eintragbaren Menge entspricht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor Beginn eines erstmaligen Saugvorganges oder bei Beginn jedes Saugvorganges das
Adsorbens (7) in den Staubsammelraum (9), gegebenenfalls in den Staubfilterbeutel
(3), eingebracht wird.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Adsorbens (7) in loser Form in dem Staubsammelraum (9), gegebenenfalls in dem
Staubfilterbeutel (3) vorliegt.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Adsorbens (7) auf den zu saugenden Boden (6) aufgebracht wird und zusammen mit
dem aufgesaugten Staub in den Staubsammelraum (9) bzw. in den Staubfilterbeutel (3)
eingebracht wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Adsorbens (7) in einem Vorratsbehältnis (13) in dem Staubsammelraum (9) bzw.
in dem Staubfilterbeutel (3) vorliegt und im Zuge des Staubsaugens aus dem Vorratsbehältnis
(13) herausgesaugt wird.
6. Staubfilterbeutel (3) für einen Staubsauger (1), insbesondere zur Verwendung in einem
Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Staubfilterbeutel (3) ohne den aufzusangenden Staub ein Adsorbens (7) zur
Geruchsadsorbierung in loser Form vorhanden ist.
7. Staubfilterbeutel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Adsorbens (7) in einem außenseitig des Staubfilterbeutels (3) befestigten Vorratsbehältnis
(13) angeordnet ist zur von-Hand-Entleerung in den Staubfilterbeutel (3).
8. Staubfilterbeutel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Adsorbens (7) in einer eigenen, luftdurchlässigen Umhüllung (24) innerhalb des
Staubfilterbeutels (3) enthalten ist.
9. Staubfilterbeutel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils eine Mehrzahl von Adsorbensteilchen in einer Umhüllung (24) enthalten sind.
10. Staubfilterbeutel nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein durch Luftströmung oder Unterdruck öffenbares Adsorbens-Vorratsbehältnis (13)
an einer Innenwandung des Staubfilterbeutels (3) angebracht ist.
11. Staubfilterbeutel nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Adsorbens-Vorratsbehältnis (13) innenseitig an der Halteplatte (12) des Staubfilterbeutels
(3) angebracht ist.
12. Staubfilterbeutel nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Adsorbens (7) in einem durch Durchstoßen öffenbaren Vorratsbehältnis (13), beispielsweise
einem Beutel, in Überdeckung zu der Saugstutzenöffnung des Staubfilterbeutels (3)
angeordnet ist.
13. Staubfilterbeutel nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Adsorbens (7) ein Aktivkohlepulver mit einer Korngrößenfraktion zwischen 0,15
und 0,25 ist.
14. Staubfilterbeutel nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Adsorbens (7) aus Aktivkohlefasern besteht mit einem Faserdurchmesser von 0,01
bis 0,1 mm und einer Faserlänge von 10 bis 100 mm.
15. Staubsammelraum (9) für einen Staubsauger (1), insbesondere zur Verwendung in einem
Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Staubsammelraum (9) ohne den aufzusangenden Staub ein Adsorbens (7) zur Geruchsadsorbierung
in loser Form vorhanden ist.
16. Staubsammelraum (9) mit einem Vorratsbehältnis (13) für einen Staubsauger (1), insbesondere
zur Verwendung in einem Verfahren nach Anspruch 5, wobei das Adsorbens (7) zur Geruchsadsorbierung
in einem außenseitig des Staubsammelraumes (9) befestigten Vorratsbehältnis (13) angeordnet
ist zur von-Hand-Entleerung in den Staubsammelraum (9).
17. Staubsammelraum nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Adsorbens (7) in einer eigenen, luftdurchlässigen Umhüllung (24) innerhalb des
Staubsammelraumes (9) enthalten ist.
18. Staubsammelraum nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils eine Mehrzahl von Adsorbensteilchen in einer Umhüllung 24 enthalten sind.
19. Staubsammelraum nach einem der Ansprüche 15,17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass ein durch Luftströmung oder Unterdruck öffenbares Adsorbens-Vorratsbehältnis (13)
an einer Innenwandung des Staubsammelraumes (9) angebracht ist.
20. Staubsammelraum nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Adsorbens (7) in einem durch Durchstoßen öffenbaren Vorratsbehältnis (13), beispielsweise
in einem Beutel, in Überdeckung zu einer Eintrittsöffnung des Staubsammelraumes (9)
angeordnet ist.
21. Staubsammelraum nach einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Adsorbens (7) ein Aktivkohlepulver mit einer Korngrößenfraktion zwischen 0,15
und 0,25 mm ist.
22. Staubsammelraum nach einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Adsorbens (7) aus Aktivkohlefasern besteht mit einem Faserdurchmesser von 0,01
bis 0,1 mm und einer Faserlänge von 10 bis 100 mm.
23. Adsorbens-Material (7) zur Geruchsadsorbierung, mit einer luftdurchlässigen Umhüllung
(24), wie beispielsweise Vliesstoff, wobei die Umhüllung (24) in ihrer Größe an den
Querschnitt der Eintrittsöffnung (10) eines allgemein üblichen Staubsammelraumes (9)
bzw. eines Staubfilterbeutels (3) angepasst ist.
24. Adsorbens-Material nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass eine Flächenerstreckung (a) der Umhüllung (24) einen Bruchteil einer Durchmesserabmessung
(b) der Eintrittsöffnung (10) des Staubsammelraumes (9) bzw. des Staubfilterbeutels
(3) entspricht.
1. Method for vacuum cleaning using a handheld vacuum cleaner (1), the dust initially
being received in a dust collection container (9), for example a dust filter bag (3),
and then being disposed of, characterized in that odor adsorption also takes place by means of an adsorbent (7), for example activated
carbon, the adsorbent (7) being introduced or added directly into the dust collection
space (3, 9) in a quantity which corresponds to a fraction of the total quantity which
can be added to the dust collection space.
2. Method according to claim 1, characterized in that the adsorbent (7) is introduced into the dust collection space (9), if appropriate
into the dust filter bag (3), before the beginning of a first suction operation or
at the beginning of each suction operation.
3. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the adsorbent (7) is present in loose form in the dust collection space (9), if appropriate
in the dust filter bag (3).
4. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the adsorbent (7) is applied to the floor (6) which is to be cleaned and is introduced
into the dust collection space (9) or into the dust filter bag (3) together with the
dust which is sucked up.
5. Method according to one of claims 1 to 3, characterized in that the adsorbent (7) is present in a storage receptacle (13) in the dust collection
space (9) or in the dust filter bag (3) and is sucked out of the storage receptacle
(13) during the vacuum cleaning.
6. Dust filter bag (3) for a vacuum cleaner (1), in particular for use in a method according
to one or more of claims 1 to 3 or 5, characterized in that an adsorbent (7) for adsorbing odors is present in loose form in the dust filter
bag (3) without the dust to be sucked up.
7. Dust filter bag according to claim 6, characterized in that the adsorbent (7) is disposed in a storage receptacle (13) which is secured on the
outside of the dust filter bag (3), in order to be emptied into the dust filter bag
(3) by hand.
8. Dust filter bag according to claim 7, characterized in that the adsorbent (7) is contained in a dedicated, air-permeable enclosure (24) inside
the dust filter bag (3).
9. Dust filter bag according to claim 8, characterized in that in each case a plurality of adsorbent particles are contained in an enclosure (24).
10. Dust filter bag according to one of claims 8 or 9, characterized in that an adsorbent storage receptacle (13), which can be opened by a flow of air or by
reduced pressure, is disposed on an inner wall of the dust filter bag (3).
11. Dust filter bag according to one of claims 8 to 10, characterized in that the adsorbent storage receptacle (13) is disposed on the inner side on the holding
plate (12) of the dust filter bag (3).
12. Dust filter bag according to one of claims 6 or 7, characterized in that the adsorbent (7) is disposed in a storage receptacle (13), for example a bag, which
can be opened by being ruptured, the receptacle being aligned with the suction connection
opening of the dust filter bag (3).
13. Dust filter bag according to one of claims 6 to 12, characterized in that the adsorbent (7) is an activated carbon powder with a grain size fraction between
0.15 and 0.25.
14. Dust filter bag according to one of claims 6 to 12, characterized in that the adsorbent (7) comprises activated carbon fibers with a fiber diameter of 0.01
to 0.1 mm and a fiber length of 10 to 100 mm.
15. Dust collection space (9) for a vacuum cleaner (1), in particular for use in a method
according to one of claims 1 to 3 or 5, characterized in that an adsorbent (7) for adsorbing odors is present in loose form in the dust collection
space (9) without the dust to be sucked up.
16. Dust collection space (9) for a vacuum cleaner (1) having a storage receptacle (13),
in particular for use in a method according to claim 5, the adsorbent (7) for adsorbing
odors being disposed in a storage receptacle (13), which is secured on the outside
of the dust collection space (9), in order to be emptied into the dust collection
space (9) by hand.
17. Dust collection space according to claim 15, characterized in that the adsorbent (7) is contained in a dedicated, air-permeable enclosure (24) inside
the dust collection space (9).
18. Dust collection space according to claim 17, characterized in that in each case a plurality of adsorbent particles are contained in an enclosure (24).
19. Dust collection space according to one of claims 15, 17 or 18, characterized in that an adsorbent storage receptacle (13), which can be opened by a flow of air or reduced
pressure, is disposed on an inner wall of the dust collection space (9).
20. Dust collection space according to claim 16, characterized in that the adsorbent (7) is arranged in a storage receptacle (13), for example in a bag,
which can be opened by rupturing, the receptacle being aligned with an entry opening
of the dust collection space (9).
21. Dust collection space according to one of claims 15 to 20, characterized in that the adsorbent (7) is an activated carbon powder with a grain size fraction of between
0.15 and 0.25 mm.
22. Dust collection space according to one of claims 15 to 20, characterized in that the adsorbent (7) comprises activated carbon fibers with a fiber diameter of 0.01
to 0.1 mm and a fiber length of 10 to 100 mm.
23. Adsorbent material (7) for adsorbing odors, having an air-permeable enclosure (24),
such as for example nonwoven, the enclosure (24) being matched in terms of its size
to the cross section of the entry opening (10) of a generally conventional dust collection
space (9) or of a dust filter bag (3).
24. Adsorbent material according to claim 23, characterized in that a surface extent (a) of the enclosure (24) corresponds to a fraction of a diameter
dimension (b) of the entry opening (10) of the dust collection space (9) or of the
dust filter bag (3).
1. Procédé pour aspirer avec un aspirateur ménager (1), la poussière étant d'abord collectée
dans un collecteur de poussières (9), tel qu'un sac à poussières filtrant (3) et éliminée
ensuite, caractérisé en ce qu'il se produit également une adsorption des odeurs au moyen d'un adsorbant (7), tel
que le charbon actif, l'adsorbant (7) étant déposé ou introduit directement dans le
collecteur de poussières (3, 9) selon une quantité qui correspond à une fraction de
la quantité pouvant être introduite en totalité dans le collecteur de poussières.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que, avant le début d'un premier processus d'aspiration ou au début de chaque processus
d'aspiration, l'adsorbant (7) est introduit dans le collecteur de poussières (9),
le cas échéant dans le sac à poussières filtrant (3).
3. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'adsorbant (7) est présent en vrac dans le collecteur de poussières (9), le cas
échéant dans le sac à poussières filtrant (3).
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'adsorbant (7) est répandu sur le sol (6) à aspirer et, conjointement avec la poussière
aspirée, est introduit dans le collecteur de poussières (9) ou dans le sac à poussières
filtrant (3).
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'adsorbant (7) est stocké dans un emballage de stockage (13) dans le collecteur
de poussières (9) ou dans le sac à poussières filtrant (3) et est aspiré hors de l'emballage
de stockage (13) au cours du processus d'aspiration.
6. Sac à poussières filtrant (3) pour un aspirateur (1), à utiliser en particulier dans
un procédé selon une ou plusieurs des revendications 1 à 3 et 5, caractérisé en ce qu'un adsorbant (7) destiné à adsorber les odeurs est présent en vrac, sans la poussière
à aspirer, dans un sac à poussières filtrant (3).
7. Sac à poussières filtrant selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'adsorbant (7) est contenu dans un emballage de stockage (13), fixé contre la face
extérieure du sac à poussières filtrant (3), pour être vidé manuellement dans le sac
à poussières filtrant (3).
8. Sac à poussières filtrant selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'adsorbant (7) est contenu dans une enveloppe (24) perméable à l'air, qui lui est
propre, à l'intérieur du sac à poussières filtrant (3).
9. Sac à poussières filtrant selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'une pluralité de particules d'adsorbant est contenue dans chaque enveloppe (24).
10. Sac à poussières filtrant selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce qu'un emballage de stockage d'adsorbant (13), à ouvrir par un flux d'air ou une dépression,
est disposé contre une paroi intérieure du sac à poussières filtrant (3).
11. Sac à poussières filtrant selon l'une quelconque des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que l'emballage de stockage d'adsorbant (13) est posé du côté intérieur contre la plaque
de retenue (12) du sac à poussières filtrant (3).
12. Sac à poussières filtrant selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que l'adsorbant (7) est disposé dans un emballage de stockage (13), tel qu'un sachet,
à ouvrir par transpercement et masquant l'orifice de la tubulure d'aspiration du sac
à poussières filtrant (3).
13. Sac à poussières filtrant selon l'une quelconque des revendications 6 à 12, caractérisé en ce que l'adsorbant (7) est une poudre de charbon actif avec une granulométrie entre 0,15
et 0,25.
14. Sac à poussières filtrant selon l'une quelconque des revendications 6 à 12, caractérisé en ce que l'adsorbant (7) est formé par du charbon actif en forme de fibres avec un diamètre
de 0,01 à 0,1 mm et une longueur de 10 à 100 mm.
15. Collecteur de poussières (9) pour un aspirateur (1), à utiliser en particulier dans
un procédé selon une ou plusieurs des revendications 1 à 3 et 5, caractérisé en ce qu'un adsorbant (7) destiné à adsorber les odeurs est présent en vrac, sans la poussière
à aspirer, dans un collecteur de poussières (9).
16. Collecteur de poussières (9) avec un emballage de stockage (13) pour un aspirateur
(1), à utiliser en particulier dans un procédé selon la revendication 5, dans lequel
l'adsorbant (7) destiné à adsorber les odeurs est contenu dans un emballage de stockage
(13), fixé contre la face extérieure du collecteur de poussières (9), pour être distribué
manuellement dans le collecteur de poussières (9).
17. Collecteur de poussières selon la revendication 15, caractérisé en ce que l'adsorbant (7) est contenu dans une enveloppe (24) perméable à l'air, qui lui est
propre, à l'intérieur du collecteur de poussières (9).
18. Collecteur de poussières selon la revendication 17, caractérisé en ce que qu'une pluralité de particules d'adsorbant est contenue dans chaque enveloppe (24).
19. Collecteur de poussières selon l'une des revendications 15, 17 ou 18, caractérisé en ce qu'un emballage de stockage d'adsorbant (13), à ouvrir par un flux d'air ou une dépression,
est disposé contre une paroi intérieure du collecteur de poussières (9).
20. Collecteur de poussières selon la revendication 16, caractérisé en ce que l'adsorbant (7) est disposé dans un emballage de stockage (13), tel qu'un sachet,
à ouvrir par transpercement et masquant l'orifice d'admission du collecteur de poussières
(9).
21. Collecteur de poussières selon l'une quelconque des revendications 15 à 20, caractérisé en ce que l'adsorbant (7) est une poudre de charbon actif avec une granulométrie entre 0,15
et 0,25 mm.
22. Collecteur de poussières selon l'une quelconque des revendications 15 à 20, caractérisé en ce que l'adsorbant (7) est formé par du charbon actif en forme de fibres avec un diamètre
de 0,01 à 0,1 mm et une longueur de 10 à 100 mm..
23. Adsorbant (7) destiné à adsorber les odeurs, avec une enveloppe (24) perméable à l'air,
tel qu'un non-tissé, dans lequel la dimension de l'enveloppe (24) est adaptée à la
section de l'orifice d'admission (10) d'un collecteur de poussières (9) généralement
classique ou d'un sac à poussières filtrant (3).
24. Adsorbant selon la revendication 23, caractérisé en ce qu'une extension de la surface (a) de l'enveloppe (24) correspond à une fraction d'un
diamètre (b) de l'orifice d'admission (10) du collecteur de poussières (9) ou du sac
à poussières filtrant (3).