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EP 1 201 366 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.01.2007 Patentblatt 2007/03 |
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Anmeldetag: 23.10.2000 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Konditionieren von Schleifscheiben
Dressing of grinding wheels
Dressage des meules abrasives
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.05.2002 Patentblatt 2002/18 |
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Patentinhaber: WENDT GmbH |
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D-40670 Meerbusch (DE) |
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Erfinder: |
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- Voigt, Klaus
42857 Remscheid (DE)
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Vertreter: DR. STARK & PARTNER |
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PATENTANWÄLTE
Moerser Strasse 140 47803 Krefeld 47803 Krefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
GB-A- 816 646
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US-A- 4 907 370
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 006, no. 253 (M-178), 11. Dezember 1982 (1982-12-11)
& JP 57 149159 A (DAIICHI KOUSHIYUUHA KOGYO KK), 14. September 1982 (1982-09-14)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 008, no. 128 (M-302), 14. Juni 1984 (1984-06-14) -&
JP 59 030668 A (SUMITOMO DENKI KOGYO KK), 18. Februar 1984 (1984-02-18)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft Konditioniervorrichtungen für Schleifscheiben zur Bearbeitung
der Kantenbereiche plattenförmiger Gegenstände, wie z. B. Glasscheiben oder dergleichen,
wobei die Schleifscheiben in konditioniertem Zustand zumindest je eine umlaufende,
sich zur Schleifscheibenmitte wenigstens in einem Teilbereich verjüngende Nut aufweisen.
[0002] Aus der Praxis sind derartige, üblicherweise stabförmige Konditioniervorrichtungen
bekannt, die zumeist aus einem mineralischen oder mineralische Bestandteile aufweisenden
Material bestehen, dessen abrasive Wirkung die Bindung der zu konditionierenden Schleifscheibe
zurücksetzt. Übliche Bestandteile des Materials sind u. a. Aluminiumoxid (Korund)
und Siliziumkarbid. Der Querschnitt ist dabei quaderförmig und die Materialeigenschaften
sind in der gesamten Konditioniervorrichtung einheitlich.
[0003] Dabei weist die konditionierte Schleifscheibe eine umlaufende Nut auf, die sich zur
Schleifscheibenmitte hin verjüngt und insbesondere einen in etwa halbkreisförmigen
Querschnitt hat.
[0004] Während der Schleifbearbeitung der Kantenbereiche plattenförmiger Gegenstände, wie
z. B. dem Verrunden der Kanten von Glasscheiben für den Einsatz in Kraftfahrzeugen,
wird einerseits die zu bearbeitende Kante in eine zumindest konvex gekrümmte Form
gebracht, andererseits ist jedoch auch die Schleifscheibe selbst einer durch Verschleiß
bedingten "Bearbeitung" durch die Kantenbereiche der Glasscheiben ausgesetzt, so dass
sich die Nutkontur nach und nach der Kontur der unbearbeiteten Kantenbereiche der
Glasscheiben annähert und dementsprechend durch die Konditionierung aufgearbeitet
werden muss.
[0005] Unter Konditionierung wird im Wesentlichen die Beeinflussung der Schärfe der Schleifscheibenoberfläche
einschließlich der Nutoberfläche verstanden, wobei die Nutkontur möglichst lange erhalten
werden soll. Ferner wird unter Konditionierung auch das Einbringen oder Nacharbeiten
einer durch viele Schleifvorgänge abgenutzten und verschlissenen bzw. fast vollständig
verschwundenen Nutform verstanden.
[0006] Denn durch die Bearbeitung der Kantenbereiche kann es sowohl zu einer Abstumpfung
der betroffenen Schleifscheibenfläche kommen, es kann jedoch auch eine "Überschärfung"
verursacht werden, die ebenfalls nicht gewünscht ist. Beide Abweichungen vom normal
geschärften Soll-Zustand können durch die Konditionierung behoben werden.
[0007] Das Konditionieren mittels der vorerwähnten stabförmigen Konditioniervorrichtungen
erfolgt dabei dadurch, dass die Konditioniervorrichtung mit einer an den zu erzielenden
Nutquerschnitt angepassten Profilierung versehen ist und mit der rotierenden Schleifscheibe
in Eingriff gebracht wird, wobei die Verteilung der Schärfwirkung über die gesamte
Nutform einheitlich ist und somit entweder Teilbereiche nicht in ausreichendem Maße
oder andere Teilbereiche zu stark geschärft werden.
[0008] Da sich die Kontur der Konditioniervorrichtung schnell der Kontur der Nut anpasst,
und somit gerade keine Beeinflussung der Nut durch die Konditioniervorrichtung gegeben
ist, erfolgt das Konditionieren, insbesondere das Profilieren, in der Praxis üblicherweise
durch Senk-Erodieren mit einer der Nutform entsprechend profilierten Elektrode.
[0009] Nachteilig hierbei ist, dass für diese Aufarbeitung eine aufwendige und kostenintensive
Erodier-Vorrichtung erforderlich ist, so dass die abgenutzten Schleifscheiben üblicherweise
zum Aufarbeiten zum Hersteller oder einem anderen Spezialisten eingeschickt werden
müssen. Dies ist sowohl zeit- als auch kostenintensiv, da für die Überbrückung der
Zeit bis zum Rückerhalt der fremdaufgearbeiteten Schleifscheibe zumindest eine Ersatzschleifscheibe
vorgehalten werden muss. Dies kann bei mehreren Schleifmaschinen und/oder einer Anzahl
von verschiedenen profilierten Schleifscheiben eine recht aufwendige Lagerhaltung
bedingen.
[0010] Aufgabe der Erfindung ist es, die vorgenannten Nachteile zu vermeiden und eine Möglichkeit
zur Konditionierung von Schleifscheiben zur Bearbeitung der Kantenbereiche plattenförmiger
Gegenstände, wie z. B. Glasscheiben oder dergleichen, wobei die Schleifscheiben in
konditioniertem Zustand zumindest je eine umlaufende, sich zur Schleifscheibenmitte
wenigstens in einem Teilbereich verjüngende Nut aufweisen, anzugeben, die eine Konditionierung
dieser Schleifscheiben leicht und ohne aufwendige Apparaturen überall und jederzeit
ermöglicht. Dabei wird eine homogene Schärfe über der Nutkontur erzielt, und es kann
sowohl eine Profilierung als auch eine profilerhaltende Schärfebeeinflussung in einem
Arbeitsgang ohne Ausbau der Schleifscheibe erfolgen.
[0011] Diese Aufgabe wird gelöst durch die Verwendung einer stabförmigen Konditioniervorrichtung
zur Konditionierung von Schleifscheiben zur Bearbeitung der Kantenbereiche plattenförmiger
Gegenstände, wie z. B. Glasscheiben oder dergleichen, wobei die Schleifscheiben in
konditioniertem Zustand zumindest je eine umlaufende, sich zur Schleifscheibenmitte
wenigstens in einem Teilbereich verjüngende Nut aufweisen, wobei die Konditioniervorrichtung
so verwendet wird, dass die Konditioniervorrichtung einen auf den zu erzielenden Nutquerschnitt
abgestimmten Querschnitt aufweist, wobei der Abtrag abhängig von der im Schleifeingriff
befindlichen Länge ist, die Breite der Konditioniervorrichtung im Wesentlichen der
Breite der Nut(en) entspricht und der Längenverlauf von einem seitlichen Ende zum
anderen seitlichen Ende der Konditioniervorrichtung entsprechend dem Tiefenverlauf
von einem Seitenrand zum anderen Seitenrand der Nut(en) mit wachsender Länge bei steigender
zu erzielender Tiefe ausgebildet ist.
[0012] Die eingangs erläuterten Nachteile werden weiterhin vermieden durch Verfahren zum
Konditionieren von Schleifscheiben gemäß den Ansprüchen 2 bis 13. Dabei kann das Nachführen
manuell oder maschinell, insbesondere automatisch per Federkraft oder gesteuert per
motorischem Antrieb erfolgen.
[0013] Hierdurch kann die rotierende Schleifscheibe durch Kontakt mit der stabförmigen Konditioniervorrichtung
entsprechend konditioniert werden, wobei die Schleifscheibe sogar in der Schleifvorrichtung
eingespannt bleiben kann. Dabei kann auch die Breite der Konditioniervorrichtung geringer
als die Nut sein, wobei dann lediglich Teilbereiche der Nut konditioniert werden.
Die Breite der Konditioniervorrichtung kann aber auch größer als die Breite der Nut
sein, wobei die überstehenden Bereiche ungenutzt abgetragen werden.
[0014] Dabei erfolgt das Schärfen mit möglichst langer Profilerhaltung und gegebenenfalls
auch die Profilierung der Scheibe automatisch durch den speziell ausgebildeten Querschnitt
der Konditioniervorrichtung, da der Abtrag abhängig von der im Schleifeingriff befindlichen
Länge ist und der Längenverlauf der Konditioniervorrichtung dem Tiefenverlauf der
Nut entspricht. Somit wird an den äußersten Seitenrändern der Konditioniervorrichtung,
die spitz zulaufen und somit eine Länge von annähernd Null aufweisen, so gut wie kein
Abtrag bewirkt, wohingegen die mittleren Bereiche der Konditioniervorrichtung eine
größere Länge aufweisen und somit einen stärkeren Abtrag erzielen, was die entsprechende
Nuttiefe an dieser Stelle bewirkt.
[0015] Für diesen Zweck kann erfindungsgemäß auch die Breite der Konditioniervorrichtung
im Wesentlichen der Breite der Nut(en) entsprechen und der Volumenverlauf über der
Breite der Konditioniervorrichtung entsprechend dem Tiefenverlauf von einem Seitenrand
zum anderen Seitenrand der Nut(en) mit wachsendem Volumen bei steigender zu erzielender
Tiefe ausgebildet sein, so dass durch Variation der Anzahl und Größe von eingebetteten
Poren oder insbesondere als seitliche Nuten oder dergleichen ausgebildeten Freiräumen
eine mehr oder weniger starke Konditionierung erfolgt.
[0016] Ferner kann die Breite der Konditioniervorrichtung im Wesentlichen der Breite der
Nut(en) entsprechen und die abrasiven Eigenschaften des Materials der Konditioniervorrichtung
über der Breite der Konditioniervorrichtung entsprechend dem Tiefenverlauf von einem
Seitenrand zum anderen Seitenrand der Nut(en) mit besseren abrasiven Eigenschaften
bei steigender zu erzielender Tiefe ausgebildet sein.
[0017] Weiterhin kann erfindungsgemäß auch die Breite der Konditioniervorrichtung im Wesentlichen
der Breite der Nut(en) entsprechen und die Abstimmung der Korngrößenverteilung in
Bezug auf die Spanräume der Schleifscheibe über der Breite der Konditioniervorrichtung
entsprechend dem Tiefenverlauf von einem Seitenrand zum anderen Seitenrand der Nut(en)
mit besserer Abstimmung bei steigender zu erzielender Tiefe ausgebildet sein, so dass
ein stärkerer Abtrag oder eine bessere Schärfebeeinflussung der tieferen Nutbereichen
erfolgt.
[0018] Dabei kann die Konditioniervorrichtung insbesondere stabförmig ausgebildet sein und
während der Benutzung bei entsprechendem Verschleiß einen translatorischen Vorschub
in Richtung ihrer Längsachse erfahren, es sind aber auch andere Formen, wie z. B.
eine halbkreis-scheibenförmige Ausgestaltung oder dergleichen möglich, wobei der Querschnitt
wie vorbeschrieben und entlang der Vorschubrichtung konstant ausgebildet ist.
[0019] Vorzugsweise kann der Querschnitt der Konditioniervorrichtung bzw. des während der
Konditionierung im Eingriff befindlichen Bereichs der Konditioniervorrichtung in etwa
dreieckförmig ausgebildet sein, so dass mit einer einfach herzustellenden geometrischen
Form eine wunschgemäße Nutform erzielbar ist.
[0020] Auch kann der Querschnitt der Konditioniervorrichtung bzw. des während der Konditionierung
im Eingriff befindlichen Bereichs der Konditioniervorrichtung in etwa rautenförmig
ausgebildet sein, so dass bei gleichem Längenverlauf ein weniger spitzer Querschnitt
resultiert, der bei achsensymmetrischer Ausbildung ohne Beachtung einer Bearbeitungsvorrichtung
zur Konditionierung eingesetzt werden kann.
[0021] Erfindungsgemäß kann sich die Konditioniervorrichtung aus einer Vielzahl an von einer
Halteeinrichtung umgebenen Teilbestandteilen zusammensetzen, so dass durch Anordnung
der Teilbestandteile innerhalb oder außerhalb des Eingriffsbereiches während der Konditioniervorrichtung
die Kontur der Konditioniervorrichtung eingestellt und somit die Kontur der zu erzielenden
Nut ausgewählt werden kann. Hierdurch kann mit einer einzigen Konditioniervorrichtung
eine Vielzahl unterschiedlicher Nutformen und -breiten bearbeitet und konditioniert
werden.
[0022] Dabei können die Teilbestandteile aus Materialien mit unterschiedlichen Materialeigenschaften
bestehen, so dass eine weitere Beeinflussung der durch die Konditioniervorrichtung
zu erzielenden Nut in der Schleifscheibe mittels der Variation des Materials der Teilbestandteile
gegeben ist.
[0023] Vorteilhafterweise kann die Konditioniervorrichtung aus einem mineralischen Material
mit einer zur Konditionierung der Schleifscheibe geeigneten Härte bestehen und eine
hierfür geeignete abrasive Wirkung besitzen.
[0024] Im Folgenden werden in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiele der Erfindung
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Konditioniervorrichtung
beim Einsatz an einer Schleifscheibe,
Fig. 2 - 4 Querschnitte weiterer Ausführungsbeispiele erfindungsgemäßer Konditioniervorrichtungen,
Fig. 5 den Querschnitt einer aus mehreren Teilbestandteilen bestehenden Konditioniervorrichtung,
Fig. 6 den Gegenstand nach Fig. 5 in perspektivischer Darstellung und
Fig. 7 eine perspektivische Darstellung einer weiteren erfindungsgemäßen Konditioniervorrichtung
beim Einsatz an einer Schleifscheibe.
[0025] In allen Figuren werden für gleiche bzw. gleichartige Bauteile übereinstimmende Bezugszeichen
verwendet.
[0026] Fig. 1 zeigt eine stabförmige Konditioniervorrichtung 1, die sich im Eingriff mit
einer zu konditionierenden Schleifscheibe 2 befindet. Die Schleifscheibe 2 weist eine
umlaufende, sich zur Schleifscheibenmitte verjüngende Nut 3 auf, die vorzugsweise
einen in etwa halbkreisförmigen Querschnitt hat. Hierbei kann die Schleifscheibe 2
entweder vollständig aus einem zur Materialbearbeitung geeigneten Schleifmaterial
bestehen oder die Schleifscheibe 2 kann aus einem anderen Material, wie z. B. Metall
oder dergleichen gefertigt sein und in einer umlaufenden Aussparung einen eingebetteten
umlaufenden Ring aus entsprechendem, insbesondere mineralischen Schleifmaterial beinhalten.
[0027] Während der Benutzung der Schleifscheibe 2, z. B. beim Schleifen von Kantenbereichen
plattenförmiger Gegenstände, wie z. B. Glasscheiben oder dergleichen, wird die profilierte
Nut 3 abgenutzt und nähert sich der Kontur der zu bearbeitenden Gegenstände an. Dies
bewirkt, dass eine ordnungsgemäße Bearbeitung der zu schleifenden Kantenbereiche je
nach Abnutzungsgrad der Nut 3 nicht mehr möglich ist. Auch kommt es durch die Abstumpfung
zu einem Anstieg der Bearbeitungskräfte, was Werkstückschäden und Profilfehler verursachen
kann.
[0028] Um die Profilierung der Nut 3 wieder herzustellen, eine andere Nutform in die Schleifscheibe
2 einzubringen oder aber die Schärfe der Nut 3 zu verändern, wird die stabförmige
Konditioniervorrichtung 1 bei rotierender Schleifscheibe 2 in Eingriff mit der Nut
3 gebracht. Dabei tragen die nur eine sehr geringe Länge aufweisenden äußeren Bereiche
so gut wie kaum Material ab, wohingegen mit steigender Länge des Querschnitts der
Konditioniervorrichtung 1 der Materialabtrag zunimmt. Somit wird durch die Mitte der
Konditioniervorrichtung 1 der höchste Materialabtrag in der Mitte der Nut 3 bewirkt
und im dargestellten Beispiel eine in etwa halbkreisförmige Nut 3 erzielt. Dabei nimmt
selbstverständlich die unterste Kante der stabförmigen Konditioniervorrichtung 1 während
der Bearbeitung ebenfalls eine dem Nutquerschnitt entsprechende Profilierung an.
[0029] Gleiches gilt analog auch für die Schärfebeeinflussung, bei der die äußeren Bereiche
ebenfalls wesentlich geringer Konditionieren als die mittleren Bereiche.
[0030] Durch entsprechende Gestaltung des Längenverlaufes der Konditioniervorrichtung 1
können beliebig geformte Nuten 3 ohne Hinterschneidung erzielt werden.
[0031] Fig. 2 zeigt den Querschnitt einer weiteren erfindungsgemäßen stabförmigen Konditioniervorrichtung
1, bei der sowohl eine in Längs- als auch in Querrichtung symmetrische Ausbildung
mit geraden Flanken vorgesehen ist.
[0032] Fig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem der Querschnitt lediglich
hinsichtlich der Längsachse symmetrisch ausgebildet ist, genauso wie bei dem Querschnitt
gemäß Fig. 4. Die Konditioniervorrichtung 1 kann dabei sowohl mit nach vorne ausgerichtetem
spitzen Ende, aber auch umgekehrt verwendet werden.
[0033] Fig. 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei sich die Konditioniervorrichtung
1 aus einer Vielzahl von Teilbestandteilen 4 zusammensetzt, die von einer Halteeinrichtung
5 zumindest teilweise umgeben sind.
[0034] Fig. 6 zeigt den Gegenstand nach Fig. 5 in einer perspektivischen Ansicht. Zur Beeinflussung
der zu erzielenden Nutgeometrie können hierbei sämtliche oder auch lediglich bestimmte
Teilbestandteile 4 aus der Halteeinrichtung 5 herausragen und somit während des Konditionierens
im Eingriff sein. Dabei können sowohl der Gesamtquerschnitt der aus den Teilbestandteilen
4 gebildeten Konditioniervorrichtung 1 als auch die Teilbestandteile 4 verschiedenste
Formen aufweisen.
[0035] In Fig. 7 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Konditioniervorrichtung
1 dargestellt, die sich im Eingriff mit einer zu konditionierenden Schleifscheibe
2 befindet. Dabei weist die Konditioniervorrichtung 1 eine halbkreis-scheibenförmige
Gestalt, die durch 180°-Rotation eines in etwa trapezförmigen Querschnitts um seine
breitere Kante entsteht, auf. Bei Verschleiß wird die Konditioniervorrichtung 1 in
Pfeilrichtung nachgeführt.
1. Verwendung einer stabförmigen Konditioniervorrichtung (1) zur Konditionierung von
Schleifscheiben (2) zur Bearbeitung der Kantenbereiche plattenförmiger Gegenstände,
wie z. B. Glasscheiben oder dergleichen, wobei die Schleifscheiben (2) in konditioniertem
Zustand zumindest je eine umlaufende, sich zur Schleifscheibenmitte wenigstens in
einem Teilbereich verjüngende Nut (3) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Konditioniervorrichtung so verwendet wird, dass die Konditioniervorrichtung (1)
einen auf den zu erzielenden Nutquerschnitt abgestimmten Querschnitt aufweist, wobei
der Abtrag abhängig von der im Schleifeingriff befindlichen Länge ist, die Breite
der Konditioniervorrichtung (1) im Wesentlichen der Breite der Nut(en) (3) entspricht
und der Längenverlauf von einem seitlichen Ende zum anderen seitlichen Ende der Konditioniervorrichtung
(1) entsprechend dem Tiefenverlauf von einem Seitenrand zum anderen Seitenrand der
Nut(en) (3) mit wachsender Länge bei steigender zu erzielender Tiefe ausgebildet ist.
2. Verfahren zum Konditionieren von Schleifscheiben (2) zur Bearbeitung der Kantenbereiche
plattenförmiger Gegenstände, wie z. B. Glasscheiben oder dergleichen, wobei die Schleifscheiben
(2) in konditioniertem Zustand zumindest je eine umlaufende, sich zur Schleifscheibenmitte
wenigstens in einem Teilbereich verjüngende Nut (3) aufweisen, mittels einer Konditioniervorrichtung
(1) für Schleifscheiben (2) zur Bearbeitung der Kantenbereiche plattenförmiger Gegenstände,
dadurch gekennzeichnet, dass die Konditioniervorrichtung (1) einen auf den zu erzielenden Nutquerschnitt abgestimmten
Querschnitt aufweist, und wobei der Abtrag abhängig von der im Schleifeingriff befindlichen
Länge ist und die Breite der Konditioniervorrichtung (1) im Wesentlichen der Breite
der Nut(en) (3) entspricht und der Längenverlauf von einem seitlichen Ende zum anderen
seitlichen Ende der Konditioniervorrichtung (1) entsprechend dem Tiefenverlauf von
einem Seitenrand zum anderen Seitenrand der Nut(en) (3) mit wachsender Länge bei steigender
zu erzielender Tiefe ausgebildet ist, und wobei die Konditioniervorrichtung (1) mit
der rotierenden Schleifscheibe (2) in Eingriff gebracht und bei Materialabtrag entsprechend
nachgeführt wird.
3. Verfahren zum Konditionieren von Schleifscheiben (2) zur Bearbeitung der Kantenbereiche
plattenförmiger Gegenstände, wie z. B. Glasscheiben oder dergleichen, wobei die Schleifscheiben
(2) in konditioniertem Zustand zumindest je eine umlaufende, sich zur Schleifscheibenmitte
wenigstens in einem Teilbereich verjüngende Nut (3) aufweisen, mittels einer Konditioniervorrichtung
(1) für Schleifscheiben (2) zur Bearbeitung der Kantenbereiche plattenförmiger Gegenstände,
dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Konditioniervorrichtung (1) im Wesentlichen der Breite der Nut(en)
(3) entspricht und der Volumenverlauf über der Breite der Konditioniervorrichtung
entsprechend dem Tiefenverlauf von einem Seitenrand zum anderen Seitenrand der Nut
(en) (3) mit wachsendem Volumen bei steigender zu erzielender Tiefe ausgebildet ist,
so dass durch Variation der Anzahl und Größe von eingebetteten Poren oder insbesondere
als seitliche Nuten oder dergleichen ausgebildete Freiräume eine mehr oder weniger
starke Konditionierung erfolgt, und wobei die Konditioniervorrichtung (1) mit der
rotierenden Schleifscheibe (2) in Eingriff gebracht und bei Materialabtrag entsprechend
nachgeführt wird.
4. Verfahren zum Konditionieren von Schleifscheiben (2) zur Bearbeitung der Kantenbereiche
plattenförmiger Gegenstände, wie z. B. Glasscheiben oder dergleichen, wobei die Schleifscheiben
(2) in konditioniertem Zustand zumindest je eine umlaufende, sich zur Schleifscheibenmitte
wenigstens in einem Teilbereich verjüngende Nut (3) aufweisen, mittels einer Konditioniervorrichtung
(1) für Schleifscheiben (2) zur Bearbeitung der Kantenbereiche plattenförmiger Gegenstände,
dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Konditioniervorrichtung (1) im Wesentlichen der Breite der Nut(en)
(3) entspricht und die abrasiven Eigenschaften des Materials der Konditioniervorrichtung
(1) über der Breite der Konditioniervorrichtung (1) entsprechend dem Tiefenverlauf
von einem Seitenrand zum anderen Seitenrand der Nut(en) (3) mit besseren abrasiven
Eigenschaften bei steigender zu erzielender Tiefe ausgebildet sind, und wobei die
Konditioniervorrichtung (1) mit der rotierenden Schleifscheibe (2) in Eingriff gebracht
und bei Materialabtrag entsprechend nachgeführt wird.
5. Verfahren zum Konditionieren von Schleifscheiben (2) zur Bearbeitung der Kantenbereiche
plattenförmiger Gegenstände, wie z. B. Glasscheiben oder dergleichen, wobei die Schleifscheiben
(2) in konditioniertem Zustand zumindest je eine umlaufende, sich zur Schleifscheibenmitte
wenigstens in einem Teilbereich verjüngende Nut (3) aufweisen, mittels einer Konditioniervorrichtung
(1) für Schleifscheiben (2) zur Bearbeitung der Kantenbereiche plattenförmiger Gegenstände,
dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Konditioniervorrichtung im Wesentlichen der Breite der Nut(en) (3)
entspricht und die Abstimmung der Korngrößenverteilung in Bezug auf die Spanräume
der Schleifscheibe (2) über der Breite der Konditioniervorrichtung (1) entsprechend
dem Tiefenverlauf von einem Seitenrand zum anderen Seitenrand der Nut(en) (3) mit
besserer Abstimmung bei steigender zu erzielender Tiefe ausgebildet ist, und wobei
die Konditioniervorrichtung (1) mit der rotierenden Schleifscheibe (2) in Eingriff
gebracht und bei Materialabtrag entsprechend nachgeführt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Konditioniervorrichtung (1) stabförmig ausgebildet ist.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Konditioniervorrichtung (1) in etwa dreieckförmig ausgebildet
ist.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Konditioniervorrichtung (1) in etwa rautenförmig ausgebildet
ist.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Konditioniervorrichtung (1) aus einer Vielzahl an von einer Halteeinrichtung
(5) umgebenen Teilbestandteilen (4) zusammensetzt.
10. Konditioniervorrichtung (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilbestandteile (4) aus Materialien mit unterschiedlichen Materialeigenschaften
bestehen.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Konditioniervorrichtung (1) aus einem mineralischen Material mit einer zur Konditionierung
der Schleifscheibe (2) geeigneten Härte besteht und eine hierfür geeignete abrasive
Wirkung besitzt.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Nachführen manuell erfolgt.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Nachführen maschinell, insbesondere automatisch per Federkraft oder gesteuert
per motorischem Antrieb erfolgt.
1. Use of a rod-shaped conditioning device (1) for conditioning grinding wheels (2) for
machining the edge regions of plate-shaped objects, such as e.g. panes of glass or
the like, the grinding wheels (2) in the conditioned state having respectively at
least one circumferential groove (3) which tapers towards the grinding wheel centre
at least in one partial region, characterised in that the conditioning device is used such that the conditioning device (1) has a cross-section
which is adapted to the groove cross-section to be produced, the removal being dependent
upon the length which is situated in engagement with the grinder, the width of the
conditioning device (1) corresponding substantially to the width of the groove(s)
(3), and the longitudinal course from one lateral end to the other lateral end of
the conditioning device (1), corresponding to the depth course from one lateral edge
to the other lateral edge of the groove(s) (3), being configured with increasing length
at increasing depth to be produced.
2. Method for conditioning grinding wheels (2) for machining the edge regions of plate-shaped
objects, such as e.g. panes of glass or the like, the grinding wheels (2) in the conditioned
state having respectively at least one circumferential groove (3) which tapers towards
the grinding wheel centre at least in one partial region, by means of a conditioning
device (1) for grinding wheels (2) for machining the edge regions of plate-shaped
objects,
characterised in that the conditioning device (1) has a cross-section which is adapted to the groove cross-section
to be produced, and the removal being dependent upon the length which is situated
in engagement with the grinder, and the width of the conditioning device (1) corresponding
substantially to the width of the groove(s) (3), and the longitudinal course from
one lateral end to the other lateral end of the conditioning device (1), corresponding
to the depth course from one lateral edge to the other lateral edge of the groove(s)
(3), being configured with increasing length at increasing depth to be produced, and
the conditioning device (1) being brought into engagement with the rotating grinding
wheel (2) and being correspondingly tracked during material removal.
3. Method for conditioning grinding wheels (2) for machining the edge regions of plate-shaped
objects, such as e.g. panes of glass or the like, the grinding wheels (2) in the conditioned
state having respectively at least one circumferential groove (3) which tapers towards
the grinding wheel centre at least in one partial region, by means of a conditioning
device (1) for grinding wheels (2) for machining the edge regions of plate-shaped
objects, characterised in that the width of the conditioning device (1) corresponds substantially to the width of
the groove(s) (3), and the volume course across the width of the conditioning device,
corresponding to the depth course from one lateral edge to the other lateral edge
of the groove(s) (3), is configured with increasing volume at increasing depth to
be produced so that, by means of variation in the number and size of embedded pores
or in particular free spaces which are configured as lateral grooves or the like,
a more or less severe conditioning is effected, and the conditioning device (1) being
brought into engagement with the rotating grinding wheel (2) and being correspondingly
tracked during material removal.
4. Method for conditioning grinding wheels (2) for machining the edge regions of plate-shaped
objects, such as e.g. panes of glass or the like, the grinding wheels (2) in the conditioned
state having respectively at least one circumferential groove (3) which tapers towards
the grinding wheel centre at least in one partial region, by means of a conditioning
device (1) for grinding wheels (2) for machining the edge regions of plate-shaped
objects, characterised in that the width of the conditioning device (1) corresponds substantially to the width of
the groove(s) (3), and the abrasive properties of the material of the conditioning
device (1) across the width of the conditioning device (1), corresponding to the depth
course from one lateral edge to the other lateral edge of the groove(s) (3), being
configured with better abrasive properties with increasing depth to be produced, and
the conditioning device (1) being brought into engagement with the rotating grinding
wheel (2) and being correspondingly tracked during material removal.
5. Method for conditioning grinding wheels (2) for machining the edge regions of plate-shaped
objects, such as e.g. panes of glass or the like, the grinding wheels (2) in the conditioned
state having respectively at least one circumferential groove (3) which tapers towards
the grinding wheel centre at least in one partial region, by means of a conditioning
device (1) for grinding wheels (2) for machining the edge regions of plate-shaped
objects, characterised in that the width of the conditioning device corresponds substantially to the width of the
groove(s) (3), and the adaptation of the grain size distribution relative to the swarf
spaces of the grinding wheel (2) across the width of the conditioning device (1),
corresponding to the depth course from one lateral edge to the other lateral edge
of the groove(s) (3), being configured with better adaptation at increasing depth
to be produced, and the conditioning device (1) being brought into engagement with
the rotating grinding wheel (2) and being correspondingly tracked during material
removal.
6. Method according to one of the claims 1 to 5, characterised in that the conditioning device (1) has a rod-shaped configuration.
7. Method according to one of the claims 1 to 6, characterised in that the cross-section of the conditioning device (1) has an approximately triangular-shaped
configuration.
8. Method according to one of the claims 1 to 6, characterised in that the cross-section of the conditioning device (1) has an approximately diamond-shaped
configuration.
9. Method according to one of the claims 1 to 8, characterised in that the conditioning device (1) is composed of a multiplicity of partial components (4)
surrounded by a holding device (5).
10. Conditioning device (1) according to claim 9, characterised in that the components (4) comprise materials with different material properties.
11. Method according to one of the claims 1 to 10, characterised in that the conditioning device (1) comprises a mineral material with a hardness which is
suitable for conditioning the grinding wheel (2) and has an abrasive effect which
is suitable for this purpose.
12. Method according to one of the claims 1 to 11, characterised in that the tracking is effected manually.
13. Method according to one of the claims 1 to 11, characterised in that the tracking is effected mechanically, in particular automatically by spring force
or controlled by motorised drive.
1. Utilisation d'un dispositif de conditionnement (1) en forme de barre pour le conditionnement
de meules (2) destinées à usiner les zones des bords d'objets en forme de plaques,
tels que des vitres ou similaires, par exemple, les meules (2) présentant, à l'état
conditionné, chacune au moins une gorge (3) circulaire se rétrécissant vers le milieu
de la meule au moins dans une zone partielle, caractérisée en ce que le dispositif de conditionnement est utilisé de telle manière que le dispositif de
conditionnement (1) présente une section transversale adaptée à la section transversale
de gorge à atteindre, l'enlèvement étant dépendant de la longueur se trouvant dans
l'engagement de la meule, la largeur du dispositif de conditionnement (1) correspondant
essentiellement à la largeur de la gorge (des gorges) (3) et le tracé de longueur
d'une extrémité latérale à l'autre extrémité latérale du dispositif de conditionnement
(1) étant réalisé de manière correspondant au tracé de profondeur d'un bord latéral
à l'autre bord latéral de la gorge (des gorges) (3) avec la longueur qui augmente
lorsque la profondeur à atteindre augmente.
2. Procédé pour le conditionnement de meules (2) destinées à usiner les zones des bords
d'objets en forme de plaques, tels que des vitres ou similaires, par exemple, les
meules (2) présentant, à l'état conditionné, chacune au moins une gorge (3) circulaire
se rétrécissant vers le milieu de la meule au moins dans une zone partielle, au moyen
d'un dispositif de conditionnement (1) de meules (2) destinées à usiner les zones
des bords d'objets en forme de plaques, caractérisé en ce que le dispositif de conditionnement (1) présente une section transversale adaptée à
la section transversale de gorge à atteindre et l'enlèvement étant dépendant de la
longueur se trouvant dans l'engagement de meule et la largeur du dispositif de conditionnement
(1) correspondant essentiellement à la largeur de la gorge (des gorges) (3) et le
tracé de longueur d'une extrémité latérale à l'autre extrémité latérale du dispositif
de conditionnement (1) étant réalisé de manière correspondant au tracé de profondeur
d'un bord latéral à l'autre bord latéral de la gorge (des gorges) (3) avec la longueur
qui augmente lorsque la profondeur à atteindre augmente, et le dispositif de conditionnement
(1) étant amené en prise avec la meule (2) en rotation et étant ajusté de manière
correspondante lors de l'enlèvement de matière.
3. Procédé de conditionnement de meules (2) destinées à usiner les zones des bords d'objets
en forme de plaques, tels que des vitres ou similaires, par exemple, les meules (2)
présentant, à l'état conditionné, chacune au moins une gorge (3) circulaire se rétrécissant
vers le milieu de la meule au moins dans une zone partielle, au moyen d'un dispositif
de conditionnement (1) de meules (2) destinées à usiner les zones des bords d'objets
en forme de plaques, caractérisé en ce que la largeur du dispositif de conditionnement (1) correspond essentiellement à la largeur
de la gorge (des gorges) (3) et le tracé de volume sur la largeur du dispositif de
conditionnement est réalisé de manière correspondant au tracé de profondeur d'un bord
latéral à l'autre bord latéral de la gorge (des gorges) (3) avec le volume qui augmente
lorsque la profondeur à atteindre augmente, de telle manière que, par la variation
du nombre et de la grosseur des pores intégrés ou en particulier d'espaces libres
réalisés sous la forme de gorges latérales ou similaires, il se produit un conditionnement
plus ou moins fort, et le dispositif de conditionnement (1) étant amené en prise avec
la meule (2) en rotation et étant ajusté de manière correspondante lors de l'enlèvement
de matière.
4. Procédé de conditionnement de meules (2) destinées à usiner les zones des bords d'objets
en forme de plaques, tels que des vitres ou similaires, les meules (2) présentant,
à l'état conditionné, chacune au moins une gorge (3) circulaire se rétrécissant vers
le milieu de la meule au moins dans une zone partielle, au moyen d'un dispositif de
conditionnement (1) de meules (2) destinées à usiner les zones des bords d'objets
en forme de plaques, caractérisé en ce que la largeur du dispositif de conditionnement (1) correspond essentiellement à la largeur
de la gorge (des gorges) (3) et les caractéristiques abrasives de la matière du dispositif
de conditionnement (1) sur la largeur du dispositif de conditionnement (1) sont réalisées
de manière correspondant au tracé de profondeur d'un bord latéral à l'autre bord latéral
de la gorge (des gorges) (3) avec des caractéristiques abrasives meilleures lorsque
la profondeur à atteindre augmente et le dispositif de conditionnement (1) étant amené
en prise avec la meule (2) en rotation et étant ajusté lors de l'enlèvement de matière.
5. Procédé de conditionnement de meules (2) destinées à usiner les zones des bords d'objets
en forme de plaques, tels que des vitres ou similaires, par exemple, les meules (2)
présentant, à l'état conditionné, chacune au moins une gorge (3) circulaire se rétrécissant
vers le milieu de la meule au moins dans une zone partielle, au moyen d'un dispositif
de conditionnement (1) de meules (2) destinées à usiner les zones des bords d'objets
en forme de plaques, caractérisé en ce que la largeur du dispositif de conditionnement correspond essentiellement à la largeur
de la gorge (des gorges) (3) et l'adaptation de la répartition granulométrique rapportée
aux logements des copeaux de la meule (2) sur la largeur du dispositif de conditionnement
(1) est réalisée de manière correspondant au tracé de la profondeur d'un bord latéral
à l'autre bord latéral de la gorge (des gorges) (3), avec une adaptation meilleure
lorsque la profondeur à atteindre augmente, et le dispositif de conditionnement (1)
étant amené en prise avec la meule (2) en rotation et étant ajusté lors de l'enlèvement
de matière.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le dispositif de conditionnement (1) est réalisé en forme de barre.
7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la section transversale du dispositif de conditionnement (1) est de forme à peu près
triangulaire.
8. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la section transversale du dispositif de conditionnement (1) est à peu près en forme
de losange.
9. Procédé selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le dispositif de conditionnement (1) se compose d'un grand nombre de composants partiels
(4) entourés par un dispositif de maintien (5).
10. Dispositif de conditionnement (1) selon la revendication 9, caractérisé en ce que les composants partiels (4) sont réalisés dans des matières ayant des caractéristiques
différentes.
11. Procédé selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le dispositif de conditionnement (1) est réalisé dans une matière minérale ayant
une dureté adaptée au conditionnement de la meule (2) et possède une action abrasive
adaptée pour cela.
12. Procédé selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que l'ajustement a lieu manuellement.
13. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que l'ajustement a lieu mécaniquement, en particulier de manière automatique par la force
d'un ressort ou est commandé par entraînement à moteur.